| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
10.05.2026 - 22:31 Uhr
Zitat von hansafan1004
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
Woher weißt du, dass man das nicht nach der Saison macht?
10.05.2026 - 22:42 Uhr
Zitat von hansafan1004
Und doch stehen wir da wo wir stehen.
Wie oft hatten wir uns wieder heran gekämpft, um dann wieder unnötig Punkte liegen zu lassen.
In 1 3/4 Saison nicht auf den ersten drei Tabellenplätzen gestanden.
Letzte Saison nicht die direkte Qualifikation zum DFB-Pokal geschafft und selbst mit dem Kader dieser Saison sieht es nicht so aus.
Da kann man tatsächlich heilfroh sein, dass wir in MV keine ernsthafte Konkurrenz haben, sonst wäre DB wahrscheinlich schon längst Geschichte.
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
RM hat neulich im Halbzeit-Interview gemeint, dass das Saisonziel Aufstieg zwangsläufig formuliert wurde, weil es ja Blödsinn gewesen wäre, wenn man gesagt hätte man will Fünfter oder Vierter werden.
Stimmt aber der erste Halbsatz macht dann für mich keinen Sinn, wenn die Ergebnisse nicht unter diesem Blick betrachtet werden.
Ich erwarte vor der neuen Saison wieder einen größeren Umbruch und man kann DB nur wünschen, dass er in der neuen Saison einen deutlich besseren Start hinlegt.
Denn wenn es nicht so kommt wird es sicher schnell unruhig und wenn wir dann früh den Trainer wechseln müssten, hätten wir richtig was gekonnt.
Zitat von Hafenstadt65
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Zitat von HR0yal
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Und doch stehen wir da wo wir stehen.
Wie oft hatten wir uns wieder heran gekämpft, um dann wieder unnötig Punkte liegen zu lassen.
In 1 3/4 Saison nicht auf den ersten drei Tabellenplätzen gestanden.
Letzte Saison nicht die direkte Qualifikation zum DFB-Pokal geschafft und selbst mit dem Kader dieser Saison sieht es nicht so aus.
Da kann man tatsächlich heilfroh sein, dass wir in MV keine ernsthafte Konkurrenz haben, sonst wäre DB wahrscheinlich schon längst Geschichte.
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
RM hat neulich im Halbzeit-Interview gemeint, dass das Saisonziel Aufstieg zwangsläufig formuliert wurde, weil es ja Blödsinn gewesen wäre, wenn man gesagt hätte man will Fünfter oder Vierter werden.
Stimmt aber der erste Halbsatz macht dann für mich keinen Sinn, wenn die Ergebnisse nicht unter diesem Blick betrachtet werden.
Ich erwarte vor der neuen Saison wieder einen größeren Umbruch und man kann DB nur wünschen, dass er in der neuen Saison einen deutlich besseren Start hinlegt.
Denn wenn es nicht so kommt wird es sicher schnell unruhig und wenn wir dann früh den Trainer wechseln müssten, hätten wir richtig was gekonnt.
Da macht sich jemand die Mühe zum Thema "Crunchtime" und dem dahinter stehenden angeblichen "2. Versagen hintereinander" den Vergleich in der aktuellen Spitzengruppe darzustellen. Also wirklich Fakten für eine sachliche Auseinandersetzung.
Als Reaktion wird die altbekannte Salve niemals auf Platz 3 abgefeuert und irgendwas von nicht direkter Quali für den DFB-Pokal gefaselt. Hatten wir da noch Playoffs nach dem Landespokalsieg, oder zählt der nicht als "direkt".
Ich hatte es im letzten Sommer schon geschrieben: der sehr schnelle Aufschwung inkl. Aufstiegskampf nachdem wir hier über die drohende Regionalliga diskutiert haben, der hat Daniel Brinkmann mehr geschadet als genutzt. Nach 60 Punkten kannst du dich nur entwickelt haben, wenn du auch aufsteigst. Hätte er uns mal lieber "nur" mit 50 Punkten souverän gerettet. Dann wäre hier von einem 1. Versagen in der letztjährigen Crunchtime keine Rede und plus 14 Punkte inklusive Tore würden als Entwicklung wenigstens etwas Beachtung finden.
Deswegen wird auch so grundsätzlich diskutiert und nicht über Details die hinterfragt werden müssen, denn mehr ist es im Ligavergleich einfach nicht.
PS: die letzten beiden Absätze treffen auch auf einen potentiellen neuen Trainer ab Sommer zu. Oder haben wir bei Mr. X auf einmal Zeit und Geduld?
10.05.2026 - 23:31 Uhr
Zitat von Hafenstadt65
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Zitat von HR0yal
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Danke dafür das du die Zahlen ausgerechnet hast. Ich habe dennoch 3 Einwände:
1. Sind wir selbst in dieser Statistik „nur“ 5.
2. Sind verstehe ich unter „Crunchtime“ eher die letzten 6-7 Spiele und nicht die letzten 10. Spiele wie gegen Köln, Schweinfurt und Regensburg kannst du dir in den finalen Spielen nicht leisten.
3. Stimmten mal unabhängig von der erreichten Punktzahl unsere Leistungen in vielen der vergangenen Spiele nicht.
Die Anfangsphase der neuen Saison wird zeigen wohin die Reise auch für Daniel geht. Ich hoffe er bekommt einen entsprechenden Kader zur Seite gestellt.
10.05.2026 - 23:34 Uhr
Ich kann schon verstehen das man auch die Personalie Daniel Brinkmann in Frage stellt. Fakt ist das er die Mannschaft in einer schwierigen Lage übernommen hat und unter Mithilfe der Assistenten relativ schnell eine Top5 Mannschaft geformt hat. Auffällig ist aber dieses Level, gerade zuhause, immer wieder Dellen bekommt.
Es gilt aufzuarbeiten warum es diese Dellen gibt:
- Naderi Abgang
- viele kleine Verletzungen: Vogi, Pfanne, Cedi, Carstens Lebeau...
- Ineffizienz: Krauß, Lebeau, Dietze etc.
- viele Systemwechsel
Die Liste könnte man mit Sicherheit erweitern und würde im Gegensatz viele gute Dinge finden.
Für mich ist klar, das ein Trainerwechsel mehr Probleme schafft als löst. So oder So ist der Aufstieg das klare Ziel. Alles andere ist nicht vermittelbar. Mit Schuster, Pfanne und Carstens hat man einem Führungsspielercore der nachweislich unter DB funktioniert. Mit Dirkner und Dietze hat man 2 Eigengewächse dessem Rolle Stück für Stück wächst.
Dazu wird man im Ligavergleich finanziell so gut aufgestellt sein um genügend individuelle Qualität darum zu bauen. Das grosse Schlagwort dahinter sollte KONSTANZ sein:
- mehr Konstanz im Spielsystem und im Personal
- mehr Konstanz von Einzelnen. Hansa braucht gerade in der Offensive Spieler die 30+ Spiele performen, nicht nur 6-8 wie Lebeau, Harenbrock, Krauß und Kinsombi.
- Konstanz im Staff. Man muss All in mit DB gehen und ihm SEINEN Kader geben. Nach der kommenden Saison ohne Aufstieg wäre der komplette Reboot sowieso unumgänglich.
Welche Entscheidungen stehen dafür an:
- auslaufende Verträge von Lebeau, Kinsombi, Harenbrock, Mejdr ( wegen der Verletzung), Uphoff, Hagemoser, Klewin, Kunze ( Leihe) nicht verlängern.
- Neidhart verlängern - günstiger erfahrender BackUp, kann man nichts verkehrt machen.
- Bergh und Holten kaufen. Spieler die diese Saison konstant geliefert haben.
- Torhüterposition neu aufbauen: Nr1 - U23 Leihe aus der Bundesliga. Nr 2: U23 aus der Regio mit Potential zur Nr 1. Nr 3 Oldie mit Drittliga Erfahrung.
- Spieler mit Tempo holen. Bis auf Krauß hat man tendentiell immer ein Tempodefizit, gerade auf den Außen.
- Den aktuellen Sturm halten und mit einem "neuen" Naderi ergänzen.
Lernen muss auch Amir, der die letzten beiden Sommerpausen gerade in der Offensive gegambelt hat und bis in die letzten Tage gewartet hat auf Kosten des Saisonstarts.
Hansa braucht einen aggressiven Sommer um die Schwachsstellen zu schließen inkl. Vertrauen in den Staff. So oder So wird die kommende Saison eine Do or Die Saison für die Führungsriege.
PS: Noch ist auch dieses Jahr das Wunder möglich
Es gilt aufzuarbeiten warum es diese Dellen gibt:
- Naderi Abgang
- viele kleine Verletzungen: Vogi, Pfanne, Cedi, Carstens Lebeau...
- Ineffizienz: Krauß, Lebeau, Dietze etc.
- viele Systemwechsel
Die Liste könnte man mit Sicherheit erweitern und würde im Gegensatz viele gute Dinge finden.
Für mich ist klar, das ein Trainerwechsel mehr Probleme schafft als löst. So oder So ist der Aufstieg das klare Ziel. Alles andere ist nicht vermittelbar. Mit Schuster, Pfanne und Carstens hat man einem Führungsspielercore der nachweislich unter DB funktioniert. Mit Dirkner und Dietze hat man 2 Eigengewächse dessem Rolle Stück für Stück wächst.
Dazu wird man im Ligavergleich finanziell so gut aufgestellt sein um genügend individuelle Qualität darum zu bauen. Das grosse Schlagwort dahinter sollte KONSTANZ sein:
- mehr Konstanz im Spielsystem und im Personal
- mehr Konstanz von Einzelnen. Hansa braucht gerade in der Offensive Spieler die 30+ Spiele performen, nicht nur 6-8 wie Lebeau, Harenbrock, Krauß und Kinsombi.
- Konstanz im Staff. Man muss All in mit DB gehen und ihm SEINEN Kader geben. Nach der kommenden Saison ohne Aufstieg wäre der komplette Reboot sowieso unumgänglich.
Welche Entscheidungen stehen dafür an:
- auslaufende Verträge von Lebeau, Kinsombi, Harenbrock, Mejdr ( wegen der Verletzung), Uphoff, Hagemoser, Klewin, Kunze ( Leihe) nicht verlängern.
- Neidhart verlängern - günstiger erfahrender BackUp, kann man nichts verkehrt machen.
- Bergh und Holten kaufen. Spieler die diese Saison konstant geliefert haben.
- Torhüterposition neu aufbauen: Nr1 - U23 Leihe aus der Bundesliga. Nr 2: U23 aus der Regio mit Potential zur Nr 1. Nr 3 Oldie mit Drittliga Erfahrung.
- Spieler mit Tempo holen. Bis auf Krauß hat man tendentiell immer ein Tempodefizit, gerade auf den Außen.
- Den aktuellen Sturm halten und mit einem "neuen" Naderi ergänzen.
Lernen muss auch Amir, der die letzten beiden Sommerpausen gerade in der Offensive gegambelt hat und bis in die letzten Tage gewartet hat auf Kosten des Saisonstarts.
Hansa braucht einen aggressiven Sommer um die Schwachsstellen zu schließen inkl. Vertrauen in den Staff. So oder So wird die kommende Saison eine Do or Die Saison für die Führungsriege.
PS: Noch ist auch dieses Jahr das Wunder möglich
11.05.2026 - 08:29 Uhr
Was mir in der Diskussion noch zu kurz kommt.
Sollte man DB entlassen und das geht schief im Herbst mit dem neuen Trainer hast du drei Trainer auf der Payroll und stehst vor einem Scherbenhaufen.
Weil du dann auch einen neuen Manager brauchst. Das alles weil du einen Trainer entlässt der mit 63/66 Punkten aus der Saison geht ?
Das betriebswirtschaftliche Risiko steht in keinem Verhältnis. Die letzte Patrone für einen Trainerwechsel sollte man sich aufsparen.
Sollte man DB entlassen und das geht schief im Herbst mit dem neuen Trainer hast du drei Trainer auf der Payroll und stehst vor einem Scherbenhaufen.
Weil du dann auch einen neuen Manager brauchst. Das alles weil du einen Trainer entlässt der mit 63/66 Punkten aus der Saison geht ?
Das betriebswirtschaftliche Risiko steht in keinem Verhältnis. Die letzte Patrone für einen Trainerwechsel sollte man sich aufsparen.
11.05.2026 - 08:57 Uhr
Ich glaube, die Diskussion kann man inzwischen beenden. Die Mannschaft steht bei 64 Punkten, hat ein Torverhältnis von +24 und seit der Systemumstellung einen Punkteschnitt von 2,0. Dazu kommt, dass das Umfeld weiterhin klar hinter Brinkmann steht.
Vor diesem Hintergrund wäre es nur schwer nachvollziehbar, warum Amir sich nach der Saison freiwillig eine zusätzliche Baustelle eröffnen sollte, indem er Brinkmann freistellt. Zumal aktuell auch keine wirklich überzeugenden Alternativen auf dem Markt verfügbar sind.
Viel wahrscheinlicher ist daher, dass Amir zunächst den Kader gezielt verändert und Brinkmann weiterhin das Vertrauen schenkt. Sollte die Entwicklung dann ausbleiben, kann man später immer noch reagieren.
Denn warum sollte er sich jetzt selbst unnötig unter Druck setzen, Brinkmann entlassen und sich damit zusätzlich in die Schusslinie bringen?
Vor diesem Hintergrund wäre es nur schwer nachvollziehbar, warum Amir sich nach der Saison freiwillig eine zusätzliche Baustelle eröffnen sollte, indem er Brinkmann freistellt. Zumal aktuell auch keine wirklich überzeugenden Alternativen auf dem Markt verfügbar sind.
Viel wahrscheinlicher ist daher, dass Amir zunächst den Kader gezielt verändert und Brinkmann weiterhin das Vertrauen schenkt. Sollte die Entwicklung dann ausbleiben, kann man später immer noch reagieren.
Denn warum sollte er sich jetzt selbst unnötig unter Druck setzen, Brinkmann entlassen und sich damit zusätzlich in die Schusslinie bringen?
11.05.2026 - 09:10 Uhr
Diese ganze Diskussion um den Trainer ist doch völlig grotesk. Warum wird sie überhaupt geführt? Weil man ein paar Unentschieden zu viel hat? Oder vielleicht ein Spiel zu viel verloren hat (obwohl es die zweit wenigsten sind...)? Wenn ich lese, die anderen Mannschaften wie Cottbus, Duisburg, Essen setzen auf Erfahrung auf der Trainerposition und sind damit erfolgreicher, weil die Trainer eine bessere Ansprache haben und nahbarer wirken? Echt jetzt? Sind das wirklich die Debatten welche wir aufgrund von 3 bzw. 5 Punkte Abstand führen wollen? Die Punkteanzahl hätte in den letzten Jahren bis auf ein Jahr mindestens immer für den ReLi Platz gereicht. Vielleicht ist es auch eine besondere Saison wo es Vereine gibt, die einfach über ihre Möglichkeiten performen. Will man das alles über den Haufen werfen und es wirklich mit einem neuen Trainer versuchen? Ich verstehe das nicht, wenn man nüchtern, sachlich und gerne auch kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer DB schaut, findet man mit Sicherheit Dinge die man anders machen kann/sollte. Wo auch der Trainer gefragt ist, sich weiterzuentwickeln. Aber eine Trainerentlassung zu fordern, finde ich deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
11.05.2026 - 09:34 Uhr
Zitat von Raulinho7
Diese ganze Diskussion um den Trainer ist doch völlig grotesk. Warum wird sie überhaupt geführt? Weil man ein paar Unentschieden zu viel hat? Oder vielleicht ein Spiel zu viel verloren hat (obwohl es die zweit wenigsten sind...)? Wenn ich lese, die anderen Mannschaften wie Cottbus, Duisburg, Essen setzen auf Erfahrung auf der Trainerposition und sind damit erfolgreicher, weil die Trainer eine bessere Ansprache haben und nahbarer wirken? Echt jetzt? Sind das wirklich die Debatten welche wir aufgrund von 3 bzw. 5 Punkte Abstand führen wollen? Die Punkteanzahl hätte in den letzten Jahren bis auf ein Jahr mindestens immer für den ReLi Platz gereicht. Vielleicht ist es auch eine besondere Saison wo es Vereine gibt, die einfach über ihre Möglichkeiten performen. Will man das alles über den Haufen werfen und es wirklich mit einem neuen Trainer versuchen? Ich verstehe das nicht, wenn man nüchtern, sachlich und gerne auch kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer DB schaut, findet man mit Sicherheit Dinge die man anders machen kann/sollte. Wo auch der Trainer gefragt ist, sich weiterzuentwickeln. Aber eine Trainerentlassung zu fordern, finde ich deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
Diese ganze Diskussion um den Trainer ist doch völlig grotesk. Warum wird sie überhaupt geführt? Weil man ein paar Unentschieden zu viel hat? Oder vielleicht ein Spiel zu viel verloren hat (obwohl es die zweit wenigsten sind...)? Wenn ich lese, die anderen Mannschaften wie Cottbus, Duisburg, Essen setzen auf Erfahrung auf der Trainerposition und sind damit erfolgreicher, weil die Trainer eine bessere Ansprache haben und nahbarer wirken? Echt jetzt? Sind das wirklich die Debatten welche wir aufgrund von 3 bzw. 5 Punkte Abstand führen wollen? Die Punkteanzahl hätte in den letzten Jahren bis auf ein Jahr mindestens immer für den ReLi Platz gereicht. Vielleicht ist es auch eine besondere Saison wo es Vereine gibt, die einfach über ihre Möglichkeiten performen. Will man das alles über den Haufen werfen und es wirklich mit einem neuen Trainer versuchen? Ich verstehe das nicht, wenn man nüchtern, sachlich und gerne auch kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer DB schaut, findet man mit Sicherheit Dinge die man anders machen kann/sollte. Wo auch der Trainer gefragt ist, sich weiterzuentwickeln. Aber eine Trainerentlassung zu fordern, finde ich deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
Ich stimme Dir bei vielen Dingen zu, zumal ich den Eindruck habe, dass speziell Essen in den letzten Spielen die Nerven flattern. Bei allem Respekt vor allem vor der Offensive von Stuttgart II, aber ein 6-1 haben die VfB-Bubis sicher selbst nicht erwartet, davor hat Essen bekanntlich auch gegen Saarbrücken verloren.
Was Cottbus in Wollitz macht, erinnert mich etwas an Alois Schwarz' Retter-Zeit bei uns: Da geht sehr viel über die Mentalität, das "Überperformen". Wenn es dann mal läuft, kann da auch ne gute Serie entstehen. Das Faszinierende dabei ist für mich ja, dass sie es schaffen, das so lange durchzuziehen. Dafür muss aber im Hintergrund auch Einiges passen.
Und da sind wir bei Brinkmann: Ich würde ihn auch nicht entlassen. Einerseits aus finanziellen Gründen, andererseits fehlt mir auch die "Wunschlösung" als Alternative. Ich würde eher schauen, wo man ihn weiter unterstützen kann: Das fängt beim Kader an (Welche Systeme sollen gespielt werden, welche Spieler brauche ich dafür), geht beim Staff weiter (Mental-Coach, evtl. neuer TW-Trainer) und hat sicher noch viele weitere Aspekte und nicht alle können "wir" beeinflussen.
Ich wünsche ihm und uns, dass wir uns gemeinsam weiterentwickeln. Dazu ist es aber auch nötig, kritische Stimmen zu hören und Kritiken zu hören, auch wenn man sie manchmal nicht hören will
11.05.2026 - 09:50 Uhr
Zitat von Mel14Siegtorson
Woher weißt du, dass man das nicht nach der Saison macht?
Zitat von hansafan1004
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
Woher weißt du, dass man das nicht nach der Saison macht?
Doch wird sicher gemacht.
Mein Punkt war aber der, dass diese Bewertung nicht mit der Entscheidung einhergeht, ob und wie man weiter zusammenarbeiten will und daraufhin der Vertrag verlängert wird.
11.05.2026 - 09:53 Uhr
Zitat von Raulinho7
Diese ganze Diskussion um den Trainer ist doch völlig grotesk. Warum wird sie überhaupt geführt? Weil man ein paar Unentschieden zu viel hat? Oder vielleicht ein Spiel zu viel verloren hat (obwohl es die zweit wenigsten sind...)? Wenn ich lese, die anderen Mannschaften wie Cottbus, Duisburg, Essen setzen auf Erfahrung auf der Trainerposition und sind damit erfolgreicher, weil die Trainer eine bessere Ansprache haben und nahbarer wirken? Echt jetzt? Sind das wirklich die Debatten welche wir aufgrund von 3 bzw. 5 Punkte Abstand führen wollen? Die Punkteanzahl hätte in den letzten Jahren bis auf ein Jahr mindestens immer für den ReLi Platz gereicht. Vielleicht ist es auch eine besondere Saison wo es Vereine gibt, die einfach über ihre Möglichkeiten performen. Will man das alles über den Haufen werfen und es wirklich mit einem neuen Trainer versuchen? Ich verstehe das nicht, wenn man nüchtern, sachlich und gerne auch kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer DB schaut, findet man mit Sicherheit Dinge die man anders machen kann/sollte. Wo auch der Trainer gefragt ist, sich weiterzuentwickeln. Aber eine Trainerentlassung zu fordern, finde ich deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
Diese ganze Diskussion um den Trainer ist doch völlig grotesk. Warum wird sie überhaupt geführt? Weil man ein paar Unentschieden zu viel hat? Oder vielleicht ein Spiel zu viel verloren hat (obwohl es die zweit wenigsten sind...)? Wenn ich lese, die anderen Mannschaften wie Cottbus, Duisburg, Essen setzen auf Erfahrung auf der Trainerposition und sind damit erfolgreicher, weil die Trainer eine bessere Ansprache haben und nahbarer wirken? Echt jetzt? Sind das wirklich die Debatten welche wir aufgrund von 3 bzw. 5 Punkte Abstand führen wollen? Die Punkteanzahl hätte in den letzten Jahren bis auf ein Jahr mindestens immer für den ReLi Platz gereicht. Vielleicht ist es auch eine besondere Saison wo es Vereine gibt, die einfach über ihre Möglichkeiten performen. Will man das alles über den Haufen werfen und es wirklich mit einem neuen Trainer versuchen? Ich verstehe das nicht, wenn man nüchtern, sachlich und gerne auch kritisch auf die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer DB schaut, findet man mit Sicherheit Dinge die man anders machen kann/sollte. Wo auch der Trainer gefragt ist, sich weiterzuentwickeln. Aber eine Trainerentlassung zu fordern, finde ich deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
Du sprichst mir wirklich aus der Seele!
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 


