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Daniel Brinkmann
Geburtsdatum 29.01.1986
Alter 40
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein FC Hansa Rostock

Daniel Brinkmann [Trainer]

02.11.2024 - 18:50 Uhr
Daniel Brinkmann [Trainer] |#911
01.10.2025 - 12:33 Uhr
Zitat von Hanseat87536
Heute sollte um 11 Uhr Training sein. Ist oder war jmd. da und kann bestätigen ob Brinkmann gecoacht hat?


Die OZ schreibt, dass er das Training geleitet hat. Um 13 Uhr ist Spieltags PK für das Auswärtsspiel.

•     •     •

“The world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel.”

Horace Walpole
Daniel Brinkmann [Trainer] |#912
01.10.2025 - 12:36 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Und ich hoffe, dass es genau deratig billige Freifahrtscheine nicht geben wird. Hier wird seitenlang auf Pech, abgestellt, mt den Erschwernissen argumentiert und aus den Spielen nur das Positive selektiert. Der Realitätscheck stellt dem 4 zu 8 Tore und 5 von 15 möglichen Punkten aus den letzten 5 Spielen gegenüber. Dies auf Pech und Konjunktive zu verkürzen und die Fehler wie fragwürdige Aufstellungen gänzlich auszuklammern, finde ich gelinde gesagt absurd.
Da der Verein deutlich den selbst gesteckten Zielen hinterher hinkt, kann doch die Antwort nicht lauten, die Ziele zu verdrängen. Selbstredend müssen sich die sportlich Verantwortlichen hier auch messen lassen. Wie man AS fragen kann, was er in und wo er Stock oder Holten bei uns gesehen hat, muss sich Brinkmann doch auch fragen lassen, was ihn zu verschiedenen Aufstellungen bewegt hat, die unser Spiel teilweise völlig zum Erliegen gebracht haben. Diesbezüglich wurde mit ihm ja uch bei Hansa bis dato sehr geduldig umgegangen. Wenn Du nach dem vermeintlichem Befreiungsschlag gegen 1860 in Essen jedoch wieder ohne Lerneffekt an der nicht funktionierenden defensiven Grundordnung festhältst, 3 Dinger frisst und in der Folge gegen Havelse den den gleichen Bock schießt, dann hat das nichts mit Pech vor dem Tor zu tun, zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben. Wenn ich dann gestern das 0:2 sehe, bei welchem Moustfa offenbar ohne jegliche Defensivzuornung auf links durchgehen kann, dann zeigen sich da a) wieder die zu hohe individuelle Fehlerquote und b) die schlichtweg nicht sitzende Vorwärtsverteidigung. Wir fressen viel zu billig Tore und betreiben selbst enorme brotlose Kunst. Hier ist ein Trainer gefragt. Ebenso ist der Trainer gefragt, wenn es darum geht, die teils mieserablen ersten Kontakte oder letzten Pässe (Holten, Dirkner, Harenbrock, Stock, Faktic ...) zu bearbeiten. Wenn ich da an Dirkners Riesen gestern denke, wo er den Ball kläglich annimmt oder Faktic, der im 2:1 den Ball nicht zu Naderi bringt. Das sind Abläufe, die im Training studiert werden.

Den 10. Spieltag vor der Brust, muss man von einem Trainer hier eine zählbare Entwicklung verlangen können. Hollerbach wurde hier bei deutlich bescheideneren Startbedingungen massiv in die Pflicht genommen. Sehe bei aller Symphatie für Brinkmann keinen Grund, seine Entscheidungen und/oder die sportlichen Ergebnisse bei der Bewertung seiner Arbeit auszuklammern. Vielleicht hilft es ihm ja sogar, in Duisburg als Außenseiter anzutreten. Angesichts deren Offensivabteilung und der zu leichten Gegentore zuletzt, hab ich aber große Skepsis. Geht das Spiel in Duisburg in die Binsen, rangiert er ergebnistechnisch auf dem Niveau von Hollerbach. Mit dem bisherigem Punkteschnitt landen wir bei 42-43 Punkten. Ergo muss man beginnen, den Blick auch nach unten zu richten und sich die Karten zu legen, wohin die Reise gehen soll bzw. welche Sollbruchstellen hier eingebaut werden.


Wir haben Hollerbach, und DB unter Vertrag bald kommt dann was, ein Hildmann, Antweperpen, Kauschinski oder wer sonst noch gerade frei ist?

Und wer bringt der Mannschaft dann das Tore Schiessen bei?

Wir haben ein massives Qualitätsproblem und trotzdem träumen viele Fans noch vom Aufstieg.

Sollen sie halt mal schauen was an Trainern auf dem Markt ist, und dann überlegen, ob ein Wechsel sinnvoll erscheint.

Einen Feuerwehrmann könnten sie ach noch zur Winterpause einstellen.
Und in der 3. Liga ist es auch komplett egal, ob man 5. oder 16. in der Tabelle wird.

Der Feuerwehrmann wird dann in der nächsten Saison wieder ausgetauscht. Das hatten wir doch alles schon mal.
Und die Fluktuation in der Mannschaft war auch sehr hoch.

Ich habe keine Ahnung, ob DB diese Kriese sinnvoll über stehen kann, aber wer oder was ist denn eigentlich die Alternative?

Vielleicht habt ihr ja andere halbwegs realistische Trainer im Sinn.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#913
01.10.2025 - 12:56 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von FranzPfanne_96

Ich kann hier nur an Arminia Bielefeld erinnern. Dort war Kniat auch alles andere als fest im Sattel, aber er schaffte langfristig Erfolg.

Sehe viele Ähnlichkeiten zu Bielefeld.



Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich und das platte Wiederholen von solchen Aussagen (kam ja gestern Abend bereits) macht es nicht inhaltlicher/richtiger. Wann konkret hatten Kniat/Bielefeld denn ihre Krise/den kritischen Moment? Nachdem man abgestiegen war und Kniat (seit dem 01.07.2023 im Amt) mit einer weitreichend neu zusammengestellten Mannschaft ins Rennen ging. DB ist bekanntlich seit 11/2024 im Amt und hatte entsprechend über ein halbes Jahr mehr Anlauf. Diesen Maßstab hätte man also letztes Jahr bei Hollerbach anlegen können, tat es aber (auch hier im Forum) nicht. Insofern finde ich es interessant, dass solche Vergleiche jetzt/punktuell kommen.


Ich würde es auch ungern diesen Vergleich ziehen, aber trotzdem darauf hinweisen das es ein gutes Beispiel ist was passiert wenn man einen Trainer länger vertraut. Wenn Kniat ab dem 01.07.23 in Amt gekommen ist, dann überlege mal wann er mit dem Team so richtig durchgestartet ist. Selbst zu Beginn der Saison 2024/2025 waren sie noch nicht so sattelfest. DB ist ja noch nicht mal ein ganzes Jahr im Amt und hat seid diesem Sommer das erste Mal "seinen" Kader und seine eigene Vorbereitung gemacht.

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Egal wie blass du bist, Kevin fehlt de Bruyne. Oder auch egal wie lange du auf der Party bleibst, Marcus ist Rashford.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#914
01.10.2025 - 13:01 Uhr
Zitat von basti1965
Zitat von Blaues-Wunder

zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben.


ich weiß, ich greif hier ziemlich verkürzt was raus, aber meinst du diesen punkt wirklich ernst? du kannst doch nicht ernsthaft als fakt hinstellen, dass wir, zählt das als abseits gewertete tor, nach 5min 0:2 hinterliegen?!
dann läuft das ganze spiel doch ganz anders weiter. der spielverlauf, aus welchem das spätere tor fällt, läuft doch dann gar nicht mehr so ab. gibt es dann überhaupt die rote karte im anschluss? vermutlich gibt es auch diese situation dann gar nicht.
nicht ganz auszuschließen ist sogar, dass es, betrachtet man den weiteren spielverlauf, sogar besser gewesen wäre, hätte das (abseits-)tor direkt gezählt. fischen im trüben. ist aber aus meiner sicht überhaupt kein argument für oder gegen etwas.
mit dem von dir gewünschten realitätscheck hat das dann auch wenig zu tun.


Du greifst nicht nur etwas ziemlich verkürzt raus, sondern interpretierst es dann recht eigenwillig. Mir ging und geht es um die selektive Amnesie, die hier vorherrscht. Fakt ist, dass das nicht gegebene Tor auf Grund einer aus unserer Sicht glücklichen Entscheidung hier nicht mal erwähnt und das Spiel nur auf unsere gute 2. HZ reduziert wird. Fakzt ist ebenso, dass wir froh sein können, die Anfangsphase mit nur einem Tor überstanden zu haben, denn anfängliche Performance der Hintermannschaft war zum wiederholten Mal schlicht und ergreifend desolat. Die nicht vorhandene Körperspannung von Gürleyen war da symptomatisch. Wenn Du so auf der letzten Linie in Zweikämpfe gehst, erhöhst Du das Risiko der Roten Karte rapide.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#915
01.10.2025 - 13:20 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Zitat von Blaues-Wunder

Und ich hoffe, dass es genau deratig billige Freifahrtscheine nicht geben wird. Hier wird seitenlang auf Pech, abgestellt, mt den Erschwernissen argumentiert und aus den Spielen nur das Positive selektiert. Der Realitätscheck stellt dem 4 zu 8 Tore und 5 von 15 möglichen Punkten aus den letzten 5 Spielen gegenüber. Dies auf Pech und Konjunktive zu verkürzen und die Fehler wie fragwürdige Aufstellungen gänzlich auszuklammern, finde ich gelinde gesagt absurd.
Da der Verein deutlich den selbst gesteckten Zielen hinterher hinkt, kann doch die Antwort nicht lauten, die Ziele zu verdrängen. Selbstredend müssen sich die sportlich Verantwortlichen hier auch messen lassen. Wie man AS fragen kann, was er in und wo er Stock oder Holten bei uns gesehen hat, muss sich Brinkmann doch auch fragen lassen, was ihn zu verschiedenen Aufstellungen bewegt hat, die unser Spiel teilweise völlig zum Erliegen gebracht haben. Diesbezüglich wurde mit ihm ja uch bei Hansa bis dato sehr geduldig umgegangen. Wenn Du nach dem vermeintlichem Befreiungsschlag gegen 1860 in Essen jedoch wieder ohne Lerneffekt an der nicht funktionierenden defensiven Grundordnung festhältst, 3 Dinger frisst und in der Folge gegen Havelse den den gleichen Bock schießt, dann hat das nichts mit Pech vor dem Tor zu tun, zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben. Wenn ich dann gestern das 0:2 sehe, bei welchem Moustfa offenbar ohne jegliche Defensivzuornung auf links durchgehen kann, dann zeigen sich da a) wieder die zu hohe individuelle Fehlerquote und b) die schlichtweg nicht sitzende Vorwärtsverteidigung. Wir fressen viel zu billig Tore und betreiben selbst enorme brotlose Kunst. Hier ist ein Trainer gefragt. Ebenso ist der Trainer gefragt, wenn es darum geht, die teils mieserablen ersten Kontakte oder letzten Pässe (Holten, Dirkner, Harenbrock, Stock, Faktic ...) zu bearbeiten. Wenn ich da an Dirkners Riesen gestern denke, wo er den Ball kläglich annimmt oder Faktic, der im 2:1 den Ball nicht zu Naderi bringt. Das sind Abläufe, die im Training studiert werden.

Den 10. Spieltag vor der Brust, muss man von einem Trainer hier eine zählbare Entwicklung verlangen können. Hollerbach wurde hier bei deutlich bescheideneren Startbedingungen massiv in die Pflicht genommen. Sehe bei aller Symphatie für Brinkmann keinen Grund, seine Entscheidungen und/oder die sportlichen Ergebnisse bei der Bewertung seiner Arbeit auszuklammern. Vielleicht hilft es ihm ja sogar, in Duisburg als Außenseiter anzutreten. Angesichts deren Offensivabteilung und der zu leichten Gegentore zuletzt, hab ich aber große Skepsis. Geht das Spiel in Duisburg in die Binsen, rangiert er ergebnistechnisch auf dem Niveau von Hollerbach. Mit dem bisherigem Punkteschnitt landen wir bei 42-43 Punkten. Ergo muss man beginnen, den Blick auch nach unten zu richten und sich die Karten zu legen, wohin die Reise gehen soll bzw. welche Sollbruchstellen hier eingebaut werden.


Wir haben Hollerbach, und DB unter Vertrag bald kommt dann was, ein Hildmann, Antweperpen, Kauschinski oder wer sonst noch gerade frei ist?

Und wer bringt der Mannschaft dann das Tore Schiessen bei?

Wir haben ein massives Qualitätsproblem und trotzdem träumen viele Fans noch vom Aufstieg.

Sollen sie halt mal schauen was an Trainern auf dem Markt ist, und dann überlegen, ob ein Wechsel sinnvoll erscheint.

Einen Feuerwehrmann könnten sie ach noch zur Winterpause einstellen.
Und in der 3. Liga ist es auch komplett egal, ob man 5. oder 16. in der Tabelle wird.

Der Feuerwehrmann wird dann in der nächsten Saison wieder ausgetauscht. Das hatten wir doch alles schon mal.
Und die Fluktuation in der Mannschaft war auch sehr hoch.

Ich habe keine Ahnung, ob DB diese Kriese sinnvoll über stehen kann, aber wer oder was ist denn eigentlich die Alternative?

Vielleicht habt ihr ja andere halbwegs realistische Trainer im Sinn.



Meinst Du, es lässt Deine Posts sonderlich niveauvoll erscheinen, wenn Du Dir nicht passende Trainer nun zum wiederholten Mal plump abqualifizierst und nicht mal deren Namen ordentlich schreiben willst/kannst? Ein Verriss Dritter ist dann auch keine Argumentation für DB.

Wer war/ist denn für das "massives Qualitätsproblem", welches nach den Hurra-Gesängen des Sommers hier jetzt erst in den letzten Wochen so geschrieben wird, Deiner Meinung nach verantwortlich. Für mich kommen hier 2 Personen in Betracht und eine heißt DB. Wer hat die "Träume der Fans" denn mit bestimmten Aussagen befeuert? "Besser sein als in der Vorsaison" wurde nicht von den Fans erträumt.

Wenn wir nun plötzlich von Geduld, Langfristigkeit etc. philosophieren, frage ich mich, warum die selbigen Protagonisten im Vorfeld der Saison nicht den Ball flacher gehalten haben und ob diese "Geduld Geduld" Herangehensweise mit den sportl./wirtschaftl. Zielstellungen vereinbar ist.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#916
01.10.2025 - 13:34 Uhr
Zitat von Raulinho7
Zitat von Blaues-Wunder

Zitat von FranzPfanne_96

Ich kann hier nur an Arminia Bielefeld erinnern. Dort war Kniat auch alles andere als fest im Sattel, aber er schaffte langfristig Erfolg.

Sehe viele Ähnlichkeiten zu Bielefeld.



Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich und das platte Wiederholen von solchen Aussagen (kam ja gestern Abend bereits) macht es nicht inhaltlicher/richtiger. Wann konkret hatten Kniat/Bielefeld denn ihre Krise/den kritischen Moment? Nachdem man abgestiegen war und Kniat (seit dem 01.07.2023 im Amt) mit einer weitreichend neu zusammengestellten Mannschaft ins Rennen ging. DB ist bekanntlich seit 11/2024 im Amt und hatte entsprechend über ein halbes Jahr mehr Anlauf. Diesen Maßstab hätte man also letztes Jahr bei Hollerbach anlegen können, tat es aber (auch hier im Forum) nicht. Insofern finde ich es interessant, dass solche Vergleiche jetzt/punktuell kommen.


Ich würde es auch ungern diesen Vergleich ziehen, aber trotzdem darauf hinweisen das es ein gutes Beispiel ist was passiert wenn man einen Trainer länger vertraut. Wenn Kniat ab dem 01.07.23 in Amt gekommen ist, dann überlege mal wann er mit dem Team so richtig durchgestartet ist. Selbst zu Beginn der Saison 2024/2025 waren sie noch nicht so sattelfest. DB ist ja noch nicht mal ein ganzes Jahr im Amt und hat seid diesem Sommer das erste Mal "seinen" Kader und seine eigene Vorbereitung gemacht.


Wenn Du an diesem Beispiel festhältst, dann solltest Du aber nicht springen. Kniat hatte mit Arminia zum Saisonstart 2023/24 eine vergleichbare Krise. Dies nach einem Abstieg einem kompletten Neustart mit 29 Abgängen und 26 Zugängen. Diese Situation und die daran geknüpfte Erwartungshaltung hatte DB nicht annähernd, sondern ausschl. Bernd Hollerbach. DB konnte im Sommer und mit >20 Spieltagen im Rücken mit Vorausschau die Saisonplanung angehen. Insofern finde ich den Vergleich tatsächlich schlicht unangemessen, auch wenn ich weiß, um was es Dir geht.
Ps: Nach 9 Spieltagen stand Arminia 2023/24 mit 8 Zählern auf Platz 16. Es folgten dann allerdings 10 Punkte aus 4 Spielen. Unterschreib ich für uns sofort.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#917
01.10.2025 - 14:14 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Und ich hoffe, dass es genau deratig billige Freifahrtscheine nicht geben wird. Hier wird seitenlang auf Pech, abgestellt, mt den Erschwernissen argumentiert und aus den Spielen nur das Positive selektiert. Der Realitätscheck stellt dem 4 zu 8 Tore und 5 von 15 möglichen Punkten aus den letzten 5 Spielen gegenüber. Dies auf Pech und Konjunktive zu verkürzen und die Fehler wie fragwürdige Aufstellungen gänzlich auszuklammern, finde ich gelinde gesagt absurd.
Da der Verein deutlich den selbst gesteckten Zielen hinterher hinkt, kann doch die Antwort nicht lauten, die Ziele zu verdrängen. Selbstredend müssen sich die sportlich Verantwortlichen hier auch messen lassen. Wie man AS fragen kann, was er in und wo er Stock oder Holten bei uns gesehen hat, muss sich Brinkmann doch auch fragen lassen, was ihn zu verschiedenen Aufstellungen bewegt hat, die unser Spiel teilweise völlig zum Erliegen gebracht haben. Diesbezüglich wurde mit ihm ja uch bei Hansa bis dato sehr geduldig umgegangen. Wenn Du nach dem vermeintlichem Befreiungsschlag gegen 1860 in Essen jedoch wieder ohne Lerneffekt an der nicht funktionierenden defensiven Grundordnung festhältst, 3 Dinger frisst und in der Folge gegen Havelse den den gleichen Bock schießt, dann hat das nichts mit Pech vor dem Tor zu tun, zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben. Wenn ich dann gestern das 0:2 sehe, bei welchem Moustfa offenbar ohne jegliche Defensivzuornung auf links durchgehen kann, dann zeigen sich da a) wieder die zu hohe individuelle Fehlerquote und b) die schlichtweg nicht sitzende Vorwärtsverteidigung. Wir fressen viel zu billig Tore und betreiben selbst enorme brotlose Kunst. Hier ist ein Trainer gefragt. Ebenso ist der Trainer gefragt, wenn es darum geht, die teils mieserablen ersten Kontakte oder letzten Pässe (Holten, Dirkner, Harenbrock, Stock, Faktic ...) zu bearbeiten. Wenn ich da an Dirkners Riesen gestern denke, wo er den Ball kläglich annimmt oder Faktic, der im 2:1 den Ball nicht zu Naderi bringt. Das sind Abläufe, die im Training studiert werden.

Den 10. Spieltag vor der Brust, muss man von einem Trainer hier eine zählbare Entwicklung verlangen können. Hollerbach wurde hier bei deutlich bescheideneren Startbedingungen massiv in die Pflicht genommen. Sehe bei aller Symphatie für Brinkmann keinen Grund, seine Entscheidungen und/oder die sportlichen Ergebnisse bei der Bewertung seiner Arbeit auszuklammern. Vielleicht hilft es ihm ja sogar, in Duisburg als Außenseiter anzutreten. Angesichts deren Offensivabteilung und der zu leichten Gegentore zuletzt, hab ich aber große Skepsis. Geht das Spiel in Duisburg in die Binsen, rangiert er ergebnistechnisch auf dem Niveau von Hollerbach. Mit dem bisherigem Punkteschnitt landen wir bei 42-43 Punkten. Ergo muss man beginnen, den Blick auch nach unten zu richten und sich die Karten zu legen, wohin die Reise gehen soll bzw. welche Sollbruchstellen hier eingebaut werden.


Warum ist das deiner Meinung nach denn ein billiger Freifahrtschein? Ich persönlich hätte aus rein sportlicher Perspektive selbst an Hollerbach noch eine Weile festgehalten, wenn das Verhältnis zur Mannschaft allerdings zerrüttet ist, ist eine Entlassung folgerichtig. Wäre sie im Fall Brinkmann unter solchen Umständen auch. Da das aber nicht der Fall ist, ist es an der Stelle auch in Ordnung zwischen beiden Trainern zu differenzieren und nicht nur Punktzahlen abzugleichen. Und klar, die Zahlen kennen wir ja alle und klar, wir sind offensichtlich nicht im Soll. Aber trotzdem kann man sich als Verein dafür entscheiden, am Trainer festzuhalten, wenn eine Entwicklung zu erkennen ist. Die reine Tatsache, dass es im Geschäft meist anders läuft, ist ja erstmal kein Argument, sondern rein deskriptiver Natur. Wir haben als Verein und handelnder Faktor aber die Möglichkeit, normative Maßstäbe zu setzen. Und unter dem Blickwinkel würde mich schon interessieren, warum ein neuer Trainer, der ähnlich wie Brinkmann tickt, aber weder Kader noch Vereinsumfeld kennt, das geringere gamble sein soll als mit Brinkmann weiterzumachen, der zuletzt gezeigt hat, dass er Dinge bewirken kann, wenn er einige Stellschrauben bedient? Von einem Trainer der Marke Schiele oder Anfang, mit den Konsequenzen, die das für unsere langfristige Entwicklung vermutlich haben wird, ganz zu schweigen. Warum für solche Optionen die aktuelle Entwicklung abwürgen? Nicht dass ich nicht verstehen würde, dass man daran zweifelt, dass Brinkmann noch der richtige ist - das weiß niemand von uns. Aber was macht die Alternativen aussichtsreicher?
Daniel Brinkmann [Trainer] |#918
01.10.2025 - 14:20 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder

Und ich hoffe, dass es genau deratig billige Freifahrtscheine nicht geben wird. Hier wird seitenlang auf Pech, abgestellt, mt den Erschwernissen argumentiert und aus den Spielen nur das Positive selektiert. Der Realitätscheck stellt dem 4 zu 8 Tore und 5 von 15 möglichen Punkten aus den letzten 5 Spielen gegenüber. Dies auf Pech und Konjunktive zu verkürzen und die Fehler wie fragwürdige Aufstellungen gänzlich auszuklammern, finde ich gelinde gesagt absurd.


Da gehe ich grundsätzlich mit und ich denke, viele andere hier auch. Daniel Brinkmann ist sicher nicht unfehlbar und natürlich hat er auch er seinen Anteil an der Situation. Auch ich hätte mir teilweise andere, mutigere Aufstellungen gewünscht, wie wir sie gestern gesehen haben. In eine Bewertung gehört eben ALLES - Sowohl der von dir genannte und ausgeführte Realitätscheck, als auch die grundsätzliche sportliche Leistung, die Mannschaftsführung, das Training.

Zitat von Blaues-Wunder

Da der Verein deutlich den selbst gesteckten Zielen hinterher hinkt, kann doch die Antwort nicht lauten, die Ziele zu verdrängen. Selbstredend müssen sich die sportlich Verantwortlichen hier auch messen lassen. Wie man AS fragen kann, was er in und wo er Stock oder Holten bei uns gesehen hat, muss sich Brinkmann doch auch fragen lassen, was ihn zu verschiedenen Aufstellungen bewegt hat, die unser Spiel teilweise völlig zum Erliegen gebracht haben. Diesbezüglich wurde mit ihm ja uch bei Hansa bis dato sehr geduldig umgegangen. Wenn Du nach dem vermeintlichem Befreiungsschlag gegen 1860 in Essen jedoch wieder ohne Lerneffekt an der nicht funktionierenden defensiven Grundordnung festhältst, 3 Dinger frisst und in der Folge gegen Havelse den den gleichen Bock schießt, dann hat das nichts mit Pech vor dem Tor zu tun, zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben.

Aber wie kommst du auf die "nicht funktionierende Grundordnung" nach dem 1860 und vor dem Essen-Spiel. Also Rückblick. Wir spielen eine komplett überzeugende Halbzeit gegen 60. Die haben keine richtige Torchance. In der zweiten Halbzeit machen wir den Sack per Konter nicht zu, stehen tiefer, lassen aber auch kaum Chancen aus dem Spiel heraus von 60 zu. Sind wir uns einig, dass die defensive Grundordnung hier funktioniert hat? So einen richtigen Grund, zum Essen- Spiel eine Änderung diesbezüglich vorzunehmen, sehe ich deshalb nicht?
Zu deinem letzten Absatz, ich denke schon dass das alles stark verknüpft ist. Wir reden immer viel über Systeme und Grundordnungen. Aber wenn wir die Tore gegen Havelse und Cottbus machen, dann spricht auch niemand mehr darüber. Das ist es, was mich oft stört und was es Trainern "heutzutage" sehr schwer macht. Die Geschichte wird immer rückwärts erzählt. Von "Pech" vor dem Tor spricht dann hoffentlich auch niemand, denn wer so viele Chancen vergibt der hat kein Pech, sondern es ist einfach in dem Moment die falsche Entscheidung, Unkonzentriertheit, Stressresistenz. Kopfsache. Wenn wir die erste Chance durch Fatkic gleich mal nutzen, läuft das Spiel anders. Gut, du sagst wir haben Glück gegen Havelse nicht 0:2 zurückzuliegen. Auch hier gilt es dann aber nicht "selektiv" zu betrachten, und das ganze Spiel betrachtet wäre sicher mehr für uns aufgrund unserer Torchancen verdient gewesen, oder?

Zitat von blaues-Wunder

Wenn ich dann gestern das 0:2 sehe, bei welchem Moustfa offenbar ohne jegliche Defensivzuornung auf links durchgehen kann, dann zeigen sich da a) wieder die zu hohe individuelle Fehlerquote und b) die schlichtweg nicht sitzende Vorwärtsverteidigung. Wir fressen viel zu billig Tore und betreiben selbst enorme brotlose Kunst. Hier ist ein Trainer gefragt. Ebenso ist der Trainer gefragt, wenn es darum geht, die teils mieserablen ersten Kontakte oder letzten Pässe (Holten, Dirkner, Harenbrock, Stock, Faktic ...) zu bearbeiten. Wenn ich da an Dirkners Riesen gestern denke, wo er den Ball kläglich annimmt oder Faktic, der im 2:1 den Ball nicht zu Naderi bringt. Das sind Abläufe, die im Training studiert werden.




Das sehe ich anders, sowas kann doch immer mal passieren im Fehlersport Fußball. Du hast Recht, in dem Moment waren wir nicht optimal zugeordnet, dennoch war die gefährliche Zone vor dem Tor personell eigentlich gut besetzt. Neidhart und Fatkic werden sich dann nicht einig, wer auf den Spieler geht. Hier aber von einer "hohen individuellen Fehlerquote" zu sprechen, sehe ich in dem Spiel überhaupt nicht. Wie würde man dann das Abwehrverhalten der Cottbusser bezeichnen? Die hatten 3 Torschüsse und machen drei Tore. Jeder sagt es danach, selbst Wollitz. Also, bezüglich des Cottbus Spiels sehe ich unsere Defensive richtig gut.
Klar, zu billige Gegentore, da kann man nichts anderes behaupten. Nach vorne brotlose Kunst, hier kommt es darauf an was du meinst. Wenn du den reinen Torerfolg meinst, dann definitiv. Alles bis dahin war gestern aber - nicht übertrieben - eine der besten Leistungen der letzten Jahre. Wann haben wir uns jemals so viele Hochkaräter in einem Spiel spielerisch erarbeitet? Ja, bringt nichts, wenn man sie nicht macht, ich weiß. Da wir die Chancen aber hatten, bin ich da eigentlich relativ entspannt, denn auf Dauer ist es gar nicht möglich, sich da nicht zu belohnen.
Was genau soll DB Dirkner beibringen, damit er den Ball besser annimmt? Meinst du nicht, dass er das im Training besser macht? Meinst du nicht, dass das alle Profifußballer normalerweise können? Im Spiel ist es manchmal eben anders. Man kennt das doch selbst. Man denkt bereits an die nächste Aktion, ist im Kopf schon dabei zu überlegen ob ich jetzt lange Ecke schieße, lupfe oder vorbei gehe. Und dann gibt es mal eine unsaubere Annahme. Sollte nicht passieren, ist aber nichts was DB lösen kann. Genau wie bei Fatkic. Da hat man doch sogar gesehen wie lange er überlegt hat. Da gehts auch um Entscheidungsfindung. Er hat sich zu spät entschieden. Er hätte selbst abschließen müssen, mit Überzeugung, denn das Passfenster war nicht klar auf, auch wenn es von oben immer so aussieht. Ich frage mich was DB da tun soll, denn Abschlüsse werden natürlich trainiert, die Entscheidungen werden dann aber im Spiel getroffen. Ich finde es positiv dass wir überhaupt diese Torchancen haben und auch das darf man dann DB zugute halten. Und ich betone, er ist kein Heiliger und hat gewiss genug Baustellen, aber die hier von dir aufgezählten von Dirkner und Fatkic gehören für mich nicht dazu.

Zitat von Blaues-Wunder

Den 10. Spieltag vor der Brust, muss man von einem Trainer hier eine zählbare Entwicklung verlangen können. Hollerbach wurde hier bei deutlich bescheideneren Startbedingungen massiv in die Pflicht genommen. Sehe bei aller Symphatie für Brinkmann keinen Grund, seine Entscheidungen und/oder die sportlichen Ergebnisse bei der Bewertung seiner Arbeit auszuklammern. Vielleicht hilft es ihm ja sogar, in Duisburg als Außenseiter anzutreten. Angesichts deren Offensivabteilung und der zu leichten Gegentore zuletzt, hab ich aber große Skepsis. Geht das Spiel in Duisburg in die Binsen, rangiert er ergebnistechnisch auf dem Niveau von Hollerbach. Mit dem bisherigem Punkteschnitt landen wir bei 42-43 Punkten. Ergo muss man beginnen, den Blick auch nach unten zu richten und sich die Karten zu legen, wohin die Reise gehen soll bzw. welche Sollbruchstellen hier eingebaut werden.


Klar, langfristig muss er Punkte holen. Bei Hollerbach war es aus meiner Sicht halt mehr als eine Ergebniskrise. Da haben wir nicht so überzeugenden Fußball gespielt, und ich glaube, auch das Verhältnis zum Team war schlechter (dies kann ich natürlich aber kaum bewerten, nur nach dem was man so hört und spürt).

Grundsätzlich: Ein neuer Trainer verspricht keine Besserung. Wir sind nicht verpflichtet, den Mechanismen des Fußballs nachzugeben. Es geht um Überzeugung, ob DB uns in bessere Ergebnisse führen kann, ob er das Team erreicht, ob er lernwillig ist. Wenn ich persönlich unsere Art und Weise des Spiels gestern sehe, würde ich das mit Pro DB beantworten. Das bedeutet nicht dass er einen Freifahrtsschein hat. Es bedeutet natürlich dass man alles genug beobachtet, aber dass man zu dem Zeitpunkt überzeugt ist, dass es mit DB auch wieder bergauf gehen kann.

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Der kommt an. Mach ihn, mach ihn, ER MACHT IHN! MARIO GÖTZE!
Daniel Brinkmann [Trainer] |#919
01.10.2025 - 14:28 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder

Zitat von Rambo-Tux

Zitat von Blaues-Wunder

Und ich hoffe, dass es genau deratig billige Freifahrtscheine nicht geben wird. Hier wird seitenlang auf Pech, abgestellt, mt den Erschwernissen argumentiert und aus den Spielen nur das Positive selektiert. Der Realitätscheck stellt dem 4 zu 8 Tore und 5 von 15 möglichen Punkten aus den letzten 5 Spielen gegenüber. Dies auf Pech und Konjunktive zu verkürzen und die Fehler wie fragwürdige Aufstellungen gänzlich auszuklammern, finde ich gelinde gesagt absurd.
Da der Verein deutlich den selbst gesteckten Zielen hinterher hinkt, kann doch die Antwort nicht lauten, die Ziele zu verdrängen. Selbstredend müssen sich die sportlich Verantwortlichen hier auch messen lassen. Wie man AS fragen kann, was er in und wo er Stock oder Holten bei uns gesehen hat, muss sich Brinkmann doch auch fragen lassen, was ihn zu verschiedenen Aufstellungen bewegt hat, die unser Spiel teilweise völlig zum Erliegen gebracht haben. Diesbezüglich wurde mit ihm ja uch bei Hansa bis dato sehr geduldig umgegangen. Wenn Du nach dem vermeintlichem Befreiungsschlag gegen 1860 in Essen jedoch wieder ohne Lerneffekt an der nicht funktionierenden defensiven Grundordnung festhältst, 3 Dinger frisst und in der Folge gegen Havelse den den gleichen Bock schießt, dann hat das nichts mit Pech vor dem Tor zu tun, zumal wir uns gegen Havelse beim Schiri bedanken können, dass wir nach 5 Minuten nicht schon 0:2 zurückgelegen haben. Wenn ich dann gestern das 0:2 sehe, bei welchem Moustfa offenbar ohne jegliche Defensivzuornung auf links durchgehen kann, dann zeigen sich da a) wieder die zu hohe individuelle Fehlerquote und b) die schlichtweg nicht sitzende Vorwärtsverteidigung. Wir fressen viel zu billig Tore und betreiben selbst enorme brotlose Kunst. Hier ist ein Trainer gefragt. Ebenso ist der Trainer gefragt, wenn es darum geht, die teils mieserablen ersten Kontakte oder letzten Pässe (Holten, Dirkner, Harenbrock, Stock, Faktic ...) zu bearbeiten. Wenn ich da an Dirkners Riesen gestern denke, wo er den Ball kläglich annimmt oder Faktic, der im 2:1 den Ball nicht zu Naderi bringt. Das sind Abläufe, die im Training studiert werden.

Den 10. Spieltag vor der Brust, muss man von einem Trainer hier eine zählbare Entwicklung verlangen können. Hollerbach wurde hier bei deutlich bescheideneren Startbedingungen massiv in die Pflicht genommen. Sehe bei aller Symphatie für Brinkmann keinen Grund, seine Entscheidungen und/oder die sportlichen Ergebnisse bei der Bewertung seiner Arbeit auszuklammern. Vielleicht hilft es ihm ja sogar, in Duisburg als Außenseiter anzutreten. Angesichts deren Offensivabteilung und der zu leichten Gegentore zuletzt, hab ich aber große Skepsis. Geht das Spiel in Duisburg in die Binsen, rangiert er ergebnistechnisch auf dem Niveau von Hollerbach. Mit dem bisherigem Punkteschnitt landen wir bei 42-43 Punkten. Ergo muss man beginnen, den Blick auch nach unten zu richten und sich die Karten zu legen, wohin die Reise gehen soll bzw. welche Sollbruchstellen hier eingebaut werden.


Wir haben Hollerbach, und DB unter Vertrag bald kommt dann was, ein Hildmann, Antweperpen, Kauschinski oder wer sonst noch gerade frei ist?

Und wer bringt der Mannschaft dann das Tore Schiessen bei?

Wir haben ein massives Qualitätsproblem und trotzdem träumen viele Fans noch vom Aufstieg.

Sollen sie halt mal schauen was an Trainern auf dem Markt ist, und dann überlegen, ob ein Wechsel sinnvoll erscheint.

Einen Feuerwehrmann könnten sie ach noch zur Winterpause einstellen.
Und in der 3. Liga ist es auch komplett egal, ob man 5. oder 16. in der Tabelle wird.

Der Feuerwehrmann wird dann in der nächsten Saison wieder ausgetauscht. Das hatten wir doch alles schon mal.
Und die Fluktuation in der Mannschaft war auch sehr hoch.

Ich habe keine Ahnung, ob DB diese Kriese sinnvoll über stehen kann, aber wer oder was ist denn eigentlich die Alternative?

Vielleicht habt ihr ja andere halbwegs realistische Trainer im Sinn.



Meinst Du, es lässt Deine Posts sonderlich niveauvoll erscheinen, wenn Du Dir nicht passende Trainer nun zum wiederholten Mal plump abqualifizierst und nicht mal deren Namen ordentlich schreiben willst/kannst? Ein Verriss Dritter ist dann auch keine Argumentation für DB.

Wer war/ist denn für das "massives Qualitätsproblem", welches nach den Hurra-Gesängen des Sommers hier jetzt erst in den letzten Wochen so geschrieben wird, Deiner Meinung nach verantwortlich. Für mich kommen hier 2 Personen in Betracht und eine heißt DB. Wer hat die "Träume der Fans" denn mit bestimmten Aussagen befeuert? "Besser sein als in der Vorsaison" wurde nicht von den Fans erträumt.

Wenn wir nun plötzlich von Geduld, Langfristigkeit etc. philosophieren, frage ich mich, warum die selbigen Protagonisten im Vorfeld der Saison nicht den Ball flacher gehalten haben und ob diese "Geduld Geduld" Herangehensweise mit den sportl./wirtschaftl. Zielstellungen vereinbar ist.


Die Frage danach wer es denn jetzt besser machen würde als unser aktueller Coach ist doch absolut berechtigt. Genau diese Frage müssten sich die Verantwortlichen stellen, wenn man sich hier für eine Freistellung entscheiden sollte. Ohne Trainer geht es ja nunmal nicht.

Da müsste man sich als Sportdirektor erstmal selbst reflektieren. Warum hole ich ein junges Trainertalent und setzte die gleichen Maßstäbe an wie bei einem Routinier, anstatt hier mehr Zeit zu geben? Etwaige Fehler müssen hier dann auch zugestanden werden.

War es ein Fehler, dass ich nach außen mit einer Kampfansage um die Ecke gekommen bin (besser als in der letzten Saison anschneiden), die schon von Anfang an für einen gewissen Druck sorgte? Was genau werfe ich dem Trainer vor, was kann ein neuer Trainer direkt besser machen?

Mit ambitionierten Zielsetzungen habe ich grundsätzlich kein Problem, diese können einen anspornen alles aus sich rauszuholen. Wenn aber unvorhergesehene Dinge passieren, wie der Ausfall fast aller Offensivspieler, dann ist es doch legitim und gut begründbar die Ziele nach unten zu korrigieren oder auf Eis zu legen. Das hätte dann auch den Druck vom Trainer und der Mannschaft genommen.

Ich als Fan wäre nicht sauer, wenn wir die Saison nur im Mittelfeld beenden, sofern ich sehe, dass Mannschaft und Trainer hier mit Leidenschaft und vollem Einsatz agieren. Spielerisch sehe ich in den letzten Spielen eine stete Verbesserung und die Mannschaft steht ganz offensichtlich hinter Brinkmann.

Ich sehe es auch nicht so, dass wir so schnell wie möglich aus dieser Liga raus müssen. Mit regelmäßigen Transfererlösen könnte man hier auch für eine längere Zeit bestehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Menga am 01.10.2025 um 14:31 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#920
01.10.2025 - 14:55 Uhr
Zitat von Menga


Ich sehe es auch nicht so, dass wir so schnell wie möglich aus dieser Liga raus müssen. Mit regelmäßigen Transfererlösen könnte man hier auch für eine längere Zeit bestehen.


Das ist doch totales Wunschdenken. Wer hat in Liga 3 denn regelmäßige Transfererlöse? Wir benötigen den sportlichen Erfolg und das so schnell wie möglich. Wir können jetzt nicht fünf Jahre in die Ausbildung von DB investieren. Nach dem Motto: irgendwann wird es sich schon auszahlen. Zumal mir sein Leistungsnachweis weiterhin fehlt. Als Spieler hat er es aus dem Teich zumindest in den See geschafft. Fürs Meer oder gar Haifischbecken hat es nie gereicht. Da gab es alleine in seiner aktiven Zeit 5 -10.000 Spieler die auf einem höheren Level in Deutschland waren. In der Regio hat er dann einen kleinen beschaulichen Verein betreut und ordentliche Arbeit gemacht. Nichts besonders gutes aber auch nichts besonders schlechtes. Paderborn II hat er dann 13 Spiele betreut. Wenn die in ihm was gesehen hätten, hätten sie ihn nie zu uns ziehen gelassen. Denn dann hätte man ihm die Nachfolge von Kwasniok in Aussicht gestellt, der ja schon länger auf dem Absprung war. Ich denke, die Chance das es mit ihm klappt oder nicht klappt ist nicht besser oder schlechter als bei jedem anderen Trainer.

Es gibt sowohl für eine Ablösung genauso wie für das Festhalten an DB aktuell nachvollziehbare Argumente. Wir hatten in den letzten drei Heimspielen dreieinhalb gute Halbzeiten( Halbzeit 1 gegen 1860, Halbzeit 2 gegen Havelse und bis zur 60. Minute gegen Cottbus). Auswärts waren die letzten beide Spiele gegen Osnabrück und Essen desolat. Wenn es gegen Duisburg auswärts jetzt auch einen deutlich besseren Auftritt gibt, kann man durchaus in der Länderspielpause an ihm festhalten. Verstärkt sich aber der Eindruck, dass wir auswärts weiterhin nichts auf die Reihe bekommen, würde ich die Schritte einleiten und mit einem anderen Trainer weiter machen. Denn dann gibt es keine wirklich gute Tendenz für die Zukunft und wir verschenken Zeit. Wir hätten dann die Chance einem anderen Trainer die gleiche Möglichkeit zu geben, die DB bekommen hat. Über dreiviertel der Saison die Mannschaft kennen zu lernen, seine Ideen einzubringen und umzusetzen und dann in der Folgesaison anzugreifen. Mit aktuell 14 auslaufenden Verträgen zum Saisonende könnten hier auch passenden Anpassungen im Kader erfolgen.
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