BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
25.01.2020 - 12:45 Uhr
Zitat von JonasJoffe
Ich möchte gar nicht auf alles eingehen, aber beim durchlesen ist mir eine Aussagen besonders in Auge gesprungen: unser angeblich so unschöner Fußball.
Du schreibst, dass es nicht reicht hinten drin zu stehen und zu hoffen ekelig 1:0 zu gewinnen. Und das Favre Fußball nicht schön anzusehen ist. Ist diese Ansicht nicht zu sehr auf die einzelnen, schlechten Spiele in der Rückrunde und am teilweise in der Hinrunde gerichtet? es gab manchmal Phasen, wo wir es nicht geschafft haben, das Spiel an uns zu reißen. Oder Spiele, wo wir gut gespielt haben, aber uns dann zu weit zurück gezogen haben. Aber mir scheint es nicht so als ob Dortmund seinen Reiz verloren hat. Nach dem 4:0 gegen Athletico oder auch beim 0:0 gegen Barcelona hat niemand gesagt "gutes Ergebnis, aber der Fußball ist echt hässlich". auch die Aufholjagd gegen Inter und eine berauschende zweite Halbzeit steht wahrscheinlich eher für Dortmund als der nüchterne 2:0 Sieg gegen Slavia Prag. National gibt es eh wenig zu meckern. Die Spiele sind spektakulär, sowohl aufgrund der Anzahl der Tore als auch aufgrund der Dramaturgie. gegen Hertha in Unterzahl den Sieg erkämpft; 3:3 gegen Paderborn, ein nervenaufreibendes Offensivspektakel; dann torreiche Spiele gegen Mainz und Düsseldorf; das spektakuläre Spiel gegen Leipzig, welches man phasenweise komplett an die Wandgespielt hat. Und jetzt nach der Rückrunde: zwei extrem mutige Teams, die man mit schnellen und schönen Kombinationen überspielt hat, wodurch beide Spiele in einem Torfestival endeten. Ich sehe da schon eher eine Tendenz zu einem spektakulären, interessanten Fußball. Auch taktisch fällt mehr positiv als negativ auf. Erst heute ist mir auf Twitter wieder ein Video untergekommen, wo eine internationale Taktikseite unser 3:0 lobt, da das Kölner Pressing zuvor durch eine Passstafette von 30 sauberen Pässen umspielt wurde. Auch sonst liest man immer wieder gute Analysen. Im Gegensatz zu 3/4 der Liga haben wir den Anspruch das Spiel sauber von hinten aufzubauen. Soetwas ist doch schöner Fußball. Und auch die schnellen Kombinationen über die Flügel und unser fluider 3er/5er Sturm ist interessant und attraktiv (stichwort: strikerless football). Unsere Transfers und die Jungstars Sancho, Hakimi, Haaland, Brandt sind sowieso in aller Munde und kommen unter Favre auch voll zur Geltung. Insgesamt sehe ich also nicht, inwiefern Dortmund ekelig spielt oderirgendeinen Schaden durch die Spielweise nimmt, die Favre entwickelt.
Jeder kennt Leute, die heute weniger Fußball begeistert sind als noch vor 10 Jahren. Das mag daran liegen, dass Klopp uns alle begeistert hat, aber das ist ansich ein ganz normaler Prozess. Ich bin leider weggezogen, aber meine alten Kumpels gehen auch nicht mehr jede Woche zum Spiel. In meiner neuen Stadt hör ich auch immer wieder, dass es schon bessere Zeiten gab und irgendjemand nicht mehr zum Spiel kommt. das ist aber ganz normal...arbeit, kinder, andere hobbys usw. und vielleicht auch ein anderer Zugang zum Fußball, der mehr über social media und FIFA läuft als über Stadionbesuche, Bier und Stammtische...
Ich möchte gar nicht auf alles eingehen, aber beim durchlesen ist mir eine Aussagen besonders in Auge gesprungen: unser angeblich so unschöner Fußball.
Du schreibst, dass es nicht reicht hinten drin zu stehen und zu hoffen ekelig 1:0 zu gewinnen. Und das Favre Fußball nicht schön anzusehen ist. Ist diese Ansicht nicht zu sehr auf die einzelnen, schlechten Spiele in der Rückrunde und am teilweise in der Hinrunde gerichtet? es gab manchmal Phasen, wo wir es nicht geschafft haben, das Spiel an uns zu reißen. Oder Spiele, wo wir gut gespielt haben, aber uns dann zu weit zurück gezogen haben. Aber mir scheint es nicht so als ob Dortmund seinen Reiz verloren hat. Nach dem 4:0 gegen Athletico oder auch beim 0:0 gegen Barcelona hat niemand gesagt "gutes Ergebnis, aber der Fußball ist echt hässlich". auch die Aufholjagd gegen Inter und eine berauschende zweite Halbzeit steht wahrscheinlich eher für Dortmund als der nüchterne 2:0 Sieg gegen Slavia Prag. National gibt es eh wenig zu meckern. Die Spiele sind spektakulär, sowohl aufgrund der Anzahl der Tore als auch aufgrund der Dramaturgie. gegen Hertha in Unterzahl den Sieg erkämpft; 3:3 gegen Paderborn, ein nervenaufreibendes Offensivspektakel; dann torreiche Spiele gegen Mainz und Düsseldorf; das spektakuläre Spiel gegen Leipzig, welches man phasenweise komplett an die Wandgespielt hat. Und jetzt nach der Rückrunde: zwei extrem mutige Teams, die man mit schnellen und schönen Kombinationen überspielt hat, wodurch beide Spiele in einem Torfestival endeten. Ich sehe da schon eher eine Tendenz zu einem spektakulären, interessanten Fußball. Auch taktisch fällt mehr positiv als negativ auf. Erst heute ist mir auf Twitter wieder ein Video untergekommen, wo eine internationale Taktikseite unser 3:0 lobt, da das Kölner Pressing zuvor durch eine Passstafette von 30 sauberen Pässen umspielt wurde. Auch sonst liest man immer wieder gute Analysen. Im Gegensatz zu 3/4 der Liga haben wir den Anspruch das Spiel sauber von hinten aufzubauen. Soetwas ist doch schöner Fußball. Und auch die schnellen Kombinationen über die Flügel und unser fluider 3er/5er Sturm ist interessant und attraktiv (stichwort: strikerless football). Unsere Transfers und die Jungstars Sancho, Hakimi, Haaland, Brandt sind sowieso in aller Munde und kommen unter Favre auch voll zur Geltung. Insgesamt sehe ich also nicht, inwiefern Dortmund ekelig spielt oderirgendeinen Schaden durch die Spielweise nimmt, die Favre entwickelt.
Jeder kennt Leute, die heute weniger Fußball begeistert sind als noch vor 10 Jahren. Das mag daran liegen, dass Klopp uns alle begeistert hat, aber das ist ansich ein ganz normaler Prozess. Ich bin leider weggezogen, aber meine alten Kumpels gehen auch nicht mehr jede Woche zum Spiel. In meiner neuen Stadt hör ich auch immer wieder, dass es schon bessere Zeiten gab und irgendjemand nicht mehr zum Spiel kommt. das ist aber ganz normal...arbeit, kinder, andere hobbys usw. und vielleicht auch ein anderer Zugang zum Fußball, der mehr über social media und FIFA läuft als über Stadionbesuche, Bier und Stammtische...
Ach Mensch, ich scheine mich heute nicht ganz gezielt auszudrücken. Das hinten reinstellen war ein Beispiel für nicht schönen effektiven Fußball.
Bin da erstmal komplett bei dir und sehe den Fußball von Favre auch nicht als komplett unschön an. Was natürlich extrem heraussticht sind die vielen Tore, das mag wahr sein. Eigentlich gibt es selten Spiele mit BVB Beteiligung, in der wenig Tore fallen, wobei mir hier gerade Spiele mit wenig Toren Stichwort Hinspiel Barca, als gutes Spiel, in Erinnerung bleiben. Ansonsten würde ich das ermüdende Hin- und Hergeschiebe vor allem zu bestimmten Zeiten der Hinrunde und gerade Rückrunde als denkbares Beispiel für "unschönen" Fußball sehen. Es ist halt wenig aufregend, wenn es ewige Ballzirkulationen um den 16er herum gibt. Da sind natürlich gerade die letzten Spiele ein tolles Gegenargument, weil gerade seit der Umstellung und dem von dir erwähnten fluten Offensivspiel vermehrt schöne und aufregende Momente aufgekommen, wo man trotz fehlendem Tor sich gern eine Review angucken wollte.
Ansonsten sehe ich als wichtigen Punkt, weshalb einige ungern den Fußball von Favre anschauen, bzw. vom BVB aktuell, da Favre nichtmal die volle Schuld trifft, die fehlende Konstanz in den Spielen. Wie oft liest man, manchmal im Scherz manchmal Ernst, dass man letztlich nur die zweite Halbzeit gucken muss, da es in der ersten entweder auf die Mütze gibt oder ewiges Hin- und Hergeschiebe ohne Abschluss zu sehen ist.
Somit werden wohl die wichtigsten Zwei Punkte des unattraktiven Fußballs bei Favre die unkonstante Arbeit der Spieler und eben die teilweise ermüdenden Ballbesitzphasen, sicherlich auch beim Gegner, sein.
Weswegen ich aber eigentlich auf die Attraktivität zu Sprechen kam, war vor allem das Stichwort FCB. ich fand unter Kovac gut, dass er eben Ergebnisfußball gespielt hat. Das hat er vorher in Frankfurt auch toll hinbekommen. Da war viel Einsatz gefragt und starkes dazwischenreden. Aber letztlich kein Fußball der über seine Ästhetik kommt, sondern er über den Spirit und das Fighten, was man auf einer gewissen Bühne eben nicht mehr sehen will. Der Boom für den Fußball kommt ja in vielen Bereichen nicht zuletzt daher, dass auch für Laien mittlerweile erkennbar ist, wann mal eine schöne Kombination und ein tolles Dribbling gespielt wurde und neben der Effektivität ist ein gewisser Showeffekt auch interessant für den Zuschauer. Ronaldinho kennen viele Menschen als Beispiel nicht, weil er ein effektiver und erfolgreicher Fußballer war, sondern weil er tolle Tricks gezeigt hat und eine Ballbehandlung von einem anderen Stern hat/te.
Die Überleitung zu Favre war eben auch, dass es am Ende auch bei uns nicht nur auf die Ergebnisse ankommt, sondern dass vor allem guter Fußball gespielt werden muss. Taktischer und starker Fußball ist neben dem schönen Effekt für Fußballfans nämlich meist auch effektiv und gleichzeitig auch für Talente interessant.
Es geht also nicht nur um Ästhetik und es geht eben nicht nur um Ergebnisse, sondern es geht um die Kombination und erfolgreicher Fußball wird in Zukunft ab einem gewissen Punkt auch in Zukunft immer mit Ansehnlichkeit einhergehen. Wobei wir damit jetzt glaube ich von der Transferpolitik abweichen, denn sonst müssten wir die Mor-Rückholaktion starten. Der hat zwar tolle Dribblings gehabt, aber das war es dann leider auch schon .
25.01.2020 - 13:51 Uhr
Wenn wir die gestrige gezeigte Leistung weiterhin halten, was einfach der Anspruch eines so qualitativen Kader sein muss und Favre keine grossen Böcke mehr schiesst dann werden wir wohl mindestens den 3 Platz erreichen. Dann wird die Vereinsführung an Favre festhalten und vermutlich wird er zumindest noch 1 Jahr bleiben. Dies kann man negativ oder positiv sehen, jedoch heisst es dann, das Beste daraus zu machen.
Da Favre die Ressourcen eines breiten Kaders nicht zu schätzen weiss bzw. anwendet würde ich mal primär versuchen den Kader auszudünnen.
Ich gehe davon aus, dass alle akt. verliehenen Spieler keine Zukunft mehr bei uns haben und verkauft werden.
Am ehesten noch Gomez würde ich gerne behalten. Desweiteren sollte man sich von Schmelle, Pisczek, Dahoud, Larsen, Paco, Götze trennen. Hier wird dann relativ viel Gehalt frei. Raschl, Morey, Reyna, Balerdi, Pherai werden mehr intergriert und schliessen die Lücke. Dann sollte man versuchen Hakimi zu verpflichten. Funktioniert das nicht, ist die Frage wie weit Morey ist und ob Schulz oder Wolf dies einigermaßen füllen können. Wenn nicht muss reagiert werden. Ähnlich wie bei Diallo könnte man evtl. Akanji kurz und schmerzlos verkaufen. Mit Hummels, Zagadou, Balerdi könnte man dies verkraften. Evtl wäre auch Delaney eine Abgangsmöglichkeit.
Neuzugänge wenn man alle Spieler die man halten möchte halten kann:
+ Can - wenn er bereit ist auf Gehalt zu verzichten und man sich auf ca 20 mio einigen kann. Thema Aggressivität und Mentalität wäre er ein wichtiger Faktor desweiteren könnte er Delaney als auch Akanji ergänzen / ersetzen
+ Zakaria: Dieses Jahr nochmals eine gute Entwicklung genommen. Könnte uns mit seiner Dynamik sehr helfen und wäre ähnlich wie Can auch im ZM, DM oder IV einsetzbar.
+ im Sturm könnte man entweder nen Erfahrenen Stürmer holen der funktioniert und seine Klasse nachgewiesen hat: a la Kruse, Stindl zbsp. Hier könnte man dann immer noch reagieren.
Falls man mit Favre doch sich zum Saisonende trennt ändert sich natürlich vieles. Delaney könnte bleiben, Paco evtl, Götze auch falls er bereit ist auf Gehalt zu verzichten und würde ihn am ehesten im ZM sehen.
Da Favre die Ressourcen eines breiten Kaders nicht zu schätzen weiss bzw. anwendet würde ich mal primär versuchen den Kader auszudünnen.
Ich gehe davon aus, dass alle akt. verliehenen Spieler keine Zukunft mehr bei uns haben und verkauft werden.
Am ehesten noch Gomez würde ich gerne behalten. Desweiteren sollte man sich von Schmelle, Pisczek, Dahoud, Larsen, Paco, Götze trennen. Hier wird dann relativ viel Gehalt frei. Raschl, Morey, Reyna, Balerdi, Pherai werden mehr intergriert und schliessen die Lücke. Dann sollte man versuchen Hakimi zu verpflichten. Funktioniert das nicht, ist die Frage wie weit Morey ist und ob Schulz oder Wolf dies einigermaßen füllen können. Wenn nicht muss reagiert werden. Ähnlich wie bei Diallo könnte man evtl. Akanji kurz und schmerzlos verkaufen. Mit Hummels, Zagadou, Balerdi könnte man dies verkraften. Evtl wäre auch Delaney eine Abgangsmöglichkeit.
Neuzugänge wenn man alle Spieler die man halten möchte halten kann:
+ Can - wenn er bereit ist auf Gehalt zu verzichten und man sich auf ca 20 mio einigen kann. Thema Aggressivität und Mentalität wäre er ein wichtiger Faktor desweiteren könnte er Delaney als auch Akanji ergänzen / ersetzen
+ Zakaria: Dieses Jahr nochmals eine gute Entwicklung genommen. Könnte uns mit seiner Dynamik sehr helfen und wäre ähnlich wie Can auch im ZM, DM oder IV einsetzbar.
+ im Sturm könnte man entweder nen Erfahrenen Stürmer holen der funktioniert und seine Klasse nachgewiesen hat: a la Kruse, Stindl zbsp. Hier könnte man dann immer noch reagieren.
Falls man mit Favre doch sich zum Saisonende trennt ändert sich natürlich vieles. Delaney könnte bleiben, Paco evtl, Götze auch falls er bereit ist auf Gehalt zu verzichten und würde ihn am ehesten im ZM sehen.
25.01.2020 - 14:04 Uhr
Zitat von BVB_OS
Sehe ich eben komplett anders. Ab einem gewissen Punkt, ist Punktausbeute eben nicht mehr alles. Du kannst nicht hinten drin stehen und hoffen, dass du ekelig mit 1:0 gewinnst. Das mag im Mittelfeld gut sein, aber gerade aus vermarktungstechnischen Gründen ist schöner Fußball, beziehungsweise aufregender Fußball, auch ein gutes Verkaufskriterium. Das ist übrigens mit ein Grund, warum der BVB so große Schritte nach vorn machen konnte, weil die Leute einfach Bock hatten den Kloppschen Fußball zu sehen. Deshalb bin ich einfach als Zuschauer kein fan von Favres Fußball. Die Ergebnisse sind sicherlich nicht schlecht, natürlich ausbaufähig, aber eben nicht der Grund, warum sich einige einen neuen Trainer wünschen. Da sehe ich zum Beispiel die Problematik, die wir hier schon vor Wochen besprochen haben, nämlich, dass der Favrefußball ein ganz anderer ist als eben der von einem Bosz, Klopp oder, zwar eine komplett andere Richtung, der von Pep. Wenn man Profifußball nicht als Unterhaltungsindustrie sieht, dann ist man glaube ich hoffnungslos romantisch.
Ich kenne durch die Forumaktivität und auch Privat einige Leute, die früher die Beerdigung ihrer Oma für ein Spiel hätten sausen lassen, die aber mittlerweile nicht mehr die Problematik sehen, wenn man mal ein Spiel oder eine Halbzeit verpasst. Das hat nicht was mit gewinnen zu tun, sondern einfach damit, dass Favrefußball über weite strecken langweilig ist.
Sehe ich eben komplett anders. Ab einem gewissen Punkt, ist Punktausbeute eben nicht mehr alles. Du kannst nicht hinten drin stehen und hoffen, dass du ekelig mit 1:0 gewinnst. Das mag im Mittelfeld gut sein, aber gerade aus vermarktungstechnischen Gründen ist schöner Fußball, beziehungsweise aufregender Fußball, auch ein gutes Verkaufskriterium. Das ist übrigens mit ein Grund, warum der BVB so große Schritte nach vorn machen konnte, weil die Leute einfach Bock hatten den Kloppschen Fußball zu sehen. Deshalb bin ich einfach als Zuschauer kein fan von Favres Fußball. Die Ergebnisse sind sicherlich nicht schlecht, natürlich ausbaufähig, aber eben nicht der Grund, warum sich einige einen neuen Trainer wünschen. Da sehe ich zum Beispiel die Problematik, die wir hier schon vor Wochen besprochen haben, nämlich, dass der Favrefußball ein ganz anderer ist als eben der von einem Bosz, Klopp oder, zwar eine komplett andere Richtung, der von Pep. Wenn man Profifußball nicht als Unterhaltungsindustrie sieht, dann ist man glaube ich hoffnungslos romantisch.
Ich kenne durch die Forumaktivität und auch Privat einige Leute, die früher die Beerdigung ihrer Oma für ein Spiel hätten sausen lassen, die aber mittlerweile nicht mehr die Problematik sehen, wenn man mal ein Spiel oder eine Halbzeit verpasst. Das hat nicht was mit gewinnen zu tun, sondern einfach damit, dass Favrefußball über weite strecken langweilig ist.
Ist vollkommen irrelevant, wie du das siehst. In der Stellenbeschreibung von Watzke und Zorc steht, dass sie sich um das personelle und finanzielle Funktionieren des Vereins zu kümmern haben, nicht, dass sie für Unterhaltung zuständig wären.
Dafür sind Punkte notwendig, keine B-Noten. Und deswegen wird der Trainer auch nicht an Hand der Anzahl der Offensivfeuerwerke bewertet, sondern an Hand der Punktausbeute und Platzierung, die die fanianzierung der nächsten Saison zu sichern, Spielern einen Grund für einen Wechsel zum Verein oder zur Vertragsverlängerung zu geben und idealer Weise, wenns irgendwie machbar ist titel einzufahren hat.
Das "Wie", ist dabei vollkommen bedeutungslos.
Wenn man als Fan mit Ergebnisfußball nicht zufrieden ist, ist das sicher eine legitime Ansicht. Für das Management, sind Punkte und Ränge die einzig messbare und relevante Größe für die Arbeit des Vereins en Gros, also ist deren Einspielen die sportlicheGgrundqualifikation des trainers und nichts anderes.
Alles andere ist zubrot, aber keine Notwendigkeit und ob man wegen Zubrot weitgehende Einschnitte in die laufende Arbeit vornimmt, wird sich jeder, der das zu verantworten hat, sehr genau überlegen.
Zitat von BVB_OS
Ich weiß nicht, ob ich es nicht passend deutlich gemacht hat, aber viele Dinge sind eben nicht nur auf Favre bezogen. Natürlich ist die Stürmerfrage wieder so eine Geschichte im Sommer gewesen, aber es war doch wohl von vornherein klar, dass Götze nur Notnagel war und das Alcacer schon in der letzten Saison große Formprobleme hatte. ich sehe ja auch nur den Vergleich zur Konkurrenz und da sehe ich Vereine, die stetig versuchen sich zu verbessern, Bayern mal ausgenommen. Da wird an den richtigen Stellschrauben gedreht oder wenigstens versucht den Kader passend auszurichten. Sei es, dass ein Trainer nicht mehr das Optimum ist und das man ihn ersetzt oder das man eben auf einen Trainer setzt und auch Spieler holt, die zu seinem Fußball passen. bei uns sehe ich das Problem doppelt. Einerseits kommen Spieler wie Brandt, die dann nicht so Eingesetzt werden wie das Optimum bei ihnen ist und gleichzeitig sehe ich nicht, dass alle Spieler optimal für den Favrefußball sind. Bei Brandt, der ja jetzt so toll im Mittelfeld funktioniert sollte man wohl ankreiden dürfen, dass Favre ein halbes Jahr gebraucht hat um zu erkennen, dass die besten Spiele von Brandt eben auf der 8 waren und er ihn dort auch einsetzen kann. ich bin eben ein fan von Trainern, die ihr System auch etwas auf Spieler einstellen und nicht immer versuchen die Spieler auf das System einzustellen. Du scheinst, dass ja alles anders zu sehen als ich, was ich auch ok finde, aber das ist eben einer der Punkte auf der Liste, weswegen ich kein Fan von Favre mehr bin.
Toller Vergleich zu Schalke und zu Gladbach. Wir stehen momentan auf dem 4 Tabellenplatz (diesen Spieltag lasse ich mal außen vor), hinter extrem schwachen Bayern und Gladbach, die ca die hälfte unseres Etats haben. Selbst Leipzig kann nicht solche Unsummen in Spieler pumpen wie wir, aber dennoch stehen die Mannschaften vor uns. Selbst Schalke ist laut Tabelle aktuell auf Augenhöhe. So befriedigend die Tabelle auch ist, wir wurden zum jetzigen Zeitpunkt von Vereinen eingeholt und überholt, die deutlich weniger finanzielle Mittel haben und auch weniger Strahlkraft um die passenden Spieler zu holen. Entschuldige also, dass ich für mich selbst diese Leistung als eher ungenügend reflektiere.
Ich weiß nicht, ob ich es nicht passend deutlich gemacht hat, aber viele Dinge sind eben nicht nur auf Favre bezogen. Natürlich ist die Stürmerfrage wieder so eine Geschichte im Sommer gewesen, aber es war doch wohl von vornherein klar, dass Götze nur Notnagel war und das Alcacer schon in der letzten Saison große Formprobleme hatte. ich sehe ja auch nur den Vergleich zur Konkurrenz und da sehe ich Vereine, die stetig versuchen sich zu verbessern, Bayern mal ausgenommen. Da wird an den richtigen Stellschrauben gedreht oder wenigstens versucht den Kader passend auszurichten. Sei es, dass ein Trainer nicht mehr das Optimum ist und das man ihn ersetzt oder das man eben auf einen Trainer setzt und auch Spieler holt, die zu seinem Fußball passen. bei uns sehe ich das Problem doppelt. Einerseits kommen Spieler wie Brandt, die dann nicht so Eingesetzt werden wie das Optimum bei ihnen ist und gleichzeitig sehe ich nicht, dass alle Spieler optimal für den Favrefußball sind. Bei Brandt, der ja jetzt so toll im Mittelfeld funktioniert sollte man wohl ankreiden dürfen, dass Favre ein halbes Jahr gebraucht hat um zu erkennen, dass die besten Spiele von Brandt eben auf der 8 waren und er ihn dort auch einsetzen kann. ich bin eben ein fan von Trainern, die ihr System auch etwas auf Spieler einstellen und nicht immer versuchen die Spieler auf das System einzustellen. Du scheinst, dass ja alles anders zu sehen als ich, was ich auch ok finde, aber das ist eben einer der Punkte auf der Liste, weswegen ich kein Fan von Favre mehr bin.
Toller Vergleich zu Schalke und zu Gladbach. Wir stehen momentan auf dem 4 Tabellenplatz (diesen Spieltag lasse ich mal außen vor), hinter extrem schwachen Bayern und Gladbach, die ca die hälfte unseres Etats haben. Selbst Leipzig kann nicht solche Unsummen in Spieler pumpen wie wir, aber dennoch stehen die Mannschaften vor uns. Selbst Schalke ist laut Tabelle aktuell auf Augenhöhe. So befriedigend die Tabelle auch ist, wir wurden zum jetzigen Zeitpunkt von Vereinen eingeholt und überholt, die deutlich weniger finanzielle Mittel haben und auch weniger Strahlkraft um die passenden Spieler zu holen. Entschuldige also, dass ich für mich selbst diese Leistung als eher ungenügend reflektiere.
Ich habe bei Brandt ja selbst angemerkt, dass man das vorher hätte versuchen können. Nur auch dass Trainer mitunter Zeit brauchen um zu erkennen, wie sie einen Spieler einsetzen müssen, ist keine wirklich herausragende Neuigkeit oder etwas, das Favre explizit zuzuschreiben wäre.
Ein Sven Bender hat sich bei uns vom DM sukzessive zum IV-Surrogat entwickelt, weil das mitunter bei uns besser passte. Ist klopp deswegen jetzt nicht fähig gewesen zu wissen, wie er seine Spieler einzusetzen hat? Wie oft unter welchen Trainern hat man Reus auf die Außen gestellt? Haben wir nicht mitunter sogar Kagawa als außen erlebt, der da völlig verschenkt war? Wechselt nicht etwa die Rolle von Guerreiro kontinuierlich zwischen offensivem Verteidiger, Schienenspieler, ja zeitweilig gar zentralem Mittelfeldspieler hin und her?
Alls schon gehabt. unter den Welttrainer Klopp und Tuche wohl bemerkt, jedenfalls in Teilen.
Der Vergleich zu Schalke und Gladbach entspricht unseren aktuellen Tabellenrang und damit der in dieser Saison erbrachten Leistung.
Nein derzeit können weder Leipzig, noch Schalke noch Gladbach vergleichbare Summen in ihren Kader stecken. Nur Geld allein schießt eben keine Tore. Wenn dem anderes wäre, wie hätten wir unter Klopp Meister werden können?
Natürlich ist der bisherige Saisonverlauf enttäuschend. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer die Erwartungen enttäuschenden und einer sportlich untragbaren Saison, die einen Wechsel aufnötigen würde. Sicherlich kann man sich über eine Ablösung Favres auch weiterhin Gedanken mache, völlig legitim. Nur sollte man dabei vor Augen halten, dass die Aufgaben des Managements einen anderen Blick auf die Situation vorraussetzen, als das mancher Fan hat und demnach erfüllt Favre die Mindestkrieterien, wenn er die CL sichert.
Eine Ablösung, so lange das eine sehr realistische Perspektive ist, ist rein fakultativ und die Vereinsführung wird dann abwägen müssen, ob man einen erneuten Bruch in der Kaderentwicklung durch einen neuen Trainer hinnimmt oder aber einen dritten Anlauf mit Favre für das geringere Risiko hält.
Dessen sollte man sich dabei auch bewusst sein.
Zitat von BVB_OS
Wen hat man denn in den letzten Jahren geholt, der ansatzweise die Dynamik mitbrachte, die uns seit Gündogan verloren gegangen ist. Da wäre in erster Linie Dahoud, der hätte den passenden Offensivdrang und die Dynamik entwickeln können, ist zwar gefloppt, war aber eine passende Idee. Merino hätte ich auch noch in der Rolle gesehen. Ansonsten sieht es da ziemlich Mau aus. Bei der aktuellen Aufstellung fehlt mir definitiv etwas Impact im Mittelfeld. Wir haben niemanden, der die Räume sichert und Löcher stopft, hier wäre ein physischer DM/ZM meines Erachtens top, der einerseits abräumen kann und gleichzeitig, wäre dann natürlich die Premiumversion, die Box-to-Box-Qualitäten mitbringt, die uns momentan etwas abgehen.
Spieler wie Berge und Ceballos wurden hier genannt, wobei letzterer eben nur bedingt passen würde. Auch ein Tonali wäre sicherlich ein interessanter Spieler für diese Position. Es wird sich aber angeblich mit Can befasst, das ist zumindest das einzige glaubhafte Gerücht zu einem ZM, der aber genau wie andere Kaderspieler nicht die Dynamik mitbringt, die uns aktuell fehlt und der eben auch nicht in einem 4-1-4-1 oder 4-3-3- funktionieren würde, weshalb ich schon Brandt auf der 10 sehe, wo er eben nicht so effektiv ist. Deshalb ergibt so ein Transfer für mich keinen Sinn. Die Kaderleichen, nennen wir sie mal plakativ so, die es erstmal abzustoßen gilt, kommen mittlerweile größtenteils aus der Zeit nach Gündogan, wo ich mir eben die Frage stelle, ob man jetzt aus den Fehlern lernen will und eben die Probleme angeht oder ob man sie Stück für Stück beseitigen will und dafür mehrere total überbezahlte Spieler holt.
Ich möchte übrigens jetzt nicht hören: Die machen ihren Job schon, die wissen was sie tun. Es geht hier eben um meine Meinung und in derer läuft in unserer Transferpolitik die letzten 3-4 Jahre etwas schief, da wir einige sehr kostspielige Fehlgriffe hinter uns haben, die wie du schon anmerkst teilweise jetzt noch die Transfergeschehen beeinflussen durch exorbitante Gehälter.
Wen hat man denn in den letzten Jahren geholt, der ansatzweise die Dynamik mitbrachte, die uns seit Gündogan verloren gegangen ist. Da wäre in erster Linie Dahoud, der hätte den passenden Offensivdrang und die Dynamik entwickeln können, ist zwar gefloppt, war aber eine passende Idee. Merino hätte ich auch noch in der Rolle gesehen. Ansonsten sieht es da ziemlich Mau aus. Bei der aktuellen Aufstellung fehlt mir definitiv etwas Impact im Mittelfeld. Wir haben niemanden, der die Räume sichert und Löcher stopft, hier wäre ein physischer DM/ZM meines Erachtens top, der einerseits abräumen kann und gleichzeitig, wäre dann natürlich die Premiumversion, die Box-to-Box-Qualitäten mitbringt, die uns momentan etwas abgehen.
Spieler wie Berge und Ceballos wurden hier genannt, wobei letzterer eben nur bedingt passen würde. Auch ein Tonali wäre sicherlich ein interessanter Spieler für diese Position. Es wird sich aber angeblich mit Can befasst, das ist zumindest das einzige glaubhafte Gerücht zu einem ZM, der aber genau wie andere Kaderspieler nicht die Dynamik mitbringt, die uns aktuell fehlt und der eben auch nicht in einem 4-1-4-1 oder 4-3-3- funktionieren würde, weshalb ich schon Brandt auf der 10 sehe, wo er eben nicht so effektiv ist. Deshalb ergibt so ein Transfer für mich keinen Sinn. Die Kaderleichen, nennen wir sie mal plakativ so, die es erstmal abzustoßen gilt, kommen mittlerweile größtenteils aus der Zeit nach Gündogan, wo ich mir eben die Frage stelle, ob man jetzt aus den Fehlern lernen will und eben die Probleme angeht oder ob man sie Stück für Stück beseitigen will und dafür mehrere total überbezahlte Spieler holt.
Ich möchte übrigens jetzt nicht hören: Die machen ihren Job schon, die wissen was sie tun. Es geht hier eben um meine Meinung und in derer läuft in unserer Transferpolitik die letzten 3-4 Jahre etwas schief, da wir einige sehr kostspielige Fehlgriffe hinter uns haben, die wie du schon anmerkst teilweise jetzt noch die Transfergeschehen beeinflussen durch exorbitante Gehälter.
Über das ZM/DM hatte ich mich bereits ausgelassen, aber gehen wir es nochmal an:
Wir haben Witsel Geholt und Delaney, die das beide einigermaßen solide machen. Bis zum Beginn dieser Saison saßen wir auf Rode fest, der der Mann für den part als Abräumer gewesen wäre, hätten wir ihn jemals dauerhaft einsatzfähig und fit gemacht. Der Kaderplatz war über Jahre belegt, das Gehalt auch verbunden, so lange man ihn nicht los wurde. Dann hatte man Weigl und Dahoud, bei denen man sich noch immer Hoffnung machen durfte, dass die als Talente die Kurve kriegen.
Wen hätte man denn noch holen sollen in dieser Situation, mal abgesehen davon, dass wir in der Zwischenzeit auch genügend andere Baustellen hatten.
Auch beim Rest kann ich so nicht einfach zustimmen. Unser Management, weiß, was es tut. Das die Transferpolitik in den letzten Jahren sehr holprig war, geht auf 2 bedeutendere Ursachen zurück:
1. Die vollständig vermurkste Transferperiode 2016/2017, nachdem man mit Götze, Schürrle und Rode gleich dreimal kapital daneben gegriffen hatte. Die Spieler hatte man im kader, die Gehälter mussten gezahlt, Leihen arrangiert werden und man konnte nicht wirklich was damit anfangen, also wurde weiter zugekauft. Philipp und Konsorten.
Dadurch waren Ressourcen, die uns eigentlich anders zur Verfügung stehen hätten sollen gebunden.
2. Tuchels Rauswürf, das Chaos mit dem Anschlag, der daraus resultierende Mannschaftsumbruch und die Diskontinuität auf der Trainerbank. Durch die Trainerwechsel hat man mehr oder minder 2-2,5 Jahre keine wirkliche Aussicht auf sinnvolle Neurausrichtung des Kaders gehabt. Nach welchen Maßgaben denn? Nach denen von Bosz oder Stöger? Dann hätte man an beiden festhalten müssen.
Danach holte man Favre von dem man wusste, dass der völlig anders spielen lassen würde und es einer größeren Anpassung bedurfte.
Den Bruch hat man hingenommen und wieder alles umgeworfen.
Das alles war nicht so ganz freiwillig und hat nichts damit zu tun, dass unsere Vereinsführung einfach doof wäre oder kein Konzept verfolgte. Sie hat sich in 2016 massiv verkalkuliert, dann spielten nicht vorhersehbare Ereignisse mit hinen, die einen kompletten Schnitt notwendig machten, der ging zunächst nach hinten los und so stolperte man in den nächsten Umbruch.
Ich will nicht sagen, man hätte alles richtig gemacht, ich selber habe hier seit jahren mehr Mittel für die Defensive angemahnt, statt immer neue OMs, aber letztlich hat man vieles richtig gemacht.
Die Restprobleme, die der Kader mit sich bringt, inklusive Gehältern für Spieler, die wir nicht brauchen, aber ebenso wenig los bekommen, sind Spätfolgen eben dieser Entwicklungen. Und genau deswegen müssen diese ganzen Umbrüche und Trainerwechsel, wenn irgendmöglich ein Ende haben, weil es nämlich sonst genau so notwendiger Weise so weiter geht.
Zitat von BVB_OS
Natürlich muss ein Trainer mit dem arbeiten was er bekommt, aber es kann auch nicht sein, dass wir über 2-3 Jahre mit einem Trainer arbeiten wollen und er kein großes Mitspracherecht bei den Spielern hat.
Somit erwarte ich sowohl vom Trainer, dass er die Probleme erkennt und sieht auf welchen Positionen wie nachgelegt werden muss, und andererseits erwarte ich von der Vereinsführung, dass sie gute und passende Spieler aus dem Hut zaubern, die finanziell nicht total verrückt sind und Gleichzeitig so gut es geht die Ansprüche des Trainers erfüllen. Wo ich wieder bei Can bin um den es hier ja eigentlich zwischenzeitlich mal ging, der eben die offensichtlichen Ansprüche, die zumindest hier von uns festgestellt werden, einfach nicht erfüllt. Auch in der Vergangenheit sind zum Beispiel Transfers wie der von Hummels, vllt gute Ideen gewesen, aber letztlich hat er das Tempoproblem der IV weiterhin verschärft und das für horrende Summen. Da kann man natürlich sagen, dass die Idee gut war und für viele sicherlich kein Flop mit Ansage, aber von einem IV, der fast 40 Millionen kostet und der 10 Millionen p.a. kassiert, sollte man einen deutlich größeren Impact auf die Defensivarbeit erwarten können. Momentan sehe ich das nicht, sondern eher die Problematiken, die mit dem Tempoverlust eines Hummels einhergehen und die uns schon einige Punkte gekostet haben, auch wenn natürlich alle Akanji als das Problem sehen.
Natürlich muss ein Trainer mit dem arbeiten was er bekommt, aber es kann auch nicht sein, dass wir über 2-3 Jahre mit einem Trainer arbeiten wollen und er kein großes Mitspracherecht bei den Spielern hat.
Somit erwarte ich sowohl vom Trainer, dass er die Probleme erkennt und sieht auf welchen Positionen wie nachgelegt werden muss, und andererseits erwarte ich von der Vereinsführung, dass sie gute und passende Spieler aus dem Hut zaubern, die finanziell nicht total verrückt sind und Gleichzeitig so gut es geht die Ansprüche des Trainers erfüllen. Wo ich wieder bei Can bin um den es hier ja eigentlich zwischenzeitlich mal ging, der eben die offensichtlichen Ansprüche, die zumindest hier von uns festgestellt werden, einfach nicht erfüllt. Auch in der Vergangenheit sind zum Beispiel Transfers wie der von Hummels, vllt gute Ideen gewesen, aber letztlich hat er das Tempoproblem der IV weiterhin verschärft und das für horrende Summen. Da kann man natürlich sagen, dass die Idee gut war und für viele sicherlich kein Flop mit Ansage, aber von einem IV, der fast 40 Millionen kostet und der 10 Millionen p.a. kassiert, sollte man einen deutlich größeren Impact auf die Defensivarbeit erwarten können. Momentan sehe ich das nicht, sondern eher die Problematiken, die mit dem Tempoverlust eines Hummels einhergehen und die uns schon einige Punkte gekostet haben, auch wenn natürlich alle Akanji als das Problem sehen.
Welches Mitspracherecht ein Trainer innerhalb des Vereins hat, ist aber nicht dem Trainer anzulasten, sondern der Vereinsführung.
Das man Trainern bei Abgängen kein Mitspracherecht einräumt, ist eine Sache der wirtschaftlichen Vernunft. Das man ihm bei Transfers weniger Gehör schenkt, in der ersten oder zweiten Saison, ist auch ein völlig normaler Zustand. Wenn man mit einem Trainer 4-5 jahre vernünftig zusammen arbteitet, kann man ihm entsprechend größere kompetenzen geben, weil dann beide Seiten wissen, woran sie sind, aber nicht vorher. Deswegen ist es auch Murks einerseits den Kopf des Trainers und andererseits mehr Kompetenzen für den Trainer zu fordern. Wenn man einem Trainer der bald 2 Jahre hier ist, nicht mehr kompetenzen einräumt, wird man das egegenüber einem Neuzugang dreimal nicht tun, im Gegenteil, der wird weniger bekommen.
Causa Can: Can muss nicht die Ansprüche des Forums erfüllen, sondern die des Trainers.
Causa Hummels: Er ist nicht besonders schnell, in der Defensivarbeit aber ohne Zweifel solide. Im Gehalt hat man etwas investiert, dafür auch Erfahrung dazu bekommen, in Sachen Transfersummen, war es gegenüber Diallo, die steuerlichen Aspekte ausgenommen, ein Nullsummen-Spiel. In Sachen kopfballstärke und Spieleröffnung hat Hummels unserem Spiel sicherlich nicht geschadet. Insofern kein großer Wurf der Transfer, aber nichts, was man nicht durchaus so machen könnte.
Zitat von BVB_OS
Bei Can geht es ja nicht um ein Formtief oder sonst etwas, auch Verletzungen spielen hierbei keine Rolle, es geht einfach um ihn als Spielertyp und wie er wirklich die Problematiken lösen soll, die momentan vorzufinden sind. Deshalb sehe ich keinerlei vergleich zu Robben, der ja in erster Linie geholt wurde, weil man die Chance hatte und weil sein Skillset passend gewesen ist.
Bei Can, wie schon gesagt, ist eben die Problematik das Tempo. Er ist nicht sonderlich schneller als die Spieler die aktuell defensiv Absichern sollen und in einem Zweiermittelfeld ist er mir technisch zu limitiert. Somit würde er nur Sinn ergeben, wenn man auf 4-2-3-1 umbaut und die Dynamik+Tempo durch einen weiteren Neuzugang ausgleicht. Da muss man dann wieder einen Spieler wie Berge holen, der dann für Witsel spielen würde, was gleichzeitig aber bedeutet, dass wir zwei Spieler für horrende Summen holen, weil der erste die Probleme nicht löst.
Andere sehen in ihm einen RIV, wobei wir dann wieder mit zweimal Hummels und Akanji spielen, wenn es ums Tempo geht, weil a) Cans stärken für diese Position deutlich zu offensiv zu sehen sind und b) er seit 2014 meine ich kein Spiel mehr als IV gemacht hat.
Wie du schon gesagt hast geht es ja ums realisieren des Transfers, das impliziert, dass man zumindest über ihn nachdenkt. Da sehe ich ja schon den Knackpunkt, es konnte mir bis jetzt niemand sagen, wie Can wirklich Probleme lösen soll und wie das einen Transfer der Größenordnung Götze rechtfertigen sollte.
Can als Akanjialternative stinkt mir zu sehr, weil er nicht das Tempo hat und kein IV ist. Im Zweiermittelfeld findet er gleichzeitig keinen Platz und kann sich dann eig mit Delaney um den Bankplatz streiten.
Glaubst du bei Schulz ernsthaft daran? Er ist als fertiger Spieler aus Hoffenheim gekommen, hat da genau eine starke Saison gespielt, die restliche Zeit war er in meinen Augen ein Durschnittskicker.. Man holt ihn für sehr viel Geld, unter anderem weil er deutscher Nationalspieler ist, mit einem limitierten Skillset und Defensivschwächen. -> Offensivausrichtung.
Wie passt so ein Spieler ins System, dass man sich defensiv stabilisieren will? Ich gehe wie gesagt davon aus, dass Schulz in den nächsten 6 bis 18 Monaten kommuniziert kriegt, dass er nicht mehr als ein Ergänzungsspieler ist. Ob er uns dann verlässt ist bei seinem Gehalt durchaus fraglich, weil es einfach kaum potenzielle kapitalstarke Abnehmer gibt.
Bei Can geht es ja nicht um ein Formtief oder sonst etwas, auch Verletzungen spielen hierbei keine Rolle, es geht einfach um ihn als Spielertyp und wie er wirklich die Problematiken lösen soll, die momentan vorzufinden sind. Deshalb sehe ich keinerlei vergleich zu Robben, der ja in erster Linie geholt wurde, weil man die Chance hatte und weil sein Skillset passend gewesen ist.
Bei Can, wie schon gesagt, ist eben die Problematik das Tempo. Er ist nicht sonderlich schneller als die Spieler die aktuell defensiv Absichern sollen und in einem Zweiermittelfeld ist er mir technisch zu limitiert. Somit würde er nur Sinn ergeben, wenn man auf 4-2-3-1 umbaut und die Dynamik+Tempo durch einen weiteren Neuzugang ausgleicht. Da muss man dann wieder einen Spieler wie Berge holen, der dann für Witsel spielen würde, was gleichzeitig aber bedeutet, dass wir zwei Spieler für horrende Summen holen, weil der erste die Probleme nicht löst.
Andere sehen in ihm einen RIV, wobei wir dann wieder mit zweimal Hummels und Akanji spielen, wenn es ums Tempo geht, weil a) Cans stärken für diese Position deutlich zu offensiv zu sehen sind und b) er seit 2014 meine ich kein Spiel mehr als IV gemacht hat.
Wie du schon gesagt hast geht es ja ums realisieren des Transfers, das impliziert, dass man zumindest über ihn nachdenkt. Da sehe ich ja schon den Knackpunkt, es konnte mir bis jetzt niemand sagen, wie Can wirklich Probleme lösen soll und wie das einen Transfer der Größenordnung Götze rechtfertigen sollte.
Can als Akanjialternative stinkt mir zu sehr, weil er nicht das Tempo hat und kein IV ist. Im Zweiermittelfeld findet er gleichzeitig keinen Platz und kann sich dann eig mit Delaney um den Bankplatz streiten.
Glaubst du bei Schulz ernsthaft daran? Er ist als fertiger Spieler aus Hoffenheim gekommen, hat da genau eine starke Saison gespielt, die restliche Zeit war er in meinen Augen ein Durschnittskicker.. Man holt ihn für sehr viel Geld, unter anderem weil er deutscher Nationalspieler ist, mit einem limitierten Skillset und Defensivschwächen. -> Offensivausrichtung.
Wie passt so ein Spieler ins System, dass man sich defensiv stabilisieren will? Ich gehe wie gesagt davon aus, dass Schulz in den nächsten 6 bis 18 Monaten kommuniziert kriegt, dass er nicht mehr als ein Ergänzungsspieler ist. Ob er uns dann verlässt ist bei seinem Gehalt durchaus fraglich, weil es einfach kaum potenzielle kapitalstarke Abnehmer gibt.
Im Hinblick auf das Skillset von Can magst du dir nicht vorstellen können, dass er hilft, weil dir ein bestimmter lösungsweg vorschwebt, aber wer sagt dir, dass das der einzige lösungsweg ist und man im Verein, so da etwas drann ist, nicht vollkommen anderes im Kopf hat? insofern ist das eben doch vergleichbar.
Schulz: Ich habe von Schulz nie Wunderdinge erwartet, sondern ich erwarte von ihm, dass er eine solide Alternative für die linke defensive Seite ist, die man in sämmtlichen Wettbewerben bedenkenlos bringen kann.
Das halte ich nach wie vor für eine durchaus angemessene Erwartungshaltung. Nachdem und Schmelzer verlassen haben wird, kann man da ein Talent nachlegen und aufbauen.
Zitat von BVB_OS
Frankreich und Italien waren jetzt Beispiele, weil Camavinga und Tonali in den letzten 6 Monaten Thema waren. Der Spieler kann auch meinetwegen aus Kenia oder von den Osterinseln kommen.
Stabilität kommt aber nicht nur durch Erfahrung. Für die Schiene haben wir doch Spieler wie Witsel und Götze geholt. Die Problematiken sind geblieben, wenn wir auch psychisch eine Resistentere Truppe auf dem Platz haben, als noch zu anderen Zeiten. Jetzt müssen nur die Spieler geholt werden, die eben spielerisch einen Mehrwert generiere. Da wir uns die Spieler mit passendem Skillset einfach im Peak nicht leisten können, muss halt ein jüngerer Spieler her, der zwar schon Erfahrung hat, aber auch noch Entwicklungspotenzial. Wir brauchen nicht versuchen uns Spieler wie Keita oder Paredes zu holen, weil die zu ihren Hochzeiten zu teuer waren, aber den Schritt davor muss man einfach da sein und zuschlagen. Gerade im Mittelfeld sehe ich da einfach beim BVB starke Defizite, weil die passenden Spieler in den letzten Jahren einfach nicht den Weg zu uns gefunden haben. Man kann natürlich sagen, dass sie nicht wollten, mich wundert nur, dass wir in der Offensive nie ein Problem haben teure und passende Spieler zu holen, aber im Mittelfeld findet sich nie das passende Talent, zumindest nicht seit dem Dahoud-Transfer.
Frankreich und Italien waren jetzt Beispiele, weil Camavinga und Tonali in den letzten 6 Monaten Thema waren. Der Spieler kann auch meinetwegen aus Kenia oder von den Osterinseln kommen.
Stabilität kommt aber nicht nur durch Erfahrung. Für die Schiene haben wir doch Spieler wie Witsel und Götze geholt. Die Problematiken sind geblieben, wenn wir auch psychisch eine Resistentere Truppe auf dem Platz haben, als noch zu anderen Zeiten. Jetzt müssen nur die Spieler geholt werden, die eben spielerisch einen Mehrwert generiere. Da wir uns die Spieler mit passendem Skillset einfach im Peak nicht leisten können, muss halt ein jüngerer Spieler her, der zwar schon Erfahrung hat, aber auch noch Entwicklungspotenzial. Wir brauchen nicht versuchen uns Spieler wie Keita oder Paredes zu holen, weil die zu ihren Hochzeiten zu teuer waren, aber den Schritt davor muss man einfach da sein und zuschlagen. Gerade im Mittelfeld sehe ich da einfach beim BVB starke Defizite, weil die passenden Spieler in den letzten Jahren einfach nicht den Weg zu uns gefunden haben. Man kann natürlich sagen, dass sie nicht wollten, mich wundert nur, dass wir in der Offensive nie ein Problem haben teure und passende Spieler zu holen, aber im Mittelfeld findet sich nie das passende Talent, zumindest nicht seit dem Dahoud-Transfer.
Nein, Stabilität kommt nicht allein aus Erfahrung, aber Stabilität hilft. Wenn dun jetzt mögliche Gedankenspiel in Richtung Can kritiserst, reden wir dezidiert über einen Transfer ende Januar bei laufender Rückrunde.
Wenn es dann hier um kurzfristige Stabilisierung gehen soll, ist ein Can, der ein gestandener Spieler und fit ist und die Liga kennt, allemale eine sinnvollere Alternative, als ein Talent, dass in eine völlig neue Umgebung kommt und hier von nichts ne Ahnung hat. Einem solchen Spieler müsste man einige Monate Anlaufzeit veranschlagen, die wir nicht mehr haben, wenn uns das in dieser Saison noch helfen soll.
Wenn nicht, sehe ich auch wirklich kein Problem, weil man im Sommer mit einem Abgang von Dahoud wird rechnen können, dann wäre wieder etwas Platz um ein Talent heran zu führen.
Im hypothetischen Fall, dass Brandt in der Zentrale bleibt und Can dazu stößt, wirds dann auch für Delaney etwas eng, so das man ggf. mit zwei Abgängen zu rechnen hätte.
das widerspricht einer Verpflichtung eines vielversprechenden Talents durchaus nicht grundsätzlich.
Zitat von BVB_OS
1. Haben die Spieler Spaß am Fußball, dann arbeiten sie denke ich konzentrierter und schmeißen mehr rein. Ist wie in jedem anderen Job. Wirst du in eine Rolle gezwängt die nicht zu deiner Art passt, oder eben hier zu deiner Spielart, dann ist es unwahrscheinlich, dass du Höchstleistungen bringst.
1. Haben die Spieler Spaß am Fußball, dann arbeiten sie denke ich konzentrierter und schmeißen mehr rein. Ist wie in jedem anderen Job. Wirst du in eine Rolle gezwängt die nicht zu deiner Art passt, oder eben hier zu deiner Spielart, dann ist es unwahrscheinlich, dass du Höchstleistungen bringst.
Ne.
Wenn man den Spielstil mehr auf Offensive drillt, wird das vielleicht unseren Offensivspielern gefallen, aber den Defensivspielern wird das stinken, weil ihre Aufgabe dann schwieriger wird.
Insofern wird es nicht die Mannschaft motivieren, sondern nur den Mannschaftsteil, mit dem wir im Augenblick die wenigsten Probleme haben, während es unser Sorgenkind die Defensive, eher noch demotivieren wird.
Zitat von BVB_OS
2. Gott....bitte hört doch alle auf von Finanzen zu reden, wenn ihr nicht total bewandert seid in dem Thema. mann kann nicht Aktivaverkauf und damit resultierende Gewinne gleichsetzen mit einem zu versteuernden Betrag. Das ist eine total falsche Aussage und ergibt gar keinen Sinn. Ich will jetzt auch nicht so sehr auf den Finanzen rumreiten, aber der Steuerfaktor ist schlicht nicht so anzusetzen wie es viele machen. Wir können nicht 2/3 reinvestieren aufgrund von Steuern, sondern schlicht von anderen Faktoren.
2. Gott....bitte hört doch alle auf von Finanzen zu reden, wenn ihr nicht total bewandert seid in dem Thema. mann kann nicht Aktivaverkauf und damit resultierende Gewinne gleichsetzen mit einem zu versteuernden Betrag. Das ist eine total falsche Aussage und ergibt gar keinen Sinn. Ich will jetzt auch nicht so sehr auf den Finanzen rumreiten, aber der Steuerfaktor ist schlicht nicht so anzusetzen wie es viele machen. Wir können nicht 2/3 reinvestieren aufgrund von Steuern, sondern schlicht von anderen Faktoren.
Weiß ich, mit wem ich Rede? So wie du über die Möglichkeiten im Hinblick auf Sancho geschrieben hast, las es sich für mich so, als wenn du davon ausgingst, dass man dann 100 Millionen + X mehr oder weniger zum freien Investieren zur Verfügung hätte.
Wenn dir klar ist, dass dem nicht so ist, freut es mich, dann ahben wir eine bessere Gesprächsbasis, als ich angenommen hatte, diversen Usern in diesem Forum ist es offensichtlich nicht klar.
Deswegen habe ich es darauf runtergebrochen, auch wenn es so einfach dann doch wieder nicht ist.
Über den Daumen bleibt aber, dass man nicht mehr als 2/3 reinvestieren können wird, weil der Rest andarweitig gebunden und verausgabt ist. Warum das im Einzelnen so ist, spielt für die Tatsache, dass es so ist, absolut keine Rolle.
Zitat von BVB_OS
Diesen Sommer sehe ich nichtmal Sancho, abgesehen natürlich von Liquidität, als wichtigste Zugkraft, sondern vor allem eventuell Schulz, Delaney, Alcacer, Götze und die Leihspieler, da hier die wirkliche Kohle verloren geht. Abschreibungen und hohe Gehälter sind hier definitiv das Stichwort, weil wir eine Etatbelastung durch einige Spieler haben, die wirklich jenseits von gut und böse ist.
Es geht doch gar nicht um Reinerlöse. Die meisten Gelder verlieren wir aktuell durch Abschreibungen und hohe Gehaltskosten. Schürrle, Götze, Rode, Alcacer, Yarmolenko und Wolf haben zusammen knapp 40 Millionen verdient und um die 120 Millionen gekostet. Klar sind ein paar Spieler davon schon gegangen oder haben gewissen Mehrwert geleistet, aber ich sehe in diesen Spielern kaum Verbesserungen, zu dem jeweiligen Zeitpunkt.
Andere Vereine investieren da halt einfach klüger, die weniger Geld haben als der BVB, da brauch keiner Jammern, dass man mit Aubameyang, Dembele, Pulisic und co nur knapp 300 Millionen eingenommen hat.
Diesen Sommer sehe ich nichtmal Sancho, abgesehen natürlich von Liquidität, als wichtigste Zugkraft, sondern vor allem eventuell Schulz, Delaney, Alcacer, Götze und die Leihspieler, da hier die wirkliche Kohle verloren geht. Abschreibungen und hohe Gehälter sind hier definitiv das Stichwort, weil wir eine Etatbelastung durch einige Spieler haben, die wirklich jenseits von gut und böse ist.
Es geht doch gar nicht um Reinerlöse. Die meisten Gelder verlieren wir aktuell durch Abschreibungen und hohe Gehaltskosten. Schürrle, Götze, Rode, Alcacer, Yarmolenko und Wolf haben zusammen knapp 40 Millionen verdient und um die 120 Millionen gekostet. Klar sind ein paar Spieler davon schon gegangen oder haben gewissen Mehrwert geleistet, aber ich sehe in diesen Spielern kaum Verbesserungen, zu dem jeweiligen Zeitpunkt.
Andere Vereine investieren da halt einfach klüger, die weniger Geld haben als der BVB, da brauch keiner Jammern, dass man mit Aubameyang, Dembele, Pulisic und co nur knapp 300 Millionen eingenommen hat.
Ich sehe da eigentlich keine wirklichen Verluste:
- Alcácer: Haben wir für 25 Millionen verpflichtet, wenn wir den für den identischen Betrag oder für 30 wieder los werden, ist das angesichts der sehr eingeschränkten Einsatzfähigkeit des Spielers kein schlechtes Geschäft. Viel mehr wird man für einen Spieler, von dem mittlerweile jeder weiß, dass man ihn die halbe Saison nicht zur Verfügung hat, nicht bekommen.
- Schulz: Sehe ich nicht als Abgang.
- Delaney: Sehe ich bevor nicht noch wer fürs MF gekommen ist auch nicht als sicheren Abgang.
- Götze: Ist in der Bilanz finanziell natürlich absolut katastrophal, aber ein Götze mit seinem derzeitigen Leistungsstand und Gehaltsansprüchen, die ihm kein Verein erfüllen wird, wenn er noch eine Ablöse zahlen soll, hat vielleicht Buchwert, aber keinen realten Transferwert, weil es dafür keinen Markt gibt. Unterm Strich können wir froh sein, die Belastung als dem gehaltsetat zu bekommen.
Es darauf beschränken zu wollen, das andere Vereine klüger investieren, halte ich auch nicht für richtig. Immerhin sind ja auch Dembélé, Aubameyang und Pulisic, jetzt Sancho Produkte dieser Investitionen gewesen. Wo sind die vergleichbaren Spieler bei der auch so viel besser wirtschaftenden Konkurrenz?
Was uns hingegen von der Konkurrenz in den letzten jahren deutlich unterschiedet, ist dass die keine Altlasten einer vollkommen vermurksten Transferperiode schieben und auch wegen Anschlags und vollkommenem Zerwürfnis im Verein keinen Totalumbruch starten mussten, bwi gleichzeitigem Zwang die CL zu erreichen aus finanziellen Gründen.
Da sind ganz andere Sachzwänge wirkmächtig gewesen, als bei der direkten konkurrenz und ich wage zu behaupten, dass diese Sachzwänge einigen Konkurrenten das Genick gebrochen und sie um 10 Jahre zurückgeworfen hätten, in der Entwicklung.
Bayern vielleicht nicht, aber den Rest schon.
Zitat von BVB_OS
3. Hab ich nichts gegen gesagt. Das war auch nicht die Kritik zwingend an Favre sondern, viel mehr auch am Verein. Warum haben wir seit Jahren Defizite in bestimmten Bereichen und warum werden trotzdem Unsummen in andere Mannschaftsteile investiert.
Die Transfers des Sommers waren auf dem Blatt geile Zugänge. Hazard, Brandt und auch mit abstrichen Hummels spielen eine tolle Saison. Fraglich bleibt dabei für mich, wie man die weiteren Defizite angegangen ist. Schulz Ist für mich wieder so ein surreales Beispiel. Warum spielt Guerreiro nie eine Rolle als AV, dann holt man für fast 30 Millionen Schulz, der dann innerhalb von 6-7 Spielen von Guerreiro als AV, mittlerweile LSS ersetzt wird. Die Kohle hätte man sicherlich auch gut im Mittelfeld gebrauchen können. Man kann diese Entwicklungen nie vorhersehen, aber irgendwas muss doch gewaltig schief laufen, wenn es erst einen teuren Neuzugang braucht um zu erkennen, dass man den besseren Spieler schon im Kader hatte. (Dabei natürlich mal außen vor gelassen, dass auch Guerreiro sich etwas entwickelt hat)
Es ist ja auch nicht alles schlecht ,ich bin nur mittlerweile an dem Punkt wo man Trainer und Verantwortliche mal hinterfragen sollte und finde in der Transferpolitik schon gar nicht mehr alles so rosig wie es noch durch Toptalente und den letzten Transfersommer kaschiert wird.
PS: Magst du gern alles anders sehen, aber ich bin da momentan einfach auf nem kritischeren Level und einfach nicht davon überzeugt, dass Kehl und Sammer den Impact geben, dass alle Stellschrauben gedreht werden. Mittelfeld + AV-Positionen, bleibt das Bauschmerzenthema der letzten Jahre und ist für mich stand jetzt ein Millionengrab, aus dem wir uns noch nicht freigeschaufelt haben, wobei hier eigentlich extremes Potenzial für eine sonst toll hochgezüchtete Mannschaft liegt.
3. Hab ich nichts gegen gesagt. Das war auch nicht die Kritik zwingend an Favre sondern, viel mehr auch am Verein. Warum haben wir seit Jahren Defizite in bestimmten Bereichen und warum werden trotzdem Unsummen in andere Mannschaftsteile investiert.
Die Transfers des Sommers waren auf dem Blatt geile Zugänge. Hazard, Brandt und auch mit abstrichen Hummels spielen eine tolle Saison. Fraglich bleibt dabei für mich, wie man die weiteren Defizite angegangen ist. Schulz Ist für mich wieder so ein surreales Beispiel. Warum spielt Guerreiro nie eine Rolle als AV, dann holt man für fast 30 Millionen Schulz, der dann innerhalb von 6-7 Spielen von Guerreiro als AV, mittlerweile LSS ersetzt wird. Die Kohle hätte man sicherlich auch gut im Mittelfeld gebrauchen können. Man kann diese Entwicklungen nie vorhersehen, aber irgendwas muss doch gewaltig schief laufen, wenn es erst einen teuren Neuzugang braucht um zu erkennen, dass man den besseren Spieler schon im Kader hatte. (Dabei natürlich mal außen vor gelassen, dass auch Guerreiro sich etwas entwickelt hat)
Es ist ja auch nicht alles schlecht ,ich bin nur mittlerweile an dem Punkt wo man Trainer und Verantwortliche mal hinterfragen sollte und finde in der Transferpolitik schon gar nicht mehr alles so rosig wie es noch durch Toptalente und den letzten Transfersommer kaschiert wird.
PS: Magst du gern alles anders sehen, aber ich bin da momentan einfach auf nem kritischeren Level und einfach nicht davon überzeugt, dass Kehl und Sammer den Impact geben, dass alle Stellschrauben gedreht werden. Mittelfeld + AV-Positionen, bleibt das Bauschmerzenthema der letzten Jahre und ist für mich stand jetzt ein Millionengrab, aus dem wir uns noch nicht freigeschaufelt haben, wobei hier eigentlich extremes Potenzial für eine sonst toll hochgezüchtete Mannschaft liegt.
Ich bin da durchaus bei dir, dass in den letzten Jahren nicht immer die richtigen Investitionsschwerpünkte gesetzt wurden, meiner Meinung nach hat man zu viel in offensive Mittelfeldspieler gesteckt, und zw wenig Mittel in die defensiveren Parts.
Investitionen in die Sturmspitze wären in Ordnung gewesen, wenn Alcácer belastbarer wäre, die Quote stimmt bei ihm ja.
25.01.2020 - 15:17 Uhr
Gut in einigen Punkten gehe ich mit und gebe dir auch wohl recht. Wollte das bewusst etwas provokant formulieren.
Die Problematik der Altlasten sehe ich momentan auch als großen Knackpunkt.
Im Sommer könnten uns, wenn alles gut läuft bis zu 17 Spieler verlassen. Darunter mit Passlack, Burnic und Oelschlägel Spieler, die nicht wirklich finanziell ins Gewicht fallen. Dagegen haben wir mit Alcacer, Götze, Dahoud, Toprak, Schürrle und Wolf, alleine 6 Spieler, die einen großen Teil am Gehaltsetat wegfressen, ohne wirklich einen Mehrwert für das Team zu bieten, zumindest stand jetzt. Soll gar nicht groß was gegen die Leistungen von den Spielern sein, aber sie spielen faktisch unter Favre kaum eine Rolle.
Alleine an Abschreibungen sind das bei den 6 Spielern schon zwischen 25-30 Mio EUR, dazu Gehälter und Handgelder, die grob Überschlagen im Bereich 40-45 Millionen liegen. Nimmt man alle Spieler, die gehen könnten, wobei im Best-Case alle gehen werden, dann schaufeln wir zwischen 80 und 100 Millionen an Etat frei und hätten uns von allen Altlasten befreit. Darüber hinaus stehen Spieler wie Delaney auf der Kippe, da man nicht weiß, in wie weit weiterhin mit ihm geplant wird.
Holt man einen Can, hat man meines Erachtens ein ähnliches Skillset wie Delaney, wobei Can wohl der etwas stärkere Spieler für die Doppelsechs wäre. Wie schon gesagt kann ich ihn mir im 3-4-3 nicht vorstellen, da er weder als IV eine wirkliche Bereicherung wäre, noch in einem Zweiermittelfeld Brandt oder Witsel ersetzen kann. Damit wäre für mich auch ein Indiz vorhanden, dass wir Richtung Sommer versuchen werden, wieder ein Dreiermittelfeld zu installieren. Mit Camavinga, hätte man zumindest einen interessanten Spieler auf dem Plan, der in einem Dreiermittelfeld mit Brandt und Can agieren kann. Ein weiterer Achter wäre dabei aber in meinen Augen eine weitere interessante Option, die man vllt holen könnte.
Somit könnte man quasi Delaney mit Can direkt ersetzen, was ihn zu den Abgängen zählen würde und am Etat wohl kaum für Änderungen sorgen würde.
Im Falle der Liquidität sieht es momentan meines Erachtens nicht gut aus. Wir hatten die Diskussion schon, dass wir aktuell wohl kaum Liquidität vorfinden würden, weshalb der Weigltransfer eventuell die Querfinanzierung von Haaland bedeuten würde. Im Umkehrschluss würde es bedeuten, dass wir auch bis zum Sommer massiv Liquidität aufbauen müssten, um den Kader passend zu verstärken.
Geht man von allen Abgängen aus, dann würde ich ca die Summe von Sancho zur Refinanzierung sehen. Die restlichen, verhältnismäßig kleinen Summen, nehme ich mal für sonstige Kosten und durch die Etatkürzungen, könnte man zumindest in diesem Bereich die Sanchogelder als komplett finanzierbar betrachten.
Bedeutet wir haben im Sommer 140-160 Millionen zur Verfügung und müssen hierfür einen neuen RV finden, mindestens einen Mittelfeldspieler, eventuell ein Schulzersatz, wobei dieser den Ersatz selbst finanzieren könnte, dazu kommen dann noch ein Offensivspieler, der eventuell auch MS kann und ein Sanchonachfolger. Denke es wird spannend, wie und was man alles finanziert bekommt.
Hlozek und Klostermann kann ich mir gut vorstellen. Dazu ein Antony und 2 Mittelfeldspieler. Wäre im Optimalfall alles möglich, finde nur dann eben die Geschichte mit Can nicht passend.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
25.01.2020 - 17:43 Uhr
Zitat von BVB_OS
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
25.01.2020 - 17:55 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Zitat von BVB_OS
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Naja, uns nützen Transfers von 2006 nichts, wenn es 2020 nicht wirklich läuft.
Somit ist schon wichtig, ob man aus den Transfers der letzten Jahre gelernt hat und ob man den positiven Trend des letzten Sommers weiter fortführt. Sollte wieder eine Transferperiode der Marke Schürrle, Götze, Rode folgen, dann muss man zwangsweise die Frage stellen, ob man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.
Nicht mehr und nicht weniger.
Angela Merkels aktuelle Politik misst du auch nicht an dem, was sie zu Amtseinführung gemacht hat.
Fußball ist ein Kurzlebiges Geschäft und wenn das Management sich nicht entwickelt, dann muss man schauen, ob hier vllt nicht das Problem ist.
Hoeneß bspw hat absolut geile Arbeit geleistet bei Bayern. Jedoch hat er selbst festgestellt, dass ein nicht mehr ganz up to date ist und auch seine Ruhe haben will. Die letzten Jahre waren auch im Rahmen seiner Tätigkeit holprig, das ist ja dann nichts negatives, sondern einfach nur nicht mehr das Optimum zu dem Zeitpunkt. Da werden nicht nur wir drüber schreiben, sondern auch Zorc und Watzke reflektieren, ob ihre Arbeit noch das Optimum für den Verein darstellt.
Da ich nicht alles mitbekomme, was im Verein passiert, kann ich sie sportlich nur an den Transfers messen und sollte man da vergangene Fehler wiederholen und den Lerneffekt aussetzen lassen, dann fällt eben ein Fazit schlechter aus.
Das man nicht nächste Saison zwingend die bessere Mannschaft aufs Feld bringen wird ist ja geschenkt, Sancho ersetzt du nicht. Aber du musst das Geld sinnvoll nutzen und intelligente Transfers tätigen. Da wir immer noch im Umbruch sind, seit Tuchel, sollte jetzt langsam ruhe einkehren, damit wieder was aufgebaut werden kann und diesen Schritt erwarte ich im Sommer mit dem Abgang von Schürrle, Götze und co und eben mit passenden Zugängen.
Perfektion erwartet wie gesagt keiner.
25.01.2020 - 17:56 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Zitat von BVB_OS
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Jeder Spieler ist zu ersetzen, natürlich nicht 1:1, dass muss es aber auch gar nicht. Wir haben auch jetzt schon sehr viel Potential in der Offensive. Es gibt schon viele junge Talente die für Furore in der BL sorgen können.
Kein Mensch hätte geglaubt das wir Dembele ersetzt bekommen und jetzt wirbelt Sancho durch die gegnerischen Abwehrreihen. Also ich mach mir da wenig Sorgen, dass wir da weiterhin gute Leute auf die Außen bekommen.
25.01.2020 - 17:59 Uhr
Zitat von Vero-amore
Jeder Spieler ist zu ersetzen, natürlich nicht 1:1, dass muss es aber auch gar nicht. Wir haben auch jetzt schon sehr viel Potential in der Offensive. Es gibt schon viele junge Talente die für Furore in der BL sorgen können.
Kein Mensch hätte geglaubt das wir Dembele ersetzt bekommen und jetzt wirbelt Sancho durch die gegnerischen Abwehrreihen. Also ich mach mir da wenig Sorgen, dass wir da weiterhin gute Leute auf die Außen bekommen.
Zitat von Dunkelheit
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Zitat von BVB_OS
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Jeder Spieler ist zu ersetzen, natürlich nicht 1:1, dass muss es aber auch gar nicht. Wir haben auch jetzt schon sehr viel Potential in der Offensive. Es gibt schon viele junge Talente die für Furore in der BL sorgen können.
Kein Mensch hätte geglaubt das wir Dembele ersetzt bekommen und jetzt wirbelt Sancho durch die gegnerischen Abwehrreihen. Also ich mach mir da wenig Sorgen, dass wir da weiterhin gute Leute auf die Außen bekommen.
Woher kommt eigentlich die Gewissheit, dass er geht?
25.01.2020 - 18:09 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Zitat von BVB_OS
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Was die gesamte Transferpolitik angeht, würde ich persönlich die Verantwortlichen am Sommer messen. Haben sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und verbessern sie den Kader schrittweise oder bereiten wir uns nach den letzten Umbrüchen im Sommer auf den nächsten Umbruch 2021 vor. Wird definitiv spannend. Ähnlich wie die Frage nach dem Trainer, in meinen Augen gern eine Zukunft ohne Favre, jedoch wie du schon angemerkt hast, entscheide das leider nicht ich.
Ich persönlich würde die Verantwortlichen an ihrer Arbeit seit 2005 messen, denn da haben sie angefangen.
Da Sancho als Abgang nahezu sicher feststeht, kommen wir um einen erneuten Umbruch nicht drum herum. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass wir einen solchen Spieler 1:1 ersetzt bekommen?
Es gibt übrigens in der gesamten Historie des Fußballs bei wirklich keinem Verein nur perfekte Transfers. Es gibt bei einem Transfer so viele Komponenten, die eine Rolle spielen, dass eine Vorhersage vollkommen unmöglich ist.
Wenn es um die Gesamtbetrachtung ihrer Zeit beim BVB geht, dann macht eine Bewertung seit 2005 sicherlich sind. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass irgendwer hier in die "Lebensleistung" der beiden in Frage stellt. Die Frage bei einem Fussballverein (und vor allem einem der wie wir in dieser Zeit durch sehr unterschiedliche Phasen gegangen ist) ist doch viel mehr ob die Verantwortlichen für die derzeitigen Herausforderungen und die derzeitigen Gegebenheiten, die richtigen Figuren sind und dafür ist es wichtig ihre Transferpolitik derzeit zu bewerten und vielleicht im Kontext der letzten maximal 5 Jahre, wo man behaupten könnte, dass der BVB eine vergleichsweise ähnliche Marktposition hatte und der Markt irgendwie vergleichbar ist mit dem heutigen. Heidel hat eine wahnsinnige Arbeit bei Mainz geleistet und diesen Klub trotz geringer finanzieller Mittel zu einem etablierten Bundesligaklub geführt und trotzdem ist unter anderen Marktbedingungen wie bei Schalke 04 ziemlich gescheitert. Natürlich spielt da das Umfeld und das Standing auch eine Rolle, aber eben auch das Märkte sich ändern, dass man als Klub sich in sehr unterschiedlichen Positionen auf dem TM wiederfinden kann etc. Im Fußball geht es ständig darum, dass sich einzelne Klubs versuchen minimale Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten. Seien es taktische Anpassung, sei es andere Vermarktungsebenen (ausländische Märkte, eSport, etc.), sei das frühzeitige erkennen eines lukrativen Marktes (wie die Buli mit englischen Talenten, die keine Spielzeit bekommen, Callmund mit seinen Spielern aus der DDR oder Brasilien) etc. und nur weil man irgendwann mal bei einer Welle der Vorreiter war heißt dass ja nicht das man auch davor oder danach wirklich auf die richtigen Dinge setzt. Auch ein Magath war im Prinzip in den Jahren 2000-2010 wahnsinnig erfolgreich als Trainer und ist dann aus der Zeit gefallen. Zwischenzeitlich sah es so aus als wenn nie wieder eine andere Nationalmannschaft als die spanische internationale Titel holt und Tiki-Taka den Weltfussball dominieren wird und dann auf einmal hat Real 3 Mal die CL gewonnen und jetzt gilt Liverpool gerade als das Non-Plus-Ultra. Es sind halt immer Bewegungen und Gegenbewegungen und eine Betrachtung über riesige Zeiträume sind daher tatsächlich nur sinnvoll wenn man das Lebenswerk einer Person herausarbeiten möchte ohne sich zu sehr vom Ende prägen zu lassen.
25.01.2020 - 19:05 Uhr
Zitat von BVB_OS
Naja, uns nützen Transfers von 2006 nichts, wenn es 2020 nicht wirklich läuft.
Somit ist schon wichtig, ob man aus den Transfers der letzten Jahre gelernt hat und ob man den positiven Trend des letzten Sommers weiter fortführt. Sollte wieder eine Transferperiode der Marke Schürrle, Götze, Rode folgen, dann muss man zwangsweise die Frage stellen, ob man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.
Nicht mehr und nicht weniger.
[/quote}
Ich bin so müde immer wieder die gleichen Diskussionen zu führen.
1. 2020 ist bis jetzt ein fantastisches Jahr: 10 Tore 6 Punkte aus zwei Spielen finde ich persönlich ziemlich gut. ABer ich weiß, ich weiß, wir haben Augsburg nicht zu 100% dominiert und Köln hätte mit viel Glück noch das 3:2 schiessen können. Für mich eine fatal kranke Erwartungshaltung, die aber in eine toxische Zeit voller selbsternannter "Experten" passt.
2. Götze ist kein Fehleinkauf gewesen, Rode ist kein schlechter, wie er jetzt bei Frankfurt zeigt. Bei Götze kommt noch zusätzlich die Stoffwechselkrankheit dazu, von der niemand wissen konnte, ausser er ist ein medizinisches Genie. Bleibt noch Schürrle, der einfach nur gekommen ist, weil wir 3 ganz wichtige Spieler auf einmal abgeben mussten und das Loch einigermassen zuverlässig gefüllt werden musste, um die Ziele zu erreichen. Gibst du 3 Stützen des TEams ab, musst du Spieler finden, die dir sofort weiterhelfen. Und Rode, Schürrle war der Versuch. Ist nicht top gelaufen, aber die Idee war nicht verkehrt.
Übrigens, für jeden, der wusste, dass Schürrle ein Fehleinkauf wird, kann ich dir mindestens eine Person sagen, die wusste, dass Haaland ein schlechter Transfer wird (aufgrund der AK), dass Delaney nicht passen wird, dass Witsel zu alt ist und zu lange in einer schlechten Liga gespielt hat und und und.
Es nervt komplett, wenn sich hier immer wieder User zu allwissenden Göttern aufspielen und so tun, als wüssten sie alles besser weil sie das Wissen über die Gegenwart (damals Zukunft) haben.
Genauso wie Witsel hätte auch SChürrle zünden können. Hat er nicht, ist ok, aber der Markt für Spieler, die einigermassen günstig verfügbar sind und über die Erfahrung verfügen, dem BVB sofort weiterzuhelfen, ist halt extrem eingeschränkt.
3. Schau dir die letzten Transfers an. Sind die so schlecht? Hazard, Schulz, Haaland und Brandt? Ich weiß, ich weiß, Schulz ist die letzte Gurke, das weiß jeder, nur die Gegner nicht, die er letze Saison an die Wand gespielt hat. Aber Schulz ist auch der Versuch, mit deutschen Spielern einen stabilen Rumpf zu schaffen, den du mit ausländischen Spielern nicht bilden kannst, da die bei dem kleinsten Erfolg bei Real oder in der PL spielen wollen. Das ist extrem schwierig, da deutsche Talente zur Zeit Mangelware sind. Darunter krankt auch der große FC Bayern, dessen Aktivitäten auf dem Transfermarkt zumindest merkwürdig sind.
Angela Merkels aktuelle Politik misst du auch nicht an dem, was sie zu Amtseinführung gemacht hat.
Fußball ist ein Kurzlebiges Geschäft und wenn das Management sich nicht entwickelt, dann muss man schauen, ob hier vllt nicht das Problem ist.
Seien wir mal ehrlich, das was meistens hier gefordert wird, das haben wir mit Niebaum und Meyer schon gehabt: Weltstars zum BVB locken, sich im obersten Regal bedienen, Risiken eingehen.
Und nein, ich würde Angela Merkel an ihrer gesamten Politik beurteilen. Wenn sie in ihrer gesamten Amtszeit Deutschland weit nach vorne gebracht hat, macht aber im letzten Jahr 2-3 Fehler, dann würde ich davon ausgehen, dass sie aus ihren Fehlern lernt und immer noch die richtige Person ist.
Newsflash: Alle Menschen machen Fehler. Im Volksmund nennt man das "Erfahrungen sammeln"
Und da die Jungs den BVB aus dem Bankrott in die jetzige Saison manövriert haben, spiele ich jetzt nach einer schwächeren Hinrunde nicht den undankbaren Nörgler und will direkt alle ins Aus befordern, die das bis hier ermöglicht haben.
Hier noch die Frage, die ich immer stelle: Welcher Verein macht es denn besser als wir?
Hoeneß bspw hat absolut geile Arbeit geleistet bei Bayern. Jedoch hat er selbst festgestellt, dass ein nicht mehr ganz up to date ist und auch seine Ruhe haben will. Die letzten Jahre waren auch im Rahmen seiner Tätigkeit holprig, das ist ja dann nichts negatives, sondern einfach nur nicht mehr das Optimum zu dem Zeitpunkt. Da werden nicht nur wir drüber schreiben, sondern auch Zorc und Watzke reflektieren, ob ihre Arbeit noch das Optimum für den Verein darstellt.
Da ich nicht alles mitbekomme, was im Verein passiert, kann ich sie sportlich nur an den Transfers messen und sollte man da vergangene Fehler wiederholen und den Lerneffekt aussetzen lassen, dann fällt eben ein Fazit schlechter aus.
Wenn du die ARbeit nicht beurteilen kannst, dann solltest du nicht 5% ihrer Tätigkeit nehmen und bewerten. Wie oft muss man solchen Leuten wie dir noch sagen, dass Watzke nicht viel mit Transfers zu tun hat?
Messe einfach die Ergebnisse und zwar am ENDE der Saison. Nur zur Auffrischung: Die letzte Saison war fantastisch und wir wären um ein Haar Meister geworden. Und in dieser Saison geht es bis jetzt auch nach oben, angeführt von dem überragenden Transfer von Haaland.
Das man nicht nächste Saison zwingend die bessere Mannschaft aufs Feld bringen wird ist ja geschenkt, Sancho ersetzt du nicht. Aber du musst das Geld sinnvoll nutzen und intelligente Transfers tätigen. Da wir immer noch im Umbruch sind, seit Tuchel, sollte jetzt langsam ruhe einkehren, damit wieder was aufgebaut werden kann und diesen Schritt erwarte ich im Sommer mit dem Abgang von Schürrle, Götze und co und eben mit passenden Zugängen.
Perfektion erwartet wie gesagt keiner.
Wir sind nicht "seit" Tuchel wieder im Umbruch, der Umbruch hat schon während Tuchels Phase angefangen. Und vielleicht ist dein Gedächtnis nicht das beste, aber schon während Tuchel haben wir teils gruseligen Fußball gespielt und nur Dembele hat unseren Poppes laufend gerettet und dieser Dembele ist nach der Saison gegangen.
Wer da nicht versteht, dass wir ganz von vorne anfangen müssen und auch Zeit brauchen, dem ist nicht zu helfen. Die Zeit bekommen wir aber nicht, da wir jeden Weltklasse Mann verlieren, den wir aufgebaut haben. Es ist eine schwierige Situation, die noch keine Team dauerhaft meistern konnte. KEIN TEAM!
Naja, uns nützen Transfers von 2006 nichts, wenn es 2020 nicht wirklich läuft.
Somit ist schon wichtig, ob man aus den Transfers der letzten Jahre gelernt hat und ob man den positiven Trend des letzten Sommers weiter fortführt. Sollte wieder eine Transferperiode der Marke Schürrle, Götze, Rode folgen, dann muss man zwangsweise die Frage stellen, ob man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.
Nicht mehr und nicht weniger.
[/quote}
Ich bin so müde immer wieder die gleichen Diskussionen zu führen.
1. 2020 ist bis jetzt ein fantastisches Jahr: 10 Tore 6 Punkte aus zwei Spielen finde ich persönlich ziemlich gut. ABer ich weiß, ich weiß, wir haben Augsburg nicht zu 100% dominiert und Köln hätte mit viel Glück noch das 3:2 schiessen können. Für mich eine fatal kranke Erwartungshaltung, die aber in eine toxische Zeit voller selbsternannter "Experten" passt.
2. Götze ist kein Fehleinkauf gewesen, Rode ist kein schlechter, wie er jetzt bei Frankfurt zeigt. Bei Götze kommt noch zusätzlich die Stoffwechselkrankheit dazu, von der niemand wissen konnte, ausser er ist ein medizinisches Genie. Bleibt noch Schürrle, der einfach nur gekommen ist, weil wir 3 ganz wichtige Spieler auf einmal abgeben mussten und das Loch einigermassen zuverlässig gefüllt werden musste, um die Ziele zu erreichen. Gibst du 3 Stützen des TEams ab, musst du Spieler finden, die dir sofort weiterhelfen. Und Rode, Schürrle war der Versuch. Ist nicht top gelaufen, aber die Idee war nicht verkehrt.
Übrigens, für jeden, der wusste, dass Schürrle ein Fehleinkauf wird, kann ich dir mindestens eine Person sagen, die wusste, dass Haaland ein schlechter Transfer wird (aufgrund der AK), dass Delaney nicht passen wird, dass Witsel zu alt ist und zu lange in einer schlechten Liga gespielt hat und und und.
Es nervt komplett, wenn sich hier immer wieder User zu allwissenden Göttern aufspielen und so tun, als wüssten sie alles besser weil sie das Wissen über die Gegenwart (damals Zukunft) haben.
Genauso wie Witsel hätte auch SChürrle zünden können. Hat er nicht, ist ok, aber der Markt für Spieler, die einigermassen günstig verfügbar sind und über die Erfahrung verfügen, dem BVB sofort weiterzuhelfen, ist halt extrem eingeschränkt.
3. Schau dir die letzten Transfers an. Sind die so schlecht? Hazard, Schulz, Haaland und Brandt? Ich weiß, ich weiß, Schulz ist die letzte Gurke, das weiß jeder, nur die Gegner nicht, die er letze Saison an die Wand gespielt hat. Aber Schulz ist auch der Versuch, mit deutschen Spielern einen stabilen Rumpf zu schaffen, den du mit ausländischen Spielern nicht bilden kannst, da die bei dem kleinsten Erfolg bei Real oder in der PL spielen wollen. Das ist extrem schwierig, da deutsche Talente zur Zeit Mangelware sind. Darunter krankt auch der große FC Bayern, dessen Aktivitäten auf dem Transfermarkt zumindest merkwürdig sind.
Angela Merkels aktuelle Politik misst du auch nicht an dem, was sie zu Amtseinführung gemacht hat.
Fußball ist ein Kurzlebiges Geschäft und wenn das Management sich nicht entwickelt, dann muss man schauen, ob hier vllt nicht das Problem ist.
Seien wir mal ehrlich, das was meistens hier gefordert wird, das haben wir mit Niebaum und Meyer schon gehabt: Weltstars zum BVB locken, sich im obersten Regal bedienen, Risiken eingehen.
Und nein, ich würde Angela Merkel an ihrer gesamten Politik beurteilen. Wenn sie in ihrer gesamten Amtszeit Deutschland weit nach vorne gebracht hat, macht aber im letzten Jahr 2-3 Fehler, dann würde ich davon ausgehen, dass sie aus ihren Fehlern lernt und immer noch die richtige Person ist.
Newsflash: Alle Menschen machen Fehler. Im Volksmund nennt man das "Erfahrungen sammeln"
Und da die Jungs den BVB aus dem Bankrott in die jetzige Saison manövriert haben, spiele ich jetzt nach einer schwächeren Hinrunde nicht den undankbaren Nörgler und will direkt alle ins Aus befordern, die das bis hier ermöglicht haben.
Hier noch die Frage, die ich immer stelle: Welcher Verein macht es denn besser als wir?
Hoeneß bspw hat absolut geile Arbeit geleistet bei Bayern. Jedoch hat er selbst festgestellt, dass ein nicht mehr ganz up to date ist und auch seine Ruhe haben will. Die letzten Jahre waren auch im Rahmen seiner Tätigkeit holprig, das ist ja dann nichts negatives, sondern einfach nur nicht mehr das Optimum zu dem Zeitpunkt. Da werden nicht nur wir drüber schreiben, sondern auch Zorc und Watzke reflektieren, ob ihre Arbeit noch das Optimum für den Verein darstellt.
Da ich nicht alles mitbekomme, was im Verein passiert, kann ich sie sportlich nur an den Transfers messen und sollte man da vergangene Fehler wiederholen und den Lerneffekt aussetzen lassen, dann fällt eben ein Fazit schlechter aus.
Wenn du die ARbeit nicht beurteilen kannst, dann solltest du nicht 5% ihrer Tätigkeit nehmen und bewerten. Wie oft muss man solchen Leuten wie dir noch sagen, dass Watzke nicht viel mit Transfers zu tun hat?
Messe einfach die Ergebnisse und zwar am ENDE der Saison. Nur zur Auffrischung: Die letzte Saison war fantastisch und wir wären um ein Haar Meister geworden. Und in dieser Saison geht es bis jetzt auch nach oben, angeführt von dem überragenden Transfer von Haaland.
Das man nicht nächste Saison zwingend die bessere Mannschaft aufs Feld bringen wird ist ja geschenkt, Sancho ersetzt du nicht. Aber du musst das Geld sinnvoll nutzen und intelligente Transfers tätigen. Da wir immer noch im Umbruch sind, seit Tuchel, sollte jetzt langsam ruhe einkehren, damit wieder was aufgebaut werden kann und diesen Schritt erwarte ich im Sommer mit dem Abgang von Schürrle, Götze und co und eben mit passenden Zugängen.
Perfektion erwartet wie gesagt keiner.
Wir sind nicht "seit" Tuchel wieder im Umbruch, der Umbruch hat schon während Tuchels Phase angefangen. Und vielleicht ist dein Gedächtnis nicht das beste, aber schon während Tuchel haben wir teils gruseligen Fußball gespielt und nur Dembele hat unseren Poppes laufend gerettet und dieser Dembele ist nach der Saison gegangen.
Wer da nicht versteht, dass wir ganz von vorne anfangen müssen und auch Zeit brauchen, dem ist nicht zu helfen. Die Zeit bekommen wir aber nicht, da wir jeden Weltklasse Mann verlieren, den wir aufgebaut haben. Es ist eine schwierige Situation, die noch keine Team dauerhaft meistern konnte. KEIN TEAM!
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