BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
24.01.2020 - 18:34 Uhr
Zitat von -adi-
Ob Favre eine Zukunft hat oder nicht, wird sich in der Rückrunde zeigen. Noch sind alle Ziele erreichbar, wenn auch die Meisterschaft sehr unrealistisch ist.
Aber ist er ein Fehlgriff? Objektiv betrachtet hat er eine sehr gute erste Saison gespielt, hat sogar die zweitbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte eingefahren. Nun eine sehr durchwachsene Hinrunde, in der man sich aber auch erst in den letzten beiden Spielen des Jahres (unverdient) etwas aus dem Meisterrennen verabschiedet hat. Dafür hat man in der CL eine absolute Todesgruppe überstanden.
Dass man sich mit Favre einen passiveren, ergebnisorientierten Spielstil ins Haus holt, war jedem klar.
Dass das nicht jedem passt, ist auch klar. Dass viele der User, die nach Klopp einen "erwachseneren", weniger pressingorienterten und laufintensiven und mehr auf Ballbesitz angelegten Spielstil forderten, sich jetzt genau wieder so einen Trainer wünschen ist lustig, aber geschenkt.
Z.B. Watzkes Toilettenpausen heranzuziehen um ihn zu diffamieren ist aber allerunterste Schublade und zeigt, was deine eigentliche Agenda hier ist.
Zitat von Truth
Hinsichtlich Favre wurde in den letzten Monaten ausführlich argumentaiv dargelegt, dass das keine Zukunft hat.
Als Favre verpflichtet wurde, war hier auch eine Vielzahl der User der Meinung, dass die Verantwortlichen sich nicht erneut einen Fehlgriff auf der Position erlauben dürfen, da das dann auf sie zurückfällt und für sie eng wird.
Hinsichtlich Favre wurde in den letzten Monaten ausführlich argumentaiv dargelegt, dass das keine Zukunft hat.
Als Favre verpflichtet wurde, war hier auch eine Vielzahl der User der Meinung, dass die Verantwortlichen sich nicht erneut einen Fehlgriff auf der Position erlauben dürfen, da das dann auf sie zurückfällt und für sie eng wird.
Ob Favre eine Zukunft hat oder nicht, wird sich in der Rückrunde zeigen. Noch sind alle Ziele erreichbar, wenn auch die Meisterschaft sehr unrealistisch ist.
Aber ist er ein Fehlgriff? Objektiv betrachtet hat er eine sehr gute erste Saison gespielt, hat sogar die zweitbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte eingefahren. Nun eine sehr durchwachsene Hinrunde, in der man sich aber auch erst in den letzten beiden Spielen des Jahres (unverdient) etwas aus dem Meisterrennen verabschiedet hat. Dafür hat man in der CL eine absolute Todesgruppe überstanden.
Dass man sich mit Favre einen passiveren, ergebnisorientierten Spielstil ins Haus holt, war jedem klar.
Dass das nicht jedem passt, ist auch klar. Dass viele der User, die nach Klopp einen "erwachseneren", weniger pressingorienterten und laufintensiven und mehr auf Ballbesitz angelegten Spielstil forderten, sich jetzt genau wieder so einen Trainer wünschen ist lustig, aber geschenkt.
Z.B. Watzkes Toilettenpausen heranzuziehen um ihn zu diffamieren ist aber allerunterste Schublade und zeigt, was deine eigentliche Agenda hier ist.
Es stimmt zwar, dass wir erst in den letzten beiden Spielen aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet haben - ABER das ist trotzdem zu optimistisch, liegt das doch alleine daran, dass alle anderen Mannschaften diese Saison auch ihre Probleme haben. Hätte Bayern Normalform, wäre das ganze schon seit Oktober gegessen.
25.01.2020 - 00:19 Uhr
Zitat von Kuba19
Wieso spielt Julian nicht auf seiner besten Position ?
Komischerweise hat er bei Bayer auch eher den offensiven 8 geben statt den 10er.
Und als 8ter ist er ein klares Update für unser Team.
Wieso spielt Julian nicht auf seiner besten Position ?
Komischerweise hat er bei Bayer auch eher den offensiven 8 geben statt den 10er.
Und als 8ter ist er ein klares Update für unser Team.
Macht er doch seit der Umstellung auf 3-4-3? Eine 10 gibt es in diesem System nicht, nur die falsche 9 (zurückgezogener Stürmer), die Reus derzeit immer spielt, solange Haaland noch nicht startet (was nächstes Spiel allerdings passieren sollte).
25.01.2020 - 07:37 Uhr
Vielleicht schafft Borussia es ja mal auch gute Spieler für die erste Elf zu verpflichten, Top Einwechselspieler kann man ja verpflichten, aktuell Haaland, vorher schon Paco der als Einwechselspieler besser war...






25.01.2020 - 08:11 Uhr
Ich kann den Negativstimmen hier in einigen Bereichen leider nur zustimmen. Ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass man zunächst die Trainerfrage so locker angeht. Mal abgesehen von den Ergebnissen, die in meinen Augen nicht immer der einzige Punkt ab einem gewissen Niveau sind, hat Favre meines Erachtens wenig erreicht. Ich sehe fast gar keine Entwicklung im Team. Die Probleme der letzten Saison sind größtenteils noch die Probleme der jetzigen Saison. Dabei ist für mich gerade die zweite Saison unter einem Trainer der eigentliche Benchmark an dem man ihn messen muss. Für mich ist somit die Trainerfrage zu stellen und das Ergebnis wäre im Sommer ein neuer Mann an der Seitenlinie, der eine Idee hat und die Mannschaft immer weiterbringt. Dabei aber eben aus Fehlern lernt, kritisch ist, sich und das Team stetig entwickelt und eventuell auch mal sagt was Phase ist. Dafür kann dann gern mal ein Jahr nur Platz 4 drin sein, sofern die Positiventwicklung das Ganze ausgleicht.
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler? Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde. Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler? Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde. Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
25.01.2020 - 09:27 Uhr
Zitat von BVB_OS
Ich kann den Negativstimmen hier in einigen Bereichen leider nur zustimmen. Ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass man zunächst die Trainerfrage so locker angeht. Mal abgesehen von den Ergebnissen, die in meinen Augen nicht immer der einzige Punkt ab einem gewissen Niveau sind, hat Favre meines Erachtens wenig erreicht. Ich sehe fast gar keine Entwicklung im Team.
Ich kann den Negativstimmen hier in einigen Bereichen leider nur zustimmen. Ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass man zunächst die Trainerfrage so locker angeht. Mal abgesehen von den Ergebnissen, die in meinen Augen nicht immer der einzige Punkt ab einem gewissen Niveau sind, hat Favre meines Erachtens wenig erreicht. Ich sehe fast gar keine Entwicklung im Team.
Das mag ja deine persönliche Ansicht widergeben, kann aber nicht die Warte sein, von der aus Watzke/Zorc die Angelegenheit zu betrachten haben.
Die haben sich um die Generallinie der Vereinsentwicklung und deren finanzielle Vertretbarkeit zu kümmen, unter denen die ästhetische Entwicklung der Spielweise, eine gänzlich zu vernachlässigende Größe ist, da zählt in erster Linie die Punkteausbeute, die für die finanziellen Grundlagen der kommenden Saison maßgeblich ist. Die wiederrum ist samt Platzierung nicht rosig, aber im grünen Bereich zumal man davon wird ausgehen können, dass uns mindestens gegen Gladbach und Schalke in the long run der breitere Kader helfen wird.
Zitat von BVB_OS
Die Probleme der letzten Saison sind größtenteils noch die Probleme der jetzigen Saison. Dabei ist für mich gerade die zweite Saison unter einem Trainer der eigentliche Benchmark an dem man ihn messen muss. Für mich ist somit die Trainerfrage zu stellen und das Ergebnis wäre im Sommer ein neuer Mann an der Seitenlinie, der eine Idee hat und die Mannschaft immer weiterbringt. Dabei aber eben aus Fehlern lernt, kritisch ist, sich und das Team stetig entwickelt und eventuell auch mal sagt was Phase ist. Dafür kann dann gern mal ein Jahr nur Platz 4 drin sein, sofern die Positiventwicklung das Ganze ausgleicht.
Die Probleme der letzten Saison sind größtenteils noch die Probleme der jetzigen Saison. Dabei ist für mich gerade die zweite Saison unter einem Trainer der eigentliche Benchmark an dem man ihn messen muss. Für mich ist somit die Trainerfrage zu stellen und das Ergebnis wäre im Sommer ein neuer Mann an der Seitenlinie, der eine Idee hat und die Mannschaft immer weiterbringt. Dabei aber eben aus Fehlern lernt, kritisch ist, sich und das Team stetig entwickelt und eventuell auch mal sagt was Phase ist. Dafür kann dann gern mal ein Jahr nur Platz 4 drin sein, sofern die Positiventwicklung das Ganze ausgleicht.
Das hängt in Teilen aber auch wieder mit der Kaderzusammenstellung zusammen. für die Favre nur bedingt im Rahmen der Vorgaben Eatzkes und Zorcs etwas kann. Nehmen wir die Stürmer-Frage:
Um wie viel höher wäre unsere Effizienz vor dem Tor wohl gewesen und wie viel mehr, hätte sich die Mannschaft dementsprechend auf gemeinsame Defensivarbeit konzentrieren und kontern vorbeugen können, wenn wir die gesammte hinrunde über einen fitten, einsatzfähigen MS mit anständiger Quote gehabt hätten?
So lange vorne die Abschlussqualitäten fehlten und damit die gesammte Mannschaft mehr nach vorne aggieren musste, blieb selbstredend wessentlich weniger Masse und Energie für die Defensivaufgaben und ich für meinen Teil meine, dass sich dieser Umstand auf die defensive Stabilität recht verherend ausgewirkt hat. Ob ich damit recht behalte, werden wir im Verlauf der RR sehen.
Demgegenüber sehe ich für meinen Teil durchaus eine deutlich psoitive Entwicklung, nämlich, dass man es mittlerweile geschafft hat mit Brandt das Kreativitätsproblem im zentralen Mittelfeld zu beheben, wenn es auch einige Zeit gebraucht hat.
Auch auf dem 4. Platz sehe ich das Team dieses Jahr nicht, mindestens auf dem 3., Gladbach und Schalke werden das vorgelegte Tempo in der RR auf Dauer nicht durchalten können. Was darüber hinaus geht, hängt maßgeblich von der Konstanz von Leipzig und den direkten Vergleichen gegen München und Leipzig ab.
Zitat von BVB_OS
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler?
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler?
Woher weißt du denn, dass er das nicht tut? Tatsache ist, wir hatten auf der Position stets 4-5 Spieler und die muss man zunächst einmal abgeben können, um den gehaltsetat nicht zu sprengen. Gerade bei Rode mit seiner Verletzungshistorie, war das keine leichte Aufgabe.
Dann hatte und hat bis zum Ende der Saison noch Altlasten aus 16/17 (allein Götzes Gehalt ist ja ein riesiger Brocken toten Kapitals, was den sportlichen Wert angeht), die den Spielraum eingeengt haben und vordringlich auch erstmal ein Problem mit der Verteidigung, das behoben werden musste.
Ich sehe es auch so ein bisschen so, dass uns für das defensive Mittelfeld ein kampfschwein feht (wie ich Bender vermisse.....), letztlich ist die Transferpolitik aber ein Kompromiss aus wirtschaftlichen möglichkeiten, dem transfermarkt für sich genommen, der Perspektive von Management und Sportdirektion und der Perspektive des Trainers, so wie den Problemprioritäten des Kaders.
Demnach ist die Frage, warum Favre das angeblich nicht sieht, hier völlig vereinfachend und deplatziert, da wir das überhaupt nicht wissen können.
Daraus, dass im DM nicht mehr nachgelegt wurde, lässt sich lediglich ableiten, dass die Gesamtkonstelation für einen solchen Transfer, nämlich die allgemeine Annerkennung solchen als Top-Priorität in der Kaderentwicklung, die Möglichkeit nicht mehr brauchbare Spieler abzugeben, die wirtschaftliche Seite und das Angebot nicht in der Weise übereinstimmten, dass es zustande gekommen wäre.
Daraus einfach eine Fehlentscheidung des Trainers machen zu wollen, greift zu kurz, dazu müsste man Interna kennen. Wenn es überhaupt eine dezidierte Fehlentscheidung in dieser Hinsicht gab, kann die ebenso gut bei Watzke oder Zorc liegen.
Zitat von BVB_OS
Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
nö, das meint hier, denke ich niemand. Gleichzeitig muss man aber auch nicht so tun, als wäre Favre Trainer-Manager in Personalunion und hätten wir einen Scheich im Rücken, weswegen Geld keine Rolle spielt und man, wenn man Spieler nicht los wird auch für ein paar jahre einfach mal einen 40-Mann-Kader unterhalten kann.
Zitat von BVB_OS
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Zum einen ist bis dato überhaupt nicht klar, ob an Can etwas drann ist und ob das realisiert werden kann. Bis dato ist das einfach nur meidale Spekulation, die mir hier vorschnell als Tatsache verkauft wird.
Zum Zweiten, wenn denn etwas drann wäre, warum genau sollte es ausgeschlossen sein, das Can uns hilft? Weil es in seiner Karriere schonmal besser lief, als jetzt?
Kann mich noch daran erinnern, was sich vor über 10 Jahren alle schlapp gelacht haben, als Bayern München einen Arjen Robben für 25 Millionen von der Resterampe der Weltelite holte, dass alle in Dortmund wussten, dass ein Kagawa allenfalls der 2. Mannschaft perspektivisch helfen könne oder wir unter Klopp seinerzeit das Management für die Transfers der abgehalfterten Altstars Kirch, Friedrich und da Silva heruntergemacht wurde, bei denen doch wirklich jedem klar sein musste, dass die dem Kader nicht annähernd genügen konnten und bestenfalls die U23 sinnvoll hätten unterstützen können.
Dafür wusste aber anno 2010/2011 absolut jeder, dass Moriz Leitner das neue Supertalent im Kader des BVB sein würde, während keiner eine Ahnung davon hatte, was zum Geier die Vereinsführung in diesem vollkommen überschätzten Polen gesehen hatte, der gerade aus Berlin verpflichtet wurde.
Zum Dirtten sehe ich keinen Anlass Schulz als Fehleinkauf abzustempeln. Er hat sich bislang nicht besonders aufdrängen können, aber dass manche Spieler eine Zeit lang brauchen, bis sie zünden (es sei exemplarisch an den Welt-nix-Jäger Barrios erinnert oder an Mkhytarian, der erst in seiner dritten Saison hier wirklich dazu kam sein Potential voll auszuschöpfen), kann einmal vorkommen.
Wenn Schulz in einem janr noch immer keinen nennenswerte Rolle spielt, kann man über diese Einordnung sinnvol verhandeln.
Zitat von BVB_OS
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde.
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde.
Warum ausgerechnet in diese Position und warum ausgerechnet Frankreich oder Italien? Sry, aber das ist keine sinnvolle herangehensweise. Wenn sich starke Talente, denen man mittelfristig einen Stammplatz zutraut, wird man die sich schon holen.
Andererseits wird hier aber auch immer wieder nach sofortiger Stabilisierung geschrien und die wiederrum kann man von einem Talent, noch dazu einem nicht Aklimatisierten, nicht erwarten.
Talente sind keine sinnvolle Feuerwehr für akkute Probleme.
Zitat von BVB_OS
Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
1. Wie kommst du auf den trichter, das aus dem Willen zur Unterhaltung automatisch Erfolg resuliterte? Wäre das der Fall, hätte man Bosz niemals entlassen müssen.
2. Angesichts des nach wie vor rasant steigenden Gesamtniveaus der Transferbeträge, sollte man sich über die möglichkeiten, die man mit der kohle aus einem Sancho-transfer haben wird, keine allzu großen Illusionen machen. Nimm an, man nimmt 100 Millionen dabei ein, dann ist etwa ein Drittel direkt in Form von Steuern wieder weg. Bleiben über den Daumen also etwa 66 Millionen von, die man aber nicht bar aller Überlegungen in Sachen Gehaltsfragen in jede beliebige konstelltaion hineinschießen kann. Die Knete aus dem sancho-Transfer wird, sofern keinen finanziellen Löcher damit zu stopfen sind ausreichen um uns vielleicht 2 Top-Talente oder einen gestandenen Spieler und ein starkes Talent gegen zu finanzieren, unter Berücksichtigung dessen, dass das Gehalt und die Beraterkosten ggf. Handgeld mit abgedeckt werden müssen. So berauschend ist der daraus resultierende Spielraum nicht, sollte man eigentlich sie Dembélé, Aubameyang und Pulisic gelernt haben.
Die Relationen haben sich da gegen früher wenig verschoben, nur die nominalen Summen sind um ein vielfaches größer geworden.
3. inwiefern ist favre-Fußball, wenn die Manschaftschemie stimmt ein dezidiertes Problem für den Verein (nicht für deinen Geschmack, sondern für den Verein) und inwiefern ist die hochgezüchtete Offensive eine Entwicklung, die in irgendeiner Form kausal mit Favre zusammenhängt?
Die Unausgeglichhenheit der Mannschaftsteile zu Gunsten der Offensive ist bei uns Charakteristikum der gesammten Transferpolitik spätestens seit Tuchel.
Das hat weniger mit dem Trainer zu tun, als damit, dass Watzke/Zorc auf die Offensive bis dato immer das deutlich größere Augenmerk gelegt haben, wobei ich sagen würde, dass sich das in den vergangenen anderthalb Jahren etwas geändert haben mag.
25.01.2020 - 10:16 Uhr
Zitat von BVB_OS
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Ich zitiere mal nur diesen Satz, den Rest hat Pfostenkracher ja schon hervorragend beantwortet.
Welche Konkurrenz macht es denn so viel besser als wir?
Real, Bayern oder Barcelona? die haben mehr Geld
Leipzig, Gladbach und Schalke? Die mögen vielleicht kurzfristig über uns stehen, aber die Saison ist noch lange nicht zu Ende, aber selbst wenn das die End Tabelle wäre, dann müssten die immer noch über 5-10 Jahre die selbe Leistung abrufen, um mit uns gleichzuziehen.
Und bei Leipzig mag das alles toll aussehen, aber das sah es bei uns 2010 auch. Danach kommt doch überhaupt erst die Phase, in der es spannend wird. Ob ein Upamecano 2021 noch bei Leipzig spielt, wenn er so weiter macht, ist zumindest fraglich. Da werden sich alle Großvereine bedienen, um sich in der Breite zu verstärken, genauso wie sie es bei uns gemacht haben.
25.01.2020 - 11:00 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Das mag ja deine persönliche Ansicht widergeben, kann aber nicht die Warte sein, von der aus Watzke/Zorc die Angelegenheit zu betrachten haben.
Die haben sich um die Generallinie der Vereinsentwicklung und deren finanzielle Vertretbarkeit zu kümmen, unter denen die ästhetische Entwicklung der Spielweise, eine gänzlich zu vernachlässigende Größe ist, da zählt in erster Linie die Punkteausbeute, die für die finanziellen Grundlagen der kommenden Saison maßgeblich ist. Die wiederrum ist samt Platzierung nicht rosig, aber im grünen Bereich zumal man davon wird ausgehen können, dass uns mindestens gegen Gladbach und Schalke in the long run der breitere Kader helfen wird.
Zitat von BVB_OS
Ich kann den Negativstimmen hier in einigen Bereichen leider nur zustimmen. Ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass man zunächst die Trainerfrage so locker angeht. Mal abgesehen von den Ergebnissen, die in meinen Augen nicht immer der einzige Punkt ab einem gewissen Niveau sind, hat Favre meines Erachtens wenig erreicht. Ich sehe fast gar keine Entwicklung im Team.
Ich kann den Negativstimmen hier in einigen Bereichen leider nur zustimmen. Ich finde es irgendwie bemerkenswert, dass man zunächst die Trainerfrage so locker angeht. Mal abgesehen von den Ergebnissen, die in meinen Augen nicht immer der einzige Punkt ab einem gewissen Niveau sind, hat Favre meines Erachtens wenig erreicht. Ich sehe fast gar keine Entwicklung im Team.
Das mag ja deine persönliche Ansicht widergeben, kann aber nicht die Warte sein, von der aus Watzke/Zorc die Angelegenheit zu betrachten haben.
Die haben sich um die Generallinie der Vereinsentwicklung und deren finanzielle Vertretbarkeit zu kümmen, unter denen die ästhetische Entwicklung der Spielweise, eine gänzlich zu vernachlässigende Größe ist, da zählt in erster Linie die Punkteausbeute, die für die finanziellen Grundlagen der kommenden Saison maßgeblich ist. Die wiederrum ist samt Platzierung nicht rosig, aber im grünen Bereich zumal man davon wird ausgehen können, dass uns mindestens gegen Gladbach und Schalke in the long run der breitere Kader helfen wird.
Sehe ich eben komplett anders. Ab einem gewissen Punkt, ist Punktausbeute eben nicht mehr alles. Du kannst nicht hinten drin stehen und hoffen, dass du ekelig mit 1:0 gewinnst. Das mag im Mittelfeld gut sein, aber gerade aus vermarktungstechnischen Gründen ist schöner Fußball, beziehungsweise aufregender Fußball, auch ein gutes Verkaufskriterium. Das ist übrigens mit ein Grund, warum der BVB so große Schritte nach vorn machen konnte, weil die Leute einfach Bock hatten den Kloppschen Fußball zu sehen. Deshalb bin ich einfach als Zuschauer kein fan von Favres Fußball. Die Ergebnisse sind sicherlich nicht schlecht, natürlich ausbaufähig, aber eben nicht der Grund, warum sich einige einen neuen Trainer wünschen. Da sehe ich zum Beispiel die Problematik, die wir hier schon vor Wochen besprochen haben, nämlich, dass der Favrefußball ein ganz anderer ist als eben der von einem Bosz, Klopp oder, zwar eine komplett andere Richtung, der von Pep. Wenn man Profifußball nicht als Unterhaltungsindustrie sieht, dann ist man glaube ich hoffnungslos romantisch.
Ich kenne durch die Forumaktivität und auch Privat einige Leute, die früher die Beerdigung ihrer Oma für ein Spiel hätten sausen lassen, die aber mittlerweile nicht mehr die Problematik sehen, wenn man mal ein Spiel oder eine Halbzeit verpasst. Das hat nicht was mit gewinnen zu tun, sondern einfach damit, dass Favrefußball über weite strecken langweilig ist.
Zitat von Pfostenkracher
Das hängt in Teilen aber auch wieder mit der Kaderzusammenstellung zusammen. für die Favre nur bedingt im Rahmen der Vorgaben Eatzkes und Zorcs etwas kann. Nehmen wir die Stürmer-Frage:
Um wie viel höher wäre unsere Effizienz vor dem Tor wohl gewesen und wie viel mehr, hätte sich die Mannschaft dementsprechend auf gemeinsame Defensivarbeit konzentrieren und kontern vorbeugen können, wenn wir die gesammte hinrunde über einen fitten, einsatzfähigen MS mit anständiger Quote gehabt hätten?
So lange vorne die Abschlussqualitäten fehlten und damit die gesammte Mannschaft mehr nach vorne aggieren musste, blieb selbstredend wessentlich weniger Masse und Energie für die Defensivaufgaben und ich für meinen Teil meine, dass sich dieser Umstand auf die defensive Stabilität recht verherend ausgewirkt hat. Ob ich damit recht behalte, werden wir im Verlauf der RR sehen.
Demgegenüber sehe ich für meinen Teil durchaus eine deutlich psoitive Entwicklung, nämlich, dass man es mittlerweile geschafft hat mit Brandt das Kreativitätsproblem im zentralen Mittelfeld zu beheben, wenn es auch einige Zeit gebraucht hat.
Auch auf dem 4. Platz sehe ich das Team dieses Jahr nicht, mindestens auf dem 3., Gladbach und Schalke werden das vorgelegte Tempo in der RR auf Dauer nicht durchalten können. Was darüber hinaus geht, hängt maßgeblich von der Konstanz von Leipzig und den direkten Vergleichen gegen München und Leipzig ab.
Zitat von BVB_OS
Die Probleme der letzten Saison sind größtenteils noch die Probleme der jetzigen Saison. Dabei ist für mich gerade die zweite Saison unter einem Trainer der eigentliche Benchmark an dem man ihn messen muss. Für mich ist somit die Trainerfrage zu stellen und das Ergebnis wäre im Sommer ein neuer Mann an der Seitenlinie, der eine Idee hat und die Mannschaft immer weiterbringt. Dabei aber eben aus Fehlern lernt, kritisch ist, sich und das Team stetig entwickelt und eventuell auch mal sagt was Phase ist. Dafür kann dann gern mal ein Jahr nur Platz 4 drin sein, sofern die Positiventwicklung das Ganze ausgleicht.
Die Probleme der letzten Saison sind größtenteils noch die Probleme der jetzigen Saison. Dabei ist für mich gerade die zweite Saison unter einem Trainer der eigentliche Benchmark an dem man ihn messen muss. Für mich ist somit die Trainerfrage zu stellen und das Ergebnis wäre im Sommer ein neuer Mann an der Seitenlinie, der eine Idee hat und die Mannschaft immer weiterbringt. Dabei aber eben aus Fehlern lernt, kritisch ist, sich und das Team stetig entwickelt und eventuell auch mal sagt was Phase ist. Dafür kann dann gern mal ein Jahr nur Platz 4 drin sein, sofern die Positiventwicklung das Ganze ausgleicht.
Das hängt in Teilen aber auch wieder mit der Kaderzusammenstellung zusammen. für die Favre nur bedingt im Rahmen der Vorgaben Eatzkes und Zorcs etwas kann. Nehmen wir die Stürmer-Frage:
Um wie viel höher wäre unsere Effizienz vor dem Tor wohl gewesen und wie viel mehr, hätte sich die Mannschaft dementsprechend auf gemeinsame Defensivarbeit konzentrieren und kontern vorbeugen können, wenn wir die gesammte hinrunde über einen fitten, einsatzfähigen MS mit anständiger Quote gehabt hätten?
So lange vorne die Abschlussqualitäten fehlten und damit die gesammte Mannschaft mehr nach vorne aggieren musste, blieb selbstredend wessentlich weniger Masse und Energie für die Defensivaufgaben und ich für meinen Teil meine, dass sich dieser Umstand auf die defensive Stabilität recht verherend ausgewirkt hat. Ob ich damit recht behalte, werden wir im Verlauf der RR sehen.
Demgegenüber sehe ich für meinen Teil durchaus eine deutlich psoitive Entwicklung, nämlich, dass man es mittlerweile geschafft hat mit Brandt das Kreativitätsproblem im zentralen Mittelfeld zu beheben, wenn es auch einige Zeit gebraucht hat.
Auch auf dem 4. Platz sehe ich das Team dieses Jahr nicht, mindestens auf dem 3., Gladbach und Schalke werden das vorgelegte Tempo in der RR auf Dauer nicht durchalten können. Was darüber hinaus geht, hängt maßgeblich von der Konstanz von Leipzig und den direkten Vergleichen gegen München und Leipzig ab.
Ich weiß nicht, ob ich es nicht passend deutlich gemacht hat, aber viele Dinge sind eben nicht nur auf Favre bezogen. Natürlich ist die Stürmerfrage wieder so eine Geschichte im Sommer gewesen, aber es war doch wohl von vornherein klar, dass Götze nur Notnagel war und das Alcacer schon in der letzten Saison große Formprobleme hatte. ich sehe ja auch nur den Vergleich zur Konkurrenz und da sehe ich Vereine, die stetig versuchen sich zu verbessern, Bayern mal ausgenommen. Da wird an den richtigen Stellschrauben gedreht oder wenigstens versucht den Kader passend auszurichten. Sei es, dass ein Trainer nicht mehr das Optimum ist und das man ihn ersetzt oder das man eben auf einen Trainer setzt und auch Spieler holt, die zu seinem Fußball passen. bei uns sehe ich das Problem doppelt. Einerseits kommen Spieler wie Brandt, die dann nicht so Eingesetzt werden wie das Optimum bei ihnen ist und gleichzeitig sehe ich nicht, dass alle Spieler optimal für den Favrefußball sind. Bei Brandt, der ja jetzt so toll im Mittelfeld funktioniert sollte man wohl ankreiden dürfen, dass Favre ein halbes Jahr gebraucht hat um zu erkennen, dass die besten Spiele von Brandt eben auf der 8 waren und er ihn dort auch einsetzen kann. ich bin eben ein fan von Trainern, die ihr System auch etwas auf Spieler einstellen und nicht immer versuchen die Spieler auf das System einzustellen. Du scheinst, dass ja alles anders zu sehen als ich, was ich auch ok finde, aber das ist eben einer der Punkte auf der Liste, weswegen ich kein Fan von Favre mehr bin.
Toller Vergleich zu Schalke und zu Gladbach. Wir stehen momentan auf dem 4 Tabellenplatz (diesen Spieltag lasse ich mal außen vor), hinter extrem schwachen Bayern und Gladbach, die ca die hälfte unseres Etats haben. Selbst Leipzig kann nicht solche Unsummen in Spieler pumpen wie wir, aber dennoch stehen die Mannschaften vor uns. Selbst Schalke ist laut Tabelle aktuell auf Augenhöhe. So befriedigend die Tabelle auch ist, wir wurden zum jetzigen Zeitpunkt von Vereinen eingeholt und überholt, die deutlich weniger finanzielle Mittel haben und auch weniger Strahlkraft um die passenden Spieler zu holen. Entschuldige also, dass ich für mich selbst diese Leistung als eher ungenügend reflektiere.
Zitat von Pfostenkracher
Woher weißt du denn, dass er das nicht tut? Tatsache ist, wir hatten auf der Position stets 4-5 Spieler und die muss man zunächst einmal abgeben können, um den gehaltsetat nicht zu sprengen. Gerade bei Rode mit seiner Verletzungshistorie, war das keine leichte Aufgabe.
Dann hatte und hat bis zum Ende der Saison noch Altlasten aus 16/17 (allein Götzes Gehalt ist ja ein riesiger Brocken toten Kapitals, was den sportlichen Wert angeht), die den Spielraum eingeengt haben und vordringlich auch erstmal ein Problem mit der Verteidigung, das behoben werden musste.
Ich sehe es auch so ein bisschen so, dass uns für das defensive Mittelfeld ein kampfschwein feht (wie ich Bender vermisse.....), letztlich ist die Transferpolitik aber ein Kompromiss aus wirtschaftlichen möglichkeiten, dem transfermarkt für sich genommen, der Perspektive von Management und Sportdirektion und der Perspektive des Trainers, so wie den Problemprioritäten des Kaders.
Demnach ist die Frage, warum Favre das angeblich nicht sieht, hier völlig vereinfachend und deplatziert, da wir das überhaupt nicht wissen können.
Daraus, dass im DM nicht mehr nachgelegt wurde, lässt sich lediglich ableiten, dass die Gesamtkonstelation für einen solchen Transfer, nämlich die allgemeine Annerkennung solchen als Top-Priorität in der Kaderentwicklung, die Möglichkeit nicht mehr brauchbare Spieler abzugeben, die wirtschaftliche Seite und das Angebot nicht in der Weise übereinstimmten, dass es zustande gekommen wäre.
Daraus einfach eine Fehlentscheidung des Trainers machen zu wollen, greift zu kurz, dazu müsste man Interna kennen. Wenn es überhaupt eine dezidierte Fehlentscheidung in dieser Hinsicht gab, kann die ebenso gut bei Watzke oder Zorc liegen.
Zitat von BVB_OS
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler?
Ich verstehe nämlich nicht, wie es sein kann, dass jeder noch so popelige User im Forum merkt, dass im Mittelfeld der Busch brennt und man hier dringend nachlegen muss. Die Thematik haben wir ja nicht erst seit gestern. Witsel war in den letzten 3 Jahren, vllt auch seit dem Gündogan-Abgang, der einzige Transfer der in dieser Richtung wirklich ein Upgrade dargestellt hat. Mit Abstrichen sicherlich auch noch Delaney, aber optimal ist dieser wie man nun sieht eben auch nicht. Aber warum wünscht sich der Trainer nicht eben so einen Spieler?
Woher weißt du denn, dass er das nicht tut? Tatsache ist, wir hatten auf der Position stets 4-5 Spieler und die muss man zunächst einmal abgeben können, um den gehaltsetat nicht zu sprengen. Gerade bei Rode mit seiner Verletzungshistorie, war das keine leichte Aufgabe.
Dann hatte und hat bis zum Ende der Saison noch Altlasten aus 16/17 (allein Götzes Gehalt ist ja ein riesiger Brocken toten Kapitals, was den sportlichen Wert angeht), die den Spielraum eingeengt haben und vordringlich auch erstmal ein Problem mit der Verteidigung, das behoben werden musste.
Ich sehe es auch so ein bisschen so, dass uns für das defensive Mittelfeld ein kampfschwein feht (wie ich Bender vermisse.....), letztlich ist die Transferpolitik aber ein Kompromiss aus wirtschaftlichen möglichkeiten, dem transfermarkt für sich genommen, der Perspektive von Management und Sportdirektion und der Perspektive des Trainers, so wie den Problemprioritäten des Kaders.
Demnach ist die Frage, warum Favre das angeblich nicht sieht, hier völlig vereinfachend und deplatziert, da wir das überhaupt nicht wissen können.
Daraus, dass im DM nicht mehr nachgelegt wurde, lässt sich lediglich ableiten, dass die Gesamtkonstelation für einen solchen Transfer, nämlich die allgemeine Annerkennung solchen als Top-Priorität in der Kaderentwicklung, die Möglichkeit nicht mehr brauchbare Spieler abzugeben, die wirtschaftliche Seite und das Angebot nicht in der Weise übereinstimmten, dass es zustande gekommen wäre.
Daraus einfach eine Fehlentscheidung des Trainers machen zu wollen, greift zu kurz, dazu müsste man Interna kennen. Wenn es überhaupt eine dezidierte Fehlentscheidung in dieser Hinsicht gab, kann die ebenso gut bei Watzke oder Zorc liegen.
Wen hat man denn in den letzten Jahren geholt, der ansatzweise die Dynamik mitbrachte, die uns seit Gündogan verloren gegangen ist. Da wäre in erster Linie Dahoud, der hätte den passenden Offensivdrang und die Dynamik entwickeln können, ist zwar gefloppt, war aber eine passende Idee. Merino hätte ich auch noch in der Rolle gesehen. Ansonsten sieht es da ziemlich Mau aus. Bei der aktuellen Aufstellung fehlt mir definitiv etwas Impact im Mittelfeld. Wir haben niemanden, der die Räume sichert und Löcher stopft, hier wäre ein physischer DM/ZM meines Erachtens top, der einerseits abräumen kann und gleichzeitig, wäre dann natürlich die Premiumversion, die Box-to-Box-Qualitäten mitbringt, die uns momentan etwas abgehen.
Spieler wie Berge und Ceballos wurden hier genannt, wobei letzterer eben nur bedingt passen würde. Auch ein Tonali wäre sicherlich ein interessanter Spieler für diese Position. Es wird sich aber angeblich mit Can befasst, das ist zumindest das einzige glaubhafte Gerücht zu einem ZM, der aber genau wie andere Kaderspieler nicht die Dynamik mitbringt, die uns aktuell fehlt und der eben auch nicht in einem 4-1-4-1 oder 4-3-3- funktionieren würde, weshalb ich schon Brandt auf der 10 sehe, wo er eben nicht so effektiv ist. Deshalb ergibt so ein Transfer für mich keinen Sinn. Die Kaderleichen, nennen wir sie mal plakativ so, die es erstmal abzustoßen gilt, kommen mittlerweile größtenteils aus der Zeit nach Gündogan, wo ich mir eben die Frage stelle, ob man jetzt aus den Fehlern lernen will und eben die Probleme angeht oder ob man sie Stück für Stück beseitigen will und dafür mehrere total überbezahlte Spieler holt.
Ich möchte übrigens jetzt nicht hören: Die machen ihren Job schon, die wissen was sie tun. Es geht hier eben um meine Meinung und in derer läuft in unserer Transferpolitik die letzten 3-4 Jahre etwas schief, da wir einige sehr kostspielige Fehlgriffe hinter uns haben, die wie du schon anmerkst teilweise jetzt noch die Transfergeschehen beeinflussen durch exorbitante Gehälter.
Zitat von Pfostenkracher
nö, das meint hier, denke ich niemand. Gleichzeitig muss man aber auch nicht so tun, als wäre Favre Trainer-Manager in Personalunion und hätten wir einen Scheich im Rücken, weswegen Geld keine Rolle spielt und man, wenn man Spieler nicht los wird auch für ein paar jahre einfach mal einen 40-Mann-Kader unterhalten kann.
Zitat von BVB_OS
Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
Oder meint ihr ernsthaft, dass Favre seit 1,5 Jahren bei Aki im Spamordner gelandet ist, weil er zu oft nach einem passenden Spieler oder vllt sogar zwei fragt? Da ist also in erster Linie der Faktor Trainer für mich entscheidend, weil ich nicht glaube, dass Favre so jemanden will und dementsprechend auch nicht fragt, warum er so jemanden nicht bekommt.
nö, das meint hier, denke ich niemand. Gleichzeitig muss man aber auch nicht so tun, als wäre Favre Trainer-Manager in Personalunion und hätten wir einen Scheich im Rücken, weswegen Geld keine Rolle spielt und man, wenn man Spieler nicht los wird auch für ein paar jahre einfach mal einen 40-Mann-Kader unterhalten kann.
Natürlich muss ein Trainer mit dem arbeiten was er bekommt, aber es kann auch nicht sein, dass wir über 2-3 Jahre mit einem Trainer arbeiten wollen und er kein großes Mitspracherecht bei den Spielern hat.
Somit erwarte ich sowohl vom Trainer, dass er die Probleme erkennt und sieht auf welchen Positionen wie nachgelegt werden muss, und andererseits erwarte ich von der Vereinsführung, dass sie gute und passende Spieler aus dem Hut zaubern, die finanziell nicht total verrückt sind und Gleichzeitig so gut es geht die Ansprüche des Trainers erfüllen. Wo ich wieder bei Can bin um den es hier ja eigentlich zwischenzeitlich mal ging, der eben die offensichtlichen Ansprüche, die zumindest hier von uns festgestellt werden, einfach nicht erfüllt. Auch in der Vergangenheit sind zum Beispiel Transfers wie der von Hummels, vllt gute Ideen gewesen, aber letztlich hat er das Tempoproblem der IV weiterhin verschärft und das für horrende Summen. Da kann man natürlich sagen, dass die Idee gut war und für viele sicherlich kein Flop mit Ansage, aber von einem IV, der fast 40 Millionen kostet und der 10 Millionen p.a. kassiert, sollte man einen deutlich größeren Impact auf die Defensivarbeit erwarten können. Momentan sehe ich das nicht, sondern eher die Problematiken, die mit dem Tempoverlust eines Hummels einhergehen und die uns schon einige Punkte gekostet haben, auch wenn natürlich alle Akanji als das Problem sehen.
Zitat von Pfostenkracher
Zum einen ist bis dato überhaupt nicht klar, ob an Can etwas drann ist und ob das realisiert werden kann. Bis dato ist das einfach nur meidale Spekulation, die mir hier vorschnell als Tatsache verkauft wird.
Zum Zweiten, wenn denn etwas drann wäre, warum genau sollte es ausgeschlossen sein, das Can uns hilft? Weil es in seiner Karriere schonmal besser lief, als jetzt?
Kann mich noch daran erinnern, was sich vor über 10 Jahren alle schlapp gelacht haben, als Bayern München einen Arjen Robben für 25 Millionen von der Resterampe der Weltelite holte, dass alle in Dortmund wussten, dass ein Kagawa allenfalls der 2. Mannschaft perspektivisch helfen könne oder wir unter Klopp seinerzeit das Management für die Transfers der abgehalfterten Altstars Kirch, Friedrich und da Silva heruntergemacht wurde, bei denen doch wirklich jedem klar sein musste, dass die dem Kader nicht annähernd genügen konnten und bestenfalls die U23 sinnvoll hätten unterstützen können.
Dafür wusste aber anno 2010/2011 absolut jeder, dass Moriz Leitner das neue Supertalent im Kader des BVB sein würde, während keiner eine Ahnung davon hatte, was zum Geier die Vereinsführung in diesem vollkommen überschätzten Polen gesehen hatte, der gerade aus Berlin verpflichtet wurde.
Zum Dirtten sehe ich keinen Anlass Schulz als Fehleinkauf abzustempeln. Er hat sich bislang nicht besonders aufdrängen können, aber dass manche Spieler eine Zeit lang brauchen, bis sie zünden (es sei exemplarisch an den Welt-nix-Jäger Barrios erinnert oder an Mkhytarian, der erst in seiner dritten Saison hier wirklich dazu kam sein Potential voll auszuschöpfen), kann einmal vorkommen.
Wenn Schulz in einem janr noch immer keinen nennenswerte Rolle spielt, kann man über diese Einordnung sinnvol verhandeln.
Zitat von BVB_OS
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Gleichzeitig muss man dann aber auch Aki und Zorc hinterfragen, weil die die Problematik auch sehen müssten.
Ein Emre Can löst diese Probleme nicht, das sollte doch eigentlich klar sein und wird wie schon Schürrle, Schulz und eventuell auch Götze einfach der nächste Griff ins Klo mit Ansage sein. Hier sollten die verantwortlichen mal kritisch reflektieren, ob man nicht lieber Leistung einkauft, die passend ist, statt abgehalfterten Nationalspielern ein Dach überm Kopf zu bieten.
Zum einen ist bis dato überhaupt nicht klar, ob an Can etwas drann ist und ob das realisiert werden kann. Bis dato ist das einfach nur meidale Spekulation, die mir hier vorschnell als Tatsache verkauft wird.
Zum Zweiten, wenn denn etwas drann wäre, warum genau sollte es ausgeschlossen sein, das Can uns hilft? Weil es in seiner Karriere schonmal besser lief, als jetzt?
Kann mich noch daran erinnern, was sich vor über 10 Jahren alle schlapp gelacht haben, als Bayern München einen Arjen Robben für 25 Millionen von der Resterampe der Weltelite holte, dass alle in Dortmund wussten, dass ein Kagawa allenfalls der 2. Mannschaft perspektivisch helfen könne oder wir unter Klopp seinerzeit das Management für die Transfers der abgehalfterten Altstars Kirch, Friedrich und da Silva heruntergemacht wurde, bei denen doch wirklich jedem klar sein musste, dass die dem Kader nicht annähernd genügen konnten und bestenfalls die U23 sinnvoll hätten unterstützen können.
Dafür wusste aber anno 2010/2011 absolut jeder, dass Moriz Leitner das neue Supertalent im Kader des BVB sein würde, während keiner eine Ahnung davon hatte, was zum Geier die Vereinsführung in diesem vollkommen überschätzten Polen gesehen hatte, der gerade aus Berlin verpflichtet wurde.
Zum Dirtten sehe ich keinen Anlass Schulz als Fehleinkauf abzustempeln. Er hat sich bislang nicht besonders aufdrängen können, aber dass manche Spieler eine Zeit lang brauchen, bis sie zünden (es sei exemplarisch an den Welt-nix-Jäger Barrios erinnert oder an Mkhytarian, der erst in seiner dritten Saison hier wirklich dazu kam sein Potential voll auszuschöpfen), kann einmal vorkommen.
Wenn Schulz in einem janr noch immer keinen nennenswerte Rolle spielt, kann man über diese Einordnung sinnvol verhandeln.
Bei Can geht es ja nicht um ein Formtief oder sonst etwas, auch Verletzungen spielen hierbei keine Rolle, es geht einfach um ihn als Spielertyp und wie er wirklich die Problematiken lösen soll, die momentan vorzufinden sind. Deshalb sehe ich keinerlei vergleich zu Robben, der ja in erster Linie geholt wurde, weil man die Chance hatte und weil sein Skillset passend gewesen ist.
Bei Can, wie schon gesagt, ist eben die Problematik das Tempo. Er ist nicht sonderlich schneller als die Spieler die aktuell defensiv Absichern sollen und in einem Zweiermittelfeld ist er mir technisch zu limitiert. Somit würde er nur Sinn ergeben, wenn man auf 4-2-3-1 umbaut und die Dynamik+Tempo durch einen weiteren Neuzugang ausgleicht. Da muss man dann wieder einen Spieler wie Berge holen, der dann für Witsel spielen würde, was gleichzeitig aber bedeutet, dass wir zwei Spieler für horrende Summen holen, weil der erste die Probleme nicht löst.
Andere sehen in ihm einen RIV, wobei wir dann wieder mit zweimal Hummels und Akanji spielen, wenn es ums Tempo geht, weil a) Cans stärken für diese Position deutlich zu offensiv zu sehen sind und b) er seit 2014 meine ich kein Spiel mehr als IV gemacht hat.
Wie du schon gesagt hast geht es ja ums realisieren des Transfers, das impliziert, dass man zumindest über ihn nachdenkt. Da sehe ich ja schon den Knackpunkt, es konnte mir bis jetzt niemand sagen, wie Can wirklich Probleme lösen soll und wie das einen Transfer der Größenordnung Götze rechtfertigen sollte.
Can als Akanjialternative stinkt mir zu sehr, weil er nicht das Tempo hat und kein IV ist. Im Zweiermittelfeld findet er gleichzeitig keinen Platz und kann sich dann eig mit Delaney um den Bankplatz streiten.
Glaubst du bei Schulz ernsthaft daran? Er ist als fertiger Spieler aus Hoffenheim gekommen, hat da genau eine starke Saison gespielt, die restliche Zeit war er in meinen Augen ein Durschnittskicker.. Man holt ihn für sehr viel Geld, unter anderem weil er deutscher Nationalspieler ist, mit einem limitierten Skillset und Defensivschwächen. -> Offensivausrichtung.
Wie passt so ein Spieler ins System, dass man sich defensiv stabilisieren will? Ich gehe wie gesagt davon aus, dass Schulz in den nächsten 6 bis 18 Monaten kommuniziert kriegt, dass er nicht mehr als ein Ergänzungsspieler ist. Ob er uns dann verlässt ist bei seinem Gehalt durchaus fraglich, weil es einfach kaum potenzielle kapitalstarke Abnehmer gibt.
Zitat von Pfostenkracher
Warum ausgerechnet in diese Position und warum ausgerechnet Frankreich oder Italien? Sry, aber das ist keine sinnvolle herangehensweise. Wenn sich starke Talente, denen man mittelfristig einen Stammplatz zutraut, wird man die sich schon holen.
Andererseits wird hier aber auch immer wieder nach sofortiger Stabilisierung geschrien und die wiederrum kann man von einem Talent, noch dazu einem nicht Aklimatisierten, nicht erwarten.
Talente sind keine sinnvolle Feuerwehr für akkute Probleme.
Zitat von BVB_OS
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde.
Junge Spieler die in die Position reinwachsen, mal 22-24 jährige aus Frankreich oder Italien holen, mit sicherlich etwas mehr Risiko, aber eben den Anlagen um die Position mittelfristig zu füllen. Das wäre einfach etwas was ich mir wünschen würde.
Warum ausgerechnet in diese Position und warum ausgerechnet Frankreich oder Italien? Sry, aber das ist keine sinnvolle herangehensweise. Wenn sich starke Talente, denen man mittelfristig einen Stammplatz zutraut, wird man die sich schon holen.
Andererseits wird hier aber auch immer wieder nach sofortiger Stabilisierung geschrien und die wiederrum kann man von einem Talent, noch dazu einem nicht Aklimatisierten, nicht erwarten.
Talente sind keine sinnvolle Feuerwehr für akkute Probleme.
Frankreich und Italien waren jetzt Beispiele, weil Camavinga und Tonali in den letzten 6 Monaten Thema waren. Der Spieler kann auch meinetwegen aus Kenia oder von den Osterinseln kommen.
Stabilität kommt aber nicht nur durch Erfahrung. Für die Schiene haben wir doch Spieler wie Witsel und Götze geholt. Die Problematiken sind geblieben, wenn wir auch psychisch eine Resistentere Truppe auf dem Platz haben, als noch zu anderen Zeiten. Jetzt müssen nur die Spieler geholt werden, die eben spielerisch einen Mehrwert generiere. Da wir uns die Spieler mit passendem Skillset einfach im Peak nicht leisten können, muss halt ein jüngerer Spieler her, der zwar schon Erfahrung hat, aber auch noch Entwicklungspotenzial. Wir brauchen nicht versuchen uns Spieler wie Keita oder Paredes zu holen, weil die zu ihren Hochzeiten zu teuer waren, aber den Schritt davor muss man einfach da sein und zuschlagen. Gerade im Mittelfeld sehe ich da einfach beim BVB starke Defizite, weil die passenden Spieler in den letzten Jahren einfach nicht den Weg zu uns gefunden haben. Man kann natürlich sagen, dass sie nicht wollten, mich wundert nur, dass wir in der Offensive nie ein Problem haben teure und passende Spieler zu holen, aber im Mittelfeld findet sich nie das passende Talent, zumindest nicht seit dem Dahoud-Transfer.
Zitat von Pfostenkracher
1. Wie kommst du auf den trichter, das aus dem Willen zur Unterhaltung automatisch Erfolg resuliterte? Wäre das der Fall, hätte man Bosz niemals entlassen müssen.
2. Angesichts des nach wie vor rasant steigenden Gesamtniveaus der Transferbeträge, sollte man sich über die möglichkeiten, die man mit der kohle aus einem Sancho-transfer haben wird, keine allzu großen Illusionen machen. Nimm an, man nimmt 100 Millionen dabei ein, dann ist etwa ein Drittel direkt in Form von Steuern wieder weg. Bleiben über den Daumen also etwa 66 Millionen von, die man aber nicht bar aller Überlegungen in Sachen Gehaltsfragen in jede beliebige konstelltaion hineinschießen kann. Die Knete aus dem sancho-Transfer wird, sofern keinen finanziellen Löcher damit zu stopfen sind ausreichen um uns vielleicht 2 Top-Talente oder einen gestandenen Spieler und ein starkes Talent gegen zu finanzieren, unter Berücksichtigung dessen, dass das Gehalt und die Beraterkosten ggf. Handgeld mit abgedeckt werden müssen. So berauschend ist der daraus resultierende Spielraum nicht, sollte man eigentlich sie Dembélé, Aubameyang und Pulisic gelernt haben.
Die Relationen haben sich da gegen früher wenig verschoben, nur die nominalen Summen sind um ein vielfaches größer geworden.
3. inwiefern ist favre-Fußball, wenn die Manschaftschemie stimmt ein dezidiertes Problem für den Verein (nicht für deinen Geschmack, sondern für den Verein) und inwiefern ist die hochgezüchtete Offensive eine Entwicklung, die in irgendeiner Form kausal mit Favre zusammenhängt?
Die Unausgeglichhenheit der Mannschaftsteile zu Gunsten der Offensive ist bei uns Charakteristikum der gesammten Transferpolitik spätestens seit Tuchel.
Das hat weniger mit dem Trainer zu tun, als damit, dass Watzke/Zorc auf die Offensive bis dato immer das deutlich größere Augenmerk gelegt haben, wobei ich sagen würde, dass sich das in den vergangenen anderthalb Jahren etwas geändert haben mag.
Zitat von BVB_OS
Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Die Probleme sollten analysiert werden, dafür einfach die passenden Spieler geholt werden und diese einem Trainer unterstellen, der unterhalten will mit seinem Fußball und dann werden die Erfolge auch mit der Zeit kommen. Geht es die nächsten 2 Jahre so weiter, werden wir wieder unnötig die Millionen von Sancho verbraten, weiterhin die gleichen Probleme haben mit dem Favrefußball und zwischen einer hochgezüchteter Offensive und Defensive ein Mittelfeld haben, was den Ansprüchen nicht genügt.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
1. Wie kommst du auf den trichter, das aus dem Willen zur Unterhaltung automatisch Erfolg resuliterte? Wäre das der Fall, hätte man Bosz niemals entlassen müssen.
2. Angesichts des nach wie vor rasant steigenden Gesamtniveaus der Transferbeträge, sollte man sich über die möglichkeiten, die man mit der kohle aus einem Sancho-transfer haben wird, keine allzu großen Illusionen machen. Nimm an, man nimmt 100 Millionen dabei ein, dann ist etwa ein Drittel direkt in Form von Steuern wieder weg. Bleiben über den Daumen also etwa 66 Millionen von, die man aber nicht bar aller Überlegungen in Sachen Gehaltsfragen in jede beliebige konstelltaion hineinschießen kann. Die Knete aus dem sancho-Transfer wird, sofern keinen finanziellen Löcher damit zu stopfen sind ausreichen um uns vielleicht 2 Top-Talente oder einen gestandenen Spieler und ein starkes Talent gegen zu finanzieren, unter Berücksichtigung dessen, dass das Gehalt und die Beraterkosten ggf. Handgeld mit abgedeckt werden müssen. So berauschend ist der daraus resultierende Spielraum nicht, sollte man eigentlich sie Dembélé, Aubameyang und Pulisic gelernt haben.
Die Relationen haben sich da gegen früher wenig verschoben, nur die nominalen Summen sind um ein vielfaches größer geworden.
3. inwiefern ist favre-Fußball, wenn die Manschaftschemie stimmt ein dezidiertes Problem für den Verein (nicht für deinen Geschmack, sondern für den Verein) und inwiefern ist die hochgezüchtete Offensive eine Entwicklung, die in irgendeiner Form kausal mit Favre zusammenhängt?
Die Unausgeglichhenheit der Mannschaftsteile zu Gunsten der Offensive ist bei uns Charakteristikum der gesammten Transferpolitik spätestens seit Tuchel.
Das hat weniger mit dem Trainer zu tun, als damit, dass Watzke/Zorc auf die Offensive bis dato immer das deutlich größere Augenmerk gelegt haben, wobei ich sagen würde, dass sich das in den vergangenen anderthalb Jahren etwas geändert haben mag.
1. Haben die Spieler Spaß am Fußball, dann arbeiten sie denke ich konzentrierter und schmeißen mehr rein. Ist wie in jedem anderen Job. Wirst du in eine Rolle gezwängt die nicht zu deiner Art passt, oder eben hier zu deiner Spielart, dann ist es unwahrscheinlich, dass du Höchstleistungen bringst.
2. Gott....bitte hört doch alle auf von Finanzen zu reden, wenn ihr nicht total bewandert seid in dem Thema. mann kann nicht Aktivaverkauf und damit resultierende Gewinne gleichsetzen mit einem zu versteuernden Betrag. Das ist eine total falsche Aussage und ergibt gar keinen Sinn. Ich will jetzt auch nicht so sehr auf den Finanzen rumreiten, aber der Steuerfaktor ist schlicht nicht so anzusetzen wie es viele machen. Wir können nicht 2/3 reinvestieren aufgrund von Steuern, sondern schlicht von anderen Faktoren.
Diesen Sommer sehe ich nichtmal Sancho, abgesehen natürlich von Liquidität, als wichtigste Zugkraft, sondern vor allem eventuell Schulz, Delaney, Alcacer, Götze und die Leihspieler, da hier die wirkliche Kohle verloren geht. Abschreibungen und hohe Gehälter sind hier definitiv das Stichwort, weil wir eine Etatbelastung durch einige Spieler haben, die wirklich jenseits von gut und böse ist.
Es geht doch gar nicht um Reinerlöse. Die meisten Gelder verlieren wir aktuell durch Abschreibungen und hohe Gehaltskosten. Schürrle, Götze, Rode, Alcacer, Yarmolenko und Wolf haben zusammen knapp 40 Millionen verdient und um die 120 Millionen gekostet. Klar sind ein paar Spieler davon schon gegangen oder haben gewissen Mehrwert geleistet, aber ich sehe in diesen Spielern kaum Verbesserungen, zu dem jeweiligen Zeitpunkt.
Andere Vereine investieren da halt einfach klüger, die weniger Geld haben als der BVB, da brauch keiner Jammern, dass man mit Aubameyang, Dembele, Pulisic und co nur knapp 300 Millionen eingenommen hat.
3. Hab ich nichts gegen gesagt. Das war auch nicht die Kritik zwingend an Favre sondern, viel mehr auch am Verein. Warum haben wir seit Jahren Defizite in bestimmten Bereichen und warum werden trotzdem Unsummen in andere Mannschaftsteile investiert.
Die Transfers des Sommers waren auf dem Blatt geile Zugänge. Hazard, Brandt und auch mit abstrichen Hummels spielen eine tolle Saison. Fraglich bleibt dabei für mich, wie man die weiteren Defizite angegangen ist. Schulz Ist für mich wieder so ein surreales Beispiel. Warum spielt Guerreiro nie eine Rolle als AV, dann holt man für fast 30 Millionen Schulz, der dann innerhalb von 6-7 Spielen von Guerreiro als AV, mittlerweile LSS ersetzt wird. Die Kohle hätte man sicherlich auch gut im Mittelfeld gebrauchen können. Man kann diese Entwicklungen nie vorhersehen, aber irgendwas muss doch gewaltig schief laufen, wenn es erst einen teuren Neuzugang braucht um zu erkennen, dass man den besseren Spieler schon im Kader hatte. (Dabei natürlich mal außen vor gelassen, dass auch Guerreiro sich etwas entwickelt hat)
Es ist ja auch nicht alles schlecht ,ich bin nur mittlerweile an dem Punkt wo man Trainer und Verantwortliche mal hinterfragen sollte und finde in der Transferpolitik schon gar nicht mehr alles so rosig wie es noch durch Toptalente und den letzten Transfersommer kaschiert wird.
PS: Magst du gern alles anders sehen, aber ich bin da momentan einfach auf nem kritischeren Level und einfach nicht davon überzeugt, dass Kehl und Sammer den Impact geben, dass alle Stellschrauben gedreht werden. Mittelfeld + AV-Positionen, bleibt das Bauschmerzenthema der letzten Jahre und ist für mich stand jetzt ein Millionengrab, aus dem wir uns noch nicht freigeschaufelt haben, wobei hier eigentlich extremes Potenzial für eine sonst toll hochgezüchtete Mannschaft liegt.
25.01.2020 - 11:11 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Ich zitiere mal nur diesen Satz, den Rest hat Pfostenkracher ja schon hervorragend beantwortet.
Welche Konkurrenz macht es denn so viel besser als wir?
Real, Bayern oder Barcelona? die haben mehr Geld
Leipzig, Gladbach und Schalke? Die mögen vielleicht kurzfristig über uns stehen, aber die Saison ist noch lange nicht zu Ende, aber selbst wenn das die End Tabelle wäre, dann müssten die immer noch über 5-10 Jahre die selbe Leistung abrufen, um mit uns gleichzuziehen.
Und bei Leipzig mag das alles toll aussehen, aber das sah es bei uns 2010 auch. Danach kommt doch überhaupt erst die Phase, in der es spannend wird. Ob ein Upamecano 2021 noch bei Leipzig spielt, wenn er so weiter macht, ist zumindest fraglich. Da werden sich alle Großvereine bedienen, um sich in der Breite zu verstärken, genauso wie sie es bei uns gemacht haben.
Zitat von BVB_OS
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Da muss man schon mal provokant sein und Frage, was die Konkurrenz so viel besser macht als wir.
Ich zitiere mal nur diesen Satz, den Rest hat Pfostenkracher ja schon hervorragend beantwortet.
Welche Konkurrenz macht es denn so viel besser als wir?
Real, Bayern oder Barcelona? die haben mehr Geld
Leipzig, Gladbach und Schalke? Die mögen vielleicht kurzfristig über uns stehen, aber die Saison ist noch lange nicht zu Ende, aber selbst wenn das die End Tabelle wäre, dann müssten die immer noch über 5-10 Jahre die selbe Leistung abrufen, um mit uns gleichzuziehen.
Und bei Leipzig mag das alles toll aussehen, aber das sah es bei uns 2010 auch. Danach kommt doch überhaupt erst die Phase, in der es spannend wird. Ob ein Upamecano 2021 noch bei Leipzig spielt, wenn er so weiter macht, ist zumindest fraglich. Da werden sich alle Großvereine bedienen, um sich in der Breite zu verstärken, genauso wie sie es bei uns gemacht haben.
Hab das bei ihm gerade auch schon geschrieben. Die Problemzone Mittelfeld und auch die AV-Positionen werden in meinen Augen nicht stark genug angegangen. Man holt zwar Spieler, aber wirklich die Defizite ausbessern können diese auch nicht. Aufhänger ist hier natürlich die Idee Can zu holen, welcher die Probleme einfach nicht löst, die wir momentan haben.
Real, Bayern und Barcelona?! Wo ist das bitte die Konkurrenz vom BVB. Unser Hauptkonkurrent ist RB und die basteln Jahr für Jahr weiter an ihrem Kader und an der Philosophie. Natürlich muss man sehen, dass die auch entsprechendes Kapital im Rücken haben, wobei sie bei weitem nicht die Möglichkeiten des BVB haben, auch wenn viele das Kapitalpotenzial von RB weit über Bayern sehen. Sehe ich übrigens als totalen Schwachsinn an, würde eher sagen sie stehen momentan zwischen uns und Leverkusen.
Naja aufjedenfall, hat man nach Keita ein Loch im Mittelfeld gehabt, Mittlerweile hat man viel Geld ins Mittelfeld gepumpt um seine Defizite zu kaschieren bzw. auszubessern. Dabei hat man sicherlich auch 1-2 Griffe daneben bereitgehalten, wenn ich mir das Thema Lookman und auch Haidara angucken, dann ist es schon fraglich, was aus diesen werden soll. Dennoch hat man eben weiter an der Philosophie gearbeitet. Einen Trainer geholt, der eine klare Handschrift hat und das Team weiterbringt und gleichzeitig viele unterschiedliche Spieler installiert, die eben ein breites Skillset aufweisen in Summe und gleichzeitig hat man sogar fast 20 Spieler, die das Potenzial zur Stammkraft haben. Durch die Kaderbreite und nicht zuletzt auch die tollen Talente die man über die letzten Jahre geformt hat, ist rein vom Kaderpotenzial RB aktuell klar vorm BVB. Sie verteidigen sicherer und besser, haben einen qualitativ breiteren Kader und einen Trainer, der von Spiel zu Spiel versucht sein Team besser zu machen.
Bei Gladbach geht eben auch viel über den neuen Trainer, ähnlich wie bei Schalke. Beides Tüftler, die ihre Idee des Fußballs auf die Gegebenheiten anpassen und gleichzeitig versuchen etwas aufzubauen und zu entwickeln. Das ist eben mein Problem bei Favre, da ich das bei ihm nicht sehe. Er ist in seiner Idee zu festgefahren, weswegen ich nicht sehe, wie er versucht Spieler besser zu machen. Das geht eben auch einher mit dem Personal was er bekommt. Was nützt es uns Toptalente auf den AV-Positionen zu holen, wenn er sie nicht einmal reinschnuppern lässt. Balerdi ist mittlerweile auch ein Jahr hier. Sowohl Piszczek als auch Akanji haben sich in den letzten Spielen teilweise nicht mit Ruhm bekleckert, warum also nicht mal Balerdi bringen, schlechter machen könnte er es auch nicht. ist ja nichtmal was gegen die Spieler, aber ich will damit halt nur zeigen, wie festgefahren und engstirnig ich Favre mittlerweile sehe.
Ich wünsch mir einfach, dass ein Trainer kommt, der seine Idee mitbringt und auf den man auch eingeht, der aber auch aufs Team eingeht. 2 neue Mittelfeldspieler dazu, 2 neue AVs und einen Sanchonachfolger, dann könnte wirklich mal das Potenzial des Teams abgerufen werden. So wie ich es jetzt sehe, haben wir eine extreme Leistungsschwere zwischen einzelnen Positionen. Offensiv überragend, Mittelfeld eher Mau, Defensive durchwachsen.
Ist wie gesagt nur meine Meinung, aber ich finde es halt beängstigend, dass hier über Jahre das Mittelfeld dreh und Angelpunkt von Diskussionen ist und es bis heute nicht wirklich saniert wurde.
25.01.2020 - 11:34 Uhr
Ich denke, dass wir momentan ein schlafender Riese sind. Meines Erachtens stimmt bei uns die Kaderausrichtung in den Positionen 13-16 nicht. Ganz simple gesagt: jede Position sollte doppelt besetzt sein. Wir haben momentan jedoch einige Positionen 3x besetzt und andere dafür einfach.
Doch woran liegt das? Zum einen an dem Systemwechsel, zum anderen an Spielern die nun eine andere Position bekleiden, als die für die sie geholt worden sind (z.B. Brandt).
Wir haben so viel Potenzial was wir verschenken, doch wo genau ?
1) Schmelzer Ablöse: 1 Mill Gehalt: 3 Mill
2) Götze Ablöse: 0 Gehalt: 10 Mill
3) Bruun Larsen Ablöse: 10 Mill Gehalt 2,5 Mill
Nur einmal besetzt sind die offensiven Außen. Derzeit gibt es keinerlei Ersatz für Hazard und Sancho. Ein Ausfall würde und schwer treffen. Wenn wir es im Sommer schaffen, die o.g. absolut unnötigen Spieler los zu werden, würde grob überschlagen 15 Millionen Gehaltsbudget frei werden plus ca. 10 Millionen Ablöse. Das ist ungefähr ein Spieler mit Potenzial zur Weltklasse.
Wenn wir an diesen Stellschrauben drehen, es schaffen Hakimi fest zu verpflichten, die Sancho Millionen klug reinvestieren, bin ich der Überzeugung, dass wir in den kommenden Jahren mehr als nur Champions League Viertelfinale drin ist.
Doch woran liegt das? Zum einen an dem Systemwechsel, zum anderen an Spielern die nun eine andere Position bekleiden, als die für die sie geholt worden sind (z.B. Brandt).
Wir haben so viel Potenzial was wir verschenken, doch wo genau ?
1) Schmelzer Ablöse: 1 Mill Gehalt: 3 Mill
2) Götze Ablöse: 0 Gehalt: 10 Mill
3) Bruun Larsen Ablöse: 10 Mill Gehalt 2,5 Mill
Nur einmal besetzt sind die offensiven Außen. Derzeit gibt es keinerlei Ersatz für Hazard und Sancho. Ein Ausfall würde und schwer treffen. Wenn wir es im Sommer schaffen, die o.g. absolut unnötigen Spieler los zu werden, würde grob überschlagen 15 Millionen Gehaltsbudget frei werden plus ca. 10 Millionen Ablöse. Das ist ungefähr ein Spieler mit Potenzial zur Weltklasse.
Wenn wir an diesen Stellschrauben drehen, es schaffen Hakimi fest zu verpflichten, die Sancho Millionen klug reinvestieren, bin ich der Überzeugung, dass wir in den kommenden Jahren mehr als nur Champions League Viertelfinale drin ist.
25.01.2020 - 12:18 Uhr
Ich möchte gar nicht auf alles eingehen, aber beim durchlesen ist mir eine Aussagen besonders in Auge gesprungen: unser angeblich so unschöner Fußball.
Du schreibst, dass es nicht reicht hinten drin zu stehen und zu hoffen ekelig 1:0 zu gewinnen. Und das Favre Fußball nicht schön anzusehen ist. Ist diese Ansicht nicht zu sehr auf die einzelnen, schlechten Spiele in der Rückrunde und am teilweise in der Hinrunde gerichtet? es gab manchmal Phasen, wo wir es nicht geschafft haben, das Spiel an uns zu reißen. Oder Spiele, wo wir gut gespielt haben, aber uns dann zu weit zurück gezogen haben. Aber mir scheint es nicht so als ob Dortmund seinen Reiz verloren hat. Nach dem 4:0 gegen Athletico oder auch beim 0:0 gegen Barcelona hat niemand gesagt "gutes Ergebnis, aber der Fußball ist echt hässlich". auch die Aufholjagd gegen Inter und eine berauschende zweite Halbzeit steht wahrscheinlich eher für Dortmund als der nüchterne 2:0 Sieg gegen Slavia Prag. National gibt es eh wenig zu meckern. Die Spiele sind spektakulär, sowohl aufgrund der Anzahl der Tore als auch aufgrund der Dramaturgie. gegen Hertha in Unterzahl den Sieg erkämpft; 3:3 gegen Paderborn, ein nervenaufreibendes Offensivspektakel; dann torreiche Spiele gegen Mainz und Düsseldorf; das spektakuläre Spiel gegen Leipzig, welches man phasenweise komplett an die Wandgespielt hat. Und jetzt nach der Rückrunde: zwei extrem mutige Teams, die man mit schnellen und schönen Kombinationen überspielt hat, wodurch beide Spiele in einem Torfestival endeten. Ich sehe da schon eher eine Tendenz zu einem spektakulären, interessanten Fußball. Auch taktisch fällt mehr positiv als negativ auf. Erst heute ist mir auf Twitter wieder ein Video untergekommen, wo eine internationale Taktikseite unser 3:0 lobt, da das Kölner Pressing zuvor durch eine Passstafette von 30 sauberen Pässen umspielt wurde. Auch sonst liest man immer wieder gute Analysen. Im Gegensatz zu 3/4 der Liga haben wir den Anspruch das Spiel sauber von hinten aufzubauen. Soetwas ist doch schöner Fußball. Und auch die schnellen Kombinationen über die Flügel und unser fluider 3er/5er Sturm ist interessant und attraktiv (stichwort: strikerless football). Unsere Transfers und die Jungstars Sancho, Hakimi, Haaland, Brandt sind sowieso in aller Munde und kommen unter Favre auch voll zur Geltung. Insgesamt sehe ich also nicht, inwiefern Dortmund ekelig spielt oderirgendeinen Schaden durch die Spielweise nimmt, die Favre entwickelt.
Jeder kennt Leute, die heute weniger Fußball begeistert sind als noch vor 10 Jahren. Das mag daran liegen, dass Klopp uns alle begeistert hat, aber das ist ansich ein ganz normaler Prozess. Ich bin leider weggezogen, aber meine alten Kumpels gehen auch nicht mehr jede Woche zum Spiel. In meiner neuen Stadt hör ich auch immer wieder, dass es schon bessere Zeiten gab und irgendjemand nicht mehr zum Spiel kommt. das ist aber ganz normal...arbeit, kinder, andere hobbys usw. und vielleicht auch ein anderer Zugang zum Fußball, der mehr über social media und FIFA läuft als über Stadionbesuche, Bier und Stammtische...aber nur weil mein Bekanntenkreis weniger Fußballaffin ist, gilt das ja nicht allgemein. Mein Neffe ist zum Beispiel komplett fußball-verrückt und in der Bar sieht man auch immer wieder mal junge Gesichter (leider meist Austauschstudenten, da ich im Ausland wohne.
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Du schreibst, dass es nicht reicht hinten drin zu stehen und zu hoffen ekelig 1:0 zu gewinnen. Und das Favre Fußball nicht schön anzusehen ist. Ist diese Ansicht nicht zu sehr auf die einzelnen, schlechten Spiele in der Rückrunde und am teilweise in der Hinrunde gerichtet? es gab manchmal Phasen, wo wir es nicht geschafft haben, das Spiel an uns zu reißen. Oder Spiele, wo wir gut gespielt haben, aber uns dann zu weit zurück gezogen haben. Aber mir scheint es nicht so als ob Dortmund seinen Reiz verloren hat. Nach dem 4:0 gegen Athletico oder auch beim 0:0 gegen Barcelona hat niemand gesagt "gutes Ergebnis, aber der Fußball ist echt hässlich". auch die Aufholjagd gegen Inter und eine berauschende zweite Halbzeit steht wahrscheinlich eher für Dortmund als der nüchterne 2:0 Sieg gegen Slavia Prag. National gibt es eh wenig zu meckern. Die Spiele sind spektakulär, sowohl aufgrund der Anzahl der Tore als auch aufgrund der Dramaturgie. gegen Hertha in Unterzahl den Sieg erkämpft; 3:3 gegen Paderborn, ein nervenaufreibendes Offensivspektakel; dann torreiche Spiele gegen Mainz und Düsseldorf; das spektakuläre Spiel gegen Leipzig, welches man phasenweise komplett an die Wandgespielt hat. Und jetzt nach der Rückrunde: zwei extrem mutige Teams, die man mit schnellen und schönen Kombinationen überspielt hat, wodurch beide Spiele in einem Torfestival endeten. Ich sehe da schon eher eine Tendenz zu einem spektakulären, interessanten Fußball. Auch taktisch fällt mehr positiv als negativ auf. Erst heute ist mir auf Twitter wieder ein Video untergekommen, wo eine internationale Taktikseite unser 3:0 lobt, da das Kölner Pressing zuvor durch eine Passstafette von 30 sauberen Pässen umspielt wurde. Auch sonst liest man immer wieder gute Analysen. Im Gegensatz zu 3/4 der Liga haben wir den Anspruch das Spiel sauber von hinten aufzubauen. Soetwas ist doch schöner Fußball. Und auch die schnellen Kombinationen über die Flügel und unser fluider 3er/5er Sturm ist interessant und attraktiv (stichwort: strikerless football). Unsere Transfers und die Jungstars Sancho, Hakimi, Haaland, Brandt sind sowieso in aller Munde und kommen unter Favre auch voll zur Geltung. Insgesamt sehe ich also nicht, inwiefern Dortmund ekelig spielt oderirgendeinen Schaden durch die Spielweise nimmt, die Favre entwickelt.
Jeder kennt Leute, die heute weniger Fußball begeistert sind als noch vor 10 Jahren. Das mag daran liegen, dass Klopp uns alle begeistert hat, aber das ist ansich ein ganz normaler Prozess. Ich bin leider weggezogen, aber meine alten Kumpels gehen auch nicht mehr jede Woche zum Spiel. In meiner neuen Stadt hör ich auch immer wieder, dass es schon bessere Zeiten gab und irgendjemand nicht mehr zum Spiel kommt. das ist aber ganz normal...arbeit, kinder, andere hobbys usw. und vielleicht auch ein anderer Zugang zum Fußball, der mehr über social media und FIFA läuft als über Stadionbesuche, Bier und Stammtische...aber nur weil mein Bekanntenkreis weniger Fußballaffin ist, gilt das ja nicht allgemein. Mein Neffe ist zum Beispiel komplett fußball-verrückt und in der Bar sieht man auch immer wieder mal junge Gesichter (leider meist Austauschstudenten, da ich im Ausland wohne.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von JonasJoffe am 25.01.2020 um 12:30 Uhr bearbeitet
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