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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10961
28.05.2018 - 21:35 Uhr
Zitat von Since1986

(...)
Die FR ist allerdings eine absolut seriöse Quelle. Und Gehaltszahlen sind auch nicht immer geraten, sowas kommt schon mal raus, es wissen ja nicht nur Wolf und watzke/zorc was er nun verdient, sondern auch nen ganzer Haufen anderer sowohl beim bvb als auch in Wolfs Umfeld.
(...)

Natürlich kann so etwas immer mal wieder nach außen dringen - Betonung auf "immer mal wieder". Der springende Punkt ist nämlich der: Wie will die FR als Frankfurter Medium wissen, wie viel Hradecky bei Leverkusen (hier noch sogar mit genauer Gehaltsangabe) UND Wolf beim BVB verdienen werden?
Möglichkeit 1: Umfeld der aufnehmenden Vereine: Da darf man das Netzwerk der FR in den Westen der Republik sicher anzweifeln zwinker
Möglichkeit 2: Umfeld der Spieler: Bei EINEM Spieler absolut vorstellbar, aber dass gleich zwei Spieler zeitgleich so etwas durchsickern lassen? Kann jeder für sich selbst entscheiden.
Möglichkeit 3: Abgebender Verein: Hätte zumindest ein Motiv. "Sportliche Perspektive" macht sich nicht besonders gut als Grund für Abgänge. Klingt natürlich viel besser, wenn die Spieler weggehen, weil sie Fabelangebote von viel reicheren Vereinen bekommen. Lenkt evtl. auch ein bisschen vom eigenen, nicht ganz glücklichen Personalmanagement ab (Vertrag auslaufen lassen, niedrige AK). Aber woher soll die Eintracht wissen, was die beiden Spieler verdienen werden? Jene werden das Bobic sicher nicht unter die Nase gerieben haben, erst recht nicht bei so einer großen Differenz, da hätte man als Spielerberater ohnehin nichts rausholen können.

Summa summarum ist also schon allein die Tatsache, dass die FR die tatsächlichen Gehälter wissen will, höchst merkwürdig. In Kombination mit den sowohl für BVB- als auch Leverkusen-Verhältnisse absurd hohen Zahlen kann man die "Quelle" aber getrost ignorieren.
BVB - Transferpolitik |#10962
28.05.2018 - 21:52 Uhr
Zitat von 1893_SU
Erst mal ein Dankeschön für die Rückmeldungen. daumen-hoch

Zitat von 94barrios18_09

Hatte mich auch überrascht, dass der VFB da weiter hinterher ist. Stuttgart geht mMn sehr ambitioniert in die Saison und ist für mich ein Überraschungskandidat hinsichtlich EL/CL Plätze. Da sind sehr fähige Männer am Werk und die Transfers finde ich bislang teils überragend.

Würde Larsen da überhaupt eine Rolle spielen? weil fest steht, dass die nächste Station sitzen muss. Sowohl aus der Sicht vom BVB, als auch von Larsen.

Wir haben momentan noch zwei größere Planstellen im Kader. Einmal im ZDM, ein Typ der eher spielstark ist und auch ein wenig von Hinten heraus das Spiel lenken kann (daher auch das vorgebliche Interesse an Rudy). Zusätzlich dann noch eine Verstärkung für das offensive Mittelfeld, tendenziell dabei eher Flügel.

Momentan haben wir als echte Flügelspieler (also ohne Gentner) unter Vertrag für die nächste Saison Thommy (eher links) und je nachdem wie ihnen geplant wird Donis (beide Seiten) und Akolo (eher rechts). Wobei es bei Akolo schon eher ein deutliches Zeichen war, dass man ihn aktuell nicht als Flügel sieht, dass er beim 4:1 in München als zentrale Spitze auflief und stattdessen Ginczek den LA gab.

Also haben wir definitv Bedarf nach weiteren Flügelspieler(n). Zudem hat Korkut in einem Interview vor einer Woche angekündigt, dass man nächste Saison taktisch flexibler spielen wolle. Kombiniert man das mit der hohen Meinung, die Korkut und Reschke von Larsen haben, denke ich schon, dass er eine Rolle spielen wird, wenn sich eine Möglichkeit für eine erneute Leihe ergeben würde. Unsere Mittel sind begrenzt. Ich denke es reicht vielleicht noch für einen größeren Transfer und ein bis zwei kleinere (ohne Leihen). Und bei diesem größeren Transfer habe ich das Gefühl, dass Reschke den eher für das Mittelfeldzentrum holen würde.


Danke für die Zusammenfassung daumen-hoch

•     •     •

Die Zuschauerzahl wird präsentiert von der Stadtparfümerie Pieper. 6 Mal in Dortmund und 130 Mal in Deutschland. Borussia Dortmund bedankt sich bei 81.359 Zuschauern - ausverkauft!
BVB - Transferpolitik |#10963
29.05.2018 - 09:45 Uhr
Zitat von Since1986
Zitat von Vero-amore

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Also wenn Wolf bei uns wirklich 7 Mio verdient falle ich vom Glauben ab.


Wo kommt diese absurde Zahl jetzt eigentlich her?


http://www.fr.de/sport/eintracht/wolf-wechselt-nach-dortmund-wolf-jetzt-in-ganz-anderen-dimensionen-unterwegs-a-1514218


Das wären ja dann 5 (Ablöse) + 5 (Jahre) x 7 (Gehalt) = 40 Mio. Euro ... Wahnsinn!

... wer weiß, ob es stimmt.


Kann ich mir nicht vorstellen, die Frankfurter sind halt etwas sauer und streuen irgendwelche Vermutungen um Zwietracht beim BVB zu säen, was zumindest hier im Forum schon mal vorzüglich klappt. Zwietracht Frankfurt, hat auch etwas. Zunge raus


Die FR ist allerdings eine absolut seriöse Quelle. Und Gehaltszahlen sind auch nicht immer geraten, sowas kommt schon mal raus, es wissen ja nicht nur Wolf und watzke/zorc was er nun verdient, sondern auch nen ganzer Haufen anderer sowohl beim bvb als auch in Wolfs Umfeld.
Sieben Millionen wären schon absolut übertrieben. Die einzige Erklärung, falls es stimmt, wäre, das watzke aus dem Fehler mit aubame gelernt hat, und nicht mehr durch hohe einmalzahlungen die jährlichen gehaltskosten künstlich niedrig hält. Wechselt der Spieler kurz darauf nämlich, wie Auba, ist das ein übles Verlustgeschäft und ähnlich dämlich wie Neymars Loyalitätsprämiere einen Tag vorm Wechsel. Dh dass Wolf dann direkt für seine niedrige AK belohnt wurde, indem das handgeld auf sein Gehalt drauf gerechnet wurde.
Aber selbst das wäre bei annähmlichen Zahlen viel weniger als 7 Mio. Komische Sache.




Sehe das ähnlich. Das Handgeld wird in in das Gehalt mit einbezogen. Das hat den Vorteil, wie von Dir beschrieben, das Risiko zu minimieren. Und ich sehe da noch einen Aspekt, dass wir für diese Saison mehr Budget für größere Transfers haben. Ob es 7 Milionen sind? Zumindest hätte er auch mit Handgeld seine 3,5 bis 4 Millionen bekommen. Sonst hätten wir uns nicht gegen die Mitkonkurenten durch gesetzt.
BVB - Transferpolitik |#10964
29.05.2018 - 10:06 Uhr
Waren die transfers Castro, Rode, Schürrle und Toprak von Tuchel erwünscht?
Glaube alle spieler kannte er wegen seiner seit bei Mainz/Bundesliga.
Ich frage wegen der bevorstehende kaderumbruch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MTBVB am 29.05.2018 um 10:10 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10965
29.05.2018 - 10:22 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Also wenn Wolf bei uns wirklich 7 Mio verdient falle ich vom Glauben ab.


Wo kommt diese absurde Zahl jetzt eigentlich her?


http://www.fr.de/sport/eintracht/wolf-wechselt-nach-dortmund-wolf-jetzt-in-ganz-anderen-dimensionen-unterwegs-a-1514218


Das wären ja dann 5 (Ablöse) + 5 (Jahre) x 7 (Gehalt) = 40 Mio. Euro ... Wahnsinn!

... wer weiß, ob es stimmt.


Kann ich mir nicht vorstellen, die Frankfurter sind halt etwas sauer und streuen irgendwelche Vermutungen um Zwietracht beim BVB zu säen, was zumindest hier im Forum schon mal vorzüglich klappt. Zwietracht Frankfurt, hat auch etwas. Zunge raus

Naja, vielleicht stimmt diese Zahl auch. Womöglich hat Dortmund zu Wolf gesagt, dass sie in diesem Sommer das Geld für neue Transfers brauchen und ihm deswegen kein Handgeld zahlen wollen, dieses aber stattdessen ihm über die Jahre als Gehalt auszahlen.

Man müsste eigentlich mit 10 Millionen Handgeld rechnen. Bei einem 5-Jahresvertrag wären das 2 Millionen pro Jahr. Das wären dann quasi 5 Millionen Euro Grundgehalt. Das halte ich für durchaus realistisch, denn englische Vereine wären wohl auch bereit gewesen diese Summe zu zahlen (5 Millionen AK, 10 Millionen Handgeld, bis 5 Millionen Euro Gehalt).

Außerdem weiß man ja auch nicht wie stark leistungsbezogen diese Summe ist. Wenn er nächste Saison wirklich 34 Spiele machen sollte dann wäre es schon angemessen.
BVB - Transferpolitik |#10966
29.05.2018 - 10:38 Uhr
Zitat von gabrielinc
Zitat von Vero-amore

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Also wenn Wolf bei uns wirklich 7 Mio verdient falle ich vom Glauben ab.


Wo kommt diese absurde Zahl jetzt eigentlich her?


http://www.fr.de/sport/eintracht/wolf-wechselt-nach-dortmund-wolf-jetzt-in-ganz-anderen-dimensionen-unterwegs-a-1514218


Das wären ja dann 5 (Ablöse) + 5 (Jahre) x 7 (Gehalt) = 40 Mio. Euro ... Wahnsinn!

... wer weiß, ob es stimmt.


Kann ich mir nicht vorstellen, die Frankfurter sind halt etwas sauer und streuen irgendwelche Vermutungen um Zwietracht beim BVB zu säen, was zumindest hier im Forum schon mal vorzüglich klappt. Zwietracht Frankfurt, hat auch etwas. Zunge raus

Naja, vielleicht stimmt diese Zahl auch. Womöglich hat Dortmund zu Wolf gesagt, dass sie in diesem Sommer das Geld für neue Transfers brauchen und ihm deswegen kein Handgeld zahlen wollen, dieses aber stattdessen ihm über die Jahre als Gehalt auszahlen.

Man müsste eigentlich mit 10 Millionen Handgeld rechnen. Bei einem 5-Jahresvertrag wären das 2 Millionen pro Jahr. Das wären dann quasi 5 Millionen Euro Grundgehalt. Das halte ich für durchaus realistisch, denn englische Vereine wären wohl auch bereit gewesen diese Summe zu zahlen (5 Millionen AK, 10 Millionen Handgeld, bis 5 Millionen Euro Gehalt).

Außerdem weiß man ja auch nicht wie stark leistungsbezogen diese Summe ist. Wenn er nächste Saison wirklich 34 Spiele machen sollte dann wäre es schon angemessen.


Ich finde sowohl die 10 Mio Handgeld, als auch die 5 Mio Brutto Gehalt extrem unrealistisch, selbst mit extrem Leistungsbezogen Zusatzprämien. Vor allem für einen Spieler, der gerade mal eine Profi-Saison im Oberhaus in den Beinen hat. So einer stößt bei uns nicht einfach in die Riege der Topverdiener. Vor ein paar Jahren noch hätte ich gesagt, dass die von der Frankfurter Rundschau angegebene Summe von 7 Mio für die 5 Jahre gilt - v.a. da unsere Borussia bei guten Leistungen auch immer bereit war, Gehälter dementsprechend anzupassen.
BVB - Transferpolitik |#10967
29.05.2018 - 10:48 Uhr
Zitat von chris1909
Zitat von gabrielinc

Zitat von Vero-amore

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Also wenn Wolf bei uns wirklich 7 Mio verdient falle ich vom Glauben ab.


Wo kommt diese absurde Zahl jetzt eigentlich her?


http://www.fr.de/sport/eintracht/wolf-wechselt-nach-dortmund-wolf-jetzt-in-ganz-anderen-dimensionen-unterwegs-a-1514218


Das wären ja dann 5 (Ablöse) + 5 (Jahre) x 7 (Gehalt) = 40 Mio. Euro ... Wahnsinn!

... wer weiß, ob es stimmt.


Kann ich mir nicht vorstellen, die Frankfurter sind halt etwas sauer und streuen irgendwelche Vermutungen um Zwietracht beim BVB zu säen, was zumindest hier im Forum schon mal vorzüglich klappt. Zwietracht Frankfurt, hat auch etwas. Zunge raus

Naja, vielleicht stimmt diese Zahl auch. Womöglich hat Dortmund zu Wolf gesagt, dass sie in diesem Sommer das Geld für neue Transfers brauchen und ihm deswegen kein Handgeld zahlen wollen, dieses aber stattdessen ihm über die Jahre als Gehalt auszahlen.

Man müsste eigentlich mit 10 Millionen Handgeld rechnen. Bei einem 5-Jahresvertrag wären das 2 Millionen pro Jahr. Das wären dann quasi 5 Millionen Euro Grundgehalt. Das halte ich für durchaus realistisch, denn englische Vereine wären wohl auch bereit gewesen diese Summe zu zahlen (5 Millionen AK, 10 Millionen Handgeld, bis 5 Millionen Euro Gehalt).

Außerdem weiß man ja auch nicht wie stark leistungsbezogen diese Summe ist. Wenn er nächste Saison wirklich 34 Spiele machen sollte dann wäre es schon angemessen.


Ich finde sowohl die 10 Mio Handgeld, als auch die 5 Mio Brutto Gehalt extrem unrealistisch, selbst mit extrem Leistungsbezogen Zusatzprämien. Vor allem für einen Spieler, der gerade mal eine Profi-Saison im Oberhaus in den Beinen hat. So einer stößt bei uns nicht einfach in die Riege der Topverdiener. Vor ein paar Jahren noch hätte ich gesagt, dass die von der Frankfurter Rundschau angegebene Summe von 7 Mio für die 5 Jahre gilt - v.a. da unsere Borussia bei guten Leistungen auch immer bereit war, Gehälter dementsprechend anzupassen.

Was heißt hier Topverdiener. Diese bekommen bei uns mittlerweile an die 10 Millionen (weiß einer wie viel Reus mit dem neuen Vertrag bekommt?). Warum sollten 10 Millionen Handgeld zu viel sein, wenn alle Welt bei 5 Millionen von einem Schnäppchen spricht? 15 Millionen Ablöse wären wohl schon drin gewesen für Frankfurt ohne AK (auch ein Philipp hat über 20 Millionen Euro + Handgeld? gekostet).

Die Gehälter steigen nun mal überall und mit 5 Millionen würde er in Zukunft (bei den neu verhandelten Verträgen) im Mittelfeld liegen. Wenn es sich wirklich um stark leistungsorientierte Zahlen halte dann wären 5 Millionen für einen möglichen Stammspieler bei uns sehr wohl realistisch.

Laut golden-goals.com hätte selbst ein Marc Bartra bei uns wohl 7 Millionen Euro verdient und er war nur Ersatzspieler in Barcelona.
BVB - Transferpolitik |#10968
29.05.2018 - 11:12 Uhr
Zitat von gabrielinc
Zitat von chris1909

Zitat von gabrielinc

Zitat von Vero-amore

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Zitat von stanleebuddha

Zitat von Faxmonkey

Also wenn Wolf bei uns wirklich 7 Mio verdient falle ich vom Glauben ab.


Wo kommt diese absurde Zahl jetzt eigentlich her?


http://www.fr.de/sport/eintracht/wolf-wechselt-nach-dortmund-wolf-jetzt-in-ganz-anderen-dimensionen-unterwegs-a-1514218


Das wären ja dann 5 (Ablöse) + 5 (Jahre) x 7 (Gehalt) = 40 Mio. Euro ... Wahnsinn!

... wer weiß, ob es stimmt.


Kann ich mir nicht vorstellen, die Frankfurter sind halt etwas sauer und streuen irgendwelche Vermutungen um Zwietracht beim BVB zu säen, was zumindest hier im Forum schon mal vorzüglich klappt. Zwietracht Frankfurt, hat auch etwas. Zunge raus

Naja, vielleicht stimmt diese Zahl auch. Womöglich hat Dortmund zu Wolf gesagt, dass sie in diesem Sommer das Geld für neue Transfers brauchen und ihm deswegen kein Handgeld zahlen wollen, dieses aber stattdessen ihm über die Jahre als Gehalt auszahlen.

Man müsste eigentlich mit 10 Millionen Handgeld rechnen. Bei einem 5-Jahresvertrag wären das 2 Millionen pro Jahr. Das wären dann quasi 5 Millionen Euro Grundgehalt. Das halte ich für durchaus realistisch, denn englische Vereine wären wohl auch bereit gewesen diese Summe zu zahlen (5 Millionen AK, 10 Millionen Handgeld, bis 5 Millionen Euro Gehalt).

Außerdem weiß man ja auch nicht wie stark leistungsbezogen diese Summe ist. Wenn er nächste Saison wirklich 34 Spiele machen sollte dann wäre es schon angemessen.


Ich finde sowohl die 10 Mio Handgeld, als auch die 5 Mio Brutto Gehalt extrem unrealistisch, selbst mit extrem Leistungsbezogen Zusatzprämien. Vor allem für einen Spieler, der gerade mal eine Profi-Saison im Oberhaus in den Beinen hat. So einer stößt bei uns nicht einfach in die Riege der Topverdiener. Vor ein paar Jahren noch hätte ich gesagt, dass die von der Frankfurter Rundschau angegebene Summe von 7 Mio für die 5 Jahre gilt - v.a. da unsere Borussia bei guten Leistungen auch immer bereit war, Gehälter dementsprechend anzupassen.

Was heißt hier Topverdiener. Diese bekommen bei uns mittlerweile an die 10 Millionen (weiß einer wie viel Reus mit dem neuen Vertrag bekommt?). Warum sollten 10 Millionen Handgeld zu viel sein, wenn alle Welt bei 5 Millionen von einem Schnäppchen spricht? 15 Millionen Ablöse wären wohl schon drin gewesen für Frankfurt ohne AK (auch ein Philipp hat über 20 Millionen Euro + Handgeld? gekostet).

Die Gehälter steigen nun mal überall und mit 5 Millionen würde er in Zukunft (bei den neu verhandelten Verträgen) im Mittelfeld liegen. Wenn es sich wirklich um stark leistungsorientierte Zahlen halte dann wären 5 Millionen für einen möglichen Stammspieler bei uns sehr wohl realistisch.

Laut golden-goals.com hätte selbst ein Marc Bartra bei uns wohl 7 Millionen Euro verdient und er war nur Ersatzspieler in Barcelona.


Und Bartra war der Drittbeste Verdiener bei uns - dazu wird ein Ersatzspieler bei Barca mehr verdienen als ein Stammspieler bei Frankfurt. Wie gesagt, ich halte die oben genannten Summen für unrealistisch.
BVB - Transferpolitik |#10969
29.05.2018 - 11:16 Uhr
Zitat von derNils

Man dreht sich mit der Argumentation doch im Kreis. In der abgelaufenen Saison fehlte eben der Wille, die Einsatzbereitschaft und das Aufbäumen. Eben diese Attribute, die man sich nun von einem Wolf verspricht. Ob er diese nun erfüllen kann oder nicht, kann Stand heute niemand beantworten.



Und was, wenn es nicht so ist? Was, wenn der BVB wider seiner Erwartung tatsächlich fussballerisch zu schwach ist?

Man hat mit Hummels, Gündogan, Miki, Dembele und Aubameyang jedenfalls in den letzten 2 Jahren massiv an fussballerischer Qualität verloren, die in keinster Weise vollständig ersetzt worden ist. Umso absurder, dass von Stöger bis Watzke bislang immer davon die Rede ist, dass es an der Qualität nicht liegen kann und verstärkt auf fussballerische Kompetenzen geachtet wurde. Das ist nun mal nicht den Tatsachen entsprechend: man ist fussballerisch sehr viel schlechter als noch 2015 und damit offenbar auch nicht mehr so viel besser als die Konkurrenz, falls überhaupt. Ansonsten lügt man sich was vor.

Oder was, wenn der fussballerische Teil doch nicht so wichtig ist, aber weitere Gründe vorliegen, warum der BVB zu schwach geworden ist?

Schließlich hat man extreme dynamische Defizite aufgebaut. 2015 hatte man in jedem Bereich eine der schnellsten Mannschaften der Liga. Heute gehört man im Mittelfeld zu den schlechtesten 5 Mannschaften und in der Abwehr, obwohl man mit Hummels nicht gerade einen schnellen Spieler verloren hat, weiterhin nur zum Durchschnitt, da Piszczek dahingehend abbaut.

Was, wenn alles eine Rolle spielt und keiner dieser Bereiche vernachlässigbar ist, sondern nach Upgrades schreit, die man aber nicht realisieren kann, weil an Tabus - indem bestimmte Spieler nicht gehen dürfen - kennt?



Es wurde bemängelt, dass Spieler wie Schürrle und co nicht die Leistung zeigen, zudem wurde bekannt, dass es auch im Team Schwierigkeiten gibt. Dass wir aber nur 2 Wochen nach Saisonende noch keinen dieser Spieler verkauft haben, ist doch ganz logisch und kann doch ernsthaft keinen überraschen. Der Markt hat noch gar nicht begonnen und trotzdem scheint es, dass wir uns gut vorbereiten, da sonst ein Wolf nach Hoffenheim oder Leipzig gegangen wäre. Beides Mannschaften, die für das gute Scouting bekannt sind und anstelle von uns das Schnäppchen gemacht hätten.



Der Markt hat offensichtlich schon begonnen, ansonsten hätten wir nicht bereits 2 Spieler verpflichtet ...

Dazu zeigt sich doch auch bei Schürrle, dass das Thema Mentalität nicht so einfach ist. Denn wenn man Schürrle eins nicht vorwerfen kann, dann dass er nicht kämpft und rennt oder sich nicht in den Dienst der Mannschaft stellt.

Ein Schnäppchen gibt es zudem nur, wenn man auch tatsächlich Bedarf hat. Du gehst auch nicht in den Supermarkt und kaufst mehr als du essen kannst, bevor es verdirbt, nur weil es ein Schnäppchen war. Sonst gibst du Geld für Dinge aus, die dir nichts nutzen und somit gibst du Geld für nichts aus. Man hat jetzt - nach vorsichtigen Prognosen - mindestens ein Paket von 30 Mio. zusammengestellt, die für zwingende und dringende Lösungen schon wieder fehlen. Von Schnäppchen kann hier daher keine Rede sein, da es für die Bezeichnung erst mal einen Bedarf benötigt ...



Natürlich muss man nicht alles gut finden, was bei uns passiert. Aber ein bisschen Vertrauen und Ruhe würde gut tun. Dass wir nichts gelernt habe aus den letzten Perioden kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen.


Das ist der Teil, zu dem ein Fazit definitiv zu früh kommt, aber man darf durchaus seine Zweifel haben. Denn man konnte aus den letzten Transferperioden und der vergangenen Saison sehr vieles lernen. Das heißt noch lange nicht, dass man deswegen alles oder zumindest das Richtige gelernt hat, was dann auch in der Prüfung abgefragt wird. Skepsis muss nicht nur deswegen erlaubt sein ...
BVB - Transferpolitik |#10970
29.05.2018 - 13:40 Uhr
Ich schiebe die Diskussion aus dem Wolf-Thread mal hier her. Das dürfte hier wesentlich besser aufgehoben sein weil es größtenteils um die Transferstrategie statt Wolf geht:

Zitat von The23

Zitat von friedmann

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Faxmonkey

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von Faxmonkey

Zitat von Seppinho

Mir gefällt, wie deutlich Zorc bei Wolf nicht nur sein grundsätzlichen Fähigkeiten, sondern auch seine Mentalität mit in den Fokus rückt. Das steht auch recht untrennbar mit dem formulierten Umbruch in dieser Saison im Raum, zumal -keiner- unserer Außenbahnspieler in dieser Saison so Leistung gebracht hat, dass Wolf weniger Startelfansprüche als sie haben müsste und wenn die offensive Dreierreihe Philipp-Kagawa-Wolf heißt, weil sie es sich verdient haben, ist mir das auch problemlos Recht smile Wolf ist auf jeden Fall untypischer und zeigt, dass wir wieder mehr auf Spieler gehen, die Bodenhaftung haben und für die Chance beim BVB brennen - zumal es wirklich schon lange nicht mehr so leicht war, sich bei uns mit Teamskills und Mentalität ins Team zu spielen.


Ich will gute Fußballer bei uns sehen und das ganze Gefasel von wegen Mentalität, Bodenhaftung und sonstiger Grütze geht mir gehörig auf den Senkel.
Wir waren in der vergangenen Saison scheiße, weil der Trainer überfordert , die Mannschaft schlecht zusammengestellt war und wir unglaubliches Verletzungspech hatten. Das muss man aber den Verantwortlichen vorwerfen, da ist es einfacher man poltert ein wenig über die Mannschaft und die mangelnde Einstellung und Mentalität.
Übrigens sind die zwei Spieler, die uns die letzte Saison gerettet haben geradezu das Paradebeispiel für anstrengende Paradiesvögel. Wie gut es ohne die lief, durfte man ja diese Saison betrachten.


Hast du die letzten zwei Jahre geschlafen? Natürlich war der Charakter ein großes Problem. Das Problem an deiner Sicht ist, dass du den kompletten Erfolg eines Fußballunternehmens an der Transferpolitik misst bzw. an gute und schlechte Spieler. Das Konstrukt einer Fußballmannschaft und eines Fußballvereins ist viel zu komplex, um es nur auf gute und schlechte Spieler zu reduzieren. Charakter / Mentalität und der Geist einer Mannschaft ist viel zu wichtig, um es zu ignorieren.


Nö, ich habe aufmerksam verfolgt wie wir unsere besten Fußballspieler (!) verkauft haben und jetzt das Problem nicht in einem Mangel von sportlicher Qualität suchen, sondern es auf Wuwu Konzepte wie Mentalität und Einstellung schieben.


Immer wieder geil, wie einzelne User meinen mehr zu wissen, als Stöger/Watzke/Zorc/Kehl und Sammer zusammen.

Bei dem CL- Finale am letzten Spieltag (TSG vs BVB und B04 vs H96) hatte der BVB von den vier Mannschaften die mit Abstand schwächste Laufleistung. Ein 0:6 in München, ein 1:2 gegen Mainz in einem wichtigen Spiel und und und. Wer nicht sieht, dass dieser Mannschaft ein Charakter fehlt bzw. der Wille und Hunger, hat einfach nichts kapiert.


Genau, wird einzig und allein daran liegen dass Charakter und Wille fehlen.
Fußballerisch muss da nichts mehr her. Wer in Hoffenheim Schmelzer und Schürrle, beide nominell auf der linken Seite zuhause, aufbietet ist fußballerisch über jeden Zweifel erhaben.

Letztendlich liegt der Hund im Mittelfeld begraben. Keinen Sechser im Kader und Einheitsbrei von Dahoud bis Castro. Dazu schwache bzw. in die Jahre gekommene Außenverteidiger.
Und keinen Mittelstürmer mehr im Kader außer Isak.
Dann noch einen Trainer an der Seitenlinie der eine ganz andere Spielidee mitbringt, ersetzt durch eine Überganslösung ohne Konzept. Aber daran kann das nicht liegen.


Genau das sind die Fragen, die wir uns stellen sollten!
Es wurden in der Kaderplanung und auf dem Trainerposten eklatante Fehler gemacht und danach dem Team unter dem Titel "fehlende Mentalität" in die Schuhe geschoben.

Welches Mentalitätsmonster hat denn Barcelona z.B.? Suarez? Lachend Nur weil er um sich beißt, ist das noch lange nicht, die benötigte Mentalität.
Liverpool hat auch keinen einzigen Treter in der Mannschaft und haben eine tolle Mentalität. Es bedarf keines Vidals oder Ramos', um ein Spiel gewinnen zu wollen. Es bedarf eines Teams, welches auf ein Ziel hinarbeitet.
Wenn man aber 30 plus X Profis im Team hat und nur 11 Spielen können, dann ist es das normalste der Welt, dass dieses Team sich in Grüppchen aufsplittet.
Wenn man sich Atletico mal anschaut, mit 19! Spielern im Kader, wo jeder gebraucht wird und man wird mal eben so 2. vor Real in der Liga und holt einen europäischen Pokal, dann weiß man wie wichtig das "gebraucht werden" Gefühl für einen Profi ist.

Wir sind einfach auf sämtlichen Positionen schwach und über-besetzt und sollten gute Fussballer verpflichten. Ein guter Fussballer impliziert gute Mentalität, sonst wäre er nie gut geworden.
Ob Wolf jetzt ein guter oder schlechter Transfer ist, vermag ich nicht beurteilen zu können, da ich ihn schlicht und ergreifend zu selten spielen gesehen habe.


Meiner Meinung sollte man eben aufhören in schwarz/weiß, also "wir brauchen nur Mentalität" oder "wir brauchen nur junge Zauberer" unterteilen.
Die Balance in einem Kader war und ist das entscheidende. Aus dieser entwickelt sich ein homogenes Gefüge aus denen Anführer und somit Mentalität entsteht.

Uns müssen noch mindestens drei Offensiv-Spieler verlassen (und ein MS kommen), damit beispielsweise Wolf wirklich Sinn ergibt. Als Alternative ist er interessant weil er eine andere Komponente als Pulisic ins Spiel bringt. Eine wirkliche Beurteilung zum Transfer ist Stand heute nicht möglich, weil eben noch lange nichts in der Kaderplanung abgeschlossen ist. Es ging ja noch nicht einmal wirklich los.

Stand jetzt (hihi) würde ich Yarmolenko und Kagawa abgeben. Isak muss zwingend verliehen werden und auch Larsen sollte man nochmals verleihen, denn es wird ja wohl noch ein Rechtsverteidiger kommen. Dann wäre sowohl offensiv als auch defensiv alles zu für Larsen.
Erstes Ziel muss lauten den Kader deutlich zu verkleinern, das alleine würde bereits den von dir (Underradet Critic) angesprochenen Charakter verbessern, weil der Kader deutlich leichter zu moderieren ist.

Wenn man noch Schürrle los wird, kann man noch darüber nachdenken einen offensivstarken LAV wie Dalbert oder Grimaldo zu holen, dann hätte man hinter Sancho noch die Möglichkeit diesen oder Guerreiro (der gefälligst bleiben soll) zu bringen.

Größte Baustelle bleibt aber das Mittelfeld. Holen wir da die richtigen Leute, dann ist der Kader wesentlich ausgeglichener und homogener, was zu einer völlig neuen Balance führt in einem klaren System, welches Favre aufjedenfall zuzutrauen ist.
Daraus resultiert Sicherheit, klarere Spielabläufe und die einzelnen Spieler werden besser, weil die Basics im Kader durchaus vorhanden sind.
Man muss sie nur jetzt richtig einetzen, einbinden und teilweise ergänzen.

Wenn wir jetzt allerdings zu dem Ergebnis kommen dass wir möglichst Delaney, Hateboer usw. als "Mentalitätsspieler" ugly brauchen, dann ändert sich in der kommenden Saison rein gar nichts. Obwohl wahrscheinlich schon, man spielt dann noch schlechteren Fußball außer Favre ist ein noch besserer Trainer als angenommen.
Die Puzzle-Teile müssen stimmen und ganz sicher nicht möglichst viele Durchschnitts-Kicker (wobei mir für Hateboer Durchschnitt schon zu hoch wäre - ich halte von ihm rein garnichts, bei Delaney passt das) mit anscheinend toller Mentalität zu holen.

Wolf KANN durchaus ein interessantes Puzzle-Teil sein, das lässt sich wie gesagt erst Ende August langsam beurteilen.
Daraus sollte aber nicht zwangsläufig resultieren dass wir nun aufhören sollten gute Fußballer zu verpflichten.

Einen der wesentlichen Faktoren hat man mit Favre bereits zum positiven verändert.

•     •     •

Klopp für den DFB!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von friedmann am 29.05.2018 um 13:43 Uhr bearbeitet
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