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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10701
08.03.2018 - 23:31 Uhr
Zitat von LeFiete
... Bartra kein Hummelsnachfolger, okay...
Aber warum muss ich immer Tuchels Namen lesen?


Gab es denn jemals irgendwie irgendwo eine ernstzunehmende Quelle, bzw. Aussage, dass Hummels WEGEN Tuchel gegangen ist? Die Munkelei hab ich ja öfters gelesen ... aber gibt es da eine Gewissheit, dass er vor Tuchel "geflohen" ist??
BVB - Transferpolitik |#10702
08.03.2018 - 23:36 Uhr
Zitat von mark_milla
Zitat von LeFiete

... Bartra kein Hummelsnachfolger, okay...
Aber warum muss ich immer Tuchels Namen lesen?


Gab es denn jemals irgendwie irgendwo eine ernstzunehmende Quelle, bzw. Aussage, dass Hummels WEGEN Tuchel gegangen ist? Die Munkelei hab ich ja öfters gelesen ... aber gibt es da eine Gewissheit, dass er vor Tuchel "geflohen" ist??


Nein, gibt es nicht. Wurde erst nachträglich konstruiert, nachdem sich Tuchel auf der PK nach der Pokalniederlage entsprechend äußerte ...

Es lässt sich dennoch feststellen: die Probleme kamen mit Tuchel, aber sie sind nicht mit ihm gegangen, was dummerweise nicht heißt, dass Tuchel nicht die Ursache der Probleme ist, sondern nur, dass die Probleme eben nach wie vor nicht gelöst sind und mittlerweile nicht mehr nur beim Trainer liegen können, womit sich auch an anderer Stelle einiges (zum Negativen) verändert haben muss ...
BVB - Transferpolitik |#10703
08.03.2018 - 23:38 Uhr
Zitat von Newcomer115

Zitat von LeFiete

Rode Transfer blöd gelaufen, okay. Castro sein Geld nicht wert, okay, Sahin, Kagawa, Götze nicht wie früher, okay. Bartra kein Hummelsnachfolger, okay. Geh ich grösstenteils d‘accord. Tuchels Nachfolger war ein Griff ins Klo, stimmt ich zu.
Aber wie zum Henker kann man glauben das man Tuchel sinnvoll hätte halten können? Der Mannschaftsrat scheint sich ziemlich sicher gegen ihn ausgesprochen zu haben, Merino und Bender sprachen auch in diese Richtung, die beiden besten Profis neben Weigl und Pulisic die Tuchel richtig gut finden waren Streikprofis die ihren Träumen in Form von Camp Nou und Geld folgten und mit denen man auch mit Tuchel nicht hätte planen können.
Hätten wir also Watzke, Zorc, Schmelzer, Sahin und einige Spieler die sich offiziell nicht 100% geäußert haben aussortieren sollen, damit Tuchel, Ginter, Bürki, Dembele, Auba zufrieden sind?
Zudem hat Schmelzer bei Tuchel gespielt, also..

Wenn man sagt „schade das es zwischen Tuchel und Dortmund SO auseinandergegangen ist“, okay, seh ich auch so. Das Bosz kein Glückstreffer war, geschenkt. Das Stöger keine Zukunftslösung ist sehe ich auch so.
Aber warum muss ich immer Tuchels Namen lesen? Der Verein ist grösser als einzelne Personen. Und nicht nur grösser als der Egomane Watzke oder sonst wer, auch grösser als Tuchel..
Im Gegensatz zu dem was bei Tuchel und dem Rest der Mannschaft lief war van Gaal bei Bayern ja quasi wie Kloppo bei uns..


Also Sokratis, Guerreiro haben sich für Tuchel ausgesprochen und das waren Letzte Saison wohl schon Stärkere spieler als Sahin und Schmelzer. Hinzu sagst du Auba und Dembele sei kein Argument da sie gestreikt haben, Aber das wiederum passierte doch erst alles NACH Tuchel! Wenn man dann überlegt wie die Tuchel befürworter momentan spielen und was Sahin im team unter einem anderen Trainer leistet ( Der ihn auch nicht aufstellt obwohl es nicht gut läuft) Sollte man sich fragen ob wirklich alles so gut gelöst wurde....


Zumal für mich das Argument ein wenig Kindergarten ist, dass ja der und der den Trainer nicht gut leiden konnte.

Ja mein Gott, viele Arbeitnehmer können auch ihren Chef nicht wirklich leiden und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit. Und als Schüler kann ich auch nicht sagen, der Lehrer gefällt mir nicht! Dann muss man eben unter widrigen Umständen seine Leistung bringen! Ein Profifußballverein ist kein Treffpunkt mit dem Zweck, Freunde fürs Leben zu finden.
Dann hätten Schmelzer und Co eben ihren Job ausführen müssen, ohne dass sie ihren Trainer besonders leiden können. Davon wäre die Welt auch nicht untergegangen.
Es ist nicht Aufgabe der Spieler, den Trainer des Vereins zu bestimmen.

Aber nein, der Erfolgstrainer Tuchel musste gehen, da sich einige mit ihm als Chef nicht so wohl gefühlt haben. Da wurden einige wohl viel zu sehr durch Klopp verwöhnt und dachten, jeder neue Trainer müsse sich zwischenmenschlich mit ihnen anfreunden, so wie Klopp es tat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Acula am 08.03.2018 um 23:41 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10704
09.03.2018 - 00:50 Uhr
Wobei es am Ende sowieso maximal ein Jahr mehr geworden wäre unter Tuchel und die Probleme jedenfalls auch nur um ein Jahr verschoben worden wären. Ich fand den Umgang mit Tuchel seitens des Vereins nicht gut, aber ich glaube auch nicht, dass die Saison großartig anders verlaufen wäre, allenfalls hätte er die Probleme weiterhin etwas kaschieren können. Letztlich geht die Zusammenstellung der aktuellen Mannschaft aber auch maßgeblich mit auf Tuchel zurück ("Wunschspieler") und viele der Probleme haben sich schon in minderer Schwere im letzten Jahr gezeigt.

•     •     •

Football is a gentleman’s game played by ruffians - rugby is a ruffian’s game played by gentlemen.
BVB - Transferpolitik |#10705
09.03.2018 - 01:40 Uhr
Also ich war ja ein großer Tuchel-Fan (bin es immernoch). Pressekonferenzen anzuschauen, war immer ein großes Vergnügen.

Dennoch sollte man das Thema endlich hier mal beenden. Egal, ob es da nun eine Clique im Team gegen und für ihn gab, die Vereinsführung konnte/wollte nicht mehr, und damit sollte es auch endlich mal gut sein.


Was die Spieler angeht, find ich es albern jetzt Dembele und Auba hinterher zu trauern. Jede Vereinsführung, die solche Spieler zu zusammen fast 200 Mio nicht verkauft (zumal sie eh wegwollten (und Auba auch nicht mehr der Jüngste ist) wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert.


Was anderes ist es wie man damals Hummels, Micki und Gündogan ersetzen wollte. Da hätte man sicher schon anders reagieren müssen. Dembele, Auba und Reus haben letzte Saison manche Spiele noch durch individuelle Klasse gerettet. Und solange Reus, Guerreiro oder Bender ncht verletzt waren, hat das ganze Gebilde noch halbwegs gehalten, zumal Tuchel die Spieler kannte und wusste sie auch mit Verletzungssorgen sinnvoll einzusetzen.

Dennoch war dann halt absehbar, dass es Probleme geben könnte, wenn eben Dembele und Bender gehen, Reus, Guerreiro verletzt sind, ein neuer Trainer ein neues System spielen will. Da kam halt viel zusammen, zumal es anfangs unter Bosz noch gut lief und man daher sich ein wenig in falscher Sicherheit wog, obwohl die Probleme bei der Kompaktheit am Saisonanfang erkennbar waren.


Fazit: Ich weiß nicht, ob man das jetzt der Vereinsführung alles ankreiden kann. Die Umstände beim BVB mit einem gewachsenen Erwartungs/Anspruchsdenken (was zu Ungeduld führt), die diversen Verletzungssorgen der letzten Jahre, und vor allem die Abgänge zentraler Spieler (Hummels, Micki, Bender, Gündogan), die für die Stabilität und/oder den Aufbau des Spiels aus der Defensive heraus (vertikales Spiel) verantwortlich waren, haben da etwas ins Rollen gebracht, das nicht so schnell wieder zu beheben ist. Das klingt jetzt aber negativer als es ist. Ich denke, zwei deutliche Verstärkungen in diesem Aufbauspiel in der Zentrale (die auch entsprechend kosten) und dann etwas Geduld beim Zusammenwachsen des Teams kann die nächsten Jahre schon reichen, um wieder deutlich attraktiver und erfolgreicher zu spielen. Leider scheint man beim BVB aufgrund der Erfolge der Vorjahre diese Geduld nicht mehr zu haben. Dahoud, Weigl sind starke Talente, aber eben noch jung und fehlerbehaftet. Sie sollten das Vertrauen bekommen und gleichzeitig dahinter in der Abwehrreihe zumindest einen Typ Spieler bekommen, der sowohl starkes Stellungsspiel in der Defensive hat als auch das Spiel aufbauen kann. Nicht jeder wird gleich ein neuer Hummels in Weltklasseform (war er selbst auch 2-3 Jahre nicht), aber man braucht so einen Spielertyp. Und dann halt ein Trainer, der dazu in der Lage ist, daraus ein funktionierendes Team zu machen, und die Geduld der Fans den Weg auch mitzugehen. Da hatte es Klopp 20082010 natürlich wesentlich leichter, da niemand gleich Europacup voraussetzte. In der Offensive hat man ohnehin genug Erfahrung und auch Talent.
BVB - Transferpolitik |#10706
09.03.2018 - 03:23 Uhr
Zitat von Acula


Aber nein, der Erfolgstrainer Tuchel musste gehen, da sich einige mit ihm als Chef nicht so wohl gefühlt haben. Da wurden einige wohl viel zu sehr durch Klopp verwöhnt und dachten, jeder neue Trainer müsse sich zwischenmenschlich mit ihnen anfreunden, so wie Klopp es tat.


Ja und wie lange wäre das dann mit Tuchel gegangen? Es gab schon in der ersten Saison von Tuchel sofort Diskussionen und Gerüchte wann er denn zu den Bayern gehen würde. Der hätte nach seinem Vertrag(was 2018 ausgelaufen wäre) die Chance in München ergriffen, was er jetzt wohl trotzdem machen wird.

Dann stünde der BVB 2018 mit einem neuen Trainer da und der ganze Salat den man hier seit Monaten mitmacht und seit längerem schon sieht, wäre halt nächste Saison gekommen und wir hätten die gleiche Diskussion und Problematik, nur ein Jahr nach hinten verschoben.

Hummels, Gündogan und Mkhitaryan sind unter Tuchel gewechselt und die anderen Leistungsträger wären auch gewechselt, da konnte weder Klopp was dagegen tun, noch Tuchel noch irgendein anderer Trainer, wenn die Spieler entsprechende Angebote bekommen sind sie weg.

Irgendwann ist doch mal genug mit dem Tuchel, der Mann wäre hier nicht alt geworden und die Probleme die man jetzt hat wären so oder so aufgetaucht, da man vor allem in der Personalpoliti seit Jahren mangehafte Arbeit leistet.
BVB - Transferpolitik |#10707
09.03.2018 - 05:35 Uhr
Zitat von mark_milla
Zitat von ProfessorFootball

... aber das Rode kein guter Transfer ist, war ziemlich vielen Leuten klar.


Ich bezweifle ganz stark, dass auch nur irgendein Verantwortlicher Rode als Gündogan-Nachfolger eingeplant hat. Wurde doch nie so kommuniziert oder von irgendjemand so angegeben, oder?
Für mich ist Rode ein (verspäteteter) Kehl-Nachfolger ... und - sollte er mal verletzungsfrei bleiben - dann, traue ich ihm die Rolle auch weiterhin zu.

Einziger Nachteil (ebenso wie bei Schü), die abgebenden Vereine wussten, dass der BVB Geld hat und konnte die Transfersumme so nach oben drücken.

Castro ist ein Leverkusener Eigengewächs und Toprak war bei Bayer-Ankunft ein super Bundesligainnenverteidiger ... bitte WER hat die Leverkusener für diese beiden Spieler belächelt??


Hi. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Wir haben nicht Leverkusen für diese beiden Spieler belächelt, wohl aber das internationale Auftreten Leverkusens. Das lässt sich wahrscheinlich hier im Forum rekonstruieren. Mit wir meine ich natürlich nicht alle, aber viele. Wir treten eben i zwischen genauso auf. Mag sein, dass Topram und Castro und andere Leistungsträger bei anderen Mannschaften waren, bei uns sind sie es vor allem in dieser Saison nicht, aber vielleicht schätze ich die Spiele die ich sehe auch einfach anders ein.

Rode ist sicher kein Gündoganersatz, aber ich finde, wir hatten mkt Bender einen vergleichbaren Spielertyp und haben da deswegen einen unnötigen Transfer getätigt, der womöglich sogar Benders Abgang noch befeuert hat. Ist aber Spekulation, wie alles hier.

Wo siehst du denn die Schwachstellen, wenn du meine Kritikpunkte so deutlich angehst?

Unstressige Grüße

•     •     •

Glück auf
BVB - Transferpolitik |#10708
09.03.2018 - 08:18 Uhr
Ich verstehe nicht warum hier Rode als zu teuer bezeichnet wird.

In der gleichen Transferperiode wurde aus Sicht der Bayernfans auch Hummels zu teuer eingekauft - gemessen am Restvertrag und Alter.

Jeder im Markt hatte damals sowohl bei Hummels als auch bei Rode jeweils eine Transfersumme 8-10 Mio niedriger erwartet.

Manchmal wäscht eine Hand die andere.
BVB - Transferpolitik |#10709
09.03.2018 - 09:00 Uhr
Zitat von Chris1065
Ich verstehe nicht warum hier Rode als zu teuer bezeichnet wird.

In der gleichen Transferperiode wurde aus Sicht der Bayernfans auch Hummels zu teuer eingekauft - gemessen am Restvertrag und Alter.

Jeder im Markt hatte damals sowohl bei Hummels als auch bei Rode jeweils eine Transfersumme 8-10 Mio niedriger erwartet.

Manchmal wäscht eine Hand die andere.


Der Unterschied ist nun Mal der, dass bayern.dann 25% für einen Weltklassespieler gezahlt hat und wir haben knapp 300% zuviel gezahlt für eine Kaderergänzung, die schon zuvor erhebliche Verletzungsprobleme hatte.
BVB - Transferpolitik |#10710
09.03.2018 - 09:06 Uhr
Zitat von Mr_Kittels
Zitat von Chris1065

Ich verstehe nicht warum hier Rode als zu teuer bezeichnet wird.

In der gleichen Transferperiode wurde aus Sicht der Bayernfans auch Hummels zu teuer eingekauft - gemessen am Restvertrag und Alter.

Jeder im Markt hatte damals sowohl bei Hummels als auch bei Rode jeweils eine Transfersumme 8-10 Mio niedriger erwartet.

Manchmal wäscht eine Hand die andere.


Der Unterschied ist nun Mal der, dass bayern.dann 25% für einen Weltklassespieler gezahlt hat und wir haben knapp 300% zuviel gezahlt für eine Kaderergänzung, die schon zuvor erhebliche Verletzungsprobleme hatte.


Ja, klar.

Mir ging es aber nicht darum die Frage zu stellen ob Rode Hummelsniveau hat, sondern nur klarzustellen das wenn man beide Preise im damaligen Marktkontext betracht gröblich um die gleiche Summe zu hoch angesetzt waren.
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