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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#9671
06.08.2017 - 15:18 Uhr
Zitat von Jones__
Zitat von Mat_80

Es folgen die Wochen der Wahrheit und das bisherige schlechte Zeugnis könnte ein katastrophales werden.

Als einzig gute Verpflichtungen sehe ich Dahoud und Zagadou, wobei letzterer natürlich nur ein junger Bursche ist, der unter normalen Umständen noch keine große Rolle im Profi-Kader einnehmen wird.

Maxi Philipp ist ebenfalls ein Talent, den es hier aber in keinem realistischen Szenario bräuchte. Milli hat ausschließlich im Zentrum überzeugt, er könne die Außenbahn spielen ist ein Märchen und noch schlechter als mit Schürrle.
Das eigentlich kuriose an der Sache ist, dass man nun mit Götze, Kagawa und Philipp drei starke HS/10 er im Kader hat und dann gleichzeitig einen Trainer holt, bei dem diese Positionen gar nicht existiert :ugly

Toprak spielt seit Jahren schlecht, war nie und wird nie eine Verstärkung sein. Toprak war einfach nur billig und wurde deshalb geholt. Helfen wird er uns nicht, der einzige Vorteil ist, dass er stabiler als Bender/Ginter ist und bei Rotation somit für hoffentlich bessere Abwehrleistungen beiträgt.

Dazu verscherbelt man mit Merino und Mor zwei der vier größten Talente im Kader, weil der Kader quantitativ vollkommen überquillt.
Kaderleichen wie Park, Subotic, Durm, Rode oder Schürrle wird man dagegen nicht los.

Die mit Abstand größte Baustelle des Rechtsverteidigers wird wieder nicht geschlossen. Ein völlig überforderter Passlack wird nicht ausgeliehen und ein Neuzugang kommt nicht. Stattdessen haut man 65 Millionen für Schürrle, Rode und Philipp raus, deren sportlicher Mehrwert gegen 0 tendiert.

Es scheint als würden Verantwortliche und Trainer unterschiedliche Vorstellungen vom Kader haben, damit meine ich nicht nur Bosz.
Seit knapp zwei Jahren machen viele Transfers kaum Sinn und bereits im Vorfeld ist vielen klar, dass das nichts wird.

Es sind selbstverständlich auch richtig gute Transfers dabei, das darf man natürlich nicht verschweigen.

Doch wirkliche Verstärkungen nimmt man nicht vor. Die Top-Transfers sind meist nur Ersatz für andere Top-Spieler, die gegangen sind. Eine Weiterentwicklung findet seit geraumer Zeit nicht statt, weil man potentielle Schwachstellen ignoriert und stattdessen lieber Unsummen für Kaderspieler und/oder Quantität ausgibt.

Lassen wir jetzt Dembélé ziehen wird man es enorm schwer haben, einen Ersatz zu finden. Ob man mit dem Geld einen Rechtsverteidiger holt? Oder einen B2B-Mittelfeldspieler, der uns im 4-3-3 komplett abgeht?
Ich glaube nicht.

Letztendlich muss man hoffen, dass ein Götze in ein 4-3-3 reinwächst, dass Dahoud zündet und dass Dembélé bleibt. Dann hat man aber neben ihm noch Pulisic, Schürrle, Kagawa, Philipp, Larsen und Reus eine Horde Spieler, die entweder alle um eine freie Stelle kämpfen oder aber überhaupt nicht ins System passen.

Aktuell ist der Kader auf dem Papier zwar bärenstark, gleichzeitig aber überhaupt nicht homogen und Systemkompatibel. Man hätte sich eine Reihe Entscheidungen sparen können (Schürrle, Rode, Philipp, Kagawa-Verlängerung, Passlack-Nichtausleihe) und stattdessen einen Spielertyp wie Goretzka, Tolisso oder Khedira (damit meine ich nicht explizit diese Spieler, sondern den Spielertyp) holen müssen und einen geeigneten rechten Abwehrspieler.

Geld dazu wäre das gewesen und wird womöglich bald wieder im Überschuss da sein. Man hat aber Unsummen in Stellen gepumpt, die es nie gebraucht hätte.

Einzig Rode sehe ich mit Abstrichen. Er könnte durchaus im 4-3-3 eine gute Rolle spielen. Ob er die nötige Qualität mitbringt, lässt sich noch nicht beurteilen.

Man möge mir etwaige Rechtschreibfehler verzeihen, ich schreibe am Tablet.




Und Noch eine Frage an dich: Wo ist der Kader nicht Homogen, bitte sag mir das. Ich finde den Kader super Ausgeglichen und hätte nur 1-2 Kritikpunkte.


Auch wenn ich mich da bei euch Beiden einmischen muss, die fehlende Homogänität liegt m.M.n. in der etwas zu groß angelegten gesamte Kadergröße. Wurde ja aber auch bereits von Zorc erwähnt das man den Kader weiter ausdünnen will.
BVB - Transferpolitik |#9672
06.08.2017 - 15:21 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Zitat von Mat_80

Entweder bist du vollkommen ignorant oder aber hast Toprak seit langer Zeit nicht mehr spielen sehen.
Der Toprak aus den letzten zwei Jahren ist weit von dem Toprak zuvor entfernt.

Servus,

sollte deine Aussage auf dein Bauchgefühl ruhen, dann höre lieber, zumindest bei Toprak, nicht mehr darauf. Sollte es auf deine subjektive Beurteilung beruhen, dann schaue vielleicht mal, ob du diese durch objektive Faktoren begründen kannst.

Zweikampfquote Gesamt - Zweikampfquote Luft - Interceptions auf 90min - Blocks auf 90min - Clearances auf 90min

2012/2013: 55% - 61% - 1,94 - 0,40 - 6,58
2013/2014: 46% - 55% - 1,40 - 0,70 - 6,47
2014/2015: 54% - 67% - 2,99 - 0,50 - 6,20
2015/2016: 51% - 55% - 2,93 - 0,83 - 5,23
2016/2017: 47% - 60% - 2,62 - 0,77 - 4,16

Das sind also alles Zahlen, die auf die Defensive bezogen sind. Bei

- der Zweikampfquote Gesamt hatte er in den letzten zwei Jahren einen Wert auf Platz 3
- bei der Zweikampfquote Luft hat er in den letzten zwei Jahren Jahren einen Wert auf Platz 3
- bei den Interceptions hat er in den letzten zwei Jahren einen Wert auf Platz 2
- bei den Blocks hat er in den letzten zwei Jahren einen Wert auf Platz 1 (und einen auf Platz 2)
- bei den Clearances hat er in den letzten zwei Jahren das erste mal Werte, die nicht mit den Jahren zuvor mithalten können

Also deine Aussage ist auf die Defensive bezogen faktisch nicht richtig. Es ist nicht so, dass die letzten beiden Jahre "weit weg" von den Jahren zuvor waren. Die letzte Saison war subjektiv tatsächlich eine eher schwache Saison von ihm. Die Zahlen sind jetzt aber auch nicht völlig katastrophal schlecht.

D.h. dieser Transfer ist wohl nicht völlig Banane. Wobei man die Bewertung eh nicht VOR der Saison vornehmen sollte, sondern eben danach.


Vollkommen Banane ist der Transfer nicht, nein. Ich bin ja auch der Meinung, dass er im Vergleich zum verletzungsanfälligen Bender und dem leider immer wieder unsicheren Ginter alleine aufgrund seiner Erfahrung stabiler ist.

Dennoch gehe ich mit vielen Usern, die Toprak als klaren Stammspieler und Verstärkung sahen nicht konform. Jedenfalls nicht komplett.

Auf Statistiken gebe ich bei Innenverteidigern nicht allzu viel, wenn man bedenkt, dass einfach vieles überhaupt nicht in Statistiken erfasst werden kann wie etwa Fehler im Stellungsspiel um mal ein Beispiel zu nennen.

Gerne würde ich dir empfehlen, sofern du es für aussagekräftig hälst, den ehemaligen Toprak-Thread der letzten Saison zu überfliegen. Die Meinungen zu ihm waren nach vielen Auftritten sehr kritisch.
Sicherlich auch verfälscht durch den bevorstehenden Wechsel und der damit einhergehenden Frustration.

Doch ein Funken Wahrheit steckt schon in den Aussagen. Bis zur Saison 14/15 wäre ich ebenfalls amused, doch auch wegen vieler kleineren Blessuren und in der letzten Saison insgesamt schwachen Mannschaft gefiel mir Toprak lange nicht mehr so gut wie einst.

Klar - wir Dortmunder wissen beispielsweise mit Hummels wie schwer es sein kann als IV in einem verunsicherten Team als Leader zu fungieren.
Insofern war meine Beurteilung womöglich zu hart formuliert und er hat Zeit verdient.

Viel mehr ging es mir eigentlich auch um das Gesamtbild der Transferpolitik, welche meiner Meinung nach vor allem in der Defensive entweder gar nicht oder günstig versucht zu verbessern wird.
Während man dagegen in der Offensive selbst für Kaderspieler Nr.9 mehr Geld investiert.

Nicht homogen ist deshalb das passende Stichwort für mich. Außerdem wollte ich noch anmerken, dass ich keinerlei Groll gegen Toprak hege, ein sympathischer Zeitgenosse und hoffe, dass er uns weiterhelfen kann.
Es würde mich aber aufgrund meiner Beobachtungen der letzten Jahre nicht wundern, wenn Toprak nächstes Jahr wieder gehen möchte.

•     •     •

BVB ohne Abgänge + Spieler die vor Wechsel standen:

--------------------ter Stegen----------------------//Bürki, Weidenfeller
Piszczek--Hummels--Sokratis--Guerreiro//Rüdiger, Bartra, Subotic, Halstenberg
-------Gündogan-----------de Bruyne---------//Goretzka, Weigl, Sahin, Bender,
Dembélé----------------------------------Reus//Mkhitaryan, Yarmolenko, Götze, Kagawa, Perisic, Pulisic
------Lewandowksi------Aubameyang------//Werner, Schürrle, Philipp, Ramos

Trainer: Jürgen Klopp
BVB - Transferpolitik |#9673
06.08.2017 - 15:24 Uhr
Zitat von Mat_80

Es folgen die Wochen der Wahrheit und das bisherige schlechte Zeugnis könnte ein katastrophales werden.

Als einzig gute Verpflichtungen sehe ich Dahoud und Zagadou, wobei letzterer natürlich nur ein junger Bursche ist, der unter normalen Umständen noch keine große Rolle im Profi-Kader einnehmen wird.

Maxi Philipp ist ebenfalls ein Talent, den es hier aber in keinem realistischen Szenario bräuchte. Milli hat ausschließlich im Zentrum überzeugt, er könne die Außenbahn spielen ist ein Märchen und noch schlechter als mit Schürrle.
Das eigentlich kuriose an der Sache ist, dass man nun mit Götze, Kagawa und Philipp drei starke HS/10 er im Kader hat und dann gleichzeitig einen Trainer holt, bei dem diese Positionen gar nicht existiert :ugly

Toprak spielt seit Jahren schlecht, war nie und wird nie eine Verstärkung sein. Toprak war einfach nur billig und wurde deshalb geholt. Helfen wird er uns nicht, der einzige Vorteil ist, dass er stabiler als Bender/Ginter ist und bei Rotation somit für hoffentlich bessere Abwehrleistungen beiträgt.

Dazu verscherbelt man mit Merino und Mor zwei der vier größten Talente im Kader, weil der Kader quantitativ vollkommen überquillt.
Kaderleichen wie Park, Subotic, Durm, Rode oder Schürrle wird man dagegen nicht los.

Die mit Abstand größte Baustelle des Rechtsverteidigers wird wieder nicht geschlossen. Ein völlig überforderter Passlack wird nicht ausgeliehen und ein Neuzugang kommt nicht. Stattdessen haut man 65 Millionen für Schürrle, Rode und Philipp raus, deren sportlicher Mehrwert gegen 0 tendiert.

Es scheint als würden Verantwortliche und Trainer unterschiedliche Vorstellungen vom Kader haben, damit meine ich nicht nur Bosz.
Seit knapp zwei Jahren machen viele Transfers kaum Sinn und bereits im Vorfeld ist vielen klar, dass das nichts wird.

Es sind selbstverständlich auch richtig gute Transfers dabei, das darf man natürlich nicht verschweigen.

Doch wirkliche Verstärkungen nimmt man nicht vor. Die Top-Transfers sind meist nur Ersatz für andere Top-Spieler, die gegangen sind. Eine Weiterentwicklung findet seit geraumer Zeit nicht statt, weil man potentielle Schwachstellen ignoriert und stattdessen lieber Unsummen für Kaderspieler und/oder Quantität ausgibt.

Lassen wir jetzt Dembélé ziehen wird man es enorm schwer haben, einen Ersatz zu finden. Ob man mit dem Geld einen Rechtsverteidiger holt? Oder einen B2B-Mittelfeldspieler, der uns im 4-3-3 komplett abgeht?
Ich glaube nicht.

Letztendlich muss man hoffen, dass ein Götze in ein 4-3-3 reinwächst, dass Dahoud zündet und dass Dembélé bleibt. Dann hat man aber neben ihm noch Pulisic, Schürrle, Kagawa, Philipp, Larsen und Reus eine Horde Spieler, die entweder alle um eine freie Stelle kämpfen oder aber überhaupt nicht ins System passen.

Aktuell ist der Kader auf dem Papier zwar bärenstark, gleichzeitig aber überhaupt nicht homogen und Systemkompatibel. Man hätte sich eine Reihe Entscheidungen sparen können (Schürrle, Rode, Philipp, Kagawa-Verlängerung, Passlack-Nichtausleihe) und stattdessen einen Spielertyp wie Goretzka, Tolisso oder Khedira (damit meine ich nicht explizit diese Spieler, sondern den Spielertyp) holen müssen und einen geeigneten rechten Abwehrspieler.

Geld dazu wäre das gewesen und wird womöglich bald wieder im Überschuss da sein. Man hat aber Unsummen in Stellen gepumpt, die es nie gebraucht hätte.

Einzig Rode sehe ich mit Abstrichen. Er könnte durchaus im 4-3-3 eine gute Rolle spielen. Ob er die nötige Qualität mitbringt, lässt sich noch nicht beurteilen.

Man möge mir etwaige Rechtschreibfehler verzeihen, ich schreibe am Tablet.


Ich finde, dein Beitrag enthält einige Ansätze, die man durchaus so sehen kann wie du:

1. Für Schürrle, Rode oder Philipp hat man (zu) viel Geld bezahlt, obwohl sie alle nicht unbedingt benötigt wurden.
2. Mit einem Teil des Geldes hätte man auch mal problemlos 15-25 Mio in einen neuen Rechtsverteidiger stecken können, der sich zumindest mit Pische um einen Stammplatz prügeln kann. Den man im Optimalfall vielleicht sogar mal auf Links stellen kann. Da finde ich auch, dass wir offensiv zu breit, aber defensiv zu dünn besetzt sind.


Andererseits kann ich andere Punkte nicht wirklich nachvollziehen:

1. Wieso spielt Toprak seit Jahren schlecht? Ich hätte es ja noch durchgehen lassen, hättest du geschrieben, dass du dir einen jüngeren und/oder hochkarätigeren IV gewünscht hättest. Aber Toprak ist ein international erfahrener Top-Verteidiger, bei dem ich keinerlei Bauchschmerzen hätte, ihn für Sokratis oder Bartra aufzustellen.

2. Und da sind wir gleich beim nächsten Punkt: Man darf Teile unserer Transfers gerne kritisieren. Namen sind ja bereits gefallen. Aber im Umkehrschluss muss man dann halt auch mal betonen, dass wir nach dem Hummels Abgang mit den Zugängen von Bartra und (etwas verzögert) Toprak reagiert haben. Insbesondere Bartra war ein genialer Schachzug. Wie viel haben wir für den gezahlt? 8 Millionen? Ich behaupte mal, es gibt weltweit keine 5 Innenverteidiger, die (so günstig) zu haben gewesen wären und die einem Hummels spielerisch so nah kommen wie Bartra.

3. Die gleiche Rechnung können wir bei Dembele aufmachen. Da verliert man mit Miki den vllt. besten Spieler der Saison 15/16 und wir holen dafür Ousmane. Dass uns Barca den nach seiner ersten Saison für einen dreistelligen Miobetrag wegkaufen will, sagt dann auch alles.

4. Merino und Mor hätte ich gerne auch behalten. Einfach weil ich in ihnen großes Potential sehe. Aber im Umkehrschluss: Wo und für wen sollen die denn spielen? Du schreibst ja selbst, dass wir viel zu viele Alternativen haben. Und daran würden auch Abgänge von Schürrle und Rode nichts ändern.


Niemand ist perfekt. Auch unsere Führungsriege nicht. Es gibt immer Transfers, die man als Fan nicht nachvollziehen kann. Aber wenn man Schürrle, Rode oder Philipp aufzählt, darf man Dembele, Bartra, Zagadou, Weigl oder Guerreiro halt auch mal nennen.

Manch ein Fan nimmt es als Selbstverständlichkeit, dass wir Hummels, Gündogan und Miki auf Anhieb ersetzen können. Ist es aber nicht. Und wir haben es dennoch hinbekommen. Genauso wie vorher die Lewandowski, Götze, Kagawa oder Sahin Abgänge. Wenn unsere einzigen Kritikpunkte jetzt die sind, dass wir im Mittelfeld überbesetzt sind und uns ein Rechtsverteidiger fehlt - dann ist das dennoch Kritik auf SEHR hohem Niveau.

Und wenn du dann unserer Führung allen ernstes ein schlechtes oder gar KATASTROPHALES Zeugnis ausstellst, dann solltest du mal deine Erwartungshaltung ganz gewaltig überdenken.
BVB - Transferpolitik |#9674
06.08.2017 - 15:36 Uhr
Zitat von Eli10

Die Abgänge von Merino und wohl auch Mor hinterlassen bei mir Stirnrunzeln! Wenn man sich dafür mit einem Durm, Rode, Castro und Schürrle zufrieden geben muss...


Also sind Merino und Mor im Vergleich zu Rode, Castro oder Schürrle die besseren Spieler? Und wenn sie das sind, warum haben sie das nicht einmal im Ansatz gezeigt?
BVB - Transferpolitik |#9675
06.08.2017 - 15:41 Uhr
Zitat von Fonzie
Zitat von Eli10

Die Abgänge von Merino und wohl auch Mor hinterlassen bei mir Stirnrunzeln! Wenn man sich dafür mit einem Durm, Rode, Castro und Schürrle zufrieden geben muss...


Also sind Merino und Mor im Vergleich zu Rode, Castro oder Schürrle die besseren Spieler? Und wenn sie das sind, warum haben sie das nicht einmal im Ansatz gezeigt?


Wenn man die Augen mal aufgemacht hätte, dann hätte man sehen können, dass diese schon in Ansätzen gezeigt haben, dass Sie mehr drauf haben können. Einzig die notwendigen Chancen haben diese Spieler nicht bekommen (Merino garnicht als ZDM, und Mor nach seiner roten Karte nicht mehr). Wie sollen spielen sich zeigen, wenn der Trainer das nicht auf die Kette bekommt?

•     •     •

Ballspielverein Borussia aus Dortmund.
Wir folgen dir egal wohin es geht.
Auch in ganz schweren Zeiten werden wir dich stets begleiten.
Borussia wir sind immer für dich da!
BVB - Transferpolitik |#9676
06.08.2017 - 15:48 Uhr
Zitat von t0x1m
Zitat von Jones__

Zitat von Mat_80

Es folgen die Wochen der Wahrheit und das bisherige schlechte Zeugnis könnte ein katastrophales werden.

Als einzig gute Verpflichtungen sehe ich Dahoud und Zagadou, wobei letzterer natürlich nur ein junger Bursche ist, der unter normalen Umständen noch keine große Rolle im Profi-Kader einnehmen wird.

Maxi Philipp ist ebenfalls ein Talent, den es hier aber in keinem realistischen Szenario bräuchte. Milli hat ausschließlich im Zentrum überzeugt, er könne die Außenbahn spielen ist ein Märchen und noch schlechter als mit Schürrle.
Das eigentlich kuriose an der Sache ist, dass man nun mit Götze, Kagawa und Philipp drei starke HS/10 er im Kader hat und dann gleichzeitig einen Trainer holt, bei dem diese Positionen gar nicht existiert :ugly

Toprak spielt seit Jahren schlecht, war nie und wird nie eine Verstärkung sein. Toprak war einfach nur billig und wurde deshalb geholt. Helfen wird er uns nicht, der einzige Vorteil ist, dass er stabiler als Bender/Ginter ist und bei Rotation somit für hoffentlich bessere Abwehrleistungen beiträgt.

Dazu verscherbelt man mit Merino und Mor zwei der vier größten Talente im Kader, weil der Kader quantitativ vollkommen überquillt.
Kaderleichen wie Park, Subotic, Durm, Rode oder Schürrle wird man dagegen nicht los.

Die mit Abstand größte Baustelle des Rechtsverteidigers wird wieder nicht geschlossen. Ein völlig überforderter Passlack wird nicht ausgeliehen und ein Neuzugang kommt nicht. Stattdessen haut man 65 Millionen für Schürrle, Rode und Philipp raus, deren sportlicher Mehrwert gegen 0 tendiert.

Es scheint als würden Verantwortliche und Trainer unterschiedliche Vorstellungen vom Kader haben, damit meine ich nicht nur Bosz.
Seit knapp zwei Jahren machen viele Transfers kaum Sinn und bereits im Vorfeld ist vielen klar, dass das nichts wird.

Es sind selbstverständlich auch richtig gute Transfers dabei, das darf man natürlich nicht verschweigen.

Doch wirkliche Verstärkungen nimmt man nicht vor. Die Top-Transfers sind meist nur Ersatz für andere Top-Spieler, die gegangen sind. Eine Weiterentwicklung findet seit geraumer Zeit nicht statt, weil man potentielle Schwachstellen ignoriert und stattdessen lieber Unsummen für Kaderspieler und/oder Quantität ausgibt.

Lassen wir jetzt Dembélé ziehen wird man es enorm schwer haben, einen Ersatz zu finden. Ob man mit dem Geld einen Rechtsverteidiger holt? Oder einen B2B-Mittelfeldspieler, der uns im 4-3-3 komplett abgeht?
Ich glaube nicht.

Letztendlich muss man hoffen, dass ein Götze in ein 4-3-3 reinwächst, dass Dahoud zündet und dass Dembélé bleibt. Dann hat man aber neben ihm noch Pulisic, Schürrle, Kagawa, Philipp, Larsen und Reus eine Horde Spieler, die entweder alle um eine freie Stelle kämpfen oder aber überhaupt nicht ins System passen.

Aktuell ist der Kader auf dem Papier zwar bärenstark, gleichzeitig aber überhaupt nicht homogen und Systemkompatibel. Man hätte sich eine Reihe Entscheidungen sparen können (Schürrle, Rode, Philipp, Kagawa-Verlängerung, Passlack-Nichtausleihe) und stattdessen einen Spielertyp wie Goretzka, Tolisso oder Khedira (damit meine ich nicht explizit diese Spieler, sondern den Spielertyp) holen müssen und einen geeigneten rechten Abwehrspieler.

Geld dazu wäre das gewesen und wird womöglich bald wieder im Überschuss da sein. Man hat aber Unsummen in Stellen gepumpt, die es nie gebraucht hätte.

Einzig Rode sehe ich mit Abstrichen. Er könnte durchaus im 4-3-3 eine gute Rolle spielen. Ob er die nötige Qualität mitbringt, lässt sich noch nicht beurteilen.

Man möge mir etwaige Rechtschreibfehler verzeihen, ich schreibe am Tablet.




Und Noch eine Frage an dich: Wo ist der Kader nicht Homogen, bitte sag mir das. Ich finde den Kader super Ausgeglichen und hätte nur 1-2 Kritikpunkte.


Auch wenn ich mich da bei euch Beiden einmischen muss, die fehlende Homogänität liegt m.M.n. in der etwas zu groß angelegten gesamte Kadergröße. Wurde ja aber auch bereits von Zorc erwähnt das man den Kader weiter ausdünnen will.


ja klar es wird ja definitiv noch ausgedünnt auf 25-26 Mann. Denke mit Mor, Subotic und eventuell noch Isak werden da noch ein paar Streichkandidaten vorhanden sein.
Alles weitere würde ich aber als sehr homogen bezeichnen. Wir haben einen guten Mix aus Erfahrung und Jugend. Es ist viel Talent vertreten und eben auch einige Spieler die eben kein 1zu1 Ersatz sind sondern die Position etwas anders interpretieren und dementsprechend wir ein sehr dynamisches Spiel haben was lebt und nicht zu statisch ist. Wir haben sprachlich gesehen wenig bis gar keine Barrieren, da (Mor Abgang eingerechnet) nur Isak sprachlich eventuell Probleme hat.
BVB - Transferpolitik |#9677
06.08.2017 - 15:53 Uhr
Zitat von Fonzie
Zitat von Eli10

Die Abgänge von Merino und wohl auch Mor hinterlassen bei mir Stirnrunzeln! Wenn man sich dafür mit einem Durm, Rode, Castro und Schürrle zufrieden geben muss...


Also sind Merino und Mor im Vergleich zu Rode, Castro oder Schürrle die besseren Spieler? Und wenn sie das sind, warum haben sie das nicht einmal im Ansatz gezeigt?


Das Problem ist halt, dass manche Fans mit ihrem Jugendwahn gleich wieder übertreiben.


--------------------Bürki---------------------

-Pische--Sokratis--Bartra-Schmelzer-

--------------------Weigl---------------------

------------Götze--------Dahoud----------

----Dembele--------------------Pulisic----

----------------Aubameyang--------------


So ähnlich könnte unsere Stammelf über weite Strecken der Saison aussehen. Dabei hat das komplette Mittelfeld einen Altersschnitt von ca. 21 Jahren. Und dann sollen wir im Umkehrschluss Sahin, Castro, Schürrle und Rode verkaufen und stattdessen Merino und Mor auf die Bank setzen?

Ich fände es auch schade, wenn uns die beiden verlassen. Aber nur mit Jugend geht es nunmal nicht.
BVB - Transferpolitik |#9678
06.08.2017 - 15:57 Uhr
Zitat von Dotz86
Zitat von Fonzie

Zitat von Eli10

Die Abgänge von Merino und wohl auch Mor hinterlassen bei mir Stirnrunzeln! Wenn man sich dafür mit einem Durm, Rode, Castro und Schürrle zufrieden geben muss...


Also sind Merino und Mor im Vergleich zu Rode, Castro oder Schürrle die besseren Spieler? Und wenn sie das sind, warum haben sie das nicht einmal im Ansatz gezeigt?


Wenn man die Augen mal aufgemacht hätte, dann hätte man sehen können, dass diese schon in Ansätzen gezeigt haben, dass Sie mehr drauf haben können. Einzig die notwendigen Chancen haben diese Spieler nicht bekommen (Merino garnicht als ZDM, und Mor nach seiner roten Karte nicht mehr). Wie sollen spielen sich zeigen, wenn der Trainer das nicht auf die Kette bekommt?


Die Geschichte kommt doch direkt von der Käsetheke...Meine Güte. Merino ist n dummes Missverständnis gewesen, aber es gibt NULL Perspektive für ihn bei uns. Als IV hat er 4 Spieler vor sich die aktuell mehr als nur besser sind als er und im DM müsste er an Weigl vorbei, das schafft er auch nicht. Im ZM könnte er auch nur die zweite Geige hinter Dahoud spielen. Deshalb hat er uns verlassen und wird wohl nicht wieder kommen, weil er selbst weiß, dass er bei allem Talent eben keine Chance hat auf einen Stammplatz. Zumindest nicht in den nächsten 3 Jahren.

Was uns zu Messi äh Mor bringt. Der Junge tut mir einfach nur Leid. Gehypt ohne Ende kommt er nach Dortmund und denkt ihm fliegt alles zu. Er dribbelt ein wenig hin und her und alle sind verzaubert. Jedoch hat sein Spiel meist kaum Mehrwert für unser Team gebracht. Er passt schlampig oder gar nicht, hat eine beschissene Übersicht und sein Abschluss ist auch nicht Bundesligatauglich.
Ich weiß das klingt jetzt super hart und ich gebe ihm keine Chance...Mein Problem st einfach, dass sich keiner mal vor Augen führt, dass die Spieler auch Zeit brauchen in der sie auf dem Platz stehen dürfen, das haben Beide bei uns nicht bekommen und würden es auch nicht in Zukunft.
Merino kann sich meinetwegen prächtig entwicklen, dann wird man sich natürlich in den ***** beißen, weil er auch ne geile Alternative wäre oder noch mehr geld einbringt, dadurch hätte er trotzdem keinen Stammplatz bei uns, bzw die gleiche Entwicklung genossen.

Bei Mor hätte ich natürlich auch gern eine Leihe forciert und dann in 1-2 Jahren geschaut wie er sich entwickelt, aber der Junge wird es weiterhin schwer haben. Der schwebt einfach auf einer Wolke und ist im Kopf noch nicht bereit Profi zu werden. Deshalb können auch beide Trainer sehr schwer mit ihm arbeiten. Es kann gern sein, dass er jetzt zu Rom oder Florenz geht und da groß aufspielt weil der Knoten patzt und er merkt er muss was bringen. Aber auch hier ist die Frage, ob er das ganze auch bei uns geschafft hätte.

Das beide Spieler herausragende Talent sind, steht sicher außer frage. Jedoch könnten wir einem Sancho mit besserer Einstellung oder einem aus der Leihe zurückkehrenden Brunic eventuell in Zukunft noch mehr anfangen als mit den beiden Spielern.
BVB - Transferpolitik |#9679
06.08.2017 - 16:05 Uhr
Es geht nicht darum, dass Merino besser als Rode u/o Castro ist bzw Mor vs Schürrle!

Aber Potential haben die beiden sicherlich und konnten bei uns ZU WENIG gefördert werden.

Aber lassen wir die Abgänge bzw den bevorstehenden Mor-Abgang.

Mir gehts darum, dass man sich bspw Schürrle und Rode hätte sparen können und dafür Goretzka (Tolisso, Bentancur, Grujic etc) holen oder einen ähnlichen Spielertypen ala Dahoud. Merino wäre es evtl gewesen...?! Dies ist schief gegangen, aber ein ZM würde uns gut tun, wenn man sich von Durschnitt trennen würde.

Auch ein pot Stamm-RV wäre finanziell bereits möglich gewesen!

Leider wurde mMn verpasst statt Castro einen talentierteren ZM zu holen. Analog meine Meinung bzgl Rode, Schürrle sowie auch Durm und Toprak.

Auf LV haben wird ja geschafft und haben nun einen guten Buli-Spieler mit Schmelle uns einen POTENTIELLEN WK-LV mit Guerreiro dazubekommen!

•     •     •

BVB4ever - R9 El Fenomeno - MESSIas - Barça - Milan - Ajax

Reus"Captain"(Philipp,Sancho) - Draxler(Schick,Isak) - Asensio(Pulisic)
Götze"2.C"(Pherai) - Weigl"3.C"(Sahin,Burnic) - Dahoud(Goretzka)
Guerreiro(Beste) - Stark(Zagadou) - Bartra(de Ligt) - Toljan(Bruun Larsen)
Bürki(Reimann,Unbehaun)
BVB - Transferpolitik |#9680
06.08.2017 - 16:30 Uhr
Zitat von Dotz86

Wenn man die Augen mal aufgemacht hätte, dann hätte man sehen können, dass diese schon in Ansätzen gezeigt haben, dass Sie mehr drauf haben können. Einzig die notwendigen Chancen haben diese Spieler nicht bekommen (Merino garnicht als ZDM, und Mor nach seiner roten Karte nicht mehr). Wie sollen spielen sich zeigen, wenn der Trainer das nicht auf die Kette bekommt?


Eigentlich haben beide Spieler in ihren Einsätzen eher ihre Defizite und ihre aktuelle Entfernung von einem Castro, Sahin, Weigl oder Schürrle gezeigt.

Natürlich hatte Mor ein paar spannende Szenen aber das Gesamtpaket ist nicht ausreichend und offensichtlich glaubt der zweite Trainer in Folge nicht so wirklich an seiner Entwicklungsfähigkeit. Bisher ist der BVB durch ausgefuchste Transferpolitik im Jugendbereich und anschließend durch gute Förderung aufgefallen. Sollte man da Tuchel/Bosz/Mislintat/Zorc nicht ein wenig vertrauen, wenn sie junge Spieler als entbehrlich betrachten?

Nur weil ein Spieler jung ist und man ein gewisses Potential vermutet, wird man den Mannschaftserfolg nicht gefährden.
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