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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16971
20.02.2022 - 10:13 Uhr
Zitat von UnderratedCritic


2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic

3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.

•     •     •

// insert random smart statement here //
BVB - Transferpolitik |#16972
20.02.2022 - 10:20 Uhr
Zitat von FlowMowChow
Zitat von KalleRiedle11

Zitat von oger

Zitat von KalleRiedle11

Zitat von MrSimpson

Zitat von BvB_Luetze

Dem stimme ich mal voll zu und jetzt hat Kehl, der ja anscheinend die Fehler erkannt hat, auch die Möglichkeit hat, durch viele spätestens 2023 auslaufende Verträge, den Kader massiv umzubauen.

Meiner Meinung nach sollten maximal ca. zehn Spieler aus dem aktuellen Kader im nächstjährigen stehen, als Stammspieler oder Kaderspieler.
Stamm: Kobel, Bellingham, Reyna, Guerreiro
Kader: Hummels, Meunier, Hazard, Reus, Malen
Talente für den Kader: Coulibaly, Rothe, Kamara, Moukoko
Zugänge bisher: Süle

Das große Fragezeichen steht natürlich hinter Haaland, den man mit viel Glück noch 1 Jahr von Real geliehen bekommt oder aber 75+ Mio an Geld um zu investieren.
Alles andere sind Verkaufskandidaten und sollte man abgeben, es gab nun wirklich genug Chance in den letzten Jahren für konstante Leistungen bei einem Can, Brandt, Dahoud, Schulz, Passlack und Wolf. Die wahrscheinlichen Abgänge von Bürki, Akanji, Witsel, Reinier und Pongracic machen noch einiges an Gehalt frei und erzielen Ablöse (Akanji).

Man sollte die Möglichkeit die man diesen Sommer hat nutzen und dann im nächsten Sommer nachlegen, wenn Hummels & Reus aufhören.


Man muss jetzt die Spieler veräußern, die noch das Interesse von anderen Mannschaften auf sich ziehen.
Sicherlich gehört da ein Brandt dazu, ein Hazard, ein Guerreiro, ein Akanji, ein Malen und ein Can.
Mit Glück bekommt man noch Bürki von der Gehaltsliste.
Dahoud ist sicher kein überragender Spieler, aber als Rotationsspieler ist er mir lieber, als jemand neues.
Schulz und Wolf wird man wohl kaum los. Dafür haben die aber wenigstens manchmal Eier.
Passlack ist ein ganz großes Fragezeichen. Fährt unser Zug weiterhin in die falsche Richtung, was er tun wird, verbrennen wir weiter Marktwerte.
Also verkaufen, so lange Du noch was bekommst. Und die Mannschaft auf die Bedürfnisse Roses zuschneiden.
Aber nicht so, daß die nur unter Rose spielen kann, sondern variabel agieren kann.
Dazu braucht es Spielintelligente Spieler. Davon haben wir kaum welche, zumindest wirkt es auf mich so.


Dein Post ist doch wieder das Paradebeispiel für die völlig willkürlichen und verrückten Ansichten teilweise hier im Forum, wo es nur um persönliche Wünsche geht und nicht um wirkliche Bedarfe.

Was wir brauchen, was jeder sieht, was Statistik zum Teil wiedergeben und anscheinend auch mittlerweile im Verein teilweise angekommen ist, sind Dynamik, Tempo und Physis. Und da willst du mit deiner willkürlichen Abgangsliste ausgerechnet! Dahoud behalten, aber einen Malen beispielsweise abgeben? Das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen, wenn man das Team wirklich nach den Anforderungen des heutigen Fußballs und Rose kompatibel zusammenstellen möchte.

Das ist nichts gegen dich persönlich, aber mittlerweile sieht jeder dritte Post zu dem Thema aus. Dort geht es anscheinend um persönliche Präferenzen, nicht um Sinn und Verstand in einer Transferpolitik.

Das sieht man vor allem immer am Thema Flügelspieler. Ja, einen könnte man gerne im Kader gebrauchen, um auch mal im Spiel zu modifizieren oder um sich unberechenbarer zu machen. Unser Trainer möchte aber vorwiegend gar nicht mit richtigen Flügelspieler spielen, sondern besetzt sogar gerade die „Außen“ im 4-2-3-1 mit Brandt und Bellingham, die aber in erster Linie über die Halbräume kommen.
Aber Nein, es müssen ja Flügelspieler her. Wenn wir endlich mal anfangen wollen, so einzukaufen wie es für den Trainer passend ist, dann dürfen persönliche Wünsche unter den Fans, die noch dazu mit der angestrebten Spielweise überhaupt nichts zu tun haben, überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Wo ich im allgemeinen mitgehe, ist dass wir schon 3-4 Spezialisten im Kader brauchen, um einerseits die individuelle Klasse hochzuhalten, um andererseits aber auch einem schwierigen Markt zuvorzukommen, auf dem es oftmals keine besseren gibt.
Einer von diesen Spielern die daher unbedingt gehalten werden müssen, ist Guerreiro. Den willst du zb abgeben, was auch dein gutes Recht ist, solltest du eine einheitliche Spielweise im Sinn haben die zu Rose passt (gleichzeitig nennst du aber Dahoud, weswegen ich das etwas anzweifle aber gut). Allerdings solltest du dann auch wissen, dass es nicht mal im Ansatz einen LV auf dem Markt gibt, der Rapha offensiv und im Aufbauspiel das Wasser reichen kann und für uns verfügbar ist.

Unterm Strich befürworte ich jede Kaderschmiede oder jeden Transferpolitik-Vorschlag hier im Forum, der wirklich zum Ziel hat, einen Kader zu gestalten, in dem von sagen wir 25 Spieler wirklich auch (abzüglich 3 Keeper) 18 Spieler den heutigen Anforderungen des modernen Fußballs gewachsen sind im Hinblick auf Geschwindigkeit, Robustheit und Dynamik. Aber schon hier greifen die meisten ins Klo, weil sie schlicht persönliche Wünsche da mit reinbringen, was dann aber schon wieder oft am Thema vorbeigeht.


Vielleicht möchten aber viele nicht, dass es "passend" für Rose gemacht wird, weil seine Denkweise gerade was ein schnelles modernes Spiel angeht absolut entgegenspricht? Es ist gerade eine riesige Schwäche bei uns, dass die Außen so besetzt werden. Natürlich gehen dann die meisten darauf ein und möchten in ihrer Schmiede diese Schwäche aufgreifen. Ich sehe bspw. deinen angesprochenen "Sinn" keineswegs darin, den Kader in dieser Frage auf Rose auszurichten. JEDER Trainer, der nach ihm kommt, wird gelernte Flügelspieler brauchen. Da würde man Rose blindes Vertrauen schenken, das er sich bisher in keinster Weise verdient hat.


Das ist einfach Quatsch und ich denke das weisst du auch. Mit solch einer Denke müsstest du Rose noch morgen vor die Tür setzen, denn wenn wir hier weiter machen damit die Transferpolitik so zu gestalten wie es die Bosse gerne wollen, es aber nicht zum Trainer passt, wird sich nie etwas ändern und wir werden einen Trainer nach dem anderen entlassen.
Möchtest du das, ist es das Ziel zu einer Art HSV 2.0 zu werden? Genau das meine ich, manche Fans reihen sich was die persönliche Präferenz angeht, nahtlos ein in die Reihe der Verantwortlichen, die seit Jahren oftmals das gleiche vollziehen.

Und wo bitte entspricht Roses Spiel nicht Tempo und der Moderne? Rose reißt hier schon noch das raus was möglich ist. Wenn ich das mit dem Favre‘schen Schlafwagen-Fußball vergleiche, liegen hier in den meisten Fällen schon Welten dazwischen. Nur ist Rose auch kein Zauberer und muss mit dem klarkommen was vorhanden ist.

Wir können hier nicht für irgendwelche Phantome planen, für Trainer die noch gar nicht da sind. Wir müssen uns der Gegenwart stellen und die heißt Rose. Und dieser Rose verzichtet gerne auf offensive Außen, damit sollte man langsam mal klarkommen. Es heißt ja nicht, dass man solch einen Spielertypen trotzdem im Kader haben kann, allerdings wird das kein Dogma unter ihm werden, so viel kann man denke ich mal jetzt schon sagen.
Es ist by the way auch kein Erflogskriterium so zu spielen, auch wenn du es gerne so darstellen möchtest. Ein Tuchel ist letzte Saison mit einem System ohne offensive Flügelspieler Champions League Sieger geworden, Mensch wie hat der das bloß ohne Außenstürmer hinbekommen?!

Aber es trifft eben genau das was ich im Post vorher bereits gesagt habe. Jeder kann sich hier wünschen was er möchte. Einige Wünsche widersprechen sich aber komplett mit dem Wunsch nach einer bedarfsorientierten Transferpolitik, die mit dem Trainer abgestimmt ist. Und dann sollte man sich persönlich auch mal entscheiden was man möchte? Möchte man dass es wie beim FIFA Manager läuft, weil man das als beste Variante erachtet oder aber will man dem Trainer in der Realität die Möglichkeiten eröffnen seine Ideen umsetzen zu können.


Also erstmal finde ich es etwas vermessen von dir zu sagen, dass eine Meinung/Idee eines anderen Users „Quatsch“ ist. Als ob nur deine Meinung die Richtige ist… Wenn es nach dir geht holen wir also keinen Winger im Sommer und spielen weiter so Fußball wie es gerade ist? Dann wird wieder ein Brandt über den Flügel in den Konter geschickt, der dann von einem Einbeinigen überholt wird? Ich denke, dass Rose schon sehr gerne Flügelspieler hätte. Malen stellt er auch auf außen auf um dort wenigstens ein bisschen Geschwindigkeit zu haben. Die braucht man im modernen Fußball auch… Warum sollte man Rose jetzt einen Kader hinstellen, der nur auf seine Ansprüche zugeschnitten ist, wenn die latente Gefahr besteht, dass er keinen Erfolg damit haben wird weil er als Trainer vielleicht nicht so gut ist wie gedacht? Dann stehst du mit dem nächsten Trainer da der ganz andere Ideen hat. Ziel sollte es sein einen ausgewogenen Kader zu haben, der auf viele Systeme zugeschnitten ist und vielleicht durch 1-2 Transfers wieder auf einen völlig anderen Trainertyp passt. Rose hat am Anfang die Raute spielen lassen, ist damit kläglich gescheitert und spielt jetzt zwanghaft im 4231 mit Spielern die einfach nicht auf die Außenpositionen gehören. Ich gehe jede Wette ein, dass es besser laufen würden wenn die linke und rechte Position in dem System mit klassischen Flügelspielern besetzt wäre.
Chelsea spielt mit einem ganz anderen System als wir es machen. Und selbst die haben klassische Flügelspieler im Team (Pulisic, CHO).

Ich denke zwar auch, dass uns eins, zwei starke Flügelspieler gut tun würden, aber welchen Effekt kann man dadurch erwarten?
Wir bekommen mehr Tiefe und Durchschlagskraft über die Flügel, wenn wir dort auf schnelle Leute setzen. Heißt das dann, dass wir vor allem mehr Torgefahr erzeugen? Ist das unser Kernproblem?

Gewinnen wir durch solche Spieler irgendwie mehr Stabilität? Wird unsere Defensive besser? Verlieren wir weniger Bälle im Spielaufbau?
Ich denke, für diese Probleme müssen wir zuerst Lösungen finden. Offensive Außen würde ich dafür nicht als erste Lösungsmöglichkeit erwarten.
BVB - Transferpolitik |#16973
20.02.2022 - 10:27 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von FlowMowChow

Zitat von KalleRiedle11

Zitat von oger

Zitat von KalleRiedle11

Zitat von MrSimpson

Zitat von BvB_Luetze

Dem stimme ich mal voll zu und jetzt hat Kehl, der ja anscheinend die Fehler erkannt hat, auch die Möglichkeit hat, durch viele spätestens 2023 auslaufende Verträge, den Kader massiv umzubauen.

Meiner Meinung nach sollten maximal ca. zehn Spieler aus dem aktuellen Kader im nächstjährigen stehen, als Stammspieler oder Kaderspieler.
Stamm: Kobel, Bellingham, Reyna, Guerreiro
Kader: Hummels, Meunier, Hazard, Reus, Malen
Talente für den Kader: Coulibaly, Rothe, Kamara, Moukoko
Zugänge bisher: Süle

Das große Fragezeichen steht natürlich hinter Haaland, den man mit viel Glück noch 1 Jahr von Real geliehen bekommt oder aber 75+ Mio an Geld um zu investieren.
Alles andere sind Verkaufskandidaten und sollte man abgeben, es gab nun wirklich genug Chance in den letzten Jahren für konstante Leistungen bei einem Can, Brandt, Dahoud, Schulz, Passlack und Wolf. Die wahrscheinlichen Abgänge von Bürki, Akanji, Witsel, Reinier und Pongracic machen noch einiges an Gehalt frei und erzielen Ablöse (Akanji).

Man sollte die Möglichkeit die man diesen Sommer hat nutzen und dann im nächsten Sommer nachlegen, wenn Hummels & Reus aufhören.


Man muss jetzt die Spieler veräußern, die noch das Interesse von anderen Mannschaften auf sich ziehen.
Sicherlich gehört da ein Brandt dazu, ein Hazard, ein Guerreiro, ein Akanji, ein Malen und ein Can.
Mit Glück bekommt man noch Bürki von der Gehaltsliste.
Dahoud ist sicher kein überragender Spieler, aber als Rotationsspieler ist er mir lieber, als jemand neues.
Schulz und Wolf wird man wohl kaum los. Dafür haben die aber wenigstens manchmal Eier.
Passlack ist ein ganz großes Fragezeichen. Fährt unser Zug weiterhin in die falsche Richtung, was er tun wird, verbrennen wir weiter Marktwerte.
Also verkaufen, so lange Du noch was bekommst. Und die Mannschaft auf die Bedürfnisse Roses zuschneiden.
Aber nicht so, daß die nur unter Rose spielen kann, sondern variabel agieren kann.
Dazu braucht es Spielintelligente Spieler. Davon haben wir kaum welche, zumindest wirkt es auf mich so.


Dein Post ist doch wieder das Paradebeispiel für die völlig willkürlichen und verrückten Ansichten teilweise hier im Forum, wo es nur um persönliche Wünsche geht und nicht um wirkliche Bedarfe.

Was wir brauchen, was jeder sieht, was Statistik zum Teil wiedergeben und anscheinend auch mittlerweile im Verein teilweise angekommen ist, sind Dynamik, Tempo und Physis. Und da willst du mit deiner willkürlichen Abgangsliste ausgerechnet! Dahoud behalten, aber einen Malen beispielsweise abgeben? Das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen, wenn man das Team wirklich nach den Anforderungen des heutigen Fußballs und Rose kompatibel zusammenstellen möchte.

Das ist nichts gegen dich persönlich, aber mittlerweile sieht jeder dritte Post zu dem Thema aus. Dort geht es anscheinend um persönliche Präferenzen, nicht um Sinn und Verstand in einer Transferpolitik.

Das sieht man vor allem immer am Thema Flügelspieler. Ja, einen könnte man gerne im Kader gebrauchen, um auch mal im Spiel zu modifizieren oder um sich unberechenbarer zu machen. Unser Trainer möchte aber vorwiegend gar nicht mit richtigen Flügelspieler spielen, sondern besetzt sogar gerade die „Außen“ im 4-2-3-1 mit Brandt und Bellingham, die aber in erster Linie über die Halbräume kommen.
Aber Nein, es müssen ja Flügelspieler her. Wenn wir endlich mal anfangen wollen, so einzukaufen wie es für den Trainer passend ist, dann dürfen persönliche Wünsche unter den Fans, die noch dazu mit der angestrebten Spielweise überhaupt nichts zu tun haben, überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Wo ich im allgemeinen mitgehe, ist dass wir schon 3-4 Spezialisten im Kader brauchen, um einerseits die individuelle Klasse hochzuhalten, um andererseits aber auch einem schwierigen Markt zuvorzukommen, auf dem es oftmals keine besseren gibt.
Einer von diesen Spielern die daher unbedingt gehalten werden müssen, ist Guerreiro. Den willst du zb abgeben, was auch dein gutes Recht ist, solltest du eine einheitliche Spielweise im Sinn haben die zu Rose passt (gleichzeitig nennst du aber Dahoud, weswegen ich das etwas anzweifle aber gut). Allerdings solltest du dann auch wissen, dass es nicht mal im Ansatz einen LV auf dem Markt gibt, der Rapha offensiv und im Aufbauspiel das Wasser reichen kann und für uns verfügbar ist.

Unterm Strich befürworte ich jede Kaderschmiede oder jeden Transferpolitik-Vorschlag hier im Forum, der wirklich zum Ziel hat, einen Kader zu gestalten, in dem von sagen wir 25 Spieler wirklich auch (abzüglich 3 Keeper) 18 Spieler den heutigen Anforderungen des modernen Fußballs gewachsen sind im Hinblick auf Geschwindigkeit, Robustheit und Dynamik. Aber schon hier greifen die meisten ins Klo, weil sie schlicht persönliche Wünsche da mit reinbringen, was dann aber schon wieder oft am Thema vorbeigeht.


Vielleicht möchten aber viele nicht, dass es "passend" für Rose gemacht wird, weil seine Denkweise gerade was ein schnelles modernes Spiel angeht absolut entgegenspricht? Es ist gerade eine riesige Schwäche bei uns, dass die Außen so besetzt werden. Natürlich gehen dann die meisten darauf ein und möchten in ihrer Schmiede diese Schwäche aufgreifen. Ich sehe bspw. deinen angesprochenen "Sinn" keineswegs darin, den Kader in dieser Frage auf Rose auszurichten. JEDER Trainer, der nach ihm kommt, wird gelernte Flügelspieler brauchen. Da würde man Rose blindes Vertrauen schenken, das er sich bisher in keinster Weise verdient hat.


Das ist einfach Quatsch und ich denke das weisst du auch. Mit solch einer Denke müsstest du Rose noch morgen vor die Tür setzen, denn wenn wir hier weiter machen damit die Transferpolitik so zu gestalten wie es die Bosse gerne wollen, es aber nicht zum Trainer passt, wird sich nie etwas ändern und wir werden einen Trainer nach dem anderen entlassen.
Möchtest du das, ist es das Ziel zu einer Art HSV 2.0 zu werden? Genau das meine ich, manche Fans reihen sich was die persönliche Präferenz angeht, nahtlos ein in die Reihe der Verantwortlichen, die seit Jahren oftmals das gleiche vollziehen.

Und wo bitte entspricht Roses Spiel nicht Tempo und der Moderne? Rose reißt hier schon noch das raus was möglich ist. Wenn ich das mit dem Favre‘schen Schlafwagen-Fußball vergleiche, liegen hier in den meisten Fällen schon Welten dazwischen. Nur ist Rose auch kein Zauberer und muss mit dem klarkommen was vorhanden ist.

Wir können hier nicht für irgendwelche Phantome planen, für Trainer die noch gar nicht da sind. Wir müssen uns der Gegenwart stellen und die heißt Rose. Und dieser Rose verzichtet gerne auf offensive Außen, damit sollte man langsam mal klarkommen. Es heißt ja nicht, dass man solch einen Spielertypen trotzdem im Kader haben kann, allerdings wird das kein Dogma unter ihm werden, so viel kann man denke ich mal jetzt schon sagen.
Es ist by the way auch kein Erflogskriterium so zu spielen, auch wenn du es gerne so darstellen möchtest. Ein Tuchel ist letzte Saison mit einem System ohne offensive Flügelspieler Champions League Sieger geworden, Mensch wie hat der das bloß ohne Außenstürmer hinbekommen?!

Aber es trifft eben genau das was ich im Post vorher bereits gesagt habe. Jeder kann sich hier wünschen was er möchte. Einige Wünsche widersprechen sich aber komplett mit dem Wunsch nach einer bedarfsorientierten Transferpolitik, die mit dem Trainer abgestimmt ist. Und dann sollte man sich persönlich auch mal entscheiden was man möchte? Möchte man dass es wie beim FIFA Manager läuft, weil man das als beste Variante erachtet oder aber will man dem Trainer in der Realität die Möglichkeiten eröffnen seine Ideen umsetzen zu können.


Also erstmal finde ich es etwas vermessen von dir zu sagen, dass eine Meinung/Idee eines anderen Users „Quatsch“ ist. Als ob nur deine Meinung die Richtige ist… Wenn es nach dir geht holen wir also keinen Winger im Sommer und spielen weiter so Fußball wie es gerade ist? Dann wird wieder ein Brandt über den Flügel in den Konter geschickt, der dann von einem Einbeinigen überholt wird? Ich denke, dass Rose schon sehr gerne Flügelspieler hätte. Malen stellt er auch auf außen auf um dort wenigstens ein bisschen Geschwindigkeit zu haben. Die braucht man im modernen Fußball auch… Warum sollte man Rose jetzt einen Kader hinstellen, der nur auf seine Ansprüche zugeschnitten ist, wenn die latente Gefahr besteht, dass er keinen Erfolg damit haben wird weil er als Trainer vielleicht nicht so gut ist wie gedacht? Dann stehst du mit dem nächsten Trainer da der ganz andere Ideen hat. Ziel sollte es sein einen ausgewogenen Kader zu haben, der auf viele Systeme zugeschnitten ist und vielleicht durch 1-2 Transfers wieder auf einen völlig anderen Trainertyp passt. Rose hat am Anfang die Raute spielen lassen, ist damit kläglich gescheitert und spielt jetzt zwanghaft im 4231 mit Spielern die einfach nicht auf die Außenpositionen gehören. Ich gehe jede Wette ein, dass es besser laufen würden wenn die linke und rechte Position in dem System mit klassischen Flügelspielern besetzt wäre.
Chelsea spielt mit einem ganz anderen System als wir es machen. Und selbst die haben klassische Flügelspieler im Team (Pulisic, CHO).

Ich denke zwar auch, dass uns eins, zwei starke Flügelspieler gut tun würden, aber welchen Effekt kann man dadurch erwarten?
Wir bekommen mehr Tiefe und Durchschlagskraft über die Flügel, wenn wir dort auf schnelle Leute setzen. Heißt das dann, dass wir vor allem mehr Torgefahr erzeugen? Ist das unser Kernproblem?

Gewinnen wir durch solche Spieler irgendwie mehr Stabilität? Wird unsere Defensive besser? Verlieren wir weniger Bälle im Spielaufbau?
Ich denke, für diese Probleme müssen wir zuerst Lösungen finden. Offensive Außen würde ich dafür nicht als erste Lösungsmöglichkeit erwarten.


Es wäre sicher nur ein Teil der Lösung. Wir brauchen auch ein neu aufgestelltes DM / ZM. Und generell eine Mannschaft, die mehr im Team arbeitet. Aber ja, ich kann mir durchaus vorstellen, dass wenn wir stärkere Flügelspieler hätten, wir weniger durch die Mitte spielen würden und die Bälle dort in gefährlichen Situationen verlieren würden. Und dass wir den Gegner mehr hinten einschnüren könnten, so dass wir vorne kompakt stehen und den Gegner unter Druck setzen. Ich denke nicht, dass man Defensive und Offensive so isoliert betrachten kann.
BVB - Transferpolitik |#16974
20.02.2022 - 10:45 Uhr
Zitat von gelbschreib
Zitat von UnderratedCritic



2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic


3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.


Wo wurde es immer schlechter? Er hat in Gladbach die CL erreicht und in dieser später das Achtelfinale in einer ziemlich schwierigen Gruppe. Bis zu seinem Wechsel-Outing war er auch voll im Soll. Dass Gladbach nach ihm nicht in die Spur kam, zeigt auch vieles auf. So einfach kann man es sich nicht machen.
BVB - Transferpolitik |#16975
20.02.2022 - 11:29 Uhr
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic



2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic


3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.


Wo wurde es immer schlechter? Er hat in Gladbach die CL erreicht und in dieser später das Achtelfinale in einer ziemlich schwierigen Gruppe. Bis zu seinem Wechsel-Outing war er auch voll im Soll. Dass Gladbach nach ihm nicht in die Spur kam, zeigt auch vieles auf. So einfach kann man es sich nicht machen.


Ich meinte in erster Linie die Spielweise und ers tin zweiter wie gut diese funktionierte und erst in dritter, wie erfolgreich der Verein ingesamt damit war.
Oder anders gesat: was wurde gespielt -> wie gut -> mit welchem Ergebnis

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// insert random smart statement here //

Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 20.02.2022 um 11:31 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16976
20.02.2022 - 11:55 Uhr
Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic



2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic


3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.


Wo wurde es immer schlechter? Er hat in Gladbach die CL erreicht und in dieser später das Achtelfinale in einer ziemlich schwierigen Gruppe. Bis zu seinem Wechsel-Outing war er auch voll im Soll. Dass Gladbach nach ihm nicht in die Spur kam, zeigt auch vieles auf. So einfach kann man es sich nicht machen.


Ich meinte in erster Linie die Spielweise und ers tin zweiter wie gut diese funktionierte und erst in dritter, wie erfolgreich der Verein ingesamt damit war.
Oder anders gesat: was wurde gespielt -> wie gut -> mit welchem Ergebnis


Ja, deine Aussage ist trotzdem faktisch falsch.
Er fing relativ unten an und gewann mit der U19 von Salzburg die Youth League. Das war damals eine Sensation, Weltklassetalente hatte man da nicht. Dann stieg er auf und wurde Cheftrainer der ersten Mannschaft. Nach deiner Auffassung müsste es ja schlechter werden, weil die Mannschaft besser wurde. Es wurde aber nicht schlechter. Er führte RB bis in Halbfinale der EL und scheiterte nur in der Verlängerung. Im darauffolgenden Jahr scheiterte man knapp an Neapel, nachdem man in der Gruppe alle Spiele gewonnen hatte, u.a. zweimal gegen den großen Bruder aus Leipzig. Dann ging es nach Gladbach und jetzt musste es aber schlechter werden, oder? Er führte Gladbach auf Platz 4. Das erste Mal seit Favre. Man hatte die drittwenigsten Ggentore und die viele eigene Tore. Gladbach spielte auch ziemlich gut. In der darauffolgenden Saison führte er Gladbach ins Achtelfinale, in einer Gruppe mit Real, Inter und Donezk. Gegen Real und Inter kassierte man in der Nachspielzeit den Ausgleich, sonst wäre es noch souveräner. Nach 18 Spielen stand man auf Platz 5, knapp hinter dem Tabellenzweiten.
Es ist nun mal faktisch falsch zu sagen, dass es schlechter wird, je besser die Mannschaften werden. Da spricht absolut nichts für.
Berücksichtigt man zudem die aktuelle Situation von Gladbach und die Saison aus der BVB eigentlich kam, nachdem man im letzten Jahr sieben Siege benötigte, um sich knapp für die CL zu qualifizieren, gleichzeitig aber auch vom Einbruch der Frankfurter profitierte, dann muss man den Kontext auch richtig einordnen. Die Wahrheit ist, dass man in diesen sieben Spielen einen überragenden Sancho, Dahoud und Reus hatte, die vieles alleine regelten. Diese Form haben die Spieler nicht mehr, Haaland spielt selten und Sancho ist gar nicht da. Das gehört auch zur Wahrheit. Die sieben Spiele überragten, aber Letztendlich war es insgesamt eine schlechte Bundesligasaison.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 20.02.2022 um 11:59 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16977
20.02.2022 - 12:17 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic



2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic


3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.


Wo wurde es immer schlechter? Er hat in Gladbach die CL erreicht und in dieser später das Achtelfinale in einer ziemlich schwierigen Gruppe. Bis zu seinem Wechsel-Outing war er auch voll im Soll. Dass Gladbach nach ihm nicht in die Spur kam, zeigt auch vieles auf. So einfach kann man es sich nicht machen.


Ich meinte in erster Linie die Spielweise und ers tin zweiter wie gut diese funktionierte und erst in dritter, wie erfolgreich der Verein ingesamt damit war.
Oder anders gesat: was wurde gespielt -> wie gut -> mit welchem Ergebnis


Ja, deine Aussage ist trotzdem faktisch falsch.
Er fing relativ unten an und gewann mit der U19 von Salzburg die Youth League. Das war damals eine Sensation, Weltklassetalente hatte man da nicht. Dann stieg er auf und wurde Cheftrainer der ersten Mannschaft. Nach deiner Auffassung müsste es ja schlechter werden, weil die Mannschaft besser wurde. Es wurde aber nicht schlechter. Er führte RB bis in Halbfinale der EL und scheiterte nur in der Verlängerung. Im darauffolgenden Jahr scheiterte man knapp an Neapel, nachdem man in der Gruppe alle Spiele gewonnen hatte, u.a. zweimal gegen den großen Bruder aus Leipzig. Dann ging es nach Gladbach und jetzt musste es aber schlechter werden, oder? Er führte Gladbach auf Platz 4. Das erste Mal seit Favre. Man hatte die drittwenigsten Ggentore und die viele eigene Tore. Gladbach spielte auch ziemlich gut. In der darauffolgenden Saison führte er Gladbach ins Achtelfinale, in einer Gruppe mit Real, Inter und Donezk. Gegen Real und Inter kassierte man in der Nachspielzeit den Ausgleich, sonst wäre es noch souveräner. Nach 18 Spielen stand man auf Platz 5, knapp hinter dem Tabellenzweiten.
Es ist nun mal faktisch falsch zu sagen, dass es schlechter wird, je besser die Mannschaften werden. Da spricht absolut nichts für.
Berücksichtigt man zudem die aktuelle Situation von Gladbach und die Saison aus der BVB eigentlich kam, nachdem man im letzten Jahr sieben Siege benötigte, um sich knapp für die CL zu qualifizieren, gleichzeitig aber auch vom Einbruch der Frankfurter profitierte, dann muss man den Kontext auch richtig einordnen. Die Wahrheit ist, dass man in diesen sieben Spielen einen überragenden Sancho, Dahoud und Reus hatte, die vieles alleine regelten. Diese Form haben die Spieler nicht mehr, Haaland spielt selten und Sancho ist gar nicht da. Das gehört auch zur Wahrheit. Die sieben Spiele überragten, aber Letztendlich war es insgesamt eine schlechte Bundesligasaison.


Du bewegst Dich immer noch auf der Ergebnisebene. Aber bleiben wir mal dabei for the sake of it, obwohl das nicht mein Punkt ist: In Salzburg hatte er *gemessen an der Manschaftstärke* unverhätnismäßig mehr Erfolg als in Gladbach. Und in Gladbach - Stand jetzt - mehr als hier. In diesen beiden letzteren Fällen mit einem Abwärtstrend. Und du schreibst ja noch, obwohl ich an Jugendmannschaften nun überhaupt nicht gedacht habe:
gewann mit der U19 von Salzburg die Youth League. Das war damals eine Sensation, Weltklassetalente hatte man da nicht

Also für mich klingt das genau nach dem, was ich gesagt habe, muss ich mal ganz unverblümt sagen.

Also selbst wenn wir mal sagen we agree not to agree bleibt doch, dass das bisher hier nicht überzeugt. Die Gegentore sind seit Saisonbeginn mein wesentlicher Kritikpunkt an der Mannschaft unter ihm. Aus den Pokalen hat man sich (im Falle der EL: so gut wie) gegen deutlich schwächere Mannschaften nicht durchsetzen können. Und die Liga? Starke Spiele, mittelmäßige und einige regelrechte Totalausfälle. Kader hin oder her, da mischt auch der Trainer mit und ich sehe die Gründe auch darin, dass Du als Favorit einen Fussball spielen musst, der nicht seiner ist.

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BVB - Transferpolitik |#16978
20.02.2022 - 12:29 Uhr
Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic

Zitat von gelbschreib

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Zitat von gelbschreib

Zitat von UnderratedCritic



2. Der Glaube, dass das, was der BVB zeigt, die Taktik von Rose ist. Entweder hast du nur Bock auf Polemik oder du kennst Rose einfach nicht. Rose hat international mit RB gezeigt, was seine Art ist. Er hat es auch bei Gladbach größtenteils gezeigt und vereinzelt hier. Aber wenn die Spiele gegen Leverkusen und Rangers dein persönlicher Maßstab ist, dann hast du wenig vom ihm gesehen.


Komisch, oder, je stärker die mannschaft wird die er betreut umso weniger gut kriegt er einen erfolgsstabilen Fussball zustande.

Zitat von UnderratedCritic


3. Favre war für den BVB ein Glücksfall, aber Favre fing mit einem Umbruch an. Der BVB hat sich da neu aufgestellt. Letztendlich zeigt die Personalie Favre, dass der BVB ganz andere Probleme hat als den Trainer.
Und mit Rose geht es weiter. Nur profitiert er nicht von Sancho oder Haaland. Eigentlich bin ich ziemlich müde von dem Verein, um über die Gründe zu diskutieren. Die wurden teilweise schon genannt, aber der Trend zeigt eindeutig, dass seit Tuchel kein Trainer sein Spiel durchsetzen konnte und durfte und das lag sicherlich nicht an den vier Trainern.

Nein sicher nicht allein. Aber ebenso wie Favre zurecht dafür kritisiert wurde, dass man ihn schon beinahe zwingen musste, seine Spielweise an dem auszurichten was der Kader kann, sehe ich auch jetzt wieder einen Trainer, der weder seine eigene Spielweise vermittelt bekommt (Begründung siehe oben) noch offensichtlich in der Lage ist, den Plan so abzuändern, dass die peinliche Gegentorflut die uns seit Beginn der Saison verfolgt mal eingedämmt wird - im Gegenteil wird es grade gefühlt aberwitzig schlimm. Es ist doch irre, wie anfällig diese Defensivtaktik ist und ich weigere mich zu akzeptieren, dass das NUR an den Spielern liegen soll, auch wenn die Kaderzusammenstellung in meinen Augen ohne jede Frage das Hauptproblem dafür ist, warum wir sein Jahren wurschteln, statt Fussball zu spielen.


Wo wurde es immer schlechter? Er hat in Gladbach die CL erreicht und in dieser später das Achtelfinale in einer ziemlich schwierigen Gruppe. Bis zu seinem Wechsel-Outing war er auch voll im Soll. Dass Gladbach nach ihm nicht in die Spur kam, zeigt auch vieles auf. So einfach kann man es sich nicht machen.


Ich meinte in erster Linie die Spielweise und ers tin zweiter wie gut diese funktionierte und erst in dritter, wie erfolgreich der Verein ingesamt damit war.
Oder anders gesat: was wurde gespielt -> wie gut -> mit welchem Ergebnis


Ja, deine Aussage ist trotzdem faktisch falsch.
Er fing relativ unten an und gewann mit der U19 von Salzburg die Youth League. Das war damals eine Sensation, Weltklassetalente hatte man da nicht. Dann stieg er auf und wurde Cheftrainer der ersten Mannschaft. Nach deiner Auffassung müsste es ja schlechter werden, weil die Mannschaft besser wurde. Es wurde aber nicht schlechter. Er führte RB bis in Halbfinale der EL und scheiterte nur in der Verlängerung. Im darauffolgenden Jahr scheiterte man knapp an Neapel, nachdem man in der Gruppe alle Spiele gewonnen hatte, u.a. zweimal gegen den großen Bruder aus Leipzig. Dann ging es nach Gladbach und jetzt musste es aber schlechter werden, oder? Er führte Gladbach auf Platz 4. Das erste Mal seit Favre. Man hatte die drittwenigsten Ggentore und die viele eigene Tore. Gladbach spielte auch ziemlich gut. In der darauffolgenden Saison führte er Gladbach ins Achtelfinale, in einer Gruppe mit Real, Inter und Donezk. Gegen Real und Inter kassierte man in der Nachspielzeit den Ausgleich, sonst wäre es noch souveräner. Nach 18 Spielen stand man auf Platz 5, knapp hinter dem Tabellenzweiten.
Es ist nun mal faktisch falsch zu sagen, dass es schlechter wird, je besser die Mannschaften werden. Da spricht absolut nichts für.
Berücksichtigt man zudem die aktuelle Situation von Gladbach und die Saison aus der BVB eigentlich kam, nachdem man im letzten Jahr sieben Siege benötigte, um sich knapp für die CL zu qualifizieren, gleichzeitig aber auch vom Einbruch der Frankfurter profitierte, dann muss man den Kontext auch richtig einordnen. Die Wahrheit ist, dass man in diesen sieben Spielen einen überragenden Sancho, Dahoud und Reus hatte, die vieles alleine regelten. Diese Form haben die Spieler nicht mehr, Haaland spielt selten und Sancho ist gar nicht da. Das gehört auch zur Wahrheit. Die sieben Spiele überragten, aber Letztendlich war es insgesamt eine schlechte Bundesligasaison.


Du bewegst Dich immer noch auf der Ergebnisebene. Aber bleiben wir mal dabei for the sake of it, obwohl das nicht mein Punkt ist: In Salzburg hatte er *gemessen an der Manschaftstärke* unverhätnismäßig mehr Erfolg als in Gladbach. Und in Gladbach - Stand jetzt - mehr als hier. In diesen beiden letzteren Fällen mit einem Abwärtstrend. Und du schreibst ja noch, obwohl ich an Jugendmannschaften nun überhaupt nicht gedacht habe:
gewann mit der U19 von Salzburg die Youth League. Das war damals eine Sensation, Weltklassetalente hatte man da nicht

Also für mich klingt das genau nach dem, was ich gesagt habe, muss ich mal ganz unverblümt sagen.

Also selbst wenn wir mal sagen we agree not to agree bleibt doch, dass das bisher hier nicht überzeugt. Die Gegentore sind seit Saisonbeginn mein wesentlicher Kritikpunkt an der Mannschaft unter ihm. Aus den Pokalen hat man sich (im Falle der EL: so gut wie) gegen deutlich schwächere Mannschaften nicht durchsetzen können. Und die Liga? Starke Spiele, mittelmäßige und einige regelrechte Totalausfälle. Kader hin oder her, da mischt auch der Trainer mit und ich sehe die Gründe auch darin, dass Du als Favorit einen Fussball spielen musst, der nicht seiner ist.


Abwärtstrend weil er mit RB die EL nicht gewonnen hatte und mit Gladbach nicht die Meisterschaft und die CL? Ist doch Quatsch.
Ich gebe dir recht, dass es bisher nicht überzeugend ist. Ich bezweifle nur, dass es aktuell besser gehen würde. Für mich ist die Mannschaft zu schlecht, wenn einige Spieler ausfallen, die es individuell regeln. Das war auch letztes Jahr so. Man hatte zum Zeitpunkt der Vorsaison 31 Gegentore, fünf weniger aber immer noch viel zu viele. Viele Themen, die man heute anspricht, hatte man auch damals angesprochen, unter Terzic und unter Favre. Wie gesagt, man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, dass Roses Taktik hier scheitert, vor allem wenn die Spieler selbst sagen, dass sie nicht das umsetzen, was der Trainer herausarbeitet. Insgesamt ist Rose für mich persönlich nicht wirklich zu bewerten, weil die Mannschaft in den letzten Jahren gute Trainer teilweise wie Deppen hat aussehen lassen. Ohne den richtigen Kader, der wirklich den BVB Ansprüchen genügt, wird für mich die Trainerposition eine Dauerschleife sein. Es scheint jedoch so, als hätte der BVB es diesmal begriffen (hoffentlich).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 20.02.2022 um 12:35 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16979
20.02.2022 - 12:35 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Abwärtstrend weil er mit RB die EL nicht gewonnen hatte und mit Gladbach nicht die Meisterschaft und die CL? Ist doch Quatsch.

Richtiger Quatsch sogar. Hab ich auch nicht behauptet.

Ich gebe dir recht, dass es bisher nicht überzeugend ist. Ich bezweifle nur, dass es aktuell besser gehen würde. Für mich ist die Mannschaft zu schlecht, wenn einige Spieler ausfallen, die es individuell regeln. Das war auch letztes Jahr so. Man hatte zum Zeitpunkt der Vorsaison 31 Gegentore, fünf weniger aber immer noch viel zu viele. Viele Themen, die man heute anspricht, hatte man auch damals angesprochen, unter Terzic und unter Favre. Wie gesagt, man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, dass Roses Taktik hier scheitert, vor allem wenn die Spieler selbst sagen, dass sie nicht das umsetzen, was der Trainer herausarbeitet.

Dann leidet der Trainer vermutlich an Verblendung, wenn er meint er glaubt durchaus noch, die Mannschaft zu erreichen, weil diese fleißig nickt, wenn er was sagt? Well...

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 20.02.2022 um 12:36 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16980
20.02.2022 - 12:39 Uhr
Zitat von gelbschreib
Zitat von UnderratedCritic

Abwärtstrend weil er mit RB die EL nicht gewonnen hatte und mit Gladbach nicht die Meisterschaft und die CL? Ist doch Quatsch.

Richtiger Quatsch sogar. Hab ich auch nicht behauptet.

Ich gebe dir recht, dass es bisher nicht überzeugend ist. Ich bezweifle nur, dass es aktuell besser gehen würde. Für mich ist die Mannschaft zu schlecht, wenn einige Spieler ausfallen, die es individuell regeln. Das war auch letztes Jahr so. Man hatte zum Zeitpunkt der Vorsaison 31 Gegentore, fünf weniger aber immer noch viel zu viele. Viele Themen, die man heute anspricht, hatte man auch damals angesprochen, unter Terzic und unter Favre. Wie gesagt, man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, dass Roses Taktik hier scheitert, vor allem wenn die Spieler selbst sagen, dass sie nicht das umsetzen, was der Trainer herausarbeitet.

Dann leidet der Trainer vermutlich an Verblendung, wenn er meint er glaubt durchaus noch, die Mannschaft zu erreichen, weil diese fleißig nickt, wenn er was sagt? Well...


Ok, Argumente kommen nicht mehr.. bin raus.
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