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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16311
13.07.2021 - 14:25 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.
BVB - Transferpolitik |#16312
13.07.2021 - 14:36 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
@MrSimpson

Ich geb Dir ja tw recht, da waren schon ein paar ordentliche Transfer-Klopse dabei. Aber auf der anderen Seite, vergisst Du aber aufzurechnen, dass es mWn KEINEN Verein gibt, bei dem Transfers AUSSCHLIESSLICH als Glücksfall erweisen. Mit ist Deine Stellungnahme (Posting) viel zu negativ geraten. Ich hab da auch so einige Durchfaller in diversen Milliardär- oder PL-Clubs gesehen…

Mir stellt sich das so dar, als dürfte man erst Geld für Transfers in die Hand nehmen, wenn man schon in die Glaskugel vorausschauend sagen könnte, wer auch 3 Jahre Leistung bringt, und dann auch noch obendrauf mit Gewinn verkauft wird. Ich finde: Das kann niemand!

Respekt, wenn Du das kannst. Wer, in der europäischen Fussballwelt, sticht denn Dir da so für den BVB zukünftig ins Auge? Auch das wäre mal ein Anfang, statt zu motzen.


ich habe nicht gemotzt, sondern mich mit der Tranferpolitik auseinandergesetzt.
Und die war nun mal teilweise recht wirr.
Daß wir tolle Spieler verpflichtet haben steht ja ausser Frage.
Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß wir mit den Erlösen dieser Superspieler einfach zu wenig angestellt haben.
Ich habe mitnichten das Ziel unsere GF als Vollversager hinzustellen, wenn ich aber komplett am Bedarf vorbei einkaufe, sollte man das ansprechen.
Hätte ich geschrieben wie toll ein Dembele, ein Sancho, ein Pulisic, ein Kagawa, ein Weigl (den zähle ich dazu), ein Haaland eingeschlagen haben, wäre ja nie eine Diskussion entstanden. Da das für mich selbstverständlich ist, daß es auch gute Dinge gab, muss ich sie ja nicht zur Diskussionsgrundlage machen, da sonst keine Diskussion entsteht.
Und klar kann niemand sagen, ob ein Spieler voll einschlägt, außer er hat die Klasse von Haaland, Mbappe, Lewandowski und Co. Das ist aber nicht nur ein Regal zu hoch, sondern gleich mehrere.
Ich nehme exemplarisch mal Schulz. 25,5 Mio.
Der hat bei Hoffenheim in einem ganz anderen System gespielt. Jeder, der sich mit Hoffenheim auseinandergesetzt hat, hat angemerkt: Das ist kein LV für eine Viererkette.
Der hat LM gespielt.
Eine Position, die es bei uns gar nicht gibt.
Dann hole ich Meunier. Der hat seine besten Leistungen bei Belgien gezeigt. Als RM.
Bei Paris ist er als RV regelmäßig kritisiert worden.
Wer spielt bei uns auf RV? Meunier.
Brandt hat bei Leverkusen eine Rolle innegehabt, die er unter Bosz, neben Havertz, fantastisch ausgefüllt hat.
Wir haben aber weder Bosz, noch Havertz, noch ist Brandt ein Spieler, den ich überall hinstellen kann, wie angekündigt.
Das sind jetzt 3 aktuelle Beispiele, die wir momentan im Kader haben und für uns eigentlich so keine Verstärkung sein können, weil sie die Positionen nicht spielen können, die von Ihnen gefordert werden.
Dann kommen hier einige auf die Idee auf die Spieler einzudreschen, weil sie nicht in der Lage sind die Position zu spielen, die sie nicht spielen können.
Das ist doch nicht die Schuld der 3 Spieler, sondern die Schuld einer Transferpolitik, die so nicht nachzuvollziehen ist.
Ich hoffe inständig, daß man auf solche „Experimente“ zukünftig verzichtet, glaube aber, daß man mit Malen schon wieder anfängt einen Spieler zu verpflichten, den man von seiner Paradeposition abzieht, um ihn woanders hinzustellen.
Klar hat der es drauf auch RA spielen zu können. Wann hat er das aber das letzte Mal gemacht?
Regelmäßig? 2018/2019.
Mit 19 Jahren.
daher packe ich nicht den Friede/Freude Eierkuchen Schirm aus, sondern bin nun mal kritisch.
Zu Deinem letzten Absatz: Wer wäre denn für uns geeignet, der in den nächsten 3 Jahren sportlich einschlägt und mit Gewinn verkauft werden könnte: Halstenberg schon mal nicht.
Obwohl der Spielertyp, wie auch schon angemerkt, durchaus interessant ist.
Ich finde allerdings auch, daß es nicht wichtig ist so einzukaufen, daß man mit Gewinn wieder verkaufen kann.
Daher macht Halstenberg dann wieder Sinn, zumindest um hinten stabiler zu stehen.
Ich kann meine gesamte Transferpolitik nicht darauf ausrichten, daß ein Spieler bald wechselt.
Das meine ich ja mit zu hoher Fluktuation.
Wir haben tolle Spieler im Kader, mit denen man ganz schön Geld machen könnte, wenn man es muss.
Reyna, Moukoko, Bellingham sind jetzt nur einige Beispiele.
Es kann aber nicht das Ziel sein, die einfach mit Gewinn herzugeben.
Das Ziel muss sein eine Mannschaft zusammenzustellen in der jeder Spieler auf seiner besten Position spielen kann und es muss zusammenpassen.
Und da sind wir leider noch nicht.
Italien, als Team, lasse ich jetzt nicht gelten, da Mancini fast 80 Spieler ausprobiert hat, bis es gepasst hat. Das kann kein Verein der Welt so machen. Auch wenn es Chelsea schon auf die Spitze getrieben hat.
Wie aber hat zum Beispiel Bergamo es geschafft andauernd die CL Quali zu schaffen? Die haben ein komplett in sich fúnktionierendes Team.
Wie kann es Union Berlin schaffen vor vielen etablierten Clubs zu stehen?
Wie kann es sein, daß Atlético in Spanien Meister wird? (Ja die geben extrem viel Geld aus, aber der Kader ist nun mal nicht so stark, wie der von Real, oder Barca, was die Einzelspieler angeht)
Wie ist Lille in Frankreich Meister geworden?
Da greift ein Rädchen ins andere und das System, welches gespielt wird, können die Spieler morgens um 5 Uhr spielen, wenn es gewünscht ist.
Es muss schlicht und ergreifend Ruhe her. Es muss Stabilität her. Es muss etwas wachsen.
Dafür muss ein Trainer auch mal bleiben dürfen.
Ich hoffe ich konnte Dir mit meinen Gedankengängen etwas aufzeigen, um was es mir geht.
Nicht als Experte (davon gibt es hier genug andere, die viel mehr Ahnung haben, als ich), sondern als einfacher Fan, der ein bisschen Ahnung hat.
BVB - Transferpolitik |#16313
13.07.2021 - 14:47 Uhr
Zitat von saibot76
Zitat von MrSimpson

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.


das ist eher Dein Dreizeiler, der inhaltlich mal gar nichts beizutragen hat.
Deswegen gehe ich auch darauf ein.
Alcacer wurde meistens eingewechselt, nachdem Götze die generische Abwehr müde gelaufen hat.
Frischer Alcacer, Tore.
Nicht umsonst hat er die Jokertore Statistik unangefochten angeführt.
Das kann auch erfolgreich sein.
Kann auch schlicht die Idee von Favre gewesen sein.
Alcacer hat 14 Liga Spiele bestritten, in denen er länger als 60 Minuten auf dem Platz stand.
Von 39!
Wird wohl seinen Grund gehabt haben.
BVB - Transferpolitik |#16314
13.07.2021 - 14:50 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von Zeh-Lizenz

@MrSimpson

Ich geb Dir ja tw recht, da waren schon ein paar ordentliche Transfer-Klopse dabei. Aber auf der anderen Seite, vergisst Du aber aufzurechnen, dass es mWn KEINEN Verein gibt, bei dem Transfers AUSSCHLIESSLICH als Glücksfall erweisen. Mit ist Deine Stellungnahme (Posting) viel zu negativ geraten. Ich hab da auch so einige Durchfaller in diversen Milliardär- oder PL-Clubs gesehen…

Mir stellt sich das so dar, als dürfte man erst Geld für Transfers in die Hand nehmen, wenn man schon in die Glaskugel vorausschauend sagen könnte, wer auch 3 Jahre Leistung bringt, und dann auch noch obendrauf mit Gewinn verkauft wird. Ich finde: Das kann niemand!

Respekt, wenn Du das kannst. Wer, in der europäischen Fussballwelt, sticht denn Dir da so für den BVB zukünftig ins Auge? Auch das wäre mal ein Anfang, statt zu motzen.


ich habe nicht gemotzt, sondern mich mit der Tranferpolitik auseinandergesetzt.
Und die war nun mal teilweise recht wirr.
Daß wir tolle Spieler verpflichtet haben steht ja ausser Frage.
Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß wir mit den Erlösen dieser Superspieler einfach zu wenig angestellt haben.
Ich habe mitnichten das Ziel unsere GF als Vollversager hinzustellen, wenn ich aber komplett am Bedarf vorbei einkaufe, sollte man das ansprechen.
Hätte ich geschrieben wie toll ein Dembele, ein Sancho, ein Pulisic, ein Kagawa, ein Weigl (den zähle ich dazu), ein Haaland eingeschlagen haben, wäre ja nie eine Diskussion entstanden. Da das für mich selbstverständlich ist, daß es auch gute Dinge gab, muss ich sie ja nicht zur Diskussionsgrundlage machen, da sonst keine Diskussion entsteht.
Und klar kann niemand sagen, ob ein Spieler voll einschlägt, außer er hat die Klasse von Haaland, Mbappe, Lewandowski und Co. Das ist aber nicht nur ein Regal zu hoch, sondern gleich mehrere.
Ich nehme exemplarisch mal Schulz. 25,5 Mio.
Der hat bei Hoffenheim in einem ganz anderen System gespielt. Jeder, der sich mit Hoffenheim auseinandergesetzt hat, hat angemerkt: Das ist kein LV für eine Viererkette.
Der hat LM gespielt.
Eine Position, die es bei uns gar nicht gibt.
Dann hole ich Meunier. Der hat seine besten Leistungen bei Belgien gezeigt. Als RM.
Bei Paris ist er als RV regelmäßig kritisiert worden.
Wer spielt bei uns auf RV? Meunier.
Brandt hat bei Leverkusen eine Rolle innegehabt, die er unter Bosz, neben Havertz, fantastisch ausgefüllt hat.
Wir haben aber weder Bosz, noch Havertz, noch ist Brandt ein Spieler, den ich überall hinstellen kann, wie angekündigt.
Das sind jetzt 3 aktuelle Beispiele, die wir momentan im Kader haben und für uns eigentlich so keine Verstärkung sein können, weil sie die Positionen nicht spielen können, die von Ihnen gefordert werden.
Dann kommen hier einige auf die Idee auf die Spieler einzudreschen, weil sie nicht in der Lage sind die Position zu spielen, die sie nicht spielen können.
Das ist doch nicht die Schuld der 3 Spieler, sondern die Schuld einer Transferpolitik, die so nicht nachzuvollziehen ist.
Ich hoffe inständig, daß man auf solche „Experimente“ zukünftig verzichtet, glaube aber, daß man mit Malen schon wieder anfängt einen Spieler zu verpflichten, den man von seiner Paradeposition abzieht, um ihn woanders hinzustellen.
Klar hat der es drauf auch RA spielen zu können. Wann hat er das aber das letzte Mal gemacht?
Regelmäßig? 2018/2019.
Mit 19 Jahren.
daher packe ich nicht den Friede/Freude Eierkuchen Schirm aus, sondern bin nun mal kritisch.
Zu Deinem letzten Absatz: Wer wäre denn für uns geeignet, der in den nächsten 3 Jahren sportlich einschlägt und mit Gewinn verkauft werden könnte: Halstenberg schon mal nicht.
Obwohl der Spielertyp, wie auch schon angemerkt, durchaus interessant ist.
Ich finde allerdings auch, daß es nicht wichtig ist so einzukaufen, daß man mit Gewinn wieder verkaufen kann.
Daher macht Halstenberg dann wieder Sinn, zumindest um hinten stabiler zu stehen.
Ich kann meine gesamte Transferpolitik nicht darauf ausrichten, daß ein Spieler bald wechselt.
Das meine ich ja mit zu hoher Fluktuation.
Wir haben tolle Spieler im Kader, mit denen man ganz schön Geld machen könnte, wenn man es muss.
Reyna, Moukoko, Bellingham sind jetzt nur einige Beispiele.
Es kann aber nicht das Ziel sein, die einfach mit Gewinn herzugeben.
Das Ziel muss sein eine Mannschaft zusammenzustellen in der jeder Spieler auf seiner besten Position spielen kann und es muss zusammenpassen.
Und da sind wir leider noch nicht.
Italien, als Team, lasse ich jetzt nicht gelten, da Mancini fast 80 Spieler ausprobiert hat, bis es gepasst hat. Das kann kein Verein der Welt so machen. Auch wenn es Chelsea schon auf die Spitze getrieben hat.
Wie aber hat zum Beispiel Bergamo es geschafft andauernd die CL Quali zu schaffen? Die haben ein komplett in sich fúnktionierendes Team.
Wie kann es Union Berlin schaffen vor vielen etablierten Clubs zu stehen?
Wie kann es sein, daß Atlético in Spanien Meister wird? (Ja die geben extrem viel Geld aus, aber der Kader ist nun mal nicht so stark, wie der von Real, oder Barca, was die Einzelspieler angeht)
Wie ist Lille in Frankreich Meister geworden?
Da greift ein Rädchen ins andere und das System, welches gespielt wird, können die Spieler morgens um 5 Uhr spielen, wenn es gewünscht ist.
Es muss schlicht und ergreifend Ruhe her. Es muss Stabilität her. Es muss etwas wachsen.
Dafür muss ein Trainer auch mal bleiben dürfen.
Ich hoffe ich konnte Dir mit meinen Gedankengängen etwas aufzeigen, um was es mir geht.
Nicht als Experte (davon gibt es hier genug andere, die viel mehr Ahnung haben, als ich), sondern als einfacher Fan, der ein bisschen Ahnung hat.
Danke, prima Posting, danke für die Mühe – mit der Meinung geh ich dann auch konform.daumen-hoch

•     •     •

Nichts war früher besser.
Aber es gab Dinge, die waren früher einfach gut.
Und das wären sie auch heute noch. Wenn man die Finger davon gelassen hätte.
© J. Malmsheimer
BVB - Transferpolitik |#16315
13.07.2021 - 15:05 Uhr
Zitat von MrSimpson

Zitat von saibot76

Zitat von MrSimpson

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.


das ist eher Dein Dreizeiler, der inhaltlich mal gar nichts beizutragen hat.
Deswegen gehe ich auch darauf ein.
Alcacer wurde meistens eingewechselt, nachdem Götze die generische Abwehr müde gelaufen hat.
Frischer Alcacer, Tore.
Nicht umsonst hat er die Jokertore Statistik unangefochten angeführt.
Das kann auch erfolgreich sein.
Kann auch schlicht die Idee von Favre gewesen sein.
Alcacer hat 14 Liga Spiele bestritten, in denen er länger als 60 Minuten auf dem Platz stand.
Von 39!
Wird wohl seinen Grund gehabt haben.


Du verklärst hier ständig die Vergangenheit. Ja, es hatte einen Grund. Paco wurde am Anfang immer eingewechselt, weil er wahnsinnig wenig Spielpraxis hatte, als er ausgeliehen wurde und keine Spielfitness hatte, um 90 Minuten zu spielen. Als er irgendwann soweit war, ist er immer wieder mit Kleinigkeiten ausgefallen und fand nie seinen Rhythmus. In den 1,5 Jahren hatte er gefühlt 15 Wehwehchen gehabt, ob es die Muskeln waren oder die Schulter. Dass man ihn nur als Joker nutzte, ist nicht so geplant gewesen, wie du es beschreibst. Zumal er sicherlich in dieser Phase die beste Form seines Lebens hatte. Er wurde auch wieder in die Nationalmannschaft berufen und hat auch dort zu Beginn getroffen wie er wollte. Das lag nicht nur daran, dass er Joker war.
Paco kam spät, als man feststellte, dass man doch einen Stürmer benötigt. Da hat man sich im Verein komplett verhauen, weil man dachte, dass Philipp dies ausfüllen könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 13.07.2021 um 15:09 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16316
13.07.2021 - 15:16 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von saibot76

Zitat von MrSimpson

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.


das ist eher Dein Dreizeiler, der inhaltlich mal gar nichts beizutragen hat.
Deswegen gehe ich auch darauf ein.
Alcacer wurde meistens eingewechselt, nachdem Götze die generische Abwehr müde gelaufen hat.
Frischer Alcacer, Tore.
Nicht umsonst hat er die Jokertore Statistik unangefochten angeführt.
Das kann auch erfolgreich sein.
Kann auch schlicht die Idee von Favre gewesen sein.
Alcacer hat 14 Liga Spiele bestritten, in denen er länger als 60 Minuten auf dem Platz stand.
Von 39!
Wird wohl seinen Grund gehabt haben.


Das war auf deine komplette Aufstellung bezogen. Du schaust dir die Transfers der letzten Jahre an, subtrahierst alle, die eingeschlagen sind. Dann werden diejenigen, die sich mit Gewinn wieder verkaufen ließen, ebenfalls gestrichen um dann festzustellen: Da läuft was schief.
Alle anderen Faktoren werden einfach ausgeblendet.

Nur ein Beispiel: 2016 kam Schürrle, der wohl teuerste Flopp bislang. Bekanntlich waren/sind Götze, Reus und Schürrle eng miteinander befreundet. Eine Offensivreihe von Schü-Götze-Reus hätte der Jackpot sein können, 2 Jahre nach der WM. Ein deutsches Trio in der Offensive, die genau die Verbundenheit zum Verein leben würde, die du so sehr vermisst. Mit Mor und Dembele hattest du die zu dem Zeitpunkt wohl begehrtesten Flügeldribbler, die man perfekt hätte aufbauen können. Dahinter dann u. a. Rode, Weigl und Castro. Leider kam es aber eben anders. Götzes Stoffwechselkrankheit und auch bei Schürrle lief es nicht rund. Nicht zu vergessen der Anschlag in 2017, die Tuchel-Geschichte usw.
Es gibt immer sehr viele andere Faktoren, die nicht vorhersehbar sind. Selbst bei den "Superstars". Frag mal in Barca nach Dembele oder Griezmann. Bei Real nach einem gewissen Eden Hazard. Bei Bayern nach Renato Sanches.

Fazit: Schürrle hat enorm viel Kohle verbrannt, die mögliche Idee dahinter verstehe ich aber zu 100 %. Es liegt halt nicht immer nur an den Spielern, sondern an zig weiteren Faktoren, die aber auch nicht alle öffentlich gemacht werden.
BVB - Transferpolitik |#16317
13.07.2021 - 15:24 Uhr
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von MrSimpson

Zitat von saibot76

Zitat von MrSimpson

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.


das ist eher Dein Dreizeiler, der inhaltlich mal gar nichts beizutragen hat.
Deswegen gehe ich auch darauf ein.
Alcacer wurde meistens eingewechselt, nachdem Götze die generische Abwehr müde gelaufen hat.
Frischer Alcacer, Tore.
Nicht umsonst hat er die Jokertore Statistik unangefochten angeführt.
Das kann auch erfolgreich sein.
Kann auch schlicht die Idee von Favre gewesen sein.
Alcacer hat 14 Liga Spiele bestritten, in denen er länger als 60 Minuten auf dem Platz stand.
Von 39!
Wird wohl seinen Grund gehabt haben.


Du verklärst hier ständig die Vergangenheit. Ja, es hatte einen Grund. Paco wurde am Anfang immer eingewechselt, weil er wahnsinnig wenig Spielpraxis hatte, als er ausgeliehen wurde und keine Spielfitness hatte, um 90 Minuten zu spielen. Als er irgendwann soweit war, ist er immer wieder mit Kleinigkeiten ausgefallen und fand nie seinen Rhythmus. In den 1,5 Jahren hatte er gefühlt 15 Wehwehchen gehabt, ob es die Muskeln waren oder die Schulter. Dass man ihn nur als Joker nutzte, ist nicht so geplant gewesen, wie du es beschreibst. Zumal er sicherlich in dieser Phase die beste Form seines Lebens hatte. Er wurde auch wieder in die Nationalmannschaft berufen und hat auch dort zu Beginn getroffen wie er wollte. Das lag nicht nur daran, dass er Joker war.
Paco kam spät, als man feststellte, dass man doch einen Stürmer benötigt. Da hat man sich im Verein komplett verhauen, weil man dachte, dass Philipp dies ausfüllen könnte.


Ich verkläre gar nichts, da Du mir ja sogar zustimmst.
Außer Du verklärst auch. Willkommen im Club der Verklärer. grins
Ich habe doch nicht das Gegenteil geschrieben, sondern schlicht festgestellt, daß Alcacer von 39 Spielen nur 14 über 60 Minuten auf dem Platz stand.
Und daß er unserem Spiel als Mannschaft spielerisch weitergeholfen hat, willst Du bitte nicht behaupten.
Alcacer war ein perfekter Knipser, aber ansonsten hat er sich am Spiel nicht sonderlich beteiligt.
Die Kritik gab es übrigens auch an Batshuayi.
Der hat auch getroffen, aber spielerischen Input gab es da jetzt auch nicht groß.
Ich finde halt einfach, daß beide Spieler nicht so zu uns gepasst haben, wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich kann doch nur meinen Standpunkt hier äußern.
Damit kann ja gerne jeder anders umgehen, aber als Troll lasse ich mich nicht bezeichnen, wenn ich hier Seitenlang über die Tranferpolitik und meine Sicht der Dinge argumentiere und einer kommt mit einem Dreizeiler anmarschiert . Ebenso gebe ich mich auch nicht damit zufrieden, wenn man sich einzelne Rosinen rauspickt und sich nicht die Zeit nimmt den gesamten Kontext zu lesen und zu verstehen.
Kritik kann ich durchaus ab, sie sollte aber dann bitte mit Fakten unterfüttert werden und nicht in einem belanglosen Dreizeiler enden. Oder mit dem Kommentar nach dem Motto: „Ich spare mir jetzt einen Kommentar, weil das zu lang wird.“
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrSimpson am 13.07.2021 um 15:27 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16318
13.07.2021 - 15:39 Uhr
Zitat von saibot76
Zitat von MrSimpson

Zitat von saibot76

Zitat von MrSimpson

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von MrSimpson

Zitat von barcaberlin

Zitat von emes10

Zitat von MrSimpson

Zitat von emes10

Zu der Fluktuation:
16/17 : 9 Zugänge / 8 Abgänge.
17/18 : 10 Zugänge / 15 Abgänge
18/19: 10 Zugänge/ 16 Abgänge
19/20: 8 Zugänge/ 14 Abgänge
20/21: 3 Zugänge/ 8 Abgänge
Da sind jetzt Leihen mit drin. Aber mir kann doch keiner erzählen, daß sich so eine intakte Teamhierarchie bildet?
Teilweise waren das übrigens Spieler, die bei uns durchaus mit Stammplatzambitionen verpflichtet wurden.
Vom Kader aus der Saison 18/19 sind 20 Spieler weg.
14 sind noch da. Darunter auch Schmelzer, Sancho, Wolf, Bürki, die bei uns keine Rolle mehr spielen werden.
Das heißt wir haben es geschafft in 3 Jahren unseren Kader komplett auf links zu drehen und es gab keinerlei Entwicklung. Wir tauschen also weiterhin fröhlich aus.
Das mit dem Spielpech in der Hinrunde ist Ansichtssache.
Sehe ich halt anders. Wir hatten teilweise keine Lösungen und haben einfach schlecht gespielt.


Und bei welchen Vereinen ist das anders?
Leverkusen hat auch nur noch 14 Spieler von 1819.
Wie ist die Fluktuation bei anderen vereinen?
Auch bei Leipzig zähle ich jedes Jahr zweistellige Zu und Abgänge. Bei Barca geschaut, in einer Saison 20 Abgänge.
Das sind normale Zahlen.
War es früher, in unseren erfolgreichen, vergangenen Tagen anders? Nein, auch da war die fluktuation ähnlich hoch.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, die ich nachgeschaut habe, und keins lässt a) den Schluss zu, dass es früher anders war, oder b) es ein Grund für Erfolg oder Misserfolg ist.
Daher ist das Argument für mich nicht stichhaltig.
Vor allem letztes Jahr und dieses Jahr werden wohl sogar wenig Transfers stattfinden oder fanden vergleichsweise statt.


Seit Klopps Amtsantritt bis einschließlich 15/16 hatten wir im Schnitt 5,9 Zugänge pro Saison und in den vier darauf folgenden Saison bis zu Corona hatten wir dann im Schnitt 9.25 und damit 57% mehr als zuvor.

Anzahl externer Zugänge:
08/09 : 9
09/10 : 7
10/11: 6
11/12: 3
12/13: 5
13/14: 5
14/15: 7
15/16: 5
-------------------------
16/17 : 9
17/18 : 10
18/19: 10
19/20: 8
-------------------------
20/21: 3

Guckt man mal ein wenig auf die Konkurrenz im Zeitraum 2016/17 - 2019/20 dann sieht es wie folgt aus:
Gladbach: 6 (5/5/7/7)
Bayer: 5.75 (6/5/4/8)
Bayern: 4.5 (7/2/7/2)
Leipzig: 7.75 ( 9/6/8/8)
Wolfsburg

Die normalen Abgangszahlen bewegen sich also normalerweise deutlich mehr in der Richtung von dem was wir zu Kloppzeiten so sahen mit um die 6 Zugänge. Selbst Leipzig was naturgemäß durch den schnellen Aufstieg und das Geschäftsmodell mit Salzburg ein paar mehr Transfers tätigt kommt auf 1.5 Transfers pro Saison weniger und nimmt man auf beiden Seiten Ersatztorhüter raus sind es sogar auch 2 Transfers im Schnitt die der BVB hier mehr tätigte in diesen 4-Jahreszeitraum.

Insofern kann ich irgendwie weder nachvollziehen wie du da keine Unterschiede zur Vergangenheit feststellst noch wie du bei der Konkurrenz nachgeguckt haben willst und auf ähnliche Werte wie bei uns kommst.


Danke für das Zusammensuchen von den Zahlen.
Aber auch an Dich: Das meine ich so eigentlich nicht.
Um es nochmal zu sagen: Fluktuation gibt es immer. Transfers können nicht sitzen, das passiert.
Bei uns ist es aber langsam Routine viel zu viel Geld für Spieler auf den Markt zu werfen, die dann ihre Leistung nicht bringen.
Damit meine ich mitnichten Transfers der Marke Wolf. Da war vorher den meisten klar, daß das schwierig sein könnte. Das Risiko ist man eingegangen, war im Nachhinein finanziell nicht der Supergau.
Toljan ebensowenig.
Dahoud hat sich entwickelt, hat aber auch die Zeit bekommen.
Ich meine Transfers, der Marke: Schürrle, Rode, Götze, Isak, Mor, Yarmolenko, Alcacer, Philipp, Balerdi, Diallo, Schulz, Brandt und Meunier.
Und ich habe mit Absicht die Saison 16/17 gewählt, da ein normaler Spieler einen Fünfjahresvertrag unterschreibt und damals auch Dembele gekommen ist.
Mor und Isak kommen dazu, weil man damals für beide fast 17 Millionen ausgegeben hat.
Mir ist übrigens auch klar, daß man auch wieder Transfereinnahmen mit diesen Spielern hatte.
Da vergessen aber einige, daß diese Spieler das Gehaltsbudget belastet haben und die Beraterkosten, die ja nicht allzu niedrig bei uns sind.
Von einem Nullsummen Spiel kann man da also beim besten Willen nicht sprechen.
Rechne ich konservativ hat jeder dieser Spieler im Schnitt um die 5 Millionen verdient.
Das sind alleine bei diesen 13 Spielern 65 Millionen pro Jahr, die sie da waren.
Da Diallo, Götze, Philipp (bis zu seiner Verletzung) und Alcacer teilweise gute Leistungen gebracht haben, haben sie in der Auflistung eigentlich nichts verloren. Diese Transfers zeigen aber deutlich wie kopflos man auf dem Transfermarkt agiert hat.
Götze fehlte schon immer die Geschwindigkeit. Im Nachhinein wurde er dafür andauernd kritisiert.
Dazu kam, daß es seine Position bei uns eigentlich gar nicht gegeben hat.
Diallo wurde zum Verhängnis, daß plötzlich die Hummels Rückkehr im Raum stand und, daß er quasi hinten von Position auf Position geschoben wurde.
Alcacer war nur dafür gut die letzte halbe Stunde ein Spiel zu drehen. (Polemisch ausgedrückt) Fit war er eigentlich fast nie.
Philipp hat Sinn ergeben, wurde dann aber fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Alleine die Mißverständnisse, die da sonst so aufgelistet wurden haben insgesamt

Gekostet:
Schürrle: 30 Mio
Rode: 12 Mio.
Yarmolenko: 25 Mio.
Toprak: 12 Mio.
Balerdi: 15,5 Mio
Diallo: 28 Mio.
Alcacer: 23 Mio.
Brandt: 25 Mio.
Schulz: 25,5 Mio.
Götze: 22 Mio.

insgesamt: 218 Millionen Euro.
Ohne Gehälter, ohne Spieler, wie Wolf, Isak Mor und wie sie sonst so heißen und schon längst nicht mehr da sind, ohne Beratergebühren, ohne Boni.

Kommen wir also mal zu den Einnahmen, die wir durch diese Spieler wieder generiert haben.
Schürrle: 0
Rode : 4 Millionen
Yarmolenko: 20 Millionen
Toprak: 5 Millionen
Balerdi: 11 Millionen mit Bonus.
Diallo: 32 Millionen
Alcacer: 23 Millionen
Götze : 0
Schulz und Brandt sind noch da, beide spielen jetzt keine gewichtige Rolle.
Macht insgesamt: 95 Millionen Euro.

Das sind 123 Millionen Euro, die einfach so weg sind.
Ohne sportlichen Mehrwert, ohne Perspektive.
Man muss konstatieren: Das ist mau.
Zum Glück ist Zorc ein starker Verkäufer. Der hat es immerhin noch geschafft Mor, Isak mit Gewinn zu veräußern.
Aber es zeigt auch wo der Schuh drückt.
Die ganze Transferpolitik ist in sich recht schwammig.
Man hat quasi mit den Einnahmen des Dembele Verkaufs nichts nachhaltiges erreicht. All diese Spieler haben/hatten nicht die Klasse uns zu verbessern, uns stabiler werden zu lassen.
Das Konstrukt wurde immer wackliger, da im Fundament der Beton nicht trocken war und auch noch nicht ist.
Wenn man mir mit Vergleichen ankommt: der HSV und Schalke haben es ähnlich schlecht gemacht, die hatten aber keinen Dembele, keinen Pulisic, keinen Aubameyang, den sie für große Gelder verkaufen konnten, dazu haben sie wirtschaftlich katastrophal gearbeitet, was man bei uns so ja nicht behaupten kann, da man ja nur Geld zum Fenster rausgeworfen hat, welches da war.
Die Krux ist und war: Man hat nicht so eingekauft, wie benötigt, sondern hat Namen gekauft.
Die hat man den verschiedenen Trainern, die alle grundverschiedene Auffassungen von Fußball hatten vor die Nase gesetzt und ist nach dem Motto verfahren: Mach mal.
Bosz ist damit voll auf die Nase gefallen, Stöger hat das irgendwie noch hinbekommen. Favre hat das System so angepasst, daß es von den Ergebnissen gepasst hat und Terzic hat Sekundenkleber benutzt.
Kommen wir zur Gegenwart:
Jetzt haben wir die Sancho Millionen.
Ich hoffe inständig, daß man das Geld sinnvoll nutzt.
Zweifel sind nach all den geholten Spielern, die viel versprochen haben, aber nichts gehalten haben angebracht.
Wenn dann hier durchs Forum der Name Halstenberg geistert, der vom Spielertypus ja durchaus Sinn ergeben würde, aber halt auch schon 30 Jahre alt wird, sollte man anfangen zu beten. (Auch polemisch).
Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige Spieler, die LV, LIV spielen könnten, die dem Spielertypus ähneln, aber nun mal nicht 30 Jahre alt sind. Ich erwarte da keinen LV von Weltklasseformat, sondern einen, der seinen Job zuverlässig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Und nochmal: Andere Vereine interessieren mich eigentlich nicht.
Leverkusen rennt seinem Anspruch seit langer Zeit hinterher.
Leipzig hat ein Fundament mit einigen Spielern, die immerfort Stammspieler sind und schon lange im Verein sind.
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt jetzt auch noch mal ausführlicher darlegen.
Es geht nicht um die Fluktuation an sich, sondern um die Fluktuation von potentiellen Verstärkungen, die gescheitert sind.


Kein Mehrwert? Da machst Du ja schon einen gewaltigen Fehler:
Schürrle (3): 30 Mio 51 Spiele 2832 Min. 18 Scores
Rode (2): 12 Mio. 22 Spiele, 967 Min 1 Score
Yarmolenko (1): 25 Mio. 26 Spiele, 1598 Min. 12 Scores
Toprak (3): 12 Mio. 51 Spiele, 3545 Min. 1 Score
Balerdi (1): 15,5 Mio 8 Spiele 135 Min.
Diallo (1): 28 Mio. 38 Spiele, 3257 Min. 2 Scores
Alcacer (2): 23 Mio. 47 Spiele, 2454 Mon. 30 Scores
Götze (4): 22 Mio: 103 Spiele 6252 Min. 31 Scores

Du redest also von 346 Einsätzen, 19442 Minuten und 95 Scores. Wenn das für Dich keinen (Mehr)Wert hat? Okay.

Dazu bringt diese ziemlich wilde Zusammenstellung eigentlich was? Warum postest Du nicht pro Jahr und mit Einnahmenseite?

Davon abgesehen, dass Diallo und Alcacer alles, aber keine Enttäuschungen waren ein Toprak seine Leistung insgesamt gebracht hat, berücksichtigst Du keine langwierigen Krankheiten und Verletzungen wie bei Götze und Rode. Und noch wichtiger - Du erkennst offenbar nicht, dass ein Kader aus um die 25 Spielern besteht, von denen aber eben nur 11 Spielen können. Und wenn man junge Top-Talente wie Dembele, Diallo, Bellingham, Sancho, Pulisic, Haaland so schnell hochziehen kannst, bleiben ganz logisch andere Spieler auf der Strecke. Also völlige Normalität. Und genau dafür steht der BVB nun auch. Gerade mit einem quasi dauerhaften CL-Kader. Dies ist bei anderen Vereinen anders. Dazu ist natürlich auch der Mitteleinsatz ein anderer, so dass auch die Zahlen nicht vergleichbar sind.


Was bringt es mir, wenn ein Spieler 3000 Minuten auf dem Platz steht, aber nur Mist zusammenspielt?
Ist das dann ein Mehrwert?
Steht dafür ein anderer auf dem Platz sorgt der für diese Scorer.
Wir spielen ja dann nicht zu 7.
Auch Dir würde ich empfehlen ganze Texte zu lesen. Denn mir ging es alleine darum Spieler aufzuzählen, die die schräge Einkaufspolitik aufzeigen.
Schräg deswegen, weil diese Spieler teils überhaupt nicht ins System gepasst haben.
Davon haben wir übrigens noch einige im Kader.
Alcacer war aus meiner Sicht übrigens was seine Statistiken (Tore) angeht super. Aber eigentlich hat er ansonsten kaum am Spiel teilgenommen.
Das haben hier unzählige User auch angemerkt.


Ist das eine sonderbare Art von Satire, oder meinst du das ernst? Das ist glaube ich der absurdeste und irrsinnigste Post, den ich bislang hier auf TM gelesen habe. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das ein Trollversuch ist und gehe da nicht näher drauf ein.


das ist eher Dein Dreizeiler, der inhaltlich mal gar nichts beizutragen hat.
Deswegen gehe ich auch darauf ein.
Alcacer wurde meistens eingewechselt, nachdem Götze die generische Abwehr müde gelaufen hat.
Frischer Alcacer, Tore.
Nicht umsonst hat er die Jokertore Statistik unangefochten angeführt.
Das kann auch erfolgreich sein.
Kann auch schlicht die Idee von Favre gewesen sein.
Alcacer hat 14 Liga Spiele bestritten, in denen er länger als 60 Minuten auf dem Platz stand.
Von 39!
Wird wohl seinen Grund gehabt haben.


Das war auf deine komplette Aufstellung bezogen. Du schaust dir die Transfers der letzten Jahre an, subtrahierst alle, die eingeschlagen sind. Dann werden diejenigen, die sich mit Gewinn wieder verkaufen ließen, ebenfalls gestrichen um dann festzustellen: Da läuft was schief.
Alle anderen Faktoren werden einfach ausgeblendet.

Nur ein Beispiel: 2016 kam Schürrle, der wohl teuerste Flopp bislang. Bekanntlich waren/sind Götze, Reus und Schürrle eng miteinander befreundet. Eine Offensivreihe von Schü-Götze-Reus hätte der Jackpot sein können, 2 Jahre nach der WM. Ein deutsches Trio in der Offensive, die genau die Verbundenheit zum Verein leben würde, die du so sehr vermisst. Mit Mor und Dembele hattest du die zu dem Zeitpunkt wohl begehrtesten Flügeldribbler, die man perfekt hätte aufbauen können. Dahinter dann u. a. Rode, Weigl und Castro. Leider kam es aber eben anders. Götzes Stoffwechselkrankheit und auch bei Schürrle lief es nicht rund. Nicht zu vergessen der Anschlag in 2017, die Tuchel-Geschichte usw.
Es gibt immer sehr viele andere Faktoren, die nicht vorhersehbar sind. Selbst bei den "Superstars". Frag mal in Barca nach Dembele oder Griezmann. Bei Real nach einem gewissen Eden Hazard. Bei Bayern nach Renato Sanches.

Fazit: Schürrle hat enorm viel Kohle verbrannt, die mögliche Idee dahinter verstehe ich aber zu 100 %. Es liegt halt nicht immer nur an den Spielern, sondern an zig weiteren Faktoren, die aber auch nicht alle öffentlich gemacht werden.


Dann zitiere doch bitte den richtigen Kommentar, daß nicht alles quer läuft.
Du fandest also Schürrle und Götze eine gute Idee?
Ich nicht.
Ich fand es von Anfang an sehr gewagt, da Götze zu langsam und Schürrle zu limitiert war.
Bei Mor war ich auch extrem kritisch. Übrigens auch nicht nur ich.
Bei Rode frage ich mich auch heute noch was die Idee dahinter war.
Ich lag dagegen völlig falsch bei Yarmolenko, Brandt, Castro und Toprak. Die habe ich allesamt als spitze empfunden, was sich als Trugschluß rausgestellt hat.
Mir ging es bei der Aufstellung darum, daß man Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt.
Habe ich übrigens extra noch mal ausgeführt, damit wir nicht endlos in der Vergangenheit rumkramen.
Es ist übrigens Dein gutes Recht meine Meinung nicht gut zu finden. Das erwarte ich auch gar nicht.
Ist ja meine.
Und da ich in einem freien Land lebe und die Sache nunmal so sehe, nehme ich mir das Recht raus zu schreiben, was ich über das Thema denke.
Daß man dann sofort als Troll bezeichnet wird, entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn derjenige, der das schreibt noch nicht mal in der Lage ist auf den richtigen Kommentar zu antworten.
BVB - Transferpolitik |#16319
13.07.2021 - 20:21 Uhr
Zitat von Polylemma
Natürlich sollte man in der Nachbetrachtung immer ins Detail gehen und jeden Transfer einzeln durchleuchten. Teilweise liest sich die vorherige Betrachtung aber so, als ob man hier quasi fast den Bus gegen die Wand gefahren hat. Man kann aber auch einfach Mal folgende grob gerundete Makro-Sicht festhalten (ich greife das Betrachtungsfenster 16/17+ auf):
16/17: -30 Mio.
17/18: +160 Mio.
18/19: +24 Mio.
19/20: -16 Mio.
20/21: -43 Mio.
21/22: +2 Mio. (+X Sancho etc.)
-----
+ 97 Mio.

2 Pokalsiege
2x CL Viertelfinale
2x CL Achtelfinale
1x CL Gruppenphase

Konstant in der CL gewesen, zwei Pokale gewonnen. Sogar mal nahe an der Meisterschaft gewesen und in der CL wäre 2x auch evtl. mehr drin gewesen (Anschlag und ohne Sancho gegen City). Unterm Strich ist das sowohl finanziell, als auch sportlich erfolgreich.


Genauso sieht das aus, die vollkommen überzogene Erwartunghaltung hier ist ein Problem.
So wie der BVB zur Zeit oben dran bleibt, das hat noch kein anderer Verein geschafft. Und irgendwann wird das auch schief gehen.

•     •     •

"Zeige Anmut beim Sieg und Demut in der Niederlage"
BVB - Transferpolitik |#16320
13.07.2021 - 21:04 Uhr
Hallo allerseits,

sehe ich das richtig dass folgende Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen und nach der Saison ablösefrei wären?

Zagadou
Delaney
Witsel
Dahoud

Aus meiner Sicht schlechte Arbeit. Zagadou und Witsel werden doch garantiert ablösefrei gehen. Bei Delaney kann man hoffen ihn noch zu verkaufen und bei Dahoud ihn zu verlängern. Aber so etwas muss meines Erachtens nach vor dem 30.06 geklärt sein.

•     •     •

-----------------------------Thomforde ---------------------

Miller ----- Trulsen ------ Frosch ------ Stanislawski

Stender ------ Boll ------ Zander ------ Porges -------

-----------------------------Golke-----------------------------

---------------------------Gerber------------------------------
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