BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
11.08.2020 - 11:33 Uhr
Bzgl eines erwünschten Depay-Tranfers habe ich jetzt schon öfter den Mahner gespielt, sorry dafür; aber ich denke nach wie vor, dass man kann das Ganze recht simpel runterbrechen kann:
Der BVB gibt schon lange kein Geld mehr aus, das nicht da ist und Geld für ein Paket wie Depay ist schlicht nicht mehr vorhanden. Zudem steht momentan kein Abgang in Aussicht, der das Ganze halbwegs gegenfinanzieren würde. Punkt. So schätze ich es aufgrund der aktuellen Situation ein und gebe mich daher auch keinen Träumen oder Rechenspielen hin.
Der BVB gibt schon lange kein Geld mehr aus, das nicht da ist und Geld für ein Paket wie Depay ist schlicht nicht mehr vorhanden. Zudem steht momentan kein Abgang in Aussicht, der das Ganze halbwegs gegenfinanzieren würde. Punkt. So schätze ich es aufgrund der aktuellen Situation ein und gebe mich daher auch keinen Träumen oder Rechenspielen hin.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von goetzeus86 am 11.08.2020 um 11:48 Uhr bearbeitet
11.08.2020 - 11:41 Uhr
Zitat von Borussenpower1
Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Zitat von oldlovebvb
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...
Zitat von robstar
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...

Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
11.08.2020 - 11:55 Uhr
Zitat von Borussenpower1
Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch Elementares - mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) - auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Zitat von oldlovebvb
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...
Zitat von robstar
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...

Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch Elementares - mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) - auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Einen Depay bekommst Du aber auch nur wegen seinem Kreuzbandriß für mögliche 25 Mio. EUR.
Ein Depay ohne Kreuzbandriß liegt dann bei 40-50 Mio. EUR.
Ausserdem ist für mich der Abgang von Sancho in 2021 relativ klar. Das heisst, dass man die jetzigen Ausgaben ein Jahr später wieder einspielt.
Ein Handgeld von 5-8 Mio. EUR halte ich für utopisch. Wäre er jetzt ablösefrei - ok. Aber ist er nicht.
Dazu bekommt er ein fettes Gehalt. Sehe da keinen Anlaß für irgendein Handgeld.
Der letzte Punkt ist, dass man bei Reus aus der Lohnfortzahlung raus ist. Wenn seine Verletzung - wie zuletzt berichtet - die gesamte Vorrunde andauert, zahlt man auch so lange nicht mehr das Gehalt von Reus. Daher ist das Gehalt von Depay - zumindest für diese Dauer - keine Mehrbelastung. Und im Sommer ist dann Sancho weg. Die Mehrbelastung würde nur für die Rückrunde bestehen, wenn Reus und Sancho an Bord wären.
11.08.2020 - 12:01 Uhr
Zitat von Xaxarious
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Zitat von Borussenpower1
Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Zitat von oldlovebvb
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...
Zitat von robstar
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...

Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Depay wäre auf das nächste Jahr bezogen kein wirklicher Sancho Nachfolger.
In einem 3-5-2 könnte Depay schon zur Waffe werden, aber würde auch vermutlich den günstigeren Weg wählen.
Hlozek wäre weiterhin für mich die 1a Variante als Reus Nachfolger.
Ein hochveranlagter Jungsspund der in der U19 Spielpraxis sammelt und bei den Profis öfter mal mittrainiert wäre noch das I-Tüpfelchen. Flügelspieler natürlich und sollte nicht viel kosten.
Finde den Kader ziemlich gut aufgestellt, eben 1 Offensivspieler der auch St spielen kann würde den Kader perfekt abrunden.
11.08.2020 - 12:18 Uhr
Zitat von Vintage09
Depay wäre auf das nächste Jahr bezogen kein wirklicher Sancho Nachfolger.
In einem 3-5-2 könnte Depay schon zur Waffe werden, aber würde auch vermutlich den günstigeren Weg wählen.
Hlozek wäre weiterhin für mich die 1a Variante als Reus Nachfolger.
Ein hochveranlagter Jungsspund der in der U19 Spielpraxis sammelt und bei den Profis öfter mal mittrainiert wäre noch das I-Tüpfelchen. Flügelspieler natürlich und sollte nicht viel kosten.
Finde den Kader ziemlich gut aufgestellt, eben 1 Offensivspieler der auch St spielen kann würde den Kader perfekt abrunden.
Zitat von Xaxarious
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Zitat von Borussenpower1
Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Zitat von oldlovebvb
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...
Zitat von robstar
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...

Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Depay wäre auf das nächste Jahr bezogen kein wirklicher Sancho Nachfolger.
In einem 3-5-2 könnte Depay schon zur Waffe werden, aber würde auch vermutlich den günstigeren Weg wählen.
Hlozek wäre weiterhin für mich die 1a Variante als Reus Nachfolger.
Ein hochveranlagter Jungsspund der in der U19 Spielpraxis sammelt und bei den Profis öfter mal mittrainiert wäre noch das I-Tüpfelchen. Flügelspieler natürlich und sollte nicht viel kosten.
Finde den Kader ziemlich gut aufgestellt, eben 1 Offensivspieler der auch St spielen kann würde den Kader perfekt abrunden.
Genau das kann Depay, ist sowas wie ein Offensivallrounder.
Ich finde es halt schon seltsam, die Bundesligavereine halten sich was Transfers angeht, doch sehr zurück und die anderen Topligen investieren fleißig, da braucht man sich auch nicht zu wundern, dass keine internationalen Titel gewonnen werden und die anderen Länder sind genauso von Corona bzw. den finanziellen Folgen betroffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVB-Fan82 am 11.08.2020 um 12:19 Uhr bearbeitet
11.08.2020 - 12:18 Uhr
Bevor ein Depay hier aufschlägt( was eigentlich ein wichtiger Baustein wäre ) da Reus wieder komplett unplanbar ist , muss erstmal was auf der Abgangsseite passieren !
Mit Dahoud und Wolf sind jetzt 2 Spieler im Kader die man ohne Probleme abgeben kann .
Zusammen würde sie aber nichtmal die Summe einbringen die man für Depay benötigt was die Ablöse betrifft .
Vom Gehalt Würde Depay sicher auch um die 8 Millionen kosten, denke das Gehalt könnte man stemmen , da einiges an Gehalt frei geworden ist !
Götze , Schürrle , Toprak dazu dann noch Wolf und Dahoud das sind sicher um die 25-30 Millionen an Gehalt die man spart .
Denke dennoch das dass Paket Depay aktuell einfach kaum zu stemmen ist
Mit Dahoud und Wolf sind jetzt 2 Spieler im Kader die man ohne Probleme abgeben kann .
Zusammen würde sie aber nichtmal die Summe einbringen die man für Depay benötigt was die Ablöse betrifft .
Vom Gehalt Würde Depay sicher auch um die 8 Millionen kosten, denke das Gehalt könnte man stemmen , da einiges an Gehalt frei geworden ist !
Götze , Schürrle , Toprak dazu dann noch Wolf und Dahoud das sind sicher um die 25-30 Millionen an Gehalt die man spart .
Denke dennoch das dass Paket Depay aktuell einfach kaum zu stemmen ist
11.08.2020 - 12:31 Uhr
Zitat von BVB-Fan82
Genau das kann Depay, ist sowas wie ein Offensivallrounder.
Ich finde es halt schon seltsam, die Bundesligavereine halten sich was Transfers angeht, doch sehr zurück und die anderen Topligen investieren fleißig, da braucht man sich auch nicht zu wundern, dass keine internationalen Titel gewonnen werden und die anderen Länder sind genauso von Corona bzw. den finanziellen Folgen betroffen.
Zitat von Vintage09
Depay wäre auf das nächste Jahr bezogen kein wirklicher Sancho Nachfolger.
In einem 3-5-2 könnte Depay schon zur Waffe werden, aber würde auch vermutlich den günstigeren Weg wählen.
Hlozek wäre weiterhin für mich die 1a Variante als Reus Nachfolger.
Ein hochveranlagter Jungsspund der in der U19 Spielpraxis sammelt und bei den Profis öfter mal mittrainiert wäre noch das I-Tüpfelchen. Flügelspieler natürlich und sollte nicht viel kosten.
Finde den Kader ziemlich gut aufgestellt, eben 1 Offensivspieler der auch St spielen kann würde den Kader perfekt abrunden.
Zitat von Xaxarious
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Zitat von Borussenpower1
Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Zitat von oldlovebvb
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...
Zitat von robstar
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Nachdem Sancho nun sicher bleibt und es auf der Abgabenseite recht ruhig ist, könnte es das gewesen sein mit den Transferaktivitäten.
Ich würde mir dennoch Memphis Depay wünschen. Gibt eine Vielzahl von Gründen...
• Reus wird die Hinrunde ausfallen und ein Ersatz wäre toll, obwohl nicht zwingend notwendig, da
Brandt und Reina zur Verfügung stehen.
Das Interesse an Depay ist erst nach der Verletzungsmeldung um Reus bekannt geworden. Daher
kann man nicht sagen, ob es auf Sacho oder Reus gemünzt gewesen ist.
• Nach wie vor ist man mit nur einem Stürmer bescheiden aufgestellt - auf dem Niveau, auf dem man
sich sieht. Während ein Stürmer hinter Haaland auf der Bank versauern würde, wäre Depay auf diversen
Positionen von nutzen (allen voran erstmal als Reus-Ersatz) und könnte mit seiner Abschlußstärke nur
bei Bedarf ganz nach vorne. Man müsste also keinen auf den Sturm festgelegten Spieler bezahlen, der
unzufrieden weden könnte und selten gebraucht wird.
• Sancho wir im nächsten Sommer wohl dann endgültig weg sein. Depay wäre ein Vorgriff auf seinen
Abgang und könnte schon mal die Hinrunde Reus vertreten und den Standby-Stürmer geben.
Durch die Dauerverletzung von Reus, wird auch schon mal der Gehaltsetat ein wenig entlastet, so
das nicht beide Gehälter drücken.
• Die Vertragskonstellation um Depay ist einmalig günstig. Er kommt aus einer schweren Verletzung.
Das wirkt sich preissenkend aus und das Interesse anderer solventer Vereine ist gehemmt.
Er hat nur noch ein einhährigen Restvertrag. Auch preishemmend. Dazu drückt der vorzeitige Liga-
abbruch auf die Finanzen von Lyon. Für den Europacup hat man sich auch nicht qualifizieren können,
so dass auch zukünftige Einnahmen für den teuren Kader ausbleiben werden. Sofern Depay nicht
verlängert, ist man auf einen Verkauf angewiesen.
Nimmt man die ausgerufenen 20 Mio. EUR bei Florian Thauvin als Referenz, sollte Depay für maximale
25 Mio. EUR zu bekommen sein. Eine Summe, die man ein Jahr später locker beim Sancho-Abgang
wieder einnehmen würde.
Fazit: Depay könnte ein Vorgriff auf den nächsten Sommer werden, der schon aktuelle Probleme löst.
Das sehe ich ganz genau so wie du.
Zudem wäre Depay eine zusätzliche Schubkraft für das Erreichen höher gesteckter Ziele, wie die hiesige Meisterschaft und größerer Erfolge in der Championsleague (was dadurch auch mehr Geld in womöglich klamme Kassen spülen würde).
Es wäre für uns BVB Anhänger mehr als erfreulich, wenn wir wieder einmal Meister werden und das Halbfinale/Finale der Championsleague erreichen.
Das wäre ein Traum ...

Das mag ja alles soweit stimmen und erstrebenswert sein. Nur weiß halt wirklich keiner wie sich die Situation - wiederholt - zuspitzen wird und da wäre in Paket Depay vielleicht ein folgenschwerer Genickschlag, wenn man nicht Einnahmen durch Abgänge in der zweiten Reihe generieren kann.
Milchmädchenrechnung mit den angenommenen Zahlen für Depay:
Ablöse 25 Mio.
Handgeld 5-8 Mio.
Vertragslänge: 4 Jahre
Gehalt: 8-10 Mio. pro Jahr
Berater: 2 Mio. (wie genau sich das berechnet weiß ich nicht, ist aber eh nur fiktiv, korrigiert mich gerne in jedem Punkt)
Das wären im Gesamtvolumen mal locker mindestens 64 Mio. €. und das bei einem erwarteten Verlust von 50-75 Mio. € im folgenden Geschäftsjahr. Wie soll das bitte einigermaßen seriös darstellbar sein? Um einen Schritt weiter zu gehen und was auch angesprochen wurde: Depay hatte gerade erst einen Kreuzbandriss.
Das wäre für mich viel zu riskant und auch, obwohl sich die Zahlen zu Vor-Corona-Zeiten, moderat lesen lassen, ein Schritt in den finanziellen Abgrund. Allein Depay müsste uns in diesem Jahr 30-40 Mio. einspielen, das schafft er nicht. Das schaffen auch nicht zwei neue Spieler... und wenn sie es schaffen sollten, dann wär das nicht auf das Können zurückzuführen, sondern eher auf den Faktor (Los-)Glück. Aber wie anfangs gesagt: Das Gesamtpaket klingt verführerisch und attraktiv, dass man(n) der reinen Optik aber nicht zu viel Gewicht beimessen darf, hat wohl jeder schon selbst schmerzvoll erfahren müssen.
Edit: Ich bin schon für ein gewisses Risiko, da man - meist - nur so Fortschritte machen kann. Aber das geht mir in diesem Fall eindeutig zu weit. Außer es tut sich noch elementares mindestens 60 Mio. (Ablösen, Gehalt...) auf der Abgangsseite und das halte ich - leider - für sehr unrealistisch.
Depay müsste nach deiner Rechnung 25/4 + 6,5 (Mittelwert 5 bis 8) + 9 (Mittelwert 8-10) + 2 = 23 Mio. einspielen.
Ich würde eher rechnen 25/5 + 5 (Handgeld und Berater) = 10 Mio. Das Gehalt ist durch Götzes Abgang frei geworden. Und 10 Mio. kann ein Depay einspielen.
Ist alles allerdings sehr hypothetisch und als handelnde Person würde ich aktuell das Risiko auch meiden.
Depay wäre auf das nächste Jahr bezogen kein wirklicher Sancho Nachfolger.
In einem 3-5-2 könnte Depay schon zur Waffe werden, aber würde auch vermutlich den günstigeren Weg wählen.
Hlozek wäre weiterhin für mich die 1a Variante als Reus Nachfolger.
Ein hochveranlagter Jungsspund der in der U19 Spielpraxis sammelt und bei den Profis öfter mal mittrainiert wäre noch das I-Tüpfelchen. Flügelspieler natürlich und sollte nicht viel kosten.
Finde den Kader ziemlich gut aufgestellt, eben 1 Offensivspieler der auch St spielen kann würde den Kader perfekt abrunden.
Genau das kann Depay, ist sowas wie ein Offensivallrounder.
Ich finde es halt schon seltsam, die Bundesligavereine halten sich was Transfers angeht, doch sehr zurück und die anderen Topligen investieren fleißig, da braucht man sich auch nicht zu wundern, dass keine internationalen Titel gewonnen werden und die anderen Länder sind genauso von Corona bzw. den finanziellen Folgen betroffen.
Die spanischen und italienischen Vereine sind hoch verschuldet. Warum die überhaupt noch existieren, ist ohnehin ein Rätsel. Wahrscheinlich Bürgen die Eigentümer und deswegen kann es weitergehen. Aber gesund ist da nichts mehr.
Ein relativ aktuelles Beispiel ist Atletico Madrid. Die haben eine halbe Mrd. EUR Schulden. Verkaufen einen Griezmann und anstatt Schulden abzubauen leistet man sich einen Felix.
Es ist eine Frage der Zeit, bis es dort "puff" macht.
Die Bilanztricksereien zwischen Juventus und dem FC Barcelona geschehen ja nicht grundlos.
Da lobe ich mir die gesunde Bundesliga.
11.08.2020 - 12:34 Uhr
War es das dann mit allen Sommer-Transfers (abgesehen von zwei drei U17-Talenten)?
Können wir dann uns den Faden sparen?
Manchmal wünscht man sich ja schon noch so einen spektakulären Einkauf (Reus Ersatz, Håland Back Up und/oder für die Innenverteidigung).
Können wir dann uns den Faden sparen?
Manchmal wünscht man sich ja schon noch so einen spektakulären Einkauf (Reus Ersatz, Håland Back Up und/oder für die Innenverteidigung).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zeh-Lizenz am 11.08.2020 um 12:41 Uhr bearbeitet
11.08.2020 - 12:39 Uhr
Zitat von SNIFFER
Bevor ein Depay hier aufschlägt( was eigentlich ein wichtiger Baustein wäre ) da Reus wieder komplett unplanbar ist , muss erstmal was auf der Abgangsseite passieren !
Mit Dahoud und Wolf sind jetzt 2 Spieler im Kader die man ohne Probleme abgeben kann .
Zusammen würde sie aber nichtmal die Summe einbringen die man für Depay benötigt was die Ablöse betrifft .
Vom Gehalt Würde Depay sicher auch um die 8 Millionen kosten, denke das Gehalt könnte man stemmen , da einiges an Gehalt frei geworden ist !
Götze , Schürrle , Toprak dazu dann noch Wolf und Dahoud das sind sicher um die 25-30 Millionen an Gehalt die man spart .
Denke dennoch das dass Paket Depay aktuell einfach kaum zu stemmen ist
Bevor ein Depay hier aufschlägt( was eigentlich ein wichtiger Baustein wäre ) da Reus wieder komplett unplanbar ist , muss erstmal was auf der Abgangsseite passieren !
Mit Dahoud und Wolf sind jetzt 2 Spieler im Kader die man ohne Probleme abgeben kann .
Zusammen würde sie aber nichtmal die Summe einbringen die man für Depay benötigt was die Ablöse betrifft .
Vom Gehalt Würde Depay sicher auch um die 8 Millionen kosten, denke das Gehalt könnte man stemmen , da einiges an Gehalt frei geworden ist !
Götze , Schürrle , Toprak dazu dann noch Wolf und Dahoud das sind sicher um die 25-30 Millionen an Gehalt die man spart .
Denke dennoch das dass Paket Depay aktuell einfach kaum zu stemmen ist
Reus belastet aktuell den Gehaltsetat nicht. Er ist > 6 Wochen krankt und damit raus aus der Lohnfortzahlung. Da er auch noch die Hinrunde verletzt zu bleiben scheint, belastet sein Gehalt erst in der Rückrunde den Gehaltsetat. Das würde bedeuten, dass das Gehalt von Depay in der Hinrunde gedeckelt ist und erst in der Rückrunde eine Belastung darstellt. Das wären dann überschaubare 6 Monate.
Im Sommer 2021 ist Sancho dann weg und Depay's Gehalt übernimmt die von Sancho hinterlassene Lücke im Gehaltsetat.
Depays Gehalt belastet den BVB-Gehaltsetat also "nur" in der Rückrunde.
Dafür hat man aber auf einen verletzten Reus, einen fehlenden zweiten Stürmer und einen scheidenden Sancho reagiert.
Zu einem anderen Zeitpunkt wird man einen Depay nicht mehr zu solch günstigen Konditionen bekommen können. Diese einmalige Konstellation rechtfertigt eine 6 monatige Etatbelastung, wie ich finde...
11.08.2020 - 13:04 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
War es das dann mit allen Sommer-Transfers (abgesehen von zwei drei U17-Talenten)?
Können wir dann uns den Faden sparen?
Manchmal wünscht man sich ja schon noch so einen spektakulären Einkauf (Reus Ersatz, Håland Back Up und/oder für die Innenverteidigung).
War es das dann mit allen Sommer-Transfers (abgesehen von zwei drei U17-Talenten)?
Können wir dann uns den Faden sparen?
Manchmal wünscht man sich ja schon noch so einen spektakulären Einkauf (Reus Ersatz, Håland Back Up und/oder für die Innenverteidigung).
Dann musst du nur noch erklären wie man das alles finanziell stemmen soll. Wenn auf der Abgabeseite nix passiert kommt auch kein neuer Spieler.
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