| Geburtsdatum | 08.02.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Bruno Labbadia [Trainer]
30.11.2022 - 19:10 Uhr
22.03.2023 - 11:18 Uhr
Zitat von LinkerSchlappe
welcher trainer soll dann kommen? mir fehlt aktuell die fantasie
Zitat von justalittlethought
Das Gute ist, die Ära Labbadia ist bald vorbei. Vielleicht zu spät für den Nichtabstieg, aber bald ist es vorbei.
Mein Tipp ist derzeit. Wir verlieren bei Union (wie üblich knapp, so dass man sich das schönreden kann) und scheiden dann überraschend in Nürnberg im Pokal nach einer weiteren Schalke- oder Wolfsburg-Leistung aus. Und dann ist Bruno nicht mehr zu halten - in 2 Wochen und einem Tag ist Labbadia II endlich zu Ende.
Gegen Bochum sitzt dann schon ein neuer (Interims-)trainer auf der Bank.
So meine Prognose.
Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
(Lichtenberg; siehe Zitate-Thread).
(Es kann natürlich auch anders kommen. Unser Kader ist 2 Klassen besser als der von Nürnberg, die sind etwa auf Bielefeld-Level. Wenn es Labbadia gelingt, den individuellen Qualitätsunterschied halbwegs aufs Feld zu bekommen, gewinnen wir in Nürnberg. Das ist möglich, aber auch das bezweifle ich inzwischen.)
Zitat von patman1893
Ich klinke mich hier kurz mal ein: Als langjähriger VfB-Anhänger steht man wohl nicht unter Verdacht, ein „Erfolgs-Fan“ zu sein. D.h. - soweit es mich betrifft- daß man eben seine positiven Emotionen nicht vorrangig von der tabellarischen Situation abhängig macht, sondern von anderen Faktoren: Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft, ein langfristiges sportliches Konzept, kompetente, sympathische Verantwortliche, mutiger Offensivfußball.
Diese Faktoren waren in der Vergangenheit eigentlich immer in ausreichendem Maße gegeben, wenn auch der sportliche Erfolg teils fehlte. So überdauerte die Verbundenheit zum VfB so manchen Skandal, zwei Abstiege und die Ausgliederung.
Ich kann mich aber hier dem Vorredner nur anschließen: So „schlimm“ wie jetzt war es noch nie, und die Hauptverantwortung dafür tragen für mich Vogt/Wehrle und mittlerweile auch Labbaddia und Wohlgemuth, die durch ihre absolut unterirdische Kommunikation, in Verbindung mit absoluter Sturheit und der Nicht-Existenz irgendeines erkennbaren Konzeptes, geschweige denn ein Vision für die Zukunft genau die von mir beschriebenen Faktoren Stück für Stück zerstören. Es drängt sich unvermeidlich der Eindruck auf, daß es ihnen nur um sich selbst geht. „Wenn es einer kann, dann ich.“ B.L. - Hochmut kommt vor dem Fall.
Zitat von LinkerSchlappe
Das war damals nie so schlimm wie heute! Wir waren nie ernsthaft vom Abstieg bedroht bzw. aktuell sind wir schon fast die neue Fahrstuhlmanschaft wenn das dieses jahr in die Hose geht.
Klar war früher auch nicht alles Gold was glänzt aber in einem schlechten Jahr waren wir eben irgendwo im sicheren Mittelfeld und mussten uns keine Gedanken über den Abstieg machen.
also ich hab mal nachgeschaut wann meiner meinung nach des Berg ab ging...das muss so 2011 2012 gewesen sein
Zitat von nurleser
Erstaunlich, dass du dann 30 Jahre durchgehalten hast. Die aktuelle Situation ist recht ähnlich zum Ende des Magischen Dreiecks und der Installation von Winnie Schäfer. Oder dem Absägen von Rüssmann als Architekten der Jungen Wilden. Von daher gar nicht so außergewöhnlich.
Wenn man mal ehrlich ist, geht es mit dem VfB seit Beginn der Achtziger kontinuierlich abwärts, auch wenn es immer mal wieder kurzfristige Ausreißer nach oben gab. Jetzt heißt ein Ausreißer eine sorgenfreie Saison zu spielen. Bald dann wahrscheinlich, dass man ausnahmsweise um den Aufstieg mitspielen kann. Fragt sich nur in welcher Liga.
Zitat von LinkerSchlappe
VfB Fan zu sein macht müde, extrem müde. Ich bin schon über 30 Jahre ein treuer Fan.
Sollte das dieses Jahr aber wieder in die Hose gehen dann werde ich mein Fan sein beenden. Es gibt noch viele andere schöne Sportarten die auch gerne schaue.
Jedes Wochenende die Vorfreude und dann die Enttäuschung und vielleicht noch der Abstieg hinterher. Das hält mein Fanherz nicht mehr aus.
VfB Fan zu sein macht müde, extrem müde. Ich bin schon über 30 Jahre ein treuer Fan.
Sollte das dieses Jahr aber wieder in die Hose gehen dann werde ich mein Fan sein beenden. Es gibt noch viele andere schöne Sportarten die auch gerne schaue.
Jedes Wochenende die Vorfreude und dann die Enttäuschung und vielleicht noch der Abstieg hinterher. Das hält mein Fanherz nicht mehr aus.
Erstaunlich, dass du dann 30 Jahre durchgehalten hast. Die aktuelle Situation ist recht ähnlich zum Ende des Magischen Dreiecks und der Installation von Winnie Schäfer. Oder dem Absägen von Rüssmann als Architekten der Jungen Wilden. Von daher gar nicht so außergewöhnlich.
Wenn man mal ehrlich ist, geht es mit dem VfB seit Beginn der Achtziger kontinuierlich abwärts, auch wenn es immer mal wieder kurzfristige Ausreißer nach oben gab. Jetzt heißt ein Ausreißer eine sorgenfreie Saison zu spielen. Bald dann wahrscheinlich, dass man ausnahmsweise um den Aufstieg mitspielen kann. Fragt sich nur in welcher Liga.
Das war damals nie so schlimm wie heute! Wir waren nie ernsthaft vom Abstieg bedroht bzw. aktuell sind wir schon fast die neue Fahrstuhlmanschaft wenn das dieses jahr in die Hose geht.
Klar war früher auch nicht alles Gold was glänzt aber in einem schlechten Jahr waren wir eben irgendwo im sicheren Mittelfeld und mussten uns keine Gedanken über den Abstieg machen.
also ich hab mal nachgeschaut wann meiner meinung nach des Berg ab ging...das muss so 2011 2012 gewesen sein
Ich klinke mich hier kurz mal ein: Als langjähriger VfB-Anhänger steht man wohl nicht unter Verdacht, ein „Erfolgs-Fan“ zu sein. D.h. - soweit es mich betrifft- daß man eben seine positiven Emotionen nicht vorrangig von der tabellarischen Situation abhängig macht, sondern von anderen Faktoren: Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft, ein langfristiges sportliches Konzept, kompetente, sympathische Verantwortliche, mutiger Offensivfußball.
Diese Faktoren waren in der Vergangenheit eigentlich immer in ausreichendem Maße gegeben, wenn auch der sportliche Erfolg teils fehlte. So überdauerte die Verbundenheit zum VfB so manchen Skandal, zwei Abstiege und die Ausgliederung.
Ich kann mich aber hier dem Vorredner nur anschließen: So „schlimm“ wie jetzt war es noch nie, und die Hauptverantwortung dafür tragen für mich Vogt/Wehrle und mittlerweile auch Labbaddia und Wohlgemuth, die durch ihre absolut unterirdische Kommunikation, in Verbindung mit absoluter Sturheit und der Nicht-Existenz irgendeines erkennbaren Konzeptes, geschweige denn ein Vision für die Zukunft genau die von mir beschriebenen Faktoren Stück für Stück zerstören. Es drängt sich unvermeidlich der Eindruck auf, daß es ihnen nur um sich selbst geht. „Wenn es einer kann, dann ich.“ B.L. - Hochmut kommt vor dem Fall.
Das Gute ist, die Ära Labbadia ist bald vorbei. Vielleicht zu spät für den Nichtabstieg, aber bald ist es vorbei.
Mein Tipp ist derzeit. Wir verlieren bei Union (wie üblich knapp, so dass man sich das schönreden kann) und scheiden dann überraschend in Nürnberg im Pokal nach einer weiteren Schalke- oder Wolfsburg-Leistung aus. Und dann ist Bruno nicht mehr zu halten - in 2 Wochen und einem Tag ist Labbadia II endlich zu Ende.
Gegen Bochum sitzt dann schon ein neuer (Interims-)trainer auf der Bank.
So meine Prognose.
Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
(Lichtenberg; siehe Zitate-Thread). (Es kann natürlich auch anders kommen. Unser Kader ist 2 Klassen besser als der von Nürnberg, die sind etwa auf Bielefeld-Level. Wenn es Labbadia gelingt, den individuellen Qualitätsunterschied halbwegs aufs Feld zu bekommen, gewinnen wir in Nürnberg. Das ist möglich, aber auch das bezweifle ich inzwischen.)
welcher trainer soll dann kommen? mir fehlt aktuell die fantasie
Für mich gibt's eigentlich nur einen der noch Sinn macht und das ist Willig...oder Stevens
22.03.2023 - 11:18 Uhr
O Bruno!
Lass doch einfach 352def spielen & verkaufs deinen ahnungslosen Altvorderen als defensiv noch stabileres 532.
Dafür hast einigermaßen den Kader und lass doch bis auf die Verteidiger alle machen, was sie wollen und am besten können und Spaß macht.
Dann haben wir mehr Breite, Raum, Speed & Überzahl.
Vergess deine Dreiecke und den ganzen veralteten verkopften Kram.
Es braucht keinen Trainerschein, um zu erkennen, was du den pos.entfremdeten Spielern mit deinen Folien einzubläuen versuchst.
Einspielen von Automatismen war vorgestern, vlt. noch für topversierte Tiki-Takas.
Lass doch Silas wuseln anstelle Hüpf-Sondertraining.
Wehrle kauft dir dann nächste Saison dein 434, alles top-erfahrene Ü32.
Und in 2 Jahren gibt Endo vlt. einen passablen 8er ab.
Aber bis dahin beraub die Spieler bitte nicht ihrer Stärken.
Lass doch einfach 352def spielen & verkaufs deinen ahnungslosen Altvorderen als defensiv noch stabileres 532.
Dafür hast einigermaßen den Kader und lass doch bis auf die Verteidiger alle machen, was sie wollen und am besten können und Spaß macht.
Dann haben wir mehr Breite, Raum, Speed & Überzahl.
Vergess deine Dreiecke und den ganzen veralteten verkopften Kram.
Es braucht keinen Trainerschein, um zu erkennen, was du den pos.entfremdeten Spielern mit deinen Folien einzubläuen versuchst.
Einspielen von Automatismen war vorgestern, vlt. noch für topversierte Tiki-Takas.
Lass doch Silas wuseln anstelle Hüpf-Sondertraining.
Wehrle kauft dir dann nächste Saison dein 434, alles top-erfahrene Ü32.
Und in 2 Jahren gibt Endo vlt. einen passablen 8er ab.
Aber bis dahin beraub die Spieler bitte nicht ihrer Stärken.
22.03.2023 - 11:31 Uhr
Zitat von Larry_Gopnik
Ich denke, Du wolltest schreiben, dass es jetzt unter Labbadia schlimmer aussieht?
Ich denke, Du wolltest schreiben, dass es jetzt unter Labbadia schlimmer aussieht?
Ja, klar. Unter Labbadia sieht es deutlich unattraktiver aus. Rein vom Gefühl sind wir meilenweit vom Tor weg, während man bei Matarazzo immer irgendwie auf den letzten Pass hoffen konnte. Und rein von der Identifikation ist es halt "jung und wild" gegen "grau". Ich würde auch 100fach lieber Matarazzo-Fußball als Labbadia-Fußball sehen.
Ich denke nur nicht, dass wir gerade einen "Einbruch der Offensive" erleben, was die "zählbaren Statistiken" betrifft...
22.03.2023 - 11:37 Uhr
Zitat von Neckarkrokodil
Den Ansatz des Entwickeln sehe ich ehrlichgesagt überhaupt nicht, außer Labbadia versteht unter Entwickeln, dass er Spieler so lange auf ihnen fremden Positionen einsetzt, bis sie halbwegs dort funktionieren.
Den Ansatz des Entwickeln sehe ich ehrlichgesagt überhaupt nicht, außer Labbadia versteht unter Entwickeln, dass er Spieler so lange auf ihnen fremden Positionen einsetzt, bis sie halbwegs dort funktionieren.
Ich habe da durchaus Ansätze des Entwickelns gesehen. Gerade etwa bei Pässen durch die Mitte und Laufwegen gab es zu Beginn einige positive Ansätze. Die sind dann leider aber auch erfolglos geblieben und am Ende hat sich der übliche Trott eingestellt...
Zitat von Neckarkrokodil
Ich will auch grundsätzlich gar nicht so sehr den Vergleich zu Matarazzo ziehen
Ich will auch grundsätzlich gar nicht so sehr den Vergleich zu Matarazzo ziehen
Naja, ich ziehe den Vergleich eigentlich nur ob der Argumentation: "Labbadia spielt Sicherheitsfußball, stellt falsch ein und deswegen sind wir offensiv chancenlos und deswegen null Punkte". Und rein statistisch zeigen die Statistiken halt, dass das halt nicht ein so einfacher Zusammenhang ist.
Unter Matarazzo, der ja in dieser Argumentation passend einstellte und offensiv in die Spiele ging, sah es am Ende im letzten Drittel ja auch nicht besser aus. Wirklich gefährliche Aktionen waren genau so Mangelware, Fern- und Verzweiflungsschüsse unser Mittel der Wahl für Torgefahr...
Ich argumentiere hier ganz explizit und eingegrenzt nur gegen "Sicherheitsfußball zerstört unsere Offensive", weil das für mich nicht der Fall ist. Er hat sicherlich weniger Potential nach oben, sieht deutlich unattraktiver aus und sorgt für deutlich mehr Frust unter den Fans... aber er ist für mich nicht der zentrale Grund unseres Untergangs.
22.03.2023 - 11:53 Uhr
Zitat von T_K_G
Naja, ich ziehe den Vergleich eigentlich nur ob der Argumentation: "Labbadia spielt Sicherheitsfußball, stellt falsch ein und deswegen sind wir offensiv chancenlos und deswegen null Punkte". Und rein statistisch zeigen die Statistiken halt, dass das halt nicht ein so einfacher Zusammenhang ist.
Unter Matarazzo, der ja in dieser Argumentation passend einstellte und offensiv in die Spiele ging, sah es am Ende im letzten Drittel ja auch nicht besser aus. Wirklich gefährliche Aktionen waren genau so Mangelware, Fern- und Verzweiflungsschüsse unser Mittel der Wahl für Torgefahr...
Naja, ich ziehe den Vergleich eigentlich nur ob der Argumentation: "Labbadia spielt Sicherheitsfußball, stellt falsch ein und deswegen sind wir offensiv chancenlos und deswegen null Punkte". Und rein statistisch zeigen die Statistiken halt, dass das halt nicht ein so einfacher Zusammenhang ist.
Unter Matarazzo, der ja in dieser Argumentation passend einstellte und offensiv in die Spiele ging, sah es am Ende im letzten Drittel ja auch nicht besser aus. Wirklich gefährliche Aktionen waren genau so Mangelware, Fern- und Verzweiflungsschüsse unser Mittel der Wahl für Torgefahr...
Dein Vergleich zu Matarazzo ist halt einfach nicht passend. Er wurde zurecht entlassen, das ist hier breiter Konsens. Man konnte sehen, dass er die Mannschaft nicht mehr wirklich erreicht und entwickelt. Kann nach 3 Jahren mal passieren. Deswegen auch die Trennung.
Und selbstverständlich spielen wir aktuell Sicherheitsfußball. Das sieht man schon allein an unserer Aufstellung, wo 7 defensiv denkende Spieler aufgestellt werden. Und zu deinen Statistiken: Da bist du nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Wir haben uns in den letzten Spielen klar verschlechtert. Zumindest nach xG von bundesliga.de
Mainz 2,23 zu 1,4 - Pech
Hoffe 0,88 zu 2,14 - Glück
RB 1,86 zu 1,14 - auch wieder Pech
Bremen 1,3 zu 0,47 - tja...
Freiburg 1,06 zu 2,06
Köln 1,48 zu 0,41 - passt
Schalke 0,95 zu 1,26
Bayern 0,64 zu 1,9
Fra 0,71 zu 0,78
WOB 0,41 zu 0,69
In den ersten 5 Spielen hatten wir einen xG-Wert von 1,466.
In den letzten 5 Spielen sind wir bei 0,838
Man kann also klar sehen, wohin uns die Geduld mit Labbadia führt und wie sich die akribische Arbeit auszahlt: Wir sind Tabellenletzter und haben immer weniger Chancen.
Gut, wenn du die Sache an Schüssen festmachst, dann kann es sein, dass wir uns da verbessert haben, einfach weil es wohl die Ansage geben könnte, auch in aussichtslosen Situationen einfach draufzubolzen. Aber statistisch gesehen lässt sich deine These nicht mehr halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sonderbarer_84 am 22.03.2023 um 11:54 Uhr bearbeitet
22.03.2023 - 12:09 Uhr
Zitat von Sonderbarer_84
Dein Vergleich zu Matarazzo ist halt einfach nicht passend. Er wurde zurecht entlassen, das ist hier breiter Konsens. Man konnte sehen, dass er die Mannschaft nicht mehr wirklich erreicht und entwickelt. Kann nach 3 Jahren mal passieren. Deswegen auch die Trennung.
Dein Vergleich zu Matarazzo ist halt einfach nicht passend. Er wurde zurecht entlassen, das ist hier breiter Konsens. Man konnte sehen, dass er die Mannschaft nicht mehr wirklich erreicht und entwickelt. Kann nach 3 Jahren mal passieren. Deswegen auch die Trennung.
Naja, trotzdem ist die Erzählung, dass es offensiv auf einmal so viel schlimmer wäre ob des Sicherheitsfußballs. Und das sehe ich selbst halt nicht. Schlicht und ergreifend. Genau deswegen auch der Vergleich zu Matarazzo, unter dem wir ja den optisch bevorzugten Fußball spielten.
Zitat von Sonderbarer_84
Und selbstverständlich spielen wir aktuell Sicherheitsfußball. Das sieht man schon allein an unserer Aufstellung, wo 7 defensiv denkende Spieler aufgestellt werden. Und zu deinen Statistiken: Da bist du nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Wir haben uns in den letzten Spielen klar verschlechtert. Zumindest nach xG von bundesliga.de
Und selbstverständlich spielen wir aktuell Sicherheitsfußball. Das sieht man schon allein an unserer Aufstellung, wo 7 defensiv denkende Spieler aufgestellt werden. Und zu deinen Statistiken: Da bist du nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Wir haben uns in den letzten Spielen klar verschlechtert. Zumindest nach xG von bundesliga.de
Meine Statistiken nehmen den Schnitt der Spiele, die mit Matarazzo verglichen werde. Daher ja - sie sind auf dem aktuellen Stand. Wenn du andere Spiele nimmst und das anders auswertest, wirst du dann dementsprechend auch zu anderen Ergebnissen kommen. Und das es gerade nach hinten raus unter Labbadia schlechter wird, habe ich ja auch selbst geschrieben...
Zitat von Sonderbarer_84
Man kann also klar sehen, wohin uns die Geduld mit Labbadia führt und wie sich die akribische Arbeit auszahlt: Wir sind Tabellenletzter und haben immer weniger Chancen.
Man kann also klar sehen, wohin uns die Geduld mit Labbadia führt und wie sich die akribische Arbeit auszahlt: Wir sind Tabellenletzter und haben immer weniger Chancen.
So kann man es sehen. Allerdings hatten wir in beiden Phasen ja auch unterschiedliche Gegner.
Genau deswegen habe ich es dann auch "pro Spiel" ausgewertet und nicht als Verlauf.
Zitat von Sonderbarer_84
Gut, wenn du die Sache an Schüssen festmachst, dann kann es sein, dass wir uns da verbessert haben, einfach weil es wohl die Ansage geben könnte, auch in aussichtslosen Situationen einfach draufzubolzen. Aber statistisch gesehen lässt sich deine These nicht mehr halten.
Gut, wenn du die Sache an Schüssen festmachst, dann kann es sein, dass wir uns da verbessert haben, einfach weil es wohl die Ansage geben könnte, auch in aussichtslosen Situationen einfach draufzubolzen. Aber statistisch gesehen lässt sich deine These nicht mehr halten.
Die Statistik könnte passen aber statistisch lässt sich die These deswegen nicht mehr halten?
Okay...
Nochmal: nirgendwo schreibe ich, dass es unter Labbadia gut oder erfolgreich wäre.
Stattdessen argumentiere ich einfach nur gegen diese Argumentation "unter Labbadia spielen wir Sicherheitsfußball und deswegen ist jetzt alles schlicht und unsere offensive existiert nicht mehr und tralala". Nur dagegen.
22.03.2023 - 12:18 Uhr
könnt ihr es euch wie ich auch vorstellen, dass Bruno an der 4er Kette und Anton rechts bewusst nichts ändert, weil das so aussähe, als gebe er der breiten öffentlichen und Pressemeinung nach und sieht das als Schwäche?
Wäre auch keine Leistung aber ne Erklärung
Das Gefühl hatte man in der Endphase von Jogi Löw ja auch
Wäre auch keine Leistung aber ne Erklärung
Das Gefühl hatte man in der Endphase von Jogi Löw ja auch
22.03.2023 - 12:25 Uhr
Zitat von T_K_G
Ja, klar. Unter Labbadia sieht es deutlich unattraktiver aus. Rein vom Gefühl sind wir meilenweit vom Tor weg, während man bei Matarazzo immer irgendwie auf den letzten Pass hoffen konnte. Und rein von der Identifikation ist es halt "jung und wild" gegen "grau". Ich würde auch 100fach lieber Matarazzo-Fußball als Labbadia-Fußball sehen.
Ich denke nur nicht, dass wir gerade einen "Einbruch der Offensive" erleben, was die "zählbaren Statistiken" betrifft...
Ja, klar. Unter Labbadia sieht es deutlich unattraktiver aus. Rein vom Gefühl sind wir meilenweit vom Tor weg, während man bei Matarazzo immer irgendwie auf den letzten Pass hoffen konnte. Und rein von der Identifikation ist es halt "jung und wild" gegen "grau". Ich würde auch 100fach lieber Matarazzo-Fußball als Labbadia-Fußball sehen.
Ich denke nur nicht, dass wir gerade einen "Einbruch der Offensive" erleben, was die "zählbaren Statistiken" betrifft...
Was die "zählbaren Statistiken" anbelangt, hast Du sicherlich recht. Nach der "gefühlten" Wahrheit bin ich da aber beim User @Lombaseggl und behaupte, dass wir unter Labbadia deutlich seltener in gefährliche Abschlusspositionen kommen. Gegen die Bayern war das durchaus zu erwarten, aber auch auf Schalke, in Frankfurt oder zuletzt gegen Wolfsburg hatten wir doch im Grunde genommen fast keine brauchbare Torchance.
Auch wenn die xG Werte unter beiden Trainern nahezu identisch sein sollten, erschienen mir unsere Offensivbemühungen unter Matarazzo zwingender und insgesamt gefährlicher. Dass sich das nicht in höheren xG-Werten niederschlägt, liegt m.E. daran, dass auch schon damals die Entscheidungsfindung ungenügend war und der letzte bzw. vorletzte Pass nicht oder nicht sauber zu Ende gespielt wurde. So kam man vermutlich unter Matarazzo öfter in gefährliche Zonen, ohne allerdings abschließen zu können. Und dann gibt's auch keine xG. Unsere derzeitigen, statistisch erfassbare Offensivbemühungen bestehen doch überwiegend aus verzweifelten Fernschüssen. Das "zählt" dann auch, da aber bei uns kaum ein Spieler gefährlich aus der Distanz schießen kann, ist die Torwahrscheinlichkeit bei uns vermutlich kleiner als es der dafür vergebene xG-Wert ausdrückt.
Auch wenn ich es statistisch nicht belegen kann, empfinde ich unser Offensivspiel unter Labbadia noch mal deutlich planloser und ungefährlicher als unter seinen Vorgängern. Bei denen hatte man zumindest immer die Hoffnung, dass es gefährlich werden könnte. Die fehlt mir unter Labbdia leider vollkommen.
22.03.2023 - 13:35 Uhr
Das ist natürlich eine Sensation, dass der xG Wert zu Beginn besser war, als in den letzten Spielen.
Wenn der stärkste und torgefährlichste Stürmer fehlt und euer nahezu als Guru verehrte Mislintat keinen weiteren zentralen Stürmer mit Bundesliga-Format verpflichtet hat, ist es natürlich seriös, den aktuellen Wert und die aktuelle Situation Labbadia, Wehrle und Vogt in die Schuhe zu schieben und Leute, die für den Status Quo eigentlich noch viel mehr verantwortlich sind, immer noch nachzutrauern und zu feiern.
Die Kritik daran, dass Labbadia zum Beispiel Silas als MS bringt, ist doch wenig argumentativ, denn dieser spielte auch unter dem von euch sehr geschätzten Matarazzo mehrmals in der Spitze. Entweder von Beginn an, oder durch eine personelle und/oder taktische Umstellung während des Spiels.
Außerdem wird Silas doch nicht verboten, 100 Prozent Chancen zu nutzen, wie zum Beispiel bei eurem Spiel bei uns auf Schalke, als Fährmann den Kopfball hielt und Silas den Abpraller aus nächster Distanz ohne Bedrängnis über das leere Tor schoss (Fährmann lag am Boden und war damit aus dem Spiel).
Ihr weint zuviel Leuten nach, die völlig zurecht nicht mehr im Amt sind und lehnt Jeden und Alles ab, was durch die Leute entschieden wird, die aus eurer Sicht die Trennungen oder Rücktritte von verehrten Ex-Verantwortlichen zu verantworten haben.
Ich habe euch auch unter Labbadia mehrmals komplett gesehen und ich bin mir sicher, dass ihr mit einem Guirassy einige Punkte mehr hättet. Labbadia kann ebenso wenig für dessen Verletzung wie Wehrle und Vogt. Und alle 3 können sie auch nichts dafür, dass der Kader keinen weiteren Stürmer mit Bundesliga-Qualität hat.
Wenn der stärkste und torgefährlichste Stürmer fehlt und euer nahezu als Guru verehrte Mislintat keinen weiteren zentralen Stürmer mit Bundesliga-Format verpflichtet hat, ist es natürlich seriös, den aktuellen Wert und die aktuelle Situation Labbadia, Wehrle und Vogt in die Schuhe zu schieben und Leute, die für den Status Quo eigentlich noch viel mehr verantwortlich sind, immer noch nachzutrauern und zu feiern.
Die Kritik daran, dass Labbadia zum Beispiel Silas als MS bringt, ist doch wenig argumentativ, denn dieser spielte auch unter dem von euch sehr geschätzten Matarazzo mehrmals in der Spitze. Entweder von Beginn an, oder durch eine personelle und/oder taktische Umstellung während des Spiels.
Außerdem wird Silas doch nicht verboten, 100 Prozent Chancen zu nutzen, wie zum Beispiel bei eurem Spiel bei uns auf Schalke, als Fährmann den Kopfball hielt und Silas den Abpraller aus nächster Distanz ohne Bedrängnis über das leere Tor schoss (Fährmann lag am Boden und war damit aus dem Spiel).
Ihr weint zuviel Leuten nach, die völlig zurecht nicht mehr im Amt sind und lehnt Jeden und Alles ab, was durch die Leute entschieden wird, die aus eurer Sicht die Trennungen oder Rücktritte von verehrten Ex-Verantwortlichen zu verantworten haben.
Ich habe euch auch unter Labbadia mehrmals komplett gesehen und ich bin mir sicher, dass ihr mit einem Guirassy einige Punkte mehr hättet. Labbadia kann ebenso wenig für dessen Verletzung wie Wehrle und Vogt. Und alle 3 können sie auch nichts dafür, dass der Kader keinen weiteren Stürmer mit Bundesliga-Qualität hat.
22.03.2023 - 13:51 Uhr
Zitat von Schwabe88
Aha… spricht ja dann für die Kompetenz der aktuellen Führung, wenn ihnen der offensichtliche Fehler von Mislintat in der langen Winterpause nicht aufgefallen ist. Wieso hat man auf dem Transfermarkt denn nicht reagiert? Geld soll ja lt Herr Wehrle verfügbar sein
Aha… spricht ja dann für die Kompetenz der aktuellen Führung, wenn ihnen der offensichtliche Fehler von Mislintat in der langen Winterpause nicht aufgefallen ist. Wieso hat man auf dem Transfermarkt denn nicht reagiert? Geld soll ja lt Herr Wehrle verfügbar sein
Mit welchem Geld denn? Wir mussten Ahamada Verkaufen für 12 Mio weil wir sonst nicht den Kredit zahlen konnten. Zugegeben Mit dem Geld was wir wiederum für Haraguchi und Dias ausgegeben haben hätte man vielleicht was Rausholen können oder eventuell eine Leihe von jemanden der recht günstig ist. Aber wir hatten defakto kein Geld um mehr zu machen
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