TSV 1860 München TSV 1860 München
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Baustelle Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände etc.)

04.12.2015 - 11:16 Uhr
Zitat von hessenloewe1

Ich habe eure Diskussion ketzt komplett gelesen. Und NEIN, ich finde das Vorantreiben nicht suboptimal, weil jetzt gute Stimmung im Tathaus ist, weil jetzt Olympia (OK; Bewerbung) vor der Tür steht, weil jetzt Menschen das sagen haben, die einen Plan haben.
Natürlich haben die zur Zeit noch andere dringendere Dinge zu erledigen. Absicherung bzw. Übernahme der Angestellten, Markenrechte, Spielort und selbstverständlich auch Mannschaft. Aber dies ist kein normales Jahr mit Vorbereitung, dieses Jahr hat man keine sechs Wochen zur Verfügung, dieses Jahr wird es wahrscheinlich sogar ein bißchen Rumpeln im Spielfluß und wir gewinnen nicht jedes Spiel.
Ich persönlich kann damit aber gut leben, weil mir die Zukunft ohne Bremsklotz z. zt. rosiger einscheint. Wenn wir geduldig sind, Konstanz reinbringen ins Traineramt und Managment, dann bin ich voller Hoffnung.


Bis jetzt hat 1860 noch keine Mannschaft und auch kein Management.
Und die Stimmung im Rathaus war auch 2019 gut..

Ich habe letztens einen guten Satz von Julia Zeh in einem Interview gelesen, der so auch die Situation bei 1860 beschreibt:


Wenn wir mal aufhören würden, Verstehen mit Legitimieren gleichzusetzen, dann könnten wir über die Probleme viel sachlicher reden.
Wenn man sich weigert, etwas zu verstehen, werden die Gräben tiefer.


Bei 1860 meinen immer alle die Deutungshoheit zu haben und aus dieser Haltung heraus, glaubt jeder immer alles besser zu Wissen und hört sich nichtmal berechtigte Einwände an

So war es unter KHW und so haben wir jetzt auch…
Ich sehe das mit dem Stadion grundsätzlich auch eher kritisch, auch wenn ich schon positiver gestimmt bin als noch vor ein paar Wochen. Hier steht und fällt doch alles mit Olympia und den zusätzlichen Mitteln, die die Stadt und ggf. der Freistaat hinzuschießen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mehr als 40 bis max. 60 Mio € zzgl. Zinsen aus eigener Kraft stemmen kann.

Rechnen wir es mal eher konservativ durch. 60 Mio € auf 30 Jahre zu einem Zinssatz von 4%. Das wäre eine Annuität von 3.469.805 Euro jährlich. Bei 20 Jahren wäre es schon 4.414.905 Euro. Gänzlich unrealistische 10 Jahre 7.397.456 €.

Formel:
0,04 * 60.000.000
_______________
1 - (1 + 0,04) "hoch minus Laufzeit"

Das wäre auch nur tragbar, weil man dank der doch überraschend deutlichen Kapazitätserweiterung (max. 27.000), den Namensrechten und dem Catering sich berechtige Hoffnung auf 1,5 Mio € bis 3 Mio € an Mehreinnahmen machen darf.

Die 25 Mio € die irgendwann mal in den Medien kommuniziert wurden, sehe ich überhaupt nicht als realistisch an.

Die Genossenschaftslösung sehe ich bestenfalls mit Startkapital.

Sollte München nicht Olympia erhalten, wäre der Traum mMn geplatzt.
Zitat von M-Power

Ich sehe das mit dem Stadion grundsätzlich auch eher kritisch, auch wenn ich schon positiver gestimmt bin als noch vor ein paar Wochen. Hier steht und fällt doch alles mit Olympia und den zusätzlichen Mitteln, die die Stadt und ggf. der Freistaat hinzuschießen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mehr als 40 bis max. 60 Mio € zzgl. Zinsen aus eigener Kraft stemmen kann.

Rechnen wir es mal eher konservativ durch. 60 Mio € auf 30 Jahre zu einem Zinssatz von 4%. Das wäre eine Annuität von 3.469.805 Euro jährlich. Bei 20 Jahren wäre es schon 4.414.905 Euro. Gänzlich unrealistische 10 Jahre 7.397.456 €.

Formel:
0,04 * 60.000.000
_______________
1 - (1 + 0,04) "hoch minus Laufzeit"

Das wäre auch nur tragbar, weil man dank der doch überraschend deutlichen Kapazitätserweiterung (max. 27.000), den Namensrechten und dem Catering sich berechtige Hoffnung auf 1,5 Mio € bis 3 Mio € an Mehreinnahmen machen darf.

Die 25 Mio € die irgendwann mal in den Medien kommuniziert wurden, sehe ich überhaupt nicht als realistisch an.

Die Genossenschaftslösung sehe ich bestenfalls mit Startkapital.

Sollte München nicht Olympia erhalten, wäre der Traum mMn geplatzt.


Bei der Skepsis bin ich auch dabei, ich hatte nur darauf reagiert, dass das Projekt bei @DarkKnight bereits gesichert als Luftschloss bezeichnet wurde, und die Verantwortlichen als gesichert irrational.

Das vorweggeschickt, scheint mir das Projekt schon auch sehr ambitioniert, und da ist die große Zuversicht, die man aus den Äußerungen z.B. von Mang herausliest, mindestens erstaunlich.

Thema: Zuschüsse durch Olympia: noch ungewiss.

Thema: Zuschüsse durch die Stadt: wie das EU-beihilfekonform möglich sein soll, fragt man sich als Laie jedenfalls schon. Oft wird ja z.B. wie selbstverständlich unterstellt, die Stadt würde die eingesparten Mittel für die ansonsten anfallende Sanierung der West in jedem Fall als Bezuschussung an 1860 im Rahmen der Erbpachtlösung weitergeben: die Stadt darf aber ja keinen Profisport subventionieren, und das wäre es in diesem Fall, da ein privater Marktteilnehmer anstelle der Stadt niemals einem neuen Pächter Geld dafür bezahlen würde, dass dieser ihm das Objekt abnimmt.

Genossenschaftsanteile: sehe ich wie du auch eher als Startkapital. Gehen wir da mal davon aus, dass dieses Kapital keine Rendite kostet.

Alles, was dann noch bliebe an Finanzierungsbedarf (da sehe ich auch eher 60 Mio aufwärts) müsste durch Fremdkapital (z.B. Bankdarlehen) und Eigenkapital (Investoren) sichergestellt werden.

Der Einfachheit halber unterstelle ich jetzt wie du eine reine Fremdfinanzierung (Eigenkapital wäre ansonsten ähnlich teuer, da Investoren anstelle eines Zinses eine Eigenkapitalrendite erwarten), und das mit langer Laufzeit von 25 Jahren (also relativ niedrige Tilgungsraten), dann käme man bei einem Finanzierungsbedarf von 60 Mio an Bankdarlehen auf eine Annuität von ca. 4 Mio. Das würde umgelegt auf die Pacht.

Wenig ist das nicht. Auf der anderen Seite: hätten wir eine Vollauslastung (Konjunktiv!) würde der Mehrerlös aus zusätzlich 9000 verkauften Tickets pro Spiel (Vergleich der Maximalauslastung der neuen mit der alten Machbarkeitsstudie) pro Jahr vermutlich bereits die komplette Annuität von 4 Mio bezahlen!

Natürlich dürfte man konservativ niemals mit einer Vollauslastung kalkulieren. Klar wird aber schon in der Tendenz, dass sich das Stadion vermutlich ab Liga 2 aufwärts mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit rechnen wird, verglichen mit der Pacht eines kleiner dimensionierten städtischen Stadions.

Und für die unteren Ligen wird man eher rechnen müssen, ob die Erlöse aus Catering und Namensrechten den Nachteil der höheren Pacht in der Erbpachtvariante - wenigstens zum Teil - aufwiegen können.

In jedem Fall besteht ein Risiko, das deutlich abhängig vom sportlichen Erfolg sein wird. Und da wären wir mittel- bis langfristig auch wieder bei der Frage, ob wir evtl. auch bei der Spielbetriebsgesellschaft wieder Investoren benötigen - schon wegen des Stadions, und gar nicht mal wegen sportlicher Anspruchshaltung an sich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 28.06.2026 um 10:27 Uhr bearbeitet
Zitat von Hanse-Loewe
Zitat von M-Power

Ich sehe das mit dem Stadion grundsätzlich auch eher kritisch, auch wenn ich schon positiver gestimmt bin als noch vor ein paar Wochen. Hier steht und fällt doch alles mit Olympia und den zusätzlichen Mitteln, die die Stadt und ggf. der Freistaat hinzuschießen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mehr als 40 bis max. 60 Mio € zzgl. Zinsen aus eigener Kraft stemmen kann.

Rechnen wir es mal eher konservativ durch. 60 Mio € auf 30 Jahre zu einem Zinssatz von 4%. Das wäre eine Annuität von 3.469.805 Euro jährlich. Bei 20 Jahren wäre es schon 4.414.905 Euro. Gänzlich unrealistische 10 Jahre 7.397.456 €.

Formel:
0,04 * 60.000.000
_______________
1 - (1 + 0,04) "hoch minus Laufzeit"

Das wäre auch nur tragbar, weil man dank der doch überraschend deutlichen Kapazitätserweiterung (max. 27.000), den Namensrechten und dem Catering sich berechtige Hoffnung auf 1,5 Mio € bis 3 Mio € an Mehreinnahmen machen darf.

Die 25 Mio € die irgendwann mal in den Medien kommuniziert wurden, sehe ich überhaupt nicht als realistisch an.

Die Genossenschaftslösung sehe ich bestenfalls mit Startkapital.

Sollte München nicht Olympia erhalten, wäre der Traum mMn geplatzt.


Bei der Skepsis bin ich auch dabei, ich hatte nur darauf reagiert, dass das Projekt bei @DarkKnight bereits gesichert als Luftschloss bezeichnet wurde, und die Verantwortlichen als gesichert irrational.

Das vorweggeschickt, scheint mir das Projekt schon auch sehr ambitioniert, und da ist die große Zuversicht, die man aus den Äußerungen z.B. von Mang herausliest, mindestens erstaunlich.

Thema: Zuschüsse durch Olympia: noch ungewiss.

Thema: Zuschüsse durch die Stadt: wie das EU-beihilfekonform möglich sein soll, fragt man sich als Laie jedenfalls schon. Oft wird ja z.B. wie selbstverständlich unterstellt, die Stadt würde die eingesparten Mittel für die ansonsten anfallende Sanierung der West in jedem Fall als Bezuschussung an 1860 im Rahmen der Erbpachtlösung weitergeben: die Stadt darf aber ja keinen Profisport subventionieren, und das wäre es in diesem Fall, da ein privater Marktteilnehmer anstelle der Stadt niemals einem neuen Pächter Geld dafür bezahlen würde, dass dieser ihm das Objekt abnimmt.

Genossenschaftsanteile: sehe ich wie du auch eher als Startkapital. Gehen wir da mal davon aus, dass dieses Kapital keine Rendite kostet.

Alles, was dann noch bliebe an Finanzierungsbedarf (da sehe ich auch eher 60 Mio aufwärts) müsste durch Fremdkapital (z.B. Bankdarlehen) und Eigenkapital (Investoren) sichergestellt werden.

Der Einfachheit halber unterstelle ich jetzt wie du eine reine Fremdfinanzierung (Eigenkapital wäre ansonsten ähnlich teuer, da Investoren anstelle eines Zinses eine Eigenkapitalrendite erwarten), und das mit langer Laufzeit von 25 Jahren (also relativ niedrige Tilgungsraten), dann käme man bei einem Finanzierungsbedarf von 60 Mio an Bankdarlehen auf eine Annuität von ca. 4 Mio. Das würde umgelegt auf die Pacht.

Wenig ist das nicht. Auf der anderen Seite: hätten wir eine Vollauslastung (Konjunktiv!) würde der Mehrerlös aus zusätzlich 9000 verkauften Tickets pro Spiel (Vergleich der Maximalauslastung der neuen mit der alten Machbarkeitsstudie) pro Jahr vermutlich bereits die komplette Annuität von 4 Mio bezahlen!

Natürlich dürfte man konservativ niemals mit einer Vollauslastung kalkulieren. Klar wird aber schon in der Tendenz, dass sich das Stadion vermutlich ab Liga 2 aufwärts mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit rechnen wird, verglichen mit der Pacht eines kleiner dimensionierten städtischen Stadions.

Und für die unteren Ligen wird man eher rechnen müssen, ob die Erlöse aus Catering und Namensrechten den Nachteil der höheren Pacht in der Erbpachtvariante - wenigstens zum Teil - aufwiegen können.

In jedem Fall besteht ein Risiko, das deutlich abhängig vom sportlichen Erfolg sein wird. Und da wären wir mittel- bis langfristig auch wieder bei der Frage, ob wir evtl. auch bei der Spielbetriebsgesellschaft wieder Investoren benötigen - schon wegen des Stadions, und gar nicht mal wegen sportlicher Anspruchshaltung an sich.

Das ändert aber alles nichts am jetzt richtigen Zeitpunkt der Planung. Wenn man jetzt nicht weitermacht, gibt man alle evtl. möglichen Zuschüsse von hausaus auf. Ausserdem erhöhen sichv edes Jahr später die Baukosten.
Zitat von big_daddy0909
Das ändert aber alles nichts am jetzt richtigen Zeitpunkt der Planung. Wenn man jetzt nicht weitermacht, gibt man alle evtl. möglichen Zuschüsse von hausaus auf. Ausserdem erhöhen sichv edes Jahr später die Baukosten.

Das sehe ich auch so.

•     •     •

🤍🩵TSV 1860 München: DM: 1966🤍🩵
Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022
Zitat von Hanse-Loewe

Bei der Skepsis bin ich auch dabei, ich hatte nur darauf reagiert, dass das Projekt bei @DarkKnight bereits gesichert als Luftschloss bezeichnet wurde, und die Verantwortlichen als gesichert irrational.


Einspruch eurer Ehren, ich halte die Verantwortlichen nicht für gesichert irrational, sondern für ideologisch verblendet.

So wie KHW die Beteiligung an der AA als Heilsbringer gesehen hat und alle Bedenken wegwischten (Parkhaus zahlt das Stadion allein), so agieren die jetzigen Verantwortlichen jetzt mit dem GWS..

Zitat von big_daddy0909


Das ändert aber alles nichts am jetzt richtigen Zeitpunkt der Planung. Wenn man jetzt nicht weitermacht, gibt man alle evtl. möglichen Zuschüsse von hausaus auf. Ausserdem erhöhen sichv edes Jahr später die Baukosten.


Die erwarteten und kolportierten Zuschüsse werden in dieser Höhe nicht stattfinden…
Vorteil ist dann, man hat sofort wieder einen Schuldigen auf dem man es schieben kann…

Mir kommt das alles vor wie Management by Känguru:

Mit leeren Beutel große Sprünge machen…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DarkKnight am 28.06.2026 um 10:54 Uhr bearbeitet
Zitat von Hanse-Loewe
Zitat von M-Power

Ich sehe das mit dem Stadion grundsätzlich auch eher kritisch, auch wenn ich schon positiver gestimmt bin als noch vor ein paar Wochen. Hier steht und fällt doch alles mit Olympia und den zusätzlichen Mitteln, die die Stadt und ggf. der Freistaat hinzuschießen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mehr als 40 bis max. 60 Mio € zzgl. Zinsen aus eigener Kraft stemmen kann.

Rechnen wir es mal eher konservativ durch. 60 Mio € auf 30 Jahre zu einem Zinssatz von 4%. Das wäre eine Annuität von 3.469.805 Euro jährlich. Bei 20 Jahren wäre es schon 4.414.905 Euro. Gänzlich unrealistische 10 Jahre 7.397.456 €.

Formel:
0,04 * 60.000.000
_______________
1 - (1 + 0,04) "hoch minus Laufzeit"

Das wäre auch nur tragbar, weil man dank der doch überraschend deutlichen Kapazitätserweiterung (max. 27.000), den Namensrechten und dem Catering sich berechtige Hoffnung auf 1,5 Mio € bis 3 Mio € an Mehreinnahmen machen darf.

Die 25 Mio € die irgendwann mal in den Medien kommuniziert wurden, sehe ich überhaupt nicht als realistisch an.

Die Genossenschaftslösung sehe ich bestenfalls mit Startkapital.

Sollte München nicht Olympia erhalten, wäre der Traum mMn geplatzt.


Bei der Skepsis bin ich auch dabei, ich hatte nur darauf reagiert, dass das Projekt bei @DarkKnight bereits gesichert als Luftschloss bezeichnet wurde, und die Verantwortlichen als gesichert irrational.

Das vorweggeschickt, scheint mir das Projekt schon auch sehr ambitioniert, und da ist die große Zuversicht, die man aus den Äußerungen z.B. von Mang herausliest, mindestens erstaunlich.

Thema: Zuschüsse durch Olympia: noch ungewiss.

Thema: Zuschüsse durch die Stadt: wie das EU-beihilfekonform möglich sein soll, fragt man sich als Laie jedenfalls schon. Oft wird ja z.B. wie selbstverständlich unterstellt, die Stadt würde die eingesparten Mittel für die ansonsten anfallende Sanierung der West in jedem Fall als Bezuschussung an 1860 im Rahmen der Erbpachtlösung weitergeben: die Stadt darf aber ja keinen Profisport subventionieren, und das wäre es in diesem Fall, da ein privater Marktteilnehmer anstelle der Stadt niemals einem neuen Pächter Geld dafür bezahlen würde, dass dieser ihm das Objekt abnimmt.

(...)


Ich kann dir dazu kein Detailwissen geben, jedoch ist es möglich, dass die Stadt da Zuschüsse gewährt. So können z.B. Sportinfrastrukturprojekte gemäß Art. 55 der AGVO (Verordnung (EU) Nr. 651/2014) bezuschusst werden, auch für Profisportvereine.
Das Stadion in Düsseldorf wurde schon mit 33 Mio € hieraus bezuschusst. Quelle: https://competition-cases.ec.europa.eu/cases/SA.118641
Grundsätzlich können CLLD-Projekte (Community-Led Local Development) auch allgemein bezuschusst werden, jedoch hab ich hier keine Rechtsgrundlage parat, da öffentliches Recht schon seit dem ersten Semester ein Hass-Rechtsgebiet von mir war.

Hinzu würden eben die Olympia-Fördergelder mit Zweckbindung kommen, dass das Stadion dann auch entsprechend für Olympia genutzt werden darf.

Haushaltsregelungen halte ich auch als Rechtsgrundlage denkbar, da man mit dem Umbau und der Modernisierung nicht nur kurzfristig die Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten spart, sondern auch mittel- bis langfristig, da eben für die Vertragslaufzeit nicht mehr auf eigene Kosten, samt mittelbare Effekte für den Stadtteil Giesing in Sachen Gaststätten und Einkauf, um den Bogen zurück zu den CLLD-Projekten zu spannen.

Das "ob" etwas an Zuschüssen geht, ist damit zu bejahen. Was ich jedoch nicht einschätzen kann, ist das "wie" bzw. "wie viel". Das wird eben mit Olympia stehen und fallen.
Zitat von M-Power

Ich kann dir dazu kein Detailwissen geben, jedoch ist es möglich, dass die Stadt da Zuschüsse gewährt. So können z.B. Sportinfrastrukturprojekte gemäß Art. 55 der AGVO (Verordnung (EU) Nr. 651/2014) bezuschusst werden, auch für Profisportvereine.
Das Stadion in Düsseldorf wurde schon mit 33 Mio € hieraus bezuschusst. Quelle: https://competition-cases.ec.europa.eu/cases/SA.118641


Kommt im Einzelfall wahrscheinlich immer auf die Details der Gestaltung an, damit Brüssel nicht dazwischengrätscht. Hab eben mal gegoogelt, wie es in Düsseldorf ist: da scheint es (1) eine städtische Projektgesellschaft zu sein, die das Stadion (2) als Multifunktionsarena betreibt. Insofern natürlich eher beihilfekonform als das, was wir vorhaben.

Aber hoffen wir das Beste, dass in der ein oder anderen Form Zuschüsse der Stadt doch denkbar sind...


Der nächste wichtige Meilenstein! Sehr gut, der nächste Dominostein ist gefallen! Weiter so!

•     •     •

#ELIL #50+1-muss-bleiben
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