Baustelle Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände etc.)
04.12.2015 - 11:16 Uhr
25.06.2026 - 08:07 Uhr
Zitat von Standfuss3
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Ist mir auch nicht ganz klar, aber das soll ja nicht der gerade insolvent gegangene Fußballbetrieb wuppen, sondern der e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Staat sowie auch möglicherweise Investoren, wie es bereits offen einlesbar im Antrag zur Gründung der neuen Stadiongesellschaft klar deklariert wurde.
Ob sich die zu gründende, neue Fußballgesellschaft dann die (Unter-)Miete dafür leisten kann, wird man beobachten müssen. Damit geht natürlich auch automatisch die Finanzierung des Stadions einher, da die Profifussballgesellschaft als Hauptnutzer die wichtigste Rolle einnimmt und mit 10 Jahren Regionalliga es sich nicht zu refinanzieren wäre. Natürlich muss daher auch der Plan sein, dass wir mit der Profimannschaft in den kommenden 2-3 Jahren wieder aufsteigen, das sollte aber auch bei der Vereinsgröße schon das Ziel sein, für dass man sich nicht schämen muss.
25.06.2026 - 11:48 Uhr
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Zitat von BennyAgostino
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Zitat von Standfuss3
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Zitat von 1860Rolf
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Zitat von Standfuss3
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Zitat von Downlow2009
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Zitat von BennyAgostino
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Zitat von Soldberg
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Es ist immer abhängig von der Sichtweise, wie gut oder verrückt das Deutsche Baurecht ist.
Vor einigen Jahren war ich zu Besuch bei einem Unternehmensberater in Sydney. Er war mal stolzer Eigentümer einer Villa. Zum Zeitpunkt des Besuches bereitete er seine Flucht vor. Was war passiert?
Das Nachbargrundstück hatten Hongkonk-Chinesen erworben und die Bauweise ihrer Heimat übernommen. Beton, hoch, mit Grenzbebauung und den Baustil der Gegend ignoriert.
Ich habe es unterlassen ihm zu erklären, dass mit Deutschem Baurecht solch eine Vermögensvernichtung eher selten eintritt.
25.06.2026 - 13:37 Uhr
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Zitat von BennyAgostino
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Zitat von Standfuss3
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Zitat von 1860Rolf
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Zitat von Standfuss3
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Zitat von Downlow2009
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Zitat von BennyAgostino
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Zitat von Soldberg
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
25.06.2026 - 15:02 Uhr
Zitat von BennyAgostino
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Das kann ich nur unterstreichen! Ich würde alle Foristen bitten, gerade in diesen schwierigen Zeiten zusammenzuhalten und auf einen respektvollen Umgangston zu achten. Wir sollten gerade jetzt zusammenhalten und unsere Meinungsverschiedenheiten respektvoll diskutieren. Danke!
25.06.2026 - 15:35 Uhr
Zitat von BennyAgostino
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Zitat von BennyAgostino
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Zitat von Standfuss3
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Zitat von 1860Rolf
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Zitat von Standfuss3
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Zitat von Downlow2009
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Zitat von BennyAgostino
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Zitat von Soldberg
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Also gut, es ist nicht böse gemeint gewesen.
Aber dann anderes als reaktionären Unsinn zu bezeichnen, und von respektvollem Umgang zu schreiben.
Gratuliere, Politiker Karriere gebongt.
Man kann die Realität auch verweigern, aber dann ist man halt ein linker Trottel.
Deutschland hat nunmal extrem komplziertes Baurecht, was Zeit und Kosten treibt.
Wie ein gerade insolvent gegangener Verein in der 4. Liga so ein Projekt stemmen soll, erschließt sich mir immer noch nicht.
Stadion ist natürlich nötig, aber es ist jetzt nicht dringend.
Spielbetrieb, Kader, Saison und Neuorganisation sind wichtiger.
Dann kommt das Stadion.
Ja es ist gerade etwas Euphorie ob der "Befreiung" von Ismail, aber ob das 3 Jahre lang im Oly Stadion in Liga 3 oder 4 durchhält?
25.06.2026 - 15:44 Uhr
@Standfuss3
Und du schreibst dann was von "linker Trottel" und "Politiker Karriere gebongt"... Das ist für mich auch nicht gerade ein versöhnlicher, respektvoller Umgang.
Ist es wirklich so schwer, dass wir uns hier ein bisschen zusammenreißen?
Und du schreibst dann was von "linker Trottel" und "Politiker Karriere gebongt"... Das ist für mich auch nicht gerade ein versöhnlicher, respektvoller Umgang.
Ist es wirklich so schwer, dass wir uns hier ein bisschen zusammenreißen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jojo1860 am 25.06.2026 um 15:55 Uhr bearbeitet
25.06.2026 - 16:01 Uhr
Zitat von Standfuss3
Also gut, es ist nicht böse gemeint gewesen.
Aber dann anderes als reaktionären Unsinn zu bezeichnen, und von respektvollem Umgang zu schreiben.
Gratuliere, Politiker Karriere gebongt.
Man kann die Realität auch verweigern, aber dann ist man halt ein linker Trottel.
Deutschland hat nunmal extrem komplziertes Baurecht, was Zeit und Kosten treibt.
Wie ein gerade insolvent gegangener Verein in der 4. Liga so ein Projekt stemmen soll, erschließt sich mir immer noch nicht.
Stadion ist natürlich nötig, aber es ist jetzt nicht dringend.
Spielbetrieb, Kader, Saison und Neuorganisation sind wichtiger.
Dann kommt das Stadion.
Ja es ist gerade etwas Euphorie ob der "Befreiung" von Ismail, aber ob das 3 Jahre lang im Oly Stadion in Liga 3 oder 4 durchhält?
Zitat von BennyAgostino
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Zitat von BennyAgostino
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Zitat von Standfuss3
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Zitat von 1860Rolf
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Zitat von Standfuss3
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Zitat von Downlow2009
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Zitat von BennyAgostino
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Zitat von Soldberg
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Also gut, es ist nicht böse gemeint gewesen.
Aber dann anderes als reaktionären Unsinn zu bezeichnen, und von respektvollem Umgang zu schreiben.
Gratuliere, Politiker Karriere gebongt.
Man kann die Realität auch verweigern, aber dann ist man halt ein linker Trottel.
Deutschland hat nunmal extrem komplziertes Baurecht, was Zeit und Kosten treibt.
Wie ein gerade insolvent gegangener Verein in der 4. Liga so ein Projekt stemmen soll, erschließt sich mir immer noch nicht.
Stadion ist natürlich nötig, aber es ist jetzt nicht dringend.
Spielbetrieb, Kader, Saison und Neuorganisation sind wichtiger.
Dann kommt das Stadion.
Ja es ist gerade etwas Euphorie ob der "Befreiung" von Ismail, aber ob das 3 Jahre lang im Oly Stadion in Liga 3 oder 4 durchhält?
warum muss sich das dir jetzt erschliessen ? Es wird nicht morgen gebaut. Es gibt lediglich eine Machbarkeitsstudie und nicht mehr. Lass die Leute doch mal arbeiten. In 1 Jahr werden wir alle mehr wissen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von big_daddy0909 am 25.06.2026 um 16:05 Uhr bearbeitet
25.06.2026 - 17:41 Uhr
Zitat von Standfuss3
Also gut, es ist nicht böse gemeint gewesen.
Aber dann anderes als reaktionären Unsinn zu bezeichnen, und von respektvollem Umgang zu schreiben.
Gratuliere, Politiker Karriere gebongt.
Man kann die Realität auch verweigern, aber dann ist man halt ein linker Trottel.
Deutschland hat nunmal extrem komplziertes Baurecht, was Zeit und Kosten treibt.
Wie ein gerade insolvent gegangener Verein in der 4. Liga so ein Projekt stemmen soll, erschließt sich mir immer noch nicht.
Stadion ist natürlich nötig, aber es ist jetzt nicht dringend.
Spielbetrieb, Kader, Saison und Neuorganisation sind wichtiger.
Dann kommt das Stadion.
Ja es ist gerade etwas Euphorie ob der "Befreiung" von Ismail, aber ob das 3 Jahre lang im Oly Stadion in Liga 3 oder 4 durchhält?
Zitat von BennyAgostino
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Zitat von Standfuss3
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Zitat von BennyAgostino
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Zitat von Standfuss3
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Zitat von 1860Rolf
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Zitat von Standfuss3
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Zitat von Downlow2009
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Zitat von BennyAgostino
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Zitat von Soldberg
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.
125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.
Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?
Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?
Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?
Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.
Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.
Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.
Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.
Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.
Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.
Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.
Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.
Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.
Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.
Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.
Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.
Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.
Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.
Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?
Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?
Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.
Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.
Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.
Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.
Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
Ich würde doch sehr darum bitten, einen etwas respektvolleren und weniger herablassenden Umgangston an den Tag zu legen.
Habe ich schon einmal etwas gebaut? Nein, meine Generation hat dahingehend nicht gerade die rosigsten Aussichten.
Apropos Rosen: Ein Bauwerk ist kein Bauwerk ist kein Bauwerk. Wohnhäuser und Fußballstadien sind nicht dasselbe.
Mir ist's ein bisserl zu anmaßend, ohne relevanten Einblick so zu urteilen, dass die beteiligten Personen der Stadionkommission ja so urblöd sind und nicht zwischen Neu- und Umbau abgewogen haben. Wären die maßgeblich eingebundenen Architekten, Bauingenieure und co. doch bloß auf diese Idee gekommen.
Dass der e. V. und die KGaA zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht übrigens einen gewaltigen Unterschied.
Ebenso ist der letzte Absatz abermals reaktionärer Unsinn.
Also gut, es ist nicht böse gemeint gewesen.
Aber dann anderes als reaktionären Unsinn zu bezeichnen, und von respektvollem Umgang zu schreiben.
Gratuliere, Politiker Karriere gebongt.
Man kann die Realität auch verweigern, aber dann ist man halt ein linker Trottel.
Deutschland hat nunmal extrem komplziertes Baurecht, was Zeit und Kosten treibt.
Wie ein gerade insolvent gegangener Verein in der 4. Liga so ein Projekt stemmen soll, erschließt sich mir immer noch nicht.
Stadion ist natürlich nötig, aber es ist jetzt nicht dringend.
Spielbetrieb, Kader, Saison und Neuorganisation sind wichtiger.
Dann kommt das Stadion.
Ja es ist gerade etwas Euphorie ob der "Befreiung" von Ismail, aber ob das 3 Jahre lang im Oly Stadion in Liga 3 oder 4 durchhält?
Wenn sich eine Tür für eine strategisch wichtige Option öffnet, sollte man sie beschreiten. Dann sollte man operativen Aufgaben eine geringere Priorität einräumen. Wer kann dafür garantieren, dass im nächsten Jahr die LHM noch an einer GWS-Lösung interessiert ist.
Könnte es sein, dass Sie ein Befürworter des Bauvorhabens in Riem bzw. Olching sind?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1860Rolf am 25.06.2026 um 17:49 Uhr bearbeitet
27.06.2026 - 07:33 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
Ist mir auch nicht ganz klar, aber das soll ja nicht der gerade insolvent gegangene Fußballbetrieb wuppen, sondern der e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Staat sowie auch möglicherweise Investoren, wie es bereits offen einlesbar im Antrag zur Gründung der neuen Stadiongesellschaft klar deklariert wurde.
Ob sich die zu gründende, neue Fußballgesellschaft dann die (Unter-)Miete dafür leisten kann, wird man beobachten müssen. Damit geht natürlich auch automatisch die Finanzierung des Stadions einher, da die Profifussballgesellschaft als Hauptnutzer die wichtigste Rolle einnimmt und mit 10 Jahren Regionalliga es sich nicht zu refinanzieren wäre. Natürlich muss daher auch der Plan sein, dass wir mit der Profimannschaft in den kommenden 2-3 Jahren wieder aufsteigen, das sollte aber auch bei der Vereinsgröße schon das Ziel sein, für dass man sich nicht schämen muss.
Ist mir auch nicht ganz klar, aber das soll ja nicht der gerade insolvent gegangene Fußballbetrieb wuppen, sondern der e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Staat sowie auch möglicherweise Investoren, wie es bereits offen einlesbar im Antrag zur Gründung der neuen Stadiongesellschaft klar deklariert wurde.
Ob sich die zu gründende, neue Fußballgesellschaft dann die (Unter-)Miete dafür leisten kann, wird man beobachten müssen. Damit geht natürlich auch automatisch die Finanzierung des Stadions einher, da die Profifussballgesellschaft als Hauptnutzer die wichtigste Rolle einnimmt und mit 10 Jahren Regionalliga es sich nicht zu refinanzieren wäre. Natürlich muss daher auch der Plan sein, dass wir mit der Profimannschaft in den kommenden 2-3 Jahren wieder aufsteigen, das sollte aber auch bei der Vereinsgröße schon das Ziel sein, für dass man sich nicht schämen muss.
Da hilft ein Blick in die Vergangenheit, die Baukosten der Allianz Arena betrugen 340mio€ incl 60mio€ für die Parkgaragen (by the Way das im Jahr 2007 gebaute Augsburger Stadion hat knapp 45mio€ gekostet) also für das Stadion alleine 280mio€.
Somit hat 60 dafür 140mio€ getragen, wir sind uns darüber einig, dass ohne den Finanzstärkeren Partner, 1860 dafür nie eine Finanzierung bekommen hätte? Nur durch die AA Bonität der Seitenstrassler war die Finanzierung überhaupt möglich - bei 60 hat es wg der Finanzierung geheißen, das Parkhaus zahlt das Stadion ganz alleine ab..
Also sollten wir zu den Stadionplänen noch ein Parkhaus am Candidplatz bauen und schon ist die Finanzierung geregelt…
Ich habe auch mal die KI gefragt, wie lange die Planung und Bauzeit von so Grossprojekten in D waren:
Zitat von Google
Allianz Arena:
1997: Der Wunsch nach einer neuen, reinen Fußball-Arena anstelle eines Umbaus des Olympiastadions wird erstmals laut.
21. Oktober 2001: Die Münchner stimmen bei einem Bürgerentscheid mit 65,8 % klar für den Neubau in Fröttmaning.
Februar 2002: Das Schweizer Architekturbüro Herzog&de Meuron wird für den Entwurf ausgewählt.
17. Mai 2002 Bauantrag bei der Landeshauptstadt München eingereicht.
21. Oktober 2002: Offizielle Grundsteinlegung und damit Baubeginn.
13. Februar 2003: Erteilung der endgültigen Baugenehmigung durch die Behörden.
26. März 2004: Der Rohbau ist plangemäß fertiggestellt.
30. April 2005: Übergabe des Stadions durch das Bauunternehmen an die Bauherren.
30. und 31. Mai 2005: Offizielle Eröffnung mit zwei Derbys (TSV 1860 München gegen 1. FC Nürnberg und FC Bayern gegen eine DFB-Auswahl).
Freiburg
* März 2011: Stadt Freiburg und SC Freiburg gründen eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Klärung der Stadionzukunft (Umbau vs. Neubau).
* November 2011: Veröffentlichung eines Gutachtens, das 24 potenzielle Standorte im Stadtgebiet untersucht.
* Februar 2014: Der Freiburger Gemeinderat stimmt offiziell für die nähere Untersuchung des Standorts „Wolfswinkel“ nahe des Flugplatzes.
* November 2014: Der Gemeinderat beschließt das Ratsreferendum für den Neubau am Wolfswinkel.
* Februar 2015: Beim offiziellen Bürgerentscheid stimmen 58,2 Prozent der Freiburger Bürger für den Stadionneubau am Wolfswinkel.
* März 2016: Beginn des europaweiten Verhandlungsverfahrens zur Ermittlung eines Totalunternehmers.
* August 2017: Stadt und Verein präsentieren den Siegerentwurf des Bauunternehmens Köster GmbH (Osnabrück) und HPP Architekten (Düsseldorf).
* November 2017: Einreichung des offiziellen Bauantrags durch die Stadiongesellschaft.
* Juli 2018: Der Gemeinderat beschließt die Satzung für den erforderlichen Bebauungsplan.
* November 2018: Das Regierungspräsidium erteilt die Baugenehmigung.
* November 2018: Offizieller Baubeginn und Start der Hauptbauarbeiten am Wolfswinkel.
* Dezember 2019: Das Richtfest wird nach der Fertigstellung des Rohbaus und der Dachkonstruktion gefeiert.
* 2020 – 2021: Der Innenausbau und die Rasenverlegung verzögern sich aufgrund der COVID-19-Pandemie und technischer Anpassungen beim Lärmschutz leicht.
* Oktober 2021: Offizielle Fertigstellung und Einweihung. Das erste Spiel bestreitet der SC Freiburg am 7. Oktober 2021 (ein 3:0-Testspielsieg gegen den FC St. Pauli).
Allianz Arena:
1997: Der Wunsch nach einer neuen, reinen Fußball-Arena anstelle eines Umbaus des Olympiastadions wird erstmals laut.
21. Oktober 2001: Die Münchner stimmen bei einem Bürgerentscheid mit 65,8 % klar für den Neubau in Fröttmaning.
Februar 2002: Das Schweizer Architekturbüro Herzog&de Meuron wird für den Entwurf ausgewählt.
17. Mai 2002 Bauantrag bei der Landeshauptstadt München eingereicht.
21. Oktober 2002: Offizielle Grundsteinlegung und damit Baubeginn.
13. Februar 2003: Erteilung der endgültigen Baugenehmigung durch die Behörden.
26. März 2004: Der Rohbau ist plangemäß fertiggestellt.
30. April 2005: Übergabe des Stadions durch das Bauunternehmen an die Bauherren.
30. und 31. Mai 2005: Offizielle Eröffnung mit zwei Derbys (TSV 1860 München gegen 1. FC Nürnberg und FC Bayern gegen eine DFB-Auswahl).
Freiburg
* März 2011: Stadt Freiburg und SC Freiburg gründen eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Klärung der Stadionzukunft (Umbau vs. Neubau).
* November 2011: Veröffentlichung eines Gutachtens, das 24 potenzielle Standorte im Stadtgebiet untersucht.
* Februar 2014: Der Freiburger Gemeinderat stimmt offiziell für die nähere Untersuchung des Standorts „Wolfswinkel“ nahe des Flugplatzes.
* November 2014: Der Gemeinderat beschließt das Ratsreferendum für den Neubau am Wolfswinkel.
* Februar 2015: Beim offiziellen Bürgerentscheid stimmen 58,2 Prozent der Freiburger Bürger für den Stadionneubau am Wolfswinkel.
* März 2016: Beginn des europaweiten Verhandlungsverfahrens zur Ermittlung eines Totalunternehmers.
* August 2017: Stadt und Verein präsentieren den Siegerentwurf des Bauunternehmens Köster GmbH (Osnabrück) und HPP Architekten (Düsseldorf).
* November 2017: Einreichung des offiziellen Bauantrags durch die Stadiongesellschaft.
* Juli 2018: Der Gemeinderat beschließt die Satzung für den erforderlichen Bebauungsplan.
* November 2018: Das Regierungspräsidium erteilt die Baugenehmigung.
* November 2018: Offizieller Baubeginn und Start der Hauptbauarbeiten am Wolfswinkel.
* Dezember 2019: Das Richtfest wird nach der Fertigstellung des Rohbaus und der Dachkonstruktion gefeiert.
* 2020 – 2021: Der Innenausbau und die Rasenverlegung verzögern sich aufgrund der COVID-19-Pandemie und technischer Anpassungen beim Lärmschutz leicht.
* Oktober 2021: Offizielle Fertigstellung und Einweihung. Das erste Spiel bestreitet der SC Freiburg am 7. Oktober 2021 (ein 3:0-Testspielsieg gegen den FC St. Pauli).
Aber bei 1860 stellt man 2026 auf der MV einen Stadionplan vor und 2030 spielt man darin…
Und das ganze ohne Investoren (weil nicht gewünscht), mit einer neuen Spielbetriebs GmbH (natürlich auch Investorenfrei), basierend auf die enorme Spendenbereitschaft der Millionen 60 Fans in aller Welt..
Sorry, das mit den Millionen Fans war ja der Gräfer, könnte aber bei Vorstellung dieser Pläne auch vom eV kommen…
Mein Fazit: 1860 konnte den Kapitaldienst für die AA trotz finanzstarken Partner in der 2 Liga nicht aufbringen, die Mannschaft war Schulden finanziert , was zuerst den Verkauf der AA Anteile und dann auch noch den Einstieg eines Investors nötig hatte.
Aber hey, was solls, wir sind ja bei 60 und machen jeden Fehler mehrmals..
Frei nach Karl Marx: Realisten dieser Welt, vereinigt euch…
Die Edith meint noch:
Bis auf Aachen (Ende sollte bekannt sein) wurden alle Stadion-Neubau-Projekte übrigens nicht am alten Standort vorgenommen, sondern auf der „grünen“ Wiese geplant und durchgeführt, auch weil da Optionen der Erweiterung möglich sind..
PPS: Aachen ist übrigens auch ein gutes Beispiel wie ein Verein sich mit einem Stadionprojekt an alter Stelle übernehmen kann - aber wer heute 30 Jahre Alt ist kann dann in seinen 50zigern wieder große Erfolge feiern…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DarkKnight am 27.06.2026 um 07:57 Uhr bearbeitet
27.06.2026 - 08:07 Uhr
Zitat von DarkKnight
Da hilft ein Blick in die Vergangenheit, die Baukosten der Allianz Arena betrugen 340mio€ incl 60mio€ für die Parkgaragen (by the Way das im Jahr 2007 gebaute Augsburger Stadion hat knapp 45mio€ gekostet) also für das Stadion alleine 280mio€.
Somit hat 60 dafür 140mio€ getragen, wir sind uns darüber einig, dass ohne den Finanzstärkeren Partner, 1860 dafür nie eine Finanzierung bekommen hätte? Nur durch die AA Bonität der Seitenstrassler war die Finanzierung überhaupt möglich - bei 60 hat es wg der Finanzierung geheißen, das Parkhaus zahlt das Stadion ganz alleine ab..
Also sollten wir zu den Stadionplänen noch ein Parkhaus am Candidplatz bauen und schon ist die Finanzierung geregelt…
Ich habe auch mal die KI gefragt, wie lange die Planung und Bauzeit von so Grossprojekten in D waren:
Aber bei 1860 stellt man 2026 auf der MV einen Stadionplan vor und 2030 spielt man darin…
Und das ganze ohne Investoren (weil nicht gewünscht), mit einer neuen Spielbetriebs GmbH (natürlich auch Investorenfrei), basierend auf die enorme Spendenbereitschaft der Millionen 60 Fans in aller Welt..
Sorry, das mit den Millionen Fans war ja der Gräfer, könnte aber bei Vorstellung dieser Pläne auch vom eV kommen…
Mein Fazit: 1860 konnte den Kapitaldienst für die AA trotz finanzstarken Partner in der 2 Liga nicht aufbringen, die Mannschaft war Schulden finanziert , was zuerst den Verkauf der AA Anteile und dann auch noch den Einstieg eines Investors nötig hatte.
Aber hey, was solls, wir sind ja bei 60 und machen jeden Fehler mehrmals..
Frei nach Karl Marx: Realisten dieser Welt, vereinigt euch…
Die Edith meint noch:
Bis auf Aachen (Ende sollte bekannt sein) wurden alle Stadion-Neubau-Projekte übrigens nicht am alten Standort vorgenommen, sondern auf der „grünen“ Wiese geplant und durchgeführt, auch weil da Optionen der Erweiterung möglich sind..
PPS: Aachen ist übrigens auch ein gutes Beispiel wie ein Verein sich mit einem Stadionprojekt an alter Stelle übernehmen kann - aber wer heute 30 Jahre Alt ist kann dann in seinen 50zigern wieder große Erfolge feiern…
Zitat von Dreijahresplan
Ist mir auch nicht ganz klar, aber das soll ja nicht der gerade insolvent gegangene Fußballbetrieb wuppen, sondern der e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Staat sowie auch möglicherweise Investoren, wie es bereits offen einlesbar im Antrag zur Gründung der neuen Stadiongesellschaft klar deklariert wurde.
Ob sich die zu gründende, neue Fußballgesellschaft dann die (Unter-)Miete dafür leisten kann, wird man beobachten müssen. Damit geht natürlich auch automatisch die Finanzierung des Stadions einher, da die Profifussballgesellschaft als Hauptnutzer die wichtigste Rolle einnimmt und mit 10 Jahren Regionalliga es sich nicht zu refinanzieren wäre. Natürlich muss daher auch der Plan sein, dass wir mit der Profimannschaft in den kommenden 2-3 Jahren wieder aufsteigen, das sollte aber auch bei der Vereinsgröße schon das Ziel sein, für dass man sich nicht schämen muss.
Ist mir auch nicht ganz klar, aber das soll ja nicht der gerade insolvent gegangene Fußballbetrieb wuppen, sondern der e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Staat sowie auch möglicherweise Investoren, wie es bereits offen einlesbar im Antrag zur Gründung der neuen Stadiongesellschaft klar deklariert wurde.
Ob sich die zu gründende, neue Fußballgesellschaft dann die (Unter-)Miete dafür leisten kann, wird man beobachten müssen. Damit geht natürlich auch automatisch die Finanzierung des Stadions einher, da die Profifussballgesellschaft als Hauptnutzer die wichtigste Rolle einnimmt und mit 10 Jahren Regionalliga es sich nicht zu refinanzieren wäre. Natürlich muss daher auch der Plan sein, dass wir mit der Profimannschaft in den kommenden 2-3 Jahren wieder aufsteigen, das sollte aber auch bei der Vereinsgröße schon das Ziel sein, für dass man sich nicht schämen muss.
Da hilft ein Blick in die Vergangenheit, die Baukosten der Allianz Arena betrugen 340mio€ incl 60mio€ für die Parkgaragen (by the Way das im Jahr 2007 gebaute Augsburger Stadion hat knapp 45mio€ gekostet) also für das Stadion alleine 280mio€.
Somit hat 60 dafür 140mio€ getragen, wir sind uns darüber einig, dass ohne den Finanzstärkeren Partner, 1860 dafür nie eine Finanzierung bekommen hätte? Nur durch die AA Bonität der Seitenstrassler war die Finanzierung überhaupt möglich - bei 60 hat es wg der Finanzierung geheißen, das Parkhaus zahlt das Stadion ganz alleine ab..
Also sollten wir zu den Stadionplänen noch ein Parkhaus am Candidplatz bauen und schon ist die Finanzierung geregelt…
Ich habe auch mal die KI gefragt, wie lange die Planung und Bauzeit von so Grossprojekten in D waren:
Zitat von Google
Allianz Arena:
1997: Der Wunsch nach einer neuen, reinen Fußball-Arena anstelle eines Umbaus des Olympiastadions wird erstmals laut.
21. Oktober 2001: Die Münchner stimmen bei einem Bürgerentscheid mit 65,8 % klar für den Neubau in Fröttmaning.
Februar 2002: Das Schweizer Architekturbüro Herzog&de Meuron wird für den Entwurf ausgewählt.
17. Mai 2002 Bauantrag bei der Landeshauptstadt München eingereicht.
21. Oktober 2002: Offizielle Grundsteinlegung und damit Baubeginn.
13. Februar 2003: Erteilung der endgültigen Baugenehmigung durch die Behörden.
26. März 2004: Der Rohbau ist plangemäß fertiggestellt.
30. April 2005: Übergabe des Stadions durch das Bauunternehmen an die Bauherren.
30. und 31. Mai 2005: Offizielle Eröffnung mit zwei Derbys (TSV 1860 München gegen 1. FC Nürnberg und FC Bayern gegen eine DFB-Auswahl).
Freiburg
* März 2011: Stadt Freiburg und SC Freiburg gründen eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Klärung der Stadionzukunft (Umbau vs. Neubau).
* November 2011: Veröffentlichung eines Gutachtens, das 24 potenzielle Standorte im Stadtgebiet untersucht.
* Februar 2014: Der Freiburger Gemeinderat stimmt offiziell für die nähere Untersuchung des Standorts „Wolfswinkel“ nahe des Flugplatzes.
* November 2014: Der Gemeinderat beschließt das Ratsreferendum für den Neubau am Wolfswinkel.
* Februar 2015: Beim offiziellen Bürgerentscheid stimmen 58,2 Prozent der Freiburger Bürger für den Stadionneubau am Wolfswinkel.
* März 2016: Beginn des europaweiten Verhandlungsverfahrens zur Ermittlung eines Totalunternehmers.
* August 2017: Stadt und Verein präsentieren den Siegerentwurf des Bauunternehmens Köster GmbH (Osnabrück) und HPP Architekten (Düsseldorf).
* November 2017: Einreichung des offiziellen Bauantrags durch die Stadiongesellschaft.
* Juli 2018: Der Gemeinderat beschließt die Satzung für den erforderlichen Bebauungsplan.
* November 2018: Das Regierungspräsidium erteilt die Baugenehmigung.
* November 2018: Offizieller Baubeginn und Start der Hauptbauarbeiten am Wolfswinkel.
* Dezember 2019: Das Richtfest wird nach der Fertigstellung des Rohbaus und der Dachkonstruktion gefeiert.
* 2020 – 2021: Der Innenausbau und die Rasenverlegung verzögern sich aufgrund der COVID-19-Pandemie und technischer Anpassungen beim Lärmschutz leicht.
* Oktober 2021: Offizielle Fertigstellung und Einweihung. Das erste Spiel bestreitet der SC Freiburg am 7. Oktober 2021 (ein 3:0-Testspielsieg gegen den FC St. Pauli).
Allianz Arena:
1997: Der Wunsch nach einer neuen, reinen Fußball-Arena anstelle eines Umbaus des Olympiastadions wird erstmals laut.
21. Oktober 2001: Die Münchner stimmen bei einem Bürgerentscheid mit 65,8 % klar für den Neubau in Fröttmaning.
Februar 2002: Das Schweizer Architekturbüro Herzog&de Meuron wird für den Entwurf ausgewählt.
17. Mai 2002 Bauantrag bei der Landeshauptstadt München eingereicht.
21. Oktober 2002: Offizielle Grundsteinlegung und damit Baubeginn.
13. Februar 2003: Erteilung der endgültigen Baugenehmigung durch die Behörden.
26. März 2004: Der Rohbau ist plangemäß fertiggestellt.
30. April 2005: Übergabe des Stadions durch das Bauunternehmen an die Bauherren.
30. und 31. Mai 2005: Offizielle Eröffnung mit zwei Derbys (TSV 1860 München gegen 1. FC Nürnberg und FC Bayern gegen eine DFB-Auswahl).
Freiburg
* März 2011: Stadt Freiburg und SC Freiburg gründen eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Klärung der Stadionzukunft (Umbau vs. Neubau).
* November 2011: Veröffentlichung eines Gutachtens, das 24 potenzielle Standorte im Stadtgebiet untersucht.
* Februar 2014: Der Freiburger Gemeinderat stimmt offiziell für die nähere Untersuchung des Standorts „Wolfswinkel“ nahe des Flugplatzes.
* November 2014: Der Gemeinderat beschließt das Ratsreferendum für den Neubau am Wolfswinkel.
* Februar 2015: Beim offiziellen Bürgerentscheid stimmen 58,2 Prozent der Freiburger Bürger für den Stadionneubau am Wolfswinkel.
* März 2016: Beginn des europaweiten Verhandlungsverfahrens zur Ermittlung eines Totalunternehmers.
* August 2017: Stadt und Verein präsentieren den Siegerentwurf des Bauunternehmens Köster GmbH (Osnabrück) und HPP Architekten (Düsseldorf).
* November 2017: Einreichung des offiziellen Bauantrags durch die Stadiongesellschaft.
* Juli 2018: Der Gemeinderat beschließt die Satzung für den erforderlichen Bebauungsplan.
* November 2018: Das Regierungspräsidium erteilt die Baugenehmigung.
* November 2018: Offizieller Baubeginn und Start der Hauptbauarbeiten am Wolfswinkel.
* Dezember 2019: Das Richtfest wird nach der Fertigstellung des Rohbaus und der Dachkonstruktion gefeiert.
* 2020 – 2021: Der Innenausbau und die Rasenverlegung verzögern sich aufgrund der COVID-19-Pandemie und technischer Anpassungen beim Lärmschutz leicht.
* Oktober 2021: Offizielle Fertigstellung und Einweihung. Das erste Spiel bestreitet der SC Freiburg am 7. Oktober 2021 (ein 3:0-Testspielsieg gegen den FC St. Pauli).
Aber bei 1860 stellt man 2026 auf der MV einen Stadionplan vor und 2030 spielt man darin…
Und das ganze ohne Investoren (weil nicht gewünscht), mit einer neuen Spielbetriebs GmbH (natürlich auch Investorenfrei), basierend auf die enorme Spendenbereitschaft der Millionen 60 Fans in aller Welt..
Sorry, das mit den Millionen Fans war ja der Gräfer, könnte aber bei Vorstellung dieser Pläne auch vom eV kommen…
Mein Fazit: 1860 konnte den Kapitaldienst für die AA trotz finanzstarken Partner in der 2 Liga nicht aufbringen, die Mannschaft war Schulden finanziert , was zuerst den Verkauf der AA Anteile und dann auch noch den Einstieg eines Investors nötig hatte.
Aber hey, was solls, wir sind ja bei 60 und machen jeden Fehler mehrmals..
Frei nach Karl Marx: Realisten dieser Welt, vereinigt euch…
Die Edith meint noch:
Bis auf Aachen (Ende sollte bekannt sein) wurden alle Stadion-Neubau-Projekte übrigens nicht am alten Standort vorgenommen, sondern auf der „grünen“ Wiese geplant und durchgeführt, auch weil da Optionen der Erweiterung möglich sind..
PPS: Aachen ist übrigens auch ein gutes Beispiel wie ein Verein sich mit einem Stadionprojekt an alter Stelle übernehmen kann - aber wer heute 30 Jahre Alt ist kann dann in seinen 50zigern wieder große Erfolge feiern…
Der Kontext zu meinem Beitrag ist mir nicht ganz klar, ich habe nicht behauptet, der eV kann das Stadion allein finanzieren oder der Zeitrahmen wäre realistisch. Ich habe generell zur Machbarkeitsstudie bisher hier fast nichts geschrieben, weil ich viel mehr darüber wissen möchte, um mir ein Bild zu machen.
Aber was mich jetzt schon interessieren würde, mal ganz sachlich gefragt:
Was wäre denn deine Masterlösung in der aktuellen Situation im Hinblick auf eine Stadionlösung, auch im Kontext der Realisierbarkeit? Gar keine?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dreijahresplan am 27.06.2026 um 08:07 Uhr bearbeitet
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