TSV 1860 München TSV 1860 München
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Baustelle Infrastruktur (Stadion, Trainingsgelände etc.)

04.12.2015 - 11:16 Uhr
Zitat von 1860Rolf
Zitat von Magister73

Zitat von Klingone1860

Zitat von 1860Rolf

Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen

•     •     •

Sechzig München passt einfach nicht in eine Fußball-Arena, das ist einfach so!
Wenn du in dem Tunnel stehst, bevor du auf den Rasen kommst, das riecht nach Fußball!
Fußball is nicht Schicki-Micki, Fußball is Stehplatz, Bier in der Hand, Bratwurst, Mannschaft anfeuern, nach Schweiß stinken! Und die Mannschaft versucht das zurück zu geben ! Und genau DAS ist SECHZIG MÜNCHEN!!! (Sascha Mölders [Fußballgott])


FREIHEIT FÜR SECHZIG !
Zitat von 1860Rolf
Zitat von Magister73

Zitat von Klingone1860

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Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.


Ich habe eigentlich erstmal auf Stadion abgezielt. So wie ich das wahrnehme liegt es ja mitten in der Stadt mit guten Verkehrsverbindungen. Blau Weiß Linz hat ein Stadion von Seinen Investoren bekommen, auch mitten in der Stadt, das auf einem Einkaufszentrum liegt. Sind zwar nur ein paar Tausend Zuschauer was in der österreichischen Liga aber normal ist. Wenn Du im Stadion drin bist ist es wie in jedem anderen modernen Stadion. Bei 1860 könnte doch ein Unterteil des Stadion ein Lebensmittel Markt, Friseur, Arztpraxis usw sein. Dadurch hätte man schon Einnahmen unabhängig vom Fussball. Beim HSV wäre das nicht möglich. Beginnend da es abseits liegt und kaum jemand extra dahin fahren würde um Einzukaufen oder ähnliches. Zudem ist kein annehmbarer Öpnv außerhalb von Spielen oder Konzerten vorhanden. St Pauli liegt ja auch quasi mitten in der Stadt." Kommerz " schließen die ja aus ideologischen Gründen aus aber es gibt im Stadion eine normale Kita. Ein Stadion mit diversen Geschäften müsste für X Investoren interessant sein da die Geschäfte unabhängig vom Fussball laufen würden/ könnten.
Zitat von 1860GWS
Zitat von 1860Rolf

Zitat von Magister73

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Zitat von Downlow2009

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Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Das Problem mit Kindern ist, dass diese ihr Spielzeug in die Ecke feuern, wenn sie ein vermeintlich interessanteres entdeckt haben.

Und wer die älteren Berichte über Ismaik gelesen hat, der musste zur Kenntnis nehmen, dass dieser neben Ehre und Wertschätzung mit 1860 zu Geld kommen wollte. Und was man zu dem Dosenkonzern ließt, so sehen die RB weniger als Spielzeug, denn als Objekt zum Geldverdienen. Die investieren in Beton und Strukturen, nicht aber in Verluste.
Zitat von 1860GWS
Zitat von 1860Rolf

Zitat von Magister73

Zitat von Klingone1860

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Zitat von Downlow2009

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Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.
Zitat von Magister73
Zitat von 1860GWS

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Zitat von Magister73

Zitat von Klingone1860

Zitat von 1860Rolf

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Zitat von Downlow2009

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Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.

Ich habe allgemein vom Fußball gesprochen und nicht nur von Deutschland.
Die Werksvereine zählen im übrigen nicht.
Und du sagst auch sie haben ihr Geld wieder herinnen.
Ein Investor möchte Rendite und nicht sein Geld wieder drin haben
Und hier sehe ich persönlich das Rendite/Risiko Verhältnis als zu unattraktiv an.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir vielleicht auch einen Verein zulegen, aber bestimmt nicht um mein Vermögen zu vermehren

•     •     •

Sechzig München passt einfach nicht in eine Fußball-Arena, das ist einfach so!
Wenn du in dem Tunnel stehst, bevor du auf den Rasen kommst, das riecht nach Fußball!
Fußball is nicht Schicki-Micki, Fußball is Stehplatz, Bier in der Hand, Bratwurst, Mannschaft anfeuern, nach Schweiß stinken! Und die Mannschaft versucht das zurück zu geben ! Und genau DAS ist SECHZIG MÜNCHEN!!! (Sascha Mölders [Fußballgott])


FREIHEIT FÜR SECHZIG !
Zitat von 1860GWS
Zitat von Magister73

Zitat von 1860GWS

Zitat von 1860Rolf

Zitat von Magister73

Zitat von Klingone1860

Zitat von 1860Rolf

Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.

Ich habe allgemein vom Fußball gesprochen und nicht nur von Deutschland.
Die Werksvereine zählen im übrigen nicht.
Und du sagst auch sie haben ihr Geld wieder herinnen.
Ein Investor möchte Rendite und nicht sein Geld wieder drin haben
Und hier sehe ich persönlich das Rendite/Risiko Verhältnis als zu unattraktiv an.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir vielleicht auch einen Verein zulegen, aber bestimmt nicht um mein Vermögen zu vermehren


Sofern es wirklich nur darum ginge sein investiertes Geld zu vermehren, wäre es natürlich sinnvoller sich Bundesanleihen zu kaufen und man hat seine ~3% jährliche Rendite sicher.

Mit einem Investment in einen Profiklub geht normalerweise auch eine Business-Loge und somit Networking mit anderen Geschäftsleuten einher, und mediale Aufmerksamkeit, bestenfalls natürlich Prestige.

Ich denke den meisten Fußball-Investoren ist bewusst, dass sich ihr Investment nicht direkt durch den Klub auszahlt, sondern beziehen auch nicht-monetäre Assets in ihre Bewertung mit ein.

•     •     •

--------------------------------------------------- ! Bamboleo 1860 !---------------------------------------------------
! Love football - Hate extremism !
! Defend freedom !
Zitat von Corleone60
Zitat von 1860GWS

Zitat von Magister73

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Zitat von 1860Rolf

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Zitat von Klingone1860

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Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.

Ich habe allgemein vom Fußball gesprochen und nicht nur von Deutschland.
Die Werksvereine zählen im übrigen nicht.
Und du sagst auch sie haben ihr Geld wieder herinnen.
Ein Investor möchte Rendite und nicht sein Geld wieder drin haben
Und hier sehe ich persönlich das Rendite/Risiko Verhältnis als zu unattraktiv an.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir vielleicht auch einen Verein zulegen, aber bestimmt nicht um mein Vermögen zu vermehren


Sofern es wirklich nur darum ginge sein investiertes Geld zu vermehren, wäre es natürlich sinnvoller sich Bundesanleihen zu kaufen und man hat seine ~3% jährliche Rendite sicher.

Mit einem Investment in einen Profiklub geht normalerweise auch eine Business-Loge und somit Networking mit anderen Geschäftsleuten einher, und mediale Aufmerksamkeit, bestenfalls natürlich Prestige.

Ich denke den meisten Fußball-Investoren ist bewusst, dass sich ihr Investment nicht direkt durch den Klub auszahlt, sondern beziehen auch nicht-monetäre Assets in ihre Bewertung mit ein.


Puh, also Bundesanleihen ist jetzt schon ein Schmarrn, weil die legt sich ein Investor vielleicht als Sicherheit prozentual ins Portfolio für Kriesenzeiten.
Aber gut, Networking lass ich als Argument gut durchgehen, aber trotzdem geht es vielen einfach um Selbstdarstellung.
Mediale Aufmerksamkeit auch ja, aber viele haben das auch nur durch Geltungsdrang notwendig.
Prestige ... ich wüsste jetzt nicht, wer als Fußballinvestor jetzt groß an Prestige gewonnen hätte.
Vielleicht die Kollegen aus Hollywood mit Wrexham aktuell.

•     •     •

Sechzig München passt einfach nicht in eine Fußball-Arena, das ist einfach so!
Wenn du in dem Tunnel stehst, bevor du auf den Rasen kommst, das riecht nach Fußball!
Fußball is nicht Schicki-Micki, Fußball is Stehplatz, Bier in der Hand, Bratwurst, Mannschaft anfeuern, nach Schweiß stinken! Und die Mannschaft versucht das zurück zu geben ! Und genau DAS ist SECHZIG MÜNCHEN!!! (Sascha Mölders [Fußballgott])


FREIHEIT FÜR SECHZIG !
Zitat von 1860GWS
Zitat von Corleone60

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Zitat von 1860Rolf

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Zitat von Klingone1860

Zitat von 1860Rolf

Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.

Ich habe allgemein vom Fußball gesprochen und nicht nur von Deutschland.
Die Werksvereine zählen im übrigen nicht.
Und du sagst auch sie haben ihr Geld wieder herinnen.
Ein Investor möchte Rendite und nicht sein Geld wieder drin haben
Und hier sehe ich persönlich das Rendite/Risiko Verhältnis als zu unattraktiv an.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir vielleicht auch einen Verein zulegen, aber bestimmt nicht um mein Vermögen zu vermehren


Sofern es wirklich nur darum ginge sein investiertes Geld zu vermehren, wäre es natürlich sinnvoller sich Bundesanleihen zu kaufen und man hat seine ~3% jährliche Rendite sicher.

Mit einem Investment in einen Profiklub geht normalerweise auch eine Business-Loge und somit Networking mit anderen Geschäftsleuten einher, und mediale Aufmerksamkeit, bestenfalls natürlich Prestige.

Ich denke den meisten Fußball-Investoren ist bewusst, dass sich ihr Investment nicht direkt durch den Klub auszahlt, sondern beziehen auch nicht-monetäre Assets in ihre Bewertung mit ein.


Puh, also Bundesanleihen ist jetzt schon ein Schmarrn, weil die legt sich ein Investor vielleicht als Sicherheit prozentual ins Portfolio für Kriesenzeiten.
Aber gut, Networking lass ich als Argument gut durchgehen, aber trotzdem geht es vielen einfach um Selbstdarstellung.
Mediale Aufmerksamkeit auch ja, aber viele haben das auch nur durch Geltungsdrang notwendig.
Prestige ... ich wüsste jetzt nicht, wer als Fußballinvestor jetzt groß an Prestige gewonnen hätte.
Vielleicht die Kollegen aus Hollywood mit Wrexham aktuell.


Das mit den Bundesanleihen war natürlich ein Beispiel, oder Immobilien, falls ihnen Aktien zu riskant sind.

Da gibt es durchaus einige, wer hat denn vor Chelsea den Namen Roman Abramowitsch schonmal gehört gehabt? Wahrscheinlich nur Russland-Experten.
Ich persönlich habe auch den Namen Malcolm Glazer vor Man Utd noch nie gehört.

Auf Deutschland bezogen, wer hat bundesweit Kühne oder Windhorst vor deren Invest in den HSV bzw. Hertha BSC gekannt? Und wie viele danach?
Oder der Klassiker Dietmar Hopp, vor seinen Invests in den Profisport war er eher regional bekannt oder IT-Fachleuten, aber nicht der breiten Bevölkerung.

•     •     •

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Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich geb dir sogar mal Recht, wegen der Nutzungszeit ist jetzt dringender denn je.
Ohne das Grünwalder stirbt 60 , weil viel haben die Verantwortlichen der letzten Jahrzehnte nicht mehr übrig gelassen und deswegen ist es wirklich die letzte Chance unsere Heimat und Identität langfristig zu sichern und zu modernisieren.
Der Zeitpunkt könnte nur unglücklicher nicht sein. Gerade Job verloren, Scheiden lassen, kein Eigenkapital und dann von einem schmucken Einfamilienhaus zu träumen passt aber zu diesem Verein und seiner Geschichte.


Dann solltet Ihr mal zum FC St Pauli schauen. Insolvenz nach dem Abstieg und gleichzeitig Plan des Umbau des Stadion. Eben damit aufgrund höherer Zuschauer Einnahmen zukünftig keine Insolvenz mehr zu erwarten ist. Fußball ist halt auch ein Unternehmen heutzutage und deswegen halt auch wichtig das dementsprechende Umsätze generiert werden können. In der 1.Liga kann man vielleicht noch mit Zuschauern unter 20000 aufgrund der TV Einnahmen 1 2 Jahre überleben ohne andere Finanzierungen. Unterhalb geht das nicht.
Als Außenstehender bin ich auch überzeugt das externe Unterstützer/ Investoren nach dem Ende der Ismaik Zeit sich bei 1860 engagieren könnten und wollten. 1860 ist ja trotz allem nach wie vor ein Zugpferd in ganz Deutschland. So wie ich es gelesen habe soll ein Stadion entstehen das in Teilen unabhängig vom Fussball Betrieb ist. Schon alleine das könnte für Investoren interessant sein.


Wobei ich es für äußerst fragwürdig hielte, wenn 1860 erneut einen Darlehensgeber an Bord holte, der die Verluste aus einem strukturellen Defizit ausgleichen soll. Dafür bedarf es Sponsoren oder Mäzene. Wenn ein Unternehmen langfristig nicht erwerbswirtschaftlich tragfähig ist, hat es keine Daseinsberechtigung. Investoren verfolgen in der Regel das Ziel, langfristig Gewinne zu erzielen oder ihr Vermögen zu vermehren. Insoweit war für mich die Konstrktion mit HAM von Beginn an fragwürdig angelegt.

Du hast Recht mit der Definition von Investoren.
Allerdings sind die meisten davon im Fußball keine wirklichen Investoren, zumindest in Bezug auf ihr Engagement im Fußball
Es ist in der Regel Spielzeug.
Wenn es wirklich welche sind, dann wissen sie genau, mit welchem Risiko sie spielen.
Und in meinen Augen sind Risiken und Ertrag hier nicht in Relation.
Wäre ich rein auf Rendite aus, würde ich niemals in einen Fußballclub investieren.
Da gibt es wahrlich bessere Optionen


Kühne hat beim HSV etliches an Geld investiert. Und auch entsprechenden Einfluss. Mittlerweile hat er Teile seiner Anteile wieder abgegeben. Unterm Strich hat sich aber sein Investment durch den Wiederaufstieg auch für Ihn finanziell wieder gelohnt. Und vor allem wenn der HSV in der Bundesliga bleibt und langfristig auch wieder nach vorne kommt hat er dann sogar gut Geld verdient. Elversberg, Heidenheim und andere Mäzen, Investoren haben Ihr Geld doch mittlerweile auch wieder herrinnen.
Bei Ismaik ist meine Fernsicht zuviel zu schnell erwartet zu haben und dafür eigentlich zu wenig investiert zu haben. Und das dann auch noch völlig unpassend zb beim 2 Liga Abstieg mit Trainer usw.
Ob Wolfsburg, Leverkusen, Red Bull da wurden Hunderte Millionen investiert und als Werbung verbucht. Einzig bei Hoffenheim war kein monetärer Gedanke dahinter aber die X Millionen waren für den Milliardär Hopp vielleicht gegenüber uns der Verzicht auf einen Urlaub im Jahr.

Strategische Investoren haben sicher ein Interesse bei 1860 zu investieren. Insbesondere da es jetzt nicht mehr der Skandal Club ist und der Einstieg jetzt finanziell noch einfacher wäre sprich günstiger.

Ich habe allgemein vom Fußball gesprochen und nicht nur von Deutschland.
Die Werksvereine zählen im übrigen nicht.
Und du sagst auch sie haben ihr Geld wieder herinnen.
Ein Investor möchte Rendite und nicht sein Geld wieder drin haben
Und hier sehe ich persönlich das Rendite/Risiko Verhältnis als zu unattraktiv an.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir vielleicht auch einen Verein zulegen, aber bestimmt nicht um mein Vermögen zu vermehren


Sofern es wirklich nur darum ginge sein investiertes Geld zu vermehren, wäre es natürlich sinnvoller sich Bundesanleihen zu kaufen und man hat seine ~3% jährliche Rendite sicher.

Mit einem Investment in einen Profiklub geht normalerweise auch eine Business-Loge und somit Networking mit anderen Geschäftsleuten einher, und mediale Aufmerksamkeit, bestenfalls natürlich Prestige.

Ich denke den meisten Fußball-Investoren ist bewusst, dass sich ihr Investment nicht direkt durch den Klub auszahlt, sondern beziehen auch nicht-monetäre Assets in ihre Bewertung mit ein.


Puh, also Bundesanleihen ist jetzt schon ein Schmarrn, weil die legt sich ein Investor vielleicht als Sicherheit prozentual ins Portfolio für Kriesenzeiten.
Aber gut, Networking lass ich als Argument gut durchgehen, aber trotzdem geht es vielen einfach um Selbstdarstellung.
Mediale Aufmerksamkeit auch ja, aber viele haben das auch nur durch Geltungsdrang notwendig.
Prestige ... ich wüsste jetzt nicht, wer als Fußballinvestor jetzt groß an Prestige gewonnen hätte.
Vielleicht die Kollegen aus Hollywood mit Wrexham aktuell.


Das mit den Bundesanleihen war natürlich ein Beispiel, oder Immobilien, falls ihnen Aktien zu riskant sind.

Da gibt es durchaus einige, wer hat denn vor Chelsea den Namen Roman Abramowitsch schonmal gehört gehabt? Wahrscheinlich nur Russland-Experten.
Ich persönlich habe auch den Namen Malcolm Glazer vor Man Utd noch nie gehört.

Auf Deutschland bezogen, wer hat bundesweit Kühne oder Windhorst vor deren Invest in den HSV bzw. Hertha BSC gekannt? Und wie viele danach?
Oder der Klassiker Dietmar Hopp, vor seinen Invests in den Profisport war er eher regional bekannt oder IT-Fachleuten, aber nicht der breiten Bevölkerung.


Also ein Investor der Bundesanleihen statt Aktien kauft wird nicht reich ... definitiv

Und alle Beispiele die du nennst sind vllt. bekannter geworden, aber finanziell gebraucht hat das weder ein Abramovic, noch ein Kühne, noch ein Windhorst, noch ein Hopp

•     •     •

Sechzig München passt einfach nicht in eine Fußball-Arena, das ist einfach so!
Wenn du in dem Tunnel stehst, bevor du auf den Rasen kommst, das riecht nach Fußball!
Fußball is nicht Schicki-Micki, Fußball is Stehplatz, Bier in der Hand, Bratwurst, Mannschaft anfeuern, nach Schweiß stinken! Und die Mannschaft versucht das zurück zu geben ! Und genau DAS ist SECHZIG MÜNCHEN!!! (Sascha Mölders [Fußballgott])


FREIHEIT FÜR SECHZIG !
Zitat von BennyAgostino
Zitat von Standfuss3

Zitat von 1860Rolf

Zitat von Standfuss3

Zitat von Downlow2009

Zitat von BennyAgostino

Zitat von Soldberg

Ich gehe davon aus, dass es einen groben Plan für die Finanzierung gibt. Ich muss ja nicht die Ledersitze in einer S-Klasse konfigurieren, wenn das Budget nur für einen Dacia reichen kann.

125 Millionen geplante Kosten, mit 20% Puffer 150 Millionen Kosten. Im besten Fall zahlt man davon nur ein Drittel => 50 Millionen abzahlen in sagen wir 20 Jahren macht 4 Millionen im Jahr, falls man dafür einen Kreditgeber findet.

Für Reparaturen im lauf der Jahr nochmal ein Vorhalt von 1-2 Millionen im Jahr?

Dazu die Kosten für die Erbpacht—sind da Zahlen bekannt? Irgendwas im Bereich 2-5 Millionen pro Jahr?

Da wäre man gesamt bei Kosten im Bereich 7-11 Millionen pro Jahr. Was meint ihr, kommt das von der Größenordnung ungefähr hin? Falls ja, wie könnte da die Idee zur Finanzierung aussehen?



Zahlen bzgl. Erbbaurecht (die Erbpacht gibt es streng genommen nicht mehr) sind keine bekannt. Auf der MV hieß es, dass man vonseiten der Stadt ein Entgegenkommen erwartet, weil die LHM unbedingt diese Lösung realisieren möchte. Mit einem Augenzwinkern wurde gesagt, am liebsten wäre dem TSV natürlich ein Null-Erbbauzins; man geht aber wohl tatsächlich von einem "geringen" Betrag aus. Was das nun konkret bedeutet, sei dahingestellt. Ich denke aber, dass wir von deutlich weniger als der bisherigen Stadionmiete sprechen.

Bzgl. Finanzierung wurde bereits bestätigt, dass man eine Fan-Genossenschaft ins Leben rufen wird, wie es bspw. St. Pauli vormachte. Dort brachte man es auf einen Betrag von 29 Millionen Euro. Ich denke mal, dass wir auf jeden Fall 20 Millionen Euro zusammenbekommen sollten. Der Rest wird über einen Kredit finanziert. Ein oder mehrere Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Dafür erhofft man sich relevante Mehreinnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten wie u. a. Ladenflächen im EG und Gastroangebote im Glas-Umlauf unterm Dach.


Puh, ohne Investor? Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass wir das hinkriegen. Ich glaube tatsächlich, dass sich Mang da ordentlich übernimmt.


Ich halte das in der aktuellen Situation für Wahnsinn.

Das GWS ist doch fertig. Wäre man etwas "mobiler" und "pragmatischer" in Deutschland, man würde das GWS abreisen, und einen Neubau analog dem neuen Freibuger Stadion bauen.

Damit sich das lohnt müsste da irgendwie Ladenfläche / Gastro rein, vlt.müsste man von der Kappazität eher bei 30.000 als bei 35.000 landen.
Aber das muss das Ziel sein, wenn man das Infrastrukturproblem lösen will.

Nur ist da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Es steht die Scheidung vom Investor an, die eigene Spielbetriebsgesellschaft ist insolvent, man ist gerade am grünen Tisch abgestiegen und in Liga 4, seit 10 Jahren in Liga 3 & 4.
Ganz ehrlich, das Thema Stadion muss auf die Liste, wenn der Laden wieder läuft und man in Liga 3 ist.

Es sind einfach andere Themen wichtiger aktuell.


Es sollte nicht vergessen werden, dass die Nutzungszeit des GWS abläuft, wenn nicht alsbald mit einer Sanierung begonnen wird. Wenn der Laden in drei Jahren wieder läuft, könnte es sein, dass die LHM das GWS wegen Sicherheitsmängel abschließt und 1860 auf ewig ins ungeliebte Oly verweist, sofern das dann die DFB-Auflagen erfüllt. Der Sportpark in Unterhaching könnte auch eine Option sein. Vielleicht schafft die LHM bis dahin für 1860 Platz im Dante, nur sind da aktuell nur 12000 Zuschauer erlaubt.

Für die Zeitplanung gibt es ein Kriterium: weder wichtig noch dringend: Aufgabe verschieben; wichtig aber nicht dringend: mit begrenzten Ressourchen bearbeiten; sowohl dingend als auch wichtig: aktuell Schwerpunktaufgabe. Derzeit haben die Folgen des RL-Abstiegs sowie die Auseinandersetzung mit HAM absolute Priorität. Die Konzipierung des GWS ist wichtig aber nicht dringend und muss begleitend mit geringerer Priorität verfolgt werden.

Das Vorgehen des e.V. dürfte wohl angemessen sein.


Ich würde aktuell erstmal die Situation klären im Bezug auf die KG, dann das Spielrecht und die neue Saison mit Kader etc. und dann die neue Struktur, bei der die Stadionfrage natürlich dringend auf den Tisch gehört.

Ganz ehrlich, die Löwen Fans sind so verrückt, die könnten in Freilassing spielen und es wäre voll.
Das GWS wäre am pragmatischsten Abriss und Neubau. Aber das ist halt in Deutschland und mit der LHM nicht zu machen.

Das man bei einer Sanierung auf Jahre im Oly oder in Haching spielen muss, ist klar.
Haching gehört halt den Roten, das ist nix.
Am Ende ist das GWS zu klein, zu alt, zu marode, aber man darf ja in Deutschland nix mehr.


Also unabhängig von deinem reaktionären Schlusssatz sei an dieser Stelle erwähnt, dass drei der vier Tribünen (West- und Ostkurve, sowie Haupttribüne) abgerissen und neu gebaut werden. Einzig die Stehhalle ist hinsichtlich der Bausubstanz in einem guten Zustand, sodass diese bestehen bleibt, was mich persönlich sehr freut.


Kurze Frage, hast du schonmal was gebaut?

Schonmal von einem Dreiviertel Neuen Haus gehört?
Nein?
Warum nicht?

Ich kann dir erzählen wie das laufen wird, weil es immer so läuft:
Man plant, man stößt auf Schwierigkeiten.
Irgendwelche Anwohner haben ein Problem mit dem Lärm, klagen, wollen dies und das nicht.
Irgendwelche Vorschriften kommen um die Ecke.

Man fängt das bauen an, stößt unterwegs auf weitere Probleme. Kosten verdoppeln sich, Bauzeit verdoppelt sich, und am Ende wäre man mit einem Neubau wahrscheinlich günstiger und besser weg gekommen.
So sind solche Projekte einfach.

Wie ein gerade insolvent gegangener Fussballbetrieb einen quasi Stadionneubau wuppen soll, ist mir auch noch nicht klar.
Das die LHM auch massiv verschuldet ist, Nebensache.

Wenn man 3 der 4 Tribünen macht, dann ist Abriss und Neubau die bessere Lösung.

Das Deutschland ein völlig verrücktes Baurecht hat, weiss jeder.
Und man kann nu hoffen das kein Bayern Ultra ein Blatt aus dem Textbuch der Grünen nimmt, und irgendwelche Großtrappen oder Eidechsen am GWS aussetzt.
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