| Geburtsdatum | 31.08.1975 |
|---|---|
| Alter | 50 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC U19 |
Ante Čović
12.05.2019 - 14:43 Uhr
13.11.2019 - 09:24 Uhr
Es mag ja tatsächlich sein, dass wir mit etwas mehr Glück, weniger individueller Fehler (hi Rekik...) und Schiedsrichtern in Normalform 2-6 Punkte mehr auf dem Konto hätten.
Was sich aber nicht ändert ist der Fakt, dass wir mit einem sehr starken Kader weit unter den Möglichkeiten spielen, kein stringentes Konzept verfolgt oder gar umgesetzt wird und auch sonst keine Entwicklung erkennbar ist.
Was sich aber nicht ändert ist der Fakt, dass wir mit einem sehr starken Kader weit unter den Möglichkeiten spielen, kein stringentes Konzept verfolgt oder gar umgesetzt wird und auch sonst keine Entwicklung erkennbar ist.
13.11.2019 - 11:38 Uhr
Zitat von SerbCon
Was sich aber nicht ändert ist der Fakt, dass wir mit einem sehr starken Kader weit unter den Möglichkeiten spielen, kein stringentes Konzept verfolgt oder gar umgesetzt wird und auch sonst keine Entwicklung erkennbar ist.
Was sich aber nicht ändert ist der Fakt, dass wir mit einem sehr starken Kader weit unter den Möglichkeiten spielen, kein stringentes Konzept verfolgt oder gar umgesetzt wird und auch sonst keine Entwicklung erkennbar ist.
Das schlimme ist eigentlich, dass sehr wohl eine Entwicklung erkennbar ist, nur eben nicht zum Guten!
Während unter Dardai immer mal vereinzelte Spieler im Leistungstief festhingen, ist dies unter Covic inzwischen bei nahezu dem kompletten Kader der Fall. Hier kann man eher die Spieler an einer Hand abzählen, die (derzeit noch?) NICHT in diesem Leistungstief stecken!
Es ist doch relativ offensichtlich, dass selbst das, was den "Dardai-Fussball" der letzten Jahre ausgezeichnet hat - unansehlicher Fussball aus einer stabilen Defensive heraus - inzwischen nicht mehr funktioniert. Heute heißt es eher "Planloser Offensivfussball aus einem Abwehr-Trümmerhaufen heraus". Die Abwehr ist inzwischen wackelig, anfällig und löchrig und die einzelnen Spieler schießen abwechselnd einen Bock nach dem nächsten und das, obwohl uns mit Lazaro nur 1 - zugegeben wichtiger - Abwehrspieler verlassen hat! Das Ganze muss doch auch eine Ursache haben! Da ich nicht davon ausgehe, dass Spieler wie Rekik, Stark oder Mittelstedt über den Sommer das Fussballspielen im Allgemeinen und das Abwehrverhalten im Besonderen verlernt haben, muss es also an anderen Faktoren liegen, die sich im Vergleich zur Vorsaison geändert haben. Bleiben für mich nur a) das Trainerteam und b) das Spielsystem (welches das Trainerteam vorgibt) als Möglichkeiten.
Und noch etwas hat sich im Vergleich zu Dardai´s Zeiten geändert!
Während wir es unter Dardai gewöhnt waren, wenigstens eine passable (gute?) HInrunde und eine miserable Rückrunde zu spielen, spielen wir nun von Saisonbeginn an schei**e. Nur gibt es für mich leider nichts, was darauf hindeutet, dass die Rückrunde wesentlich besser werden könnte. Wie gesagt: Es findet ja nicht einmal ansatzweise eine positive Entwicklung statt, so dass man wenigstens sagen könnte, mit der Zeit wurde es immer besser. Nein, momentan deutet vieles auf einen Saisonverlauf nach dem Schema "schwach angefangen und dann stark nachgelassen" hin. Und das kann es bei unseren Ansprüchen einfach nicht sein! Schon gar nicht, wenn man nun erstmals die finanziellen Möglichkeiten hat, die wir jetzt haben. Um es klar zu sagen: Weder von der Qualität der Mannschaft, noch vom finanziellen Backround her ist es hinzunehmen, dass wir so einen Mist zusammengurken, wie wir es seit Wochen tun. Und bitte jetzt nicht missverstehen: Mir ist auch klar, dass wir nicht gleich um die Plätze 3-5 mitspielen müssen, nur weil wir jetzt mehr Kohle auf dem Konto haben. Etwas mehr als die Plätze 12-16 dürfte aber schon unser Anspruch sein. Und dafür bedarf es meiner Meinung nach eben auch eines Trainers, der es versteht (und im besten Fall sogar schon bewiesen hat), das zweifelsfrei vorhandene Potenzial der Spieler herauszukitzeln und sie möglichst sogar noch besser machen, sprich: weiterentwickeln kann. All das trifft auf unsere Verlegenheitslösung Covic nunmal augenscheinlich nicht zu. Deswegen bleibe ich dabei: Je länger der Verein aus falsch verstandenem Vertrauen mit einem Trainerwechsel wartet, desto mehr Schaden wird diese "Loyalität" anrichten. Oder, um es anders auszudrücken: Lieber jetzt ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende (was dann im schlimmsten Fall in der Relegation oder direkten Abstieg endet).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Henno am 13.11.2019 um 11:39 Uhr bearbeitet
13.11.2019 - 12:03 Uhr
Ich habe nur die Sorge, dass es wieder ins Extreme geht und man den versuchten offensiveren Fußball plötzlich einstampft und mit Mauer- & Konterfußball weitermacht. Strukturierter Offensivfußball kann funktionieren, siehe Frankfurt und Gladbach, die jetzt auch nicht so einen extrem besseren Kader haben. Sie holen nur dramatisch mehr raus. Seit Favre (der dafür andere Schwächen hat) eigentlich haben wir hier keinen Trainer mehr gehabt, der an einer fußballerisch, spielerischen Weiterentwicklung des Teams interessiert war. Warum kriegen wir es nicht einmal hin, dass man sagen kann: Fern ab vom Ergebnis haben wir schön gespielt. Nein, meist ist es Rumpelfußball. Früher waren es Raffael und Ramos, danach Kalou und Ibisevic und jetzt sind es Lukebakio und Dilrosun die uns mit Einzelaktionen den Ar... retten müssen. Selbst Freiburg und Bremen sind attraktiver in ihrer Spielweise. Ja ich weiß, es gibt verschiedene Wege um ans Ziel zu kommen und am Ende zählen nur die Punkte. Aber dafür hat man Dardai nicht entlassen. Ich hatte mir neben einem zumindest ähnlichem Punktewert schon eine Besserung des Kurzpassspiels und der Pressingresistenz erhofft, sehe da aber überhaupt keine Fortschritte. Die Mannschaft blieb weitestgehend gleich, wurde sogar teils verstärkt. und ich finde es durchaus fair nach über 10 Spielen ein erstes Fazit zu ziehen und zu sagen, dass die erhoffte Entwicklung nicht nur ausblieb sondern sich die Mannschaft manchmal prâsentiert wie eine zwar talentierte aber auch gänzlich naive Truppe. Es erinnert eher an eine Jugendmannschaft als an ein abgezocktes Herrenteam. Unsere Mannschaft hat einfach zu wenig Lösungen im Spiel. Ich bin auch kein Fan der Außenaufteilung. Jetzt sind ja die Stürmer weit außen und die Außenverteidiger in den Halbräumen. Aber gerade im Zentrum brauchst du eher die 1vs1 Spieler. Und unsere Außenverteidiger sind nicht spielstark genug für die Halbräume. Das kann ja ein guter taktischer Kniff sein, passt halt nur für mich - wie so oft - nicht zur Mannschaft.
13.11.2019 - 12:30 Uhr
Es ist leider Gang und Gebe, dass bei ausbleibenden Erfolg der Trainer zuerst hinterfragt wird. Covic ist sicher nicht fehlerfrei und ich kritisiere ihn auch in bestimmten Punkten.
Doch für mich ist das Kernproblem die Mannschaft.
Ich bin der Meinung, dass das Potenzial bei einigen nicht für mehr reicht. Die Spieler die es beistzen nehme ich in die Pflicht, dieses auch mal selber aus sich rauszukitzeln. Es sind teilweise Grundlegende Dinge die der Mannschaft fehlen. Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten, Stellungsspiel, Passgenauigkeit, dass sind grundlegende Dinge, die ein Spieler können muss.
Ich hab das Gefühl, dass die Spieler überfordert sind und das zeigt meines Erachtens auch die Qualität eines Spielers. Ich will es keinem Spieler unterstellen, aber vllt. mangelnd es einigen auch an der nötigen Spielintelligenz. Covic als Verfechter des Fußballs von Guardiola ( bei dem von einem Spieler, eine gewissen Intelligenz erwartet wird) wird das sicher auch von unseren Spielern verlangen, was sie aber nicht auf den Platz bringen können.
Doch für mich ist das Kernproblem die Mannschaft.
Ich bin der Meinung, dass das Potenzial bei einigen nicht für mehr reicht. Die Spieler die es beistzen nehme ich in die Pflicht, dieses auch mal selber aus sich rauszukitzeln. Es sind teilweise Grundlegende Dinge die der Mannschaft fehlen. Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten, Stellungsspiel, Passgenauigkeit, dass sind grundlegende Dinge, die ein Spieler können muss.
Ich hab das Gefühl, dass die Spieler überfordert sind und das zeigt meines Erachtens auch die Qualität eines Spielers. Ich will es keinem Spieler unterstellen, aber vllt. mangelnd es einigen auch an der nötigen Spielintelligenz. Covic als Verfechter des Fußballs von Guardiola ( bei dem von einem Spieler, eine gewissen Intelligenz erwartet wird) wird das sicher auch von unseren Spielern verlangen, was sie aber nicht auf den Platz bringen können.
13.11.2019 - 13:06 Uhr
Manchmal, wenn ich Trainerdiskussionen (allgemein) in den Foren lese, denke ich, dass vielen Leuten einfach nicht klar ist, welchen entscheidenden Stellenwert die Trainerposition hat.
Trainer sein heißt nicht nur am Wochenende die richtigen Spieler auszusuchen, eine Formation zu wählen und den Spielern den netten passenden Spruch auf den Weg zu geben.
Im Laufe eines Jahres steht ein Trainerteam vor vielen tausend wichtigen Einzelentscheidungen, von der Trainingssteuerung, über Einzelgespräche zu taktischen Fragestellungen.
Weltklasse-Trainer wie Klopp oder Guardiola treffen hier vielleicht von allen möglichen Fragestellungen in über 90% die richtigen Entscheidungen.
Solide Bundesligatrainer in vielleicht 50 %.
Dazu kommt, dass die Trainer im durchschnittlichen Bereich ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.
Es gibt etliche Trainerteams die für Hertha interessant sein könnten, mit den verschiedensten Stärken und Skillsets.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man da denken kann, achja, der Covic ist ein netter Kerl, kommt aus dem Verein, das wird schon werden.
Man soll an Covic glauben, Vertrauen haben, die Hoffnung nicht verlieren.
Ich habe nichts gegen Hoffnung, Vertrauen und Glauben an den Trainer, bei einem Seoane würde ich auch noch nach einem Jahr des Misserfolges Geduld einfordern, wie andere jetzt vielleicht bei Covic.
Aber dafür habe ich dann eine rationale Grundlage für dieses Vertrauen, denn Seoane hat bereits im Profibereich Erfolge aufzuweisen, die Vertrauen und Hoffnung rechtfertigen.
Worauf soll sich denn diese Hoffnung rational bei Covic begründen?
Das ist keine rhetorische Frage.
Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle.
Ist denn die Trainerposition bei Hertha BSC so definiert, dass man unbedingt jemanden aus dem Verein da haben muss oder geht es darum die Trainerposition entsprechend den verfügbaren Optionen für eine bestmögliche Entwicklung optimal zu besetzen?
Ich meine klar, es ist Letzteres!
Und bei allem Respekt und bei aller Sympathie für Covic, das ist er einfach nicht, er ist nicht der beste Mann, den wir kriegen können und Dardai ist es natürlich schon gar nicht.
Es tut mir unendlich leid so schreiben zu müssen, aber das Schicksal von Hertha BSC muss einfach die höchste Priorität haben, im Falle eines Abstiegs leidet nicht nur eineperson, sondern Mannschaft, Trainerteam, Umfeld, etc..
Wie man nach Dardai (langfristig) rufen kann, ist mir unbegreiflich, man muss jetzt nicht schon wieder die Torchancen und Torschusstatistiken hier auflisten, bei denen Hertha unter Dardai jedes Jahr auf Absteiger Niveau lag. Der Fußball war gruselig, aber das ist nichtmal das Entscheidende.
Die Leistungen unter Dardai waren anfangs überraschend gut, aber schnell war sein Fußball in der Bundesliga entschlüsselt, was blieb war trostloses Mauern und vorne auf den Lieben Gott warten.
Die Tendenz zeigte klar nach unten.
Was Dardai kann, ist Mannschaften kurzfristig mit seinen lockeren Sprüchen zu pushen, das geht wie bei Hertha dann 1-2 Jahre gut, was er aber gar nicht kann ist Spielkultur vermitteln, oder eine Manschaft langfristig entwickeln, noch langfristig Erfolg haben.
Als Retter bis zum Ende der Saison würde ich ihn gerne sehen, das traue ich ihm zu.
Es müsste aber unumstößlich klar sein, dass esr nur bis zum Ende der Saisonbleibt, und Hertha die Zeit nutzt um die bestmögliche Lösung für die nächste Saison und danach zu finden, damit man dann endlich mit dem Aufbau und der Entwicklung beginnen kann.
Es gibt da draußen viele Trainer mit erheblicher Klasse.
Sicher ist es nicht einfach den perfekten Trainer für Hertha BSC zu finden, das darf aber keine Ausrede dafür sein erst gar nicht suchen zu wollen.
Trainer sein heißt nicht nur am Wochenende die richtigen Spieler auszusuchen, eine Formation zu wählen und den Spielern den netten passenden Spruch auf den Weg zu geben.
Im Laufe eines Jahres steht ein Trainerteam vor vielen tausend wichtigen Einzelentscheidungen, von der Trainingssteuerung, über Einzelgespräche zu taktischen Fragestellungen.
Weltklasse-Trainer wie Klopp oder Guardiola treffen hier vielleicht von allen möglichen Fragestellungen in über 90% die richtigen Entscheidungen.
Solide Bundesligatrainer in vielleicht 50 %.
Dazu kommt, dass die Trainer im durchschnittlichen Bereich ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.
Es gibt etliche Trainerteams die für Hertha interessant sein könnten, mit den verschiedensten Stärken und Skillsets.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man da denken kann, achja, der Covic ist ein netter Kerl, kommt aus dem Verein, das wird schon werden.
Man soll an Covic glauben, Vertrauen haben, die Hoffnung nicht verlieren.
Ich habe nichts gegen Hoffnung, Vertrauen und Glauben an den Trainer, bei einem Seoane würde ich auch noch nach einem Jahr des Misserfolges Geduld einfordern, wie andere jetzt vielleicht bei Covic.
Aber dafür habe ich dann eine rationale Grundlage für dieses Vertrauen, denn Seoane hat bereits im Profibereich Erfolge aufzuweisen, die Vertrauen und Hoffnung rechtfertigen.
Worauf soll sich denn diese Hoffnung rational bei Covic begründen?
Das ist keine rhetorische Frage.
Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle.
Ist denn die Trainerposition bei Hertha BSC so definiert, dass man unbedingt jemanden aus dem Verein da haben muss oder geht es darum die Trainerposition entsprechend den verfügbaren Optionen für eine bestmögliche Entwicklung optimal zu besetzen?
Ich meine klar, es ist Letzteres!
Und bei allem Respekt und bei aller Sympathie für Covic, das ist er einfach nicht, er ist nicht der beste Mann, den wir kriegen können und Dardai ist es natürlich schon gar nicht.
Es tut mir unendlich leid so schreiben zu müssen, aber das Schicksal von Hertha BSC muss einfach die höchste Priorität haben, im Falle eines Abstiegs leidet nicht nur eineperson, sondern Mannschaft, Trainerteam, Umfeld, etc..
Wie man nach Dardai (langfristig) rufen kann, ist mir unbegreiflich, man muss jetzt nicht schon wieder die Torchancen und Torschusstatistiken hier auflisten, bei denen Hertha unter Dardai jedes Jahr auf Absteiger Niveau lag. Der Fußball war gruselig, aber das ist nichtmal das Entscheidende.
Die Leistungen unter Dardai waren anfangs überraschend gut, aber schnell war sein Fußball in der Bundesliga entschlüsselt, was blieb war trostloses Mauern und vorne auf den Lieben Gott warten.
Die Tendenz zeigte klar nach unten.
Was Dardai kann, ist Mannschaften kurzfristig mit seinen lockeren Sprüchen zu pushen, das geht wie bei Hertha dann 1-2 Jahre gut, was er aber gar nicht kann ist Spielkultur vermitteln, oder eine Manschaft langfristig entwickeln, noch langfristig Erfolg haben.
Als Retter bis zum Ende der Saison würde ich ihn gerne sehen, das traue ich ihm zu.
Es müsste aber unumstößlich klar sein, dass esr nur bis zum Ende der Saisonbleibt, und Hertha die Zeit nutzt um die bestmögliche Lösung für die nächste Saison und danach zu finden, damit man dann endlich mit dem Aufbau und der Entwicklung beginnen kann.
Es gibt da draußen viele Trainer mit erheblicher Klasse.
Sicher ist es nicht einfach den perfekten Trainer für Hertha BSC zu finden, das darf aber keine Ausrede dafür sein erst gar nicht suchen zu wollen.
13.11.2019 - 13:54 Uhr
Zitat von timjahn
Manchmal, wenn ich Trainerdiskussionen (allgemein) in den Foren lese, denke ich, dass vielen Leuten einfach nicht klar ist, welchen entscheidenden Stellenwert die Trainerposition hat.
Trainer sein heißt nicht nur am Wochenende die richtigen Spieler auszusuchen, eine Formation zu wählen und den Spielern den netten passenden Spruch auf den Weg zu geben.
Im Laufe eines Jahres steht ein Trainerteam vor vielen tausend wichtigen Einzelentscheidungen, von der Trainingssteuerung, über Einzelgespräche zu taktischen Fragestellungen.
Weltklasse-Trainer wie Klopp oder Guardiola treffen hier vielleicht von allen möglichen Fragestellungen in über 90% die richtigen Entscheidungen.
Solide Bundesligatrainer in vielleicht 50 %.
Dazu kommt, dass die Trainer im durchschnittlichen Bereich ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.
Es gibt etliche Trainerteams die für Hertha interessant sein könnten, mit den verschiedensten Stärken und Skillsets.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man da denken kann, achja, der Covic ist ein netter Kerl, kommt aus dem Verein, das wird schon werden.
Man soll an Covic glauben, Vertrauen haben, die Hoffnung nicht verlieren.
Ich habe nichts gegen Hoffnung, Vertrauen und Glauben an den Trainer, bei einem Seoane würde ich auch noch nach einem Jahr des Misserfolges Geduld einfordern, wie andere jetzt vielleicht bei Covic.
Aber dafür habe ich dann eine rationale Grundlage für dieses Vertrauen, denn Seoane hat bereits im Profibereich Erfolge aufzuweisen, die Vertrauen und Hoffnung rechtfertigen.
Worauf soll sich denn diese Hoffnung rational bei Covic begründen?
Das ist keine rhetorische Frage.
Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle.
Ist denn die Trainerposition bei Hertha BSC so definiert, dass man unbedingt jemanden aus dem Verein da haben muss oder geht es darum die Trainerposition entsprechend den verfügbaren Optionen für eine bestmögliche Entwicklung optimal zu besetzen?
Ich meine klar, es ist Letzteres!
Und bei allem Respekt und bei aller Sympathie für Covic, das ist er einfach nicht, er ist nicht der beste Mann, den wir kriegen können und Dardai ist es natürlich schon gar nicht.
Es tut mir unendlich leid so schreiben zu müssen, aber das Schicksal von Hertha BSC muss einfach die höchste Priorität haben, im Falle eines Abstiegs leidet nicht nur eineperson, sondern Mannschaft, Trainerteam, Umfeld, etc..
Wie man nach Dardai (langfristig) rufen kann, ist mir unbegreiflich, man muss jetzt nicht schon wieder die Torchancen und Torschusstatistiken hier auflisten, bei denen Hertha unter Dardai jedes Jahr auf Absteiger Niveau lag. Der Fußball war gruselig, aber das ist nichtmal das Entscheidende.
Die Leistungen unter Dardai waren anfangs überraschend gut, aber schnell war sein Fußball in der Bundesliga entschlüsselt, was blieb war trostloses Mauern und vorne auf den Lieben Gott warten.
Die Tendenz zeigte klar nach unten.
Was Dardai kann, ist Mannschaften kurzfristig mit seinen lockeren Sprüchen zu pushen, das geht wie bei Hertha dann 1-2 Jahre gut, was er aber gar nicht kann ist Spielkultur vermitteln, oder eine Manschaft langfristig entwickeln, noch langfristig Erfolg haben.
Als Retter bis zum Ende der Saison würde ich ihn gerne sehen, das traue ich ihm zu.
Es müsste aber unumstößlich klar sein, dass esr nur bis zum Ende der Saisonbleibt, und Hertha die Zeit nutzt um die bestmögliche Lösung für die nächste Saison und danach zu finden, damit man dann endlich mit dem Aufbau und der Entwicklung beginnen kann.
Es gibt da draußen viele Trainer mit erheblicher Klasse.
Sicher ist es nicht einfach den perfekten Trainer für Hertha BSC zu finden, das darf aber keine Ausrede dafür sein erst gar nicht suchen zu wollen.
Manchmal, wenn ich Trainerdiskussionen (allgemein) in den Foren lese, denke ich, dass vielen Leuten einfach nicht klar ist, welchen entscheidenden Stellenwert die Trainerposition hat.
Trainer sein heißt nicht nur am Wochenende die richtigen Spieler auszusuchen, eine Formation zu wählen und den Spielern den netten passenden Spruch auf den Weg zu geben.
Im Laufe eines Jahres steht ein Trainerteam vor vielen tausend wichtigen Einzelentscheidungen, von der Trainingssteuerung, über Einzelgespräche zu taktischen Fragestellungen.
Weltklasse-Trainer wie Klopp oder Guardiola treffen hier vielleicht von allen möglichen Fragestellungen in über 90% die richtigen Entscheidungen.
Solide Bundesligatrainer in vielleicht 50 %.
Dazu kommt, dass die Trainer im durchschnittlichen Bereich ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.
Es gibt etliche Trainerteams die für Hertha interessant sein könnten, mit den verschiedensten Stärken und Skillsets.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man da denken kann, achja, der Covic ist ein netter Kerl, kommt aus dem Verein, das wird schon werden.
Man soll an Covic glauben, Vertrauen haben, die Hoffnung nicht verlieren.
Ich habe nichts gegen Hoffnung, Vertrauen und Glauben an den Trainer, bei einem Seoane würde ich auch noch nach einem Jahr des Misserfolges Geduld einfordern, wie andere jetzt vielleicht bei Covic.
Aber dafür habe ich dann eine rationale Grundlage für dieses Vertrauen, denn Seoane hat bereits im Profibereich Erfolge aufzuweisen, die Vertrauen und Hoffnung rechtfertigen.
Worauf soll sich denn diese Hoffnung rational bei Covic begründen?
Das ist keine rhetorische Frage.
Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle.
Ist denn die Trainerposition bei Hertha BSC so definiert, dass man unbedingt jemanden aus dem Verein da haben muss oder geht es darum die Trainerposition entsprechend den verfügbaren Optionen für eine bestmögliche Entwicklung optimal zu besetzen?
Ich meine klar, es ist Letzteres!
Und bei allem Respekt und bei aller Sympathie für Covic, das ist er einfach nicht, er ist nicht der beste Mann, den wir kriegen können und Dardai ist es natürlich schon gar nicht.
Es tut mir unendlich leid so schreiben zu müssen, aber das Schicksal von Hertha BSC muss einfach die höchste Priorität haben, im Falle eines Abstiegs leidet nicht nur eineperson, sondern Mannschaft, Trainerteam, Umfeld, etc..
Wie man nach Dardai (langfristig) rufen kann, ist mir unbegreiflich, man muss jetzt nicht schon wieder die Torchancen und Torschusstatistiken hier auflisten, bei denen Hertha unter Dardai jedes Jahr auf Absteiger Niveau lag. Der Fußball war gruselig, aber das ist nichtmal das Entscheidende.
Die Leistungen unter Dardai waren anfangs überraschend gut, aber schnell war sein Fußball in der Bundesliga entschlüsselt, was blieb war trostloses Mauern und vorne auf den Lieben Gott warten.
Die Tendenz zeigte klar nach unten.
Was Dardai kann, ist Mannschaften kurzfristig mit seinen lockeren Sprüchen zu pushen, das geht wie bei Hertha dann 1-2 Jahre gut, was er aber gar nicht kann ist Spielkultur vermitteln, oder eine Manschaft langfristig entwickeln, noch langfristig Erfolg haben.
Als Retter bis zum Ende der Saison würde ich ihn gerne sehen, das traue ich ihm zu.
Es müsste aber unumstößlich klar sein, dass esr nur bis zum Ende der Saisonbleibt, und Hertha die Zeit nutzt um die bestmögliche Lösung für die nächste Saison und danach zu finden, damit man dann endlich mit dem Aufbau und der Entwicklung beginnen kann.
Es gibt da draußen viele Trainer mit erheblicher Klasse.
Sicher ist es nicht einfach den perfekten Trainer für Hertha BSC zu finden, das darf aber keine Ausrede dafür sein erst gar nicht suchen zu wollen.
Stimme da Deiner Meinung 100% zu. Covic hat noch nirgendwo im Profibereich bewiesen, dass er das Zeug zu einem erfolgreichen Bundesliga hat. Bei der U23 war es ja ganz ordentlich, auch wenn man dabei natürlich nicht vergessen darf, dass Hertha generell durch die gute Jugendausbildung und gute Transferpolitik eine relativ starke U23 hat (wie man z.B. Auch dieses Jahr an Redan sehen kann).
Ich habe Covic persönlich im Trainingslager in Österreich kennengelernt, da ich zufällig in der Gegend Urlaub gemacht habe. Er ist wirklich extrem sympathisch, aber ich denke ihm geht vieles ab, was ein Trainer braucht. Dardai z.B.war für viele Spieler eine Art Vaterfigur, was man auch nicht unterschätzen darf. Covic auf der anderen Seite wirkt oftmals selber noch wie ein Junge, der es einfach nicht schafft unsere Spieler zu motivieren, dass Sie sich für ihn zerreißen.
Wir haben so eine talentierte Truppe, der es aber an der Mentalität und Einstellng hauptsächlich fehlt (natürlich auch am Spielsystem aber das ist eine andere Geschichte).
Bei Dardai z.B.fehlte der Fußballsachverstand in Sachen Offensive, aber bei ihm hatte ich aber das Gefühl, dass die Mannschaft auf seine Anweisungen hörte. Zudem hat Dardai auch ein gutes „Bauchgefühl“, Menschenkenntnis. Wenn ich z.B.an die Suspendierungen von Ben-Hatira oder Sinan Kurt denke, waren das keine Fehlentscheidungen, denn keiner der beiden ist bei anderen Vereinen durchgestartet.
Meiner Meinung nach ist Covic fußballtaktisch genauso unerfahren wie Dardai, was die Offensive angeht, nur mit dem Unterschied, dass Dardai menschlich bei den Spielern einfach besser ankam und er aus seinen begrenzten Mitteln (vorher Jugendtrainer, keinerlei Profierfahrung) mehr machte und auch seine eigenen Fähigkeiten besser einschätzen konnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerthaLux am 13.11.2019 um 13:55 Uhr bearbeitet
13.11.2019 - 15:55 Uhr
Dardai war Nationaltrainer Ungarns und hat einen großen Anteil an deren Qualifikation zur Europameisterschaft gehabt.
13.11.2019 - 22:34 Uhr
Es tut mir leid leute aber ich hier mal den Pal Dardai verteidigen, seine philosophie war es auch nicht mit mauertaktik zu spielen aber was soll man da mit so einem schwachen Kader machen??? Er wusste ganz genau warum er seine 11 so defensiv eingestellt hat.
Ich hab lieber eine mannschaft die defensiv eingestellt ist die dann 1-0 gewinnt als ne mannschaft die ofensiv spielt und dann 4-2 verliert und gegen den abstieg spielt.
Ich hab lieber eine mannschaft die defensiv eingestellt ist die dann 1-0 gewinnt als ne mannschaft die ofensiv spielt und dann 4-2 verliert und gegen den abstieg spielt.
13.11.2019 - 23:51 Uhr
Zitat von Velidinho
Es tut mir leid leute aber ich hier mal den Pal Dardai verteidigen, seine philosophie war es auch nicht mit mauertaktik zu spielen aber was soll man da mit so einem schwachen Kader machen??? Er wusste ganz genau warum er seine 11 so defensiv eingestellt hat.
Ich hab lieber eine mannschaft die defensiv eingestellt ist die dann 1-0 gewinnt als ne mannschaft die ofensiv spielt und dann 4-2 verliert und gegen den abstieg spielt.
Es tut mir leid leute aber ich hier mal den Pal Dardai verteidigen, seine philosophie war es auch nicht mit mauertaktik zu spielen aber was soll man da mit so einem schwachen Kader machen??? Er wusste ganz genau warum er seine 11 so defensiv eingestellt hat.
Ich hab lieber eine mannschaft die defensiv eingestellt ist die dann 1-0 gewinnt als ne mannschaft die ofensiv spielt und dann 4-2 verliert und gegen den abstieg spielt.
Der Kader war nicht schwach und das man mit der Mannschaft deutlich ansehnlichen Fußball spielen kann, hat man letztes Jahr streckenweise gesehen. Außerdem war der Kader nicht schlechter als der von Bremen, Frankfurt, Gladbach und Co und die haben es auch hinbekommen.
14.11.2019 - 00:14 Uhr
Es gibt so viele gute verfügbare Trainer die man sicherlich auch für die Hertha begeistern könnte und man hält unerklärlicherweise weiter an dem gescheiterten und unnötigen Experiment fest.
Für mich ein unfassbares und Verantwortungsloses verhalten unserem geliebten Verein gegenüber.
Erlöst uns von unserem leid. In diesem Kader steckt viel mehr an Potenzial, dass hat man mehrfach angedeutet. Scheint also an mangelnder Taktik und mangelnder Motivation zu liegen und das muss sich das Trainerteam einfach ankreiden.
Das Spiel gegen Union war erbärmlich und da hätte man schon die Reißleine ziehen müssen.
Es gibt genug gute freie realistische Trainer die mindestens eine klasse besser sind als der leider unerfahrene und überforderte Ante Covic.
Für mich ein unfassbares und Verantwortungsloses verhalten unserem geliebten Verein gegenüber.
Erlöst uns von unserem leid. In diesem Kader steckt viel mehr an Potenzial, dass hat man mehrfach angedeutet. Scheint also an mangelnder Taktik und mangelnder Motivation zu liegen und das muss sich das Trainerteam einfach ankreiden.
Das Spiel gegen Union war erbärmlich und da hätte man schon die Reißleine ziehen müssen.
Es gibt genug gute freie realistische Trainer die mindestens eine klasse besser sind als der leider unerfahrene und überforderte Ante Covic.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MISTER-MINISTER am 14.11.2019 um 00:18 Uhr bearbeitet
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