SV Darmstadt 98 SV Darmstadt 98
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Änis Ben-Hatira
Geburtsdatum 18.07.1988
Alter 38
Nat. Tunesien  Tunesien
Größe 1,83m
Vertrag bis 30.06.2026
Position Rechtsaußen
Fuß beidfüßig
Akt. Verein Hertha BSC II

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Änis Ben-Hatira [28]

22.08.2016 - 01:35 Uhr
Änis Ben-Hatira [28] |#101
16.01.2017 - 17:33 Uhr
Also... Wer sich die Geschichte mal durchliest, mit gelikten Beschimpfungen auf Facebook... Übel. Sowas möchte ich eigentlich nicht in unserer Mannschaft sehen. Egal wie gut der kicken kann.
Änis Ben-Hatira [28] |#102
16.01.2017 - 18:41 Uhr
Zitat von Heiner81
Also... Wer sich die Geschichte mal durchliest, mit gelikten Beschimpfungen auf Facebook... Übel. Sowas möchte ich eigentlich nicht in unserer Mannschaft sehen. Egal wie gut der kicken kann.


Ben-Hatira muss sein Engagement für diese Organisation beenden, das ist die einzige Entscheidung, die es in dem Zusammenhang geben kann.
Die "likes" sind zudem auch absolut indiskutabel.
Änis Ben-Hatira [28] |#103
16.01.2017 - 19:45 Uhr
Zitat von bassman
Zitat von Heiner81

Also... Wer sich die Geschichte mal durchliest, mit gelikten Beschimpfungen auf Facebook... Übel. Sowas möchte ich eigentlich nicht in unserer Mannschaft sehen. Egal wie gut der kicken kann.


Ben-Hatira muss sein Engagement für diese Organisation beenden, das ist die einzige Entscheidung, die es in dem Zusammenhang geben kann.
Die "likes" sind zudem auch absolut indiskutabel.


Es wird Zeit das der Verein eindeutig Stellung nimmt. Die Rückdeckung für den Spieler in allen Ehren irgendwann ist Schluss damit. Es geht jetzt auch um das Ansehen des Vereins.
Änis Ben-Hatira [28] |#104
16.01.2017 - 19:57 Uhr
Zitat von bassman

Zitat von Heiner81

Also... Wer sich die Geschichte mal durchliest, mit gelikten Beschimpfungen auf Facebook... Übel. Sowas möchte ich eigentlich nicht in unserer Mannschaft sehen. Egal wie gut der kicken kann.


Ben-Hatira muss sein Engagement für diese Organisation beenden, das ist die einzige Entscheidung, die es in dem Zusammenhang geben kann.
Die "likes" sind zudem auch absolut indiskutabel.


Wenn Sport und Politik aufeinandertreffen, wird's zumeist eklig. Das gilt leider auch in diesem Fall.

Und da die Verbindung hier nicht „von außen“ hergestellt wird, sondern durch das Engagement von Änis Ben-Hatira entsteht, bleibt uns – und natürlich auch den Verantwortlichen im Verein – nichts anderes übrig, als sich damit auch intensiv auseinanderzusetzen – mit der erforderlichen Ruhe, aber im Ergebnis auch mit der nötigen Klarheit.

Das kann zuallererst einmal nur bedeuten, dass jede wie auch immer geartete Form von Schmähungen anderer Religionen zu verurteilen sind. „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich“, heißt es in Artikel 4 unseres Grundgesetzes.

Und darüber hinaus muss ich Darmstadts Oberbürgermeister Partsch nach einigem Abwägen Recht geben, wenn er sagt: „Dass ein Profispieler für den Verein Ansaar tätig ist, der im Umfeld mindestens des Salafismus zu verorten ist, halte ich für extrem kritisch, und deswegen ist es auf jeden Fall notwendig, das aufzuklären.“ Gerne hätte ich Ben-Hatira geglaubt, dass es ihm bei der Unterstützung des Vereins einzig und allein um ein soziales Engagement für Menschen jeder Religion geht. Doch wenn Kritiker dieses Engagements auf Facebook beleidigt und verunglimpft werden als „dreckiger Zionisten-Hund“ und in den Posts die Rede ist von den „Ratten“ von der „Zionisten-Presse“, dann entsteht schon extrem großer Erklärungsbedarf, warum diese Posts von Ben-Hatiras Facebook-Account geliked wurden.

Das Eis ist nicht nur für Änis Ben-Hatira extrem dünn. Es ist auch zu dünn, als dass sich der SV Darmstadt 98 noch lange auf ein Tänzchen auf dieser spiegelglatten und zugleich brüchigen Oberfläche einlassen darf. Unabhängig davon, dass in der aktuellen sportlichen Situation solche Nebenkriegsschauplätze Gift sind, sind die politischen Auswirkungen an genau dem Tag, an dem durch die Einweihung des Karl-Heß-Platzes am Jonathan-Heimes-Stadion des ehemaligen jüdischen Vereinsvorsitzenden besonders gedacht wurde, verheerend.

Im Ergebnis muss schnellstens die Reißleine gezogen werden – so oder so. Entweder findet Änis Ben-Hatira für sein – absolut lobenswertes soziales – Engagement sofort einen Verein mit unkritischem Hintergrund. Oder der SV Darmstadt 98 trennt sich von einem Fußballer, der die falschen Prioritäten setzt und sich damit untragbar macht für die Mannschaft, das Team, den Verein und die Fans.

•     •     •

Wer etwas will, findet Wege - wer etwas nicht will, findet Gründe.
www.dumusstkaempfen.de

Dieser Beitrag wurde zuletzt von vonGallenstein am 16.01.2017 um 19:59 Uhr bearbeitet
Änis Ben-Hatira [28] |#105
16.01.2017 - 20:15 Uhr
+1 !!!
Änis Ben-Hatira [28] |#106
16.01.2017 - 20:46 Uhr
Ich finde das eine ganz schwierige Kiste.

Grundsätzlich hat jeder das Recht darauf seine politischen Standpunkte als Privatperson zu vertreten oder aber auch seine persönlichen Ressentiments zu pflegen. Die mitunter fragwürdigen Inhalte müssen einem dabei natürlich nicht gefallen aber solange es sich im Rahmen der Meinungsfreiheit bewegt, finde ich das zwar oft schwer erträglich, aber doch legitim. ÄBH ist beim SVD Fussballer und nicht internationaler Chefdiplomat, was er also politisch, religiös etc. denkt und macht ist zunächst mal seine Sache (solange es mit dem Grundgesetz vereinbar ist)

Gleichzeitig hat er natürlich eine gewisse Vorbildfunktion und wird auch als Privatperson mit dem SVD in Verbindung gebracht. Da aufgrund der sozialen Netzwerke die Trennung von öffentlich und privat eh zunehmend verschwimmt , wird es schwierig zwischen dem SVD-Spieler ÄBH und der Privatperson ÄBH zu trennen.

Also ich denke, das Mindeste was jetzt zu tun wäre, ist ÄBH nochmal klipp und klar zu machen, auf politische Posts/Likings/Spendenbilanzen etc. unter seinem Namen auf Facebook usw. zukünftig zu verzichten. Über die Bewertung weiterer möglicher Sanktionen bzw. Schritte bin ich mir im Moment unschlüssig.

Aufjedenfall undankbare Geschichte in die ÄBH da sich selbst und damit auch den SVD gebracht hat...
Änis Ben-Hatira [28] |#107
17.01.2017 - 09:12 Uhr
Zitat von Lui4Life
Ich finde das eine ganz schwierige Kiste.

Grundsätzlich hat jeder das Recht darauf seine politischen Standpunkte als Privatperson zu vertreten oder aber auch seine persönlichen Ressentiments zu pflegen. Die mitunter fragwürdigen Inhalte müssen einem dabei natürlich nicht gefallen aber solange es sich im Rahmen der Meinungsfreiheit bewegt, finde ich das zwar oft schwer erträglich, aber doch legitim. ÄBH ist beim SVD Fussballer und nicht internationaler Chefdiplomat, was er also politisch, religiös etc. denkt und macht ist zunächst mal seine Sache (solange es mit dem Grundgesetz vereinbar ist)

Gleichzeitig hat er natürlich eine gewisse Vorbildfunktion und wird auch als Privatperson mit dem SVD in Verbindung gebracht. Da aufgrund der sozialen Netzwerke die Trennung von öffentlich und privat eh zunehmend verschwimmt , wird es schwierig zwischen dem SVD-Spieler ÄBH und der Privatperson ÄBH zu trennen.

Also ich denke, das Mindeste was jetzt zu tun wäre, ist ÄBH nochmal klipp und klar zu machen, auf politische Posts/Likings/Spendenbilanzen etc. unter seinem Namen auf Facebook usw. zukünftig zu verzichten. Über die Bewertung weiterer möglicher Sanktionen bzw. Schritte bin ich mir im Moment unschlüssig.

Aufjedenfall undankbare Geschichte in die ÄBH da sich selbst und damit auch den SVD gebracht hat...


Ja, sehr schwer.
Was genau er vor hat, ist reine Spekulation. So ist auch das folgende zu verstehen.
Irgendwie glaube ich ihm, dass es für ihn um soziale Projekte geht.
Ich befürchte aber, dass ihm nicht 100% klar ist, was sein Mitwirken in so einem Verein bedeutet.
Ich hoffe sehr, dass sein Umfeld ihm das verständlich machen kann.

•     •     •


Wir bleiben DA !
Änis Ben-Hatira [28] |#108
17.01.2017 - 09:25 Uhr
Zitat von DAbleiben


Ja, sehr schwer.
(...)
Irgendwie glaube ich ihm, dass es für ihn um soziale Projekte geht.
(...).


Ich glaube ihm nicht, ÄBH weiß genau, was er macht.
In Deutschland darf man sich eben nicht überaus israelkritisch oder gar antisemitisch äußern.

Aus sicherer Quelle:
Er soll unter Kovac bei der Eintracht genau auch aus diesen Gründen keine Vertragsverlängerung mehr bekommen haben.

Es ist gar nicht schwer! Entweder Hop oder Top.
Man muss mit ihm Klartext reden, entscheiden kann er dann (so weitermachen oder Vertrag auflösen).
Änis Ben-Hatira [28] |#109
17.01.2017 - 09:47 Uhr
Dieses Thema hätte von Anfang an vom Verein ernster genommen, und an der Wurzel gepackt werden müssen.

Man muss sich mal vor Augen halten mit was für einem Thema unser Verein hier in Verbindung gebracht wird !!!

Entweder der Spieler bezieht ganz klar und öffentlich Stellung gegen Salafismus und all dem was damit zusammenhängt, inklusive Antisemitismus und distanziert sich vom fraglichen "Verein" den er da unterstützt, oder er hat nichts beim SV98 zu suchen und muss auf der Stelle freigestellt werden !!!

Ich steige lieber drei Spielklassen ab, als jemanden mit solchen Einstellungen in unserem Trikot zu sehen.

•     •     •

F R I TSCH R A U S !
Änis Ben-Hatira [28] |#110
17.01.2017 - 10:00 Uhr
Zitat von matti55

Ich glaube ihm nicht, ÄBH weiß genau, was er macht.
In Deutschland darf man sich eben nicht überaus israelkritisch oder gar antisemitisch äußern.

Aus sicherer Quelle:
Er soll unter Kovac bei der Eintracht genau auch aus diesen Gründen keine Vertragsverlängerung mehr bekommen haben.

Es ist gar nicht schwer! Entweder Hop oder Top.
Man muss mit ihm Klartext reden, entscheiden kann er dann (so weitermachen oder Vertrag auflösen).


Absolut korrekt! Soziales Engagement ist grundsätzlich begrüßenswert. Aber ÄBH weiß inzwischen, dass dieser "Verein" mehr als fragwürdig ist. Eine weitere Zusammenarbeit mit diesen Herrschaften wäre absolut indiskutabel und das kann und darf der Verein nicht akzeptieren. Und wenn er sich persönlich zu solchen Aussagen hinreißen lässt oder sie in FB zumindest "liked", dann hat dieser Spieler beim SVD nichts verloren. Hier müssen die Verantwortlichen jetzt handeln!
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