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André Schürrle
Geburtsdatum 06.11.1990
Alter 35
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe k. A.
Vertrag bis -
Position Linksaußen
Fuß k. A.
Akt. Verein Karriereende

Leistungsdaten:

André Schürrle [-]

22.07.2016 - 13:14 Uhr
André Schürrle [-] |#3191
02.01.2018 - 10:55 Uhr
Zitat von roy_crack
Richtig, die HS-Position existiert in unserem System nicht und außerdem sehe ich Schürrle für völlig ungeeignet.
Wenn er etwas halbwegs beherrscht ist das die LA Position und nichts anderes. Mit seiner Schnelligkeit die Linie runter, ins Zentrum ziehen und mit seinem relativ passablem Rechten abziehen. Obwohl man da auch schon seine grauen Zellen sehr strapazieren muss, um sich da an eine gelungene Aktion zu erinnern.
Fürs Zentrum fehlt ihm völlig die Ballbehandlung und die Passstärke.
Evtl. könnte er das bei einer reinen Kontermannschaft, wie damals Mainz, spielen. Aber gegen tiefstehende Gegner, wo es vor allem auf dieser Position darauf ankommt, die engen Räume zu bespielen, wäre er m.E. völlig deplatziert.


Nur weil sie unter dem völlig unflexiblen Bosz nicht existiert hat heißt das nicht dass es unter Stöger so bleibt..
Er hat doch bereits angekündigt sein System den Spielern anzupassen und aufgrund der Qualität im Team da eben viele Variationen möglich sein werden.
Spätestens wenn Philipp fit ist kann ich mir durchaus vorstellen dass es diese Position geben wird.
Für Schürrle sehe ich sie allerdings auch eher als ungeeignet, hoffentlich passiert jetzt mal langsam was im Kader auf der Abgangsseite.
André Schürrle [-] |#3192
02.01.2018 - 12:44 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von Seppinho

Wenn dann muss Schü jetzt wechseln und an seiner Stelle würde ich auch auf das WM-Schaufenster Bundesliga pfeifen und was Sinnvolles in England unterschreiben - wenn er ins Ausland will. Bei uns werdens wohl nur noch mehr Spielanteile, wenn Aubame länger ausfällt.


Ich glaube nicht, dass Schürrle jetzt wechseln wird. Wenn er fit ist, hält sich seine Konkurrenz erst mal in engen Grenzen. Im LA sind beide Konkurrenten ausgefallen. Und wenn er wirklich noch mit zur WM will, dann hilft es ihm auch nicht, irgendwo in der sportlichen Provinz zu kicken. Dann muss er Leistung zeigen und dann verdrängt er eben auch Yarmo und Pulisic auf "ihre" Seite.


Sehe ich auch so, zumal er das mit der WM realitisch gesehen ohnehin knicken kann, da führt kein Weg hin, so schade das für ihn auch ist.
André Schürrle [-] |#3193
02.01.2018 - 12:50 Uhr
Wenn Löw Schürrle mit zur WM nimmt, dann muss man sich ersthafte Sorgen machen.

Die Konkurrenz ist deutlich größer als bei uns und selbst durch die leider zu vielen Verletzungen von Reus ist er bei uns maximal Ersatz.
André Schürrle [-] |#3194
02.01.2018 - 13:16 Uhr
Löw hat wie viele Turniere Podolski mitgezogen?

Löw hat sein eigenes System Spieler zu nominieren, das hat mitunter auch Garnichts mit den Vereinsleistungen zu tun. Im Letzten Spiel als Schürrle mitwirken konnte, gegen Aserbaidschan hat er wie zuvor gegen England ne ordentliche Leistung gezeigt.

Dazu die WM 2014, sowas vergisst der Löw nicht. Schürrle, immer loyaler Spieler ohne murren auf der Bank, keine Skandale. Ich glaube nicht dass Löw mit Gnabry, Brandt und Sané 3 junge nominiert. Und Younes in aktueller Form natürlich auch nicht.

So abwegig halte ich Schürrles WM Kaderchancen gar nicht. Vorrausgesetzt er bleibt einigermaßen verschont und kommt zur einer passablen Einsatzzeit.
André Schürrle [-] |#3195
02.01.2018 - 13:20 Uhr
Zitat von PP1903

Löw hat wie viele Turniere Podolski mitgezogen?

Löw hat sein eigenes System Spieler zu nominieren, das hat mitunter auch Garnichts mit den Vereinsleistungen zu tun. Im Letzten Spiel als Schürrle mitwirken konnte, gegen Aserbaidschan hat er wie zuvor gegen England ne ordentliche Leistung gezeigt.

Dazu die WM 2014, sowas vergisst der Löw nicht. Schürrle, immer loyaler Spieler ohne murren auf der Bank, keine Skandale. Ich glaube nicht dass Löw mit Gnabry, Brandt und Sané 3 junge nominiert. Und Younes in aktueller Form natürlich auch nicht.

So abwegig halte ich Schürrles WM Kaderchancen gar nicht. Vorrausgesetzt er bleibt einigermaßen verschont und kommt zur einer passablen Einsatzzeit.

Letzteres ist aber doch die Crux. Schürrle mag dem BVB nicht helfen können, aber er hatte ja noch nicht mal die CHANCE, das zu zeigen. Immer, wenn er sich hätte präsentieren können, war er direkt wieder verletzt.
Ich habe keine Ahnung von seinem aktuellen Leistungsvermögen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Maldoror am 02.01.2018 um 13:20 Uhr bearbeitet
André Schürrle [-] |#3196
02.01.2018 - 13:49 Uhr
Zitat von PP1903
Löw hat wie viele Turniere Podolski mitgezogen?

Löw hat sein eigenes System Spieler zu nominieren, das hat mitunter auch Garnichts mit den Vereinsleistungen zu tun. Im Letzten Spiel als Schürrle mitwirken konnte, gegen Aserbaidschan hat er wie zuvor gegen England ne ordentliche Leistung gezeigt.

Dazu die WM 2014, sowas vergisst der Löw nicht. Schürrle, immer loyaler Spieler ohne murren auf der Bank, keine Skandale. Ich glaube nicht dass Löw mit Gnabry, Brandt und Sané 3 junge nominiert. Und Younes in aktueller Form natürlich auch nicht.

So abwegig halte ich Schürrles WM Kaderchancen gar nicht. Vorrausgesetzt er bleibt einigermaßen verschont und kommt zur einer passablen Einsatzzeit.


Selbst wenn, was soll er mit Kaderchancen alleine? Soll er jetzt einen Wechsel forcieren, sich finanziell und sportlich ohne Not verschlechtern nur um die Ehre zu haben bei der WM die Bank wärmen zu dürfen? Würde ihm ja nicht so viel nutzen, auch wenn er zu einem Verein ginge, der eine Nummer kleiner ist als der BVB und sich da sportlich durchsetzte, wer garantiert ihm denn, dass er da auch zeitig wieder los kommt um nochmal einen wirklich großen Vertrag mitzunehmen?

Hätte er ernsthafte Aussichten auf einen Stammplatz bei der WM, wäre das vielleicht was anderes, aber so ist das doch zumindest im Hinblick auf mögliche Wechselgedanken irrsinn.
André Schürrle [-] |#3197
02.01.2018 - 14:38 Uhr
Nationalstürmer Andre Schürrle ist bei Borussia Dortmund weiter außen vor. Jetzt watscht ihn der frühere Bundesliga-Profi Thomas Berthold bei SPORT1 ab.
Ex-Bundesliga-Profi Thomas Berthold, ehemals auch beim VfB Stuttgart, übt harsche Kritik an Nationalstürmer Andre Schürrle von Borussia Dortmund, der zuletzt bei den Schwaben als möglicher Winter-Transfer gehandelt worden war.

"Schürrle ist für mich ein Phänomen. Seit seinem Abschied aus Mainz war er andauernd verletzt, kam nie in die Gänge und hat brutale Schwankungen in seinen Leistungen. Das ist keine Planungs-Konstante. Als Trainer würde ich bei ihm ein dickes Fragezeichen machen", sagte der 53 Jahre alte Weltmeister von 1990 im Gespräch mit SPORT1.


Thomas Berthold hat es gewagt, den Fußballgott Schürrle zu kritisieren. Der Konter folgt prompt vom Berater.grins


http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2018/01/borussia-dortmund-berater-von-nationalspieler-andre-schuerrle-spricht-klartext

Schürrles Berater Ingo Haspel bringen diese Aussagen auf die Palme.

Vor dem Trainingsstart des BVB am Mittwoch spricht er im SPORT1-Interview über die schwierige Situation seines Schützlings und die Kritik an ihm.

SPORT1: Herr Haspel, was sagen Sie zur Kritik von Thomas Berthold?

Ingo Haspel: Kritik, die sachlich und inhaltlich gut recherchiert ist, ist grundsätzlich kein Problem. Thomas Berthold liegt aber daneben mit seiner Aussage. Die beruht wohl eher auf der allgemeinen Stimmung, als auf den Fakten. Andre wird mir insgesamt viel zu negativ bewertet, teilweise unter der Gürtellinie und meistens von Personen, die Andre überhaupt nicht persönlich kennen.

SPORT1: Sie haben sich aufgeregt, dass Berthold behauptet hat, Andre Schürrle wäre seit dem Weggang in Mainz zu oft verletzt gewesen.

Haspel: Ja, das ärgert mich, weil es jeder Grundlage entbehrt. Es sind sechseinhalb Jahre vergangen, seit er Mainz 05 verlassen hat. Es stimmt, dass Andre in Dortmund öfter verletzt war, das ist leider so. Er musste einige Verletzungen wegstecken und das kannte er in seiner Karriere bisher so nicht.

SPORT1: Lag es nur an Verletzungen?

Haspel: Die Verletzungen sind in Dortmund nun mal da gewesen. Für mich sind sie ursächlich für seine derzeitige Rolle im Team, wenig von Beginn an zu spielen - für andere vielleicht nicht. Wenn ein Spieler immer wieder mit kleinen und größeren Verletzungen zurückgeworfen wird, dann wird es für ihn immer schwieriger und er muss noch mehr trainieren.

SPORT1: Aber es waren immerhin vier Vereine seit Mainz...

Haspel: Ich will die Fakten in dieser Zeit einmal aufzählen. In der Saison 2009/2010 absolvierte Andre 33 Spiele für Mainz, erzielte fünf Tore und lieferte drei Tor-Vorlagen, 2010/2011 waren es 34 Spiele und 15 Tore und fünf Vorlagen für die Nullfünfer. 2011/2012 stand er in 40 Spielen für Bayer Leverkusen auf dem Platz, erzielte neun Tore und lieferte sechs Vorlagen. 2012/2013 waren es 43 Spiele, 14 Tore und zehn Vorlagen für Bayer. In Chelsea absolvierte Andre im ersten Jahr 2013/2014 43 Spiele und traf neun Mal und hatte 3 Vorlagen. 2014/2015 waren es 44 Spiele, sechs Tore und drei Vorlagen für die Blues und Wolfsburg. Beim VfL brachte es Andre in der Saison 2015/2016 auf 41 Spiele, 12 Tore und sechs sechs Vorlagen. Dazu kommen in der Zeit 55 Länderspiele mit 22 Toren und einigen Assists.

SPORT1: Sie klingen verbittert...

Haspel: Nein, aber etwas enttäuscht. Weil einfach zu viel in einen Topf geworfen wird, die Fakten oft verdreht werden und so nur negative Dinge stehen bleiben. Ich denke nicht, dass dies die Statistik eines Spielers ist, der in der Vergangenheit nur verletzt war. Im Gegenteil: Bis auf die Zeit bei Borussia Dortmund glaube ich sogar, dass es eine Statistik ist, die weit über dem Durchschnitt liegt.

SPORT1: Was konkret fehlte Schürrle bislang beim BVB?

Haspel: Aus meiner Sicht fehlte in erster Linie das Glück, konstant gesund zu sein. Am Anfang hatte ich das Gefühl, der Verein und er passen sehr gut zusammen, doch dann kamen wie gesagt die vielen Verletzungen. Die Leidenszeit für ihn begann mit dem Spiel in der Champions League gegen Real Madrid. Er schoss damals den Ausgleich und war danach wieder länger verletzt. Genau in dieser Phase brauchst du aber auch das Glück, um so ein positive Erlebnis mit in die nächsten Spiele zu nehmen. Und zu Beginn dieser Saison hat sich in Dortmund die Mannschaft gefunden und dann ist es eben nicht so einfach wieder ins Team zu kommen.

SPORT1: Wie ist die aktuelle Situation?

Haspel: Andre hat eine schwierige, verletzungsreiche Phase hinter sich. Und er muss jetzt so viel wie möglich spielen. Jetzt geht er auf jeden Fall zu 100 Prozent fit in die Vorbereitung auf die Rückrunde.

SPORT1: Wird er Borussia Dortmund im Winter noch verlassen?

Haspel: Andre braucht Einsatzzeiten, um das Vertrauen in die eigenen Stärken wieder zu erlangen. Ich sehe nur so eine Chance, dass Andre wieder einen Schritt nach vorne macht und sein altes Level erreicht. Wenn das mit dem nötigen Vertrauen und Einsatzzeiten beim BVB möglich ist, dann gerne dort.

SPORT1: Warum kam ein Wechsel zum VfB Stuttgart nicht zustande?

Haspel: Es gab keine Anfrage und auch keinen Kontakt zum VfB. Alle Meldungen in den Medien waren lediglich Spekulationen - nichts davon stimmte.

SPORT1: Inwieweit ist das Ausland eine Option? West Ham United soll Interesse haben...

Haspel: Dass es Anfragen und Gerüchte aus dem In- und Ausland gibt, ist doch in einer Transferperiode nichts Außergewöhnliches. Aber auch im Fall von West Ham sind es nur Gerüchte und Spekulationen - ich weiß von keiner Anfrage dieses Klubs.
André Schürrle [-] |#3198
02.01.2018 - 15:32 Uhr
Ich sehe Schürrle auch eher positiv als negativ. Das kann durchaus daran liegen, dass ich ehrliche und hart arbeitende Fußballer gerne spiele sehe (lieber als bspw. einen hier lange als Heilsbringer gehypten Mor) und die Spielertypen wie Andre (und auch Milli) für mich einen großen mannschaftlichen Wert haben - auch abseits aller Scorerpunkte.

Haspel beschreibt meiner Meinung nach auch Schürrles Situation sehr gut. Im letzten Jahr lange verletzt, dann funktionierte die Mannschaft und er war außen vor - dann wieder dran und auch wieder verletzt.
Diese Saison hat er bislang auch noch kein Bein auf den Boden bekommen, was sich in der Rückrunde ändern dürfte.

- Reus kommt nach langer Verletzung zwar zurück, wird aber sicherlich noch bis Mitte/Ende März brauchen, bis er wieder 90 Minuten Vollgas gehen kann.
- Sancho ist trotz aller Euphorie noch immer ein Jugendspieler, der keinerlei Erfahrung mitbringt und sich ersteinmal durchsetzen muss. Ihm gönne in der Rückrunde zwar deutlich mehr Minuten als die wenigen bisher, dennoch wird er keine dauerhafte Startelfoption - schon alleine wegen der engen Taktung des Spielplans und der noch zu entwickelnden Physis für diese.
- Philipp ist aus meiner Sicht für die Rückrunde keine Option mehr.

Bleiben Pulisic und Yarmolenko für die offensiven Außenbahnen (sofern weiter mit 3 "Stürmern" agiert wird, wobei ich die Außen in einem 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 auch als "Stürmer" zähle). Beide haben ihre Stärken aber deutlich auf der rechten Seite, während Schürrle über links kommt. Yarmolenko hat quasi in seiner ganzen Karriere rechts gespielt und Pulsics Leistungen waren dort um Längen besser als links.

Daher sehe ich derzeit Schürrles Chancen auf die Startelf ehrlich gesagt ganz gut - und sein Leistungsvermögen inkl. seiner Einstellung passt auch zum BVB, auch wenn viele hier in ihm den Anti-Fußballer und Nixkönner sehen.

Der Junge hat jetzt 1,5 Jahre Pech mit Verletzungen gehabt (im Prinzip mehr Ausfalltage als in seiner ganzen Karriere zuvor!), das kann und wird so ja nicht weitergehen. Ein fitter Schürrle ist ein gewinnbringender und wichtiger Bestandteil der BVB Mannschaft.

Fit ist er nun - jetzt muss er liefer - und das wird er meiner Meinung nach auch.
André Schürrle [-] |#3199
02.01.2018 - 15:59 Uhr
Zitat von tirobvb
Ich sehe Schürrle auch eher positiv als negativ. Das kann durchaus daran liegen, dass ich ehrliche und hart arbeitende Fußballer gerne spiele sehe (lieber als bspw. einen hier lange als Heilsbringer gehypten Mor) und die Spielertypen wie Andre (und auch Milli) für mich einen großen mannschaftlichen Wert haben - auch abseits aller Scorerpunkte.

Haspel beschreibt meiner Meinung nach auch Schürrles Situation sehr gut. Im letzten Jahr lange verletzt, dann funktionierte die Mannschaft und er war außen vor - dann wieder dran und auch wieder verletzt.
Diese Saison hat er bislang auch noch kein Bein auf den Boden bekommen, was sich in der Rückrunde ändern dürfte.

- Reus kommt nach langer Verletzung zwar zurück, wird aber sicherlich noch bis Mitte/Ende März brauchen, bis er wieder 90 Minuten Vollgas gehen kann.
- Sancho ist trotz aller Euphorie noch immer ein Jugendspieler, der keinerlei Erfahrung mitbringt und sich ersteinmal durchsetzen muss. Ihm gönne in der Rückrunde zwar deutlich mehr Minuten als die wenigen bisher, dennoch wird er keine dauerhafte Startelfoption - schon alleine wegen der engen Taktung des Spielplans und der noch zu entwickelnden Physis für diese.
- Philipp ist aus meiner Sicht für die Rückrunde keine Option mehr.

Bleiben Pulisic und Yarmolenko für die offensiven Außenbahnen (sofern weiter mit 3 "Stürmern" agiert wird, wobei ich die Außen in einem 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 auch als "Stürmer" zähle). Beide haben ihre Stärken aber deutlich auf der rechten Seite, während Schürrle über links kommt. Yarmolenko hat quasi in seiner ganzen Karriere rechts gespielt und Pulsics Leistungen waren dort um Längen besser als links.

Daher sehe ich derzeit Schürrles Chancen auf die Startelf ehrlich gesagt ganz gut - und sein Leistungsvermögen inkl. seiner Einstellung passt auch zum BVB, auch wenn viele hier in ihm den Anti-Fußballer und Nixkönner sehen.

Der Junge hat jetzt 1,5 Jahre Pech mit Verletzungen gehabt (im Prinzip mehr Ausfalltage als in seiner ganzen Karriere zuvor!), das kann und wird so ja nicht weitergehen. Ein fitter Schürrle ist ein gewinnbringender und wichtiger Bestandteil der BVB Mannschaft.

Fit ist er nun - jetzt muss er liefer - und das wird er meiner Meinung nach auch.


Das Problem, das ich bei Schürrle sehe ist, dass sein Typ bei uns als Außenstürmer einfach nicht funktioniert. Wir spielen meist gegen kompakte geordnete Defensiven. Wir brauchen dafür quirlige, bewegliche Spieler, die auf engstem Raum sich durchsetzen können. Schürrle ist hingegen für mich eher ein geradliniger Typ, der mehr Raum braucht. Entweder müsste Schürrle MS spielen, wo an Auba aber kein Weg vorbei führt sofern wir nicht mit einem Zweiersturm spielen, oder da wo ich ihn schon länger favorisiere: als Schienenspieler in einer Dreierkette oder als AV in einer Viererkette. Das ist die Position bei der schon lange bei uns der Schuh drückt und sollte Schürrle die Position annehmen, dann würde er finde ich sowohl Schmelle als auch Pische locker abhängen.

•     •     •

Ceterum (autem) censeo Elefantenrunde esse delendam
André Schürrle [-] |#3200
02.01.2018 - 16:09 Uhr
Reus funktioniert bei uns demnach auch nicht? zwinker
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