Almpudding
02.11.2016 - 00:48 Uhr
20.04.2020 - 21:01 Uhr
Zitat von Lagooo
Da muss ich Dir leider widersprechen. Komplett Gaga ist aktuell eigentlich nur das Verhältnis von restriktiven Maßnahmen gegenüber der vorherrschenden reellen Gefahr durch das Virus.
Zum Glück haben sich inzwischen ja auch andere zu dem Thema kritisch geäußert inklusive des Bundesverfassungsgerichts. Kann da gerne mal Herrn Kubicki zitieren, der vollkommen recht hat: "Rechtlich eindeutig ist: Nicht die Öffnung muss gerechtfertigt werden, sondern die Aufrechterhaltung der Schließung"
Frau Dr. Merkel ist sogar promovierte Physikerin, da finde ich es umso erschreckender, dass sie nichtmal mit Daten vernünftig umgehen kann. Diese Panikmache kostet jeden Tag hunderte Menschenleben. Das UKE hat eine Untersuchung vorgestellt, dass aktuell nur 50% der Notfallpatienten ins Krankenhaus kommen, weil sie Angst haben, man könne sich mit dem Virus infizieren und das wäre scheinbar das Todesurteil.
Wieviele Menschen aufgrund dessen sterben, das ist ein Skandal.
Außerdem gibt es bereits mehrere Untersuchungen (der britische Epidemiologe Ferguson oder die Uni Mainz haben bspw. was dazu publiziert), dass ein noch längerer Shutdown den Peak der Infizierten nicht mehr erhöht, sondern nur den Zeitpunkt noch verschiebt - mit allem was dazu gehört:
Angst- und Panikreaktion der Menschen (s.o.), Vernichtung von Existenzen der Bürger, wirtschaftlicher Schaden, Kindeswohlgefährdung, Suizide, Zunahme psychischer Erkrankungen durch Isolation, etc. pp.
Der öffentliche Apparat hat (mal wieder) lange geschlafen, im Übrigen gilt das schon seit Anfang Januar, aktuell muss z.B. erst das Wiederöffnen von Schulen, Hochschulen etc. vorbereitet werden wurde jetzt angekündigt.
Da frage ich mich: Was hat man in den letzten Wochen denn getan, wenn nicht sowas mal vorbereitet? Scheinbar ist man davon ausgegangen, dass die Schulen etc. nie wieder öffnen
Unbegreiflich.
Zitat von TofuTier
Herr Laschet kann ja erstmal ein paar Küchen bauen.
Söder klang mit "Gratwanderung" aber auch noch nicht komplett optimistisch.
Ich hoffe, dass wir frühestens Anfang Mai über solche Szenarien beraten und stimme der Kanzlerin komplett zu, wenn es um die Lockerungs-Orgien geht.
Vor 4 Wochen wurde noch die Kriegs-Metapher bemüht. Und jetzt wollen alle zum Quasi-Alltag zurückkehren? Das ist doch komplett gaga.
Zitat von Arminia05
LAut Herrn Laschet und Herrn Söder könnte die Bundesliga ab den 9.5 wieder mit Geisterspielen starten.
LAut Herrn Laschet und Herrn Söder könnte die Bundesliga ab den 9.5 wieder mit Geisterspielen starten.
Herr Laschet kann ja erstmal ein paar Küchen bauen.
Söder klang mit "Gratwanderung" aber auch noch nicht komplett optimistisch.
Ich hoffe, dass wir frühestens Anfang Mai über solche Szenarien beraten und stimme der Kanzlerin komplett zu, wenn es um die Lockerungs-Orgien geht.
Vor 4 Wochen wurde noch die Kriegs-Metapher bemüht. Und jetzt wollen alle zum Quasi-Alltag zurückkehren? Das ist doch komplett gaga.
Da muss ich Dir leider widersprechen. Komplett Gaga ist aktuell eigentlich nur das Verhältnis von restriktiven Maßnahmen gegenüber der vorherrschenden reellen Gefahr durch das Virus.
Zum Glück haben sich inzwischen ja auch andere zu dem Thema kritisch geäußert inklusive des Bundesverfassungsgerichts. Kann da gerne mal Herrn Kubicki zitieren, der vollkommen recht hat: "Rechtlich eindeutig ist: Nicht die Öffnung muss gerechtfertigt werden, sondern die Aufrechterhaltung der Schließung"
Frau Dr. Merkel ist sogar promovierte Physikerin, da finde ich es umso erschreckender, dass sie nichtmal mit Daten vernünftig umgehen kann. Diese Panikmache kostet jeden Tag hunderte Menschenleben. Das UKE hat eine Untersuchung vorgestellt, dass aktuell nur 50% der Notfallpatienten ins Krankenhaus kommen, weil sie Angst haben, man könne sich mit dem Virus infizieren und das wäre scheinbar das Todesurteil.
Wieviele Menschen aufgrund dessen sterben, das ist ein Skandal.
Außerdem gibt es bereits mehrere Untersuchungen (der britische Epidemiologe Ferguson oder die Uni Mainz haben bspw. was dazu publiziert), dass ein noch längerer Shutdown den Peak der Infizierten nicht mehr erhöht, sondern nur den Zeitpunkt noch verschiebt - mit allem was dazu gehört:
Angst- und Panikreaktion der Menschen (s.o.), Vernichtung von Existenzen der Bürger, wirtschaftlicher Schaden, Kindeswohlgefährdung, Suizide, Zunahme psychischer Erkrankungen durch Isolation, etc. pp.
Der öffentliche Apparat hat (mal wieder) lange geschlafen, im Übrigen gilt das schon seit Anfang Januar, aktuell muss z.B. erst das Wiederöffnen von Schulen, Hochschulen etc. vorbereitet werden wurde jetzt angekündigt.
Da frage ich mich: Was hat man in den letzten Wochen denn getan, wenn nicht sowas mal vorbereitet? Scheinbar ist man davon ausgegangen, dass die Schulen etc. nie wieder öffnen
Unbegreiflich.Das halte ich dann doch etwas für zu negativ. Die aktuelle Situation ist sicher für niemanden wirklich befriedigend. Jedoch haben wir augenscheinlich auch einiges richtig gemacht, wenn man sich anschaut wie wenig im Verhältnis zu den Erkrankten gestorben sind.
Das man über die Verhältnismäßigkeit mancher Maßnahmen diskutieren kann, definitiv, dafür ist diese Krise aber auch zu einmalig um komplett alles richtig einzuschätzen.
Warum bzgl. dem Wiedereinstieg bei den Schulen noch nicht soweit ist? Weil hier jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht. Und innerhalb dieser ist man sich schon nicht einig. Der Föderalismus ist da Fluch und Segen zu gleich. Mit einer strickten Vorgabe vom Bund ohne Entscheidungsbefugnis der Länder könnte es einen Plan schon geben.
Wichtig ist für mich persönlich, aus dieser Krise auf allen Ebenen in allen Ländern die richtigen Schlüsse zu ziehen. Eine weitere Pandemie ist sicher nicht weit weg, wenn z. B. der Wildtiermarkt in China wieder öffnen darf/soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ArminiaRulez am 20.04.2020 um 21:01 Uhr bearbeitet
23.04.2020 - 11:21 Uhr
Zitat von Lagooo
Ich habe mir Dein verlinktes Video mal angesehen. Ein paar Dinge vorab und zu Deinem Beitrag - das soll keine Kritik sein, aber ein paar Dinge werden hier arg verzerrt. Beispielsweise beträgt zurzeit die durchschnittliche Liegedauer auf der Intensivstation deutschlandweit aktuell knapp 9 Tage, nicht 10, 15 oder 20.
Außerdem trifft sie im Video erst die Annahme, dass es eine 10-fache Dunkelziffer gibt, um später wieder mit der Anzahl der bestätigten Infizierten zu rechnen.
Wenn man also annimmt, dass die Dunkelziffer 10x so hoch ist wie die tatsächlich positiv Getesteten (wie sie im Video, ich halte das auch für eine realistische Annahme), dann sinkt der Wert der intensivpflichtig Werdenden von den angenommenen 2-6% auf 0,2-0,6%. Ob das jetzt zutrifft weiß niemand, weil wir scheinbar zu schlecht organisiert, zu faul oder keine Ahnung was sind, um mal unsere Testkapazitäten überhaupt voll auszuschöpfen. (s.u.)
Ich habe mir Dein verlinktes Video mal angesehen. Ein paar Dinge vorab und zu Deinem Beitrag - das soll keine Kritik sein, aber ein paar Dinge werden hier arg verzerrt. Beispielsweise beträgt zurzeit die durchschnittliche Liegedauer auf der Intensivstation deutschlandweit aktuell knapp 9 Tage, nicht 10, 15 oder 20.
Außerdem trifft sie im Video erst die Annahme, dass es eine 10-fache Dunkelziffer gibt, um später wieder mit der Anzahl der bestätigten Infizierten zu rechnen.
Wenn man also annimmt, dass die Dunkelziffer 10x so hoch ist wie die tatsächlich positiv Getesteten (wie sie im Video, ich halte das auch für eine realistische Annahme), dann sinkt der Wert der intensivpflichtig Werdenden von den angenommenen 2-6% auf 0,2-0,6%. Ob das jetzt zutrifft weiß niemand, weil wir scheinbar zu schlecht organisiert, zu faul oder keine Ahnung was sind, um mal unsere Testkapazitäten überhaupt voll auszuschöpfen. (s.u.)
Hier eine schöne Analyse, dass die Datenerhebung und -verwaltung der zuständigen Behörden im Moment absolut unzureichend ist. Und hier visualisiert.
Zitat von Lagooo
R(h) soll Rheute heißen und ist die Maßzahl, um die Infizierten um einen bestimmten Wert zu senken?
Soll das eine offizielle statistische Größe der Epidemiologie sein oder ausgedacht?
Kenne ich ehrlich gesagt nicht.
R(h) soll Rheute heißen und ist die Maßzahl, um die Infizierten um einen bestimmten Wert zu senken?
Soll das eine offizielle statistische Größe der Epidemiologie sein oder ausgedacht?
Kenne ich ehrlich gesagt nicht.
Die hier disktierten Wachstums- oder Ansteckungsraten sind ja nicht statisch. Also ergibt R0 keinen Sinn.
Zitat von Lagooo
Zu deinem Link, dass Covid-19 über eine Lungenentzündung hinausgeht - sorry im voraus, nicht persönlich nehmen bitte, aber das zeugt wieder von großer medizinischer Ahnungslosigkeit. Der Artikel spielt auf ne Sepsis an.
Grundsätzlich ist eine Sepsis eine hochkomplexe, immer noch zu großen Teilen nicht verstandene, Überreaktion des Immunsystems mit einer hohen Fallsterblichkeit - bei schwerer Sepsis liegt diese bei knapp über 40% sagt Google gerade. Also eine Entzündung, die zunächst lokal abläuft, überträgt sich durch eine Überreaktion oder eine fehlgeleitete Regulation auf den gesamten Körper. Das kann aufgrund von Covid-19, aufgrund einer (meist resistenten) bakteriellen (Super-)Infektion, einem rostigen Nagel, der im Fuß steckt oder was auch immer sein. Darauf folgen Symptome einer erhöhten Gefäßpermeabilität, hohes, teils thrapierefraktäres Fieber, eine dissiminierte intravasale Gerinnung, die Kapillarschäden hervorruft (auf diese Punkte wird auch in Deinem verlinkten Artikel hingewiesen) und zum Beispiel dann zum akuten Nierenversagen führt. (...)
Das gilt aber auch für JEDE Sepsis; auch da ist Covid-19 weder was Besonderes, noch schlimmer als andere Sepsen. Jeden Tag sterben in Deutschland und der Welt viele Menschen an einer Sepsis, beispielsweise an Krankenhauskeimen. Das Thema könnte man ja auch mal angehen. Aber da sterben jeden Tag in Deutschland Hunderte oder Tausende und da kräht auch kein Hahn nach, weil ja grade Covid-19-Time ist.
Zu Folgeschäden der Lunge - Auch das ist eine Laien-Diskussion, sorry. Weder kann man jetzt über langfristige Folgeschäden reden, weil sie nunmal langfristig auftreten müssen, um solche zu sein, noch gibt es bei anderen, vergleichbaren Krankheiten diese Folgeschäden nicht. Viele meinen aufgrund der aktuellen Situation, dass Covid-19 die einzige oder schlimmste Krankheit sei, das ist beileibe nicht so! Es kommt nur in der Öffentlichkeit so an, weil die Leute nicht selbst in der Krankenversorgung tätig sind. Das ist eine Scheindiskussion von Leuten, die nicht beteiligt sind.
Und noch ein Punkt zu Folgeschäden der Lunge, die ja gerne angeführt werden - wenn ich jemanden invasiv beatme und bestimmte (quasi alle betrifft das) Beatmungsformen nutze, z.B. BIPAP, dann ist das immer umphysiologisch, weil ich mit Überdruck beatme, der Mensch selbst aber unter Normalbedingungen durch Volumenvergrößerung der Lunge Luft mittels Unterdruck in seine Lungenbläschen transportiert.
Wenn jemand jetzt nicht Covid-19, sondern sagen wir mal einen Verkehrsunfall hätte, ein Schädel-Hirn-Trauma daraus folgend, und beatmet werden musst, dann wird deine Lunge nach der Therapie auch geschädigt sein, obwohl der Patient von mir aus sogar vollständig lungengesund ist/war. Die Lungenbläschen überdehnt, vom Liegen im Bett haben sich vielleicht entzündliche Atelektasen gebildet etc. Natürlich ist es gut möglich, dass eine schwer verlaufende Lungenerkrankung Folgeschäden hervorruft, aber ob das bei Covid-19 so ist, mag sein, aber die können mindestens genauso gut von der Beatmung hervorgerufen sein.
Zu deinem Link, dass Covid-19 über eine Lungenentzündung hinausgeht - sorry im voraus, nicht persönlich nehmen bitte, aber das zeugt wieder von großer medizinischer Ahnungslosigkeit. Der Artikel spielt auf ne Sepsis an.
Grundsätzlich ist eine Sepsis eine hochkomplexe, immer noch zu großen Teilen nicht verstandene, Überreaktion des Immunsystems mit einer hohen Fallsterblichkeit - bei schwerer Sepsis liegt diese bei knapp über 40% sagt Google gerade. Also eine Entzündung, die zunächst lokal abläuft, überträgt sich durch eine Überreaktion oder eine fehlgeleitete Regulation auf den gesamten Körper. Das kann aufgrund von Covid-19, aufgrund einer (meist resistenten) bakteriellen (Super-)Infektion, einem rostigen Nagel, der im Fuß steckt oder was auch immer sein. Darauf folgen Symptome einer erhöhten Gefäßpermeabilität, hohes, teils thrapierefraktäres Fieber, eine dissiminierte intravasale Gerinnung, die Kapillarschäden hervorruft (auf diese Punkte wird auch in Deinem verlinkten Artikel hingewiesen) und zum Beispiel dann zum akuten Nierenversagen führt. (...)
Das gilt aber auch für JEDE Sepsis; auch da ist Covid-19 weder was Besonderes, noch schlimmer als andere Sepsen. Jeden Tag sterben in Deutschland und der Welt viele Menschen an einer Sepsis, beispielsweise an Krankenhauskeimen. Das Thema könnte man ja auch mal angehen. Aber da sterben jeden Tag in Deutschland Hunderte oder Tausende und da kräht auch kein Hahn nach, weil ja grade Covid-19-Time ist.
Zu Folgeschäden der Lunge - Auch das ist eine Laien-Diskussion, sorry. Weder kann man jetzt über langfristige Folgeschäden reden, weil sie nunmal langfristig auftreten müssen, um solche zu sein, noch gibt es bei anderen, vergleichbaren Krankheiten diese Folgeschäden nicht. Viele meinen aufgrund der aktuellen Situation, dass Covid-19 die einzige oder schlimmste Krankheit sei, das ist beileibe nicht so! Es kommt nur in der Öffentlichkeit so an, weil die Leute nicht selbst in der Krankenversorgung tätig sind. Das ist eine Scheindiskussion von Leuten, die nicht beteiligt sind.
Und noch ein Punkt zu Folgeschäden der Lunge, die ja gerne angeführt werden - wenn ich jemanden invasiv beatme und bestimmte (quasi alle betrifft das) Beatmungsformen nutze, z.B. BIPAP, dann ist das immer umphysiologisch, weil ich mit Überdruck beatme, der Mensch selbst aber unter Normalbedingungen durch Volumenvergrößerung der Lunge Luft mittels Unterdruck in seine Lungenbläschen transportiert.
Wenn jemand jetzt nicht Covid-19, sondern sagen wir mal einen Verkehrsunfall hätte, ein Schädel-Hirn-Trauma daraus folgend, und beatmet werden musst, dann wird deine Lunge nach der Therapie auch geschädigt sein, obwohl der Patient von mir aus sogar vollständig lungengesund ist/war. Die Lungenbläschen überdehnt, vom Liegen im Bett haben sich vielleicht entzündliche Atelektasen gebildet etc. Natürlich ist es gut möglich, dass eine schwer verlaufende Lungenerkrankung Folgeschäden hervorruft, aber ob das bei Covid-19 so ist, mag sein, aber die können mindestens genauso gut von der Beatmung hervorgerufen sein.
Kann ich, da Laie, nichts gegen sagen. Aber deine Schlussfolgerungen und Vergleiche sind für mich überhaupt nicht nachvollziebar. Dazu auch unten.
Zitat von Lagooo
Zu guter letzt noch drei, vier Sätze zur Datenerfassung in Deutschland:
Wir haben einige Wochen (gut 5 glaube ich) in Wuhan mit großen Augen beobachten können, was passiert, wenn das Virus da ist und sich unterschwellig großflächig ausbreitet. In einer so globalisierten Welt wie unserer, ist es wohl entweder ausgesprochen optimistisch, dumm oder grob fahrlässig, anzunehmen, dass das Virus an uns vorübergeht. Das mag bei SARS 2002/03 geklappt haben, aber wohl auch nur, weil die Menschen damals erst infektiös waren NACHDEM sie Symptome entwickelt haben. Aktuell haben wir aber das große Problem, dass es andersrum ist.
Wenn man klug gewesen wäre, hätte man sich da schonmal überlegt: Okay, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass das Virus zu uns kommt. Wir bereiten uns vor, besorgen Equipment, fahren die Testkapazitäten hoch und erfassen systematisch und möglichst präzise die Daten zur Entwicklung in unserem Land.
- überraschenderweise: hat man natürlich nicht gemacht, der öffentliche Apparat im Tiefschlaf.
Als dann am 17.01. im Zuge des Münchner Automobilzulieferer der erste Fall nachgewiesen worden ist (Oh Wunder, wir Deutschen haben es natürlich nicht geschafft die chinesischen Flüge abzuweisen oder alle in Quarantäne zu nehmen), hätte man ALLERSPÄTESTENS auf die Idee kommen MÜSSEN, dass sich hier ein größeres Geschehen anbahnt. Aber nein, auch jetzt hat man noch geschlafen und keine Kapazitäten hochgefahren oder mal eine Dunkelziffertestung vorbereitet.
Erst ein junger Bonner Virologe muss im März als Erster (!) (wohlgemerkt 2 Monate später) auf die Idee kommen, dass man mal schauen sollte in welchem Moment der Pandemie wir wirklich sind. Das regierungsberatende RKI mit knapp 1.300 Mitarbeitern schläft weiter, unfassbar. Jetzt sind wir über 3 Monate, mehr als ein Vierteljahr, weiter. Wir haben immer noch überhaupt keinen Überblick, was hier abgeht. Mehr als skandalös.
Ich stelle mal eine Frage in den Raum: Will man keine Daten, um alle Maßnahmen rechtfertigen zu können?
Wer DAS in der Uni, als Student wohlgemerkt, bei seiner wissenschaftlichen Arbeit, sei es ne nur Bachelorarbeit, abliefert, der braucht die gar nicht anzumelden, weil er dermaßen zusammengefaltet wird. Aber bei einem Lockdown des gesamten Landes kann man grade mal so arbeiten, alles klar
Die einzigen Studien in Mitteleuropa kommen übrigens aus Island (über 50% der Corona-Infizierten sind laut ihrer Studie komplett asymptomatisch) und Österreich. Wobei ich die österreichische Studie für grob fehlerhaft halte, weil deren Stichprobe mit 1.500 Menschen deutlich zu klein ist und die außerdem nur auf aktive Infektionen getestet haben und nicht zusätzlich auf Antikörper, also bereits abgelaufene Infektionen.
Die hatten (bei fehlerhafter Studie) vor wenigen Wochen noch eine 0,37%-Infektionsrate in der Bevölkerung, offiziell erfasst davon war gut 1/4 der Menge. Zu einem Zeitpunkt, in dem das Land gerade tief im Lockdown war, quasi am "Tiefpunkt" und man über Lockerungen diskutiert hat. Also wahrscheinlich war die Infektionsrate so niedrig zu diesem Zeitpunkt wie nie zuvor oder danach.
Die Rolle des RKI halte ich inzwischen für aktive Datenverschleppung und als Instrument für eine systematische Desinformationskampagne, so unfähig kann man gar nicht sein...
Zu den Isländern - auch ein ganz wichtiger Punkt, dass man differenziert zwischen Infizierten und Erkrankten, das ist ein himmelweiter Unterschied!
Anknüpfend an die 50%...der Hamburger Pathologie-Professor Püschel hat 50 "Covid-19-Tote" , die also zum Zeitpunkt des Todes oder kurz vorher Infizierte untersucht, um deren Todesursache zu ermitteln.
Und oh Wunder - bei keinem einzigen (!) der 50 war Covid-19 kausal todesursächlich.
Infiziert mögen also viele sein, erkrankt davon maximal die Hälfte, und von dieser Hälfte stirbt allerhöchstens ein marginaler Bruchteil kausal an der Virus-Erkrankung. Das MUSS man schwerwiegend betrachten.
Zu guter letzt noch drei, vier Sätze zur Datenerfassung in Deutschland:
Wir haben einige Wochen (gut 5 glaube ich) in Wuhan mit großen Augen beobachten können, was passiert, wenn das Virus da ist und sich unterschwellig großflächig ausbreitet. In einer so globalisierten Welt wie unserer, ist es wohl entweder ausgesprochen optimistisch, dumm oder grob fahrlässig, anzunehmen, dass das Virus an uns vorübergeht. Das mag bei SARS 2002/03 geklappt haben, aber wohl auch nur, weil die Menschen damals erst infektiös waren NACHDEM sie Symptome entwickelt haben. Aktuell haben wir aber das große Problem, dass es andersrum ist.
Wenn man klug gewesen wäre, hätte man sich da schonmal überlegt: Okay, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass das Virus zu uns kommt. Wir bereiten uns vor, besorgen Equipment, fahren die Testkapazitäten hoch und erfassen systematisch und möglichst präzise die Daten zur Entwicklung in unserem Land.
- überraschenderweise: hat man natürlich nicht gemacht, der öffentliche Apparat im Tiefschlaf.
Als dann am 17.01. im Zuge des Münchner Automobilzulieferer der erste Fall nachgewiesen worden ist (Oh Wunder, wir Deutschen haben es natürlich nicht geschafft die chinesischen Flüge abzuweisen oder alle in Quarantäne zu nehmen), hätte man ALLERSPÄTESTENS auf die Idee kommen MÜSSEN, dass sich hier ein größeres Geschehen anbahnt. Aber nein, auch jetzt hat man noch geschlafen und keine Kapazitäten hochgefahren oder mal eine Dunkelziffertestung vorbereitet.
Erst ein junger Bonner Virologe muss im März als Erster (!) (wohlgemerkt 2 Monate später) auf die Idee kommen, dass man mal schauen sollte in welchem Moment der Pandemie wir wirklich sind. Das regierungsberatende RKI mit knapp 1.300 Mitarbeitern schläft weiter, unfassbar. Jetzt sind wir über 3 Monate, mehr als ein Vierteljahr, weiter. Wir haben immer noch überhaupt keinen Überblick, was hier abgeht. Mehr als skandalös.
Ich stelle mal eine Frage in den Raum: Will man keine Daten, um alle Maßnahmen rechtfertigen zu können?
Wer DAS in der Uni, als Student wohlgemerkt, bei seiner wissenschaftlichen Arbeit, sei es ne nur Bachelorarbeit, abliefert, der braucht die gar nicht anzumelden, weil er dermaßen zusammengefaltet wird. Aber bei einem Lockdown des gesamten Landes kann man grade mal so arbeiten, alles klar
Die einzigen Studien in Mitteleuropa kommen übrigens aus Island (über 50% der Corona-Infizierten sind laut ihrer Studie komplett asymptomatisch) und Österreich. Wobei ich die österreichische Studie für grob fehlerhaft halte, weil deren Stichprobe mit 1.500 Menschen deutlich zu klein ist und die außerdem nur auf aktive Infektionen getestet haben und nicht zusätzlich auf Antikörper, also bereits abgelaufene Infektionen.
Die hatten (bei fehlerhafter Studie) vor wenigen Wochen noch eine 0,37%-Infektionsrate in der Bevölkerung, offiziell erfasst davon war gut 1/4 der Menge. Zu einem Zeitpunkt, in dem das Land gerade tief im Lockdown war, quasi am "Tiefpunkt" und man über Lockerungen diskutiert hat. Also wahrscheinlich war die Infektionsrate so niedrig zu diesem Zeitpunkt wie nie zuvor oder danach.
Die Rolle des RKI halte ich inzwischen für aktive Datenverschleppung und als Instrument für eine systematische Desinformationskampagne, so unfähig kann man gar nicht sein...
Zu den Isländern - auch ein ganz wichtiger Punkt, dass man differenziert zwischen Infizierten und Erkrankten, das ist ein himmelweiter Unterschied!
Anknüpfend an die 50%...der Hamburger Pathologie-Professor Püschel hat 50 "Covid-19-Tote" , die also zum Zeitpunkt des Todes oder kurz vorher Infizierte untersucht, um deren Todesursache zu ermitteln.
Und oh Wunder - bei keinem einzigen (!) der 50 war Covid-19 kausal todesursächlich.
Infiziert mögen also viele sein, erkrankt davon maximal die Hälfte, und von dieser Hälfte stirbt allerhöchstens ein marginaler Bruchteil kausal an der Virus-Erkrankung. Das MUSS man schwerwiegend betrachten.
Größtenteils Zustimmung. Siehe dazu auch meine Links oben.
Zitat von Lagooo
Nur zur vorzeitigen Rechtfertigung: Ich möchte nix Kleinreden oder Verschwörungstheorien verbreiten etc. , aber es sind viele Dinge anders, als aktuell die Darstellung der öffentlichen Meinung suggeriert.
Ein seh baldiiger, interessanter Schritt ist übrigens die Veröffentlichung der Ergebnisse der Multicenterstudien zu Remdesivir (ein vielversprechendes Medikament), da erwartet man noch im April Publikationen.
Edit: Zum Vorsorgeprinzip: Wieso gilt das bei Covid-19, aber nicht bei Rauchen, Alkoholkonsum, Drogenkonsum (sogar Einrichtung von Dealerplätzen in Frankfurt, Berlin von offizieller Seite her) etc. etc.
Weil wir dadurch an zusätzliche Steuereinnahmen kommen?
Genauso gut könnte man über die zusätzlichen Toten sprechen, die aus Angst vor Corona nicht ins Krankenhaus gehen. Oder über die Suizide, die arg zunehmen, über die Inhubnahmen von Kindern, aufgrund von enorm gestiegener Fallzahlen häuslicher Gewalt, etc.pp.
Nur zur vorzeitigen Rechtfertigung: Ich möchte nix Kleinreden oder Verschwörungstheorien verbreiten etc. , aber es sind viele Dinge anders, als aktuell die Darstellung der öffentlichen Meinung suggeriert.
Ein seh baldiiger, interessanter Schritt ist übrigens die Veröffentlichung der Ergebnisse der Multicenterstudien zu Remdesivir (ein vielversprechendes Medikament), da erwartet man noch im April Publikationen.
Edit: Zum Vorsorgeprinzip: Wieso gilt das bei Covid-19, aber nicht bei Rauchen, Alkoholkonsum, Drogenkonsum (sogar Einrichtung von Dealerplätzen in Frankfurt, Berlin von offizieller Seite her) etc. etc.
Weil wir dadurch an zusätzliche Steuereinnahmen kommen?
Genauso gut könnte man über die zusätzlichen Toten sprechen, die aus Angst vor Corona nicht ins Krankenhaus gehen. Oder über die Suizide, die arg zunehmen, über die Inhubnahmen von Kindern, aufgrund von enorm gestiegener Fallzahlen häuslicher Gewalt, etc.pp.
Dieser Vergleich ist hanebüchen. Hör Dir einfach die Drosten-Podcast-Ausgabe von gestern an.Oder den SpOn-Artikel. Oder actual facts von der 2. Welle aus Japan.
Fat tail risks erfordern ein Vorsorgeprinzip. Du hast oben doch sogar geschrieben, dass wir quasi nix über das VIrus wisssen. Nichts über Folgeschäden. Aber lieber erstmal alles lockern? Ich will nciht gesperrt werden, deswegen verkneife ich mir hier Vokabular. Aber das ist einfach nur dämlich so ein Vorgehen.
Die zstzl. Toten des quasi Verdrängungs-Effekts sind da. Aber die Risikoverteilung legt einfach ganz anders.
02.07.2020 - 17:29 Uhr
Zitat von Toastar1860
Für den Stadion-Thread war mir das, was nun folgt, zu irrelevant und ich hadere eigentlich auch damit, dieser Partei ohne Not eine Plattform zu bieten. Dennoch finde ich die Forderung zu absurd und amüsant, um sie nicht zumindest mal hier zu erwähnen.
Wenn dies vom Paten nicht erwünscht ist, kann er den Post gerne löschen.
Die AfD Bielefeld fordert in ihrem Kommunalwahlprogramm ernsthaft folgendes:
"Fernziel: Sponsoren für ein neues Stadion gewinnen
Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt langfristig Sponsoren für ein neues Bundesliga-Stadion anwirbt – nicht nur, aber auch mit Blick darauf, dass man ein solches dann an einem Ort errichten könnte, der dafür geeigneter ist als der des bisherigen Stadions."
Für den Stadion-Thread war mir das, was nun folgt, zu irrelevant und ich hadere eigentlich auch damit, dieser Partei ohne Not eine Plattform zu bieten. Dennoch finde ich die Forderung zu absurd und amüsant, um sie nicht zumindest mal hier zu erwähnen.
Wenn dies vom Paten nicht erwünscht ist, kann er den Post gerne löschen.
Die AfD Bielefeld fordert in ihrem Kommunalwahlprogramm ernsthaft folgendes:
"Fernziel: Sponsoren für ein neues Stadion gewinnen
Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt langfristig Sponsoren für ein neues Bundesliga-Stadion anwirbt – nicht nur, aber auch mit Blick darauf, dass man ein solches dann an einem Ort errichten könnte, der dafür geeigneter ist als der des bisherigen Stadions."
wie so vieles von dieser Partei ein Problem vollkommen an der Realität vorbei. Wer möchte denn in Bielefeld bitte ein neues Stadion? Ich glaube in den letzten 15 Jahren habe ich von Niemandem mehr vernommen, dass daran Interesse besteht. Im Gegenteil, mittlerweile wird die Lage der Alm als eines der wenigen Stadtstadien mit englischem Flair in der öffentlichen Wahrnehmung immer positiver gesehen und stellt schon fast ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den modernen Arena dar. Ich sehe eher die Gefahr, dass man mit einer modernen 0815 Arena irgendwo auf einer Wiese seine Identität abgeben würde, was uns in den zu erwartenden Krisenzeiten böse auf die Füße fallen würde. Aber gut, daran von welcher Partei dieser Vorschlag kommt, kann man schon erkennen, dass es kein ernstzunehmendes Problem ist. Aber Hauptsache man hat ein Thema, um in dieser "linksversifften Stadt
" als AfD irgendwie Aufmerksamkeit zu bekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 02.07.2020 um 17:31 Uhr bearbeitet
01.01.2021 - 01:06 Uhr
2020...was warst Du, rein sportlich gesehen, für ein geiles Jahr.
Arminia schafft souverän den Aufstieg in die erste Bundesliga.
Der Abstieg in Liga 3 und das ganze Leid, was wir ertragen mussten, war aus meiner Sicht nicht umsonst.
Versteht mich nicht falsch, auch unsere Jahre zuvor waren schön. Auch da habe ich mich über jeden Sieg meiner Arminia gefreut.
Aber durch den Abstieg bis hin in Liga 3 wurde der Verein komplett auf links gezogen und es wurden neue handelnde Personen, richtige Persönlichkeiten ans Ruder gelassen.
Selten konnte ich mich so sehr mit meiner Arminia identifizieren, wie jetzt.
Der Aufstieg 2020 und die Rückkehr ins Oberhaus war eine absolute Meisterleistung.
Sei es Krämer, Norbert Meier oder Uwe Neuhaus als Trainer...ebenso Geschäftsführer, Präsidenten in dieser Zeit. Bei jedem hatte ich das Gefühl, dass er gerne bei Arminia arbeitet hat.
Ganz besonders möchte ich den Personen danken, die Samir Arabi das Vertrauen geschenkt haben und ihn für Arminia gewonnen haben. Denn es waren ja damals nicht alle damit einverstanden...
Ebenso der Schachzug mit Reijek.
Zwei Personen, die einen großen Verdienst daran haben, das Arminia jetzt so wunderbar dasteht.
Und auch ein dickes Danke an unseren Kapitän!
Egal wie es 2021 weitergeht...dass Arminia wieder erste Liga spielt ist ein Wunder und das Jahr 2020 nur das i-Tüpfelchen!
Meiner Arminia und den angestellten Personen, sowie allen Usern hier im Forum wünsche ich ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2021!
Lass uns die Liga 1 rocken...und das bestmögliche herausholen.
Arminia schafft souverän den Aufstieg in die erste Bundesliga.
Der Abstieg in Liga 3 und das ganze Leid, was wir ertragen mussten, war aus meiner Sicht nicht umsonst.
Versteht mich nicht falsch, auch unsere Jahre zuvor waren schön. Auch da habe ich mich über jeden Sieg meiner Arminia gefreut.
Aber durch den Abstieg bis hin in Liga 3 wurde der Verein komplett auf links gezogen und es wurden neue handelnde Personen, richtige Persönlichkeiten ans Ruder gelassen.
Selten konnte ich mich so sehr mit meiner Arminia identifizieren, wie jetzt.
Der Aufstieg 2020 und die Rückkehr ins Oberhaus war eine absolute Meisterleistung.
Sei es Krämer, Norbert Meier oder Uwe Neuhaus als Trainer...ebenso Geschäftsführer, Präsidenten in dieser Zeit. Bei jedem hatte ich das Gefühl, dass er gerne bei Arminia arbeitet hat.
Ganz besonders möchte ich den Personen danken, die Samir Arabi das Vertrauen geschenkt haben und ihn für Arminia gewonnen haben. Denn es waren ja damals nicht alle damit einverstanden...
Ebenso der Schachzug mit Reijek.
Zwei Personen, die einen großen Verdienst daran haben, das Arminia jetzt so wunderbar dasteht.
Und auch ein dickes Danke an unseren Kapitän!
Egal wie es 2021 weitergeht...dass Arminia wieder erste Liga spielt ist ein Wunder und das Jahr 2020 nur das i-Tüpfelchen!
Meiner Arminia und den angestellten Personen, sowie allen Usern hier im Forum wünsche ich ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2021!
Lass uns die Liga 1 rocken...und das bestmögliche herausholen.
15.02.2021 - 19:18 Uhr
Liebe Fußballfreundinnen und -freunde,
Heute möchte ich stellvertretend für eine Gruppe aus dem VfB Stuttgart Forum euch um eure Aufmerksamkeit und ganz besonders um eure Mithilfe bitten.
Anlässlich von erneuten Anfeindungen und Beleidigungen in den sozialen Medien gegen den VfB Spieler Roberto Massimo während und nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen, haben einige von uns nun den festen Entschluss gefasst, dass es so nicht mehr weitergehen kann und darf. Dieses anonyme und gesichtslose Bashing gegen Menschen ist schon längst nicht mehr nur eine Bagatelle. Aus unserer Sicht muss hier endlich etwas passieren. Aus diesem Grund möchten wir nun ein deutliches Zeichen setzen und aufstehen gegen jegliche Gewalt, Intoleranz, Mobbing und Rassismus. Es muss ein Ende haben, sich hinter der Anonymität des Internets zu verstecken und andere Menschen bloß zu stellen und zu verletzen. Dieses Problem betrifft uns alle, ob privat oder in der Öffentlichkeit. Auch in Euren Vereinen ist dieses Problem mit Sicherheit auch anzutreffen. Es kann JEDEN von uns treffen, deswegen sollte auch KEINER mehr wegschauen.
Und hier brauchen wir die Unterstützung von Euch allen. Egal welcher Verein in unseren Herzen zuhause ist, wir möchten ZUSAMMEN ein Zeichen gegen diese Hetze setzen.
Aus diesem Grund haben wir uns die Aktion "Wir zeigen Gesicht" ausgedacht. Die Idee dahinter ist, die Anonymität des Internets fallen zu lassen, in dem wir unser Gesicht in der Öffentlichkeit zeigen. Wir haben uns überlegt, ein Video mit vielen verschiedenen Fans zu erstellen, die sich mit der Aktion identifizieren und ein Zeichen gegen Hetze im Internet und den sozialen Medien setzen wollen.
Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten mitzumachen:
(1) Ihr nehmt eine kurzes Video von euch auf, wie ihr “Wir zeigen Gesicht!” in die Kamera sagt. Bitte haltet das Video möglichst kurz, um unseren Speicherplatz zu schonen. Ein Beispiel wie das Ganze aussehen könnte, findet ihr hier: Video
(2) Wer kein Video einsenden kann, uns aber trotzdem unterstützen möchte, kann dies mit einem einfachen Selfie machen: Bild
Da es sich um eine Aktion von uns Fußballfans handelt, bietet es sich natürlich auch an, mit Fan-Klamotten zu posieren. Wir freuen uns auf viele verschiedene Vereine, um zu zeigen, dass das Thema uns alle was angeht.
Aber egal ob Video oder Foto, bitte schickt eure Einsendung unter Angabe eures Usernamens an:
wir.zeigen.gesicht@gmail.com
+++GANZ WICHTIG: Jeder, der ein Bild oder Video einsendet, erklärt sich damit einverstanden, dass das Ganze veröffentlicht wird.+++
(3) Wer uns zusätzlich mit weiteren Arbeiten oder kurzen Video-Statements (“Mein Name ist ___”, Vorlesen unseres Statements) unterstützen will, kann sich in die dafür bereit stehende Liste eintragen: Liste
Die aktuelle Version unseres Statements findet ihr hier: Statement
Falls noch Fragen bestehen sollte, gibt es dafür einen Infothread im VfB-Forum, wo auch Updates erfolgen!
Wir freuen uns über jede Unterstützung, egal wie groß sie auch sein mag.
Um unserer Botschaft möglichst viel Nachdruck zu verleihen und um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, ist es von großer Bedeutung, dass möglichst viele mitmachen und Gesicht zeigen. JE MEHR WIR SIND, DESTO MEHR KÖNNEN WIR ERREICHEN. Deshalb nochmals unsere Bitte: Macht alle mit! Steht auf gegen diese Unart in unserer Gesellschaft! Zeigt Euer Gesicht für Werte wie Toleranz und Menschlichkeit.
Vielen Dank!
Heute möchte ich stellvertretend für eine Gruppe aus dem VfB Stuttgart Forum euch um eure Aufmerksamkeit und ganz besonders um eure Mithilfe bitten.
Anlässlich von erneuten Anfeindungen und Beleidigungen in den sozialen Medien gegen den VfB Spieler Roberto Massimo während und nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen, haben einige von uns nun den festen Entschluss gefasst, dass es so nicht mehr weitergehen kann und darf. Dieses anonyme und gesichtslose Bashing gegen Menschen ist schon längst nicht mehr nur eine Bagatelle. Aus unserer Sicht muss hier endlich etwas passieren. Aus diesem Grund möchten wir nun ein deutliches Zeichen setzen und aufstehen gegen jegliche Gewalt, Intoleranz, Mobbing und Rassismus. Es muss ein Ende haben, sich hinter der Anonymität des Internets zu verstecken und andere Menschen bloß zu stellen und zu verletzen. Dieses Problem betrifft uns alle, ob privat oder in der Öffentlichkeit. Auch in Euren Vereinen ist dieses Problem mit Sicherheit auch anzutreffen. Es kann JEDEN von uns treffen, deswegen sollte auch KEINER mehr wegschauen.
Und hier brauchen wir die Unterstützung von Euch allen. Egal welcher Verein in unseren Herzen zuhause ist, wir möchten ZUSAMMEN ein Zeichen gegen diese Hetze setzen.
Aus diesem Grund haben wir uns die Aktion "Wir zeigen Gesicht" ausgedacht. Die Idee dahinter ist, die Anonymität des Internets fallen zu lassen, in dem wir unser Gesicht in der Öffentlichkeit zeigen. Wir haben uns überlegt, ein Video mit vielen verschiedenen Fans zu erstellen, die sich mit der Aktion identifizieren und ein Zeichen gegen Hetze im Internet und den sozialen Medien setzen wollen.
Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten mitzumachen:
(1) Ihr nehmt eine kurzes Video von euch auf, wie ihr “Wir zeigen Gesicht!” in die Kamera sagt. Bitte haltet das Video möglichst kurz, um unseren Speicherplatz zu schonen. Ein Beispiel wie das Ganze aussehen könnte, findet ihr hier: Video
(2) Wer kein Video einsenden kann, uns aber trotzdem unterstützen möchte, kann dies mit einem einfachen Selfie machen: Bild
Da es sich um eine Aktion von uns Fußballfans handelt, bietet es sich natürlich auch an, mit Fan-Klamotten zu posieren. Wir freuen uns auf viele verschiedene Vereine, um zu zeigen, dass das Thema uns alle was angeht.
Aber egal ob Video oder Foto, bitte schickt eure Einsendung unter Angabe eures Usernamens an:
wir.zeigen.gesicht@gmail.com
+++GANZ WICHTIG: Jeder, der ein Bild oder Video einsendet, erklärt sich damit einverstanden, dass das Ganze veröffentlicht wird.+++
(3) Wer uns zusätzlich mit weiteren Arbeiten oder kurzen Video-Statements (“Mein Name ist ___”, Vorlesen unseres Statements) unterstützen will, kann sich in die dafür bereit stehende Liste eintragen: Liste
Die aktuelle Version unseres Statements findet ihr hier: Statement
Falls noch Fragen bestehen sollte, gibt es dafür einen Infothread im VfB-Forum, wo auch Updates erfolgen!
Wir freuen uns über jede Unterstützung, egal wie groß sie auch sein mag.
Um unserer Botschaft möglichst viel Nachdruck zu verleihen und um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, ist es von großer Bedeutung, dass möglichst viele mitmachen und Gesicht zeigen. JE MEHR WIR SIND, DESTO MEHR KÖNNEN WIR ERREICHEN. Deshalb nochmals unsere Bitte: Macht alle mit! Steht auf gegen diese Unart in unserer Gesellschaft! Zeigt Euer Gesicht für Werte wie Toleranz und Menschlichkeit.
Vielen Dank!
01.03.2021 - 11:17 Uhr
Muss sagen ich finde es "interessant", wie man scheinbar, aufgrund einer Trainerentlassung bzw. eines Gerüchts zum Bösewicht in Fußballdeutschland wird.
Bin zwar persönlich auch dafür, dass man mit UN weiter machen sollte, aber wie der Verein teilweise verurteilt wird, weil er den Trainer entlassen könnte, find ich schon erstaunlich.
Das gibt einem mal wirklich ne neue Perspektive auf Bayern, Schalke etc., wo sich auch jeder (manchmal auch inkl. mir) dazu berufen fühlt, sich ein Urteil zu bilden. Sowas ist man hier ja eigentlich nicht gewohnt
Bin zwar persönlich auch dafür, dass man mit UN weiter machen sollte, aber wie der Verein teilweise verurteilt wird, weil er den Trainer entlassen könnte, find ich schon erstaunlich.
Das gibt einem mal wirklich ne neue Perspektive auf Bayern, Schalke etc., wo sich auch jeder (manchmal auch inkl. mir) dazu berufen fühlt, sich ein Urteil zu bilden. Sowas ist man hier ja eigentlich nicht gewohnt
11.05.2021 - 23:59 Uhr
Vorweg: Ich weiß nicht, ob dieser Thread für meinen Beitrag der richtige ist, aber auf die Schnelle habe ich keinen geeigneteren entdecken können.
Ich habe mir mal eben den Spaß erlaubt und bin alle Spiele durchgegangen, die noch Einfluss auf die Frage haben, ob Arminia die Sasion mit dem direkten Klassenerhalt, der Relegation oder dem Abstieg beenden wird.
Es handelt sich hierbei um neun Spiele:
Nachholspiel:
Schalke-Hertha
33.Spieltag:
Bielefeld-Hoffenheim
Hertha-Köln
Augsburg-Bremen
34.Spieltag
Bremen-Gladbach
Stuttgart-Bielefeld
Bayern-Augsburg
Köln-Schalke
Hoffenheim-Hertha
Lässt man die Tordifferenz außer Acht und unterscheidet lediglich zwischen Sieg, Unentschieden und Niederlage gibt es insgesamt (3^9)=19683 mögliche Ausgänge dieser Partien.
Da ich davon ausgehe, dass bei einem direkten Vergleich Arminia das schlechtere Torverhältnis hätte, ist diese Annahme mMn legitim, da höchstens Köln noch ein ähnlich schlechtes Torverhältnis besitzt.
Ergebnis meiner Rechenspielerei ist, dass von diesen 19683 möglichen Ausgängen
9576 (ca. 49%) zum direkten Klassenerhalt,
6126 (ca. 31%) zur Relegation und
3978 (ca. 20%) zum Abstieg führen.
Warum ich glaube, dass diese kruden und hochhypothetischen Gedanken- und Zahlenspielchen jemanden außer mir interessieren könnten? Ich weiß es nicht!
ABER: Das Resultat finde ich doch überraschend positiv, sodass ich euch das nicht vorenthalten möchte, da ich persönlich nicht damit gerechnet habe, dass wir uns in nahezu der Hälfte aller Fälle über den direkten Klassenerhalt freuen dürfen. Und ein bisschen Optimismus kann im Abstiegskampf nicht schaden.
Ich habe mir mal eben den Spaß erlaubt und bin alle Spiele durchgegangen, die noch Einfluss auf die Frage haben, ob Arminia die Sasion mit dem direkten Klassenerhalt, der Relegation oder dem Abstieg beenden wird.
Es handelt sich hierbei um neun Spiele:
Nachholspiel:
Schalke-Hertha
33.Spieltag:
Bielefeld-Hoffenheim
Hertha-Köln
Augsburg-Bremen
34.Spieltag
Bremen-Gladbach
Stuttgart-Bielefeld
Bayern-Augsburg
Köln-Schalke
Hoffenheim-Hertha
Lässt man die Tordifferenz außer Acht und unterscheidet lediglich zwischen Sieg, Unentschieden und Niederlage gibt es insgesamt (3^9)=19683 mögliche Ausgänge dieser Partien.
Da ich davon ausgehe, dass bei einem direkten Vergleich Arminia das schlechtere Torverhältnis hätte, ist diese Annahme mMn legitim, da höchstens Köln noch ein ähnlich schlechtes Torverhältnis besitzt.
Ergebnis meiner Rechenspielerei ist, dass von diesen 19683 möglichen Ausgängen
9576 (ca. 49%) zum direkten Klassenerhalt,
6126 (ca. 31%) zur Relegation und
3978 (ca. 20%) zum Abstieg führen.
Warum ich glaube, dass diese kruden und hochhypothetischen Gedanken- und Zahlenspielchen jemanden außer mir interessieren könnten? Ich weiß es nicht!
ABER: Das Resultat finde ich doch überraschend positiv, sodass ich euch das nicht vorenthalten möchte, da ich persönlich nicht damit gerechnet habe, dass wir uns in nahezu der Hälfte aller Fälle über den direkten Klassenerhalt freuen dürfen. Und ein bisschen Optimismus kann im Abstiegskampf nicht schaden.
08.12.2021 - 09:53 Uhr
Ich weiß gar nicht ob ich hier mit meinem Gedankengut richtig bin oder ob es mir doch nachgesehen werden muss.
Ich habe momentan so ein wenig den Eindruck, dass hier zwingend nach Sündenböcken gesucht wird.
Los ging es mit unserem LV: bloß nicht aufstellen, bloß den jungen Czybbo rein, alle Gegentore fangen wir uns über unsere linke Seite, blablabla ....
Dann ging es weiter mit der 3/5er Kette: kein Druck nach vorne, der Kader kann das System nicht umsetzen, es spielt sich in diesem System keine Startelf ein...
dann hatte Pieper eine schwache Phase die aber bei Weitem nicht so kritisiert wurde, wie alle anderen bisherigen Szenarien...
dann musste wohl oder übel die Traionerdiskussion umgehen: was trainieren die eigentlich(?!), wofür gruev (?!), so kann sich keine Startelf bilden bei so viel Rotation, die Auswechslungen sind unterirdisch ....
dann war sogar (fast) arabi in der Schusslinie: Kader nicht gut zusammengestellt, nur Talente bringen nichts, wir brauchen dringend mehr Erfahrung ....
Serra war übrigens auch zwischendurch noch drin...
Und jetzt startet für mich irgendwo fast schon die Hetzjagd auf unsere lebende Legende Fabian Klos: der ist zu langsam, der ist nicht bundesligatauglich, der trifft das Scheunentor nicht...
Das ist jetzt mal so grob runtergerissen, was für einen Eindruck ich gewonnen habe seit Anfang der Saison.
Ich bin ganz ehrlich, ich war bei Pieper über die Phase auch nicht happy, habe das einmal - meiner Meinung nach vernünftig - angesprochen und gut war es. Genauso Serra.
Nur dieses abermalige "den Schuldigen suchen" finde ich langsam echt nervig.
Wir alle sind Fans dieses CLUBS und nicht der einzelnen Spieler.
Jede angesprochene Situation für sich mag ja unterschiedlich zu bewerten und zu betrachten sein (für uns hier intern, für draußen dann extern) aber ich finde es wird hier mittlerweile zu sehr auf Einzelpersonen drauf gehauen als in den vorherigen Jahren.
Klar Abstieg wäre absolut schei**, sowohl finanziell als auch vor dem Hintergrund das wir evtl. eine riesige Chance haben die Klasse zu halten da wir nicht unbedingt der Absteiger Nr 1 von Anfang an waren (sorry dafür an Bochum und Fürth).
Aber mir fehlt irgendwie ein wenig die Demut hier im Forum als auch auf den Rängen.
Es ist ja schön zu diskutieren und Meinungen auszutauschen, aber die mittlerweile gestiegene Erwartungshaltung (die ja irgendwo anhand des super guten Verlaufs sowohl sportlich als auch kaufmännisch) kann nicht ausschließlich der Grund für das ständige Draufgehaue sein.
Ich habe momentan so ein wenig den Eindruck, dass hier zwingend nach Sündenböcken gesucht wird.
Los ging es mit unserem LV: bloß nicht aufstellen, bloß den jungen Czybbo rein, alle Gegentore fangen wir uns über unsere linke Seite, blablabla ....
Dann ging es weiter mit der 3/5er Kette: kein Druck nach vorne, der Kader kann das System nicht umsetzen, es spielt sich in diesem System keine Startelf ein...
dann hatte Pieper eine schwache Phase die aber bei Weitem nicht so kritisiert wurde, wie alle anderen bisherigen Szenarien...
dann musste wohl oder übel die Traionerdiskussion umgehen: was trainieren die eigentlich(?!), wofür gruev (?!), so kann sich keine Startelf bilden bei so viel Rotation, die Auswechslungen sind unterirdisch ....
dann war sogar (fast) arabi in der Schusslinie: Kader nicht gut zusammengestellt, nur Talente bringen nichts, wir brauchen dringend mehr Erfahrung ....
Serra war übrigens auch zwischendurch noch drin...
Und jetzt startet für mich irgendwo fast schon die Hetzjagd auf unsere lebende Legende Fabian Klos: der ist zu langsam, der ist nicht bundesligatauglich, der trifft das Scheunentor nicht...
Das ist jetzt mal so grob runtergerissen, was für einen Eindruck ich gewonnen habe seit Anfang der Saison.
Ich bin ganz ehrlich, ich war bei Pieper über die Phase auch nicht happy, habe das einmal - meiner Meinung nach vernünftig - angesprochen und gut war es. Genauso Serra.
Nur dieses abermalige "den Schuldigen suchen" finde ich langsam echt nervig.
Wir alle sind Fans dieses CLUBS und nicht der einzelnen Spieler.
Jede angesprochene Situation für sich mag ja unterschiedlich zu bewerten und zu betrachten sein (für uns hier intern, für draußen dann extern) aber ich finde es wird hier mittlerweile zu sehr auf Einzelpersonen drauf gehauen als in den vorherigen Jahren.
Klar Abstieg wäre absolut schei**, sowohl finanziell als auch vor dem Hintergrund das wir evtl. eine riesige Chance haben die Klasse zu halten da wir nicht unbedingt der Absteiger Nr 1 von Anfang an waren (sorry dafür an Bochum und Fürth).
Aber mir fehlt irgendwie ein wenig die Demut hier im Forum als auch auf den Rängen.
Es ist ja schön zu diskutieren und Meinungen auszutauschen, aber die mittlerweile gestiegene Erwartungshaltung (die ja irgendwo anhand des super guten Verlaufs sowohl sportlich als auch kaufmännisch) kann nicht ausschließlich der Grund für das ständige Draufgehaue sein.
09.12.2021 - 12:09 Uhr
Zitat von Ballverlust
Ein super Beitrag, der genau das trifft, was mich eigentlich schon seit Jahren in diversen Arminia-Foren nervt. Es muss immer jemand die Schuld haben. Es braucht immer jemanden, an dem man sich und seinen Frust über verlorene Spiele abarbeiten kann. Das ist nicht nur diese Saison so. Man muss nur die Namen Hartherz, Hesl, Schuppan, Yabo und wie sie alle heißen in den Raum werfen. Und irgendwie einmal im Jahr halt auch Klos.
Ich glaube, da fehlt es einigen eben an der Übersicht für das große Ganze und dem Verständnis dafür, wie so eine Fußballmannschaft funktioniert.
Zitat von bbr1905
Ich weiß gar nicht ob ich hier mit meinem Gedankengut richtig bin oder ob es mir doch nachgesehen werden muss.
Ich habe momentan so ein wenig den Eindruck, dass hier zwingend nach Sündenböcken gesucht wird.
Los ging es mit unserem LV: bloß nicht aufstellen, bloß den jungen Czybbo rein, alle Gegentore fangen wir uns über unsere linke Seite, blablabla ....
Dann ging es weiter mit der 3/5er Kette: kein Druck nach vorne, der Kader kann das System nicht umsetzen, es spielt sich in diesem System keine Startelf ein...
dann hatte Pieper eine schwache Phase die aber bei Weitem nicht so kritisiert wurde, wie alle anderen bisherigen Szenarien...
dann musste wohl oder übel die Traionerdiskussion umgehen: was trainieren die eigentlich(?!), wofür gruev (?!), so kann sich keine Startelf bilden bei so viel Rotation, die Auswechslungen sind unterirdisch ....
dann war sogar (fast) arabi in der Schusslinie: Kader nicht gut zusammengestellt, nur Talente bringen nichts, wir brauchen dringend mehr Erfahrung ....
Serra war übrigens auch zwischendurch noch drin...
Und jetzt startet für mich irgendwo fast schon die Hetzjagd auf unsere lebende Legende Fabian Klos: der ist zu langsam, der ist nicht bundesligatauglich, der trifft das Scheunentor nicht...
Das ist jetzt mal so grob runtergerissen, was für einen Eindruck ich gewonnen habe seit Anfang der Saison.
Ich bin ganz ehrlich, ich war bei Pieper über die Phase auch nicht happy, habe das einmal - meiner Meinung nach vernünftig - angesprochen und gut war es. Genauso Serra.
Nur dieses abermalige "den Schuldigen suchen" finde ich langsam echt nervig.
Wir alle sind Fans dieses CLUBS und nicht der einzelnen Spieler.
Jede angesprochene Situation für sich mag ja unterschiedlich zu bewerten und zu betrachten sein (für uns hier intern, für draußen dann extern) aber ich finde es wird hier mittlerweile zu sehr auf Einzelpersonen drauf gehauen als in den vorherigen Jahren.
Klar Abstieg wäre absolut schei**, sowohl finanziell als auch vor dem Hintergrund das wir evtl. eine riesige Chance haben die Klasse zu halten da wir nicht unbedingt der Absteiger Nr 1 von Anfang an waren (sorry dafür an Bochum und Fürth).
Aber mir fehlt irgendwie ein wenig die Demut hier im Forum als auch auf den Rängen.
Es ist ja schön zu diskutieren und Meinungen auszutauschen, aber die mittlerweile gestiegene Erwartungshaltung (die ja irgendwo anhand des super guten Verlaufs sowohl sportlich als auch kaufmännisch) kann nicht ausschließlich der Grund für das ständige Draufgehaue sein.
Ich weiß gar nicht ob ich hier mit meinem Gedankengut richtig bin oder ob es mir doch nachgesehen werden muss.
Ich habe momentan so ein wenig den Eindruck, dass hier zwingend nach Sündenböcken gesucht wird.
Los ging es mit unserem LV: bloß nicht aufstellen, bloß den jungen Czybbo rein, alle Gegentore fangen wir uns über unsere linke Seite, blablabla ....
Dann ging es weiter mit der 3/5er Kette: kein Druck nach vorne, der Kader kann das System nicht umsetzen, es spielt sich in diesem System keine Startelf ein...
dann hatte Pieper eine schwache Phase die aber bei Weitem nicht so kritisiert wurde, wie alle anderen bisherigen Szenarien...
dann musste wohl oder übel die Traionerdiskussion umgehen: was trainieren die eigentlich(?!), wofür gruev (?!), so kann sich keine Startelf bilden bei so viel Rotation, die Auswechslungen sind unterirdisch ....
dann war sogar (fast) arabi in der Schusslinie: Kader nicht gut zusammengestellt, nur Talente bringen nichts, wir brauchen dringend mehr Erfahrung ....
Serra war übrigens auch zwischendurch noch drin...
Und jetzt startet für mich irgendwo fast schon die Hetzjagd auf unsere lebende Legende Fabian Klos: der ist zu langsam, der ist nicht bundesligatauglich, der trifft das Scheunentor nicht...
Das ist jetzt mal so grob runtergerissen, was für einen Eindruck ich gewonnen habe seit Anfang der Saison.
Ich bin ganz ehrlich, ich war bei Pieper über die Phase auch nicht happy, habe das einmal - meiner Meinung nach vernünftig - angesprochen und gut war es. Genauso Serra.
Nur dieses abermalige "den Schuldigen suchen" finde ich langsam echt nervig.
Wir alle sind Fans dieses CLUBS und nicht der einzelnen Spieler.
Jede angesprochene Situation für sich mag ja unterschiedlich zu bewerten und zu betrachten sein (für uns hier intern, für draußen dann extern) aber ich finde es wird hier mittlerweile zu sehr auf Einzelpersonen drauf gehauen als in den vorherigen Jahren.
Klar Abstieg wäre absolut schei**, sowohl finanziell als auch vor dem Hintergrund das wir evtl. eine riesige Chance haben die Klasse zu halten da wir nicht unbedingt der Absteiger Nr 1 von Anfang an waren (sorry dafür an Bochum und Fürth).
Aber mir fehlt irgendwie ein wenig die Demut hier im Forum als auch auf den Rängen.
Es ist ja schön zu diskutieren und Meinungen auszutauschen, aber die mittlerweile gestiegene Erwartungshaltung (die ja irgendwo anhand des super guten Verlaufs sowohl sportlich als auch kaufmännisch) kann nicht ausschließlich der Grund für das ständige Draufgehaue sein.
Ein super Beitrag, der genau das trifft, was mich eigentlich schon seit Jahren in diversen Arminia-Foren nervt. Es muss immer jemand die Schuld haben. Es braucht immer jemanden, an dem man sich und seinen Frust über verlorene Spiele abarbeiten kann. Das ist nicht nur diese Saison so. Man muss nur die Namen Hartherz, Hesl, Schuppan, Yabo und wie sie alle heißen in den Raum werfen. Und irgendwie einmal im Jahr halt auch Klos.
Ich glaube, da fehlt es einigen eben an der Übersicht für das große Ganze und dem Verständnis dafür, wie so eine Fußballmannschaft funktioniert.
Eigentlich wollte ich sowas in "quo vadis" schreiben, aber hier passt es wohl auch.
Transferperiode
Nach Ende der Transferperiode herrschte unter uns eine enorme Euphorie den Kader betreffend. Das Abwehrbollwerk stand - man bedenke nochmal die Sorgen die man bezüglich der möglichen Abgänge von Pieper oder Tego hatte - mit Czyborra schien eine Lösung für die linke Seite gefunden.
Kurzer Exkurs zu Laursen: Kritik war zumindest nach der letzten Saison berechtigt und auch zu Beginn der aktuellen Saison war die linke Abwehrseite problematischer, was aber nicht ausschließlich an JBL lag. Inzwischen hat er sicherlich nochmal einen Schnitzer drin, ist aber im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich stabiler und setzt offensive Akzente.
Von den übrigen Neuverpflichtungen waren alle sehr begeistert - witzigerweise waren viele unentschieden was Wimmer anging, da ihn hier keiner auf dem Schirm hatte.
Fazit dazu: Die Erwartungshaltung war enorm hoch ABER wir haben kollektiv wohlwollend übersehen, dass diese Mannschaft zu großen Teilen erst zueinander finden muss.
Vorbereitung
Die Dreierkette ist aktuell in Mode und verständlicherweise testet auch ein FK, ob und wie er das mit seinem Kader umsetzen kann. Bereits in den Testspielen zeigte sich, dass man defensiv alles andere als stabil damit stand und die erhoffte Offensivkraft auch durch Überzahl im Mittelfeld auf sich warten ließ.
Eine Stammelf gab es nicht - wie denn auch bei den vielen neuen Gesichtern - was sich dann auch zu Saisonbeginn niederschlug.
Saison
Man merkte dem Team deutlich an, dass die Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen nicht gut war und teils der Glaube an das eigene Können fehlte. MMn war der Tiefpunkt das Spiel gegen Fürth aus bekannten Gründen.
Die "Wende" bzw. die Erkenntnis, dass sich der Kader doch bereits beachtlich entwickelt und weiter zusammengefunden hat kam für mich mit dem Spiel in Stuttgart. Die Rückkehr zum 4-2-3-1 zeigte unverzügliche Wirkung und auch die Handschrift von FK war dem Spiel deutlich anzumerken. Der Defensivverbund arbeitete hervorragend, nur die Verwertung der Chancen war (und ist) ein Manko.
Bestätigt wurde das gegen WOB, so unglücklich das Unentschieden am Ende auch war.
Die Leistung aus den letzten beiden Spielen spricht ebenfalls für dieses Bild, obwohl ich Bayern nicht wirklich werten möchte.
Um das kurz zusammenzufassen:
Wir kommen aus einer Transferperiode mit unglaublichen Erwartungen, vergessen aber, dass das neu zusammengestellte Team nicht nur zueinander finden muss, sondern darüber hinaus auch noch in einem ungewohnten System spielen soll.
Im Laufe der Saison greifen die Abläufe immer besser und mit der Rückkehr zur 4er Kette ist die Stabilität auch wieder gegeben.
Offensiv ist man von "wir erspielen uns wenig bis keine Chancen" zu "wir verwerten unsere zahlreichen Chancen nicht" gekommen.
Es bleibt für mich also aktuell nur das "Problem", dass unsere Offensive noch nicht die Effektivität gefunden hat, die es für die Bundesliga braucht. In Anbetracht der Tatsache, wie sich die Mannschaft in Laufe der Saison entwickelt hat, sehe ich aber aktuell keinen Grund zur Sorge, sofern diese Entwicklung nicht plötzlich stagniert. Einziger Grund dafür wäre aber mMn, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft sich drastisch verschlechtert, was aber laut SA nicht der Fall zu sein scheint.
Man darf bei all dem Ärger über die ausbleibenden Siege nicht vergessen wo wir am Anfang der Saison standen und wie sich die Arminia jetzt präsentiert. Für mich zeigt diese Kurve steil nach oben.
Was es von unserer Seite braucht ist Support. Gerade die jungen Wilden zerbrechen sich wahrscheinlich schon genug die Birne über vergebene Chancen (Hack) und die Tabellensituation. Am wenigsten hilft da das Gefühl, dass die Fans einen nicht auf dem Platz sehen wollen - zumal sich jeder der Kerle, auch der bislang glücklose Krüger, bei jedem Spiel wirklich voll reinhängt.
Habe fertig, hoffe ist verständlich.
24.12.2021 - 16:52 Uhr
Zitat von studti
Genau in einem Jahr beginnt um diese Zeit das WM Finale in der Fußballnation Katar
- freut ihr euch auch schon so sehr? 
Genau in einem Jahr beginnt um diese Zeit das WM Finale in der Fußballnation Katar
- freut ihr euch auch schon so sehr? 
Für mich als Fußballfan ist eine Weltmeisterschaft das größte Ereignis und seit 1986 ein Muss. Die WM Spiele, die ich seit Mexiko verpasst habe, kann man an einer Hand abzählen.
Aufgrund meiner politischen und moralischen Einstellung kann ich die kommende Weltmeisterschaft auf gar keinen Fall verfolgen. Dabei geht es noch nicht einmal darum, dass die WM gekauft wurde, denn das ist eher das Problem der FIFA. Als Nation hat man keine andere Wahl, als zu bezahlen, sonst hatte/ hat man keine Chance.
Es sind 2 Aspekte die bei meiner Entscheidung eine Rolle spielen.
Erstens, Menschenrechte. Ich frage mich, wie ein so reiches Land wie Katar die Menschen so krass ausbeuten kann. Genug Geld müssten sie ja haben, um die Menschen würdig zu behandeln und zu bezahlen, die immerhin dafür sorgen, dass Katar sich der Welt von ihrer besten Seite zeigen kann. Das ist einfach nur pervers und widerwärtig.
Zweitens, Nachhaltigkeit. In einer Zeit, in der der Klimawandel eine große Rolle spielt und die Nationen sich immer wieder zusammensetzen, um darüber zu diskutieren, wie man die Probleme in den Griff bekommt, soll es in Ordnung sein, dass ein Land übergroße Stadien in der Wüste baut, die nach der WM keine Verwendung haben werden, nur weil sie es sich leisten können?
In meinem, zugegeben etwas verwirrten Gehirn, ist das überhaupt nicht in Ordnung. Ganz im Gegenteil, es ist ein Schlag ins Gesicht jedes Landes, der wirklich bemüht ist etwas zu verändern. Ich versuche mit meiner Frau selber Maßnahmen zu ergreifen, um einen kleinen Beitrag zu leisten und dann soll ich mich vor den Fernseher setzen und mir genüsslich diese heuchlerische Veranstaltung reinziehen. Das kann und werde ich nicht.
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) Plaudereien nun Geschichte. Damit darf ich feierlich den neuen Almpudding eröffnen. Hier kann jeder Dinge posten, die nicht in andere Threads passen oder nichts mit Arminia zu tun haben. Oder einfach mal sinnlos plaudern 

