96-Fanszene
15.02.2013 - 16:18 Uhr
07.10.2024 - 20:33 Uhr
Zitat von RuvinhoDBS
Das Differenzieren finde ich ja eh wichtig. Hätte aber vermutet, dass man sich zumindest unter einander kennt und zumindest im Anschluss weiß, von welcher Gruppe, was genau kam. Wichtig ist ja nur, diese I... zu fassen und aus dem Verkehr zu ziehen.
Zitat von KidCuddy
Tatsächlich nicht flächendeckend. Gemeinsame Aktionen werden bei Versammlungen geplant. Adressen könnte ich dir geben
Alles abseits davon ist meist Absprache innerhalb der Gruppierung.
So wussten bspw von den Rauchtöpfen, welche beim Auswärtsspiel des BTSV in Elversberg gezündet wurden nur wenige.
Darum wiederhole ich mich auch gerne gebetsmühlenartig, dass man differenzieren sollte und muss.
Die Gewalttäter können wahrscheinlich über gesichtete KFZ und entsprechende Kennzeichen ermittelt werden.
Zitat von RuvinhoDBS
Aber die Gruppen sind doch bestimmt untereinander vernetzt oder? Wird ja nicht so sein, dass sie über ihre Aktionen im Unklaren sind. Selbst wenn man nicht weiß, welche Gruppe das gestern war. So wäre es doch im Sinnen aller, wenn die Ultras ihre Netzwerke nutzen, um diese Gewalttäter dingfest zu machen.
Es kann doch auch nicht sein, dass diese machen dürfen was sie wollen. So was will ich weder im Stadion sonst noch wo haben.
Zitat von GelsenHandy
Wer muss denn aus deiner Sicht ein Statement machen, damit es dir passt?
Es gibt doch in Hannover schon lange keine Gruppe "Ultras Hannover" mehr, sondern es sind inzwischen viele kleinere Gruppen, die hinter dieser Fahne stehen. Zur gestrigen Aktion weißt du, wie auch ich, nicht im Ansatz aus welchem Kreis das kam. Wer hat denn jetzt für dich die Verantwortung, sich davon zu distanzieren und sich damit vielleicht sogar selbst zur Zielscheibe zu machen, weil man sich angesprochen fühlt?
Aber ja, ich stimme dir zu. Die Chance hier einen "Ultra" in einem Internetforum zu treffen, dürfte relativ gering sein.
Zitat von ConorCasey
Die Ultras könnten ja mal ein eindeutiges Statement veröffentlichen, dass sie sich von der Gewalt gestern in Adenbüttel distanzieren und mit der Vereinsführung bei der Identifizierung der Täter zusammenarbeiten werden (sofern sie aus deren Reihen stammen). Aber sowas liest man halt auch nicht.
Ich bin zwar grundsätzlich gegen Kontaktschuld, aber Hape Kerkeling hat letzte Woche treffend in Bezug auf AfD-Mitglieder gesagt:"Warum ist man Mitglied in einer Partei, die in Teilen rechtsextrem ist?" Gleiches gilt doch für Ultra-Gruppierungen:"Warum ist man Mitglied einer Gruppe, die in Teilen gewaltbereit und radikal ist?"
Ich glaube aber nicht, dass ich in diesem Forum darauf eine Antwort bekommen werde. Die meisten Ultras schweigen entweder oder es kommen nur stichelnde Beiträge gegen die Innenministerin oder die "schlechte" Stimmung gestern im Stadion.
Zitat von handycap
Sind auch Menschen vermutlich zu 96 % Männer, aber diese Begriffe fallen dir nicht ein?
Und wenn ich sie beschreiben möchte, dann kann ich sie von mir aus gerne als Chaoten beschreiben, aber mit Sicherheit muss ich nicht verallgemeinern und jeden H96 Fan oder Ultra damit beleidigen.
Aber wenn man Unterschiede machen möchte, dann muss ich ja wissen, worum es geht und kann mich nicht hinter Verallgemeinerungen verstecken.
Zitat von RuvinhoDBS
So habe ich das auch verstanden. Man sollte vllt auch einfach mal festhalten, dass wenn man "Fans" oder "Ultras" sagt, nicht immer direkt alle gemeint sind. Aber irgendwie muss man die ja auch beschreiben. Und es sind eben Fans oder Ultras, die sich hier so daneben benehmen.
So habe ich das auch verstanden. Man sollte vllt auch einfach mal festhalten, dass wenn man "Fans" oder "Ultras" sagt, nicht immer direkt alle gemeint sind. Aber irgendwie muss man die ja auch beschreiben. Und es sind eben Fans oder Ultras, die sich hier so daneben benehmen.
Sind auch Menschen vermutlich zu 96 % Männer, aber diese Begriffe fallen dir nicht ein?
Und wenn ich sie beschreiben möchte, dann kann ich sie von mir aus gerne als Chaoten beschreiben, aber mit Sicherheit muss ich nicht verallgemeinern und jeden H96 Fan oder Ultra damit beleidigen.
Aber wenn man Unterschiede machen möchte, dann muss ich ja wissen, worum es geht und kann mich nicht hinter Verallgemeinerungen verstecken.

Die Ultras könnten ja mal ein eindeutiges Statement veröffentlichen, dass sie sich von der Gewalt gestern in Adenbüttel distanzieren und mit der Vereinsführung bei der Identifizierung der Täter zusammenarbeiten werden (sofern sie aus deren Reihen stammen). Aber sowas liest man halt auch nicht.
Ich bin zwar grundsätzlich gegen Kontaktschuld, aber Hape Kerkeling hat letzte Woche treffend in Bezug auf AfD-Mitglieder gesagt:"Warum ist man Mitglied in einer Partei, die in Teilen rechtsextrem ist?" Gleiches gilt doch für Ultra-Gruppierungen:"Warum ist man Mitglied einer Gruppe, die in Teilen gewaltbereit und radikal ist?"
Ich glaube aber nicht, dass ich in diesem Forum darauf eine Antwort bekommen werde. Die meisten Ultras schweigen entweder oder es kommen nur stichelnde Beiträge gegen die Innenministerin oder die "schlechte" Stimmung gestern im Stadion.
Wer muss denn aus deiner Sicht ein Statement machen, damit es dir passt?
Es gibt doch in Hannover schon lange keine Gruppe "Ultras Hannover" mehr, sondern es sind inzwischen viele kleinere Gruppen, die hinter dieser Fahne stehen. Zur gestrigen Aktion weißt du, wie auch ich, nicht im Ansatz aus welchem Kreis das kam. Wer hat denn jetzt für dich die Verantwortung, sich davon zu distanzieren und sich damit vielleicht sogar selbst zur Zielscheibe zu machen, weil man sich angesprochen fühlt?
Aber ja, ich stimme dir zu. Die Chance hier einen "Ultra" in einem Internetforum zu treffen, dürfte relativ gering sein.
Aber die Gruppen sind doch bestimmt untereinander vernetzt oder? Wird ja nicht so sein, dass sie über ihre Aktionen im Unklaren sind. Selbst wenn man nicht weiß, welche Gruppe das gestern war. So wäre es doch im Sinnen aller, wenn die Ultras ihre Netzwerke nutzen, um diese Gewalttäter dingfest zu machen.
Es kann doch auch nicht sein, dass diese machen dürfen was sie wollen. So was will ich weder im Stadion sonst noch wo haben.
Tatsächlich nicht flächendeckend. Gemeinsame Aktionen werden bei Versammlungen geplant. Adressen könnte ich dir geben
Alles abseits davon ist meist Absprache innerhalb der Gruppierung.
So wussten bspw von den Rauchtöpfen, welche beim Auswärtsspiel des BTSV in Elversberg gezündet wurden nur wenige.
Darum wiederhole ich mich auch gerne gebetsmühlenartig, dass man differenzieren sollte und muss.
Die Gewalttäter können wahrscheinlich über gesichtete KFZ und entsprechende Kennzeichen ermittelt werden.
Das Differenzieren finde ich ja eh wichtig. Hätte aber vermutet, dass man sich zumindest unter einander kennt und zumindest im Anschluss weiß, von welcher Gruppe, was genau kam. Wichtig ist ja nur, diese I... zu fassen und aus dem Verkehr zu ziehen.
Man kann auf jeden Fall konstatieren, dass es keine Homogenität in der Szene gibt.
Das Thema ist durchaus komplex.
Ein Beispiel um diese Komplexität etwas zu veranschaulichen: Ich selbst habe miterlebt, wie man sich aufgrund unterschiedlicher, politischer Ansichten innerhalb der Szene extrem aggressiv gegenüber stand, gewalttätig wurde.
Zum Glück haben sich die „rechten Gruppierungen“ - in der Regel waren dies eben auch gewaltbereite Hooligans - weitestgehend zerschlagen. Behördlich beobachtet, Strukturen als kriminell eingeordnet usw.
Vereinzelt wird es aber sicherlich noch Leute mit solcher Gesinnung geben. Entsprechenden Typen würde ich auch diese ***** ie bei Gifhorn zuschreiben!
08.10.2024 - 08:30 Uhr
Also!
Die gewaltbereiten aus den 90ern waren tatsächlich eher einfache Leute die rechts getickt haben. Irgendwann kannte die auch jeder und gerade im dörflichen Umfeld kannte man sich von Schützenfesten und Co.
Nach dieser Generation hat sich das Bild in Hannover verändert.
Es gab auch den Kampf eher linker Gruppen gegen eher rechter Gruppen etc.
In den 2000ern gab es aber noch die sogenannten Hooligans die nur zum kloppen los gefahren sind.
Später vermischte sich das, da hat der typische optische Hooligan mit wenig Zähne neben dem Anwalrätssohn mit langen Haaren gekämpft.
Koks macht vieles möglich...
Heute ist das nicht mehr so einfach zu definieren.
Es ist auch nicht mehr so einfach Gruppierungen zu erkennen, das verschwimmt alles in einander und ist dennoch organisiert.
Die Leute in schwarz (und ja genau die waren in Adenbüttel) waren auch nicht aus einer Gruppierung.
Auf einem der Videos ist zu erkennen das verletzte nicht zugeordnet werden können "das sind unsere", was zeigt das es nicht alles beste Buddies sind.
Es waren auch Leute ohne Erfahrung dabei, die ich als absolute Mitläufer sehe. Von daher schwer zu sagen was oder welche Leute da tatsächlich Initiativ los gezogen sind...
Eigentlich mir persönlich auch alles egal, diese Gewalt oder sagen wir mal Bock auf Klopperei ist auch kein 96 Phänomen sondern mittlerweile mitten in der Gesellschaft.
In Adenbüttel waren auch Freundinnen dabei, die im Hintergrund versucht haben zu ordnen etc.
Wie man da ansetzen könnte ist mir auch unklar. Nur sollte eben verstanden werden das diese Leute auch im Block dabei sind und von vielen anderen Fans gedeckt und geschützt werden.
Die gewaltbereiten aus den 90ern waren tatsächlich eher einfache Leute die rechts getickt haben. Irgendwann kannte die auch jeder und gerade im dörflichen Umfeld kannte man sich von Schützenfesten und Co.
Nach dieser Generation hat sich das Bild in Hannover verändert.
Es gab auch den Kampf eher linker Gruppen gegen eher rechter Gruppen etc.
In den 2000ern gab es aber noch die sogenannten Hooligans die nur zum kloppen los gefahren sind.
Später vermischte sich das, da hat der typische optische Hooligan mit wenig Zähne neben dem Anwalrätssohn mit langen Haaren gekämpft.
Koks macht vieles möglich...
Heute ist das nicht mehr so einfach zu definieren.
Es ist auch nicht mehr so einfach Gruppierungen zu erkennen, das verschwimmt alles in einander und ist dennoch organisiert.
Die Leute in schwarz (und ja genau die waren in Adenbüttel) waren auch nicht aus einer Gruppierung.
Auf einem der Videos ist zu erkennen das verletzte nicht zugeordnet werden können "das sind unsere", was zeigt das es nicht alles beste Buddies sind.
Es waren auch Leute ohne Erfahrung dabei, die ich als absolute Mitläufer sehe. Von daher schwer zu sagen was oder welche Leute da tatsächlich Initiativ los gezogen sind...
Eigentlich mir persönlich auch alles egal, diese Gewalt oder sagen wir mal Bock auf Klopperei ist auch kein 96 Phänomen sondern mittlerweile mitten in der Gesellschaft.
In Adenbüttel waren auch Freundinnen dabei, die im Hintergrund versucht haben zu ordnen etc.
Wie man da ansetzen könnte ist mir auch unklar. Nur sollte eben verstanden werden das diese Leute auch im Block dabei sind und von vielen anderen Fans gedeckt und geschützt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0815 am 08.10.2024 um 08:32 Uhr bearbeitet
08.10.2024 - 09:28 Uhr
In der Folge sei der Einsatz in der Oststadt zunächst eine polizeiliche Beobachtung gewesen. Einsatzkräfte hätten mehrere „Störer“ aus der 96-Fanszene im unteren dreistelligen Bereich außerhalb des Stadions überwacht. Dabei handelte es sich nicht um Ultras.
Quelle: NP
In der Oststadt/List folgte dann nach Polizeiangaben ein „Sondereinsatz im Zusammenhang mit dem Derby“. Wie die Sprecherin bestätigte, sei dieser eine Folge der vorangegangenen Massenschlägerei in Adenbüttel gewesen. „In einem Restaurant in der List wurden Personalien mehrerer Personen im Kontext der Fanausschreitungen im Bereich Braunschweig festgestellt.
08.10.2024 - 10:11 Uhr
Zitat von handycap
In der Folge sei der Einsatz in der Oststadt zunächst eine polizeiliche Beobachtung gewesen. Einsatzkräfte hätten mehrere „Störer“ aus der 96-Fanszene im unteren dreistelligen Bereich außerhalb des Stadions überwacht. Dabei handelte es sich nicht um Ultras.
Quelle: NP
In der Oststadt/List folgte dann nach Polizeiangaben ein „Sondereinsatz im Zusammenhang mit dem Derby“. Wie die Sprecherin bestätigte, sei dieser eine Folge der vorangegangenen Massenschlägerei in Adenbüttel gewesen. „In einem Restaurant in der List wurden Personalien mehrerer Personen im Kontext der Fanausschreitungen im Bereich Braunschweig festgestellt.
Passt tatsächlich zu meiner Vermutung, dass es sich um entsprechende ehemalige Mitglieder aufgelöster Gruppierungen um die späten 2010er aus dem rechten Milieu handeln könnte.
Ist natürlich rein spekulativ, aber ich weiß aus sicherer, dass sich diese Menschen “gerne“ auch mal auf dem Acker getroffen haben….komplett degeneriert, wie ich finde.
Das hat absolut nichts mehr mit Fankultur zu tun und „beschmutzt“ eher das Ansehen der Clubs für die sie pseudomäßig stehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KidCuddy am 08.10.2024 um 10:13 Uhr bearbeitet
08.10.2024 - 12:27 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Zitat von thHannover96
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Destruktiv ist nicht die Demo selbst, sondern die fehlenden Zugeständnisse und Kompromissbereitschaft. Bspw. könnte man komplett auf Pyros zu verzichten und im Gegenzug dann verlangen, dass Choreos erlaubt werden und das Gästekontingent nicht künstlich reduziert wird.
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
08.10.2024 - 12:36 Uhr
Zitat von KidCuddy
Man kann auf jeden Fall konstatieren, dass es keine Homogenität in der Szene gibt.
Man kann auf jeden Fall konstatieren, dass es keine Homogenität in der Szene gibt.
Was ja auch vollkommen normal ist. Nur sollte man die Ultra-Gruppierungen dann nicht so tun, als hätte man immer alles unter Kontrolle, mit Pyros würde stets sehr Verantwortungsbewusst umgegangen usw.
08.10.2024 - 15:39 Uhr
Zitat von thHannover96
Was ja auch vollkommen normal ist. Nur sollte man die Ultra-Gruppierungen dann nicht so tun, als hätte man immer alles unter Kontrolle, mit Pyros würde stets sehr Verantwortungsbewusst umgegangen usw.
Zitat von KidCuddy
Man kann auf jeden Fall konstatieren, dass es keine Homogenität in der Szene gibt.
Man kann auf jeden Fall konstatieren, dass es keine Homogenität in der Szene gibt.
Was ja auch vollkommen normal ist. Nur sollte man die Ultra-Gruppierungen dann nicht so tun, als hätte man immer alles unter Kontrolle, mit Pyros würde stets sehr Verantwortungsbewusst umgegangen usw.
Durch diese ständigen Pauschalisierungen scheint jener Fakt einigen aber nicht klar zu sein - so jedenfalls mein Empfinden.
Die „Scheinkontrolle“, wer genau hier das Sprachrohr ist weiß ich nicht (also bspw bei hannovereint), ist sicherlich ein Thema. Auch das „Geschehenlassen“ von Sachbeschädigungen etc. Diese falsche Solidarität in gewissen Bereichen ist leider nicht wegzudiskutieren.
Nichtsdestotrotz bleibe ich durchaus ein Befürworter von Pyrotechnik im Kontext von Choreos.
09.10.2024 - 09:35 Uhr
Zitat von thHannover96
Destruktiv ist nicht die Demo selbst, sondern die fehlenden Zugeständnisse und Kompromissbereitschaft. Bspw. könnte man komplett auf Pyros zu verzichten und im Gegenzug dann verlangen, dass Choreos erlaubt werden und das Gästekontingent nicht künstlich reduziert wird.
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Zitat von GelsenHandy
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Zitat von thHannover96
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Destruktiv ist nicht die Demo selbst, sondern die fehlenden Zugeständnisse und Kompromissbereitschaft. Bspw. könnte man komplett auf Pyros zu verzichten und im Gegenzug dann verlangen, dass Choreos erlaubt werden und das Gästekontingent nicht künstlich reduziert wird.
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Wer hat dir denn erzählt, dass "Gewalteskapaden" dazugehören und dass Behrens das zu akzeptieren hat?
09.10.2024 - 11:24 Uhr
Zitat von handycap
Wer hat dir denn erzählt, dass "Gewalteskapaden" dazugehören und dass Behrens das zu akzeptieren hat?
Zitat von thHannover96
Destruktiv ist nicht die Demo selbst, sondern die fehlenden Zugeständnisse und Kompromissbereitschaft. Bspw. könnte man komplett auf Pyros zu verzichten und im Gegenzug dann verlangen, dass Choreos erlaubt werden und das Gästekontingent nicht künstlich reduziert wird.
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Zitat von GelsenHandy
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Zitat von thHannover96
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Statt Lösungen anzubieten, versucht man mit den Demos, Ausschreitungen in Kneipen und Aufmärschen am Stadion die Kosten für Polizeieinsätze auf das gleiche Niveau zu hieven, wie sie bei einem "normal" angesetzten Derby der Fall gewesen wären. Ebenfalls ultra destruktiv.
Wie könnte man denn konstruktiver seinen Unmut über Kollektivstrafen ausdrücken als mit einer Demonstration?
Demonstrieren ist in Deutschland glücklicherweise per Grundgesetz geschützt, daraus eine ultra destruktive Aktion machen zu wollen, wirkt für mich schon sehr weit hergeholt.
Destruktiv ist nicht die Demo selbst, sondern die fehlenden Zugeständnisse und Kompromissbereitschaft. Bspw. könnte man komplett auf Pyros zu verzichten und im Gegenzug dann verlangen, dass Choreos erlaubt werden und das Gästekontingent nicht künstlich reduziert wird.
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Wer hat dir denn erzählt, dass "Gewalteskapaden" dazugehören und dass Behrens das zu akzeptieren hat?
Das muss ihm Niemand erzählen und er hat auch nirgends geschrieben, dass ihm das erzählt wurde. Er schrieb, dass er Dieses oder Jenes eher vernimmt. Aber auch dazu reicht es vollkommen aus, die Fanszene einfach zu beobachten und sich anzusehen, wie die Szene auf Bestimmte Umstände reagiert; sowohl im als auch außerhalb des Stadions.
Werden Maßnahmen beschlossen, versammeln sich die aktiven Fans nämlich gerne mal geschlossen gegen beispielsweise Martin Kind. Es wird gemeckert, gemotzt, beleidigt, randliert. Lösungen bietet Niemand an. Reden wollen sie vordergründig, aber wenn es darum geht, die Hosen runter zu lassen und ggf. mal diejenigen zu bennen, die einen friedlichen Spielablauf sabotieren, kommt da gar nichts.
Die Szene ist also nicht in der Lage, diese Probleme selbst zu lösen. Sie wollen aber gleichzeitig nicht, dass seitens Verein oder Politik Maßnahmen ergriffen werden, um die offensichtlichen Probleme zu lösen. Für einen normal denkenden Menschen lässt sich das mit einer "Weiter wie bisher" Mentalität übersetzen
09.10.2024 - 12:15 Uhr
Zitat von handycap
Wer hat dir denn erzählt, dass "Gewalteskapaden" dazugehören und dass Behrens das zu akzeptieren hat?
Zitat von thHannover96
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Stattdessen vernehme ich eher, dass "Pyros und Gewalteskapaden" halt dazugehören und die Behrens das gefälligst du akzeptieren hat!
Wer hat dir denn erzählt, dass "Gewalteskapaden" dazugehören und dass Behrens das zu akzeptieren hat?
Das meinte ich übrigens anstrengenden ad hominem Diskussionen. Denn wie @HSV1896ev richtig erkannt hat, sprach ich von meiner Wahrnehmung. Ich würde nie behaupten, dass ich die Meinung der Szene kenne und wie wir schon mehrfach herausgearbeitet haben: Das ist kein homogener Haufen, wo man "die eine Meinung" der Szene benennen könnte.
Da man aber einige Bekannte hat, die in gewissen Kreisen unterwegs sind, bei Heimspielen mal die Lauscher aufsperrt und das ein oder andere Gespräch führt, kann man dann doch eine >persönliche Wahrnehmung< von einem allgemeinen Stimmungsbild haben.
Und nicht bös' gemeint, aber du hast mir in der Hinsicht schon mehrfach vehement widersprochen bzw. meine Meinung/Wahrnehmung hinterfragt, offenbarst hier aber, dass du den I-Block nicht kennst und bei den wenigen Spielen, die du besuchst dich im Ost-Block aufhältst; da möchte ich schon hinterfragen, woher das Selbstverständnis kommt hier so meinungsstark mitzudiskutieren.
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