31. ST : Der 84. Clasico- oder Randfichtenrodung !
13.04.2014 - 12:08 Uhr
13.04.2014 - 15:02 Uhr
und dann ist es wie gesagt auch egal, wie die anderen spielen !!
13.04.2014 - 16:44 Uhr
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir zuletzt 1996 in Aue gewonnen. :o
18 Jahre !!!!
Das damals Ralf Minge Aue Trainer war, hatte wohl einen Grund. :D
Wenn es kein Wunder gibt, könnte es das Lieblingsergebnis von Aue gegen SGD geben = 1:1.
18 Jahre !!!!
Das damals Ralf Minge Aue Trainer war, hatte wohl einen Grund. :D
Wenn es kein Wunder gibt, könnte es das Lieblingsergebnis von Aue gegen SGD geben = 1:1.
13.04.2014 - 22:44 Uhr
Zitat von Zugroaster:
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir zuletzt 1996 in Aue gewonnen. :o
18 Jahre !!!!
Das damals Ralf Minge Aue Trainer war, hatte wohl einen Grund. :D
Wenn es kein Wunder gibt, könnte es das Lieblingsergebnis von Aue gegen SGD geben = 1:1.
alle serien gehn ja mal zu ende. in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir zuletzt 1996 in Aue gewonnen. :o
18 Jahre !!!!
Das damals Ralf Minge Aue Trainer war, hatte wohl einen Grund. :D
Wenn es kein Wunder gibt, könnte es das Lieblingsergebnis von Aue gegen SGD geben = 1:1.
alle serien gehn ja mal zu ende. in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
13.04.2014 - 22:52 Uhr
Zitat von tiro_libre:
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
13.04.2014 - 23:00 Uhr
Zitat von Paul-K2:
Zitat von tiro_libre:
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
ich sehe einfach keinen grund für einen optimismus der über einen punkt hinausgeht.
man kann das natürlich auch auf pippi-langstrumpf-manier betrachten, dann sähe es gewiss anders aus.
Zitat von tiro_libre:
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
ich sehe einfach keinen grund für einen optimismus der über einen punkt hinausgeht.
man kann das natürlich auch auf pippi-langstrumpf-manier betrachten, dann sähe es gewiss anders aus.
14.04.2014 - 06:48 Uhr
Zitat von tiro_libre:
Zitat von Paul-K2:
Zitat von tiro_libre:
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
ich sehe einfach keinen grund für einen optimismus der über einen punkt hinausgeht.
man kann das natürlich auch auf pippi-langstrumpf-manier betrachten, dann sähe es gewiss anders aus.
Mehr als ein Punkt wird nicht drinne sein, so gern ich die Fichten fallen sehen würde.
Aue wird zeigen wollen, wer sportlich momentan die Nummer Eins in Sachsen ist. Außerdem haben sie sich gegenüber dem Hinspiel personell recht gut verstärkt.
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Zitat von Paul-K2:
Zitat von tiro_libre:
alle serien gehn ja mal zu ende.
Ich dachte schon, jetzt hat selbst ihn der Optimismus gepackt.
. . .aber dann. . .
Zitat
in dieser saison sieht es aber nicht so aus, als ob es die unseren sind.
ich sehe einfach keinen grund für einen optimismus der über einen punkt hinausgeht.
man kann das natürlich auch auf pippi-langstrumpf-manier betrachten, dann sähe es gewiss anders aus.
Mehr als ein Punkt wird nicht drinne sein, so gern ich die Fichten fallen sehen würde.
Aue wird zeigen wollen, wer sportlich momentan die Nummer Eins in Sachsen ist. Außerdem haben sie sich gegenüber dem Hinspiel personell recht gut verstärkt.
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 14.04.2014 um 06:51 Uhr bearbeitet
14.04.2014 - 06:58 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
14.04.2014 - 07:09 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von SGD-Adlershof53:
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
@Cookie, wer hat von dem, was Du daraus machst, etwas gesagt?
Der Aufsichtsrat steht wie alle anderen in der Pflicht, Schaden vom Verein abzuhalten. Was wurde bitte schön für die Verstärkung der Mannschaft getan? Griffo, das war es dann auch.
Aber na klar der Menze ist schuld, der OJ sowieso und die beiden Würdenträger, die sich zum Geschäftsführer und zum Leiter der Geschäftsstelle machen wollten, haben sich leider in ihrer Weitsichtigkeit auf die Aussagen von Menze und O.J verlassen.
Vielleicht hat es auch nur am Geld gehapert. Wenn ich erst jemanden verleihen muß, um mir dann in Hoffenheim wieder einen leihen zu können, kann es ja nicht so toll damit ausgesehen haben.
Und die Finanzen, da habe ich meine eigene Meinung, die Dir sicherlich nicht ganz verborgen geblieben ist.
Zitat von SGD-Adlershof53:
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
@Cookie, wer hat von dem, was Du daraus machst, etwas gesagt?
Der Aufsichtsrat steht wie alle anderen in der Pflicht, Schaden vom Verein abzuhalten. Was wurde bitte schön für die Verstärkung der Mannschaft getan? Griffo, das war es dann auch.
Aber na klar der Menze ist schuld, der OJ sowieso und die beiden Würdenträger, die sich zum Geschäftsführer und zum Leiter der Geschäftsstelle machen wollten, haben sich leider in ihrer Weitsichtigkeit auf die Aussagen von Menze und O.J verlassen.
Vielleicht hat es auch nur am Geld gehapert. Wenn ich erst jemanden verleihen muß, um mir dann in Hoffenheim wieder einen leihen zu können, kann es ja nicht so toll damit ausgesehen haben.
Und die Finanzen, da habe ich meine eigene Meinung, die Dir sicherlich nicht ganz verborgen geblieben ist.
14.04.2014 - 07:24 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von SGD-Adlershof53:
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
@Cookie, wer hat von dem, was Du daraus machst, etwas gesagt?
Der Aufsichtsrat steht wie alle anderen in der Pflicht, Schaden vom Verein abzuhalten. Was wurde bitte schön für die Verstärkung der Mannschaft getan? Griffo, das war es dann auch.
Na du machst doch so ein Quatsch drauß. Personaldiskussion hier, Personaldiskussion da. Alles was zur Zeit nicht läuft ist die Schuld vom AR. Ich hörs schon zwitschern in deinen Beiträgen. Vielleicht solltest du diese Paranoia mal vom Arzt untersuchen lassen, denn darauf läufts gerade mächtig hinaus.
Zitat
Aber na klar der Menze ist schuld, der OJ sowieso und die beiden Würdenträger, die sich zum Geschäftsführer und zum Leiter der Geschäftsstelle machen wollten, haben sich leider in ihrer Weitsichtigkeit auf die Aussagen von Menze und O.J verlassen.
Vielleicht hat es auch nur am Geld gehapert. Wenn ich erst jemanden verleihen muß, um mir dann in Hoffenheim wieder einen leihen zu können, kann es ja nicht so toll damit ausgesehen haben.
Und die Finanzen, da habe ich meine eigene Meinung, die Dir sicherlich nicht ganz verborgen geblieben ist.
Janßen kann hier für garnichts und wenn du nicht nur schreiben, sondern auch lesen würdest, dann wüsstest du eigentlich, was ich bisher bzgl. Janßen geschrieben habe...
Und wer sich 4 TWs, fast eine Million für zwei nicht treffende Stürmer, 350.000 für einen weiteren Stürmer ausgibt, der braucht sich im Winter nicht zu wundern, dass kein Geld für eventuelle Verstärkungen da ist. Aber bzgl. Kaderzusammenstellung und Menze kann man trefflich streiten. Klar hat er aus wenig viel gemacht, aber nach der miserablen letzten Saison hätte der Kader ausgemistet werden müssen und das kann keiner unter den Teppich kehren, dass muss man durchaus ihm ankreiden.
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von SGD-Adlershof53:
Sie haben eins gemacht, sich auf das Wesentliche, das Sportliche, konzentriert und sich eine Personaldiskussion ala Dynamo auf der Führungsebene erspart.
Das nenn ich dann mal, Alles richtig gemacht, Aue.
Jaja, genau. Poté und Dedic treffen nur deswegen nicht, weil sich der AR irgendwo einmischt.
Und morgen lesen sie: Ist der AR am Treibhauseffekt schuld? Stecken bei Dynamo vielleicht die Illuminaten dahinter?
@Cookie, wer hat von dem, was Du daraus machst, etwas gesagt?
Der Aufsichtsrat steht wie alle anderen in der Pflicht, Schaden vom Verein abzuhalten. Was wurde bitte schön für die Verstärkung der Mannschaft getan? Griffo, das war es dann auch.
Na du machst doch so ein Quatsch drauß. Personaldiskussion hier, Personaldiskussion da. Alles was zur Zeit nicht läuft ist die Schuld vom AR. Ich hörs schon zwitschern in deinen Beiträgen. Vielleicht solltest du diese Paranoia mal vom Arzt untersuchen lassen, denn darauf läufts gerade mächtig hinaus.
Zitat
Aber na klar der Menze ist schuld, der OJ sowieso und die beiden Würdenträger, die sich zum Geschäftsführer und zum Leiter der Geschäftsstelle machen wollten, haben sich leider in ihrer Weitsichtigkeit auf die Aussagen von Menze und O.J verlassen.
Vielleicht hat es auch nur am Geld gehapert. Wenn ich erst jemanden verleihen muß, um mir dann in Hoffenheim wieder einen leihen zu können, kann es ja nicht so toll damit ausgesehen haben.
Und die Finanzen, da habe ich meine eigene Meinung, die Dir sicherlich nicht ganz verborgen geblieben ist.
Janßen kann hier für garnichts und wenn du nicht nur schreiben, sondern auch lesen würdest, dann wüsstest du eigentlich, was ich bisher bzgl. Janßen geschrieben habe...
Und wer sich 4 TWs, fast eine Million für zwei nicht treffende Stürmer, 350.000 für einen weiteren Stürmer ausgibt, der braucht sich im Winter nicht zu wundern, dass kein Geld für eventuelle Verstärkungen da ist. Aber bzgl. Kaderzusammenstellung und Menze kann man trefflich streiten. Klar hat er aus wenig viel gemacht, aber nach der miserablen letzten Saison hätte der Kader ausgemistet werden müssen und das kann keiner unter den Teppich kehren, dass muss man durchaus ihm ankreiden.
14.04.2014 - 07:28 Uhr
Hier noch ein wenig Historie :
5. Juli 1953 | Sieg im Entscheidungsspiel gegen Wismut Aue (3:2 n.V.)
In der Vita der SG Dynamo Dresden stehen insgesamt acht Meistertitel. Den ersten Triumph in der DDR-Oberliga feierte die Sportgemeinschaft in ihrem Gründungsjahr. In einem notwendig gewordenen Entscheidungsspiel bezwangen die Fußballer von der Elbe am 5. Juli 1953 in Berlin die Mannschaft der BSG Wismut Aue mit 3:2 nach Verlängerung.
Schauplatz für den Gewinn der Premieren-Meisterschaft war das Walter-Ulbricht-Stadion im Berliner Stadtbezirk Mitte, das damals mit einer Zuschauerkapazität von 50.000 eines der größten Fußballstadien der DDR war. In den 1980er Jahren holte Dresden an selber Stelle, dann allerdings im umbenannten „Stadion der Weltjugend“, in glorreichen und unvergessenen Spielen gegen den BFC Dynamo dreimal den FDGB-Pokal.
Die DDR-Oberliga-Saison 1952/53 begann am 21. September 1952 zunächst ohne die SGD, denn erst am 12. April 1953 wurde aus der SG Volkspolizei Dresden die SG Dynamo. Die Spielserie verlief für Dresden jedoch zunächst alles andere als positiv. Nach einer schwachen Hinrunde, als man nur den achten Platz belegte, gelang erst in der Rückrunde der Anschluss an die Tabellenspitze. Nach 32 Spieltagen stand Dynamo auf dem ersten Platz, punktgleich mit dem Zweiten, der BSG Wismut Aue, die sogar einmal mehr als die Dresdner auf dem Rasen triumphieren konnten. Damals gab es für einen Sieg noch zwei, für ein Remis einen Zähler. Die mit fünf Toren bessere Tordifferenz sprach für Dresden, doch anders als heute wurden diese Werte nicht für eine sportliche Entscheidung zum Saisonende herangezogen.
Die Bilanz von 15 Siegen, acht Unentschieden und neun Niederlagen brachte den Fußballern von der Elbe insgesamt 38 Punkte ein, tabellarisch reichte das jedoch noch nicht für den Gewinn des Titels. Der Saisonendspurt verlief bis zuletzt hochspannend, weil fünf Mannschaften noch Titelchancen hatten, darunter auch der zweite Verein aus Elbflorenz, Rotation Dresden. Die Anhänger von Dynamo mussten lange bangen, denn erst ein 3:1-Sieg in Dessau am letzten Spieltag verhalf der Mannschaft zur Tabellenspitze. Sieben sieglose Begegnungen waren dem vorausgegangen. Aue schloss durch einen 2:0-Heimerfolg am letzten Spieltag punktemäßig noch auf die Dresdner auf und erzwang damit ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der DDR-Fußball-Oberliga, das am 5. Juli 1953 ausgetragen wurde. Die Partie fand knapp drei Wochen nach dem Volksaufstand vom 17. Juni statt, so dass in Ost-Berlin noch Ausnahmezustand herrschte. Dynamo reiste deshalb ohne Fans an, während der Gegner aus dem Erzgebirge gleich mehrere Sonderzüge für eigene Anhänger auf die Schiene brachte. 50.000 Zuschauer verfolgten schließlich das Duell der Dresdner gegen Wismut Aue.
Beide Mannschaften boten für das Meisterschaftsfinale ihre Stammformation auf. Dresden, das in weiß-grüner Spielkleidung auflief, dominierte die Anfangsphase und erzielte mit der zweiten Chance die Führung durch Manfred Michael. Der Rechtsverteidiger hatte bei einem Freistoß aus 30 Metern freie Schussbahn. Sein scharf geschossener Ball sprang von der Schulter des gegnerischen Torwarts an die Latte und schließlich ins Tor. Der Gegentreffer ließ die in weinrot agierenden Wismut-Spieler offensiver werden, doch im Angriff fehlte gegen die gut organisierte Dynamo-Abwehr die Durchschlagskraft. Mit einem Flachschuss gelang es Wismut Aue kurz vor der Pause trotzdem, das Spiel auszugleichen. Als unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erneut der Ball im Dresdner Tor zappelte, schien sich das Blatt gegen Dynamo zu wenden. Mit der Führung im Rücken konzentrierten sich die Erzgebirgler auf die Verteidigung des Vorsprungs und bauten ein Bollwerk auf, durch das es kein Durchkommen gab. Erst drei Minuten vor dem Abpfiff kam die SGD durch Günter „Moppel“ Schröter zum 2:2. Der Aue-Torwart hatte einen Eckball genau vor die Füße des Schützen gefaustet, der nicht lange zögerte und die Kugel an mehreren Wismut-Spielern vorbei im Tor unterbrachte.
Die Verlängerung war für beide Mannschaften nicht nur ein Kampf gegen den Gegner, sondern auch gegen die nachlassende Kondition, so dass sich kein Team ein Übergewicht erspielen konnte. Alles lief auf ein erneutes Wiederholungsspiel heraus, weil es damals noch kein Elfmeterschießen gab. Mit einem großen Kämpferherz in der Brust und den letzten Kraftreserven in den Beinen erzwang Dynamo in der 113. Minute allerdings doch noch die überraschende Entscheidung. Mit einem Doppelpass wurde der Ball auf die Außenbahn getragen und von dort in die Mitte geflankt. Karl-Heinz Holze, ein gebürtiger Greifswalder, hämmerte das Leder mit einem Gewaltschuss ins Tor und sicherte mit diesem Treffer den ersten Meistertitel der SG Dynamo Dresden. Aue-Trainer Dittes sprach anschließend über einen glücklichen Sieg im Duell zweiter gleichwertiger Gegner. Dieser Meinung schloss sich auch Dynamos Übungsleiter Paul Döring an, der vor allem die kämpferische Note seiner Elf betonte, die wohl am Ende auch den Ausschlag für einen erfolgreichen Ausgang der Partie aus Dresdner Sicht sorgte.
Der Siegtorschütze Karl-Heinz Holze war im Sommer 1950 im Zuge der Zusammenstellung eines Kaders für die SG Volkspolizei Dresden bei einem Sichtungslehrgang in Forst ausgewählt und als 20-Jähriger sogar zum Mannschaftskapitän ernannt worden. Holze und Günter Schröter bildeten in der Anfangszeig der SG Volkspolizei und später bei der SG Dynamo Dresden ein erfolgreiches Angriffsduo. Bereits in der ersten Oberliga-Saison machte die nach der Zerschlagung der SG Dresden-Friedrichstadt neu formierte Dresdner Mannschaft mit einem vierten Platz auf sich aufmerksam. 1952 erreichte das Team bereits den 2. Platz in der Liga und gewann im gleichen Jahr zum ersten Mal auch den FDGB-Pokal. Mit seinem Siegtreffer im Meisterschaftsfinale 1953 und seinen zwei Toren im Pokalendspiel gegen Einheit Pankow zeichnete sich Holze als Erfolgsgarant aus.
Im November 1954 wurde die erfolgreiche Dynamo-Mannschaft, die als Pokalsieger von 1952 und DDR-Meister von 1953 die ersten Erfolge für den Verein feiern konnte, unter dem Namen „Dynamo Berlin“ an die Spree delegiert.
5. Juli 1953 | Sieg im Entscheidungsspiel gegen Wismut Aue (3:2 n.V.)
In der Vita der SG Dynamo Dresden stehen insgesamt acht Meistertitel. Den ersten Triumph in der DDR-Oberliga feierte die Sportgemeinschaft in ihrem Gründungsjahr. In einem notwendig gewordenen Entscheidungsspiel bezwangen die Fußballer von der Elbe am 5. Juli 1953 in Berlin die Mannschaft der BSG Wismut Aue mit 3:2 nach Verlängerung.
Schauplatz für den Gewinn der Premieren-Meisterschaft war das Walter-Ulbricht-Stadion im Berliner Stadtbezirk Mitte, das damals mit einer Zuschauerkapazität von 50.000 eines der größten Fußballstadien der DDR war. In den 1980er Jahren holte Dresden an selber Stelle, dann allerdings im umbenannten „Stadion der Weltjugend“, in glorreichen und unvergessenen Spielen gegen den BFC Dynamo dreimal den FDGB-Pokal.
Die DDR-Oberliga-Saison 1952/53 begann am 21. September 1952 zunächst ohne die SGD, denn erst am 12. April 1953 wurde aus der SG Volkspolizei Dresden die SG Dynamo. Die Spielserie verlief für Dresden jedoch zunächst alles andere als positiv. Nach einer schwachen Hinrunde, als man nur den achten Platz belegte, gelang erst in der Rückrunde der Anschluss an die Tabellenspitze. Nach 32 Spieltagen stand Dynamo auf dem ersten Platz, punktgleich mit dem Zweiten, der BSG Wismut Aue, die sogar einmal mehr als die Dresdner auf dem Rasen triumphieren konnten. Damals gab es für einen Sieg noch zwei, für ein Remis einen Zähler. Die mit fünf Toren bessere Tordifferenz sprach für Dresden, doch anders als heute wurden diese Werte nicht für eine sportliche Entscheidung zum Saisonende herangezogen.
Die Bilanz von 15 Siegen, acht Unentschieden und neun Niederlagen brachte den Fußballern von der Elbe insgesamt 38 Punkte ein, tabellarisch reichte das jedoch noch nicht für den Gewinn des Titels. Der Saisonendspurt verlief bis zuletzt hochspannend, weil fünf Mannschaften noch Titelchancen hatten, darunter auch der zweite Verein aus Elbflorenz, Rotation Dresden. Die Anhänger von Dynamo mussten lange bangen, denn erst ein 3:1-Sieg in Dessau am letzten Spieltag verhalf der Mannschaft zur Tabellenspitze. Sieben sieglose Begegnungen waren dem vorausgegangen. Aue schloss durch einen 2:0-Heimerfolg am letzten Spieltag punktemäßig noch auf die Dresdner auf und erzwang damit ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der DDR-Fußball-Oberliga, das am 5. Juli 1953 ausgetragen wurde. Die Partie fand knapp drei Wochen nach dem Volksaufstand vom 17. Juni statt, so dass in Ost-Berlin noch Ausnahmezustand herrschte. Dynamo reiste deshalb ohne Fans an, während der Gegner aus dem Erzgebirge gleich mehrere Sonderzüge für eigene Anhänger auf die Schiene brachte. 50.000 Zuschauer verfolgten schließlich das Duell der Dresdner gegen Wismut Aue.
Beide Mannschaften boten für das Meisterschaftsfinale ihre Stammformation auf. Dresden, das in weiß-grüner Spielkleidung auflief, dominierte die Anfangsphase und erzielte mit der zweiten Chance die Führung durch Manfred Michael. Der Rechtsverteidiger hatte bei einem Freistoß aus 30 Metern freie Schussbahn. Sein scharf geschossener Ball sprang von der Schulter des gegnerischen Torwarts an die Latte und schließlich ins Tor. Der Gegentreffer ließ die in weinrot agierenden Wismut-Spieler offensiver werden, doch im Angriff fehlte gegen die gut organisierte Dynamo-Abwehr die Durchschlagskraft. Mit einem Flachschuss gelang es Wismut Aue kurz vor der Pause trotzdem, das Spiel auszugleichen. Als unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erneut der Ball im Dresdner Tor zappelte, schien sich das Blatt gegen Dynamo zu wenden. Mit der Führung im Rücken konzentrierten sich die Erzgebirgler auf die Verteidigung des Vorsprungs und bauten ein Bollwerk auf, durch das es kein Durchkommen gab. Erst drei Minuten vor dem Abpfiff kam die SGD durch Günter „Moppel“ Schröter zum 2:2. Der Aue-Torwart hatte einen Eckball genau vor die Füße des Schützen gefaustet, der nicht lange zögerte und die Kugel an mehreren Wismut-Spielern vorbei im Tor unterbrachte.
Die Verlängerung war für beide Mannschaften nicht nur ein Kampf gegen den Gegner, sondern auch gegen die nachlassende Kondition, so dass sich kein Team ein Übergewicht erspielen konnte. Alles lief auf ein erneutes Wiederholungsspiel heraus, weil es damals noch kein Elfmeterschießen gab. Mit einem großen Kämpferherz in der Brust und den letzten Kraftreserven in den Beinen erzwang Dynamo in der 113. Minute allerdings doch noch die überraschende Entscheidung. Mit einem Doppelpass wurde der Ball auf die Außenbahn getragen und von dort in die Mitte geflankt. Karl-Heinz Holze, ein gebürtiger Greifswalder, hämmerte das Leder mit einem Gewaltschuss ins Tor und sicherte mit diesem Treffer den ersten Meistertitel der SG Dynamo Dresden. Aue-Trainer Dittes sprach anschließend über einen glücklichen Sieg im Duell zweiter gleichwertiger Gegner. Dieser Meinung schloss sich auch Dynamos Übungsleiter Paul Döring an, der vor allem die kämpferische Note seiner Elf betonte, die wohl am Ende auch den Ausschlag für einen erfolgreichen Ausgang der Partie aus Dresdner Sicht sorgte.
Der Siegtorschütze Karl-Heinz Holze war im Sommer 1950 im Zuge der Zusammenstellung eines Kaders für die SG Volkspolizei Dresden bei einem Sichtungslehrgang in Forst ausgewählt und als 20-Jähriger sogar zum Mannschaftskapitän ernannt worden. Holze und Günter Schröter bildeten in der Anfangszeig der SG Volkspolizei und später bei der SG Dynamo Dresden ein erfolgreiches Angriffsduo. Bereits in der ersten Oberliga-Saison machte die nach der Zerschlagung der SG Dresden-Friedrichstadt neu formierte Dresdner Mannschaft mit einem vierten Platz auf sich aufmerksam. 1952 erreichte das Team bereits den 2. Platz in der Liga und gewann im gleichen Jahr zum ersten Mal auch den FDGB-Pokal. Mit seinem Siegtreffer im Meisterschaftsfinale 1953 und seinen zwei Toren im Pokalendspiel gegen Einheit Pankow zeichnete sich Holze als Erfolgsgarant aus.
Im November 1954 wurde die erfolgreiche Dynamo-Mannschaft, die als Pokalsieger von 1952 und DDR-Meister von 1953 die ersten Erfolge für den Verein feiern konnte, unter dem Namen „Dynamo Berlin“ an die Spree delegiert.
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