Was macht eigentlich...
08.07.2008 - 18:23 Uhr
14.07.2024 - 13:44 Uhr
Ich verstehe hier ehrlich gesagt die Argumentationen gegen Jens Härtel nicht. Wir alle sind (vermutlich) Arbeitnehmer und immer wenn ein solcher seine vertraglich vereinbarten Rechte wahrnimmt, dann sollte man da solidarisch hinter stehen.
Ich halte von Jens Härtel als Trainer gar nichts und glaube auch, dass seine Zeiten in Liga 2 gezählt sind. Im (Ost-)Fußball der 3.Liga wird er aber weiterhin einen Markt haben, seine erfolgreiche Zeit mit Magdeburg und Rostock dürfte ihm da einen neuen Arbeitsplatz beschaffen.
Letzten Endes hat die Eintracht bzw. die Rechtsabteilung Mist gebaut. Das ist kein Einzelfall (ganz prominent: Grammozis auf Schalke), war aber ohne Frage vermeidbar.
Und nur weil die Eintracht Mist macht, können wir nicht von Härtel verlangen, dass er mehr als ein durchschnittliches (Arbeitnehmer-)Jahresgehalt mal eben unter den Tisch fallen lässt.
Härtel stehen die Prämien vertraglich zu, also müssen wir diese auch zahlen, soweit keine Klauseln vereinbart sind. That's it. Ein Gang vors Gericht wäre am Ende nur noch peinlicher.
Jeder von uns sollte sich fragen, ob er denn einfach so auf (mehr oder weniger) geschenkte 70.000 verzichten würde. Da wir alle "Nein" antworten, können wir auch JH hier nichts vorwerfen.
Ich glaube auch nicht, dass dies seiner Marktposition schadet.
Viel eher sieht man doch, dass vor Allem im Fussball alles schnell verziehen wird.
Ralf Fährmann führt zwischen Gerichtsprozessen eine On/Off Beziehung mit Schalke, Norbert Meier war nach seinem Kopstoß noch über ein Jahrzehnt ein erfolgreicher Trainer, Herrgott, Uli Hoeneß war zwischenzeitlich im Knast ohne das es wen juckt.
Da interessiert einen potentiellen Arbeitgeber nicht, wenn JH klagt, damit er die IHM ZUSTEHENDEN 70k bekommt.
Ich halte von Jens Härtel als Trainer gar nichts und glaube auch, dass seine Zeiten in Liga 2 gezählt sind. Im (Ost-)Fußball der 3.Liga wird er aber weiterhin einen Markt haben, seine erfolgreiche Zeit mit Magdeburg und Rostock dürfte ihm da einen neuen Arbeitsplatz beschaffen.
Letzten Endes hat die Eintracht bzw. die Rechtsabteilung Mist gebaut. Das ist kein Einzelfall (ganz prominent: Grammozis auf Schalke), war aber ohne Frage vermeidbar.
Und nur weil die Eintracht Mist macht, können wir nicht von Härtel verlangen, dass er mehr als ein durchschnittliches (Arbeitnehmer-)Jahresgehalt mal eben unter den Tisch fallen lässt.
Härtel stehen die Prämien vertraglich zu, also müssen wir diese auch zahlen, soweit keine Klauseln vereinbart sind. That's it. Ein Gang vors Gericht wäre am Ende nur noch peinlicher.
Jeder von uns sollte sich fragen, ob er denn einfach so auf (mehr oder weniger) geschenkte 70.000 verzichten würde. Da wir alle "Nein" antworten, können wir auch JH hier nichts vorwerfen.
Ich glaube auch nicht, dass dies seiner Marktposition schadet.
Viel eher sieht man doch, dass vor Allem im Fussball alles schnell verziehen wird.
Ralf Fährmann führt zwischen Gerichtsprozessen eine On/Off Beziehung mit Schalke, Norbert Meier war nach seinem Kopstoß noch über ein Jahrzehnt ein erfolgreicher Trainer, Herrgott, Uli Hoeneß war zwischenzeitlich im Knast ohne das es wen juckt.
Da interessiert einen potentiellen Arbeitgeber nicht, wenn JH klagt, damit er die IHM ZUSTEHENDEN 70k bekommt.
14.07.2024 - 13:59 Uhr
Formaljuristisch hat Härtel höchstwahrscheinlich gute Chancen, abhängig von den Formulierungen im Arbeitsvertrag.
Sein Verhalten (bzw. das seiner Anwälte) verstößt aber gegen Treu und Glauben. Es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, Geld für etwas zu fordern, was er offensichtlich nicht geleistet hat.
Menschlich disqualifiziert es ihn, zumindest in Braunschweig. Sollte er jemals wieder mit einem anderen Verein im Eintracht-Stadion antreten, müsste er damit rechnen, chronischen Tinnitus zu bekommen.
Sandhowe und Vasic waren als Trainer aus meiner Sicht noch schlimmer, immerhin hat Härtel einen Sieg errungen und konnte zwei weitere Punkte holen.
Eine Lösung könnte darin bestehen, ihm anteilig die Nicht-Abstiegsprämie für die Zeit seiner Beschäftigung bei Eintracht zu zahlen.
Hoffentlich kommt man in den nächsten Wochen zu einem Vergleich, damit das Thema vom Tisch ist.
Und hoffentlich zieht man im Aufsichtsrat die richtigen Konsequenzen, um eine solche Situation in Zukunft zu vermeiden.
Sein Verhalten (bzw. das seiner Anwälte) verstößt aber gegen Treu und Glauben. Es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, Geld für etwas zu fordern, was er offensichtlich nicht geleistet hat.
Menschlich disqualifiziert es ihn, zumindest in Braunschweig. Sollte er jemals wieder mit einem anderen Verein im Eintracht-Stadion antreten, müsste er damit rechnen, chronischen Tinnitus zu bekommen.
Sandhowe und Vasic waren als Trainer aus meiner Sicht noch schlimmer, immerhin hat Härtel einen Sieg errungen und konnte zwei weitere Punkte holen.
Eine Lösung könnte darin bestehen, ihm anteilig die Nicht-Abstiegsprämie für die Zeit seiner Beschäftigung bei Eintracht zu zahlen.
Hoffentlich kommt man in den nächsten Wochen zu einem Vergleich, damit das Thema vom Tisch ist.
Und hoffentlich zieht man im Aufsichtsrat die richtigen Konsequenzen, um eine solche Situation in Zukunft zu vermeiden.
14.07.2024 - 15:51 Uhr
Wenn man mal kurz in der Sache googlet ist es sehr eindeutig, wie man es aus dem Bauch auch gesagt hätte. Härtel wird im Recht sein. Selbst Klauseln um Fortzahlungen von Prämien auszusetzen sind scheinbar unwirksam. Hätte ich auch anders vermutet.
Ich bin dennoch gespannt auf den Ausgang und was Eintracht sich ausgerechnet haben wird.
Ich bin dennoch gespannt auf den Ausgang und was Eintracht sich ausgerechnet haben wird.
14.07.2024 - 18:59 Uhr
Es ist reine Spekulation hier. Keiner von uns kennt den Arbeitsvertrag
zwischen der Eintracht und Härtel.
Also durchatmen und abwarten wie es sich weiter entwickelt.
zwischen der Eintracht und Härtel.
Also durchatmen und abwarten wie es sich weiter entwickelt.
14.07.2024 - 19:32 Uhr
Reine Spekulation ist es tatsächlich nicht. Aber sei's drum.
17.07.2024 - 12:13 Uhr
Hampus Finndell wechselt fest zu Viking FK nach Norwegen. Genau ablöse ist nicht bekannt.
Anscheinend hat seine Saison bei uns größere Vereine aus Europa nicht überzeugt.
Bin auf seine Entwicklung gespannt...
Anscheinend hat seine Saison bei uns größere Vereine aus Europa nicht überzeugt.
Bin auf seine Entwicklung gespannt...
17.07.2024 - 12:18 Uhr
Viking ist nun auch nicht die schlechteste Adresse, um von dort weiter zu reisen.
19.07.2024 - 13:08 Uhr
https://www.kicker.de/2-bundesliga-sommer-2024/torwart/rangliste
Hoffmann wurde zum drittbesten Torhüter lt. Kicker Rangliste gewählt. Eins hinter Marius Müller.
Hoffmann wurde zum drittbesten Torhüter lt. Kicker Rangliste gewählt. Eins hinter Marius Müller.
24.07.2024 - 13:36 Uhr
Quelle: www.transfermarkt.de
Daniel-Kofi Kyereh muss nach dem Kreuzbandriss im Februar 2023 noch länger auf sein Comeback beim SC Freiburg warten. Wie der Sport-Club am Mittwoch mitteilte, hat der 28-Jährige das Trainingslager im österreichischen Schruns wegen erneuter Probleme im verletzten Knie verlassen. Nun wird er sich einer Operation unterziehen müssen.
Der Eingriff soll Aufschlüsse darüber geben, wie die weitere Behandlung und Belastungssteuerung zielgerichtet fortgeführt werden kann, heißt es. Über die Ausfallzeit machte der Verein keine Angaben. Kyereh stand zuletzt beim 1:5 in Dortmund am 19. Spieltag der Saison 2022/23 in einem Pflichtspiel auf dem Platz.
Wie ein Kreuzbandriss womöglich eine ganze Karriere beenden kann, sehen wir an Kofi-Kyereh, ehemaliger Jugendspieler der Eintracht und ein Junge aus der Region.Der Eingriff soll Aufschlüsse darüber geben, wie die weitere Behandlung und Belastungssteuerung zielgerichtet fortgeführt werden kann, heißt es. Über die Ausfallzeit machte der Verein keine Angaben. Kyereh stand zuletzt beim 1:5 in Dortmund am 19. Spieltag der Saison 2022/23 in einem Pflichtspiel auf dem Platz.
Ganz bittere Geschichte.
24.07.2024 - 14:07 Uhr
Zitat von Peter_Sillje
Ganz bittere Geschichte.
Quelle: www.transfermarkt.de
Daniel-Kofi Kyereh muss nach dem Kreuzbandriss im Februar 2023 noch länger auf sein Comeback beim SC Freiburg warten. Wie der Sport-Club am Mittwoch mitteilte, hat der 28-Jährige das Trainingslager im österreichischen Schruns wegen erneuter Probleme im verletzten Knie verlassen. Nun wird er sich einer Operation unterziehen müssen.
Der Eingriff soll Aufschlüsse darüber geben, wie die weitere Behandlung und Belastungssteuerung zielgerichtet fortgeführt werden kann, heißt es. Über die Ausfallzeit machte der Verein keine Angaben. Kyereh stand zuletzt beim 1:5 in Dortmund am 19. Spieltag der Saison 2022/23 in einem Pflichtspiel auf dem Platz.
Wie ein Kreuzbandriss womöglich eine ganze Karriere beenden kann, sehen wir an Kofi-Kyereh, ehemaliger Jugendspieler der Eintracht und ein Junge aus der Region.Der Eingriff soll Aufschlüsse darüber geben, wie die weitere Behandlung und Belastungssteuerung zielgerichtet fortgeführt werden kann, heißt es. Über die Ausfallzeit machte der Verein keine Angaben. Kyereh stand zuletzt beim 1:5 in Dortmund am 19. Spieltag der Saison 2022/23 in einem Pflichtspiel auf dem Platz.
Ganz bittere Geschichte.
Es ist ja nicht sein erster Kreuzbandriss gewesen, sondern der insgesamt dritte schon. Ich weiß nicht, ob es dreimal das gleiche Kreuzband war, aber dennoch natürlich bitter.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

