Was macht eigentlich...
08.07.2008 - 18:23 Uhr
13.07.2024 - 08:51 Uhr
Schreibt die Braunschweiger Zeitung irgendetwas neues zur Angelegenheit mit Härtel oder nur das bereits Bekannte?
13.07.2024 - 11:05 Uhr
Mal rein aus Interesse. Warum hat Schiele nicht den gleichen Anspruch. Der ist auch noch unter Vertrag und hätte all das theoretisch ohne Freistellung schaffen können.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kurzsaison am 13.07.2024 um 11:08 Uhr bearbeitet
13.07.2024 - 12:15 Uhr
Zitat von Kurzsaison
Mal rein aus Interesse. Warum hat Schiele nicht den gleichen Anspruch. Der ist auch noch unter Vertrag und hätte all das theoretisch ohne Freistellung schaffen können.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
Mal rein aus Interesse. Warum hat Schiele nicht den gleichen Anspruch. Der ist auch noch unter Vertrag und hätte all das theoretisch ohne Freistellung schaffen können.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
ich hätte bei Schiele null Bauchschmerzen wenn er solche Ansprüche geltend machen würde! Warum? Weil er nicht wegen "NULLEISTUNG" gefeuert wurde. Bei Härtel ist das eine ganz andere Geschichte. Allein mit seiner schon fast depressiven Ausstrahlung wärend eines Spieles an unserer Seitenlinie wäre das niemals gut gegangen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Herr Vollmann ihre 2. Amtszeit wird in bleibender Erinnerung sein. Das sollte langsam genug zum Thema sein.
Freuen wir uns das wir inzwischen anscheinend eine harmonische sportliche Führung mit DS und BK haben.
13.07.2024 - 12:22 Uhr
Zitat von Kurzsaison
Mal rein aus Interesse. Warum hat Schiele nicht den gleichen Anspruch. Der ist auch noch unter Vertrag und hätte all das theoretisch ohne Freistellung schaffen können.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
Mal rein aus Interesse. Warum hat Schiele nicht den gleichen Anspruch. Der ist auch noch unter Vertrag und hätte all das theoretisch ohne Freistellung schaffen können.
Klar hat er so gar nichts mit der abgelaufenen Saison zu tun. Aber ich vermute mal, dass Verträge im Profifußball schon auf einem Standardrahmenwerk basieren.
Möglicherweise möchte er nicht wegen "nicht Leistung" "negative" Presse bekommen. Am Ende wirkt sich das eben auch auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber aus.
Möglicherweise ist die Klausel im standart-eintracht-arbeitsvertrag.doc aber auch wirklich sehr interpretierbar und er hat sich eher weniger Chancen ausgerechnet.
13.07.2024 - 12:58 Uhr
Könnte mir auch vorstellen dass bei Schiele die Situation dann nochmal anders ist weil er nach Abschluss einer Saison freigestellt wurde.
Er hatte also gar keinen aktiven Part in der abgelaufenen Saison.
Glaub da könnte selbst Saul Goodman nichts mehr rausholen
Er hatte also gar keinen aktiven Part in der abgelaufenen Saison.
Glaub da könnte selbst Saul Goodman nichts mehr rausholen
13.07.2024 - 13:39 Uhr
Zitat von Branko_Zebec
Schreibt die Braunschweiger Zeitung irgendetwas neues zur Angelegenheit mit Härtel oder nur das bereits Bekannte?
Schreibt die Braunschweiger Zeitung irgendetwas neues zur Angelegenheit mit Härtel oder nur das bereits Bekannte?
Die haben die 78.000€ aufgeschlüsselt:
28.500€ Nichtabstiegsprämie sowie 49.500 € Punkteprämie (1.500€ pro Punkt). Und dabei geht es um die 33 Punkte, die Eintracht unter Scherning holte
13.07.2024 - 18:01 Uhr
Zitat von krossekogge
Ich komme aus der Rostocker Ecke und hier hat Härtel natürlich einen deutlichen besseren Stand als bei euch.
Das sage ich vorab, weil ich nicht ganz verstehen kann, wie man bei solch vertraglichen Details sich so emotionalisieren lassen kann. Der Verein geht mit der Unterschrift des Vertrages natürlich auch dem Risiko einher, dass der Trainer entlassen "werden muss", muss sich der vertraglichen Konsequenzen aber bewusst sein.
Ich finde es dann eher peinlich, dass Vertragsabsprachen nicht eingehalten werden und die Zahlungen eingestellt werden. Ja na klar, hat er nicht direkt auf den Punktgewinn Einfluss gehabt, aber man kann genauso herum argumentieren, dass er eure Mannschaft zu diesem Erfolg hingeführt hat und jemand anderes die Früchte dafür erntet.
Und ich weiß, ein Mancher von euch wird sich über diese Argumentation angegriffen fühlen, aber hier geht es ja nicht um die Fußballromantik (wenns nur darum gehen würde, wäre ich wohl eher auf eurer Seite), sondern um mehr oder weniger harte Fakten.
Was mir da aktuell einfällt ist das Grammozis Beispiel auf Schalke. Er ist nicht aufgestiegen, hatte aber dementsprechend eine Klausel verankert. Also hat er normal Anspruch darauf. Schalke hat es exakt genauso gesehen, weil es nunmal vertraglich geregelt war.
Ich komme aus der Rostocker Ecke und hier hat Härtel natürlich einen deutlichen besseren Stand als bei euch.
Das sage ich vorab, weil ich nicht ganz verstehen kann, wie man bei solch vertraglichen Details sich so emotionalisieren lassen kann. Der Verein geht mit der Unterschrift des Vertrages natürlich auch dem Risiko einher, dass der Trainer entlassen "werden muss", muss sich der vertraglichen Konsequenzen aber bewusst sein.
Ich finde es dann eher peinlich, dass Vertragsabsprachen nicht eingehalten werden und die Zahlungen eingestellt werden. Ja na klar, hat er nicht direkt auf den Punktgewinn Einfluss gehabt, aber man kann genauso herum argumentieren, dass er eure Mannschaft zu diesem Erfolg hingeführt hat und jemand anderes die Früchte dafür erntet.
Und ich weiß, ein Mancher von euch wird sich über diese Argumentation angegriffen fühlen, aber hier geht es ja nicht um die Fußballromantik (wenns nur darum gehen würde, wäre ich wohl eher auf eurer Seite), sondern um mehr oder weniger harte Fakten.
Was mir da aktuell einfällt ist das Grammozis Beispiel auf Schalke. Er ist nicht aufgestiegen, hatte aber dementsprechend eine Klausel verankert. Also hat er normal Anspruch darauf. Schalke hat es exakt genauso gesehen, weil es nunmal vertraglich geregelt war.
Du argumentierst hier nur juristisch. Da mag Härtel ja ‚im Recht‘ sein. Also alles ‚legal‘. Aber ist es auch moralisch ein guter Zug zu klagen, nur weil er das Recht hat?! Über sowas darf man sehr wohl diskutieren.
Wie schlimm wäre unsere Welt, wenn jeder immer und in jedem Fall auf seinem Recht bestünde? Da könnte Dir eventuell jeder Nachbar den letzen Zahn ziehen, wenn gesunder Menschenverstand nicht auch mal vorgeht. Und dieser sagt mir (auch wenn es nicht um die Eintracht gehen würde), in so einem Fall noch auf Prämien zu beharren - dafür würde ich mich schämen…
13.07.2024 - 19:28 Uhr
Zitat von Elbloewe
Du argumentierst hier nur juristisch. Da mag Härtel ja ‚im Recht‘ sein. Also alles ‚legal‘. Aber ist es auch moralisch ein guter Zug zu klagen, nur weil er das Recht hat?! Über sowas darf man sehr wohl diskutieren.
Wie schlimm wäre unsere Welt, wenn jeder immer und in jedem Fall auf seinem Recht bestünde? Da könnte Dir eventuell jeder Nachbar den letzen Zahn ziehen, wenn gesunder Menschenverstand nicht auch mal vorgeht. Und dieser sagt mir (auch wenn es nicht um die Eintracht gehen würde), in so einem Fall noch auf Prämien zu beharren - dafür würde ich mich schämen…
Zitat von krossekogge
Ich komme aus der Rostocker Ecke und hier hat Härtel natürlich einen deutlichen besseren Stand als bei euch.
Das sage ich vorab, weil ich nicht ganz verstehen kann, wie man bei solch vertraglichen Details sich so emotionalisieren lassen kann. Der Verein geht mit der Unterschrift des Vertrages natürlich auch dem Risiko einher, dass der Trainer entlassen "werden muss", muss sich der vertraglichen Konsequenzen aber bewusst sein.
Ich finde es dann eher peinlich, dass Vertragsabsprachen nicht eingehalten werden und die Zahlungen eingestellt werden. Ja na klar, hat er nicht direkt auf den Punktgewinn Einfluss gehabt, aber man kann genauso herum argumentieren, dass er eure Mannschaft zu diesem Erfolg hingeführt hat und jemand anderes die Früchte dafür erntet.
Und ich weiß, ein Mancher von euch wird sich über diese Argumentation angegriffen fühlen, aber hier geht es ja nicht um die Fußballromantik (wenns nur darum gehen würde, wäre ich wohl eher auf eurer Seite), sondern um mehr oder weniger harte Fakten.
Was mir da aktuell einfällt ist das Grammozis Beispiel auf Schalke. Er ist nicht aufgestiegen, hatte aber dementsprechend eine Klausel verankert. Also hat er normal Anspruch darauf. Schalke hat es exakt genauso gesehen, weil es nunmal vertraglich geregelt war.
Ich komme aus der Rostocker Ecke und hier hat Härtel natürlich einen deutlichen besseren Stand als bei euch.
Das sage ich vorab, weil ich nicht ganz verstehen kann, wie man bei solch vertraglichen Details sich so emotionalisieren lassen kann. Der Verein geht mit der Unterschrift des Vertrages natürlich auch dem Risiko einher, dass der Trainer entlassen "werden muss", muss sich der vertraglichen Konsequenzen aber bewusst sein.
Ich finde es dann eher peinlich, dass Vertragsabsprachen nicht eingehalten werden und die Zahlungen eingestellt werden. Ja na klar, hat er nicht direkt auf den Punktgewinn Einfluss gehabt, aber man kann genauso herum argumentieren, dass er eure Mannschaft zu diesem Erfolg hingeführt hat und jemand anderes die Früchte dafür erntet.
Und ich weiß, ein Mancher von euch wird sich über diese Argumentation angegriffen fühlen, aber hier geht es ja nicht um die Fußballromantik (wenns nur darum gehen würde, wäre ich wohl eher auf eurer Seite), sondern um mehr oder weniger harte Fakten.
Was mir da aktuell einfällt ist das Grammozis Beispiel auf Schalke. Er ist nicht aufgestiegen, hatte aber dementsprechend eine Klausel verankert. Also hat er normal Anspruch darauf. Schalke hat es exakt genauso gesehen, weil es nunmal vertraglich geregelt war.
Du argumentierst hier nur juristisch. Da mag Härtel ja ‚im Recht‘ sein. Also alles ‚legal‘. Aber ist es auch moralisch ein guter Zug zu klagen, nur weil er das Recht hat?! Über sowas darf man sehr wohl diskutieren.
Wie schlimm wäre unsere Welt, wenn jeder immer und in jedem Fall auf seinem Recht bestünde? Da könnte Dir eventuell jeder Nachbar den letzen Zahn ziehen, wenn gesunder Menschenverstand nicht auch mal vorgeht. Und dieser sagt mir (auch wenn es nicht um die Eintracht gehen würde), in so einem Fall noch auf Prämien zu beharren - dafür würde ich mich schämen…
Keiner von uns/euch würde auf die Möglichkeit verzichten über 70tsd € vom ehemaligen Arbeitgeber zu bekommen.
Und wenn es hinterher nur 50tsd Euronen werden, dann werden trotzdem alle sagen:“ Siehste, war gut, dass wir das eingeklagt haben“.
Keiner von euch würde aus moralischen Gründen darauf verzichten, da bin ich mir sehr sicher.
Das ganze Thema wurde doch erst durch den BZ Artikel prominent, ansonsten ein stinknormaler Vorgang.
Kein Grund jemanden zu beleidigen oder persönlich zu werden.
Die Pyromanen kosten übrigens weitaus mehr im Jahr und dies aus selbstsüchtigen Gründen.
Da würde ich viel mehr “Aufschrei“ erwarten, aber dieses Thema ist immer ziemlich schnell wieder erledigt.
13.07.2024 - 21:50 Uhr
@Prill
Es ist richtig und falsch zugleich. Natürlich würde sich niemand von uns 80.000€ durch die Lappen gehen lassen wollen. Dafür muss lange gearbeitet werden.
Der Unterschied zu uns ist, dass JH eine Person des öffentlichen Lebens ist und als solche einen Ruf zu verlieren hat. Wer mag schon klagende Angestellte, insbesondere solche die in leitender Funktion keine Verantwortung übernehmen. Dazu kommt eben auch, dass so ein Fall im Internet verweilt und von der nächsten fanbase diskutiert werden wird, sofern JH dort ein heißes Eisen wäre.
JH mag kurzfristig Erfolg haben und die Klage im Wesentlichen gewinnen (es gewinnen eh nur die Anwälte
), seinen wahrscheinlich derzeit eher bescheidenen Marktwert wird er mit der Aktion aber auch nicht Grade steigern. Am Hungertuch wird er auch ohne das Geld nicht nagen (die Eintracht umgekehrt auch nicht... Letztlich sind die Summen im Budget doch irgendwo Peanuts)
Es ist richtig und falsch zugleich. Natürlich würde sich niemand von uns 80.000€ durch die Lappen gehen lassen wollen. Dafür muss lange gearbeitet werden.
Der Unterschied zu uns ist, dass JH eine Person des öffentlichen Lebens ist und als solche einen Ruf zu verlieren hat. Wer mag schon klagende Angestellte, insbesondere solche die in leitender Funktion keine Verantwortung übernehmen. Dazu kommt eben auch, dass so ein Fall im Internet verweilt und von der nächsten fanbase diskutiert werden wird, sofern JH dort ein heißes Eisen wäre.
JH mag kurzfristig Erfolg haben und die Klage im Wesentlichen gewinnen (es gewinnen eh nur die Anwälte
), seinen wahrscheinlich derzeit eher bescheidenen Marktwert wird er mit der Aktion aber auch nicht Grade steigern. Am Hungertuch wird er auch ohne das Geld nicht nagen (die Eintracht umgekehrt auch nicht... Letztlich sind die Summen im Budget doch irgendwo Peanuts)
14.07.2024 - 09:51 Uhr
Als kleine Anmerkung am Rande (ich kann nicht mehr editieren): sollte eine Partei zu 100% unterlegen sein würde ein Urteil rund 12.500€ an Kosten verursachen (Gerichtskosten, eigene Anwaltskosten, fremder Anwalt, ggfs zweite Instanz gesamt 26.000€).
Dh normalerweise, dass beide Parteien sich ausrechnen sollten durch den Rechtsstreit wenigstens nicht schlechter zu stehen als ohne (die interne Arbeitszeit lasse ich mal außer acht). Aus Eintracht Sicht kann das schon bei einer Niederlage auf knapp 70.000 Euro sein (70.000+anteilige Gerichtskosten=78.000). Man hätte aber in dem Fall Anwälte und nicht JH "gefüttert" und somit auch in gewisser Weise ein Zeichen gegen Minderleister gesetzt.
Und die Anmerkung zur Anmerkung: mir ist leider bewusst, dass viele keine seriöse Kalkulation durchführen und viel gekränktes Gerechtigkeitsempfinden Entscheidungen leitete.
Dh normalerweise, dass beide Parteien sich ausrechnen sollten durch den Rechtsstreit wenigstens nicht schlechter zu stehen als ohne (die interne Arbeitszeit lasse ich mal außer acht). Aus Eintracht Sicht kann das schon bei einer Niederlage auf knapp 70.000 Euro sein (70.000+anteilige Gerichtskosten=78.000). Man hätte aber in dem Fall Anwälte und nicht JH "gefüttert" und somit auch in gewisser Weise ein Zeichen gegen Minderleister gesetzt.
Und die Anmerkung zur Anmerkung: mir ist leider bewusst, dass viele keine seriöse Kalkulation durchführen und viel gekränktes Gerechtigkeitsempfinden Entscheidungen leitete.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ef1895 am 14.07.2024 um 09:58 Uhr bearbeitet
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