Was macht eigentlich.....?
03.02.2014 - 05:26 Uhr
19.04.2020 - 02:28 Uhr
Zitat von Humpf
Was sonst? Bundesliga wird knapp
Zitat von unkraut-ex
Fragt sich ob wir nächste Saison 2. Liga spielen
Zitat von ebseKa
Ob Cello die zweite deutsche Liga drauf hat, ist ja noch nicht recht klar.
Bei seinem zweiten und bisher letzten Pflichtspiel gegen einen Zweitligisten wirkte er doch etwas überfordert. Aber vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag, oder er hat sich in Belgien weiterentwickelt. Wir werden sehen.
Ob Cello die zweite deutsche Liga drauf hat, ist ja noch nicht recht klar.
Bei seinem zweiten und bisher letzten Pflichtspiel gegen einen Zweitligisten wirkte er doch etwas überfordert. Aber vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag, oder er hat sich in Belgien weiterentwickelt. Wir werden sehen.
Fragt sich ob wir nächste Saison 2. Liga spielen
Was sonst? Bundesliga wird knapp
Naja meine Meinung zu dem ganzen Thema ist relativ kurzgefasst obwohl mir grösstenteils aktuell die Worte fehlen.....Alphatier Welle gegen Omegatier Pille gegen Deltatier CG (von den Namen/Sponsoren gerne austauschbar).....klingt vielleicht übertrieben aber naja was oder wer kann den KSC noch retten?
Martin Müller zb mit dem trainiere ich zusammen in einem....sportverein (bzw aktuell - trainierte, bis auf weiteres, leider)....statt dem obligatorischen 'Hallo' als Begrüssung rutschte mir ein (verzagtes) 'Ole' heraus....is der Martin vor Lachen fast ausgeflippt....aber DA wäre trotz der Heuschreckensache doch Geld da um den Verein zu retten....nun ja....ich denke (meine Meinung) das Pille das finanzielle Thema auch nicht mehr bis zum jüngsten Gericht mitmacht.....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harry7312 am 19.04.2020 um 02:45 Uhr bearbeitet
19.04.2020 - 13:57 Uhr
Über dieses Interview bin ich gestolpert. Hab lange überlegt, ob ich was schreiben soll. Da ich die Aussagen Schäfers aber immer noch nicht für hilfreich halte, poste ich jetzt nachträglich meine spontane Reaktion darauf. Finde ihn aber trotzdem weiter genial als Typ.
Der KSC, ein weiterer Ex-Verein von Ihnen, steht dagegen in der 2. Liga wieder ganz unten.
Schäfer: Man muss hoffen, dass sich der Verein fängt. Er gehört in die Bundesliga. Ich kann mich noch an die guten alten Zeiten erinnern, als wir in Europa gespielt und den FC Bayern München zum FC Baden München gemacht haben. Die Deutsche Bahn hat sich mal bei uns bedankt, weil Uli Hoeneß mit seinem Trainer so oft nach Karlsruhe gekommen ist, um uns unsere Spieler abzuwerben.
Leider wird auch in Karlsruhe seit vielen Jahren weder geduldig noch wirtschaftlich sinnvoll gehandelt. Das fängt bei der Zusammenstellung des Kaders an. Wir haben damals viele Eigengewächse hochgezogen, unser Hauptsponsor war der Nachwuchs. Heute werden teilweise Transfers getätigt, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.
….
Also müssten sich mehr Vereine eine Scheibe von den Freiburgern abschneiden?
Schäfer: Ja, es gibt aber auch noch andere positive Beispiele. Bei der TSG Hoffenheim wird nie ein Wort über den Trainer verloren, weil Dietmar Hopp als geduldiger Macher über eine Autorität verfügt, der sich niemand unter ihm widersetzt.
Ich bin ein Fußballkind der 90er, bin groß geworden in den goldenen Zeiten des KSC und daher hängen viele meiner Fußball-Emotionen auch an dieser Epoche und an ihrer größten Lichtgestalt, dem Winnie.
Leider muss ich aber sagen, dass ich es mittlerweile echt satt hab, mir ständig dessen wohlfeile Ratschläge in den Medien anzuhören, meist in Phasen, in denen es grad wieder schlechter läuft.
Denn der gute Winnie war seit 20 Jahren nicht mehr im deutschen Fußballgeschäft engagiert und hat sogar seit fast 25 Jahren dort nichts mehr gerissen. Die Zeit ist seit damals aber nicht stehen geblieben, zumindest nicht außerhalb von Winnies Selbstwahrnehmung. Seine Kritiken an den aktuell Handelnden, mögen alle sicherlich schön klingen, genau wie die von Euro-Eddy, nur eint die beiden, dass sie ihre Erkenntnisse und die daraus resultierenden Fähigkeiten nie unter Beweis stellen mussten. Zumindest nicht in der Welt des heutigen Profifußballs in Deutschland. Und die ist nun mal eine komplett andere, als die vor 25 Jahren.
Erkannt hat das im Gegensatz zu Edgar Schmitt und Winnie Schäfer ausgerechnet ein anderes Karlsruher Kind dieser Tage, nämlich Olli Kahn. Und der gab kürzlich nicht wie die beiden aus der Bedeutungslosigkeit heraus, sondern immerhin als Vorstandsmitglied des dt. Rekordmeisters zu Protokoll:
Das war natürlich wohlwollend formuliert, aber Oliver Kahn hat es sicherlich nicht nötig, dem KSC ein Gefälligkeitsgutachten auszustellen. Was er sagt ist schlicht die Realität.
Schäfer verweist an mehreren Stellen auf die Nachhaltigkeit anderer Vereine. So zum Beispiel auf die der TSG Hoffenheim, vorweg aber auf die des SC Freiburg, an dem sich der KSC ein Beispiel hätte nehmen sollen. Und tatsächlich gingen die Entwicklungen der Vereine seit Ende der Neunziger Jahre auseinander. Aber was passierte denn beim KSC genau zu der Zeit, nämlich gegen Mitte/Ende der 90er Jahre? Auch das lässt er regelmäßig unter den Tisch fallen:
Denn just zu der Zeit, als man beim SC Freiburg begann endgültig zum Synonym für Nachhaltigkeit und erfolgreicher Bescheidenheit zu werden, begann man beim KSC zeitgleich größenwahnsinnig zu werden und das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen. „KSC 2000“, Meisterpläne, Icke Häßler Verpflichtung, auf Augenhöhe mit Bayern und Dortmund kommen, das alles geschah unter Schäfer, der sich dabei sogar als treibende Kraft des Realitätsverlustes hervortat.
Gleichzeitig zeigte er sich dabei auch weitestgehend unfähig, sich auf den rasanten Wandel dieser Zeit und des damaligen Fußballgeschäfts einzustellen und etablierte stattdessen immer mehr seine autoritäre, arrogante und mittlerweile vor Selbstüberschatzung nur so strotzende Stellung im Verein, die man im Verbund mit Sonnenkönig Schmider wohl nur als „Klüngel“ bezeichnen kann, welcher dann auch zunehmend verfilzte und entsprechende Konflikte produzierte. Und während in Freiburg das Duo Finke/Stocker zwar wenig harmonierte sich dafür aber umso besser ergänzte, wurden Schäfer und Schmider zum Sinnbild der Selbstdemontage des KSC.
Dieser Abschnitt aus einem Zeitungsartikel aus dem Jahr 1995 bringt das Drama sehr gut auf den Punkt:
Schon höhnt die Konkurrenz, weil sich ausgerechnet in lokaler Nähe – beim SC Freiburg – ein weitaus rasanterer Fußball-Aufstieg ohne millionenschwere Investitionen vollzieht. Plötzlich sind Lehrer Finkes freche Freiburger sogar die Lieblinge von Bundestrainer Vogts. Der KSC dagegen muß – wie Bayern München – gegen das Image ankämpfen, mit Geld den Erfolg kaufen zu wollen.
Konzept „KSC 2000“. Obwohl der altgediente Präsident Roland Schmider Tag für Tag darauf hinweist, das Modell heiße in Wirklichkeit „der KSC auf dem Weg ins Jahr 2000“, bekommt er diesen Fünfjahresplan ständig aufs Brot geschmiert. Der Clubchef, so die Anwürfe, hätte wissen müssen, daß heutzutage im Fußball-Busineß langfristiger Erfolg kaum planbar sei. Schon deutet das kritische Umfeld die spektakulär inszenierte Medienkonferenz vom 15. Februar, während der Sponsor Ehrmann (Joghurt und der neue Ausrüster adidas Verträge bis ins nächste Jahrtausend zeichneten, als reine Show für den „Roten Winni“, dessen Kontrakt mitverlängert wurde.
Bei der Präsentation ihrer Utopie hatten Schäfer („Heute beginnt ein neues Zeitalter“) und Schmider („Ich möchte mit der Meisterschale auf der Rathaustreppe stehen“) zuvor alle geschockt, denen bis dato besonders das beschauliche Ambiente beim KSC behagte.
Es ist fast schon Ironie der Geschichte, dass Schäfer durch seine Entlassung selbst zum Opfer der von ihm mitgeschaffenen Hybris beim KSC wurde. Der Abstieg und seine Entlassung waren ein für alle sichtbares Zeugnis seiner Unfähigkeit, den Sprung in die Moderne zu schaffen und aus einer exzellenten Ausgangsposition des Vereins heraus einen nachhaltigen und stabilen Erfolg zu etablieren. Genau daran ist ausgerechnet er als erstes und am auch krachendsten gescheitert von allen, die es danach unter weitaus schlechteren Bedingungen nochmal beim KSC versuchten.
Ein wenig dreist finde ich es da schon, dass er sowohl die völlig anderen Rahmenbedingungen gegenüber damals ignoriert, als auch sein eigenes Scheitern beim und mit dem KSC verschweigt und stattdessen in Euro-Eddy Manier den Besserwisser spielt, wobei er sich erstmal selbst an seine zwischen der Löwenmähne hervorschauende Nase packen müsste,
Tut echt weh, meinem ehemaligen (und in meinem Herzen auch weiter bestehenden) Idol so harte Worte entgegenwerfen zu müssen, aber während man Eddy immerhin zu Gute halten kann, es versucht zu haben, sich einzubringen, sind Schäfers Aussagen einfach so absolut gar keine Hilfe für den KSC und stoßen mir angesichts der Vergangenheit sogar ziemlich negativ auf.
Bei aller Sympathie für den Typ Winnie, bei allen unglaublich schönen Erinnerungen, die er mir geschenkt hat und auch bei allem Respekt, den ich für ihn als nicht unerfolgreichen Nationaltrainer habe - seine wohlfeilen Tipps aus dem Hintergrund will ich einfach nicht mehr hören oder lesen. Dadurch wird absolut garnix besser.
Quelle: spox.com
Der KSC, ein weiterer Ex-Verein von Ihnen, steht dagegen in der 2. Liga wieder ganz unten.
Schäfer: Man muss hoffen, dass sich der Verein fängt. Er gehört in die Bundesliga. Ich kann mich noch an die guten alten Zeiten erinnern, als wir in Europa gespielt und den FC Bayern München zum FC Baden München gemacht haben. Die Deutsche Bahn hat sich mal bei uns bedankt, weil Uli Hoeneß mit seinem Trainer so oft nach Karlsruhe gekommen ist, um uns unsere Spieler abzuwerben.
Leider wird auch in Karlsruhe seit vielen Jahren weder geduldig noch wirtschaftlich sinnvoll gehandelt. Das fängt bei der Zusammenstellung des Kaders an. Wir haben damals viele Eigengewächse hochgezogen, unser Hauptsponsor war der Nachwuchs. Heute werden teilweise Transfers getätigt, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.
….
Also müssten sich mehr Vereine eine Scheibe von den Freiburgern abschneiden?
Schäfer: Ja, es gibt aber auch noch andere positive Beispiele. Bei der TSG Hoffenheim wird nie ein Wort über den Trainer verloren, weil Dietmar Hopp als geduldiger Macher über eine Autorität verfügt, der sich niemand unter ihm widersetzt.
Ich bin ein Fußballkind der 90er, bin groß geworden in den goldenen Zeiten des KSC und daher hängen viele meiner Fußball-Emotionen auch an dieser Epoche und an ihrer größten Lichtgestalt, dem Winnie.
Leider muss ich aber sagen, dass ich es mittlerweile echt satt hab, mir ständig dessen wohlfeile Ratschläge in den Medien anzuhören, meist in Phasen, in denen es grad wieder schlechter läuft.
Denn der gute Winnie war seit 20 Jahren nicht mehr im deutschen Fußballgeschäft engagiert und hat sogar seit fast 25 Jahren dort nichts mehr gerissen. Die Zeit ist seit damals aber nicht stehen geblieben, zumindest nicht außerhalb von Winnies Selbstwahrnehmung. Seine Kritiken an den aktuell Handelnden, mögen alle sicherlich schön klingen, genau wie die von Euro-Eddy, nur eint die beiden, dass sie ihre Erkenntnisse und die daraus resultierenden Fähigkeiten nie unter Beweis stellen mussten. Zumindest nicht in der Welt des heutigen Profifußballs in Deutschland. Und die ist nun mal eine komplett andere, als die vor 25 Jahren.
Erkannt hat das im Gegensatz zu Edgar Schmitt und Winnie Schäfer ausgerechnet ein anderes Karlsruher Kind dieser Tage, nämlich Olli Kahn. Und der gab kürzlich nicht wie die beiden aus der Bedeutungslosigkeit heraus, sondern immerhin als Vorstandsmitglied des dt. Rekordmeisters zu Protokoll:
Quelle: die neue welle
"Der Fußball hat sich stark verändert, das ist heute eine ganz andere Welt. Der Abstand zwischen den sogenannten Spitzenclubs und kleineren Clubs – auch finanziell – wird immer größer. Dementsprechend schwerer haben es auch die kleineren Clubs sich zu behaupten und sich durchzusetzen. In dieser „neuen“ Fußballwelt muss der KSC versuchen sich zu etablieren, als Traditionsverein hat er da sicherlich immer noch ein Wettbewerbsvorteil und baut sich jetzt ja auch mit dem neuen Stadion und auch der Investition in den Nachwuchsbereich neu auf. Dadurch hat der KSC eine gute Chance für die Zukunft."
Das war natürlich wohlwollend formuliert, aber Oliver Kahn hat es sicherlich nicht nötig, dem KSC ein Gefälligkeitsgutachten auszustellen. Was er sagt ist schlicht die Realität.
Schäfer verweist an mehreren Stellen auf die Nachhaltigkeit anderer Vereine. So zum Beispiel auf die der TSG Hoffenheim, vorweg aber auf die des SC Freiburg, an dem sich der KSC ein Beispiel hätte nehmen sollen. Und tatsächlich gingen die Entwicklungen der Vereine seit Ende der Neunziger Jahre auseinander. Aber was passierte denn beim KSC genau zu der Zeit, nämlich gegen Mitte/Ende der 90er Jahre? Auch das lässt er regelmäßig unter den Tisch fallen:
Denn just zu der Zeit, als man beim SC Freiburg begann endgültig zum Synonym für Nachhaltigkeit und erfolgreicher Bescheidenheit zu werden, begann man beim KSC zeitgleich größenwahnsinnig zu werden und das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen. „KSC 2000“, Meisterpläne, Icke Häßler Verpflichtung, auf Augenhöhe mit Bayern und Dortmund kommen, das alles geschah unter Schäfer, der sich dabei sogar als treibende Kraft des Realitätsverlustes hervortat.
Gleichzeitig zeigte er sich dabei auch weitestgehend unfähig, sich auf den rasanten Wandel dieser Zeit und des damaligen Fußballgeschäfts einzustellen und etablierte stattdessen immer mehr seine autoritäre, arrogante und mittlerweile vor Selbstüberschatzung nur so strotzende Stellung im Verein, die man im Verbund mit Sonnenkönig Schmider wohl nur als „Klüngel“ bezeichnen kann, welcher dann auch zunehmend verfilzte und entsprechende Konflikte produzierte. Und während in Freiburg das Duo Finke/Stocker zwar wenig harmonierte sich dafür aber umso besser ergänzte, wurden Schäfer und Schmider zum Sinnbild der Selbstdemontage des KSC.
Dieser Abschnitt aus einem Zeitungsartikel aus dem Jahr 1995 bringt das Drama sehr gut auf den Punkt:
Quelle: focus.de
Schon höhnt die Konkurrenz, weil sich ausgerechnet in lokaler Nähe – beim SC Freiburg – ein weitaus rasanterer Fußball-Aufstieg ohne millionenschwere Investitionen vollzieht. Plötzlich sind Lehrer Finkes freche Freiburger sogar die Lieblinge von Bundestrainer Vogts. Der KSC dagegen muß – wie Bayern München – gegen das Image ankämpfen, mit Geld den Erfolg kaufen zu wollen.
Konzept „KSC 2000“. Obwohl der altgediente Präsident Roland Schmider Tag für Tag darauf hinweist, das Modell heiße in Wirklichkeit „der KSC auf dem Weg ins Jahr 2000“, bekommt er diesen Fünfjahresplan ständig aufs Brot geschmiert. Der Clubchef, so die Anwürfe, hätte wissen müssen, daß heutzutage im Fußball-Busineß langfristiger Erfolg kaum planbar sei. Schon deutet das kritische Umfeld die spektakulär inszenierte Medienkonferenz vom 15. Februar, während der Sponsor Ehrmann (Joghurt und der neue Ausrüster adidas Verträge bis ins nächste Jahrtausend zeichneten, als reine Show für den „Roten Winni“, dessen Kontrakt mitverlängert wurde.
Bei der Präsentation ihrer Utopie hatten Schäfer („Heute beginnt ein neues Zeitalter“) und Schmider („Ich möchte mit der Meisterschale auf der Rathaustreppe stehen“) zuvor alle geschockt, denen bis dato besonders das beschauliche Ambiente beim KSC behagte.
Es ist fast schon Ironie der Geschichte, dass Schäfer durch seine Entlassung selbst zum Opfer der von ihm mitgeschaffenen Hybris beim KSC wurde. Der Abstieg und seine Entlassung waren ein für alle sichtbares Zeugnis seiner Unfähigkeit, den Sprung in die Moderne zu schaffen und aus einer exzellenten Ausgangsposition des Vereins heraus einen nachhaltigen und stabilen Erfolg zu etablieren. Genau daran ist ausgerechnet er als erstes und am auch krachendsten gescheitert von allen, die es danach unter weitaus schlechteren Bedingungen nochmal beim KSC versuchten.
Ein wenig dreist finde ich es da schon, dass er sowohl die völlig anderen Rahmenbedingungen gegenüber damals ignoriert, als auch sein eigenes Scheitern beim und mit dem KSC verschweigt und stattdessen in Euro-Eddy Manier den Besserwisser spielt, wobei er sich erstmal selbst an seine zwischen der Löwenmähne hervorschauende Nase packen müsste,
Tut echt weh, meinem ehemaligen (und in meinem Herzen auch weiter bestehenden) Idol so harte Worte entgegenwerfen zu müssen, aber während man Eddy immerhin zu Gute halten kann, es versucht zu haben, sich einzubringen, sind Schäfers Aussagen einfach so absolut gar keine Hilfe für den KSC und stoßen mir angesichts der Vergangenheit sogar ziemlich negativ auf.
Bei aller Sympathie für den Typ Winnie, bei allen unglaublich schönen Erinnerungen, die er mir geschenkt hat und auch bei allem Respekt, den ich für ihn als nicht unerfolgreichen Nationaltrainer habe - seine wohlfeilen Tipps aus dem Hintergrund will ich einfach nicht mehr hören oder lesen. Dadurch wird absolut garnix besser.
19.04.2020 - 15:25 Uhr
Ich teile die Meinung zu Schäfers Ratschlägen seit 20 Jahren. Umgekehrt halte ich es aber immernoch ebenso falsch, das Scheitern des KSC damals aufgrund von Größenwahnsinn seitens Schmider/Schäfer zu sehen. Man wollte zurecht oben mitmischen, weil man sich sukzessive hochgearbeitet hat in diesen Kreis mit sukzessiven Kaderanpassungen und Verbesserung der Rahmenbedingungen. Immer war schon damals klar, dass das Nicht-Erreichen internationaler Plätze Einschnitte in den Kader nach sich ziehen würde. Die Fehler wurden in der ersten richtigen Krise gemacht vor dem Hintergrund von Machtquerelen und Eitelkeiten in der Führung. Die Entlassung Schäfers und Berger als Nachfolger war zumindest umstritten, der Irrsinn aber geschah im abstrusen, finanziell unangemessenen und sportlich untauglichen Zweitligakader. In kurzer Zeit hat man alles verspielt, was zuvor in zehn Jahren aufgebaut wurde. Mit Größenwahn Schäfer hatte das nichts zu tun. Meine ich.
19.04.2020 - 17:01 Uhr
@deeskoschdnix
Wo hatte man zu Ende von Schäfers Zeiten bitte noch auf Nachwuchs gesetzt? In der Abstiegsaison 97/98 gab es noch genau 3 Spieler im Kader, die aus der eigenen Jugend kamen, von denen nur einer, nämlich Markus Schroth eine nennenswerte Rolle gespielt haben. Am Ende dieser Saison haben Karlsruher Nachwuchskicker genau 0 Euro Ablöse in die Kassen gespült. Und das Durschnittsalter der 11 Neuzugänge zu Beginn dieser Saison war 25,6 Jahre und Weltmeister Buchwald war 36...
Da sieht Alois Bilanz aber nicht schlechter aus.
Man hat auch entgegen Deiner Behauptung nicht am Kader gespart, sondern zum Abstieg hin sukzessive wieder mehr investiert.
Transferausgaben:
94/95 7,45 Mio
95/96 0,70 Mio
96/97 1,35 Mio
97/98 2,40 Mio => Abstieg
Und in diesen letzten 3 Jahren vor dem Abstieg ist genau niemand aus der eigenen Jugend nachgerückt und es wurden in diesen 3 Jahren auch nur 2 Spieler unter 21 Jahren von extern verpflichtet, die später wieder Ablöse einbrachten, nämlich Jentzsch und Guié-Mien.
Das führt mich zu dem Schluss, dass die Nachwuchsarbeit bei uns genau da schlechter wurde, als sie sich deutschlandweit begann zu professionalisieren, nämlich im Laufe der 90er Jahre. Und du sagst, damit haben Schäfer/Schmieder nichts zu tun? Was ist denn dann anders gelaufen in dieser Zeit in Freiburg?
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die Schäfer einfordert, wurde unter ihm zu Ende seiner Amtszeit hin jedenfalls nicht mehr abgeliefert. Oder sehe ich das nicht richtig?
Ich kann mich ja auch irren, schließlich war ich damals sicherlich noch etwas jünger und unaufmerksamer als Du..
Wo hatte man zu Ende von Schäfers Zeiten bitte noch auf Nachwuchs gesetzt? In der Abstiegsaison 97/98 gab es noch genau 3 Spieler im Kader, die aus der eigenen Jugend kamen, von denen nur einer, nämlich Markus Schroth eine nennenswerte Rolle gespielt haben. Am Ende dieser Saison haben Karlsruher Nachwuchskicker genau 0 Euro Ablöse in die Kassen gespült. Und das Durschnittsalter der 11 Neuzugänge zu Beginn dieser Saison war 25,6 Jahre und Weltmeister Buchwald war 36...
Da sieht Alois Bilanz aber nicht schlechter aus.
Man hat auch entgegen Deiner Behauptung nicht am Kader gespart, sondern zum Abstieg hin sukzessive wieder mehr investiert.
Transferausgaben:
94/95 7,45 Mio
95/96 0,70 Mio
96/97 1,35 Mio
97/98 2,40 Mio => Abstieg
Und in diesen letzten 3 Jahren vor dem Abstieg ist genau niemand aus der eigenen Jugend nachgerückt und es wurden in diesen 3 Jahren auch nur 2 Spieler unter 21 Jahren von extern verpflichtet, die später wieder Ablöse einbrachten, nämlich Jentzsch und Guié-Mien.
Das führt mich zu dem Schluss, dass die Nachwuchsarbeit bei uns genau da schlechter wurde, als sie sich deutschlandweit begann zu professionalisieren, nämlich im Laufe der 90er Jahre. Und du sagst, damit haben Schäfer/Schmieder nichts zu tun? Was ist denn dann anders gelaufen in dieser Zeit in Freiburg?
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die Schäfer einfordert, wurde unter ihm zu Ende seiner Amtszeit hin jedenfalls nicht mehr abgeliefert. Oder sehe ich das nicht richtig?
Ich kann mich ja auch irren, schließlich war ich damals sicherlich noch etwas jünger und unaufmerksamer als Du..
19.04.2020 - 17:28 Uhr
Missverständnis: Von Nachwuchsarbeit Schäfers habe ich nichts gesagt. Da hat er allerdings anfangs herausragend gearbeitet in der Zusammenstellung eines neuen Teams. Später war er in der glücklichen Lage, im Nachwuchs auf Ausnahmespieler und mit Uffz einen fachlich außerordentlich gut arbeitenden und respektierten Coach zu treffen.
Ich sage keineswegs, dass er in den Erfolgsjahren auf den Nachwuchs gesetzt hat. Da wirft er ein falsches Licht auf sich. Da stimme ich dir zu.
Nur den Vorwurf, Geld verschleudern statt Nachwuchs, etwas verallgemeinert ausgedrückt, teile ich nicht. Nur in der letzten Saison griffen die Einkäufe nicht, kombiniert mit vielen Verletzten und einer Krisenstimmung wegen Eitelkeiten im Präsidium, lief es schlecht. Aber selbst den unnötigen Abstieg hätten wir gut finanziell gut verkraften können.
Seine heutigen Interviews aber sind ätzend. Und außer für uns waren sie auch schon damals für die meisten anderen in Deutschland ätzend selbstherrlich. Uns mit unserem Verliererfühlgen taten sie aber einfach gut und bewirkten die notwendige Euphorie für Erfolg. Träum....
Ich sage keineswegs, dass er in den Erfolgsjahren auf den Nachwuchs gesetzt hat. Da wirft er ein falsches Licht auf sich. Da stimme ich dir zu.
Nur den Vorwurf, Geld verschleudern statt Nachwuchs, etwas verallgemeinert ausgedrückt, teile ich nicht. Nur in der letzten Saison griffen die Einkäufe nicht, kombiniert mit vielen Verletzten und einer Krisenstimmung wegen Eitelkeiten im Präsidium, lief es schlecht. Aber selbst den unnötigen Abstieg hätten wir gut finanziell gut verkraften können.
Seine heutigen Interviews aber sind ätzend. Und außer für uns waren sie auch schon damals für die meisten anderen in Deutschland ätzend selbstherrlich. Uns mit unserem Verliererfühlgen taten sie aber einfach gut und bewirkten die notwendige Euphorie für Erfolg. Träum....
19.04.2020 - 17:41 Uhr
Zitat von deeskoschdnix
Seine heutigen Interviews aber sind ätzend. Und außer für uns waren sie auch schon damals für die meisten anderen in Deutschland ätzend selbstherrlich. Uns mit unserem Verliererfühlgen taten sie aber einfach gut und bewirkten die notwendige Euphorie für Erfolg. Träum....
Seine heutigen Interviews aber sind ätzend. Und außer für uns waren sie auch schon damals für die meisten anderen in Deutschland ätzend selbstherrlich. Uns mit unserem Verliererfühlgen taten sie aber einfach gut und bewirkten die notwendige Euphorie für Erfolg. Träum....
Vielleicht hat Kreuzer ja mit den Valencia-Ansprüchen nicht ganz Unrecht, wenn ein Winnie noch solches Gehör hier findet mit seinen FC Baden München Sprüchen. Kann man sich mal Gedanken drüber machen, wenn man sich damals über dieses Statement von Kreuzer aufgeregt hat. Ich finde, OK hatte da nicht ganz Unrecht, zumindest was ein Teil der Anhängerschaft angeht, vor allem, der (etwas) älteren, die das noch selbst miterlebt hat.
So. Und damit gleich noch mal unbeliebt gemacht hier... Läuft bei mir.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von botibot am 19.04.2020 um 17:44 Uhr bearbeitet
19.04.2020 - 17:45 Uhr
Zitat von botibot
Vielleicht hat Kreuzer ja mit den Valencia-Ansprüchen nicht ganz Unrecht, wenn ein Winnie noch solches Gehör hier findet mit seinen FC Baden München Sprüchen. Kann man sich mal Gedanken drüber machen, wenn man sich damals über dieses Statement von Kreuzer aufgeregt hat. Ich finde, OK hatte da nicht ganz Unrecht, zumindest was ein Teil der Anhängerschaft angeht, vor allem, der älteren, die das noch miterlebt haben.
So. Und damit gleich noch mal unbeliebt gemacht hier... Läuft bei mir.
Vielleicht hat Kreuzer ja mit den Valencia-Ansprüchen nicht ganz Unrecht, wenn ein Winnie noch solches Gehör hier findet mit seinen FC Baden München Sprüchen. Kann man sich mal Gedanken drüber machen, wenn man sich damals über dieses Statement von Kreuzer aufgeregt hat. Ich finde, OK hatte da nicht ganz Unrecht, zumindest was ein Teil der Anhängerschaft angeht, vor allem, der älteren, die das noch miterlebt haben.
So. Und damit gleich noch mal unbeliebt gemacht hier... Läuft bei mir.
Nein. Diese Ansprüche habe ich nicht. Alles zu seiner Zeit. Ich finde nur, dass man unter Schäfer nicht allzu viel falsch gemacht hat.
20.04.2020 - 20:30 Uhr
20.04.2020 - 20:34 Uhr
Zitat von Harry7312
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/ex-ksc-trainer-schwartz-im-sommer-wuerde-ich-gerne-neu-anfangen-70155600.bild.html
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/ex-ksc-trainer-schwartz-im-sommer-wuerde-ich-gerne-neu-anfangen-70155600.bild.html
Schwartz ist nach seiner Entlassung noch schnell auf die Malediven geflogen, bevor sie untergehen... Schlau.
20.04.2020 - 20:57 Uhr
Zitat von botibot
Schwartz ist nach seiner Entlassung noch schnell auf die Malediven geflogen, bevor sie untergehen... Schlau.
Zitat von Harry7312
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/ex-ksc-trainer-schwartz-im-sommer-wuerde-ich-gerne-neu-anfangen-70155600.bild.html
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/ex-ksc-trainer-schwartz-im-sommer-wuerde-ich-gerne-neu-anfangen-70155600.bild.html
Schwartz ist nach seiner Entlassung noch schnell auf die Malediven geflogen, bevor sie untergehen... Schlau.
Ich will nicht wissen, wer sein Gehalt, dass er lt Artikel noch bis 2021 bekommt, zahlt.....
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