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Vorstand der VfB Stuttgart AG

07.07.2017 - 13:21 Uhr
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#161
08.04.2021 - 13:34 Uhr
Jobst hat sich in der Fußballbranche sicher ein gewisses Renommee erarbeitet. Allerdings geht es mir auch so, dass ich da bei einigem was Schalke in den letzten Jahren so vermarktungstechnisch getrieben hat eher mit den Augen gerollt habe.

Zitat von RunSTR1893

vom Vermarktungsumsatz immer schon sehr weit oben mitspielt, auch international. Und genau das ist seit Jahren eines der größten Probleme beim VfB. Hier einen Fachmann und global vernetzten Marketer im Vorstand zu haben, ist mE eine (oft unterschätzte) Schlüsselposition für eine nachhaltig erfolgreiche, wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Vereins

Wir brauchen einen Mann, der das Vermarktungs-Potenzial (regional, national & international) beim VfB endlich mal ausschöpft


Ich habe mal nur einen kurzen Punkt aus deinem Beitrag heraus gegriffen.
Wo wir natürlich konform gehen ist die Sache Richtung Marke, CI, Außendarstellung etc. Da hat sich in meinen Augen unter Hitz als VV schon sehr viel zum Guten gewendet. Ich verspreche mir da natürlich auch von Kaufmann nochmal neue Impulse.
Woran sich die Geister und unsere Meinungen wohl scheiden ist das Thema "international". Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt (Bayern und mit Abstrichen Dortmund mal ausgenommen). "farmers league" hört man da nicht selten. Da sind Premier League gesamt und die Topteams aus Spanien & Italien plus PSG einfach die attraktiven "Marken".
Daher würde ich da auf einen anderen Ansatz setzen.
Der VfB hat - sicher auch bedingt durch die Inhalte - eine sehr bescheidene Followerzahl in den sozialen Medien. Je ca. 500.000 auf Facebook und Twitter, 300.000 auf Instagram und 40.000 auf YouTube. Sicherlich mit Schnittmengen untereinander. Ebenso unter den ~70.000 Mitgliedern und den ~50-60.000 Stadionbesuchern. Das Land Baden-Württemberg hat ~11 Millionen Einwohner, selbst wenn man die ca. 2-3 Millionen die ich relativ klar ins Einzugsgebiet der badischen Proficlubs ziehen würde bleibt da noch genug ungenutzte Masse. Selbst der württembergische Fußballverband allein hat rund eine halbe Million Mitglieder unter sich.
Ich denke es ist relativ klar worauf ich hinaus will. Salopp gesagt sollte man erstmal schauen, dass auf den Bolzplätzen von Hohenlohe bis zum Bodensee wieder die VfB-Trikots dominieren. Da liegt in meinen Augen noch zur Genüge ungenutztes Potenzial. Zunächst sollte in meinen Augen der Fokus darauf liegen erst wieder eine wirklich starke regionale Marke zu werden. Mittel- bis langfristig bringen dir meiner Meinung nach wirklich gelebte Kooperationen wie z.B. mit den Satelittenclubs aus Pfullendorf, Friedrichshafen, Heilbronn, Eislingen, Hollenbach und Pforzheim mehr als eine pro forma auf dem Papier existierende mit Guangzhou (die nicht mal 2-3 Jahre überlebt hat). Man muss sich ja nicht allem außerhalb verschließen, natürlich gibt es auch bundesweit Potenziale die erschlossen werden können, aber die Fokussierung würde ich da erstmal auf Land & Bund legen. Ist aber sicher ein Thema über das man seitenlang diskutieren kann.
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#162
08.04.2021 - 14:15 Uhr
Zitat von Tsubasa1893

Jobst hat sich in der Fußballbranche sicher ein gewisses Renommee erarbeitet. Allerdings geht es mir auch so, dass ich da bei einigem was Schalke in den letzten Jahren so vermarktungstechnisch getrieben hat eher mit den Augen gerollt habe.

Zitat von RunSTR1893

vom Vermarktungsumsatz immer schon sehr weit oben mitspielt, auch international. Und genau das ist seit Jahren eines der größten Probleme beim VfB. Hier einen Fachmann und global vernetzten Marketer im Vorstand zu haben, ist mE eine (oft unterschätzte) Schlüsselposition für eine nachhaltig erfolgreiche, wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Vereins

Wir brauchen einen Mann, der das Vermarktungs-Potenzial (regional, national & international) beim VfB endlich mal ausschöpft


Ich habe mal nur einen kurzen Punkt aus deinem Beitrag heraus gegriffen.
Wo wir natürlich konform gehen ist die Sache Richtung Marke, CI, Außendarstellung etc. Da hat sich in meinen Augen unter Hitz als VV schon sehr viel zum Guten gewendet. Ich verspreche mir da natürlich auch von Kaufmann nochmal neue Impulse.
Woran sich die Geister und unsere Meinungen wohl scheiden ist das Thema "international". Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt (Bayern und mit Abstrichen Dortmund mal ausgenommen). "farmers league" hört man da nicht selten. Da sind Premier League gesamt und die Topteams aus Spanien & Italien plus PSG einfach die attraktiven "Marken".
Daher würde ich da auf einen anderen Ansatz setzen.
Der VfB hat - sicher auch bedingt durch die Inhalte - eine sehr bescheidene Followerzahl in den sozialen Medien. Je ca. 500.000 auf Facebook und Twitter, 300.000 auf Instagram und 40.000 auf YouTube. Sicherlich mit Schnittmengen untereinander. Ebenso unter den ~70.000 Mitgliedern und den ~50-60.000 Stadionbesuchern. Das Land Baden-Württemberg hat ~11 Millionen Einwohner, selbst wenn man die ca. 2-3 Millionen die ich relativ klar ins Einzugsgebiet der badischen Proficlubs ziehen würde bleibt da noch genug ungenutzte Masse. Selbst der württembergische Fußballverband allein hat rund eine halbe Million Mitglieder unter sich.
Ich denke es ist relativ klar worauf ich hinaus will. Salopp gesagt sollte man erstmal schauen, dass auf den Bolzplätzen von Hohenlohe bis zum Bodensee wieder die VfB-Trikots dominieren. Da liegt in meinen Augen noch zur Genüge ungenutztes Potenzial. Zunächst sollte in meinen Augen der Fokus darauf liegen erst wieder eine wirklich starke regionale Marke zu werden. Mittel- bis langfristig bringen dir meiner Meinung nach wirklich gelebte Kooperationen wie z.B. mit den Satelittenclubs aus Pfullendorf, Friedrichshafen, Heilbronn, Eislingen, Hollenbach und Pforzheim mehr als eine pro forma auf dem Papier existierende mit Guangzhou (die nicht mal 2-3 Jahre überlebt hat). Man muss sich ja nicht allem außerhalb verschließen, natürlich gibt es auch bundesweit Potenziale die erschlossen werden können, aber die Fokussierung würde ich da erstmal auf Land & Bund legen. Ist aber sicher ein Thema über das man seitenlang diskutieren kann.


Interessante Gedanken! Ich dachte damals bei Ganghzou (schreibt man das so? augen-zuhalten ) gedacht, dass das doch mit Sicherheit ein Verlustgeschäft ist. International interessiert sich doch niemand für einen Verein der in den letzten 5 Jahren zwischen 2. Liga und Abstiegskampf in der 1. Liga pendelt. Selbst bei Platzierungen im Mittelfeld (mittelfristiges Ziel des VfB) bleibt das internationale Interesse sehr gering.

Ich finde auch, dass man sich lokal - und damit meine ich sowohl Baden als auch Schwaben - besser aufstellen sollte und diesen Markt zuerst erschließen/erweitern sollte.

Ich selbst komme aus Baden und kenne mehr VfB-Fans als Fans von Freiburg, Karlsruhe oder Hoffenheim addiert. Da ist genug Potential.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mauer1893 am 08.04.2021 um 14:16 Uhr bearbeitet
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#163
08.04.2021 - 14:28 Uhr
Zitat von Tsubasa1893
Text
Wenn du mal ein Buch schreibst, werde ich es mir definitiv kaufen. Die Qualität deiner Beiträge - und das nicht nur wenn es um Scouting-Reports von Talenten aus der 3. maltesischen Liga geht - ist bestechend und jedes Mal sehr interessant zu lesen. Großes Dankeschön für deine Beteiligung hier auf tm.de. Du hast mich als Fan daumen-hoch
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#164
08.04.2021 - 14:50 Uhr
Zitat von Tsubasa1893

Salopp gesagt sollte man erstmal schauen, dass auf den Bolzplätzen von Hohenlohe bis zum Bodensee wieder die VfB-Trikots dominieren.

Da gehe ich grundsätzlich sofort mit. Sehe es gerade hier in meiner Heimat Heilbronn - Hoffenheim-Plakate findet man an wirklich JEDER Bushaltestelle, vom VfB kann man lediglich einige CC97-Graffitis und Aufkleber bestaunen. Das ist ein Armutszeugnis. Ich hatte tatsächlich auch nicht daran gedacht, als Aufsteiger nächstes Jahr den asiatischen Markt zu erobern. Meine Aufzählung "regional, national, international" war auch chronologisch gemeint und vor allem auf lange Sicht. Um an solche Dinge denken zu können, müsste man logischerweise erst mal den regionalen Zugang verstärken. Dann muss man in Deutschland weg vom Image des Chaos-Vereins, sondern hin zum frischen, dynamischen Club, der auf junge Spieler setzt, die attraktiven und modernen Fußball bieten und dabei optimalerweise noch einige heimische Jungs integrieren. Das ist Grundlage, um global denken zu können. Mag auch sein, dass ich da zu schnell bin, aber in ein paar Jahren lässt sich einiges erreichen und dann sollte man auch die sich bietenden Möglichkeiten nutzen, um den Anschluss nicht wieder auf Jahre zu verlieren.

Zitat von Tsubasa1893

Der VfB hat - sicher auch bedingt durch die Inhalte - eine sehr bescheidene Followerzahl in den sozialen Medien.

Das ist etwas, das mich sehr ärgert - es gibt wirklich große Chancen und tolle Formate, die das digitale Marketing in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Der VfB gab in den letzten Jahren nach außen mE ein sehr veraltetes Bild ab, was überhaupt nicht zu dem sportlichen Leitbild passt. Das hat nicht mal etwas mit "regional" zu tun, sondern mit einer strategischen Ausrichtung im Marketing und einem konsistenten CI, welches zeitgemäß und zugeschnitten auf die Vereinsphilosophie (jung, frisch, modern) ist. Das ist auch einfach ein Feeling, das ein Verein (auch bei anderen Fans) erzeugen sollte. Das wird häufig unterschätzt. Das gelingt nur mit sportlichem "Erfolg", aber eben dann auch nur, wenn man eine attraktive, authentische und v.a. identitätsstiftende Außendarstellung gestaltet. Und hier ist viel mehr drin beim VfB. Es wurde aber deutlich besser unter Hitz, das stimmt natürlich.

Zitat von Tsubasa1893

Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt.

Auch richtig. Ich möchte uns da auch nicht mit Bayern, Dortmund oder PSG vergleichen. Ich finde leider die Quelle nicht mehr (meine, es war der "Kicker"), aber es gab unlängst eine Auflistung innerhalb der Bundesliga mit den jeweiligen Umsätzen aus der internationalen Vermarktung. Da waren wir eben extrem deutlich hinter z.B. Schalke, was natürlich auch an unserem Jahr 2. Liga lag. Allerdings lässt sich auf Dauer schon ein gewisses Interesse und eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich lenken. Hierzu gehören einige Begleitumstände (bspw. ein, zwei asiatische Nationalspieler, erfrischender Fußball in einem europäischen Wettbewerb, namhafte regionale Partner/Sponsoren mit weltweiten Kontakten, ein besonders spannendes Konzept, etc. - alles nur exemplarisch gemeint). Es muss - wie bei allen Maßnahmen in einem Proficlub - die sportliche Voraussetzung (Erfolg) gegeben sein. Aber ich denke, dass es auch nicht ewig so bleiben muss, dass die Bundesliga soweit abgeschlagen hinter den anderen Ligen bleibt, in Italien kann man ein Lied davon singen. Wer weiß, wie es in 5-7 Jahren aussieht im internationalen Fußball. England und Spanien werden weiterhin führend sein, aber, dass die Buli aufholt und auch global größeres Interesse hervorruft, halte ich nicht für ausgeschlossen. Und dann gut aufgestellt zu sein und auf ein nachhaltig angelegtes Netzwerk und Marketing aufzubauen ist ja nicht verkehrt. Das funktioniert aber NUR, wenn man vorher begreift, dass um einen rum und dann auch innerhalb des eigenen Landes noch so viel Potenzial zu wecken ist und dieses dann auch bedient. Aber auf dieses Image, das man sich dann nun schaffen würde, kann man später auch weitreichender aufbauen. Kurzum - ich würde mich auch klar auf die Region fokussieren, aber ich würde nicht den Fehler machen, sich langfristig nicht auch so aufzustellen (personell und vereinsstrategisch), dass man den Club auch über die Grenzen hinweg bekannter machen und vermarkten könnte. Aber das ist Zukunftsmusik und funktioniert ohnehin nur, wenn beim VfB vieles in den nächsten Jahren ähnlich läuft wie aktuell (deswegen auch gerade ein guter Zeitpunkt).
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#165
08.04.2021 - 15:24 Uhr
Zitat von Tsubasa1893
Woran sich die Geister und unsere Meinungen wohl scheiden ist das Thema "international". Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt (Bayern und mit Abstrichen Dortmund mal ausgenommen). "farmers league" hört man da nicht selten. Da sind Premier League gesamt und die Topteams aus Spanien & Italien plus PSG einfach die attraktiven "Marken".
Daher würde ich da auf einen anderen Ansatz setzen.


Zum Thema internationales Interesse kann ich noch eine kleine Anekdote aus meinem Auslandssemester in Mexiko (2011/12) beitragen. Damals hingen dort in den einschlägigen Buden für gefälschte Trikots, aus Europa - neben den großen Spaniern, Italienern und Engländern - auch immer zwei Trikots aus Deutschland: Bayern und - der VfB! Wirklich jeder fußballinteressierte dort kannte uns und fand uns sympathisch.

Der Grund liegt auf der Hand: mit Pardo und Oso, dann zu der Zeit eben auch Maza hatten wir bekannte einheimische Spieler im Kader. Ausgenutzt haben wir dieses Potenzial in Mexiko dann aber nicht. Als ich 2015 nochmals dort war, war der VfB wieder aus den Läden (und den Köpfen) verschwunden. Es hat mich ungemein aufgeregt, warum man damals nicht alles dran gesetzt hat, Chicharito zu holen (als er nach LEV ging), um weiter an Präsenz zu gewinnen.

Ich denke, dass ein ähnliches Vorgehen auch in anderen Ländern möglich sein sollte und somit ein regionales Interesse auch in fremden Ländern aufbaubar wäre. Natürlich muss man nicht gleich Barca und Real angreifen, und den kompletten Asiatischen Markt ins Visier nehmen, aber sich international in der zweiten Reihe zu positionieren wäre sicherlich schon möglich.

Sebstverständlich ändert das aber nichts daran, dass wir auch direkt vor der Haustür erst mal unsere Hausaufgaben machen müssen. Wenn ich bei uns im Schwarzwald durchs Dorf gehe, dann sehe ich hier hauptsächlich Bayern (sicherlich auch bedingt durch Kimmich). Ich krieg da regelmäßig einen Hass auf die Eltern, wie man seine Kinder so verlottern lassen kann...
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#166
09.04.2021 - 07:40 Uhr
Zitat von BK1893
Zitat von Tsubasa1893

Woran sich die Geister und unsere Meinungen wohl scheiden ist das Thema "international". Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt (Bayern und mit Abstrichen Dortmund mal ausgenommen). "farmers league" hört man da nicht selten. Da sind Premier League gesamt und die Topteams aus Spanien & Italien plus PSG einfach die attraktiven "Marken".
Daher würde ich da auf einen anderen Ansatz setzen.


Ich krieg da regelmäßig einen Hass auf die Eltern, wie man seine Kinder so verlottern lassen kann...


Spreche sie doch mal darauf an. "Nichts sagen ist ja auch nicht richtig" Verschlossen
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#167
09.04.2021 - 08:53 Uhr
Zitat von BK1893
Zitat von Tsubasa1893

Woran sich die Geister und unsere Meinungen wohl scheiden ist das Thema "international". Ich weiß aus erster Hand, dass die Bundesliga in ihrer Breite international keinen Hund hinterm Ofen hervorlockt (Bayern und mit Abstrichen Dortmund mal ausgenommen). "farmers league" hört man da nicht selten. Da sind Premier League gesamt und die Topteams aus Spanien & Italien plus PSG einfach die attraktiven "Marken".
Daher würde ich da auf einen anderen Ansatz setzen.


Zum Thema internationales Interesse kann ich noch eine kleine Anekdote aus meinem Auslandssemester in Mexiko (2011/12) beitragen. Damals hingen dort in den einschlägigen Buden für gefälschte Trikots, aus Europa - neben den großen Spaniern, Italienern und Engländern - auch immer zwei Trikots aus Deutschland: Bayern und - der VfB! Wirklich jeder fußballinteressierte dort kannte uns und fand uns sympathisch.

Der Grund liegt auf der Hand: mit Pardo und Oso, dann zu der Zeit eben auch Maza hatten wir bekannte einheimische Spieler im Kader. Ausgenutzt haben wir dieses Potenzial in Mexiko dann aber nicht. Als ich 2015 nochmals dort war, war der VfB wieder aus den Läden (und den Köpfen) verschwunden. Es hat mich ungemein aufgeregt, warum man damals nicht alles dran gesetzt hat, Chicharito zu holen (als er nach LEV ging), um weiter an Präsenz zu gewinnen.

Ich denke, dass ein ähnliches Vorgehen auch in anderen Ländern möglich sein sollte und somit ein regionales Interesse auch in fremden Ländern aufbaubar wäre. Natürlich muss man nicht gleich Barca und Real angreifen, und den kompletten Asiatischen Markt ins Visier nehmen, aber sich international in der zweiten Reihe zu positionieren wäre sicherlich schon möglich.

Sebstverständlich ändert das aber nichts daran, dass wir auch direkt vor der Haustür erst mal unsere Hausaufgaben machen müssen. Wenn ich bei uns im Schwarzwald durchs Dorf gehe, dann sehe ich hier hauptsächlich Bayern (sicherlich auch bedingt durch Kimmich). Ich krieg da regelmäßig einen Hass auf die Eltern, wie man seine Kinder so verlottern lassen kann...


Wir hatten damals mit Pardo eben auch den Spieler im Kader, der wahrscheinlich neben Marquez, Borgetti, Blanco und ggf. Franco der große mexikanische Star zu der Zeit war. Die Idee einfach einen Spieler aus einem Land zu verpflichten um dort die Markenpräsenz aufzubauen hatten schon einige Vereine: Wolfsburg vor ein paar Jahren mit diesem Chinesen (0 Buli Spiele) war wohl der offensichtlichste Move aller Zeiten.

Ansonsten muss da viel zusammenpassen, Chicharito war auch so ein Spieler dieses Kaliber, der wirklich im Heimatland da eine entsprechende Welle auslösen kann. Ähnlich wie aktuell ein Pulisic (USA), hat dem BVB einen unglaublichen Hype in den USA verschafft. Da hat dann der Reyna Transfer gut reingepasst und darauf aufzubauen. Da steckt definitiv ein Konzept dahinter.

Pardo & Osorio bleiben bis heute meine beiden Lieblingsspieler und war einfach eine geile Zeit. Auch wenn ich in irgendeiner Weise später noch Mexikaner getroffen habe konnten diese sich noch an Stuttgart erinnern. Immerhin sind wir ja auch mit einem eminent wichtigen Pardo im Herzen der Mannschaft deutscher Meister geworden. Und das ein Jahr nach der WM im eigenen Land, wo es auch viele Mexikaner nach Stuttgart verschlagen hat (obwohl Mexico gar kein Spiel in Stuttgart hatte). Zumindest habe ich im Achtelfinale Mexico vs. Argentinien (nach unserem Spiel gegen Schweden) sehr viele Mexikaner in Stuttgart am Schlossplatz gesehen.

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I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered.
George Best
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#168
14.04.2021 - 15:55 Uhr
Nach Datenaffäre
VfB und Ex-Marketingchef einigen sich
VfB Stuttgart
vor 2 Stunden
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Der VfB Stuttgart und sein früherer Marketingleiter Uwe Fischer haben sich außergerichtlich geeinigt. Das teilte das Arbeitsgericht Stuttgart mit.
Pack es mal hier rein, es gab eine ausergerichtliche Einigung zwischen dem VfB & Ex Marketing Direktor Fischer, dieses Thema ist also endgültig erledigt

Die anderen Klagen laufen noch

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"Wir steigen ab und kommen nie wieder - aber wir haben Bruno Labbadia!"
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#169
15.04.2021 - 14:51 Uhr
Am Donnerstagmittag beschäftigte sich das Arbeitsgericht Stuttgart mit dem VfB Stuttgart. Stefan Heim, bis Februar Finanzvorstand der VfB AG, war gegen seine Abberufung durch den Aufsichtsrat vorgegangen. Der Termin war allerdings schnell zu Ende - und mit den Gründen der Kündigung befasste sich das Gericht erst gar nicht.
Diskutiert wurde lediglich die Frage, ob das Arbeitsgericht überhaupt zuständig ist für den Fall - es ging um die Rechtswegzuständigkeit. Nach Meinung der Richterin und der Vertreter des VfB Stuttgart ist es vielmehr das Landgericht, das für den Fall zuständig ist. Dorthin wird der Fall nun vermutlich verwiesen. Nach gut 15 Minuten war der Termin am Donnerstagmittag jedenfalls vorüber. Am Nachmittag steht ein weiterer VfB-Fall auf dem Plan des Arbeitsgerichts. Dann geht es um die Kündigung des ehemaligen Mediendirektors Oliver Schraft.
Prozess mit Heim wurde ans Landgericht verwiesen

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"Wir steigen ab und kommen nie wieder - aber wir haben Bruno Labbadia!"
Vorstand der VfB Stuttgart AG |#170
16.04.2021 - 05:15 Uhr
Heim läßt sich von der Bild ablichten wie er vorm Arbeitsgericht steht ,
da kann man mal sehen was das für däm........ Leute das sind .
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