Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
04.05.2014 - 08:57 Uhr
Zitat von Restless:
Es gibt vieles zu hinterfragen bei RB, nur nicht ihren sportlichen Erfolg.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Annahme durch die Fans, haben sie heute einen großen Zulauf.
Wenn RB erst einmal 1.BL spielt, werden viele Fans der umliegenden Vereine ( auch von Dynamo ) etwas neidisch nach Leipzig schauen. Dort sind sie aus den Nachwendeträumen endlich aufgewacht.
Viele Nicht-RB-Fans werden trotzdem zu den Punkt-und CL-Spielen pilgern, werden ihren Wismut bzw Dynamo-Schal zu Hause lassen und sich die Spiele vor Ort anschauen.
Ohne Geld funktioniert heute im Fussball nichts mehr, selbst junge Spieler aus der Region wollen gut bezahlt werden.
Wie der Adler es schon gesagt hat, ob wir es wollen oder nicht aber von RB können andere Vereine lernen. Und das muss schnell passieren, weil wenn RB erst einmal in der 1.BL spielt, werden sich die Sponsoren auf RB konzentrieren. Für Dynamo, Aue und für die anderen alle bleiben dann nur die kleinen Sponsoren übrig.
Das wird so kommen, zweifellos. Und eines ist jetzt schon vorhanden, Begeisterung.
Das, was zum sportlichen Erfolg zu sagen ist, kann ich ebenfalls nur unterstützen. Ich habe die Mannschaft jetzt 3 mal über 90 Minuten gesehen und jedes Mal haben die ein Feuerwerk abgebrannt. Insbesondere das schnelle und geradlinige Spiel nach vorn beeindruckt schon sehr.
Wenn wir gegen Darmstadt in der Reli spielen sollten, ist das auf jeden Fall die einfachere Aufgabe.
Aber nochmals zurück zum Geld. Zweifellos ist Geld sehr wichtig im Profifußball, aber es sind eben auch die Vereinsstrukturen, die wichtig sind. Je schmaler die Hirarchieebenen, desto mehr Gestaltungsspielraum wird eine Geschäftsführung haben. Ich denke, auch das ist eine der wesentlichsten Ursachen für unsere Probleme in der Vergangenheit und Gegenwart.
Es gibt vieles zu hinterfragen bei RB, nur nicht ihren sportlichen Erfolg.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Annahme durch die Fans, haben sie heute einen großen Zulauf.
Wenn RB erst einmal 1.BL spielt, werden viele Fans der umliegenden Vereine ( auch von Dynamo ) etwas neidisch nach Leipzig schauen. Dort sind sie aus den Nachwendeträumen endlich aufgewacht.
Viele Nicht-RB-Fans werden trotzdem zu den Punkt-und CL-Spielen pilgern, werden ihren Wismut bzw Dynamo-Schal zu Hause lassen und sich die Spiele vor Ort anschauen.
Ohne Geld funktioniert heute im Fussball nichts mehr, selbst junge Spieler aus der Region wollen gut bezahlt werden.
Wie der Adler es schon gesagt hat, ob wir es wollen oder nicht aber von RB können andere Vereine lernen. Und das muss schnell passieren, weil wenn RB erst einmal in der 1.BL spielt, werden sich die Sponsoren auf RB konzentrieren. Für Dynamo, Aue und für die anderen alle bleiben dann nur die kleinen Sponsoren übrig.
Das wird so kommen, zweifellos. Und eines ist jetzt schon vorhanden, Begeisterung.
Das, was zum sportlichen Erfolg zu sagen ist, kann ich ebenfalls nur unterstützen. Ich habe die Mannschaft jetzt 3 mal über 90 Minuten gesehen und jedes Mal haben die ein Feuerwerk abgebrannt. Insbesondere das schnelle und geradlinige Spiel nach vorn beeindruckt schon sehr.
Wenn wir gegen Darmstadt in der Reli spielen sollten, ist das auf jeden Fall die einfachere Aufgabe.
Aber nochmals zurück zum Geld. Zweifellos ist Geld sehr wichtig im Profifußball, aber es sind eben auch die Vereinsstrukturen, die wichtig sind. Je schmaler die Hirarchieebenen, desto mehr Gestaltungsspielraum wird eine Geschäftsführung haben. Ich denke, auch das ist eine der wesentlichsten Ursachen für unsere Probleme in der Vergangenheit und Gegenwart.
04.05.2014 - 09:15 Uhr
Zitat von Dynamo-68:
Kannst Du bitte nochmal kurz darlegen, was der von Dir vielgelobte Herr M. in seiner Amtszeit bewegt hat? Außer einem tränenreichen Abschiedsinterview mit kräftig Nachwaschen natürlich. Mir fehlt da grad die Erinnerung an hilfreiche Taten.
1. Er hat den Konsolidierungsweg fortgeführt und ca. 700.000 Euro an Überschuß ausgewiesen. Damit hat er unser Negativkapital um diesen Wert verringert. Und das vor dem Hintergrund erheblicher Strafzahlungen und einer gestiegenen Stadionmiete.
2. Durch sein kluges Agieren hat er uns den Hintern beim DFB gerettet (ich erinnere Fortführung des Klageweges).
3. Das Konzept zur Ablösung des Kölmel-Darlehens war in seinen Grundzügen vorhanden. Es wuren Gespräche mit Herrn Kölmel geführt. Beide kannten sich über 10 Jahre hinweg. Es gab quasi ein Vertrauensverhältnis.
4. Eine Konzeption für die Neugestaltung der Stadionverträge war vorhanden.
5. Herr Müller war der Einzige im Verein, der sich klar gegen ein destruktives Verhalten der Poblemfans ausgesprochen hat. Deshalb der unmissverständliche Hinweis des DFB, eine immer wiederkehrende Entschuldigung von C. Müller reiche ihm nicht aus, hier sind die Ultras genauso wie der Aufsichtsrat in der Pflicht (bis heute hat sich jedoch keiner von denen dazu geäußert).
Ach so, und dann meinten Teile des Aufsichtsrates, in der Geschäftstelle sei Chaos gewesen. Ich denke Christian M. war gerade beim Aufräumen, als ihn der Wachschutz vom Hof gejagt hat.
Und der Häuptling im Aufsichtsrat meinte sogar, dass der Müller an allem Schuld hat. Seit dem wird in Köln des T-Shirt, "der Müller hat Schuld" vertrieben. Das Ding soll ein echter Renner sein, bei der vielen Müllerei im Land.
Im Nachsatz meinte unser Paul im Übrigen, auch der vorherige Aufsichtsrat hat Schuld an unseren Problemen. Dem hat er aber leider selbst angehört und dieser Satz steht für sich. Ihm ist einfach nichts mehr hinzuzufügen.
Kannst Du bitte nochmal kurz darlegen, was der von Dir vielgelobte Herr M. in seiner Amtszeit bewegt hat? Außer einem tränenreichen Abschiedsinterview mit kräftig Nachwaschen natürlich. Mir fehlt da grad die Erinnerung an hilfreiche Taten.
1. Er hat den Konsolidierungsweg fortgeführt und ca. 700.000 Euro an Überschuß ausgewiesen. Damit hat er unser Negativkapital um diesen Wert verringert. Und das vor dem Hintergrund erheblicher Strafzahlungen und einer gestiegenen Stadionmiete.
2. Durch sein kluges Agieren hat er uns den Hintern beim DFB gerettet (ich erinnere Fortführung des Klageweges).
3. Das Konzept zur Ablösung des Kölmel-Darlehens war in seinen Grundzügen vorhanden. Es wuren Gespräche mit Herrn Kölmel geführt. Beide kannten sich über 10 Jahre hinweg. Es gab quasi ein Vertrauensverhältnis.
4. Eine Konzeption für die Neugestaltung der Stadionverträge war vorhanden.
5. Herr Müller war der Einzige im Verein, der sich klar gegen ein destruktives Verhalten der Poblemfans ausgesprochen hat. Deshalb der unmissverständliche Hinweis des DFB, eine immer wiederkehrende Entschuldigung von C. Müller reiche ihm nicht aus, hier sind die Ultras genauso wie der Aufsichtsrat in der Pflicht (bis heute hat sich jedoch keiner von denen dazu geäußert).
Ach so, und dann meinten Teile des Aufsichtsrates, in der Geschäftstelle sei Chaos gewesen. Ich denke Christian M. war gerade beim Aufräumen, als ihn der Wachschutz vom Hof gejagt hat.
Und der Häuptling im Aufsichtsrat meinte sogar, dass der Müller an allem Schuld hat. Seit dem wird in Köln des T-Shirt, "der Müller hat Schuld" vertrieben. Das Ding soll ein echter Renner sein, bei der vielen Müllerei im Land.
Im Nachsatz meinte unser Paul im Übrigen, auch der vorherige Aufsichtsrat hat Schuld an unseren Problemen. Dem hat er aber leider selbst angehört und dieser Satz steht für sich. Ihm ist einfach nichts mehr hinzuzufügen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 04.05.2014 um 09:32 Uhr bearbeitet
04.05.2014 - 10:16 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von BSGChemiker:
Zitat
Das Wesentliche an RB ist, dass der Sponsor/Inhaber solange Geld investiert wie der Verein als Marketinginstrument funktioniert und bis er auf eigenen Füßen steht und sich selbst trägt.
So wie sich Hoffenheim seit mehren Jahren selber tragen soll? :ugly
Man kann RB hassen oder lieben. Mir egal. Aber was du da sagst ist haarsträubender Unsinn. Merkste selber oder? Leipzig ist größte Stadt Ostdeutschlands. Hoffenheim ist ein Dorf. Ein sich selbst tragender Bundesligaverein ist in Leipzig keine Utopie.
Zitat von BSGChemiker:
Zitat
Das Wesentliche an RB ist, dass der Sponsor/Inhaber solange Geld investiert wie der Verein als Marketinginstrument funktioniert und bis er auf eigenen Füßen steht und sich selbst trägt.
So wie sich Hoffenheim seit mehren Jahren selber tragen soll? :ugly
Man kann RB hassen oder lieben. Mir egal. Aber was du da sagst ist haarsträubender Unsinn. Merkste selber oder? Leipzig ist größte Stadt Ostdeutschlands. Hoffenheim ist ein Dorf. Ein sich selbst tragender Bundesligaverein ist in Leipzig keine Utopie.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RobEarthman am 04.05.2014 um 10:30 Uhr bearbeitet
04.05.2014 - 10:26 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53:
Zitat von Dynamo-68:
Kannst Du bitte nochmal kurz darlegen, was der von Dir vielgelobte Herr M. in seiner Amtszeit bewegt hat? Außer einem tränenreichen Abschiedsinterview mit kräftig Nachwaschen natürlich. Mir fehlt da grad die Erinnerung an hilfreiche Taten.
1. Er hat den Konsolidierungsweg fortgeführt und ca. 700.000 Euro an Überschuß ausgewiesen. Damit hat er unser Negativkapital um diesen Wert verringert. Und das vor dem Hintergrund erheblicher Strafzahlungen und einer gestiegenen Stadionmiete.
2. Durch sein kluges Agieren hat er uns den Hintern beim DFB gerettet (ich erinnere Fortführung des Klageweges).
3. Das Konzept zur Ablösung des Kölmel-Darlehens war in seinen Grundzügen vorhanden. Es wuren Gespräche mit Herrn Kölmel geführt. Beide kannten sich über 10 Jahre hinweg. Es gab quasi ein Vertrauensverhältnis.
4. Eine Konzeption für die Neugestaltung der Stadionverträge war vorhanden.
5. Herr Müller war der Einzige im Verein, der sich klar gegen ein destruktives Verhalten der Poblemfans ausgesprochen hat. Deshalb der unmissverständliche Hinweis des DFB, eine immer wiederkehrende Entschuldigung von C. Müller reiche ihm nicht aus, hier sind die Ultras genauso wie der Aufsichtsrat in der Pflicht (bis heute hat sich jedoch keiner von denen dazu geäußert).
Ach so, und dann meinten Teile des Aufsichtsrates, in der Geschäftstelle sei Chaos gewesen. Ich denke Christian M. war gerade beim Aufräumen, als ihn der Wachschutz vom Hof gejagt hat.
Und der Häuptling im Aufsichtsrat meinte sogar, dass der Müller an allem Schuld hat. Seit dem wird in Köln des T-Shirt, "der Müller hat Schuld" vertrieben. Das Ding soll ein echter Renner sein, bei der vielen Müllerei im Land.
Im Nachsatz meinte unser Paul im Übrigen, auch der vorherige Aufsichtsrat hat Schuld an unseren Problemen. Dem hat er aber leider selbst angehört und dieser Satz steht für sich. Ihm ist einfach nichts mehr hinzuzufügen.
Ich glaube, der ehemalige AR M. war gemeint, nicht der ehemalige GF M. ;)
Zitat von Dynamo-68:
Kannst Du bitte nochmal kurz darlegen, was der von Dir vielgelobte Herr M. in seiner Amtszeit bewegt hat? Außer einem tränenreichen Abschiedsinterview mit kräftig Nachwaschen natürlich. Mir fehlt da grad die Erinnerung an hilfreiche Taten.
1. Er hat den Konsolidierungsweg fortgeführt und ca. 700.000 Euro an Überschuß ausgewiesen. Damit hat er unser Negativkapital um diesen Wert verringert. Und das vor dem Hintergrund erheblicher Strafzahlungen und einer gestiegenen Stadionmiete.
2. Durch sein kluges Agieren hat er uns den Hintern beim DFB gerettet (ich erinnere Fortführung des Klageweges).
3. Das Konzept zur Ablösung des Kölmel-Darlehens war in seinen Grundzügen vorhanden. Es wuren Gespräche mit Herrn Kölmel geführt. Beide kannten sich über 10 Jahre hinweg. Es gab quasi ein Vertrauensverhältnis.
4. Eine Konzeption für die Neugestaltung der Stadionverträge war vorhanden.
5. Herr Müller war der Einzige im Verein, der sich klar gegen ein destruktives Verhalten der Poblemfans ausgesprochen hat. Deshalb der unmissverständliche Hinweis des DFB, eine immer wiederkehrende Entschuldigung von C. Müller reiche ihm nicht aus, hier sind die Ultras genauso wie der Aufsichtsrat in der Pflicht (bis heute hat sich jedoch keiner von denen dazu geäußert).
Ach so, und dann meinten Teile des Aufsichtsrates, in der Geschäftstelle sei Chaos gewesen. Ich denke Christian M. war gerade beim Aufräumen, als ihn der Wachschutz vom Hof gejagt hat.
Und der Häuptling im Aufsichtsrat meinte sogar, dass der Müller an allem Schuld hat. Seit dem wird in Köln des T-Shirt, "der Müller hat Schuld" vertrieben. Das Ding soll ein echter Renner sein, bei der vielen Müllerei im Land.
Im Nachsatz meinte unser Paul im Übrigen, auch der vorherige Aufsichtsrat hat Schuld an unseren Problemen. Dem hat er aber leider selbst angehört und dieser Satz steht für sich. Ihm ist einfach nichts mehr hinzuzufügen.
Ich glaube, der ehemalige AR M. war gemeint, nicht der ehemalige GF M. ;)
04.05.2014 - 10:41 Uhr
@willi, ich weiß jetzt nicht so recht, was Du meinst. Ich beziehe mich in meinem Post auf das folgende Zitat (www.kicker.de):
Da Dynamo wenig fremde Hilfe findet, will man sich nun selbst zur Kasse bitten. Die Jahresbeiträge für die über 14.000 Mitglieder sollen durch Einmalzahlungen in den nächsten zwei Jahren auf jeweils rund 140 Euro verdoppelt werden, was allerdings im Herbst erst noch final beschlossen werden muss. Thomas Blümel, der Vorsitzende des fangesteuerten Aufsichtsrates, macht für die bedrohliche Situation vor allem den beurlaubten Geschäftsführer Christian Müller und den früheren Aufsichtsrat verantwortlich. Dem gehörte der Kommunalpolitiker allerdings selbst an.
Kann aber daran liegen, dass ich den ;) nicht richtig gedeutet habe.
Aber eins muß ich zu dem Zitat noch los werden. Wie armselig ist es eigentlich zu behaupten, DER oder DER hat Schuld, wenn man selbst nicht in der Lage ist, Aufgaben, die seit Jahren bekannt sind, schon weit vor einem C. Müller bekannt waren, einer schnellst möglichen Lösung zuzuführen, und man den Gremien die in der Verantwortung standen, schon damals angehört hat.
Ist das etwa Selbstkasteiung, was uns das Blümelchen mit seinem Zitat anbieten will, oder ist es die Antwort eines Biedermannes?
Man verzeihe mir das Abschweifen vom Thema, wir können gern weiter über die neu entstehende Fußballkathedrale des Ostens diskutieren, die aus diesen oder jenen Gründen direkt vor unserer eigenen Haustür entsteht, oder darüber, wie wir Strohengel und Co. aus unserem Stadion hinwegfegen wollen, wenn es uns gelingen sollte unseren Abstand zu Bielefeld zu halten oder sogar auszubauen. Wie gesagt, ich bin da vollkommen offen.
Da Dynamo wenig fremde Hilfe findet, will man sich nun selbst zur Kasse bitten. Die Jahresbeiträge für die über 14.000 Mitglieder sollen durch Einmalzahlungen in den nächsten zwei Jahren auf jeweils rund 140 Euro verdoppelt werden, was allerdings im Herbst erst noch final beschlossen werden muss. Thomas Blümel, der Vorsitzende des fangesteuerten Aufsichtsrates, macht für die bedrohliche Situation vor allem den beurlaubten Geschäftsführer Christian Müller und den früheren Aufsichtsrat verantwortlich. Dem gehörte der Kommunalpolitiker allerdings selbst an.
Kann aber daran liegen, dass ich den ;) nicht richtig gedeutet habe.
Aber eins muß ich zu dem Zitat noch los werden. Wie armselig ist es eigentlich zu behaupten, DER oder DER hat Schuld, wenn man selbst nicht in der Lage ist, Aufgaben, die seit Jahren bekannt sind, schon weit vor einem C. Müller bekannt waren, einer schnellst möglichen Lösung zuzuführen, und man den Gremien die in der Verantwortung standen, schon damals angehört hat.
Ist das etwa Selbstkasteiung, was uns das Blümelchen mit seinem Zitat anbieten will, oder ist es die Antwort eines Biedermannes?
Man verzeihe mir das Abschweifen vom Thema, wir können gern weiter über die neu entstehende Fußballkathedrale des Ostens diskutieren, die aus diesen oder jenen Gründen direkt vor unserer eigenen Haustür entsteht, oder darüber, wie wir Strohengel und Co. aus unserem Stadion hinwegfegen wollen, wenn es uns gelingen sollte unseren Abstand zu Bielefeld zu halten oder sogar auszubauen. Wie gesagt, ich bin da vollkommen offen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 04.05.2014 um 11:11 Uhr bearbeitet
04.05.2014 - 10:54 Uhr
du hast das Interview von Mackenroth gebracht, darauf die nachfrage von dynamo68, was dieser in seiner Amtszeit als AR gleistet hat... (glaube ich zumindest)
04.05.2014 - 11:03 Uhr
Zitat von dynamo_willi:
du hast das Interview von Mackenroth gebracht, darauf die nachfrage von dynamo68, was dieser in seiner Amtszeit als AR gleistet hat... (glaube ich zumindest)
Kann sein, dass er das meint. Nun, die Arbeit eines Herrn Mackenroths habe ich nicht so hoch gepriesen. Ich weiß nur, dass er an einer neuen Satzung für den Verein gearbeitet hat, und das soll seiner Aussage gemäß einer Majestätsbeleidigung nah gekommen sein, was mich nicht unbedingt wundern würde.
du hast das Interview von Mackenroth gebracht, darauf die nachfrage von dynamo68, was dieser in seiner Amtszeit als AR gleistet hat... (glaube ich zumindest)
Kann sein, dass er das meint. Nun, die Arbeit eines Herrn Mackenroths habe ich nicht so hoch gepriesen. Ich weiß nur, dass er an einer neuen Satzung für den Verein gearbeitet hat, und das soll seiner Aussage gemäß einer Majestätsbeleidigung nah gekommen sein, was mich nicht unbedingt wundern würde.
04.05.2014 - 11:11 Uhr
Zitat von RobEarthman:
Zitat von Cookie_Monster:
So wie sich Hoffenheim seit mehren Jahren selber tragen soll? :ugly
Man kann RB hassen oder lieben. Mir egal. Aber was du da sagst ist haarsträubender Unsinn. Merkste selber oder? Leipzig ist größte Stadt Ostdeutschlands. Hoffenheim ist ein Dorf. Ein sich selbst tragender Bundesligaverein ist in Leipzig keine Utopie.
Der in Hoffenheim auch nicht.
Wenn du auf die größe der Stadt hinaus willst, zielt dein Argument entweder auf den Einzugsbereich der Zuschauer oder den der Sponsoren.
Zu erstgenannten sei gesagt, dass die Hoffenheimer mit ihren Zuschauern nicht hinter anderen Vereinen der ersten Liga abfallen. Bis einschließlich Mainz (Platz 12 der Zuschauertabelle 1. Liga) sind alle von ungefähr derselben Größenordnung wie Hoffenheim: http://www.fussball24.de/fussball/1/110/111/1-bundesliga-statistik-zuschauertabelle.
Möglicherweise willst du auf den Einfluss der Zuschauereinnahmen hinaus. Es ist die Frage, ob das, was Leipzig an Mehrzuschauern gegenüber Hoffenheim hätte, bei steigender medialer Vermarktung und Fernsehgeldern, bei auf nationale Reichweite ausgelegten Hauptsponsoren, die entsprechend zahlen, überhaupt ins Gewicht fällt.
Zu letztgenannten sei gesagt, dass die Haupsponsoren (wobei ich den VfB mal ausnehme) (inter)national tätig sind und ihr sponsorship wohl kaum auf Grundlage einer regionalen Verwurzelung begreifen. Gut, Hopp tut es mit SAP. Doch bei unserer medialen Vernetzung kann man fragen, ob es hinsichtlich der Erreichbarkeit einer möglichst großen Zuschauermenge einen Unterschied macht, einen Erstligafußballverein in Hoffenheim oder in Leipzig zu sponsorn. Denn wenn nicht, dürfte Hoffenheim auch nach Hopps Ausstieg bzgl. des Hauptsponsors die Qual der Wahl haben.
Was Leipzig Hoffenheim marginal voraus haben könnte, ist das unmittelbare Umfeld von Nebensponsoren. Viele kleine fleißige Unternehmer aus dem eigenen Ort, die sich für kleinere fünfstellige Summen hier und da ne Bande leisten, auf die VIP setzen und hoffen, dass sich Gesprächspartner für die lass-uns-mal-am-Montag-telefonieren Gespräche finden. Das dürfte in Leipzig besser funktionieren als in Hoffenheim. Ob das nun so ein wahnsinniger Vorsprung ist, sei mal dahingestellt.
Etwas platt formuliert könnte man sagen, dass der gewaltige technische Fortschritt und steigende Einnahmen fernab der direkten Zuschauererlöse es möglich gemacht haben, aus jedem verschlafenen Provinznest eine Fußballhochburg zu machen.
Zitat von Cookie_Monster:
So wie sich Hoffenheim seit mehren Jahren selber tragen soll? :ugly
Man kann RB hassen oder lieben. Mir egal. Aber was du da sagst ist haarsträubender Unsinn. Merkste selber oder? Leipzig ist größte Stadt Ostdeutschlands. Hoffenheim ist ein Dorf. Ein sich selbst tragender Bundesligaverein ist in Leipzig keine Utopie.
Der in Hoffenheim auch nicht.
Wenn du auf die größe der Stadt hinaus willst, zielt dein Argument entweder auf den Einzugsbereich der Zuschauer oder den der Sponsoren.
Zu erstgenannten sei gesagt, dass die Hoffenheimer mit ihren Zuschauern nicht hinter anderen Vereinen der ersten Liga abfallen. Bis einschließlich Mainz (Platz 12 der Zuschauertabelle 1. Liga) sind alle von ungefähr derselben Größenordnung wie Hoffenheim: http://www.fussball24.de/fussball/1/110/111/1-bundesliga-statistik-zuschauertabelle.
Möglicherweise willst du auf den Einfluss der Zuschauereinnahmen hinaus. Es ist die Frage, ob das, was Leipzig an Mehrzuschauern gegenüber Hoffenheim hätte, bei steigender medialer Vermarktung und Fernsehgeldern, bei auf nationale Reichweite ausgelegten Hauptsponsoren, die entsprechend zahlen, überhaupt ins Gewicht fällt.
Zu letztgenannten sei gesagt, dass die Haupsponsoren (wobei ich den VfB mal ausnehme) (inter)national tätig sind und ihr sponsorship wohl kaum auf Grundlage einer regionalen Verwurzelung begreifen. Gut, Hopp tut es mit SAP. Doch bei unserer medialen Vernetzung kann man fragen, ob es hinsichtlich der Erreichbarkeit einer möglichst großen Zuschauermenge einen Unterschied macht, einen Erstligafußballverein in Hoffenheim oder in Leipzig zu sponsorn. Denn wenn nicht, dürfte Hoffenheim auch nach Hopps Ausstieg bzgl. des Hauptsponsors die Qual der Wahl haben.
Was Leipzig Hoffenheim marginal voraus haben könnte, ist das unmittelbare Umfeld von Nebensponsoren. Viele kleine fleißige Unternehmer aus dem eigenen Ort, die sich für kleinere fünfstellige Summen hier und da ne Bande leisten, auf die VIP setzen und hoffen, dass sich Gesprächspartner für die lass-uns-mal-am-Montag-telefonieren Gespräche finden. Das dürfte in Leipzig besser funktionieren als in Hoffenheim. Ob das nun so ein wahnsinniger Vorsprung ist, sei mal dahingestellt.
Etwas platt formuliert könnte man sagen, dass der gewaltige technische Fortschritt und steigende Einnahmen fernab der direkten Zuschauererlöse es möglich gemacht haben, aus jedem verschlafenen Provinznest eine Fußballhochburg zu machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Abbelbeebe am 04.05.2014 um 11:32 Uhr bearbeitet
04.05.2014 - 11:47 Uhr
Manche schreiben hier wohl ihre Doktorarbeit über die Bullen :ugly Da wäre mir an eurer Stelle meine Zeit zu schade . Nehmt es hin , sie sind da und die Reise wird weiter gehen . Anstatt hier Seitenweise den selben Käse zu posten , heute ist Spieltag, und Dynamo hat ganz andere Probleme als den reichen Onkel in Leipzig .
Durch diese ellenlangen Abhandlungen gebt ihr denen erst richtig eine Bühne ! :ugly
Durch diese ellenlangen Abhandlungen gebt ihr denen erst richtig eine Bühne ! :ugly
04.05.2014 - 12:06 Uhr
RobEarthman, ich weiß zwar nicht aus welcher Klasse du aus der Schule entlassen wurdest. BERLIN ist die größte Stadt Ostdeutschlands
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