Ultrà Sankt Pauli
26.06.2007 - 14:22 Uhr
03.04.2010 - 13:28 Uhr
mal hand aufs st. paulianer herz:
das was usp sich erlaubt, ist die größte frechheit die es in diesem verein je gegeben hat!
ich war in bremen (dfb-pokal) da haben sich unsere "fans" schon daneben benommen, dann die feuerwerkskörper in rostock und jetzt diese aktion gegen dfb, dfl und littmann.
zum heimspiel gegen rostock
1. USP setzt sich für fanrechte ein... protestiert dafür... (so weit so gut)
aber sich bei diesem protest so INTOLERANT gegenüber den eigenen fans die nicht protestieren wollten zu verhalten ist ein WIEDERSPRUCH wenn man für FANRECHTE protestiert!!
2. USP ist miteinmal gegen corny littmann, den wahrscheinlich besten präsidenten den st. pauli jemals hatte. endlich hat st. pauli mal eine struktur und finanzielle sicherheit (hoffentlich auch in kürze ein neues stadion).
meine frage ist: "sollte man einen mann der so viel für den verein getan hat (erinnert ihr euch noch an die retteraktionen etc. wo st. pauli kurz vorm durchmarsch in liga 4 war) so runtermachen, nur weil er den rostockern (die sich IMMER daneben benommen haben) nur 500 karten zukommen lässt um die familien mit kindern und andere friedliche fans zu schützen??"
auf diese aussagen von mir sagten mir einige protestler "wir protestieren für fanrechte, weil wir schiss haben das wir auch so eine auflage für rostock kriegen." (der wortlaut war ein bisschen anders.
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!!
das was usp sich erlaubt, ist die größte frechheit die es in diesem verein je gegeben hat!
ich war in bremen (dfb-pokal) da haben sich unsere "fans" schon daneben benommen, dann die feuerwerkskörper in rostock und jetzt diese aktion gegen dfb, dfl und littmann.
zum heimspiel gegen rostock
1. USP setzt sich für fanrechte ein... protestiert dafür... (so weit so gut)
aber sich bei diesem protest so INTOLERANT gegenüber den eigenen fans die nicht protestieren wollten zu verhalten ist ein WIEDERSPRUCH wenn man für FANRECHTE protestiert!!
2. USP ist miteinmal gegen corny littmann, den wahrscheinlich besten präsidenten den st. pauli jemals hatte. endlich hat st. pauli mal eine struktur und finanzielle sicherheit (hoffentlich auch in kürze ein neues stadion).
meine frage ist: "sollte man einen mann der so viel für den verein getan hat (erinnert ihr euch noch an die retteraktionen etc. wo st. pauli kurz vorm durchmarsch in liga 4 war) so runtermachen, nur weil er den rostockern (die sich IMMER daneben benommen haben) nur 500 karten zukommen lässt um die familien mit kindern und andere friedliche fans zu schützen??"
auf diese aussagen von mir sagten mir einige protestler "wir protestieren für fanrechte, weil wir schiss haben das wir auch so eine auflage für rostock kriegen." (der wortlaut war ein bisschen anders.
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!!
03.04.2010 - 16:04 Uhr
Hat jemand heute die Bild gelesen?
Absolut lächerlich wie sie die Entschuldigung von USP darstellen...
Absolut lächerlich wie sie die Entschuldigung von USP darstellen...
03.04.2010 - 19:26 Uhr
Zitat von Zidane-5:
mal hand aufs st. paulianer herz: [...]
Du machst es dir aber sehr einfach. Ähnlich wie sandinista, alles was USP ist, ist böse bzw nicht gut und Corny hat die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Für den Anfang: Der USP ist nicht "auf einmal" gegen Corny. Schon vergessen was für Zoff es gab mit dem AR, dem Stadionnamenverkauf, den Millerntaler usw.? Viele dieser Aktionen wäre nicht ohne tatkräftige Unterstützung des USP zu stande gekommen (die Petition gegen den Verkauf des Stadionnamens kam meines erachtens z.B. direkt aus den Reihen des USP) und da war auch immer Corny mit das Ziel dessen. Man soll und darf natürlich nicht vergessen was unser jetziger Präsident für unseren Verein leistet, aber war immer eine streitbare Persönlichkeit und wird das aller voraussicht nach auch immer bleiben.
Ich hab wenig Lust die Ereignisse damals in Warnemünde-Süd (oder auch Duisburg) wieder aufzuwärmen, aber es war mit ziemlicher Sicherheit nicht der USP der da zündelte. Einzig die Frage warum diese Fangruppierung dort nicht eingegriffen hat, ist offen und meiner Meinung nach diskussionswürdig.
Zitat
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
Doch, genau das wird uns nämlich auch erwarten. Das Verbot/die Berschränkung der Zulassung von Gästefans beruhte nämlich auf keinem aktuellen Anlass. Es stand lediglich die Befürchtung im Raum das etwas passieren könnte. Vielleicht sogar nicht ganz zu unrecht, aber wenn also schon der Verdacht reicht, dann werden wir demnächst auch nicht mit nach Berlin, Dresden, Köln, München, Cottbus, Hannover, Braunschweig und und und fahren dürfen.
Zitat
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
Auch hier lässt du meiner Meinung nach deinem Unmut zum falschen Zeitpunkt freien lauf (oder hast du die Stellungnahme nicht gelesen?). Ich fand, dass der Brief ein erster Schritt in diese Richtung war und du schlägst einfach diese Tür wieder zu? Sorry, aber damit machst du dich auch nicht besser als die Leute vom USP.
Zitat
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!! Dein Fazit klingt für mich sehr nach sippenhaft. Und wo die hinführt haben wir ja letzten Sonntag auf der Süd gesehen...
mal hand aufs st. paulianer herz: [...]
Du machst es dir aber sehr einfach. Ähnlich wie sandinista, alles was USP ist, ist böse bzw nicht gut und Corny hat die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Für den Anfang: Der USP ist nicht "auf einmal" gegen Corny. Schon vergessen was für Zoff es gab mit dem AR, dem Stadionnamenverkauf, den Millerntaler usw.? Viele dieser Aktionen wäre nicht ohne tatkräftige Unterstützung des USP zu stande gekommen (die Petition gegen den Verkauf des Stadionnamens kam meines erachtens z.B. direkt aus den Reihen des USP) und da war auch immer Corny mit das Ziel dessen. Man soll und darf natürlich nicht vergessen was unser jetziger Präsident für unseren Verein leistet, aber war immer eine streitbare Persönlichkeit und wird das aller voraussicht nach auch immer bleiben.
Ich hab wenig Lust die Ereignisse damals in Warnemünde-Süd (oder auch Duisburg) wieder aufzuwärmen, aber es war mit ziemlicher Sicherheit nicht der USP der da zündelte. Einzig die Frage warum diese Fangruppierung dort nicht eingegriffen hat, ist offen und meiner Meinung nach diskussionswürdig.
Zitat
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
Doch, genau das wird uns nämlich auch erwarten. Das Verbot/die Berschränkung der Zulassung von Gästefans beruhte nämlich auf keinem aktuellen Anlass. Es stand lediglich die Befürchtung im Raum das etwas passieren könnte. Vielleicht sogar nicht ganz zu unrecht, aber wenn also schon der Verdacht reicht, dann werden wir demnächst auch nicht mit nach Berlin, Dresden, Köln, München, Cottbus, Hannover, Braunschweig und und und fahren dürfen.
Zitat
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
Auch hier lässt du meiner Meinung nach deinem Unmut zum falschen Zeitpunkt freien lauf (oder hast du die Stellungnahme nicht gelesen?). Ich fand, dass der Brief ein erster Schritt in diese Richtung war und du schlägst einfach diese Tür wieder zu? Sorry, aber damit machst du dich auch nicht besser als die Leute vom USP.
Zitat
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!! Dein Fazit klingt für mich sehr nach sippenhaft. Und wo die hinführt haben wir ja letzten Sonntag auf der Süd gesehen...
03.04.2010 - 21:08 Uhr
Zitat von Tobster:
Zitat von Zidane-5:
mal hand aufs st. paulianer herz: [...]
Du machst es dir aber sehr einfach. Ähnlich wie sandinista, alles was USP ist, ist böse bzw nicht gut und Corny hat die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Für den Anfang: Der USP ist nicht "auf einmal" gegen Corny. Schon vergessen was für Zoff es gab mit dem AR, dem Stadionnamenverkauf, den Millerntaler usw.? Viele dieser Aktionen wäre nicht ohne tatkräftige Unterstützung des USP zu stande gekommen (die Petition gegen den Verkauf des Stadionnamens kam meines erachtens z.B. direkt aus den Reihen des USP) und da war auch immer Corny mit das Ziel dessen. Man soll und darf natürlich nicht vergessen was unser jetziger Präsident für unseren Verein leistet, aber war immer eine streitbare Persönlichkeit und wird das aller voraussicht nach auch immer bleiben.
Ich hab wenig Lust die Ereignisse damals in Warnemünde-Süd (oder auch Duisburg) wieder aufzuwärmen, aber es war mit ziemlicher Sicherheit nicht der USP der da zündelte. Einzig die Frage warum diese Fangruppierung dort nicht eingegriffen hat, ist offen und meiner Meinung nach diskussionswürdig.
Zitat
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
Doch, genau das wird uns nämlich auch erwarten. Das Verbot/die Berschränkung der Zulassung von Gästefans beruhte nämlich auf keinem aktuellen Anlass. Es stand lediglich die Befürchtung im Raum das etwas passieren könnte. Vielleicht sogar nicht ganz zu unrecht, aber wenn also schon der Verdacht reicht, dann werden wir demnächst auch nicht mit nach Berlin, Dresden, Köln, München, Cottbus, Hannover, Braunschweig und und und fahren dürfen.
Zitat
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
Auch hier lässt du meiner Meinung nach deinem Unmut zum falschen Zeitpunkt freien lauf (oder hast du die Stellungnahme nicht gelesen?). Ich fand, dass der Brief ein erster Schritt in diese Richtung war und du schlägst einfach diese Tür wieder zu? Sorry, aber damit machst du dich auch nicht besser als die Leute vom USP.
Zitat
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!! Dein Fazit klingt für mich sehr nach sippenhaft. Und wo die hinführt haben wir ja letzten Sonntag auf der Süd gesehen...
! :cool
Zitat von Zidane-5:
mal hand aufs st. paulianer herz: [...]
Du machst es dir aber sehr einfach. Ähnlich wie sandinista, alles was USP ist, ist böse bzw nicht gut und Corny hat die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Für den Anfang: Der USP ist nicht "auf einmal" gegen Corny. Schon vergessen was für Zoff es gab mit dem AR, dem Stadionnamenverkauf, den Millerntaler usw.? Viele dieser Aktionen wäre nicht ohne tatkräftige Unterstützung des USP zu stande gekommen (die Petition gegen den Verkauf des Stadionnamens kam meines erachtens z.B. direkt aus den Reihen des USP) und da war auch immer Corny mit das Ziel dessen. Man soll und darf natürlich nicht vergessen was unser jetziger Präsident für unseren Verein leistet, aber war immer eine streitbare Persönlichkeit und wird das aller voraussicht nach auch immer bleiben.
Ich hab wenig Lust die Ereignisse damals in Warnemünde-Süd (oder auch Duisburg) wieder aufzuwärmen, aber es war mit ziemlicher Sicherheit nicht der USP der da zündelte. Einzig die Frage warum diese Fangruppierung dort nicht eingegriffen hat, ist offen und meiner Meinung nach diskussionswürdig.
Zitat
solange man den st. pauli fanblock nicht mit randale, bengalos oder sonstigen aktionen in verbindung setzt wird uns so etwas nie passieren!!
Doch, genau das wird uns nämlich auch erwarten. Das Verbot/die Berschränkung der Zulassung von Gästefans beruhte nämlich auf keinem aktuellen Anlass. Es stand lediglich die Befürchtung im Raum das etwas passieren könnte. Vielleicht sogar nicht ganz zu unrecht, aber wenn also schon der Verdacht reicht, dann werden wir demnächst auch nicht mit nach Berlin, Dresden, Köln, München, Cottbus, Hannover, Braunschweig und und und fahren dürfen.
Zitat
meine lieben mitpaulianer von USP: wenn ihr die befürchtung habt das soetwas zur regel werden könnte, gerade auf unsere fans bezogen. dann arbeitet doch mal an eurem verhalten statt blind zu protestieren.
Auch hier lässt du meiner Meinung nach deinem Unmut zum falschen Zeitpunkt freien lauf (oder hast du die Stellungnahme nicht gelesen?). Ich fand, dass der Brief ein erster Schritt in diese Richtung war und du schlägst einfach diese Tür wieder zu? Sorry, aber damit machst du dich auch nicht besser als die Leute vom USP.
Zitat
fazit: wer scheiße baut, darf nicht ins stadion und das ist verdammtnochmal richtig GEIL!! Dein Fazit klingt für mich sehr nach sippenhaft. Und wo die hinführt haben wir ja letzten Sonntag auf der Süd gesehen...
! :cool
03.04.2010 - 21:15 Uhr
Also der Brief ist sicherlich ein Anfang. Aber an diesen Anfang hätte zuallererst eine dicke Entschuldigung gehört! Und die ist meiner Meinung deutlich zu kurz gekommen und es wird hauptsächlich versucht sich zu verteidigen, für eine Aktion, die unterm Strich einfach Scheiße gelaufen ist.
Diese Stadionverbot Anhänger wünsche ich dass sie mal neben einem ***** en stehen der ein Bengalo anzündet und auch eines kriegen, weil sie daneben standen.
Das Leute die (wiederholt oder richtig schlimme) Scheiße bauen eines kriegen - ok. Aber dass bei den Stadionverboten jedes Recht und jeder Charakter eines Rechtsstaat unterlaufen wird, ist nicht ok. Diese Verbote werden präventiv, für zweifelhaft ausgewählte Gruppen ausgesprochen, ohne dass sich jeder der eines bekommt auch tatsächlich irgendetwas getan hat. Und ich bin mir noch nichtmal über die Rechtsmittel sicher die man dagegen einlegen kann... Natürlich kann man viele "Störenfriede" verdrängen, wenn man einfach große Mengen ausschließt. Aber das sind für mich einfach inakzeptable Methoden, und solange diese Standardmäßig zur Anwendung kommen, werde ich weiterhin ein strikter Gegner dieser Praxis sein.
Diese Stadionverbot Anhänger wünsche ich dass sie mal neben einem ***** en stehen der ein Bengalo anzündet und auch eines kriegen, weil sie daneben standen.
Das Leute die (wiederholt oder richtig schlimme) Scheiße bauen eines kriegen - ok. Aber dass bei den Stadionverboten jedes Recht und jeder Charakter eines Rechtsstaat unterlaufen wird, ist nicht ok. Diese Verbote werden präventiv, für zweifelhaft ausgewählte Gruppen ausgesprochen, ohne dass sich jeder der eines bekommt auch tatsächlich irgendetwas getan hat. Und ich bin mir noch nichtmal über die Rechtsmittel sicher die man dagegen einlegen kann... Natürlich kann man viele "Störenfriede" verdrängen, wenn man einfach große Mengen ausschließt. Aber das sind für mich einfach inakzeptable Methoden, und solange diese Standardmäßig zur Anwendung kommen, werde ich weiterhin ein strikter Gegner dieser Praxis sein.
05.04.2010 - 20:19 Uhr
Die "Ultra-vs-Normalo"-Diskussion geht bei uns auch grad wieder los. Ich glaub das wird sich niemals ändern :-)
Seht zu, dass ihr in Dusseldorf gewinnt!
Seht zu, dass ihr in Dusseldorf gewinnt!
07.04.2010 - 20:36 Uhr
Sooo, jetzt muss ich auch endlich Stellung zur Stellungnahme der USP nehmen.
Ein so klares Eingeständnis einen Fehler gemacht zu haben, hätte ich nicht erwartet. Respekt. Sehr gefreut hat mich auch, das die Darstellung, wie es zur Blockade gekommen ist. Richtig geil auch das Bekenntnis sich nicht als Elite zu verstehen und die Respektbezeugung für andere Teile der Fanszene.
Die USP hat die Hand zur Versöhnung gereicht und den von Sven Brux eingeforderten Dialog eingeleitet.
Ein so klares Eingeständnis einen Fehler gemacht zu haben, hätte ich nicht erwartet. Respekt. Sehr gefreut hat mich auch, das die Darstellung, wie es zur Blockade gekommen ist. Richtig geil auch das Bekenntnis sich nicht als Elite zu verstehen und die Respektbezeugung für andere Teile der Fanszene.
Die USP hat die Hand zur Versöhnung gereicht und den von Sven Brux eingeforderten Dialog eingeleitet.
08.04.2010 - 08:16 Uhr
Zitat von kiezpirat:
Sooo, jetzt muss ich auch endlich Stellung zur Stellungnahme der USP nehmen.
Ein so klares Eingeständnis einen Fehler gemacht zu haben, hätte ich nicht erwartet. Respekt. Sehr gefreut hat mich auch, das die Darstellung, wie es zur Blockade gekommen ist. Richtig geil auch das Bekenntnis sich nicht als Elite zu verstehen und die Respektbezeugung für andere Teile der Fanszene.
Die USP hat die Hand zur Versöhnung gereicht und den von Sven Brux eingeforderten Dialog eingeleitet.
bist Du betrunken gewesen? :( :D
Sooo, jetzt muss ich auch endlich Stellung zur Stellungnahme der USP nehmen.
Ein so klares Eingeständnis einen Fehler gemacht zu haben, hätte ich nicht erwartet. Respekt. Sehr gefreut hat mich auch, das die Darstellung, wie es zur Blockade gekommen ist. Richtig geil auch das Bekenntnis sich nicht als Elite zu verstehen und die Respektbezeugung für andere Teile der Fanszene.
Die USP hat die Hand zur Versöhnung gereicht und den von Sven Brux eingeforderten Dialog eingeleitet.
bist Du betrunken gewesen? :( :D
04.08.2010 - 10:00 Uhr
Zitat
Der FC St. Pauli ist auf Kuschelkurs Süd
St. Paulis Präsidium im Dialog mit der aktiven Fanszene - Anhänger behalten die Privilegien, Sven Brux ist offizielles Bindeglied.
Die Emotionen waren hochgekocht. Der Vorfall vom 28. März, als Mitglieder der Ultras Sankt Pauli (USP) vor und zu Beginn des Spiels gegen Rostock Tausende Zuschauer am Zugang zu ihren Plätzen auf die Südtribüne gehindert hatten, sorgte nicht nur innerhalb des FC St. Pauli für große Aufregung. Was als breite Solidaritätsbekundung für die ausgesperrten Gästefans gedacht war und im Streit endete, ließ im großen Gemeinschaftsgebilde FC St. Pauli Risse aufbrechen, die sich längst abgezeichnet hatten. Gegenseitig warfen sich Vereinsvertreter und Aktivisten aus der Fanszene fehlende Kommunikationsbereitschaft, Engstirnigkeit und mangelndes Verständnis für die Gegenseite vor. Der damalige Präsident drohte gar mit rechtlichen Schritten: "Wir prüfen, inwieweit es sich um den Tatbestand der Freiheitsberaubung handelt", sagte Corny Littmann und kündigte Fanladen und USP am 16. April den kompletten Entzug der 2006 im gemeinsamen Projekt "Ab in den Süden" gegebenen Privilegien an.
Man muss diese Vergangenheit kennen, um die Bedeutung des für die nächste Woche vereinbarten Treffens zwischen Präsidium und Ständigem Fanausschuss richtig einordnen zu können. "Es gibt jetzt regelmäßige Treffen", sagt Justus Peltzer, hauptamtlicher Mitarbeiter im Fanladen, "wir haben das neue Präsidium vor ein paar Wochen eingeladen. Es konnte ja nicht sein, dass wir nicht mehr miteinander reden." Und es ist nicht das erste Mal, dass Peltzer und andere Fanvertreter mit der neuen Führungs-Troika um Stefan Orth zusammensitzen. Am 21. Juni fand die erste Begegnung statt. "Das war das Startsignal", findet Peltzer. "Ein kommunikativer Neuanfang", erinnert sich Vizepräsident Bernd-Georg Spies. "Das Klima hat sich verändert. Man nimmt sich wieder gegenseitig ernst", lobt auch Tilman M. Brauns, Mitglied des Fanclubsprecherrats.
Von den Drohungen der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Auch in der kommenden Saison werden Fans Sonderrechte wie den USP-Verkaufsstand, Lagerräume für Fahnen und Fanutensilien, Arbeitskarten zum Vorbereiten von Choreografien und den Abverkauf des Fanzines "Übersteiger" genießen. Und auch das größte Privileg, die Verwaltung von etwa 2000 Stehplatzdauerkarten für die Südtribüne sowie 600 Einzeltickets pro Partie, bleibt in der Hand von Fanladen und USP. Kommunikation statt Repression, das Präsidium hat den Kuschelkurs eingeschlagen. Spies erklärt die Motivation: "Es hat intern schon genügend reinigende, klärende Diskussionen gegeben. Da muss das Präsidium jetzt nicht noch altväterliche Bestrafungsaktionen vornehmen." Je nach Dringlichkeit und Bedarf will man sich nun treffen, mindestens aber alle drei Monate zum konstruktiven Gedankenaustausch.
Neuer St.-Pauli-Podcast auf abendblatt.de
Stets mit dabei in der Runde ist seit dem 21. Juni auch Sven Brux. Der Sicherheitsbeauftragte und ehemalige Fanbeauftragte des Klubs fungiert vor und nach den Treffen in einer Mittlerrolle als Regulativ. "Er ist das Bindeglied. Wir sprechen das Präsidium über Sven an, und er trägt Dinge aus dem Präsidium an uns heran", erklärt Peltzer. Die Irritationen und Missverständnisse der vergangenen Jahre soll es nicht mehr geben. Auch deshalb nicht, weil die Treffen protokolliert werden. "Reibungspunkte gab es bislang allerdings noch keine", sagt Peltzer.
Auch für das Treffen in der kommenden Woche droht kein Konfliktpotenzial. Der erste Kompromiss wurde im Rahmen der "Härtefall-Regelung" bereits geschlossen. Zahlreiche Dauerkartenbesitzer waren im Februar beim von 6500 Interessierten völlig überlaufenen Erwerb von Berechtigungsscheinen für die 2000 Südtribünen-Dauerkarten leer ausgegangen, nachdem sich einige Konkurrenten vorgedrängelt hatten. Diese Fans erhalten nachträglich Karten, wenn sie Vereinsmitglied sind und bereits 2009/10 und 2006/07 ein Abo-Ticket hatten. Das Kontingent wird Fanladen, USP und dem Verein entnommen - jeweils zu einem Drittel.
http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1588474/Der-FC-St-Pauli-ist-auf-Kuschelkurs-Sued.html
Klingt für mich sehr danach: "Bald sind Präsidenschaftswahlen und dann will ich mir das bloß nicht mit der USP versauen deswegen lassen wir das wie immer mal lieber mit der Strafe."
Finde ich wenn ich ehrlich bin zum kotzen. Ich bin kein großer Fan der USP, will sie aber auch nicht aus dem Stadion haben. Trozdem sind sie ein Grund warum ich nicht in die Süd gehe sondern eher auf die Gegengrade. Und jetzt behalten diese Leute die vor wenigen Monaten andere Fans massiv bedrängt haben ihre Sonderrechte. Da schlägt mein Rechtsempfinden alarm. :/:
Der FC St. Pauli ist auf Kuschelkurs Süd
St. Paulis Präsidium im Dialog mit der aktiven Fanszene - Anhänger behalten die Privilegien, Sven Brux ist offizielles Bindeglied.
Die Emotionen waren hochgekocht. Der Vorfall vom 28. März, als Mitglieder der Ultras Sankt Pauli (USP) vor und zu Beginn des Spiels gegen Rostock Tausende Zuschauer am Zugang zu ihren Plätzen auf die Südtribüne gehindert hatten, sorgte nicht nur innerhalb des FC St. Pauli für große Aufregung. Was als breite Solidaritätsbekundung für die ausgesperrten Gästefans gedacht war und im Streit endete, ließ im großen Gemeinschaftsgebilde FC St. Pauli Risse aufbrechen, die sich längst abgezeichnet hatten. Gegenseitig warfen sich Vereinsvertreter und Aktivisten aus der Fanszene fehlende Kommunikationsbereitschaft, Engstirnigkeit und mangelndes Verständnis für die Gegenseite vor. Der damalige Präsident drohte gar mit rechtlichen Schritten: "Wir prüfen, inwieweit es sich um den Tatbestand der Freiheitsberaubung handelt", sagte Corny Littmann und kündigte Fanladen und USP am 16. April den kompletten Entzug der 2006 im gemeinsamen Projekt "Ab in den Süden" gegebenen Privilegien an.
Man muss diese Vergangenheit kennen, um die Bedeutung des für die nächste Woche vereinbarten Treffens zwischen Präsidium und Ständigem Fanausschuss richtig einordnen zu können. "Es gibt jetzt regelmäßige Treffen", sagt Justus Peltzer, hauptamtlicher Mitarbeiter im Fanladen, "wir haben das neue Präsidium vor ein paar Wochen eingeladen. Es konnte ja nicht sein, dass wir nicht mehr miteinander reden." Und es ist nicht das erste Mal, dass Peltzer und andere Fanvertreter mit der neuen Führungs-Troika um Stefan Orth zusammensitzen. Am 21. Juni fand die erste Begegnung statt. "Das war das Startsignal", findet Peltzer. "Ein kommunikativer Neuanfang", erinnert sich Vizepräsident Bernd-Georg Spies. "Das Klima hat sich verändert. Man nimmt sich wieder gegenseitig ernst", lobt auch Tilman M. Brauns, Mitglied des Fanclubsprecherrats.
Von den Drohungen der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Auch in der kommenden Saison werden Fans Sonderrechte wie den USP-Verkaufsstand, Lagerräume für Fahnen und Fanutensilien, Arbeitskarten zum Vorbereiten von Choreografien und den Abverkauf des Fanzines "Übersteiger" genießen. Und auch das größte Privileg, die Verwaltung von etwa 2000 Stehplatzdauerkarten für die Südtribüne sowie 600 Einzeltickets pro Partie, bleibt in der Hand von Fanladen und USP. Kommunikation statt Repression, das Präsidium hat den Kuschelkurs eingeschlagen. Spies erklärt die Motivation: "Es hat intern schon genügend reinigende, klärende Diskussionen gegeben. Da muss das Präsidium jetzt nicht noch altväterliche Bestrafungsaktionen vornehmen." Je nach Dringlichkeit und Bedarf will man sich nun treffen, mindestens aber alle drei Monate zum konstruktiven Gedankenaustausch.
Neuer St.-Pauli-Podcast auf abendblatt.de
Stets mit dabei in der Runde ist seit dem 21. Juni auch Sven Brux. Der Sicherheitsbeauftragte und ehemalige Fanbeauftragte des Klubs fungiert vor und nach den Treffen in einer Mittlerrolle als Regulativ. "Er ist das Bindeglied. Wir sprechen das Präsidium über Sven an, und er trägt Dinge aus dem Präsidium an uns heran", erklärt Peltzer. Die Irritationen und Missverständnisse der vergangenen Jahre soll es nicht mehr geben. Auch deshalb nicht, weil die Treffen protokolliert werden. "Reibungspunkte gab es bislang allerdings noch keine", sagt Peltzer.
Auch für das Treffen in der kommenden Woche droht kein Konfliktpotenzial. Der erste Kompromiss wurde im Rahmen der "Härtefall-Regelung" bereits geschlossen. Zahlreiche Dauerkartenbesitzer waren im Februar beim von 6500 Interessierten völlig überlaufenen Erwerb von Berechtigungsscheinen für die 2000 Südtribünen-Dauerkarten leer ausgegangen, nachdem sich einige Konkurrenten vorgedrängelt hatten. Diese Fans erhalten nachträglich Karten, wenn sie Vereinsmitglied sind und bereits 2009/10 und 2006/07 ein Abo-Ticket hatten. Das Kontingent wird Fanladen, USP und dem Verein entnommen - jeweils zu einem Drittel.
http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1588474/Der-FC-St-Pauli-ist-auf-Kuschelkurs-Sued.html
Klingt für mich sehr danach: "Bald sind Präsidenschaftswahlen und dann will ich mir das bloß nicht mit der USP versauen deswegen lassen wir das wie immer mal lieber mit der Strafe."
Finde ich wenn ich ehrlich bin zum kotzen. Ich bin kein großer Fan der USP, will sie aber auch nicht aus dem Stadion haben. Trozdem sind sie ein Grund warum ich nicht in die Süd gehe sondern eher auf die Gegengrade. Und jetzt behalten diese Leute die vor wenigen Monaten andere Fans massiv bedrängt haben ihre Sonderrechte. Da schlägt mein Rechtsempfinden alarm. :/:
04.08.2010 - 10:13 Uhr
Zitat von StPauliHinni:
Klingt für mich sehr danach: "Bald sind Präsidenschaftswahlen und dann will ich mir das bloß nicht mit der USP versauen deswegen lassen wir das wie immer mal lieber mit der Strafe."
Finde ich wenn ich ehrlich bin zum kotzen. Ich bin kein großer Fan der USP, will sie aber auch nicht aus dem Stadion haben. Trozdem sind sie ein Grund warum ich nicht in die Süd gehe sondern eher auf die Gegengrade. Und jetzt behalten diese Leute die vor wenigen Monaten andere Fans massiv bedrängt haben ihre Sonderrechte. Da schlägt mein Rechtsempfinden alarm. :/:
Keine Sorge, Corny war auch nie auf Kuschelkurs mit dem USP und ist trotzdem immer zum Präsidenten gewählt worden. Die Mehrheit der Vereinsmitglied stellt nämlich nicht der USP. Insofern ist die Linie des Präsidiums darauf wohl nicht zurück zu führen.
Mir scheint eher, dass der Artikel mal wieder USP, Fanladen und Fanclubsprecherrat durcheinander schwurbelt. Da sollte man schon etwas genauer hinsehen, wer, was, wann und wo welche Privilegien behält/zurück bekommt. Das ist bestimmt nicht alles auf den "bösen USP" zurück zu führen. Und, dass sowohl Fanladen, als auch USP und Verein jetzt Karten aus ihren Kontingent zur Verfügung stellen, damit eben die die bei der letztmaligen Kartenvergabe regelrecht durch die Vordrängler besch*** worden sind auch Karten bekommen, finde ich hervorragend.
Insgesamt finde ich, dass man da anscheinend einen guten Weg für das weitere Miteinander gefunden hat.
Klingt für mich sehr danach: "Bald sind Präsidenschaftswahlen und dann will ich mir das bloß nicht mit der USP versauen deswegen lassen wir das wie immer mal lieber mit der Strafe."
Finde ich wenn ich ehrlich bin zum kotzen. Ich bin kein großer Fan der USP, will sie aber auch nicht aus dem Stadion haben. Trozdem sind sie ein Grund warum ich nicht in die Süd gehe sondern eher auf die Gegengrade. Und jetzt behalten diese Leute die vor wenigen Monaten andere Fans massiv bedrängt haben ihre Sonderrechte. Da schlägt mein Rechtsempfinden alarm. :/:
Keine Sorge, Corny war auch nie auf Kuschelkurs mit dem USP und ist trotzdem immer zum Präsidenten gewählt worden. Die Mehrheit der Vereinsmitglied stellt nämlich nicht der USP. Insofern ist die Linie des Präsidiums darauf wohl nicht zurück zu führen.
Mir scheint eher, dass der Artikel mal wieder USP, Fanladen und Fanclubsprecherrat durcheinander schwurbelt. Da sollte man schon etwas genauer hinsehen, wer, was, wann und wo welche Privilegien behält/zurück bekommt. Das ist bestimmt nicht alles auf den "bösen USP" zurück zu führen. Und, dass sowohl Fanladen, als auch USP und Verein jetzt Karten aus ihren Kontingent zur Verfügung stellen, damit eben die die bei der letztmaligen Kartenvergabe regelrecht durch die Vordrängler besch*** worden sind auch Karten bekommen, finde ich hervorragend.
Insgesamt finde ich, dass man da anscheinend einen guten Weg für das weitere Miteinander gefunden hat.
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