Transferpolitik
20.08.2009 - 19:51 Uhr
06.07.2010 - 09:47 Uhr
Zitat von kypdurron:
Zum Einen muss ich sagen, finde ich es gut, von der Absteiger-Weichei-Truppe nur das zu behalten, was man auch wirklich noch haben will. Man kann nach so einer desolaten Saison nicht einfach so tun als wäre nichts gewesen und alle die nett und lie*p* sind dürfen bleiben, nur der Arne der ist zu teuer und muss weg oder so. Nein, man muss konzeptionell eine neue Mannschaft aufstellen und dazu gehört auch, (große) Teile der alten nicht zu behalten.
Ob es die richtigen Teile sind, die man behalten hat, darüber kann man streiten - wobei es mir als konzeptionell tätiger Verantworltlicher auch relativ wurscht wäre ob alle im Vorfeld nachvollziehen können, was ich mache, solange ich davon überzeugt bin. Wichtig ist, dass es am Ende passt. Ob nun Janker oder Stein, das kann man diskutieren, bringt aber m.E. nicht wirklich viel ... waren beides keine Überflieger bisher.
Nicht streiten kann man darüber, dass man wohl nicht GLEICHZEITIG mit Spielern wie Raffael, Hubnik, Kobi, Lell, Friend, Ebert und evtl. Ramos und Kacar in die 2. Liga gehen kann UND sich daneben noch Backups der Größenordnung Stein und Nicu hält. Das dürfte selbst diesen Etat sprengen, der für Zweitligaverhältnisse schon ziemlich voluminös ist. Wer also Backups fordert, die diese Größenordnung haben, soll auch sagen, dass er dafür 2-4 'Stars' weniger begrüßen würde (ja ich weiss, auf Lell und Friend glauben viele verzichten zu können ;) )
kann man so stehen lassen!
Die Backups, die noch kommen sollten/werden, wenn man in der Vorbereitung erkennt, dass die Spieler, die als Backup gedacht sind (vor allem unsere eigenen Perspektivspieler) nicht den sehr hohen Anforderungen entsprechen, muss man vor allem finanziell überlegen, was man braucht.
Dies liegt vornehmlich daran für welche Position man diesen Backup braucht. und wie verletzungsanfällig die Nr.1 auf dieser Position ist (ein Backup für Kacar müsste mehr Qualität haben, als ein Backup für einen Spieler, der über Jahre hinweg kaum (oder nur kurze Zeit) verletzt ist/war) ...
Ein Beispiel:
Für die IV und das DM könnten 30+Jahre alte Spieler verpflichtet werden, da auf diesen Positionen weniger das läuferische (im Speziellen die Sprintfähigkeit) gefordert sind, denn Übersicht und gutes Stellungsspiel. Das sieht man an Spielern wie Kobi, die sicherlich nicht mehr die Spritzigkeit und Sprintstärke früherer Tage haben, aber über die Erfahrung kriegt er trotzdem die Bälle für die junge Spieler (viel) mehr laufen müssen.
Diese 30+Spieler sind deutlich günstiger, bringen viel Erfahrung mit (die meisten...)
Auf anderen Positionen sollte man von dieser Version absehen, da eben dort genau diese läuferischen Fähigkeiten gefordert sind und andere Fähigkeiten wie Stellungsspiel zu vernachlässigen sind. Dort sollte man auf jüngere Spieler setzen, die dann natürlich teurer sind.
Man kann ein "neues" Team nicht ausschließlich mit Perspektivspielern bestücken, da sie viel zu teuer und "unsicher" in der Planung sind (klar, ältere Spieler können auch floppen, aber bei ihnen können die Leistungen über Jahre analysiert werden und die Chancen und Risiken besser bewertet werden...). Deswegen hat man wahrscheinlich auch Mijatovic den Vorzug vor Sinke gegeben. Mijatovic ist nicht der "Überverteidiger" aber er ist über Jahre hinweg sehr konstant, auch unter massiven Druck (Abstiegskampf etc.) und hat sich keine nennenswerten Fehler geleistet... Ebenso bei Kobi!
Bei beiden kann man erwarten, dass sie sich von medialem Druck wenig beeinflussen lassen und das wird sehr wichtig sein (sowohl was positive als auch negative Kritik angeht, sie heben nicht ab, aber sie lassen auch nciht demoralisieren...) zwei solche "Ruhepole" im Team zu haben.
Deswegen macht die "ausgewogene" Kaderzusammenstellung sehr viel Sinn...
Zum Einen muss ich sagen, finde ich es gut, von der Absteiger-Weichei-Truppe nur das zu behalten, was man auch wirklich noch haben will. Man kann nach so einer desolaten Saison nicht einfach so tun als wäre nichts gewesen und alle die nett und lie*p* sind dürfen bleiben, nur der Arne der ist zu teuer und muss weg oder so. Nein, man muss konzeptionell eine neue Mannschaft aufstellen und dazu gehört auch, (große) Teile der alten nicht zu behalten.
Ob es die richtigen Teile sind, die man behalten hat, darüber kann man streiten - wobei es mir als konzeptionell tätiger Verantworltlicher auch relativ wurscht wäre ob alle im Vorfeld nachvollziehen können, was ich mache, solange ich davon überzeugt bin. Wichtig ist, dass es am Ende passt. Ob nun Janker oder Stein, das kann man diskutieren, bringt aber m.E. nicht wirklich viel ... waren beides keine Überflieger bisher.
Nicht streiten kann man darüber, dass man wohl nicht GLEICHZEITIG mit Spielern wie Raffael, Hubnik, Kobi, Lell, Friend, Ebert und evtl. Ramos und Kacar in die 2. Liga gehen kann UND sich daneben noch Backups der Größenordnung Stein und Nicu hält. Das dürfte selbst diesen Etat sprengen, der für Zweitligaverhältnisse schon ziemlich voluminös ist. Wer also Backups fordert, die diese Größenordnung haben, soll auch sagen, dass er dafür 2-4 'Stars' weniger begrüßen würde (ja ich weiss, auf Lell und Friend glauben viele verzichten zu können ;) )
kann man so stehen lassen!
Die Backups, die noch kommen sollten/werden, wenn man in der Vorbereitung erkennt, dass die Spieler, die als Backup gedacht sind (vor allem unsere eigenen Perspektivspieler) nicht den sehr hohen Anforderungen entsprechen, muss man vor allem finanziell überlegen, was man braucht.
Dies liegt vornehmlich daran für welche Position man diesen Backup braucht. und wie verletzungsanfällig die Nr.1 auf dieser Position ist (ein Backup für Kacar müsste mehr Qualität haben, als ein Backup für einen Spieler, der über Jahre hinweg kaum (oder nur kurze Zeit) verletzt ist/war) ...
Ein Beispiel:
Für die IV und das DM könnten 30+Jahre alte Spieler verpflichtet werden, da auf diesen Positionen weniger das läuferische (im Speziellen die Sprintfähigkeit) gefordert sind, denn Übersicht und gutes Stellungsspiel. Das sieht man an Spielern wie Kobi, die sicherlich nicht mehr die Spritzigkeit und Sprintstärke früherer Tage haben, aber über die Erfahrung kriegt er trotzdem die Bälle für die junge Spieler (viel) mehr laufen müssen.
Diese 30+Spieler sind deutlich günstiger, bringen viel Erfahrung mit (die meisten...)
Auf anderen Positionen sollte man von dieser Version absehen, da eben dort genau diese läuferischen Fähigkeiten gefordert sind und andere Fähigkeiten wie Stellungsspiel zu vernachlässigen sind. Dort sollte man auf jüngere Spieler setzen, die dann natürlich teurer sind.
Man kann ein "neues" Team nicht ausschließlich mit Perspektivspielern bestücken, da sie viel zu teuer und "unsicher" in der Planung sind (klar, ältere Spieler können auch floppen, aber bei ihnen können die Leistungen über Jahre analysiert werden und die Chancen und Risiken besser bewertet werden...). Deswegen hat man wahrscheinlich auch Mijatovic den Vorzug vor Sinke gegeben. Mijatovic ist nicht der "Überverteidiger" aber er ist über Jahre hinweg sehr konstant, auch unter massiven Druck (Abstiegskampf etc.) und hat sich keine nennenswerten Fehler geleistet... Ebenso bei Kobi!
Bei beiden kann man erwarten, dass sie sich von medialem Druck wenig beeinflussen lassen und das wird sehr wichtig sein (sowohl was positive als auch negative Kritik angeht, sie heben nicht ab, aber sie lassen auch nciht demoralisieren...) zwei solche "Ruhepole" im Team zu haben.
Deswegen macht die "ausgewogene" Kaderzusammenstellung sehr viel Sinn...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von herthinho2310 am 06.07.2010 um 10:00 Uhr bearbeitet
06.07.2010 - 09:57 Uhr
Zitat von matchpoint:
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Zitat
Transferpolitik ist eine feine Sache.
Das Wort "Transferpolitik" wird im Duden und dem Wörterbuch umfangreich beschrieben.
Transferpolitik besteht aus 15 Buchstaben,
davon 5 Selbstlaute (a, e, o, i, i)
und 10 Konsonanten (T, r, n, s, f, r, p, l, t, k).
In umgekehrter Reihenfolge ergibt es das Wort: kitiloprefsnarT
http://www.wort-suche.com/index.php?query=Transferpolitik&action=search
Zitat
Suchergebnis für „transferpolitik”
0 Treffer in der Duden-Suche
0 Treffer im Produktkatalog
0 Treffer auf der Website
0 Treffer im Newsletterarchiv
0 Treffer im Pressebereich
http://www.duden.de/suche/?suchwort=transferpolitik&suchbereich=mixed&btnSearch.x=0&btnSearch.y=0
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Zitat
Transferpolitik ist eine feine Sache.
Das Wort "Transferpolitik" wird im Duden und dem Wörterbuch umfangreich beschrieben.
Transferpolitik besteht aus 15 Buchstaben,
davon 5 Selbstlaute (a, e, o, i, i)
und 10 Konsonanten (T, r, n, s, f, r, p, l, t, k).
In umgekehrter Reihenfolge ergibt es das Wort: kitiloprefsnarT
http://www.wort-suche.com/index.php?query=Transferpolitik&action=search
Zitat
Suchergebnis für „transferpolitik”
0 Treffer in der Duden-Suche
0 Treffer im Produktkatalog
0 Treffer auf der Website
0 Treffer im Newsletterarchiv
0 Treffer im Pressebereich
http://www.duden.de/suche/?suchwort=transferpolitik&suchbereich=mixed&btnSearch.x=0&btnSearch.y=0
06.07.2010 - 09:58 Uhr
Zitat von matchpoint:
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Ich geb ja zu, bei Hertha ist das nicht so recht erkennbar...
Normalerweise hat man eine gewisses Konzept und nach diesem Konnzept (Politik) werden die Spieler verpflichtet.
Kurz und überspitzt dargestellt:
Bspw. Favre wollte junge, polyvalente und spielintelligente Spieler mit Wiederverkaufswert verpflichten, um den Fußball nach seinen Vorstellungen spielen zu lassen
Andere Vereine sehen sich als Ausbildungsvereine an, die junge, unbekannte Spieler verpflichten um diese rauszubringen und später gewinnbringend zu verkaufen.
Bei anderen( z.B. Real, Bayern...) werden bzw. sollten internationale Topstars verpflichtet werden....
König Otto wollte gerne große, verheiratete Spieler im Kader haben.
Wenn man das Konzept ( unabhängig vom Trainer) weiter verfolgt als Verein/Unternehmen, kann man schon von Politik sprechen.
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Ich geb ja zu, bei Hertha ist das nicht so recht erkennbar...
Normalerweise hat man eine gewisses Konzept und nach diesem Konnzept (Politik) werden die Spieler verpflichtet.
Kurz und überspitzt dargestellt:
Bspw. Favre wollte junge, polyvalente und spielintelligente Spieler mit Wiederverkaufswert verpflichten, um den Fußball nach seinen Vorstellungen spielen zu lassen
Andere Vereine sehen sich als Ausbildungsvereine an, die junge, unbekannte Spieler verpflichten um diese rauszubringen und später gewinnbringend zu verkaufen.
Bei anderen( z.B. Real, Bayern...) werden bzw. sollten internationale Topstars verpflichtet werden....
König Otto wollte gerne große, verheiratete Spieler im Kader haben.
Wenn man das Konzept ( unabhängig vom Trainer) weiter verfolgt als Verein/Unternehmen, kann man schon von Politik sprechen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 06.07.2010 um 09:59 Uhr bearbeitet
06.07.2010 - 10:19 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Zitat von matchpoint:
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Ich zitiere mal wieder Wikipedia.
Zitat von wiki:
Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Politik
Demnach geht es in der Transferpolitik um das Erreichen von sportlichen Zielen durch Transfers. Wir reden also über die Politik der Transfers und nicht über politische Transfers.
Oder war das ironisch gemeint und ich habe den Smiley übersehen?
Ansonsten stimme ich dem Beitrag von kypdurron zu, wobei man natürlich die Transfers oder eben Nicht-Transfers von Ramos und Kacar abwarten muss. Sollte einer oder beide gehen, müssen diese Spieler adequat ersetzt werden, was doch ein ziemliches Risiko darstellt. Da könnte Preetz durchaus noch Fehler machen.
Edit: Santorin und Donhelli waren schneller, wobei Santorins Ausführungen natürlich genial sind. :p
Edit2: @Donhelli - Konzepte müssen nicht langfristig sein. Die Ziele für einen Monat können auch politisch sein, selbst, wenn die Politik heißt: "20 Mio verpulvern" :)
Ihr habt echt nichts zu tun, oder? ;)
Kritisiert lieber kypdurron und meinen Post , als euch mit "Definitonen" und "Dudeneinträgen" rumzuschlagen... Jeder weiß doch, worum es hier geht, oder?! :D
Zitat von matchpoint:
Blöde Frage mal von mir. Kann mir einer mal erklären, was an Transfers politisch ist. Habe ich nie verstanden.
Ich zitiere mal wieder Wikipedia.
Zitat von wiki:
Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Politik
Demnach geht es in der Transferpolitik um das Erreichen von sportlichen Zielen durch Transfers. Wir reden also über die Politik der Transfers und nicht über politische Transfers.
Oder war das ironisch gemeint und ich habe den Smiley übersehen?
Ansonsten stimme ich dem Beitrag von kypdurron zu, wobei man natürlich die Transfers oder eben Nicht-Transfers von Ramos und Kacar abwarten muss. Sollte einer oder beide gehen, müssen diese Spieler adequat ersetzt werden, was doch ein ziemliches Risiko darstellt. Da könnte Preetz durchaus noch Fehler machen.
Edit: Santorin und Donhelli waren schneller, wobei Santorins Ausführungen natürlich genial sind. :p
Edit2: @Donhelli - Konzepte müssen nicht langfristig sein. Die Ziele für einen Monat können auch politisch sein, selbst, wenn die Politik heißt: "20 Mio verpulvern" :)
Ihr habt echt nichts zu tun, oder? ;)
Kritisiert lieber kypdurron und meinen Post , als euch mit "Definitonen" und "Dudeneinträgen" rumzuschlagen... Jeder weiß doch, worum es hier geht, oder?! :D
06.07.2010 - 10:31 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Edit2: @Donhelli - Konzepte müssen nicht langfristig sein. Die Ziele für einen Monat können auch politisch sein, selbst, wenn die Politik heißt: "20 Mio verpulvern" :)
Doch nach meinen Verständnis schon.
Ein Konzept bzw. die Politik gibt die Rahmenbedingungen vor, über die ein Verein ein Profil erhalten kann.
Wir hatten vor drei Jahren, die einmalige die Möglichkeit , doch wurde dieses Konzept bzw. die Ausrichtung leider über den Haufen geworfen.
Edit2: @Donhelli - Konzepte müssen nicht langfristig sein. Die Ziele für einen Monat können auch politisch sein, selbst, wenn die Politik heißt: "20 Mio verpulvern" :)
Doch nach meinen Verständnis schon.
Ein Konzept bzw. die Politik gibt die Rahmenbedingungen vor, über die ein Verein ein Profil erhalten kann.
Wir hatten vor drei Jahren, die einmalige die Möglichkeit , doch wurde dieses Konzept bzw. die Ausrichtung leider über den Haufen geworfen.
06.07.2010 - 11:03 Uhr
... stimmt schon. Ich setze nie Smilies, weil ich hoffe, dass sich auch so Scherzhaftes vom Ernsten unterscheidenlässt.
06.07.2010 - 11:11 Uhr
Das ist eben das Kernproblem, dass bei Hertha alle 2 Jahre das Konzept komplett umgekrempelt wird, aber sich kaum ein Konzept in dieser Zeit realisieren lässt - ausser man hat einen Etat wie R. Madrid ...
06.07.2010 - 16:16 Uhr
Zitat von jap_de_mos:
Zitat von OpusLuciferi:
Zitat von SerbCon:
Du sagst es doch selber, Bundesliga und nicht 2. Liga... Es ist ja nicht so, dass ich Dich nicht verstehe, aber mit dem Abstieg hat dieses langfristige Konzept seinen Charme komplett verloren, zumindest vorerst.
Jedes Talent, dass uns auch mit Blick auf die 1. Liga weiterbringen würde, würde jeden Erstligisten uns vorziehen, es sei denn, wir könnten ihm die 2.Liga finanziell entschädigen
Nun ist es ja aber auch so, dass wir kein 0815-Zweitligist sind, sondern einer der (zumindest in der Öffentlichkeitsdarstellung und -wahrnehmung) nur mal kurz Urlaub von der Ersten nimmt. Gerade mit einem "doppelten Bodem" im Vertrag sollten sich doch hier reihenweise Talente anschleppen lassen, die die Spielpraxis in der 2. Liga mitnehmen und sich dann im nächsten Jahr in der ersten beweisen können (und dabei evtl. noch eine Ausstiegsklausel für den Nichtaufstieg haben).
Das Problem ist ja, dass diese Talente bei uns eben nciht mit der Spielpraxis rechnen können, die sonst für sie in der 2. Liga selbstverständlich sein sollte. Unsere erste Elf steht nahezu komplett, die Chance auf EInsätze scheint bei Nürnberg, Frankfurt & Co höher. Warum also sollte sich ein vielversprechendes Talent in der 2. Liga auf die Bank setzen??
Das ist ja eben die Crux ;) Verbaut man sich alle Kaderpositionen mit (vermeintlich) abgehalfterten Altstars, die die Jungen blockieren? Oder setzt man zu einem guten Prozentsatz auf Talente? Natürlich muss alles für den Aufstieg getan werden, denn noch so eine Gelegenheit mit einem derartigen Startkapital kommt so schnell nicht wieder. Andererseits ist doch gerade die 2. Liga eine unglaublich gute Gelegenheit, Taltente zu etablieren. Das ganze ist eben eine Frage der Kaderphilosophie und momentan sieht eben alles auf (erneut: vermeintlich) Nummer sicher aus.
Man mag von Favre halten was man möchte, aber bei ihm sind regelmäßig Spieler gekommen, die eine Wertsteigerung versprochen haben. Ein derartiges Konzept vermisse ich gerade sehr stark. Und auch die eigene Jugend, auf die angeblich ja so sehr gesetzt wird wird zweifelhaft abgespeist oder bekommt "erfahrene" Leute vor die Nase gesetzt.
Edit: Irgendwie hat TM gerade meinen halben Post geschluckt.
Zitat von OpusLuciferi:
Zitat von SerbCon:
Du sagst es doch selber, Bundesliga und nicht 2. Liga... Es ist ja nicht so, dass ich Dich nicht verstehe, aber mit dem Abstieg hat dieses langfristige Konzept seinen Charme komplett verloren, zumindest vorerst.
Jedes Talent, dass uns auch mit Blick auf die 1. Liga weiterbringen würde, würde jeden Erstligisten uns vorziehen, es sei denn, wir könnten ihm die 2.Liga finanziell entschädigen
Nun ist es ja aber auch so, dass wir kein 0815-Zweitligist sind, sondern einer der (zumindest in der Öffentlichkeitsdarstellung und -wahrnehmung) nur mal kurz Urlaub von der Ersten nimmt. Gerade mit einem "doppelten Bodem" im Vertrag sollten sich doch hier reihenweise Talente anschleppen lassen, die die Spielpraxis in der 2. Liga mitnehmen und sich dann im nächsten Jahr in der ersten beweisen können (und dabei evtl. noch eine Ausstiegsklausel für den Nichtaufstieg haben).
Das Problem ist ja, dass diese Talente bei uns eben nciht mit der Spielpraxis rechnen können, die sonst für sie in der 2. Liga selbstverständlich sein sollte. Unsere erste Elf steht nahezu komplett, die Chance auf EInsätze scheint bei Nürnberg, Frankfurt & Co höher. Warum also sollte sich ein vielversprechendes Talent in der 2. Liga auf die Bank setzen??
Das ist ja eben die Crux ;) Verbaut man sich alle Kaderpositionen mit (vermeintlich) abgehalfterten Altstars, die die Jungen blockieren? Oder setzt man zu einem guten Prozentsatz auf Talente? Natürlich muss alles für den Aufstieg getan werden, denn noch so eine Gelegenheit mit einem derartigen Startkapital kommt so schnell nicht wieder. Andererseits ist doch gerade die 2. Liga eine unglaublich gute Gelegenheit, Taltente zu etablieren. Das ganze ist eben eine Frage der Kaderphilosophie und momentan sieht eben alles auf (erneut: vermeintlich) Nummer sicher aus.
Man mag von Favre halten was man möchte, aber bei ihm sind regelmäßig Spieler gekommen, die eine Wertsteigerung versprochen haben. Ein derartiges Konzept vermisse ich gerade sehr stark. Und auch die eigene Jugend, auf die angeblich ja so sehr gesetzt wird wird zweifelhaft abgespeist oder bekommt "erfahrene" Leute vor die Nase gesetzt.
Edit: Irgendwie hat TM gerade meinen halben Post geschluckt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpusLuciferi am 06.07.2010 um 16:44 Uhr bearbeitet
06.07.2010 - 16:22 Uhr
*zauber*
06.07.2010 - 17:16 Uhr
Zitat
Das ist ja eben die Crux ;) Verbaut man sich alle Kaderpositionen mit (vermeintlich) abgehalfterten Altstars, die die Jungen blockieren? Oder setzt man zu einem guten Prozentsatz auf Talente? Natürlich muss alles für den Aufstieg getan werden, denn noch so eine Gelegenheit mit einem derartigen Startkapital kommt so schnell nicht wieder. Andererseits ist doch gerade die 2. Liga eine unglaublich gute Gelegenheit, Taltente zu etablieren. Das ganze ist eben eine Frage der Kaderphilosophie und momentan sieht eben alles auf (erneut: vermeintlich) Nummer sicher aus.
Man mag von Favre halten was man möchte, aber bei ihm sind regelmäßig Spieler gekommen, die eine Wertsteigerung versprochen haben. Ein derartiges Konzept vermisse ich gerade sehr stark. Und auch die eigene Jugend, auf die angeblich ja so sehr gesetzt wird wird zweifelhaft abgespeist oder bekommt "erfahrene" Leute vor die Nase gesetzt.
Regelmäßig ist gut. Ramos und Kacar ja, Aber die Wertsteigerung bei Chermiti, Bengttson oder Kaka muss mir irgendwie entgangen sein.
Mit Raffa, Ronny, Ebert, Lustenberger und Hubnik hat man nicht gerade alte Säcke an Bord, Beichler steht scheinbar bereits in Warteposition.
Lell, Mijatovic (oder wie der sich schreibt) und Friend würde ich nun auch nicht unbedingt als abgehalfterte "Altstars" bezeichnen. Aerts ist zwar schon etwas älter, ist aber erstens beim TW nicht so dramatisch und zweitens m.E. Platzhalter für den künftigen Burchert.
Weiterhin bin ich überzeugt das man einen, fest eingeplanten, Aufstieg nicht umsetzen kann wenn man mit 5 Nachwuchstalenten aufläuft.
Ich bin sicherlich auch nicht mit jeder Personalie glücklich, halte das Transferverhalten insgesamt aber für nachvollziehbar und erfolgsversprechend.
Das ist ja eben die Crux ;) Verbaut man sich alle Kaderpositionen mit (vermeintlich) abgehalfterten Altstars, die die Jungen blockieren? Oder setzt man zu einem guten Prozentsatz auf Talente? Natürlich muss alles für den Aufstieg getan werden, denn noch so eine Gelegenheit mit einem derartigen Startkapital kommt so schnell nicht wieder. Andererseits ist doch gerade die 2. Liga eine unglaublich gute Gelegenheit, Taltente zu etablieren. Das ganze ist eben eine Frage der Kaderphilosophie und momentan sieht eben alles auf (erneut: vermeintlich) Nummer sicher aus.
Man mag von Favre halten was man möchte, aber bei ihm sind regelmäßig Spieler gekommen, die eine Wertsteigerung versprochen haben. Ein derartiges Konzept vermisse ich gerade sehr stark. Und auch die eigene Jugend, auf die angeblich ja so sehr gesetzt wird wird zweifelhaft abgespeist oder bekommt "erfahrene" Leute vor die Nase gesetzt.
Regelmäßig ist gut. Ramos und Kacar ja, Aber die Wertsteigerung bei Chermiti, Bengttson oder Kaka muss mir irgendwie entgangen sein.
Mit Raffa, Ronny, Ebert, Lustenberger und Hubnik hat man nicht gerade alte Säcke an Bord, Beichler steht scheinbar bereits in Warteposition.
Lell, Mijatovic (oder wie der sich schreibt) und Friend würde ich nun auch nicht unbedingt als abgehalfterte "Altstars" bezeichnen. Aerts ist zwar schon etwas älter, ist aber erstens beim TW nicht so dramatisch und zweitens m.E. Platzhalter für den künftigen Burchert.
Weiterhin bin ich überzeugt das man einen, fest eingeplanten, Aufstieg nicht umsetzen kann wenn man mit 5 Nachwuchstalenten aufläuft.
Ich bin sicherlich auch nicht mit jeder Personalie glücklich, halte das Transferverhalten insgesamt aber für nachvollziehbar und erfolgsversprechend.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


