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Transfergerüchte (MIT QUELLE!) - Diskussionen

04.06.2016 - 00:41 Uhr
Da hat man dann auch einen möglichen Interessenten für Niels Nkounkou.

Edit:
Kann den ganzen Beitrag von Michel nicht lesen, aber auch Chaibi wird da neben den bekannten anderen Namen, noch mit Interessenten in Verbindung gebracht.

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United Colors of Bembeltown

Eintracht Frankfurt
Deutscher Meister 1959
UEFA Pokal / Europa League Sieger 1980, 2022
DFB Pokalsieger 1974,1975,1981,1988, 2018

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Adler84 am 28.08.2026 um 22:40 Uhr bearbeitet
Zitat von Jonaldsson
Ist sicher nicht gerade die populäre Meinung, mich würde aber der Abgang von Larsson und Doan nicht so krass stören wenn(!) wir damit andere Kaderstellen mit ausreichend Qualität befüllen. Auf Larssons Position haben wir mit Aseko bereits einen Ersatz für die Hälfte der kolportierten Summe eingetütet. Zudem Onyedika für Shkiri getauscht und eventuell damit auch ein Upgrade erhalten.
Auf Hugos Position haben wir aktuell zusätzlich noch unter Vertrag: Hojlund, Götze und Chaibi den man sicher nicht für diesen Kurs abgeben könnte. Fände ich ausreichend für eine Bundesliga-Saison ohne Europapokal (und den entsprechenden Einnahmen!).
Bei Doan denke ich, hat sich sowohl der Spieler etwas mehr vom Wechsel erwartet und Hütters System ohne echte Flügel kommt ihm auch nicht wirklich entgegen. Vielleicht würde da Ben Farhat von der Positionierung besser passen. Wenn man Doan ohne Verlust verkaufen kann könnte da auch noch mal spontan eine Tür aufgehen.
Denke man sollte sich einfach davon verabschieden das man auch ohne Europa einen breiten und teuren Kader stemmen kann ohne zu wissen das man zu 100% wieder an die europäischen Geldtöpfe kommt nächstes Jahr. Gerade Doan wird sicher auch einer der Topverdiener sein. Dann muss man sich eben auch wieder von den Spielern trennen. Wie man es nicht macht zeigen ja Beispiele wie Schalke Lautern Gladbach etc. Ich hoffe wirtschaftliche Vernunft ist weiter ein hohes Gut auch wenn man einige Couch Sportdirektoren dabei erzürnt weil man bestimmte Fantasiepreise nicht erzielt 🙃


Wer soll unserem Spiel eigentlich künftig Breite geben, wenn der letzte halbwegs brauchbare Flügelspieler dann auch noch abgegeben ist? Beten wir das einer den Kostic für uns macht oder denkt man ernsthaft das ein Haufen Zentrumsspieler dann da irgendwie durchkommt? Ben Farhat ist doch der nächste der sich direkt vor dem 16er am wohlsten fühlt und eben kein Halbaußen ist genauso wie Uzun. Der ist nur nochmal mehr Stürmer als Uzun.

WIe stellt man sich das taktisch vor in Zukunft? Die Gegner wieder niederbüffeln, obwohl wir gar nicht die passenden Stürmer dafür haben um da ein Revival zu feiern oder kombinieren wir uns dann durch, obwohl keiner dort vorne der super Kurzpassspieler ist.

Je mehr hier gerade an Kandidaten und Abgängen gehandelt wird umso mehr Sorge habe ich was das spielerisch werden soll. Baut das alles auf dem Prinzip Hoffnung auf das Baum und Kosugi sich innerhalb kürzester Zeit zu AVs mit hohem Offensivoutput entwickeln?

Ich sehe da die taktische Idee einfach nicht dahinter.
Zitat von FrankieB
Ich sehe da die taktische Idee einfach nicht dahinter.


Hütter habe ich nie als den großen Taktiker wahrgenommen. Toppmöller oder auch Riera haben da viel mehr Wert drauf gelegt. Vielleicht war das dann auch manchmal zu kompliziert und hat die Spieler eher gehemmt als ihnen geholfen. Bei Hütter geht es vor allem um Intensität, das sieht man im Angriffspressing und dem aggressiven Nach-vorne-Verteidigen. Deshalb kann ich mir auch auf den Außenverteidiger-Positionen bei Hütter Spieler wie Collins oder Brassier sehr gut vorstellen, die ja auch schon oft als äußere Verteidiger einer Dreierkette gespielt haben, über eine enorme Physis verfügen und eher über die Balleroberung kommen. Gerade bei Collins habe ich seine Zeit unter Toppmöller auf der rechten Seite in sehr guter Erinnerung und kann mich an zahlreiche starke Offensivaktionen erinnern.

Das Thema fehlende Breite in der Offensive ist sicher ein Punkt, der aber auf die Grundordnung im 4-2-2-2 zurückzuführen ist. Man hat halt keine Flügelstürmer, dafür zwei inverse 10er und eine Doppelspitze. So wie jede Formation Vor- und Nachteile hat ist das auch beim 4-2-2-2. Entscheidend ist, dass es zur jeweiligen Spielidee passt. Wenn man über Intensität und schnelles Umschalten kommt, ist das 4-2-2-2 sicher keine schlechte Wahl. Auch Leipzig hat jahrelang so gespielt und hatte eine ganz ähnliche Spielanlage.

Für mich ist dieses Wochenende ziemlich saisonentscheidend. Wenn es bei Brassier in der Abwehr bleibt, wäre das zwar besser als nichts, aber ausreichend wäre ein einzelner Transfer in dieser Größenordnung angesichts der Abgänge von Brown, Kristensen und Amenda nicht (zumal Theate noch dazu kommt und auch Tuta nicht ersetzt wurde). Da braucht es noch einen zweiten Verteidiger und ich hoffe sehr auf Baas, der uns vor allem im Spielaufbau enorm helfen würde.

Bleibt das Thema Verstärkung im Angriff. Eine Leihe mit Kaufoption bei Amoura würde mir hier völlig reichen. Dass er zuletzt Schwierigkeiten in Wolfsburg hatte, mag sein. Bei der sportlichen Entwicklung dort wundert mich das nicht. Ob sein Verhalten da optimal war, weiß ich nicht. Das war aber bei Burkardt gegenüber Riera auch nicht der Fall und trotzdem würde man Burkardt nicht für einen Problemfall halten wie man es hier bei Amoura offenbar macht. Mit einer Leihe könnte man sich das ja auch mal anschauen. Er wäre jedenfalls aktuell weit unter seinem Höchstmarktwert zu bekommen. Kalimuendo wäre die sicherere, aber wohl auch deutlich kostspieligere Variante. In der Rückrunde fand ich die Kombination Burkardt/Kalimuendo allerdings nicht so optimal. Als Doppelspitze kann es vielleicht besser sein, aber beide sind mir vom Profil her zu ähnlich. Amoura würde rein von den Skills her besser zu Burkardt passen, weil er schneller ist, viel mehr die Tiefe sucht als Burkardt/Kalimuendo und auch häufig auf die Flügel ausweicht.

Zwei wichtige Personalien haben wir aber schon mal sicher, nämlich Atubolu und Onyedika. Damit dürften zwei der größten Baustellen, nämlich die TW-Position und die des 6ers dauerhaft behoben sein.
Dass hier noch immer Amoura gewünscht wird, finde ich erstaunlich. Wenn wir die absolute Unruhe im Kader haben wollen, dann ist er sicherlich der richtige Spieler. Aber wenn ich entscheiden dürfte, würde ich lieber keinen mehr holen als Amoura.

Bahoya und Doan sind noch nicht weg, genauso Larsson. Es bleibt abzuwarten, ob es überhaupt zu Wechseln kommt. Sollten alle drei bleiben, glaube ich, dass Brassier der letzte Zugang wird.
Zitat von Satorius
Zitat von FrankieB

Ich sehe da die taktische Idee einfach nicht dahinter.


Hütter habe ich nie als den großen Taktiker wahrgenommen. Toppmöller oder auch Riera haben da viel mehr Wert drauf gelegt. Vielleicht war das dann auch manchmal zu kompliziert und hat die Spieler eher gehemmt als ihnen geholfen. Bei Hütter geht es vor allem um Intensität, das sieht man im Angriffspressing und dem aggressiven Nach-vorne-Verteidigen. Deshalb kann ich mir auch auf den Außenverteidiger-Positionen bei Hütter Spieler wie Collins oder Brassier sehr gut vorstellen, die ja auch schon oft als äußere Verteidiger einer Dreierkette gespielt haben, über eine enorme Physis verfügen und eher über die Balleroberung kommen. Gerade bei Collins habe ich seine Zeit unter Toppmöller auf der rechten Seite in sehr guter Erinnerung und kann mich an zahlreiche starke Offensivaktionen erinnern.

Das Thema fehlende Breite in der Offensive ist sicher ein Punkt, der aber auf die Grundordnung im 4-2-2-2 zurückzuführen ist. Man hat halt keine Flügelstürmer, dafür zwei inverse 10er und eine Doppelspitze. So wie jede Formation Vor- und Nachteile hat ist das auch beim 4-2-2-2. Entscheidend ist, dass es zur jeweiligen Spielidee passt. Wenn man über Intensität und schnelles Umschalten kommt, ist das 4-2-2-2 sicher keine schlechte Wahl. Auch Leipzig hat jahrelang so gespielt und hatte eine ganz ähnliche Spielanlage.

Für mich ist dieses Wochenende ziemlich saisonentscheidend. Wenn es bei Brassier in der Abwehr bleibt, wäre das zwar besser als nichts, aber ausreichend wäre ein einzelner Transfer in dieser Größenordnung angesichts der Abgänge von Brown, Kristensen und Amenda nicht (zumal Theate noch dazu kommt und auch Tuta nicht ersetzt wurde). Da braucht es noch einen zweiten Verteidiger und ich hoffe sehr auf Baas, der uns vor allem im Spielaufbau enorm helfen würde.

Bleibt das Thema Verstärkung im Angriff. Eine Leihe mit Kaufoption bei Amoura würde mir hier völlig reichen. Dass er zuletzt Schwierigkeiten in Wolfsburg hatte, mag sein. Bei der sportlichen Entwicklung dort wundert mich das nicht. Ob sein Verhalten da optimal war, weiß ich nicht. Das war aber bei Burkardt gegenüber Riera auch nicht der Fall und trotzdem würde man Burkardt nicht für einen Problemfall halten wie man es hier bei Amoura offenbar macht. Mit einer Leihe könnte man sich das ja auch mal anschauen. Er wäre jedenfalls aktuell weit unter seinem Höchstmarktwert zu bekommen. Kalimuendo wäre die sicherere, aber wohl auch deutlich kostspieligere Variante. In der Rückrunde fand ich die Kombination Burkardt/Kalimuendo allerdings nicht so optimal. Als Doppelspitze kann es vielleicht besser sein, aber beide sind mir vom Profil her zu ähnlich. Amoura würde rein von den Skills her besser zu Burkardt passen, weil er schneller ist, viel mehr die Tiefe sucht als Burkardt/Kalimuendo und auch häufig auf die Flügel ausweicht.

Zwei wichtige Personalien haben wir aber schon mal sicher, nämlich Atubolu und Onyedika. Damit dürften zwei der größten Baustellen, nämlich die TW-Position und die des 6ers dauerhaft behoben sein.


Im 4-2-2-2 hast du normalerweise eben schon Flügelspieler da ja jemand die Breite geben muss und dazu kreativ ist, wenn in der Mitte schon zwei Mittelstürmer stehen und da ist ein Doan eigentlich genau perfekt für die Rolle. Jupp dagegen bspw. nicht genauso wie Knauff das sind Spieler für ein klassisches Flügelspiel. Uzun ist auch eher kein sonderlich geeigneter LA für so ein System da er nicht wirklich kreativ ist.

Den Plan dahinter offensiv sehe ich nach wie vor nicht. Alles hinter den Spitzen ist auf ein System mit 10er und echten Flügelspielern ausgerichtet und für diese Hybride auf den Außen haben wir eigentlich nur Chaibi und Doan. Selbst wenn Kaliumendo kommen würde hat man dann eben auch nur zwei Stammstürmer und einen Ersatz dahinter und muss sonst auf Systemumstellungen zurückgreifen.

Gefällt mir eher nicht das Hütter scheinbar stur an seinem 2er-Sturm festhält, obwohl der Kader das so nicht hergibt und das auch taktisch ein System mit vielen Schwächen ergibt.
Zitat von FrankieB
Zitat von Satorius

Zitat von FrankieB

Ich sehe da die taktische Idee einfach nicht dahinter.


Hütter habe ich nie als den großen Taktiker wahrgenommen. Toppmöller oder auch Riera haben da viel mehr Wert drauf gelegt. Vielleicht war das dann auch manchmal zu kompliziert und hat die Spieler eher gehemmt als ihnen geholfen. Bei Hütter geht es vor allem um Intensität, das sieht man im Angriffspressing und dem aggressiven Nach-vorne-Verteidigen. Deshalb kann ich mir auch auf den Außenverteidiger-Positionen bei Hütter Spieler wie Collins oder Brassier sehr gut vorstellen, die ja auch schon oft als äußere Verteidiger einer Dreierkette gespielt haben, über eine enorme Physis verfügen und eher über die Balleroberung kommen. Gerade bei Collins habe ich seine Zeit unter Toppmöller auf der rechten Seite in sehr guter Erinnerung und kann mich an zahlreiche starke Offensivaktionen erinnern.

Das Thema fehlende Breite in der Offensive ist sicher ein Punkt, der aber auf die Grundordnung im 4-2-2-2 zurückzuführen ist. Man hat halt keine Flügelstürmer, dafür zwei inverse 10er und eine Doppelspitze. So wie jede Formation Vor- und Nachteile hat ist das auch beim 4-2-2-2. Entscheidend ist, dass es zur jeweiligen Spielidee passt. Wenn man über Intensität und schnelles Umschalten kommt, ist das 4-2-2-2 sicher keine schlechte Wahl. Auch Leipzig hat jahrelang so gespielt und hatte eine ganz ähnliche Spielanlage.

Für mich ist dieses Wochenende ziemlich saisonentscheidend. Wenn es bei Brassier in der Abwehr bleibt, wäre das zwar besser als nichts, aber ausreichend wäre ein einzelner Transfer in dieser Größenordnung angesichts der Abgänge von Brown, Kristensen und Amenda nicht (zumal Theate noch dazu kommt und auch Tuta nicht ersetzt wurde). Da braucht es noch einen zweiten Verteidiger und ich hoffe sehr auf Baas, der uns vor allem im Spielaufbau enorm helfen würde.

Bleibt das Thema Verstärkung im Angriff. Eine Leihe mit Kaufoption bei Amoura würde mir hier völlig reichen. Dass er zuletzt Schwierigkeiten in Wolfsburg hatte, mag sein. Bei der sportlichen Entwicklung dort wundert mich das nicht. Ob sein Verhalten da optimal war, weiß ich nicht. Das war aber bei Burkardt gegenüber Riera auch nicht der Fall und trotzdem würde man Burkardt nicht für einen Problemfall halten wie man es hier bei Amoura offenbar macht. Mit einer Leihe könnte man sich das ja auch mal anschauen. Er wäre jedenfalls aktuell weit unter seinem Höchstmarktwert zu bekommen. Kalimuendo wäre die sicherere, aber wohl auch deutlich kostspieligere Variante. In der Rückrunde fand ich die Kombination Burkardt/Kalimuendo allerdings nicht so optimal. Als Doppelspitze kann es vielleicht besser sein, aber beide sind mir vom Profil her zu ähnlich. Amoura würde rein von den Skills her besser zu Burkardt passen, weil er schneller ist, viel mehr die Tiefe sucht als Burkardt/Kalimuendo und auch häufig auf die Flügel ausweicht.

Zwei wichtige Personalien haben wir aber schon mal sicher, nämlich Atubolu und Onyedika. Damit dürften zwei der größten Baustellen, nämlich die TW-Position und die des 6ers dauerhaft behoben sein.


Im 4-2-2-2 hast du normalerweise eben schon Flügelspieler da ja jemand die Breite geben muss und dazu kreativ ist, wenn in der Mitte schon zwei Mittelstürmer stehen und da ist ein Doan eigentlich genau perfekt für die Rolle. Jupp dagegen bspw. nicht genauso wie Knauff das sind Spieler für ein klassisches Flügelspiel. Uzun ist auch eher kein sonderlich geeigneter LA für so ein System da er nicht wirklich kreativ ist.

Den Plan dahinter offensiv sehe ich nach wie vor nicht. Alles hinter den Spitzen ist auf ein System mit 10er und echten Flügelspielern ausgerichtet und für diese Hybride auf den Außen haben wir eigentlich nur Chaibi und Doan. Selbst wenn Kaliumendo kommen würde hat man dann eben auch nur zwei Stammstürmer und einen Ersatz dahinter und muss sonst auf Systemumstellungen zurückgreifen.

Gefällt mir eher nicht das Hütter scheinbar stur an seinem 2er-Sturm festhält, obwohl der Kader das so nicht hergibt und das auch taktisch ein System mit vielen Schwächen ergibt.


Da hätte er wohl mal zu dir in die Taktikschule gemusst.

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Mind.100 Bundesligaspiele (Positionen laut TM):
Hradecky, Stein, Trapp
Berthold, Binz, Hinteregger, Körbel, Ndicka, Neuberger, Pezzey, Tuta
Bein, Götze, Hölzenbein, Kostic, Möller, Nachtweih, Nickel, Rode
Cha, Grabowski, Meier, Yeboah
***
Vielleicht ist das Gras auf der anderen Seite gar nicht grüner.
Vielleicht bist du einfach weit genug entfernt, um die braunen Stellen nicht zu sehen.
Zitat von thwasu
Zitat von FrankieB

Zitat von Satorius

Zitat von FrankieB

Ich sehe da die taktische Idee einfach nicht dahinter.


Hütter habe ich nie als den großen Taktiker wahrgenommen. Toppmöller oder auch Riera haben da viel mehr Wert drauf gelegt. Vielleicht war das dann auch manchmal zu kompliziert und hat die Spieler eher gehemmt als ihnen geholfen. Bei Hütter geht es vor allem um Intensität, das sieht man im Angriffspressing und dem aggressiven Nach-vorne-Verteidigen. Deshalb kann ich mir auch auf den Außenverteidiger-Positionen bei Hütter Spieler wie Collins oder Brassier sehr gut vorstellen, die ja auch schon oft als äußere Verteidiger einer Dreierkette gespielt haben, über eine enorme Physis verfügen und eher über die Balleroberung kommen. Gerade bei Collins habe ich seine Zeit unter Toppmöller auf der rechten Seite in sehr guter Erinnerung und kann mich an zahlreiche starke Offensivaktionen erinnern.

Das Thema fehlende Breite in der Offensive ist sicher ein Punkt, der aber auf die Grundordnung im 4-2-2-2 zurückzuführen ist. Man hat halt keine Flügelstürmer, dafür zwei inverse 10er und eine Doppelspitze. So wie jede Formation Vor- und Nachteile hat ist das auch beim 4-2-2-2. Entscheidend ist, dass es zur jeweiligen Spielidee passt. Wenn man über Intensität und schnelles Umschalten kommt, ist das 4-2-2-2 sicher keine schlechte Wahl. Auch Leipzig hat jahrelang so gespielt und hatte eine ganz ähnliche Spielanlage.

Für mich ist dieses Wochenende ziemlich saisonentscheidend. Wenn es bei Brassier in der Abwehr bleibt, wäre das zwar besser als nichts, aber ausreichend wäre ein einzelner Transfer in dieser Größenordnung angesichts der Abgänge von Brown, Kristensen und Amenda nicht (zumal Theate noch dazu kommt und auch Tuta nicht ersetzt wurde). Da braucht es noch einen zweiten Verteidiger und ich hoffe sehr auf Baas, der uns vor allem im Spielaufbau enorm helfen würde.

Bleibt das Thema Verstärkung im Angriff. Eine Leihe mit Kaufoption bei Amoura würde mir hier völlig reichen. Dass er zuletzt Schwierigkeiten in Wolfsburg hatte, mag sein. Bei der sportlichen Entwicklung dort wundert mich das nicht. Ob sein Verhalten da optimal war, weiß ich nicht. Das war aber bei Burkardt gegenüber Riera auch nicht der Fall und trotzdem würde man Burkardt nicht für einen Problemfall halten wie man es hier bei Amoura offenbar macht. Mit einer Leihe könnte man sich das ja auch mal anschauen. Er wäre jedenfalls aktuell weit unter seinem Höchstmarktwert zu bekommen. Kalimuendo wäre die sicherere, aber wohl auch deutlich kostspieligere Variante. In der Rückrunde fand ich die Kombination Burkardt/Kalimuendo allerdings nicht so optimal. Als Doppelspitze kann es vielleicht besser sein, aber beide sind mir vom Profil her zu ähnlich. Amoura würde rein von den Skills her besser zu Burkardt passen, weil er schneller ist, viel mehr die Tiefe sucht als Burkardt/Kalimuendo und auch häufig auf die Flügel ausweicht.

Zwei wichtige Personalien haben wir aber schon mal sicher, nämlich Atubolu und Onyedika. Damit dürften zwei der größten Baustellen, nämlich die TW-Position und die des 6ers dauerhaft behoben sein.


Im 4-2-2-2 hast du normalerweise eben schon Flügelspieler da ja jemand die Breite geben muss und dazu kreativ ist, wenn in der Mitte schon zwei Mittelstürmer stehen und da ist ein Doan eigentlich genau perfekt für die Rolle. Jupp dagegen bspw. nicht genauso wie Knauff das sind Spieler für ein klassisches Flügelspiel. Uzun ist auch eher kein sonderlich geeigneter LA für so ein System da er nicht wirklich kreativ ist.

Den Plan dahinter offensiv sehe ich nach wie vor nicht. Alles hinter den Spitzen ist auf ein System mit 10er und echten Flügelspielern ausgerichtet und für diese Hybride auf den Außen haben wir eigentlich nur Chaibi und Doan. Selbst wenn Kaliumendo kommen würde hat man dann eben auch nur zwei Stammstürmer und einen Ersatz dahinter und muss sonst auf Systemumstellungen zurückgreifen.

Gefällt mir eher nicht das Hütter scheinbar stur an seinem 2er-Sturm festhält, obwohl der Kader das so nicht hergibt und das auch taktisch ein System mit vielen Schwächen ergibt.


Da hätte er wohl mal zu dir in die Taktikschule gemusst.


Stimmt Hütter hat noch nie taktische Fehler gemacht. Deshalb war sein Stint in Gladbach auch so erfolgreich...wie war das damals gleich nochmal? Achja er versuchte Fußball spielen zu lassen der nicht zum Kader passte.

Manch einer hier hat wirklich Scheuklappen auf. Ja nicht kritisch auf Entscheidungen blicken. Hat ja letzte Saison schon hervorragend geklappt.
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