| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
27.10.2025 - 10:46 Uhr
Zitat von bahli77
Mich treiben seine Wechsel mittlerweile nicht mehr zur Weißglut, ich frage mich eher, was er damit bezwecken will. Seine Wechsel haben für mich nur in zwei Spielen wirklich gezündet. Gegen Darmstadt haben die eingewechselten Skyttä, Alidou, Raschl, Robinson und Abiama quasi das Spiel im Alleingang gedreht. Im Derby in Karlsruhe waren es Daniel Hanslik und natürlich Marlon Ritter mit seinem Treffer in der Nachspielzeit. Ansonsten bewirken seine Wechsel nicht viel. Gut, einen Leon Robinson kannst du immer bringen. Der steht defensiv immer gut und hat auch durchaus (mittlerweile) die Technik und den Mut, Tore vorzubereiten (gegen Darmstadt und Bochum).
Mit Ausnahme von Paderborn und Elversberg ging das zum Glück immer relativ gut aus, weil die Mannschaft schon vorgelegt hatte. Das Unentschieden gestern ging aber meines Erachtens komplett auf Torsten Lieberknecht. Nicht nur, dass die meisten von uns längst gemerkt haben, dass Ritter und Skyttä zusammen überhaupt nicht funktionieren, auch die Wechsel vor allem im zweiten Wechselfenster (Tachie für Ritter und Abiama für Skyttä) haben uns komplett den Stecker gezogen. Ich hätte definitiv Ritter von der Bank kommen lassen oder gestern zumindest einen von beiden (Skyttä oder Ritter) auf dem Platz gelassen - wahrscheinlich Skyttä. Dazu hätte ich vor allem Tobias Raschl gebracht, der in der Lage gewesen wäre, mit seiner Übersicht und Laufstärke die Offensive wiederzubeleben. Was Abiamas Rolle da im Mittelfeld gewesen sein soll, weiß wohl nur der Trainer. Dazu hätte ich mit Sicherheit Faride Alidou eingewechselt, der mit seiner Schnelligkeit und seinem Willen sicherlich auch hätte für Entlastung sorgen können. Tachie und Abiama waren gestern überhaupt nicht im Spiel. Und das irgendwie mit Ansage.
Ich sehe auch nicht die Entschuldigung, dass die Ersatzspieler nicht viel mehr hergeben. Sowohl Raschl als auch Alidou wären bei mir nahe am Stammplatz und gestern meine ersten Wechseloptionen gewesen. Beide haben Qualitäten, die dem Spiel gestern gut getan hätten. Beide hätten nach meiner Meinung dafür sorgen können, den Club von unserem Tor entfernt(er) zu halten. Abiama und Tachie konnten keinen Ball festmachen und schon gar nicht für Entlastung sorgen. Klar, beide laufen gut an, aber für mich war klar, dass Nürnberg drücken würde. Was sie letztendlich auch erfolgreich getan haben. Für mich wurden die drei Punkte fahrlässig im zweiten Wechselfenster abgegeben.
Nicht falsch verstehen, auch ich weiß, dass die Ausfälle von Kunze, Kim und Prtajin ein richtiges Loch gerissen haben und die qualitativ hochwertigen Wechseloptionen Robinson, Hanslik und Ritter von Beginn an auf dem Platz standen. Trotzdem hätte man auch dieses Defizit mit anderen Wechseln im zweiten Wechselfenster besser lösen können. Für mich gehen die beiden verlorenen Punkte ganz klar auf das Konto von Lieberknecht. Da kann ich auch überhaupt nichts schön reden.
Mich treiben seine Wechsel mittlerweile nicht mehr zur Weißglut, ich frage mich eher, was er damit bezwecken will. Seine Wechsel haben für mich nur in zwei Spielen wirklich gezündet. Gegen Darmstadt haben die eingewechselten Skyttä, Alidou, Raschl, Robinson und Abiama quasi das Spiel im Alleingang gedreht. Im Derby in Karlsruhe waren es Daniel Hanslik und natürlich Marlon Ritter mit seinem Treffer in der Nachspielzeit. Ansonsten bewirken seine Wechsel nicht viel. Gut, einen Leon Robinson kannst du immer bringen. Der steht defensiv immer gut und hat auch durchaus (mittlerweile) die Technik und den Mut, Tore vorzubereiten (gegen Darmstadt und Bochum).
Mit Ausnahme von Paderborn und Elversberg ging das zum Glück immer relativ gut aus, weil die Mannschaft schon vorgelegt hatte. Das Unentschieden gestern ging aber meines Erachtens komplett auf Torsten Lieberknecht. Nicht nur, dass die meisten von uns längst gemerkt haben, dass Ritter und Skyttä zusammen überhaupt nicht funktionieren, auch die Wechsel vor allem im zweiten Wechselfenster (Tachie für Ritter und Abiama für Skyttä) haben uns komplett den Stecker gezogen. Ich hätte definitiv Ritter von der Bank kommen lassen oder gestern zumindest einen von beiden (Skyttä oder Ritter) auf dem Platz gelassen - wahrscheinlich Skyttä. Dazu hätte ich vor allem Tobias Raschl gebracht, der in der Lage gewesen wäre, mit seiner Übersicht und Laufstärke die Offensive wiederzubeleben. Was Abiamas Rolle da im Mittelfeld gewesen sein soll, weiß wohl nur der Trainer. Dazu hätte ich mit Sicherheit Faride Alidou eingewechselt, der mit seiner Schnelligkeit und seinem Willen sicherlich auch hätte für Entlastung sorgen können. Tachie und Abiama waren gestern überhaupt nicht im Spiel. Und das irgendwie mit Ansage.
Ich sehe auch nicht die Entschuldigung, dass die Ersatzspieler nicht viel mehr hergeben. Sowohl Raschl als auch Alidou wären bei mir nahe am Stammplatz und gestern meine ersten Wechseloptionen gewesen. Beide haben Qualitäten, die dem Spiel gestern gut getan hätten. Beide hätten nach meiner Meinung dafür sorgen können, den Club von unserem Tor entfernt(er) zu halten. Abiama und Tachie konnten keinen Ball festmachen und schon gar nicht für Entlastung sorgen. Klar, beide laufen gut an, aber für mich war klar, dass Nürnberg drücken würde. Was sie letztendlich auch erfolgreich getan haben. Für mich wurden die drei Punkte fahrlässig im zweiten Wechselfenster abgegeben.
Nicht falsch verstehen, auch ich weiß, dass die Ausfälle von Kunze, Kim und Prtajin ein richtiges Loch gerissen haben und die qualitativ hochwertigen Wechseloptionen Robinson, Hanslik und Ritter von Beginn an auf dem Platz standen. Trotzdem hätte man auch dieses Defizit mit anderen Wechseln im zweiten Wechselfenster besser lösen können. Für mich gehen die beiden verlorenen Punkte ganz klar auf das Konto von Lieberknecht. Da kann ich auch überhaupt nichts schön reden.
Ich tue mir normalerweise sehr schwer damit, den Trainer zu kritisieren, weil es ja leicht ist alles im Nachhinein besser zu wissen, aber diesem Beitrag kann ich voll und ganz zustimmen.
PS Ausser das wir im zweiten Wechselfenster nur zwei, nicht drei, Punkte fahrlässig hergeschenkt haben. Aber unnötig war's, keine Frage.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matteno am 27.10.2025 um 10:49 Uhr bearbeitet
27.10.2025 - 10:47 Uhr
Zitat von Newtrial
Torsten hat ein bestimmtes Trainerprofil, mit dem er ja auch recht erfolgreich ist, das er aber auch nicht zu sehr vereinseitigen sollte: Er stellt Intensität vor Technik! Deshalb steht Haas vor Kleinhansl, hat Aremu wieder seine Chance und kriegen bei den Kaderplätzen 12-16 eher Spieler das Vertrauen, die sich zeigen (und das tun Jungs wie Abiama, Tachie und Wekesser) vor einem lässigen, Hacke-Spitze-Einszweidrei-Raschl (über letzteren hat Torsten dies sogar mal genau so geäußert). Und deshalb muss auch Capitano Chip-Ball-Ritter gelegentlich auf der Bank Platz nehmen.
Ich bezweifle auch tatsächlich, dass eine Lautrer Mannschaft in so einer Schlussphase wie gestern "das Spiel beruhigen" kann, indem ein Raschl mal auf den Ball tritt. Uns liegt schon eher der offene Schlagabtausch.
Idealtypisch holen wir Jungs wie Skyttä und Joly, die Technik und Intensität vereinen. Und wenn die dann - wie aktuell - einen Durchhänger haben, ist das sofort kritisch für uns.
Für Marcel Klos ist die Aufgabe der Kaderentwicklung mit einem Trainer wie Torsten Lieberknecht nicht einfach: Die Mannschaft soll qualitativ besser werden, muss aber zugleich den eher einfachen Ball, den Torsten spielen lässt, beherrschen. Reine Techniker wie Emreli und Raschl braucht er gar nicht erst zu holen.
Torsten sollte aber darüber nachdenken, ob er das Pendel aktuell nicht zu stark in Richtung Intensität ausschlagen lässt und ob wir es uns wirklich leisten können, auf Spieler wie Raschl, Alidou und Emreli komplett zu verzichten. Ich denke nicht, dass es hier eine Diskussion darüber gibt, dass die den Abiamas, Wekessers und Tachies dieser Welt qualitativ klar überlegen sind; aber sie müssen halt auch die Meter machen und Zweikampfhärte einbringen. Von daher ist mir das aktuelle Wechseltableau auch zu einseitig, ich lehne es allerdings ab, dies hier auf dem Rücken der derzeit berücksichtigten Einwechselspieler auszutragen und/oder so zu tun, als sei die Steigerung von Laufleistung und Zweikampfhärte unter TL irgendwie ein Zufall: dies rührt genau daher, dass er lässige Techniker wie Raschl aussortiert. Alidou war drin, sobald er diesen Einsatz zeigte anstatt über den Platz zu joggen; vielleicht verlässt er sich aktuell im Training wieder zu sehr auf seine Technik?
Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Torsten hat ein bestimmtes Trainerprofil, mit dem er ja auch recht erfolgreich ist, das er aber auch nicht zu sehr vereinseitigen sollte: Er stellt Intensität vor Technik! Deshalb steht Haas vor Kleinhansl, hat Aremu wieder seine Chance und kriegen bei den Kaderplätzen 12-16 eher Spieler das Vertrauen, die sich zeigen (und das tun Jungs wie Abiama, Tachie und Wekesser) vor einem lässigen, Hacke-Spitze-Einszweidrei-Raschl (über letzteren hat Torsten dies sogar mal genau so geäußert). Und deshalb muss auch Capitano Chip-Ball-Ritter gelegentlich auf der Bank Platz nehmen.
Ich bezweifle auch tatsächlich, dass eine Lautrer Mannschaft in so einer Schlussphase wie gestern "das Spiel beruhigen" kann, indem ein Raschl mal auf den Ball tritt. Uns liegt schon eher der offene Schlagabtausch.
Idealtypisch holen wir Jungs wie Skyttä und Joly, die Technik und Intensität vereinen. Und wenn die dann - wie aktuell - einen Durchhänger haben, ist das sofort kritisch für uns.
Für Marcel Klos ist die Aufgabe der Kaderentwicklung mit einem Trainer wie Torsten Lieberknecht nicht einfach: Die Mannschaft soll qualitativ besser werden, muss aber zugleich den eher einfachen Ball, den Torsten spielen lässt, beherrschen. Reine Techniker wie Emreli und Raschl braucht er gar nicht erst zu holen.
Torsten sollte aber darüber nachdenken, ob er das Pendel aktuell nicht zu stark in Richtung Intensität ausschlagen lässt und ob wir es uns wirklich leisten können, auf Spieler wie Raschl, Alidou und Emreli komplett zu verzichten. Ich denke nicht, dass es hier eine Diskussion darüber gibt, dass die den Abiamas, Wekessers und Tachies dieser Welt qualitativ klar überlegen sind; aber sie müssen halt auch die Meter machen und Zweikampfhärte einbringen. Von daher ist mir das aktuelle Wechseltableau auch zu einseitig, ich lehne es allerdings ab, dies hier auf dem Rücken der derzeit berücksichtigten Einwechselspieler auszutragen und/oder so zu tun, als sei die Steigerung von Laufleistung und Zweikampfhärte unter TL irgendwie ein Zufall: dies rührt genau daher, dass er lässige Techniker wie Raschl aussortiert. Alidou war drin, sobald er diesen Einsatz zeigte anstatt über den Platz zu joggen; vielleicht verlässt er sich aktuell im Training wieder zu sehr auf seine Technik?
Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Alles nachvollziehbar. Aber warum muss man dann einen offenen Schlagabtausch selbst herbeiführen, wenn man doch größtenteils fast alles im Griff hatte?
Ich mache Lieberknecht für die Einwechslung von Elvedi und die Umstellung Robinson auf die 6 nicht mal nen Vorwurf. Aremu war platt und wenn ich das richtig sah wurde er 2x wegen Krämpfen behandelt.
Dann gab es halt nur 3 Optionen. Entweder Raschl auf die 6, welcher eigentlich ein 8er/10er ist, man wirft Hofmeister ins kalte Wasser oder man bringt Elvedi und schiebt dafür halt Robinson oder Sirch auf die 6.
Auch der Wechsel Kleinhansl für Haas war verständlich. Joly und Skyttä hingegen hätte man mMn nicht auswechseln sollen. Beide sind immer für eine Einzelaktion gut und binden auch die Nürnberger in der Defensive. Raschl für Ritter und fertig. Aber gut, im Nachhinein ist man schlauer. Nur machte Lieberknecht den Mist ja net das erste Mal.
Die nächste 3 Spiele werden zeigen, wo es die Saison hingehen wird. Ehrlich gesagt würde mir ein einstelliger Tabellenplatz reichen weil ich der Meinung bin, dass Hengen und Klos mit 2 weiteren Transferfenstern eine Mannschaft bauen können oder auch werden, an der in der nächsten Saison keinen Weg mehr vorbeigehen wird, aufzusteigen.
27.10.2025 - 10:48 Uhr
Zitat von BetzeBlut
Ich stimme dir zu, dass beide wahrscheinlich die besseren Wechseloptionen gewesen wären – aber „nahe am Stammplatz“ ist mir dann doch etwas zu viel des Guten.
Ich stimme dir zu, dass beide wahrscheinlich die besseren Wechseloptionen gewesen wären – aber „nahe am Stammplatz“ ist mir dann doch etwas zu viel des Guten.
Sorry, hätte ich vielleicht noch dazuschreiben sollen. Nahe am Stammplatz aufgrund ihrer Skills. Wobei ich gerade bei Raschl - zumindest immer, wenn er gespielt hat - diese Skills auch immer gesehen habe. Gerade in der Hinrunde 23/24 oder auch im Darmstadt-Spiel war das sehr stark. Da frage ich mich halt, was Lieberknecht oder auch andere Trainer bei ihm nicht sehen.
27.10.2025 - 11:13 Uhr
Im Grundsatz finde ich es ja richtig, die Spieler zu bringen, die fleißig sind und immer alles raushauen. Mir geht es eher darum, ob die gestrige Spielsituation es tatsächlich hergegeben hat so zu wechseln, wie eben gewechselt wurde. Man hatte eh schon Probleme, den Ball im letzten Drittel zu kontrollieren und brachte dann noch zwei Spieler, die null Struktur ins Spiel bringen und zwingend in den Raum geschickt werden müssen. Mir sind ab der 70. Minute mehrere Situationen erinnerlich, in denen man vorne Gleich- oder Überzahlsituationen erbärmlich schwach ausspielt und den Nürnbergern dann 40, 50 Meter freien Raum im Mittelfeld präsentierte.
Gerade weil es mit dem Startpersonal nicht wesentlich besser lief, hätte ich versucht, mehr Kompaktheit zu schaffen und zumindest Raschl neben Sahin und Robinson ins Mittelfeld gestellt.
So ging man voll auf hohes Pressing und spielte damit ein Stück weit hopp oder top - wird eine der durchaus vorhandenen hohen Balleroberungen sauber ausgespielt, ist alles gut. Dass das aber nicht gelang, ist auch eine Frage der individuellen Qualität der eingewechselten Spieler und das ist genau mein Kritikpunkt. Es ist inzwischen sonnenklar, was die Spieler können und was nicht. Ihre Stärken machen es notwendig, dass überhaupt mal ein Ball durchkommt. Damit ist dann aber noch lange nicht gesagt, dass sie es auch zu einem erfolgreichen Abschluss schaffen.
Ich würde mir sehr wünschen, dass man es schafft, so eine mittelprächtige Partie dann auch mal humorlos runterzuspielen. Dass Raschl dafür auch nicht die ganz sichere Bank ist, ist mir auch klar. Der Spieler brannte aber bei seinen bisherigen Einsätzen in dieser Saison und hat ein Profil, das vielseitiger ist als das von Tachie („spiel mich frei“) oder Abiama („lass mich mit Tempo auf einen unbeweglichen Abwehrspieler rennen“). Mir drängt sich der Eindruck auf, man wolle sehr, sehr viel mit „Druff und dewedder“ lösen. Ich wäre froh, es gäbe auch einen kontrollierteren Plan B für solche Spielsituationen wie die gestrige Schlussphase.
Gerade weil es mit dem Startpersonal nicht wesentlich besser lief, hätte ich versucht, mehr Kompaktheit zu schaffen und zumindest Raschl neben Sahin und Robinson ins Mittelfeld gestellt.
So ging man voll auf hohes Pressing und spielte damit ein Stück weit hopp oder top - wird eine der durchaus vorhandenen hohen Balleroberungen sauber ausgespielt, ist alles gut. Dass das aber nicht gelang, ist auch eine Frage der individuellen Qualität der eingewechselten Spieler und das ist genau mein Kritikpunkt. Es ist inzwischen sonnenklar, was die Spieler können und was nicht. Ihre Stärken machen es notwendig, dass überhaupt mal ein Ball durchkommt. Damit ist dann aber noch lange nicht gesagt, dass sie es auch zu einem erfolgreichen Abschluss schaffen.
Ich würde mir sehr wünschen, dass man es schafft, so eine mittelprächtige Partie dann auch mal humorlos runterzuspielen. Dass Raschl dafür auch nicht die ganz sichere Bank ist, ist mir auch klar. Der Spieler brannte aber bei seinen bisherigen Einsätzen in dieser Saison und hat ein Profil, das vielseitiger ist als das von Tachie („spiel mich frei“) oder Abiama („lass mich mit Tempo auf einen unbeweglichen Abwehrspieler rennen“). Mir drängt sich der Eindruck auf, man wolle sehr, sehr viel mit „Druff und dewedder“ lösen. Ich wäre froh, es gäbe auch einen kontrollierteren Plan B für solche Spielsituationen wie die gestrige Schlussphase.
27.10.2025 - 11:23 Uhr
Zitat von bahli77
Der Verlauf von Raschls Karriere legt schon nahe, dass er zu einem gewissen Phlegma neigt. Mit seinen fußballerischen Fähigkeiten allein lässt sich jedenfalls nicht erklären, dass er schon erhebliche Auf und Abs in seiner Karriere erlebt hat und unter keinem Trainer in der zweiten Liga - mit Ausnahme von Schuster - unumstritten war. Da das ganz unterschiedliche Trainertypen, fachlich wie offenbar menschlich, waren, liegt die Vermutung nahe, dass es (auch) an Raschls Mentalität liegt. Gerade wegen der angesprochenen läuferischen Stärke würde ich auch keine Parallele zu Klement ziehen - Raschl ist nicht per se als Spielertyp aus der Zeit gefallen. Zitat von Newtrial
Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Ich sehe da Diskussionsbedarf. Tobias Raschl ist für mich nicht der lässige Techniker oder Hacke-Spitze-Einszweidrei-Raschl. Wenn Torsten Lieberknecht das wirklich gesagt hat, stellt sich mir die Frage, zeigt sich Raschl so im Training oder nimmt der Trainer ihn nur so wahr? Gerade gegen Darmstadt hast du einen Raschl gesehen, der extrem viel gelaufen ist, sich permanent angeboten hat und wenn er den Ball hatte, sofort einen Mitspieler in gute Position gebracht (siehe den 2:1-Siegtreffer). Ich verstehe Lieberknecht da null Komma null.Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Davon unbenommen ist die Frage, ob irgendetwas besser wird, wenn der Spieler nicht regelmäßig auf dem Platz die Chance bekommt zu zeigen, „ich hab verstanden“. Gerade die Einsätze im Pokal und gegen Darmstadt waren absolut in Ordnung, daran anknüpfen konnte Raschl aber nicht, weil er die Chance dazu nicht bekam. Und in den auf das Darmstadt-Spiel folgenden Wochen gab es mehrere Gelegenheiten, zu denen man ihm 20, 30 Minuten hätte geben können. Da kamen aber dann eher Elvedi plus Rochade, Aremu oder Robinson. Wirklich verstehen muss man das nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 27.10.2025 um 11:31 Uhr bearbeitet
27.10.2025 - 11:41 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Davon unbenommen ist die Frage, ob irgendetwas besser wird, wenn der Spieler nicht regelmäßig auf dem Platz die Chance bekommt zu zeigen, „ich hab verstanden“. Gerade die Einsätze im Pokal und gegen Darmstadt waren absolut in Ordnung, daran anknüpfen konnte Raschl aber nicht, weil er die Chance dazu nicht bekam. Und in den kommenden Wochen gab es mehrere Gelegenheiten, zu denen man ihm 20, 30 Minuten hätte geben können. Da kamen aber dann eher Elvedi plus Rochade, Aremu oder Robinson. Wirklich verstehen muss man das nicht.
Davon unbenommen ist die Frage, ob irgendetwas besser wird, wenn der Spieler nicht regelmäßig auf dem Platz die Chance bekommt zu zeigen, „ich hab verstanden“. Gerade die Einsätze im Pokal und gegen Darmstadt waren absolut in Ordnung, daran anknüpfen konnte Raschl aber nicht, weil er die Chance dazu nicht bekam. Und in den kommenden Wochen gab es mehrere Gelegenheiten, zu denen man ihm 20, 30 Minuten hätte geben können. Da kamen aber dann eher Elvedi plus Rochade, Aremu oder Robinson. Wirklich verstehen muss man das nicht.
Das stört mich in der Tat auch. Alidou sollte auch noch die ein oder andere Chance bekommen, nachdem man ihn so mühsam aufgebaut hatte. Ich bin da ja durchaus nicht weit weg von euch mit meiner Einschätzung. Mir ist es lediglich zu einfach, die Erfolge des Trainers immer nur "trotz" seiner Wechselprioritäten zu betrachten. Er hat einfach einen breiteren Bezugsrahmen, in dem das Wohl und Wehe der Einzelspieler nicht die allein ausschlaggebende Rolle spielt. Das wurde hier schon gut rausgearbeitet: Gestern war der von ihm geforderte Skill im zweiten Wechselfenster „druff und dewedder“ und eben nicht "Spielkontrolle"! Geht das gut, ist Torsten wieder der Held. Der ist ja nicht blöd, der wollte einfach keinen Strukturspieler, sondern mit dem Stadion im Rücken das "wilde Spiel" und hohes Anlaufen gegen das Phlegma! Wir müssen das ja nicht gutheißen, aber so einen Trainer haben wir halt eben geholt. Und der ist wegen und nicht trotz dieser Grundentscheidungen so erfolgreich wie er es halt ist. "Kaltes Blut" sitzt anderswo auf der Trainerbank.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 27.10.2025 um 11:44 Uhr bearbeitet
27.10.2025 - 12:15 Uhr
Zitat von Newtrial
Das stört mich in der Tat auch. Alidou sollte auch noch die ein oder andere Chance bekommen, nachdem man ihn so mühsam aufgebaut hatte. Ich bin da ja durchaus nicht weit weg von euch mit meiner Einschätzung. Mir ist es lediglich zu einfach, die Erfolge des Trainers immer nur "trotz" seiner Wechselprioritäten zu betrachten. Er hat einfach einen breiteren Bezugsrahmen, in dem das Wohl und Wehe der Einzelspieler nicht die allein ausschlaggebende Rolle spielt. Das wurde hier schon gut rausgearbeitet: Gestern war der von ihm geforderte Skill im zweiten Wechselfenster „druff und dewedder“ und eben nicht "Spielkontrolle"! Geht das gut, ist Torsten wieder der Held. Der ist ja nicht blöd, der wollte einfach keinen Strukturspieler, sondern mit dem Stadion im Rücken das "wilde Spiel" und hohes Anlaufen gegen das Phlegma! Wir müssen das ja nicht gutheißen, aber so einen Trainer haben wir halt eben geholt. Und der ist wegen und nicht trotz dieser Grundentscheidungen so erfolgreich wie er es halt ist. "Kaltes Blut" sitzt anderswo auf der Trainerbank.
Zitat von FCK-Tribun
Davon unbenommen ist die Frage, ob irgendetwas besser wird, wenn der Spieler nicht regelmäßig auf dem Platz die Chance bekommt zu zeigen, „ich hab verstanden“. Gerade die Einsätze im Pokal und gegen Darmstadt waren absolut in Ordnung, daran anknüpfen konnte Raschl aber nicht, weil er die Chance dazu nicht bekam. Und in den kommenden Wochen gab es mehrere Gelegenheiten, zu denen man ihm 20, 30 Minuten hätte geben können. Da kamen aber dann eher Elvedi plus Rochade, Aremu oder Robinson. Wirklich verstehen muss man das nicht.
Davon unbenommen ist die Frage, ob irgendetwas besser wird, wenn der Spieler nicht regelmäßig auf dem Platz die Chance bekommt zu zeigen, „ich hab verstanden“. Gerade die Einsätze im Pokal und gegen Darmstadt waren absolut in Ordnung, daran anknüpfen konnte Raschl aber nicht, weil er die Chance dazu nicht bekam. Und in den kommenden Wochen gab es mehrere Gelegenheiten, zu denen man ihm 20, 30 Minuten hätte geben können. Da kamen aber dann eher Elvedi plus Rochade, Aremu oder Robinson. Wirklich verstehen muss man das nicht.
Das stört mich in der Tat auch. Alidou sollte auch noch die ein oder andere Chance bekommen, nachdem man ihn so mühsam aufgebaut hatte. Ich bin da ja durchaus nicht weit weg von euch mit meiner Einschätzung. Mir ist es lediglich zu einfach, die Erfolge des Trainers immer nur "trotz" seiner Wechselprioritäten zu betrachten. Er hat einfach einen breiteren Bezugsrahmen, in dem das Wohl und Wehe der Einzelspieler nicht die allein ausschlaggebende Rolle spielt. Das wurde hier schon gut rausgearbeitet: Gestern war der von ihm geforderte Skill im zweiten Wechselfenster „druff und dewedder“ und eben nicht "Spielkontrolle"! Geht das gut, ist Torsten wieder der Held. Der ist ja nicht blöd, der wollte einfach keinen Strukturspieler, sondern mit dem Stadion im Rücken das "wilde Spiel" und hohes Anlaufen gegen das Phlegma! Wir müssen das ja nicht gutheißen, aber so einen Trainer haben wir halt eben geholt. Und der ist wegen und nicht trotz dieser Grundentscheidungen so erfolgreich wie er es halt ist. "Kaltes Blut" sitzt anderswo auf der Trainerbank.
Völlig in Ordnung @Newtrial . Ich halte es auch nicht für ganz falsch auf Schlagabtauschtypen zu setzen. Für mich stellt sich nur die Frage, ob das so zu 100 Prozent sein muss oder ob man nicht doch noch jemanden auf dem Platz haben will, der etwas Struktur verkörpert. Wenn du schon Skyttä und Ritter auswechselst und Sahin zunächst noch Aremu "absichern" muss, hast du niemanden mehr (Sirch war hinten gebunden), der das Bisschen Spielkontrolle auf den Platz kriegt, das notwendig gewesen wäre. Es ist auch gut, wenn Hanslik, Tachie und Abiama anlaufen und vielleicht Bälle erobern. Nur war nach einer Balleroberung niemand mehr in der Lage, einen ordentlichen Pass in den freien Raum zu spielen. Sämtlich Balleroberungen wurden in den letzten 20 Minuten immer wieder hergeschenkt. Da muss ich mich als Trainer auch mal ein wenig bremsen können. 300 PS sind auch nicht Ziel führend, wenn du die Türen auflässt.
27.10.2025 - 12:41 Uhr
Zitat von bahli77
Ich sehe da Diskussionsbedarf. Tobias Raschl ist für mich nicht der lässige Techniker oder Hacke-Spitze-Einszweidrei-Raschl. Wenn Torsten Lieberknecht das wirklich gesagt hat, stellt sich mir die Frage, zeigt sich Raschl so im Training oder nimmt der Trainer ihn nur so wahr? Gerade gegen Darmstadt hast du einen Raschl gesehen, der extrem viel gelaufen ist, sich permanent angeboten hat und wenn er den Ball hatte, sofort einen Mitspieler in gute Position gebracht (siehe den 2:1-Siegtreffer). Ich verstehe Lieberknecht da null Komma null.
Zitat von Newtrial
Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Bei Torsten müssen die Basics stimmen! Bringst du die nicht auf den Platz, spielst du bei ihm halt nicht. Das ist als Grundlinie total richtig, aber es spielen im Zweifel dann eben nicht die besten elf, sondern die beste Elf! Und wir wundern uns dann über seine Wechselentscheidungen.
Ich sehe da Diskussionsbedarf. Tobias Raschl ist für mich nicht der lässige Techniker oder Hacke-Spitze-Einszweidrei-Raschl. Wenn Torsten Lieberknecht das wirklich gesagt hat, stellt sich mir die Frage, zeigt sich Raschl so im Training oder nimmt der Trainer ihn nur so wahr? Gerade gegen Darmstadt hast du einen Raschl gesehen, der extrem viel gelaufen ist, sich permanent angeboten hat und wenn er den Ball hatte, sofort einen Mitspieler in gute Position gebracht (siehe den 2:1-Siegtreffer). Ich verstehe Lieberknecht da null Komma null.
Ich möchte noch ergänzend die Frage stellen, was Dir Trainingsweltmeister bringen, denen am Wochenende einfach die Qualität fehlt?
Ich frage mich echt langsam, ob Lieberknecht da ein Trauma hat, da er als Spieler auch weniger über Qualität und mehr über Einsatz gekommen ist.
27.10.2025 - 12:46 Uhr
Teilweise kommt es mir vor, als hätten manche nur darauf gewartet, dass wir endlich mal nicht dreifach Punkten nach Lieberknechts Auswechslungen. Wenn man dann auch noch liest, dass wir eine sehr gute Mannschaft hätten, aber der antiquierte Trainer nicht das Optimum aus den Spielern rausholt, dann frage ich mich ernsthaft, wo wir dann stehen würden mit einem Christian Titz? Da sollten wir doch bestimmt schon 30 Punkte eingefahren haben, oder? Sorry für diese Polemik, aber mich macht das echt fassungslos, wie sich einige über Lieberknecht auslassen.
Immer mal wieder liest man, hier braucht es solche Trainer wie Anfang oder Titz, die einen modernen, ballbesitzorientierten Fußball spielen lassen. Grundsätzlich hätte ich daran überhaupt nichts auszusetzen. Einziges Problem: wir haben offensichtlich nicht die Strukturen dafür. Geraten wir in Abstiegsnähe, ist der Trainer weg. Punkt! Das würde bei uns nicht einmal ein Pep Guardiola überleben. Oder glaubt hier allen ernstes jemand, dass ein Miro Klose bei uns noch auf der Trainerbank säße?
Lieberknecht ist pragmatisch. Er lässt einen einfachen Fußball spielen, der nicht jedem schmeckt. Muss man nicht mögen. Aber bis hierhin geben ihm die Punkte recht. Seht euch mal Schalke an. Das ist teilweise Fußball zum abgewöhnen. Aber damit haben sie satte 24 Punkte geholt. Das wie interessiert am Ende keinen mehr. Manche wollen halt unbedingt Spektakel sehen. Ich für meinen Teil brauche das nicht. Am Ende ist mir ein dreckiges 1:0 lieber, als ein 3:4 wie letzte Saison gegen Berlin. Das eine gibt halt 3 Punkte und das andere sieht gut aus. Nur kaufen kann man sich dafür nix.
Immer mal wieder liest man, hier braucht es solche Trainer wie Anfang oder Titz, die einen modernen, ballbesitzorientierten Fußball spielen lassen. Grundsätzlich hätte ich daran überhaupt nichts auszusetzen. Einziges Problem: wir haben offensichtlich nicht die Strukturen dafür. Geraten wir in Abstiegsnähe, ist der Trainer weg. Punkt! Das würde bei uns nicht einmal ein Pep Guardiola überleben. Oder glaubt hier allen ernstes jemand, dass ein Miro Klose bei uns noch auf der Trainerbank säße?
Lieberknecht ist pragmatisch. Er lässt einen einfachen Fußball spielen, der nicht jedem schmeckt. Muss man nicht mögen. Aber bis hierhin geben ihm die Punkte recht. Seht euch mal Schalke an. Das ist teilweise Fußball zum abgewöhnen. Aber damit haben sie satte 24 Punkte geholt. Das wie interessiert am Ende keinen mehr. Manche wollen halt unbedingt Spektakel sehen. Ich für meinen Teil brauche das nicht. Am Ende ist mir ein dreckiges 1:0 lieber, als ein 3:4 wie letzte Saison gegen Berlin. Das eine gibt halt 3 Punkte und das andere sieht gut aus. Nur kaufen kann man sich dafür nix.
27.10.2025 - 13:17 Uhr
Zitat von Mikkaster
Lieberknecht ist pragmatisch. Er lässt einen einfachen Fußball spielen, der nicht jedem schmeckt. Muss man nicht mögen. Aber bis hierhin geben ihm die Punkte recht. Seht euch mal Schalke an. Das ist teilweise Fußball zum abgewöhnen. Aber damit haben sie satte 24 Punkte geholt. Das wie interessiert am Ende keinen mehr. Manche wollen halt unbedingt Spektakel sehen. Ich für meinen Teil brauche das nicht. Am Ende ist mir ein dreckiges 1:0 lieber, als ein 3:4 wie letzte Saison gegen Berlin. Das eine gibt halt 3 Punkte und das andere sieht gut aus. Nur kaufen kann man sich dafür nix.
Lieberknecht ist pragmatisch. Er lässt einen einfachen Fußball spielen, der nicht jedem schmeckt. Muss man nicht mögen. Aber bis hierhin geben ihm die Punkte recht. Seht euch mal Schalke an. Das ist teilweise Fußball zum abgewöhnen. Aber damit haben sie satte 24 Punkte geholt. Das wie interessiert am Ende keinen mehr. Manche wollen halt unbedingt Spektakel sehen. Ich für meinen Teil brauche das nicht. Am Ende ist mir ein dreckiges 1:0 lieber, als ein 3:4 wie letzte Saison gegen Berlin. Das eine gibt halt 3 Punkte und das andere sieht gut aus. Nur kaufen kann man sich dafür nix.
Wenn du dich auf die aktuelle Diskussion beziehst, hast du missverstanden, um was es gerade geht. Dass hier kaum jemand etwas am Trainer Lieberknecht auszusetzen hat, müsste eigentlich im Verlauf der bisherigen Diskussionen klar sein. Alle Kollegen, die aktuell die Wechselpolitik von Torsten Lieberknecht kritisieren, haben ihn auch schon genügend für das, was er bisher erreicht hat, gelobt und dies auch anerkannt. Ich persönlich habe das bereits in diversen Beiträgen geschrieben und freue mich generell, dass wir (wieder) einen Trainer haben, der Betze-Fußball spielen lässt. Aber neben Lob und Anerkennung ist es notwendig, auch Dinge zu kritisieren, die sich jetzt wiederholt haben. Und da muss ich als Fan auch fragen dürfen, woran das liegt und - was dann auch ein konstruktives Element darstellt - meine Sicht der Dinge darstellen. Und dass hier Rufe nach Christian Titz oder Markus Anfang laut werden, habe ich noch nicht mitbekommen. Ich persönlich bin froh, dass wir an deren Stelle einen Torsten haben, der mit seinem Fußball und seiner Art zehn Mal besser zum FCK passt als Anfang oder Titz.
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