Quo vadis, MSV?
13.11.2012 - 22:13 Uhr
25.11.2012 - 11:22 Uhr
Zitat von Kalle_ausm_Pott:
Als es spät abends im live in Radio Duisburg übertragenen Interview hieß: "Das Stadion wird gebaut" haben wir alle gejubelt. Die Finanzierung und die Folgen für den Verein war allen sch.eißegal.
Folglich sind wir alle schuld.
Der eine mehr, der andere weniger.
Es gab niemanden, der gesagt hat: "ja... aber..."
Doch, gab es! Es gab einige kritische Stimmen- allerdings tatsächlich eher nicht unter den Entscheidungsträgern.
Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen hier im Forum, als Kritiker des Arenabaus (in der durchgeführten Form) als "ewige Nörgler" und "Schwarzmaler" betitelt wurden.
Die Diskussion damals im Forum wurde vor allem dadurch beeinflusst, dass der "zur Finanzierung angegebene Zuschauerschnitt" sehr niedrig angegeben wurde (ich meine 12k oder 14k ) und von einer jährlichen Belastung von 1,6 (oder 1,9) Mios. gesprochen wurde -alles unter der "Verblendung" der 1. Liga und der kolportierten Vision, zur "dritten Kraft im Ruhrgebiet" und mittelfristig mit Blickrichtung auf den Europapokal agieren zu wollen.
Sicher haben sich viele da blenden lassen- dennoch wurde die breite Zustimmung mit Aussagen (v.a. zur Finanzierung) gewonnen, die mit der Realität nicht übereinstimmen.
Und jetzt bitte keine "Aufrechnung" von wegen: " in der Bilanz konnte jeder nachlesen...,...es sollte jedem klar sein, dass die Betriebskosten hinzukommen...blablabla"- die Bilanzen waren damals nicht einsehbar, zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen.
Ich vergleiche das mal mit folgendem Beispiel:
Ein "Familienvater" will ein neues Auto anschaffen. Er braucht dazu die Zustimmung der ganzen "Familie" (schließlich wirkt sich die finanzielle Belastung auf die ganze Familie aus, z.B. weniger Geld für Reisen, Kleidung, Haushaltsgeld oder so). Statt einen Golf zu kaufen, will der Vater aber einen Porsche Cayenne leasen- bewegt auch nur 5 Insassen von A nach B, sieht aber viel besser aus. Der "Sohn" fragt, wieviel das Auto denn so kostet.
Der "Vater" sagt: Leasingpreis ist 19.999€, es wird in Raten von -sagen wir mal- 500€ geleast.
Alle stimmen zu, das Auto wird angeschafft. Das Auto ist da und im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass neben den üblichen Betriebskosten (Tanken, Autoreinigung) zur Leasingrate von 500€ noch "verpflichtende Inspektionen, Radwechsel nach 10.000 km, Zwischenzahlungen etc., etc., etc. hinzukommen (die im Kleingedruckten standen, das dem Sohn nie offen vorgelegt wurde), so dass die reale monatliche Belastung nicht 500, sondern 1500€ beträgt .
Daher wird dem "Sohn" das Taschengeld gestrichen, die Familienferien fallen aus und der Sohn soll mit Zeitungsaustragen zum Familieneinkommen beitragen, um die Belastungen aufzufangen.
Kann man dann auch damit argumentieren: Das hätte dem Sohn klar sein müssen. Er hat zugestimmt und muss jetzt mit den Konsequenzen leben???
Nur mal als Denkanstoß...!
Auch wenn der Vergleich mal wieder hinken wird: Ich glaube einfach nicht, dass der durchgeführte Bau so viel Zustimmung erfahren hätte, wenn statt der 1 vor dem Komma die reale 4 vor dem Komma kommuniziert worden wäre.
Als es spät abends im live in Radio Duisburg übertragenen Interview hieß: "Das Stadion wird gebaut" haben wir alle gejubelt. Die Finanzierung und die Folgen für den Verein war allen sch.eißegal.
Folglich sind wir alle schuld.
Der eine mehr, der andere weniger.
Es gab niemanden, der gesagt hat: "ja... aber..."
Doch, gab es! Es gab einige kritische Stimmen- allerdings tatsächlich eher nicht unter den Entscheidungsträgern.
Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen hier im Forum, als Kritiker des Arenabaus (in der durchgeführten Form) als "ewige Nörgler" und "Schwarzmaler" betitelt wurden.
Die Diskussion damals im Forum wurde vor allem dadurch beeinflusst, dass der "zur Finanzierung angegebene Zuschauerschnitt" sehr niedrig angegeben wurde (ich meine 12k oder 14k ) und von einer jährlichen Belastung von 1,6 (oder 1,9) Mios. gesprochen wurde -alles unter der "Verblendung" der 1. Liga und der kolportierten Vision, zur "dritten Kraft im Ruhrgebiet" und mittelfristig mit Blickrichtung auf den Europapokal agieren zu wollen.
Sicher haben sich viele da blenden lassen- dennoch wurde die breite Zustimmung mit Aussagen (v.a. zur Finanzierung) gewonnen, die mit der Realität nicht übereinstimmen.
Und jetzt bitte keine "Aufrechnung" von wegen: " in der Bilanz konnte jeder nachlesen...,...es sollte jedem klar sein, dass die Betriebskosten hinzukommen...blablabla"- die Bilanzen waren damals nicht einsehbar, zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen.
Ich vergleiche das mal mit folgendem Beispiel:
Ein "Familienvater" will ein neues Auto anschaffen. Er braucht dazu die Zustimmung der ganzen "Familie" (schließlich wirkt sich die finanzielle Belastung auf die ganze Familie aus, z.B. weniger Geld für Reisen, Kleidung, Haushaltsgeld oder so). Statt einen Golf zu kaufen, will der Vater aber einen Porsche Cayenne leasen- bewegt auch nur 5 Insassen von A nach B, sieht aber viel besser aus. Der "Sohn" fragt, wieviel das Auto denn so kostet.
Der "Vater" sagt: Leasingpreis ist 19.999€, es wird in Raten von -sagen wir mal- 500€ geleast.
Alle stimmen zu, das Auto wird angeschafft. Das Auto ist da und im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass neben den üblichen Betriebskosten (Tanken, Autoreinigung) zur Leasingrate von 500€ noch "verpflichtende Inspektionen, Radwechsel nach 10.000 km, Zwischenzahlungen etc., etc., etc. hinzukommen (die im Kleingedruckten standen, das dem Sohn nie offen vorgelegt wurde), so dass die reale monatliche Belastung nicht 500, sondern 1500€ beträgt .
Daher wird dem "Sohn" das Taschengeld gestrichen, die Familienferien fallen aus und der Sohn soll mit Zeitungsaustragen zum Familieneinkommen beitragen, um die Belastungen aufzufangen.
Kann man dann auch damit argumentieren: Das hätte dem Sohn klar sein müssen. Er hat zugestimmt und muss jetzt mit den Konsequenzen leben???
Nur mal als Denkanstoß...!
Auch wenn der Vergleich mal wieder hinken wird: Ich glaube einfach nicht, dass der durchgeführte Bau so viel Zustimmung erfahren hätte, wenn statt der 1 vor dem Komma die reale 4 vor dem Komma kommuniziert worden wäre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Celtic Duisburg am 25.11.2012 um 11:30 Uhr bearbeitet
25.11.2012 - 11:27 Uhr
Zitat von owlzebra:
...
Ist schon lange her aber ich glaube, dass der MSV für das altehrwürdige Wedaustadion an die Stadt
Duisburg c.a. 2 Mio Euro Miete gezahlt hat. Dann waren es auf einmal 5 Millionen. ...
und jetzt wird es sehr schmerzhaft für viele ... :D
-ziehe mal die Einnahmen des Vermarktung des Stadionnamens, der Tribünennamen und der Bandenwerbung ab. ..... ;)
eigentlich hat Hellmich nicht gelogen, sondern geirrt, weil er dachte der Stadionnamen wäre besser zu vermarkten. Ferner hat ihn und den MSV der Kirch-Konkurs getroffen. ... man kann ihm vorwerfen allzu optimistische Annahmen getroffen zu haben, dass haben in der damaligen Investorenzeit aber viele- :cool
Das was man ihm vorwerfen muss, sind die Abflüsse an Hellmimarketing. Denn die haben keine neuen Sponsoren gebracht, sondern fast nur die alten betreut. Auch der Hinweis, dass die Einnahmen stark gestiegen sind, verteidigt Hellmich nicht. Die Einnahmen sind nämlich stark gestiegenh, wegen den neuen Möglichkeiten durch das neue Stadion und nicht wegen der sagenhaften Arbeit der Mitarbeiter - die größtenteils vorher beim MSV beschäftigt waren - von HM. :rolleyes so hat Hellmich an den zusätzlichen Einnahmen durch das neue Stadion, die so nötig gewesen um dieses zu finanzieren, mit verdient. ... Geld das locker gereicht hätte, dass wir jetzt schuldenfrei wären. ... vielleicht würden wir sogar wieder in der 1.Liga spielen. :ugly
...
Ist schon lange her aber ich glaube, dass der MSV für das altehrwürdige Wedaustadion an die Stadt
Duisburg c.a. 2 Mio Euro Miete gezahlt hat. Dann waren es auf einmal 5 Millionen. ...
und jetzt wird es sehr schmerzhaft für viele ... :D
-ziehe mal die Einnahmen des Vermarktung des Stadionnamens, der Tribünennamen und der Bandenwerbung ab. ..... ;)
eigentlich hat Hellmich nicht gelogen, sondern geirrt, weil er dachte der Stadionnamen wäre besser zu vermarkten. Ferner hat ihn und den MSV der Kirch-Konkurs getroffen. ... man kann ihm vorwerfen allzu optimistische Annahmen getroffen zu haben, dass haben in der damaligen Investorenzeit aber viele- :cool
Das was man ihm vorwerfen muss, sind die Abflüsse an Hellmimarketing. Denn die haben keine neuen Sponsoren gebracht, sondern fast nur die alten betreut. Auch der Hinweis, dass die Einnahmen stark gestiegen sind, verteidigt Hellmich nicht. Die Einnahmen sind nämlich stark gestiegenh, wegen den neuen Möglichkeiten durch das neue Stadion und nicht wegen der sagenhaften Arbeit der Mitarbeiter - die größtenteils vorher beim MSV beschäftigt waren - von HM. :rolleyes so hat Hellmich an den zusätzlichen Einnahmen durch das neue Stadion, die so nötig gewesen um dieses zu finanzieren, mit verdient. ... Geld das locker gereicht hätte, dass wir jetzt schuldenfrei wären. ... vielleicht würden wir sogar wieder in der 1.Liga spielen. :ugly
25.11.2012 - 11:54 Uhr
Zitat von Willibert:
Zu den jetzigen Spielern kann ich eh keinen Bezug aufbauen. Die einzige Granate und der Supertyp kommt aus Dortmund, der Rest ist austauschbar.
Ich warte lieber bis wir wieder gegen Remscheid, Bergisch Gladbach und Wuppertal spielen. Da waren wir auswärts wenigstens immer eine Macht. :rolleyes
Wilibert,naechste Saison...
Zu den jetzigen Spielern kann ich eh keinen Bezug aufbauen. Die einzige Granate und der Supertyp kommt aus Dortmund, der Rest ist austauschbar.
Ich warte lieber bis wir wieder gegen Remscheid, Bergisch Gladbach und Wuppertal spielen. Da waren wir auswärts wenigstens immer eine Macht. :rolleyes
Wilibert,naechste Saison...
25.11.2012 - 13:30 Uhr
25.11.2012 - 13:36 Uhr
Zitat von Hollgi:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadt-duisburg-will-msv-helfen-aber-nicht-finanziell-id7323505.html
Ob Duisburg nun nen besseren Bürgermeister hat?
Das von der Stadt kein geld zu erwarten ist, sollte denke ich allen klar sein.
Gruß
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadt-duisburg-will-msv-helfen-aber-nicht-finanziell-id7323505.html
Ob Duisburg nun nen besseren Bürgermeister hat?
Das von der Stadt kein geld zu erwarten ist, sollte denke ich allen klar sein.
Gruß
25.11.2012 - 14:35 Uhr
Zitat von Celtic Duisburg:
Und jetzt bitte keine "Aufrechnung" von wegen: " in der Bilanz konnte jeder nachlesen...,...es sollte jedem klar sein, dass die Betriebskosten hinzukommen...blablabla"- die Bilanzen waren damals nicht einsehbar, zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen.
Ach Celtic.
Dein Beispiel mit dem Familienvater ist wirklich sehr schön. Und hinsichtlich der Entwicklungen auch sehr passend.
Aber in einem Punkt trennen uns doch Welten:
Du schreibst: "zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen."
Ich sage: "Wer keine Ahnung hat, sollte kein Stimmrecht erhalten oder sich zumindest immer dann enthalten, wenn er an seine Grenzen stößt."
Ganz nach Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
Nicht missverstehen... geht nicht gegen Dich !!!
Geht gegen all diejenigen, die so stolz sind auf Ihr Mitbestimmungsrecht beim MSV.
Weil sie damit ja so viel Gutes in der Vergangenheit angestellt haben.
Und zwar
ENTWEDER trotz entsprechender Informationen
ODER trotz mangelnder Informationen
ODER trotz mangelnden Grundlagenwissens
die Hand haben, wenn es ihnen opportun erscheint.
Das gilt übrigens auch für mich.
Denn auch ich habe nicht in dem Maße den Pflichten eines Mitglieds gestellt, wie ich dies eigentlich von mir erwarten müsste.
Und deswegen überlege ich übrigens, ob ich meinen Jahresbeitrag als Mitglied in eine freiwillige Spende umwandel und meine Mitgliedschaft niederlege.
Ergänzend zur Info: Da ich von Innen-, Schul- und Infrastrukturpolitik keine Ahnung habe, gehe ich i.d.R. auch bei Landtagswahlen nicht wählen.
Da meine Kenntnisfelder berufsbedingt in der Wirtschafts-, Finanz- und Rechtspolitik liegen, gehe ich vor jeder Bundestagswahl die Wahlprogramme der relevanten Parteien durch und suche die größte inhaltliche Übereinstimmung.
Und jetzt bitte keine "Aufrechnung" von wegen: " in der Bilanz konnte jeder nachlesen...,...es sollte jedem klar sein, dass die Betriebskosten hinzukommen...blablabla"- die Bilanzen waren damals nicht einsehbar, zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen.
Ach Celtic.
Dein Beispiel mit dem Familienvater ist wirklich sehr schön. Und hinsichtlich der Entwicklungen auch sehr passend.
Aber in einem Punkt trennen uns doch Welten:
Du schreibst: "zudem kann man nicht von allen Leuten soviel ökonomisches Grundwissen erwarten, dass sie solch komplizierte Sachverhalte selbständig durchschauen."
Ich sage: "Wer keine Ahnung hat, sollte kein Stimmrecht erhalten oder sich zumindest immer dann enthalten, wenn er an seine Grenzen stößt."
Ganz nach Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
Nicht missverstehen... geht nicht gegen Dich !!!
Geht gegen all diejenigen, die so stolz sind auf Ihr Mitbestimmungsrecht beim MSV.
Weil sie damit ja so viel Gutes in der Vergangenheit angestellt haben.
Und zwar
ENTWEDER trotz entsprechender Informationen
ODER trotz mangelnder Informationen
ODER trotz mangelnden Grundlagenwissens
die Hand haben, wenn es ihnen opportun erscheint.
Das gilt übrigens auch für mich.
Denn auch ich habe nicht in dem Maße den Pflichten eines Mitglieds gestellt, wie ich dies eigentlich von mir erwarten müsste.
Und deswegen überlege ich übrigens, ob ich meinen Jahresbeitrag als Mitglied in eine freiwillige Spende umwandel und meine Mitgliedschaft niederlege.
Ergänzend zur Info: Da ich von Innen-, Schul- und Infrastrukturpolitik keine Ahnung habe, gehe ich i.d.R. auch bei Landtagswahlen nicht wählen.
Da meine Kenntnisfelder berufsbedingt in der Wirtschafts-, Finanz- und Rechtspolitik liegen, gehe ich vor jeder Bundestagswahl die Wahlprogramme der relevanten Parteien durch und suche die größte inhaltliche Übereinstimmung.
25.11.2012 - 17:08 Uhr
Unser nicht aus den Negativschlagzeilen kommende MSV Duisburg, von vielen auch Traditionverein bezeichnet, läuft derzeit mit Anlauf in sein verderben. Eines ist ganz klar, Tradition hat der Verein in den letzten Jahren weniger im erreichen der sportlichen Ziele, vielmehr jedoch bei der Beschäftigung inkompetenter Führungskräfte, denen jegliche Affinität zum Thema Profifussball fehlt.
Intransparenz ist ein Wort, dass bei MSV schon lange groß geschrieben wird. Ein Verein, der nach außen stets bemüht ist, den schillernden Traditionsklub aus dem Revier zu mimen, geht nun an den selbst geschaffenen Strukturen und Verflechtungen zugrunde. Wie ein bösartiges Krebsgeschwür hat es sich beim MSV festgeressen und verhindert wohl auch jegliche, mit dem natürlichen Menschenverstand nachvollziehbare Entscheidung. Die geschaffenen Strukturen haben natürlich auch gewisse Vorteile, vor allem für die Herren in Nadelstreifen: Man kann den schwarzen Peter immer schön hin und her schieben und mit dem Zeigefinger auf "die Anderen" zeigen. Bei der bestehenden Fluktuation in der Führungsriege kann man zudem sicher sein, das schon mehrer Nachfolger des eigenen Postens im Amt waren, und gewinnt so Zeit seine Hände in Unschuld waschen.
Der Messias hat sich ja auch schon angekündigt: Der Walter, der wollte doch tatsächlich ein paar Millönchen über eine Investorengruppe flüssig machen um dem MSV kurzfristig liquide zu machen."Seine Nachfolger hätten einiges angerichtet" und "Wenn ich helfen kann und darum gebeten werde, tue ich dies mit Freuden gerne" ließ Herr Hellmich unlägst über die Medien verlauten.
Achso, also der Walter bietet nun völlig selbstlos seine Hilfe an, nachdem er über Jahre hinweg durch die Vertragsgestaltung mit der Hellmich-Markting Millionen abgezweigt hat, die nach rein logischer Betrachtung dem Verein zugestanden hätten. Aber man kann ihm ja keinen Vorwurf machen, denn es gab in der Geschäftsführung einen Entscheider, der den Tod auf Raten in Vertragsform rechtskonform unterzeichnet hat. Ja, so ist das eben bei unserem MSV, auch die haarsträubenden Fehlentscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen haben hier bei uns Tradition.
So, zurück aber zum spendablen Walter. Was der Walter nämlich nicht so publik gemacht hat, sind die kleingedruckten Zeilen unter dem so genannten Rettungsschrim. Im Gegenzug erwartet der Walter nämlich, das man Ihm einen gewissen Handlungsspielraum einräumt und dies mit einer Änderung der Vereinssatzung möglich macht. Würde man den Walter fragen, schätze ich mal das diese Massnahmen rein "präventiv" wäre und lediglich ein "Kontrollmechanismus" installiert werden sollte.
Unverständlicherweise hat man dem vertrauenswürdigen Walter seitens der Vereinsfunktionäre, Vertreter der KGaA sowie den Gesellschaftern der Stadionprojektgesellschaft eine klare Absage erteilt. So musste der Walter samt seinem trojanischen Pferd unverrichteter Dinge wieder abziehen und ließ anschließend vermelden "er stünde nicht mehr zur Verfügung".
Keine Sorge, langweilig wird es noch lange nicht, denn der nächste Protagonist steht schon in den Startlöchern. Der Utz aus Duisseldorf, seineszeichens Finanz-Sanierer, hat anscheinend den "Master-Plan" in der Westentasche, den der MSV braucht, um wieder auf gesunden Beinen zu stehen. In Insiderkreisen wurde er auch schon als Nachfolger des in Ungnade gefallenen "Diplomaten" gehandelt, also Andreas Rüttgers, der bekanntlich vor kurzem sein Amt zur Verfügung stellen musste, pardon, der sein Amt bereitgestellt hat.
Aber who the ***** is Utz? Der nächste Messiahs?
Bei genauerer Betrachtung sieht es doch wohl etwas anders aus. Der Utz ist nicht "MSV Fan" der ersten Stunde und bietet wegen seinem Herzblut seine Hilfe an, nein nein. Der Utz ist der Finanz-Sanierer der Gebag, der gemeinnützigen Duisburger Baugesellschaft. Diese hat seit dem genialen Einfall, ein Museum aus Stahl und Glas zu bauen und anschließend auf die Küppersmühle zu montieren, einige finanzielle Schwierigkeiten. Anscheinend gab es da nur einige Probleme das 1300 Tonnen Monstrum auf die Küppersmühle gehievt zu bekommt. Das 70 Millionen Stahlgerüst liegt nun, nicht gerade ideal gegen Korrosion geschützt, neben statt auf der Küppersmühle.
Da kommt der Herr Finanz-Sanierer mit dem schwitzerdütschen Vornamen aus unserer Nachbarschaft ins Spiel, der tatsächlich gebürtiger Duisburger ist. Trotzdem wage ich es zu bezweifeln, das der Erbsenzähler eine Affinität zum Thema Fussball hat. Der Utz will unseren MSV nicht retten, damit weiter attraktiver Fussball in Duisburg gespielt wird oder weil der MSV für Ihn eine Herzensangelegenheit ist, nein so ist das nicht. Die Arbeit bei der Gebag, bei der er als zusätzliches Vorstandsmitglied fungiert und ein Sanierungskonzept erarbeiten muss, ist zeitlich auf ein halbes Jahr begrenzt.
Utz Brömmekamp, der die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft Gebag im Kreis der Stadiongesellschafter vertritt, kam also winkend mit 6 Mio zur Krisensitzung, die aber erst fließen, wenn der Verein neu strukturiert wird. So hätten Vorstand und Aufsichtsrat e.V. künftig nichts mehr zu sagen, das operative Geschäft würde dementsprechend ab sofort durch die Stadion-Gesellschafter und die Aufsichtsräte der KGaA geführt werden.
Super Sache, hat sich der Utz wahrscheinlich gedacht, da sein Engagement bei der Gebag zeitlich begrenzt ist, muss man ja vorsorgen. Der Verein steht mit dem Rücken zur Wand, der Urs besorgt ein paar Milliönchen und schwupp die wupp ist schon mal für die Zeit nach dem Gebag Engagement gesorgt. Für den Urs sollte doch dann bestimmt ein Posten als Mitglied des Aufsichtsrates der KGaA drin sein, oder? Der Utz hat ja schließlich für den Fortbestand des MSV gesorgt....
Doch eins hat der Utz dabei übersehen. Damit sein toller Plan aufgeht, muss dem Sanierungsplan zugestimmt werden. Das heißt im Prinzip soll der Vorstand und Aufsichtsrat e.V. nun zustimmen, dass er künftig nicht mehr entscheiden darf. Wie man sich vortellen kann hat der Vorstand und Aufsichtsrat dem Utz erst mal schön den Stinkefinger gezeigt, nix gibbet. Dann doch lieber die Verhandlungen blockieren und gemeinsam dem Untergang entgegen taumeln. So hinterlässt man wenigstens noch ein schönes Chaos, um das sich dann die anderen kümmern können. Ätsch.
Hey, wir haben immerhin ein wunderschönes, bundesligataugliches Stadion mit fast 30000 Sitzplätzen, malerisch gelegen an der Regattabahn, verkehrsgünstig angebunden, technisch Up-to-Date. Dank dem genialen Erbpachtvertrag fällt das Stadion nach der Insolvenz mehr oder weniger wieder in die Hände der Stadiongesellschafter. Doch was wollen die mit dem Ding, ohne dass der passende Profifussball vorhanden ist? Also wird der liebe Utz jetzt ordentlich rotieren müssen, um noch ein paar Millönchen mehr aufzutreiben. Diese werden ebenfalls dringend gebraucht, nämlich um den Vorstand und Aufsichtsrat e.V. zu schmieren, anders wird man ja das "Sanierungskonzept" nicht durchbekommen.
Ich bin jedeflls gedpannt auf den nächsten Auftritt des Kasperl-Theaters, vielleicht werden wir ja noch den ein oder anderen Protagonisten mit Plan B, C oder D zu Gesicht bekommen. Oder es kommt vielleicht alles ganz anders. In einer Stadt, in der die Hauptfeuerwache abbrennt, gibt es anscheinend nichts, was es nicht gibt.
In diesem Sinne...
Intransparenz ist ein Wort, dass bei MSV schon lange groß geschrieben wird. Ein Verein, der nach außen stets bemüht ist, den schillernden Traditionsklub aus dem Revier zu mimen, geht nun an den selbst geschaffenen Strukturen und Verflechtungen zugrunde. Wie ein bösartiges Krebsgeschwür hat es sich beim MSV festgeressen und verhindert wohl auch jegliche, mit dem natürlichen Menschenverstand nachvollziehbare Entscheidung. Die geschaffenen Strukturen haben natürlich auch gewisse Vorteile, vor allem für die Herren in Nadelstreifen: Man kann den schwarzen Peter immer schön hin und her schieben und mit dem Zeigefinger auf "die Anderen" zeigen. Bei der bestehenden Fluktuation in der Führungsriege kann man zudem sicher sein, das schon mehrer Nachfolger des eigenen Postens im Amt waren, und gewinnt so Zeit seine Hände in Unschuld waschen.
Der Messias hat sich ja auch schon angekündigt: Der Walter, der wollte doch tatsächlich ein paar Millönchen über eine Investorengruppe flüssig machen um dem MSV kurzfristig liquide zu machen."Seine Nachfolger hätten einiges angerichtet" und "Wenn ich helfen kann und darum gebeten werde, tue ich dies mit Freuden gerne" ließ Herr Hellmich unlägst über die Medien verlauten.
Achso, also der Walter bietet nun völlig selbstlos seine Hilfe an, nachdem er über Jahre hinweg durch die Vertragsgestaltung mit der Hellmich-Markting Millionen abgezweigt hat, die nach rein logischer Betrachtung dem Verein zugestanden hätten. Aber man kann ihm ja keinen Vorwurf machen, denn es gab in der Geschäftsführung einen Entscheider, der den Tod auf Raten in Vertragsform rechtskonform unterzeichnet hat. Ja, so ist das eben bei unserem MSV, auch die haarsträubenden Fehlentscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen haben hier bei uns Tradition.
So, zurück aber zum spendablen Walter. Was der Walter nämlich nicht so publik gemacht hat, sind die kleingedruckten Zeilen unter dem so genannten Rettungsschrim. Im Gegenzug erwartet der Walter nämlich, das man Ihm einen gewissen Handlungsspielraum einräumt und dies mit einer Änderung der Vereinssatzung möglich macht. Würde man den Walter fragen, schätze ich mal das diese Massnahmen rein "präventiv" wäre und lediglich ein "Kontrollmechanismus" installiert werden sollte.
Unverständlicherweise hat man dem vertrauenswürdigen Walter seitens der Vereinsfunktionäre, Vertreter der KGaA sowie den Gesellschaftern der Stadionprojektgesellschaft eine klare Absage erteilt. So musste der Walter samt seinem trojanischen Pferd unverrichteter Dinge wieder abziehen und ließ anschließend vermelden "er stünde nicht mehr zur Verfügung".
Keine Sorge, langweilig wird es noch lange nicht, denn der nächste Protagonist steht schon in den Startlöchern. Der Utz aus Duisseldorf, seineszeichens Finanz-Sanierer, hat anscheinend den "Master-Plan" in der Westentasche, den der MSV braucht, um wieder auf gesunden Beinen zu stehen. In Insiderkreisen wurde er auch schon als Nachfolger des in Ungnade gefallenen "Diplomaten" gehandelt, also Andreas Rüttgers, der bekanntlich vor kurzem sein Amt zur Verfügung stellen musste, pardon, der sein Amt bereitgestellt hat.
Aber who the ***** is Utz? Der nächste Messiahs?
Bei genauerer Betrachtung sieht es doch wohl etwas anders aus. Der Utz ist nicht "MSV Fan" der ersten Stunde und bietet wegen seinem Herzblut seine Hilfe an, nein nein. Der Utz ist der Finanz-Sanierer der Gebag, der gemeinnützigen Duisburger Baugesellschaft. Diese hat seit dem genialen Einfall, ein Museum aus Stahl und Glas zu bauen und anschließend auf die Küppersmühle zu montieren, einige finanzielle Schwierigkeiten. Anscheinend gab es da nur einige Probleme das 1300 Tonnen Monstrum auf die Küppersmühle gehievt zu bekommt. Das 70 Millionen Stahlgerüst liegt nun, nicht gerade ideal gegen Korrosion geschützt, neben statt auf der Küppersmühle.
Da kommt der Herr Finanz-Sanierer mit dem schwitzerdütschen Vornamen aus unserer Nachbarschaft ins Spiel, der tatsächlich gebürtiger Duisburger ist. Trotzdem wage ich es zu bezweifeln, das der Erbsenzähler eine Affinität zum Thema Fussball hat. Der Utz will unseren MSV nicht retten, damit weiter attraktiver Fussball in Duisburg gespielt wird oder weil der MSV für Ihn eine Herzensangelegenheit ist, nein so ist das nicht. Die Arbeit bei der Gebag, bei der er als zusätzliches Vorstandsmitglied fungiert und ein Sanierungskonzept erarbeiten muss, ist zeitlich auf ein halbes Jahr begrenzt.
Utz Brömmekamp, der die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft Gebag im Kreis der Stadiongesellschafter vertritt, kam also winkend mit 6 Mio zur Krisensitzung, die aber erst fließen, wenn der Verein neu strukturiert wird. So hätten Vorstand und Aufsichtsrat e.V. künftig nichts mehr zu sagen, das operative Geschäft würde dementsprechend ab sofort durch die Stadion-Gesellschafter und die Aufsichtsräte der KGaA geführt werden.
Super Sache, hat sich der Utz wahrscheinlich gedacht, da sein Engagement bei der Gebag zeitlich begrenzt ist, muss man ja vorsorgen. Der Verein steht mit dem Rücken zur Wand, der Urs besorgt ein paar Milliönchen und schwupp die wupp ist schon mal für die Zeit nach dem Gebag Engagement gesorgt. Für den Urs sollte doch dann bestimmt ein Posten als Mitglied des Aufsichtsrates der KGaA drin sein, oder? Der Utz hat ja schließlich für den Fortbestand des MSV gesorgt....
Doch eins hat der Utz dabei übersehen. Damit sein toller Plan aufgeht, muss dem Sanierungsplan zugestimmt werden. Das heißt im Prinzip soll der Vorstand und Aufsichtsrat e.V. nun zustimmen, dass er künftig nicht mehr entscheiden darf. Wie man sich vortellen kann hat der Vorstand und Aufsichtsrat dem Utz erst mal schön den Stinkefinger gezeigt, nix gibbet. Dann doch lieber die Verhandlungen blockieren und gemeinsam dem Untergang entgegen taumeln. So hinterlässt man wenigstens noch ein schönes Chaos, um das sich dann die anderen kümmern können. Ätsch.
Hey, wir haben immerhin ein wunderschönes, bundesligataugliches Stadion mit fast 30000 Sitzplätzen, malerisch gelegen an der Regattabahn, verkehrsgünstig angebunden, technisch Up-to-Date. Dank dem genialen Erbpachtvertrag fällt das Stadion nach der Insolvenz mehr oder weniger wieder in die Hände der Stadiongesellschafter. Doch was wollen die mit dem Ding, ohne dass der passende Profifussball vorhanden ist? Also wird der liebe Utz jetzt ordentlich rotieren müssen, um noch ein paar Millönchen mehr aufzutreiben. Diese werden ebenfalls dringend gebraucht, nämlich um den Vorstand und Aufsichtsrat e.V. zu schmieren, anders wird man ja das "Sanierungskonzept" nicht durchbekommen.
Ich bin jedeflls gedpannt auf den nächsten Auftritt des Kasperl-Theaters, vielleicht werden wir ja noch den ein oder anderen Protagonisten mit Plan B, C oder D zu Gesicht bekommen. Oder es kommt vielleicht alles ganz anders. In einer Stadt, in der die Hauptfeuerwache abbrennt, gibt es anscheinend nichts, was es nicht gibt.
In diesem Sinne...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dizco am 25.11.2012 um 17:15 Uhr bearbeitet
25.11.2012 - 18:54 Uhr
http://www.derwesten.de/sport/fussball/msv/msv-duisburg-benoetigt-bis-donnerstag-2-3-millionen-euro-id7328344.html
Es ist nur noch zeit bis Donnerstag.Ich hoffe der Hellmich hilft dem Verein nochmal.Sogar die
Angestellten haben ihn darum gebeten.Hier geht es jetzt einzigst ums Überleben und nicht um
einzelene Personen.Ich hoffe der Verein und so manche Fans verstehen es so langsam mal..
Jetzt müssen bis Donnerstag alle an einem Strang ziehen...
Es ist nur noch zeit bis Donnerstag.Ich hoffe der Hellmich hilft dem Verein nochmal.Sogar die
Angestellten haben ihn darum gebeten.Hier geht es jetzt einzigst ums Überleben und nicht um
einzelene Personen.Ich hoffe der Verein und so manche Fans verstehen es so langsam mal..
Jetzt müssen bis Donnerstag alle an einem Strang ziehen...
25.11.2012 - 18:55 Uhr
Quelle: www.derwesten.de
Bei den Mitarbeitern des MSV Duisburg wächst die Nervosität. Denn um die Insolvenz noch abzuwenden, wird die Zeit knapp. Wie aus den Gremien verlautete, benötigt der Verein bis zu diesem Donnerstag 2,3 Millionen Euro, um zahlungsfähig zu bleiben.
[...]
Einzelnen Mitarbeitern wurde bereits nahe gelegt, nach einem neuen Job Ausschau zu halten.
[...]
Wie es heißt, sind an den Rettungsversuchen auch der erst kürzlich zurückgetretene Vereinschef Andreas Rüttgers und auch Walter Hellmich im Hintergrund beteiligt.
Bis Donnerstag müssen also 2,3 Millionen her [...]
Einzelnen Mitarbeitern wurde bereits nahe gelegt, nach einem neuen Job Ausschau zu halten.
[...]
Wie es heißt, sind an den Rettungsversuchen auch der erst kürzlich zurückgetretene Vereinschef Andreas Rüttgers und auch Walter Hellmich im Hintergrund beteiligt.
25.11.2012 - 19:45 Uhr
Hallo,
vielleicht sollten die ganzen Kasper und Clowns, Quaksalber und Besserwisser, Machtgeile und Postenhascher sich malk zusammen setzen. Ich glaube nicht, dass es daran scheitert, dass das Geld nicht da ist....
Gruß
vielleicht sollten die ganzen Kasper und Clowns, Quaksalber und Besserwisser, Machtgeile und Postenhascher sich malk zusammen setzen. Ich glaube nicht, dass es daran scheitert, dass das Geld nicht da ist....
Gruß
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
