Presseschau - Feedback
Denn nach dem KSC-Spiel, auch nach dem Bielefeld-Spiel, hieß es doch allerorten "den Punkt/die Punkte muss man doch auch mal mitnehmen, da müssen wir cleverer sein".
Nun sind sie es, gehen nicht volles Risiko am Schluss, nehmen den Punkt mit und dann ist es auch wieder nicht recht?
Auf der anderen Seite hat mir dieses "unclevere" Spiel unter Vrabec VOR dem KSC-Spiel deutlich besser gefallen! Flüssige Kombinationen, mehr Risiko und damit dann eben auch mehr Tore. Nach der Winterpause wird irgendwie dermaßen streng auf Ergebnis gespielt, dass echte Langeweile aufkommt.
Mir wäre eine Mischung willkommen: Wieder mehr Risiko gehen, aber nicht völlig kopflos.
Wie sich das trainieren lässt, ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung.
Zu den Pfiffen kann ich nur sagen, dass ich im Stadion den Eindruck hatte, dass es gegen Frau Steinhaus gerichtet war hauptsächlich. Aber schon im Stadion sagte ich "oha, das wird die Mannschaft anders auffassen". Taten sie jetzt ja, wie zu sehen ist, auch.
Ich werde auch nach den grottigsten Spielen nicht gegen die Mannschaft pfeifen. Niemals.
Applaus kriegt sie nach schlechten Spielen dann aber auch nicht.
Aber: Ich werde GERADE in schlechten Spielen mit helfen, sie nach vorne zu peitschen. Das ist mir derzeit in der GG viel zu ruhig. Mit Stille strafen kann man die Jungs nach dem Spiel, aber nicht währenddessen. Da sollten auch die Fans bis zum Schluss alles geben! Und da denke ich mir, bezogen auf die Aussage Vrabecs: Hm, wenn wir, die Fans, ebenfalls nach der 70. Minute das Anfeuern einstellen, haben wir uns mit dem Punkt ja auch irgendwie abgefunden ... oder?
Zitat von okey-dokey:
www.spiegel.de:
Stadion von St. Pauli: DFB neutralisiert antifaschistisches Banner
Weil die deutsche Nationalmannschaft dort ihr Abschlusstraining vor dem Polen-Spiel abhielt, musste der Schriftzug "Kein Fußball den Faschisten", neutralisiert werden.
.............Der DFB zeigt Flagge.
Wäre er doch sonst nur ebenfalls so konsequent. :rolleyes
Find ich auch ganz stark! Schön auch, dass 'Kein Fussball' stehen blieb...
Jepp, so viel Selbstreflexionsfähigkeit und Nähe zur Mannschaft hätte ich den "Krawattenmenschen" gar nicht zugetraut. ;)
Heuchlerei seitens des DFB ist da noch das Netteste, was mir einfällt. Bitter auch, dass das Bild dann noch von FB gelöscht wird... Soviel zur Zensur und Überwachungsstaat.
Einfach nur armselig diese Aktion. Hoffentlich tragen unsere Nationalspieler keinen psychischen Schaden davon, wenn sie wissen, was unter der Plane steht :rolleyes.
Heuchlerei seitens des DFB ist da noch das Netteste, was mir einfällt. Bitter auch, dass das Bild dann noch von FB gelöscht wird... Soviel zur Zensur und Überwachungsstaat.
Typisch. das ist der Grund warum ich nur noch "Begleiter" einer WM bin. Diese Ansammlung von verwöhnten Jüngelchen die ihre bunten Schuhe zur Schau tragen und ihr Ballett als Fußball verkaufen, muss ich nicht sehen. Das ist wie Pilzliga. Operette, pur.
Das da dann auch Politik keine Rolle spielt, nur logisch. Sollen sie doch alle mit ihren Q7, R8, CR7, Lambos und Bentleys zum Training fahren. 1000 Fliegen können sich nicht irren.
Nein, das ist nicht mein Nivea.
www.fcstpauli.com:
Entschuldigung des DFB
...............
„Wir treten ein gegen jede Form von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Homophobie und machen dies deutlich – wie in vorbildlicher Art und Weise immer wieder auch Ihr Verein und Ihre Fanszene.“Na kieck ma eener an, der DFB macht diesen Vorfall sogar zur Chefsache.
Selbst wenn mir dieses Zitat worthülsenmäßig erscheint und zu befürchten ist, dass die DFB-Oberen immer noch nicht geschnallt haben, welche Ausmaße das versteckte und offensichtliche faschistoide Verhalten angenommen hat - immerhin..........
Bin froh, dass wir ein Präsidium haben, welches die Vorgehensweise des DFB nicht hat so stehen lassen.Ehrlich gesagt halte die Entschuldigung vom DFB für nicht wirklich ausreichend.
Weshalb steht nichts zu den Vorfällen auf der Seite des DFB? Und warum lautet der letzte Tweet von Pressesprecher der Nationalelf zu diesem Thema weiterhin "Wir haben Verständnis für die Fans, bitten aber darum, zu differenzieren und beide Seiten zu sehen."? Jens Grittner stellt auch nirgends richtig, dass seine Begründung " Bilder (TV + Foto) von deutschen Nationalspielern vor der herausgelösten Aussage 'für Faschisten' will auch keiner!" erhebliche Schwächen aufweist, da "für Faschisten" nur dasteht, wenn der DFB das "den" abklebt und mit einem "für" ersetzt.
Edit wünscht sich die Plauder in etwas wie "Kein Fußball - neutralisieren für Fortgeschrittene" umbenannt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoAlex am 15.05.2014 um 14:40 Uhr bearbeitet ............
Zu den Gründen der Trennung gab es von beiden Seiten keine konkreten Angaben, da Ott noch unter Vertrag steht und gekündigt werden müsste.
Zitat von okey-dokey:
Scheinbar sind einige Vereinsverantwortliche nicht sonderlich zufrieden mit unserer "medizinischen Abteilung", denn schaut man seit dem Amtsantritt von RA diesbzgl. zurück, hat es dort schon einige "Wechsel" gegeben. Ob jedoch tatsächlich ein Kausalzusammenhang zu RAs Amtsantritt besteht, kann ich nicht beurteilen. Aber die zeitliche Nähe is´auffällig. Und die Veränderungen ebenfalls.
---
Es tut mir um Ottl ein bisschen leid, gehört er doch auch zu Urgesteinen St. Paulis, echten Typen, wie es nicht mehr viele heute gibt.
Allerdings wundert mich nicht, dass man seitens der Vereinsverantwortlichen nach neuen Lösungen sucht. Wir haben doch selbst uns ganz schön die Schläfen gekratzt wie es angehen kann, dass die halbe Mannschaft immer wieder wegen irgendwelcher ominöser "muskulärer Probleme" ausfällt. Die Physio ist einer der wichtigsten Komponenten, dass genau dies nicht passiert! Demzufolge betreibt man hier Ausschlussverfahren und hofft darauf, dass sich diese künftig nicht mehr so häufig ergeben werden.
Wenn man negativ über Vrabec denkt, könnte man natürlich Dinge unken der Sorte "er trainiert falsch, will das aber nicht zugeben und gibt deswegen lieber der Physio die Schuld für die Probleme". Ist eine Möglichkeit, zugegeben, halte ich aber dennoch für eher unwahrscheinlich. Wenn es Probleme gibt, muss man etwas ändern. Dass dies auch das Training betrifft, davon gehe ich jetzt einfach einmal selbstredend aus.
Verärgert wäre ich allerdings, würde es Timo Rosenberg auch erwischen. Die Spieler schimpfen zwar alle wenn er sie quält
, aber unterm Strich sagen sie dann doch alle, dass ihnen seine Schleifeinheiten auch eine Menge bringen. Und: 90 Minuten können (bis auf Kringe) die Jungs, sooo schlecht können seine Einheiten dann ja auch gar nicht sein. ;)
hatte Mordor nicht auch einen großen Haufen Verletzungssorgen...? Wenn mich nicht alles täuscht, hatte auch der provokante Aggro-Leihstürmer hartnäckige Muskelprobleme... Hoffen wir mal, dass SK bei uns ein erfolgreicheres Händchen hat, auch wenn mir natürlich der Einblick in Mordors Aufgabenverteilung fehlt und für Recherche müsste ich zu tief in finsteres Land vorwagen.
St. Paulis Kapitän Sören Gonther im Interview
Nach dem Heimdebakel gegen den 1. FC Heidenheim hat sich die sportliche Krise beim FC St. Pauli verschärft. Kapitän Sören Gonther ist mehr denn je gefordert, Verantwortung zu übernehmen.
Ich kann mir nicht helfen, derzeit habe ich irgendwie ein komisches Gefühl bezüglich Gonther als Kapitän.
Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst, man sieht auch dass er gerne den Kapitän geben will.
Aber ist er es denn das auch? Gerade jetzt, da er gerade erst von einer Verletzung genesen ist und noch gar nicht die alte Stabilität in der Abwehr zeigt?
Zudem dann noch seine Aussage "wir sind gut genug, um im Mittelfeld mitzuspielen". Das hat etwas von "wir gehören nicht hierher" und hinterlässt in mir ein verdammt mieses Gefühl. Sollte er als Kapitän diese Einstellung auch in die Mannschaft tragen, potenziert das eher die Probleme als dass es sie verringert.
Ich würde mir wünschen, doch lieber Schachter in dieser Situation zum Kapitän zu machen. Zumindest, solange Gonther noch nicht 100%ig fit ist. Denn Schachten schnackt da ganz anders, er sagt dass es eher 1 statt 5 vor 12 ist. Er hat die Zeichen erkannt. So jemanden brauchen wir jetzt als Käpt'n, der jedem Einzelnen klar macht, dass der Baum auf dem Platz brennen muss.
St. Paulis Kapitän Sören Gonther im Interview
Nach dem Heimdebakel gegen den 1. FC Heidenheim hat sich die sportliche Krise beim FC St. Pauli verschärft. Kapitän Sören Gonther ist mehr denn je gefordert, Verantwortung zu übernehmen.
Ich kann mir nicht helfen, derzeit habe ich irgendwie ein komisches Gefühl bezüglich Gonther als Kapitän.
Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst, man sieht auch dass er gerne den Kapitän geben will.
Aber ist er es denn das auch? Gerade jetzt, da er gerade erst von einer Verletzung genesen ist und noch gar nicht die alte Stabilität in der Abwehr zeigt?
Zudem dann noch seine Aussage "wir sind gut genug, um im Mittelfeld mitzuspielen". Das hat etwas von "wir gehören nicht hierher" und hinterlässt in mir ein verdammt mieses Gefühl. Sollte er als Kapitän diese Einstellung auch in die Mannschaft tragen, potenziert das eher die Probleme als dass es sie verringert.
Ich würde mir wünschen, doch lieber Schachter in dieser Situation zum Kapitän zu machen. Zumindest, solange Gonther noch nicht 100%ig fit ist. Denn Schachten schnackt da ganz anders, er sagt dass es eher 1 statt 5 vor 12 ist. Er hat die Zeichen erkannt. So jemanden brauchen wir jetzt als Käpt'n, der jedem Einzelnen klar macht, dass der Baum auf dem Platz brennen muss.
Auch ich habe in dieser Situation ein mulmiges Gefühl. Es gibt da sehr viele Parallelen zu Engerie Cottbus in der letzten Saison. Der Ausgang ist nur allzu bekannt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DKlebenslang am 18.11.2014 um 14:19 Uhr bearbeitet Bereits in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit sackte St. Pauli ab, von Rang vier auf acht. Die Endplatzierung sah besser aus, als es die Leistungen waren. Aus den letzten neun Saisonspielen hatten die Hamburger lediglich sieben Punkte geholt - die Bilanz eines Absteigers. (...)
Die eigentliche Arbeit steht für Thomas Meggle und Rachid Azzouzi in der Winterpause an. Dann kann nachjustiert werden, wahrscheinlich kommen neue Spieler. Geld hat St. Pauli ja.
In der Analyse der klare Verweis auf die Rückrunde, das viel zu späte Entlassen von Vrabec, die Einsicht Orths (ich erinnere mich zu gut an die Diskussionen an dieser Stelle).
Lediglich in der vorschnellen Beurteilung Budimirs bin ich komplett anderer Ansicht. Er braucht Zeit. Allerdings darf man schon fragen, ob in unserer Situation nicht Transfers nötig sind/gewesen wären, die sofort helfen.

