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Presseschau - Feedback

19.08.2010 - 09:07 Uhr
Presseschau - Feedback |#551
19.03.2014 - 09:20 Uhr
Zitat von halbfan:


Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe ein etwas komisches Gefühl dabei, Einzelkritiken des Trainers über die Presse veröffentlicht zu sehen.

Ein wenig befürchte ich, dass das Teambuilding auf Dauer unter diesem System leiden wird: Vrabec gibt zu verstehen, dass diejenigen die gut trainieren und/oder sich im Spiel gut machen, eingesetzt werden, und jene, die nicht so gut trainieren, raus sind, teilweise nicht mal mehr im Kader stehen, nachdem sie zuvor vielleicht einen Stammplatz hatten.

Mag ja sein, dass das die Konkurrenzsituation im Training erhöht, es kann m.E. aber auch dazu führen, dass es übertrieben wird. Sich also Spieler über ihren Einsatz so sehr freuen, dass die anderen ihnen es neiden.


Ist es nicht gerade das, was wir wollen? Warum sollte jemand, der sich in Kurzeinsätzen und im Training besser anstellt als sein Konkurrent auf dieser Position, nicht mit einem Einsatz rechnen sollen? Was bringt es, wenn er Woche für Woche Vollgas gibt, der Trainer aber komplett auf Kontinuität setzt und besagter Spieler so keine Chance auf einen Einsatz hat?

Im Prinzip verhält es sich nach der Sommer - und Winterpause auch nicht anders. Alle geben Vollgas, nur elf können in der Startelf stehen. Nach harten Wochen der Saisonvorbereitung werden sich einige freuen, andere werden neidisch sein. Und gerade dann fände ich es für das Teambuilding gefährlicher, wenn immer die gleichen spielen. So wissen die Spieler doch, dass sie, wenn sie gute Leistungen zeigen, auch belohnt werden und eben nicht außen vor sind. Das ist doch ein guter Ansporn.

Zitat
Ich kann es nicht an konkreten Beispielen festmachen, ist nur so ein Gefühl von mir, dass unter Vrabec das Teambuilding momentan ein wenig leidet. Speziell Verhoek scheint mir nicht mehr so gut drauf zu sein wie unter Frontzeck, als würde er sich "draußen" fühlen. Gefährlich bei Spielern die zuvor verletzt waren und natürlich auch im Training keine 100% bringen können. Die Härte holt man sich in Spielen, und wenn man die nicht kriegt, weil der Trainer einen im Training nicht auf 100% sieht ... hm.


Kann ich nicht verstehen. Verhoek hat jetzt zweimal seine Chance erhalten, obwohl Nöthe in den Spielen zuvor ganz okay war. Er konnte sie aber beide male nicht nutzen. Aber gerade in seinen Kurzeinsätzen und im Training muss er dann überzeugen, dann spielt er auch. Wenn er das nicht schafft, ist es nur folgerichtig, dass er auf der Bank Platz nimmt, so schade es für ihn auch ist.

Zitat
Was meint ihr dazu? Liege ich da auf dem Holzweg, oder hat sich von euch auch der eine oder andere schon gedacht, dass das Teambuilding nicht so sehr eine Stärke ist, wie es bei Frontzeck war?


Ich habe nicht das Gefühl, dass das Teambuilding bröckelt oder zu bröckeln droht. Wie gesagt, lieber habe ich es so, dass jeder eine faire Chance erhält, als dass ich jede Woche den selben zuschaue, die null überzeugen, aber einfach ihren Stammplatz wegen Kontinuität haben. Was ich schön fand: beim 2:0 in Düsseldorf ging Basti Maier zum Vrabec und klatschte mit ihm ab. Jetzt nichts Besonderes, aber oft sieht man das auch nicht, sondern eher, dass sich das Trainerteam untereinander freut.

Dennoch finde ich, sollte man mit der Rotation auch nicht immer übertreiben. Wenn einer mal ein, zwei Spiele eher nicht so gut war, würde ich ihn nicht gleich rausnehmen. Schlechte Phasen hat jeder mal, in bestimmten Positionen ist Kontinuität auch enorm wichtig, vor allem in der Abwehr. Es bringt nichts, wenn jede Woche eine andere Viererkette zusammenspielt. Da kann es oft zu Abstimmungsfehlern kommen. In der Offensive sehe ich das Problem auch, aber nicht so extrem. Wenn du dort deine zwei, drei Stützen hast, kannst du drumherum auch eher rotieren als in der Abwehr. Also, Rotation nach Leistung und Gegner ja, aber bitte nicht übertreiben. Hauptsache, es wird spielerisch endlich wieder besser.
Presseschau - Feedback |#552
19.03.2014 - 09:34 Uhr
Zitat von halbfan:

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe ein etwas komisches Gefühl dabei, Einzelkritiken des Trainers über die Presse veröffentlicht zu sehen.


Absolutes No-Go!

Wenn das so stimmt, kann man sich fragen, ob ihm die "Höhenluft" nicht bekommt.
Presseschau - Feedback |#553
19.03.2014 - 16:03 Uhr
Zitat von sesamweckle:
Ist es nicht gerade das, was wir wollen? Warum sollte jemand, der sich in Kurzeinsätzen und im Training besser anstellt als sein Konkurrent auf dieser Position, nicht mit einem Einsatz rechnen sollen? Was bringt es, wenn er Woche für Woche Vollgas gibt, der Trainer aber komplett auf Kontinuität setzt und besagter Spieler so keine Chance auf einen Einsatz hat?


Prinzipiell hast du damit ja recht. Man sollte nach Leistung aufstellen und nicht nach Gusto, welchen Spieler (und/oder dessen Spielweise) man am besten mag. Da ist Vrabec ganz gut dabei, da macht er alles richtig.

Was mir ein wenig Sorgen macht ist, dass er ein wenig zu detailliert gegenüber der Presse begründet, weswegen dieser und jener Spieler jetzt nicht gespielt hat. So sagte er ja bezüglich Verhoek, dass er sich im Training nicht richtig reingehängt hätte, und schon saß er auf der Tribüne. Ähnliches über Gregoritsch. Gut, Letzteren war es der richtige Schuss vorn Bug, er tritt nach dieser "Denkpause" viel bissiger auf und zeigt derzeit, dass er sehr gerne hier weiter spielen möchte über diese Saison hinaus, aber dennoch - muss so etwas über die Medien passieren? Persönlich sagt er es ihnen ja sicher ohnehin. Mir fehlt da bei ihm momentan einfach ein wenig Diplomatie: Begründen, warum diese oder jene Spieler in der Startelf standen, und darauf, weswegen andere nicht im Kader waren, gar nicht groß drauf eingehen.

Oder, anders gesagt: Er ist mir derzeit etwas zu ehrlich gegenüber den Medien. Das schützt die Spieler nicht. In einer Medienstadt wie Hamburg können solche Aussagen schnell mal zum Bumerang werden. Nicht zuletzt auch für die Spieler, die mit Fragen konfrontiert werden, die sie an den Pranger stellen. Nicht schön, so etwas. :(

Zitat von sesamweckle:

Ich habe nicht das Gefühl, dass das Teambuilding bröckelt oder zu bröckeln droht. Wie gesagt, lieber habe ich es so, dass jeder eine faire Chance erhält, als dass ich jede Woche den selben zuschaue, die null überzeugen, aber einfach ihren Stammplatz wegen Kontinuität haben. Was ich schön fand: beim 2:0 in Düsseldorf ging Basti Maier zum Vrabec und klatschte mit ihm ab. Jetzt nichts Besonderes, aber oft sieht man das auch nicht, sondern eher, dass sich das Trainerteam untereinander freut.


Gut, diese Szene ging bei mir im Torjubel unter :p
Beim nächsten Heimspiel achte ich mal ein wenig drauf, wie sich die Spieler vor und auch während des Spiels geben. Ist natürlich trotzdem von außen immer schwer zu beurteilen, aber genau solche kleinen Szenen machen ja Hoffnung, dass immer noch alles stimmt. Wäre schön. :)

Zitat von sesamweckle:

Dennoch finde ich, sollte man mit der Rotation auch nicht immer übertreiben. Wenn einer mal ein, zwei Spiele eher nicht so gut war, würde ich ihn nicht gleich rausnehmen. Schlechte Phasen hat jeder mal, in bestimmten Positionen ist Kontinuität auch enorm wichtig, vor allem in der Abwehr. Es bringt nichts, wenn jede Woche eine andere Viererkette zusammenspielt. Da kann es oft zu Abstimmungsfehlern kommen. In der Offensive sehe ich das Problem auch, aber nicht so extrem. Wenn du dort deine zwei, drei Stützen hast, kannst du drumherum auch eher rotieren als in der Abwehr. Also, Rotation nach Leistung und Gegner ja, aber bitte nicht übertreiben. Hauptsache, es wird spielerisch endlich wieder besser.


Da bin ich bei dir.
Ich hoffe, diese Extremrotation liegt derzeit daran, dass Vrabec noch am Experimentieren ist welche Elf am besten miteinander auf dem Platz harmoniert und nicht etwa daran, dass dies seine Philosophie vom Spielbetrieb ist. Die Bayern können sich so etwas leisten, das sind Spieler mit hoher Spielintelligenz, die du auch problemlos positionsfremd einsetzen kannst, ohne dass deren Leistung leidet. Lahm würde vermutlich selbst im Tor eine gute Figur machen :D
Wir sind aber nun einmal zweite Liga (oder wahlweise erste Liga letztes Drittel). Da sollte man sich mittelfristig darauf konzentrieren die Spieler genau dort einzusetzen, wo sie am Effektivsten sind. Auch hier: Ich finde, es ist auch fürs Mannschaftsgefüge wichtig. Wenn jeder weiß, dass der andere Spieler auf genau jener Position, auf der er eingesetzt wird, am besten ist, gibt das fürs eigene Spiel ja auch Sicherheit.

Durch den Trainerwechsel ist's auf jeden Fall nicht langweilig jetzt. ;) Vrabec hat einen anderen Stil, das fordert die Mannschaft sehr. Ob zu ihrem Vorteil, das hoffe ich. Auch hier: Wäre schön. :)

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Fußball ist das, was passiert, während Trainer andere Pläne machen.
Presseschau - Feedback |#554
19.03.2014 - 16:29 Uhr
Ich bin auch gegen öffentliche Zurechtweisungen. Möchte aber daran erinnern, dass in manchen Situationen auch hier einige gefragt haben: Warum stellt Trainer XY den Spieler ABC im Moment nicht auf oder warum sagt der Manager DEF nicht, warum GHI keinen neuen Vertrag bekommt usw. Sehr genau erinnere ich das z.B. in den zahlreichen orwartdiskussionen.

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Grüße aus der Stader Geest
Presseschau - Feedback |#555
19.03.2014 - 18:18 Uhr
Zitat von geestler:
Ich bin auch gegen öffentliche Zurechtweisungen. Möchte aber daran erinnern, dass in manchen Situationen auch hier einige gefragt haben: Warum stellt Trainer XY den Spieler ABC im Moment nicht auf oder warum sagt der Manager DEF nicht, warum GHI keinen neuen Vertrag bekommt usw. Sehr genau erinnere ich das z.B. in den zahlreichen orwartdiskussionen.


Natürlich wird immer gefragt. Machen die Journalisten auch ständig. Aber mal ehrlich, eigentlich geht uns das nichts an.

Wenn es mangels Leistung ist, dann sagt der Trainer eben, dass sich derjenige, der gerade spielt, durch gute Trainingsleistungen hervorgetan hätte und er deswegen den Startelfeinsatz verdient hat, anstatt jenen, der nicht berücksichtigt wurde, an den Pranger zu stellen. Das ist für mich zumindest eine Sache der Fairnis und auch des Schutzes dem anderen Spieler gegenüber.

Wenn es das Kollektiv betrifft, braucht man es nicht zu schonen. Wenn die Mannschaft schlecht gespielt hat, dann darf man das auch gerne sagen. Da finde ich Vrabecs Ansagen auch sehr gut, indem er die Dinge klar beim Namen nennt und auch keine Ausreden bäckt. Die erste Hälfte in Frankfurt haben sie schlecht gespielt, Punkt.

Nur, was Einzelkritiken angeht, sollte m.E. lediglich das Positive erwähnt werden und das Negative nur dann, wenn es nicht anders geht. Da ist Vrabec m.E. derzeit (noch?) eine Ecke zu ehrlich gegenüber den Medien.

Insgesamt gefällt mir sein Umgang mit den Medien an und für sich recht gut. Nur, dass er auch Negatives betreffend Einzelkritik an Spielern ihnen gegenüber kund gibt, halte ich nicht für besonders klug. Solche Dinge werden von ihnen allzugerne genau dann wieder aus der Mottenkiste, wenn er es dann später vielleicht mal gar nicht so läuft. Ist nicht ungefährlich, was er da macht.

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Fußball ist das, was passiert, während Trainer andere Pläne machen.
Presseschau - Feedback |#556
24.03.2014 - 09:42 Uhr
Zitat von abendblatt:
"Die, die pfeifen, sind keine Fans. Unsere richtigen Fans haben uns 90 Minuten lang unterstützt, doch die anderen sollten sich mal überlegen, welche Situation wir uns erarbeitet haben"


:o

Ich glaube es hackt.
Wer bist du denn, das du nach nicht mal 3 Jahren im Verein meinst Fans beurteilen zu können, die hier schon länger stehen als du alt bist. Einfach mal die Kresse halten, Tschauner.

Ja, pfeifen geht gar nicht.

Aber wenn man die ganze Zeit davon redet, das nur die Entwicklung zählt und die Ergebnisse zweitrangig sind, dann sollte man auch dabei bleiben und nicht nach einem schlimmen 'Spiel' auf einmal eine neue Karte spielen.

A propos 'spielen'.
Ich finde Spieler die sich nicht den ***** aufreißen und 90 Minuten für drei Punkten kämpfen, die sollen sich mal Überlegen, ob sie bei Sankt Pauli richtig sind und ob diese Einstellung zu unserem Verein passt.

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Son, when you participate in sporting events,
it's not whether you win or lose... it's how drunk you get.
Homer J. Simpson
Presseschau - Feedback |#557
24.03.2014 - 09:45 Uhr
Zitat von Roland Vrabec:
"Ich kann den Unmut der eigenen Fans nicht verstehen, besonders vor dem Hintergrund der letzten Saison und unserer Entwicklung in diesem Jahr", (...) "Ich kann nur appellieren, die Mannschaft weiter zu unterstützen, denn sie hat sehr viel gegeben und wird auch noch viel geben. Es tut mir für die Spieler leid, das haben sie nicht verdient, denn sie spielen eine sehr positive Saison."(...) "Ich muss aufpassen, wie ich mich jetzt ausdrücke (...) Wenn du nicht ganz blind bist, ein bisschen Ahnung von diesem Spiel hast, dann musst du erkennen, dass man in einem solchen Spiel einen Punkt mitnehmen und damit zufrieden sein muss. Für alles andere fehlt mir jegliches Verständnis."
(aus mobil.abendblatt.de)

Dann sollten Sie sich selbst mal verstärkt reflektieren, Herr Vrabec!

Am Millerntor ist man allgemein sehr zurückhalitend mit Kritik am eigenen Team. Wenn dann aber Fans ihrem Unmut doch einmal Luft machen, sollte das auch ernst genommen werden.
Eben die von Ihnen angesprochene Entwicklung der Mannschaft sieht - wohlwollend angenommen - eher horizontal denn gesteigert aus. Sieht man das weniger wohlwollend, muss man eigentlich von spielerischen Rückschritten unter Ihrer Leitung sprechen.

Dass Fans nach monatelanger Magerkost daheim ohne Aussicht auf Besserung, ihrem Ärger auch mal Luft machen, ist legitim, Herr Vrabec! Wer das kritisiert, sollte sich mal fragen, was für ein Gesellschaftsbild er hat. Auch die treuesten Fans sollte man nicht als brav zahlende Jubelperser missverstehen.
Presseschau - Feedback |#558
24.03.2014 - 10:06 Uhr
Zitat von kiezpirat:
Ja, pfeifen geht gar nicht.

Und vor ein paar Tagen hab ich noch über die Diskussion bei den Bienchen geschmunzelt.

Ich oute mich mal, und gebe zu, dass ich meinem Unmut direkt nach Schlusspfiff auch Luft gemacht habe. Das richtete sich allerdings deutlich mehr gegen Frau Steinhaus, da ich nebenbei noch eine SMS bekommen hatte, dass man den Elfer sehr wohl hätte pfeifen können. War eine Mischung aus Enttäuschung und Frustration bei mir. Das Luft machen hab ich aber auch ganz schnell wieder eingestellt habe, als ich merkte, was ich da gerade mache und wie es rüberkommen könnte. Soll keine Entschuldigung sein, aber eine Erklärung.

(Müssen wir die Diskussion jetzt im " ***** en im Fanblock"-Thread weiter führen :p?)

•     •     •

Scary times call for a scared man.

Clowns to the left, Jokers to the right.
Presseschau - Feedback |#559
24.03.2014 - 10:11 Uhr
Zitat von Tobster:
(Müssen wir die Diskussion jetzt im " ***** en im Fanblock"-Thread weiter führen :p?)


Ich glaube eher im "Grundsätzliches!..mein Verein und Ich."

Wenn es OK ist, ab der 70. auf einen Punkt zu spielen, habe ich Probleme das als die Spielweise meines Vereins zu erkennen.

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Son, when you participate in sporting events,
it's not whether you win or lose... it's how drunk you get.
Homer J. Simpson
Presseschau - Feedback |#560
24.03.2014 - 10:30 Uhr
Zitat von kiezpirat:

Wenn es OK ist, ab der 70. auf einen Punkt zu spielen, habe ich Probleme das als die Spielweise meines Vereins zu erkennen.


DAS wiederum finde ich nicht so schlimm, wenn ein Spiel mal so läuft.

Mich ärgert nur der schlechte Fußball seit Monaten, gepaart mit der Attitude, man spiele technisch hochwertig.
Der formulierte Anspruch, die Selbstdarstellung und -wahrnehmung einerseits und die Wirklichkeit andererseits klaffen weit auseinander.
Es wird von Entwicklung fabuliert. Die aber ist nur in der Kaderzusammenstellung, nicht aber spielerisch auf dem Platz zu erkennen. Dort sogar im Gegenteil.
Der Verein propagiert öffentlich die Forderung nach erfrischendem Angriffsfußball vor den eigenen Fans, das Gegenteil wird geboten. Eine immer mehr verunsicherte Mannschaft ist froh, wenn sie gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte den Ball aus der eigenen Abwehr bolzen kann.

Und ein Trainer, DER sportlich Verantwortliche schlechthin, beschwert sich darüber, dass die traditionell sehr geduldigen Fans irgendwann auch mal Taten statt leerer Worthüllen haben wollen.
Geht's noch? Ist ihm eigentlich bewusst, welches irrsinnige Glück er hat, bei uns Trainer zu sein? Soll er sich doch mal vorstellen, er wäre in K'lautern, Köln oder sonstwo in das Amt des Cheftrainers reingerutscht und würde so einen Fußball abliefern. Dann wüsste er, was Pfeifkonzerte sind!
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