Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
15.08.2019 - 12:55 Uhr
Zitat von fredclever77
Wie wärs, wenn der feine Herr Ismaik konkrete Vorfälle nennt und Beweise vorbringt, wo er denn so arg böse rassistisch beleidigt oder behandelt worden is, dann reden wir weiter.
Ich glaub dem jedenfalls erstmal kein Wort, bevor er nicht mit Fakten ankommt.
Wie wärs, wenn der feine Herr Ismaik konkrete Vorfälle nennt und Beweise vorbringt, wo er denn so arg böse rassistisch beleidigt oder behandelt worden is, dann reden wir weiter.
Ich glaub dem jedenfalls erstmal kein Wort, bevor er nicht mit Fakten ankommt.
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Und mal ganz nebenbei: Für mich ist es kein Zufall, dass Hasan Ismaik ausgerechnet jetzt mit solch nebulösen Vorwürfen um die Ecke kommt. Clemens Tönnies von Schalke 04 hat ja gerade erst mit seiner Entgleisung bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und auch die beiden ehemaligen BVB-Spieler Norbert Dickel und Patrick Owomoyela haben sich im BVB-Netradio ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert - was nicht ohne Folgen blieb: BVB zieht Dickel und Owomoyela vorerst aus dem Verkehr.
Diese Vorgänge sind natürlich auch Hasan Ismaik (oder seinem "Flüsterer") nicht entgangen. Und wenn man dann einfach mal so eine Behauptung in den Raum wirft, sorgt das natürlich sofort für ein entsprechendes öffentliches Interesse. Die Medien - wie hier die AZ - sorgen dann auch noch für die "richtigen" Schlagzeilen. Und schon steht das Präsidium des TSV wieder im Kreuzfeuer. Sorry, aber diese ganze Aktion stinkt für mich bis zum Himmel.
Ich habe in meinem Leben schon viele Sachen erlebt, die ich absolut nicht für möglich gehalten hätte. Von daher wäre ich mit Aussagen wie: "So etwas gibt es bei uns nicht" und dergleichen sehr vorsichtig. Allerdings muss Herr Ismaik - wie es unser Fred gefordert hat - Ross und Reiter nennen. Nur dann kann man solchen Vorwürfen auch nachgehen. Bis dahin gilt für mich immer noch die Unschuldsvermutung. Und die Unbeliebtheit von Hasan Ismaik hat - zumindest bei mir und ich denke auch der überwiegenden Mehrheit der Löwenfans - nichts mit seiner Herkunft oder Rasse zu tun. Bei dem was unser Investor hier in den letzten Jahren abgezogen hat wäre er mir auch um keinen Deut sympathischer, wenn er ein waschechter Bayer wäre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 15.08.2019 um 12:57 Uhr bearbeitet
15.08.2019 - 22:58 Uhr
Zitat von sternbald
Lieber vanenburg, ich glaube, wir waren schon des Öfteren an diesem Punkt, an dem du - zumindest aus meiner Sicht - Begriffe unsauber verwendest und damit die Diskussion inhaltlich verwässerst. Mir stößt das persönlich sauer auf, weil ich dadurch in einem Fußballforum an die tagtäglichen öffentlichen Diskussionen erinnert werde, in denen begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung sind und nur dazu dienen eigene Standpunkte mit verbalen Sprengsätzen zu versehen, an deren Entschärfung sich keiner heranwagt.
Mir leuchtet es nicht ein, warum der unverschämte und vorerst unbegründete Vorwurf des Rassismus an unsere Vereinsführung irgendwie ernst genommen werden sollte. Bis heute ist gibt es dafür keine Belege, Ismaik arbeitet mit Taschenspielertricks, die sich unserer gesellschaftlicher Debatten und mentalitätsgeschichtlicher Hintergründe bedienen. Die einen mögen das clever finden, ich finde das unterste Schublade.
Da du auch keine konkreten Hinweise auf rassistisches Verhalten unserer Vereinsführung hast spekulierst du, dass eventuell das Scheichlied der Aufhänger sein könnte. Perfide genug, dass wir jetzt alle Ecken nach Rassismus ausleuchten sollen, behaupte ich ganz lapidar, dass es sich bei diesem Song, der einzig und allein von einer Gruppe der Fans gesungen wird, niemals um Rassismus handelt.
Damit wir alle wissen, worüber wir reden, wenn wir den Begriff des Rassismus verwenden:
Der Text des Liedes geht folgendermaßen: "Schaiz auf den Scheich, schaiz auf sein Geld, egal was er sagt, egal was er denkt! Wir wolln nur eins, wir wolln das Glück - Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück."
Zum einen, ein Scheich ist kein Stellvertreter für eine Rasse, Scheich ist ein arabischer Ehrentitel, der für vornehme Männer oder Männer von Rang verwendet wird. Es findet also keine Abgrenzung hinsichtlich Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache statt, es geht auch nicht um kulturelle Merkmale, man tituliert Ismaik als Scheich. Das ist für mich völlig wertneutral, es wertet den Jordanier sogar auf, weil er einen solchen Ehrentitel gar nicht führt.
Nähmen wir an, dieses Meisterwerk deutscher Lyrik würde den Begriff des Scheichs sarkastisch verwenden, so fehlten doch alle biologistischen Bedeutungen, die auf Rassismus schließen lassen würden. Es geht mitnichten um Fähigkeiten oder Eigenschaften, die man Ismaik aufgrund seiner Herkunft gibt, niemand gibt vor höherwertig zu sein als er, niemand diskriminiert ihn aufgrund seiner Herkunft, niemand suggeriert Überlegenheit, es wird lediglich verbal auf diesen Mann gesch... und sein Geld abgelehnt, weil man die Freiheit und Giesing bevorzugt. Im Sinne der Kunstfreiheit, sind alle Übertreibungen und Stilmittel des Sarkasmus legitim.
Mal abgesehen davon, dass Robert Reisinger nicht als Urheber dieses Machwerkes in Erscheinung getreten ist oder irgendwelche andere Präsidenten vor ihm, er muss sich nur für sein eigenes Handeln verantworten. Ismaik missbraucht in dem Interview die Sensibilität Deutschlands hinsichtlich Rassismus, er verwendet den Begriff lediglich dafür, um Hoheit in der Diskussion zu erlangen, um sich zum Opfer zu stilisieren und seine "politischen" Gegner zu Tätern. Er versucht moralische Überlegenheit zu erzeugen, andere in die Defensive zu drängen, in eine Rechtfertigungsposition. Damit marginalisiert er nicht nur echten Rassismus, damit gewinnt seine Art der Kommunikation totalitäre Züge, weil er versucht die vermeintlich rassistischen Gegner vom Diskurs auszuschließen, weil sie zum einen den gesellschaftlichen Konsens verletzt haben und zum anderen dadurch nicht mehr als moralisch integrer Bestandteil der Diskussion gelten können. Ismaik versucht über diese Strategie Deutungshoheit zu erlangen, dies gelänge aber nur, wenn man sich seiner perfiden Strategie anschließen würde. Davon rate ich entschieden ab.
Zitat von vanenburg
Es ist klar, dass das jetzt hochkocht und natürlich muss das Präsidium darauf reagieren, allerdings müssen sie da höllisch aufpassen was sie sagen, nicht dass das nach hinten losgeht.
Wir haben die Aussage von Ismaik, dass die Präsidenten rassistisch mit ihm umgegangen wären.
Das ist erstmal ein Fakt, dem es nachzugehen gilt, den ist ein großer Vorwurf.
Keiner von uns weiß, wie die einzelnen Präsidenten mit ihm umgegangen sind und worauf sich Ismaik genau bezieht.
Das erstmal als Lächerlichkeit abzutun, wäre aber erstmal klassisches "Victim Blaiming". Das wäre nicht nur absolut unangebracht sondern würde auch negativ auf uns zurückfallen.
Den einzigen Anhaltspunkt den Ismaik liefert ist Reisingers Haltung gegenüber dem "Scheichlied".
Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für ihn.
Das Lied hat natürlich eine rassistische Attitüte, da Ismaik eben kein Scheich ist und das nur aufgrund seiner Herkunft als Jordanier ("exotischer Orient") funktioniert.
Reisinger hat das Lied aber weder getextet noch angestimmt (zumindest soviel ich weiß).
Das er als Präsident nicht Stellung dazu genommen hat, empfinde ich auch als unglücklich. Ob er das machen muss weiß ich nicht. Das müssen andere beurteilen (Ehrenrat???).
Das struktureller Rassismus in Deutschen Vereinsführungen aber besteht, steht außer Zweifel. Warum also nicht auch bei uns. So traurig wie es ist.
Ich warte auf ne Stellungnahme der "Löwenfans gegen Rechts". und des Präsidiums.
Mal schaun wie das weitergeht
Zitat von LandshutLion
Diese Aussage kann auf keinem Fall unkommentiert bleiben.
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de
Hasan Ismaik exklusiv - Löwen-Bosse sind Rassisten
Da diese Schlagzeile scheinbar auch in großen Lettern der Aufmacher in der Printausgabe der AZ ist, erwarte ich hier zeitnah eine Reaktion des Präsidiums. Ich denke hier ist es nicht mit einer diplomatisch formulierten Pressemitteilung getan. Laut Interview sagt HI: "Es ist für mich kein Vorwurf, sondern eine Tatsache: Mehrere Präsidenten, Funktionäre und Vereinsmitglieder sind mit mir rassistisch umgegangen." Diese Aussage kann auf keinem Fall unkommentiert bleiben.
Es ist klar, dass das jetzt hochkocht und natürlich muss das Präsidium darauf reagieren, allerdings müssen sie da höllisch aufpassen was sie sagen, nicht dass das nach hinten losgeht.
Wir haben die Aussage von Ismaik, dass die Präsidenten rassistisch mit ihm umgegangen wären.
Das ist erstmal ein Fakt, dem es nachzugehen gilt, den ist ein großer Vorwurf.
Keiner von uns weiß, wie die einzelnen Präsidenten mit ihm umgegangen sind und worauf sich Ismaik genau bezieht.
Das erstmal als Lächerlichkeit abzutun, wäre aber erstmal klassisches "Victim Blaiming". Das wäre nicht nur absolut unangebracht sondern würde auch negativ auf uns zurückfallen.
Den einzigen Anhaltspunkt den Ismaik liefert ist Reisingers Haltung gegenüber dem "Scheichlied".
Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für ihn.
Das Lied hat natürlich eine rassistische Attitüte, da Ismaik eben kein Scheich ist und das nur aufgrund seiner Herkunft als Jordanier ("exotischer Orient") funktioniert.
Reisinger hat das Lied aber weder getextet noch angestimmt (zumindest soviel ich weiß).
Das er als Präsident nicht Stellung dazu genommen hat, empfinde ich auch als unglücklich. Ob er das machen muss weiß ich nicht. Das müssen andere beurteilen (Ehrenrat???).
Das struktureller Rassismus in Deutschen Vereinsführungen aber besteht, steht außer Zweifel. Warum also nicht auch bei uns. So traurig wie es ist.
Ich warte auf ne Stellungnahme der "Löwenfans gegen Rechts". und des Präsidiums.
Mal schaun wie das weitergeht
Lieber vanenburg, ich glaube, wir waren schon des Öfteren an diesem Punkt, an dem du - zumindest aus meiner Sicht - Begriffe unsauber verwendest und damit die Diskussion inhaltlich verwässerst. Mir stößt das persönlich sauer auf, weil ich dadurch in einem Fußballforum an die tagtäglichen öffentlichen Diskussionen erinnert werde, in denen begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung sind und nur dazu dienen eigene Standpunkte mit verbalen Sprengsätzen zu versehen, an deren Entschärfung sich keiner heranwagt.
Mir leuchtet es nicht ein, warum der unverschämte und vorerst unbegründete Vorwurf des Rassismus an unsere Vereinsführung irgendwie ernst genommen werden sollte. Bis heute ist gibt es dafür keine Belege, Ismaik arbeitet mit Taschenspielertricks, die sich unserer gesellschaftlicher Debatten und mentalitätsgeschichtlicher Hintergründe bedienen. Die einen mögen das clever finden, ich finde das unterste Schublade.
Da du auch keine konkreten Hinweise auf rassistisches Verhalten unserer Vereinsführung hast spekulierst du, dass eventuell das Scheichlied der Aufhänger sein könnte. Perfide genug, dass wir jetzt alle Ecken nach Rassismus ausleuchten sollen, behaupte ich ganz lapidar, dass es sich bei diesem Song, der einzig und allein von einer Gruppe der Fans gesungen wird, niemals um Rassismus handelt.
Damit wir alle wissen, worüber wir reden, wenn wir den Begriff des Rassismus verwenden:
Zitat von wikipedia
Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.
Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.
Der Text des Liedes geht folgendermaßen: "Schaiz auf den Scheich, schaiz auf sein Geld, egal was er sagt, egal was er denkt! Wir wolln nur eins, wir wolln das Glück - Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück."
Zum einen, ein Scheich ist kein Stellvertreter für eine Rasse, Scheich ist ein arabischer Ehrentitel, der für vornehme Männer oder Männer von Rang verwendet wird. Es findet also keine Abgrenzung hinsichtlich Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache statt, es geht auch nicht um kulturelle Merkmale, man tituliert Ismaik als Scheich. Das ist für mich völlig wertneutral, es wertet den Jordanier sogar auf, weil er einen solchen Ehrentitel gar nicht führt.
Nähmen wir an, dieses Meisterwerk deutscher Lyrik würde den Begriff des Scheichs sarkastisch verwenden, so fehlten doch alle biologistischen Bedeutungen, die auf Rassismus schließen lassen würden. Es geht mitnichten um Fähigkeiten oder Eigenschaften, die man Ismaik aufgrund seiner Herkunft gibt, niemand gibt vor höherwertig zu sein als er, niemand diskriminiert ihn aufgrund seiner Herkunft, niemand suggeriert Überlegenheit, es wird lediglich verbal auf diesen Mann gesch... und sein Geld abgelehnt, weil man die Freiheit und Giesing bevorzugt. Im Sinne der Kunstfreiheit, sind alle Übertreibungen und Stilmittel des Sarkasmus legitim.
Mal abgesehen davon, dass Robert Reisinger nicht als Urheber dieses Machwerkes in Erscheinung getreten ist oder irgendwelche andere Präsidenten vor ihm, er muss sich nur für sein eigenes Handeln verantworten. Ismaik missbraucht in dem Interview die Sensibilität Deutschlands hinsichtlich Rassismus, er verwendet den Begriff lediglich dafür, um Hoheit in der Diskussion zu erlangen, um sich zum Opfer zu stilisieren und seine "politischen" Gegner zu Tätern. Er versucht moralische Überlegenheit zu erzeugen, andere in die Defensive zu drängen, in eine Rechtfertigungsposition. Damit marginalisiert er nicht nur echten Rassismus, damit gewinnt seine Art der Kommunikation totalitäre Züge, weil er versucht die vermeintlich rassistischen Gegner vom Diskurs auszuschließen, weil sie zum einen den gesellschaftlichen Konsens verletzt haben und zum anderen dadurch nicht mehr als moralisch integrer Bestandteil der Diskussion gelten können. Ismaik versucht über diese Strategie Deutungshoheit zu erlangen, dies gelänge aber nur, wenn man sich seiner perfiden Strategie anschließen würde. Davon rate ich entschieden ab.
Lieber Sternbald,
die "Lesenswerte Beiträge"-Rubrik auf der Startseite hat mich auf deinen Post aufmerksam gemacht. Ich möchte anmerken, dass es einigermaßen irritierend ist, dass jemand der sich dem Thema der begrifflichen Unschärfe widmet mit einem derart antiquierten Begriff von Rassismus arbeitet. Man hat sich bereits vor geraumer Zeit von Zuschreibungen wie Rasse verabschiedet. Damit lockt man schon seit 50 Jahren keinen mehr hinterm Ofen hervor. Und Körpergröße? Wirklich? Die ausschließliche Nutzung der Einleitung des Wikipedia-Artikels (und mehr hast du aus einem Artikel mit über 60 Abschnitten nicht zitiert) als Definition und Grundlage deiner weiteren Gedanken verwässert den Begriff und das dahinterstehende Gedankenkonstrukt dann doch extrem.
Hilfreicher in diesem Kontext, wenn es denn Wikipedia sein muß, ist folgender Beitrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
16.08.2019 - 14:12 Uhr
Zitat von moosiloewe
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
Punkt 1)
Nein ich spreche von der Rassenlehre, die zum Rassismus führt, der ganze Rassen abwertet . Das war mal die Definition von Rassismus. Diese Denke hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Heute ist Rassismus, wenn ich sage, keine Ahnung wie der Italienier heißt vermutlich Mario oder Luigi. Was mal ein flacher Witz war, ist heute eine rassistische Beleidigung. Aber ich bin vermutlich ein zu schlechter Mensch für all die grenzenlose Güte und Liebe in unsere Gesellschaft.
Punkt 2)
Warum Thönnies Worte als rassistische eingestuft wurden? Weil der Begriff eben inflationär und falsch verwendet wird. Es gibt dort Überbevölkerung, Schwarze haben Sex wie alle anderen auch. Er spricht reale Probleme an, nur stellt sinnlose Zusammenhänge her (man kann auch bei Licht Sex haben, tut mir fast ein bisserl Leid für Tönnies, falls er das nicht weiß). Aber da ist für mich nix rassistisch. Er setzt ja keine Rasse herunter, er spricht reale Probleme an (mangelnde Infrastruktur und Überbevölkerung), die man nicht leugnen kann. Der Umgang und die Reduzierung der Aussagen auf den Rassismus ist an Schlechtigkeit des Menschen nicht zu überbieten. Keinem Afrikaner geht es besser, wenn Thönnies zurücktritt, aber wenn wir heute über Afrikas Probleme und die Entwicklungshilfe intensiver diskutieren würden, würde man vielleicht damit was anstoßen. Aber die ganzen Möchtegernsternchen Promiköche und sonstige Helden dieser Welt, reden lieber schlecht über Tönnies als über das eigentlich Thema, weil ihnen Afrika scheinbar nicht so wichtig ist, wie herrn Tönnies öffentlich auseinander zu legen. Das offenbart für mich die Oberflächlichkeit und den Egoismus dieser Leute, die sich in meinen Augen mehr schämen sollten, als Tönnies, der leider ein bisserl in's Klo gegriffen hat.
Fakt ist, dass aktuell niemand so viel für Afrika tut wie die Chinesen. Aber viele Deutsche sitzen in ihrer Blase der Selbstgerechtigkeit und halten sich für die größte moralische Instanz auf dieser Welt.
Ich spende übrigens an NaBu und Amnesty seit fast 20 Jahren, was tust Du?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JuergenKorus am 16.08.2019 um 14:17 Uhr bearbeitet
17.08.2019 - 13:31 Uhr
Zitat von vanenburg
Hier behauptet Ismaik, die Bayrische hätte uns ein Darlehen zu hohem Zinssatz gewährt.
Ich dachte immer, dass die Bayrische gar kein Darlehen gegeben hätte sondern nur ein Sponsoring und die Namensrechte am NLZ gekauft hätte.
Was stimmt den nun?
Falls das wirklich ein Darlehen war (was ich nicht glaube), hätte Ismaik völlig recht mit seiner Aussage.
Ich vermute aber, das er hier wieder was ins falsche Licht rücken will.
Weiß da jemand mehr?
2017 gab es ein Darlehen, das für die Fortführungsprognose nötig war. Das war aber erstmal nur zur Sicherheit hinterlegt. Zu Beginn dieser Saison wurde es dann tatsächlich auch abgerufen. Dazu kam dann zusätzlich noch das erweiterte Sponsoring+NLZ. Hier behauptet Ismaik, die Bayrische hätte uns ein Darlehen zu hohem Zinssatz gewährt.
Ich dachte immer, dass die Bayrische gar kein Darlehen gegeben hätte sondern nur ein Sponsoring und die Namensrechte am NLZ gekauft hätte.
Was stimmt den nun?
Falls das wirklich ein Darlehen war (was ich nicht glaube), hätte Ismaik völlig recht mit seiner Aussage.
Ich vermute aber, das er hier wieder was ins falsche Licht rücken will.
Weiß da jemand mehr?
06.11.2019 - 12:52 Uhr
Zitat von beinhart
Ich frage mich - erneut - warum die Presse-Vertreter nicht einmal Ross und Reiter nennen. Wen meint er denn? Reisinger? Ismaik? Beide? Keinen?
Kellner macht es nicht besser als Eicher.
Viele Worte - kaum Substanz.
Zitat von McGuinness
Super-Kommentar von Ulli Kellner zum Bierofka-Abschied
https://www.fupa.net/berichte/tsv-1860-muenchen-kommentar-zum-bierofka-aus-giesinger-selbs-2563752.html@Oberbayern?fbclid=IwAR1iVAjap-uDFGuUzA9b5cw6dkUNgpAmpAgE36YPBQ4BDquS8VXc5n8B6uA
Super-Kommentar von Ulli Kellner zum Bierofka-Abschied
https://www.fupa.net/berichte/tsv-1860-muenchen-kommentar-zum-bierofka-aus-giesinger-selbs-2563752.html@Oberbayern?fbclid=IwAR1iVAjap-uDFGuUzA9b5cw6dkUNgpAmpAgE36YPBQ4BDquS8VXc5n8B6uA
Ich frage mich - erneut - warum die Presse-Vertreter nicht einmal Ross und Reiter nennen. Wen meint er denn? Reisinger? Ismaik? Beide? Keinen?
Kellner macht es nicht besser als Eicher.
Viele Worte - kaum Substanz.
Naja, das in dem Artikel ist die subjektive Sicht von Biero gewesen. Ich traue mich meine Hand dafür ins Feuer zu legen, dass z.B. das Präsidium vieles wollte und machte, nur bestimmt keine Intrige gegen Biero. Man sollte sich mal die Wortbedeutung verinnerlichen(Wikipedia )
„Reihe von hinterhältigen, heimtückischen Machenschaften, mit denen jemand gegen einen anderen arbeitet, seine Pläne o. Ä. zu durchkreuzen, ihm zu schaden sucht“
Also das Präsidium wollte ihn als Person mit Sicherheit nicht schaden. Biero hat dies aus der Haltung des Präsidiums (u.a.konsolidierungskurs) hereininterpretiert und wohl auf sich als Person bezogen. Doch es ging ja nicht darum, Biero mit einem womöglich abgespeckten Kader der Erfolgslosigkeit preiszugeben (das wäre eine Intrige!). Es ging immer darum, dass das Geld nicht da ist für mehr.
Es wäre also nicht nur „Ross und Reiter“ zu nennen, die kennen wir alle. Es wären die konkreten Umstände zu beschreiben, an dem er die Intrige festmacht. Und die möchte ich auch gern hören. Und jeden einzelnen dann zur Bewertung überlassen, ob es nun eine Intrige gegen ihn oder einfach Sparzwang ist.
Intrige wäre es, wenn der neue Trainer jetzt einen 4,5 Mio Spielerhaushalt bekäme. Das aber können wir getrost ausschließen. Ein weiteres Indiz dafür, dass es nicht gegen die Person Biero ging, vielmehr Trainer unabhängig ist und es sich um die unterschiedliche Bewertung von Sachthemen dreht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kassenwart am 06.11.2019 um 12:54 Uhr bearbeitet
11.11.2019 - 07:52 Uhr
Es ist doch egal, ob Freis vom BR ein Duzfreund vom Blogger ist. Ober ob HI womöglich Anzeigen im Kicker kauft für genehme Interviews (übrigens gang und gebe in der Wirtschaft): Damit erreichen sie die Nichtmitglieder und die Fernsehzuschauer (Durchschnittsalter der BR-Zuseher möchte ich lieber nicht wissen, ZDF über 70 Jahre!)
Die können damit das Stimmungsbild in den Wohnzimmern für sich beeinflussen. Mit seiner Aufforderung an Pro1860, den TSV zu verlassen, hat sich HI im BR-Interview sein eigenes Grab geschaufelt. Das schweißt die Kurve, das Stadion zusammen. In der Vergangenheit habe ich nicht nur hier Pro1860 negativ gesehen und meine Kommentare hinterlassen, weil ich das Thema Pyro einfach nicht gut finde. Aber das ist im Vergleich zu den Forderungen von HI ja eine Kleinigkeit. Insofern hat HI was bewegt bei mir: Als bisher neutraler Stadionbesucher seit 30 Jahren fühle ich mich jetzt Inhaltlich Pro1860 hingezogen.
Ich glaube, es geht nicht mehr, neutral nur ins Stadion zu gehen, da man nur die Mannschaft und Fußball sehen will. Wie in der Politik erodiert jetzt die neutrale Mitte, es gibt kein grau mehr sondern mehr und mehr schwarz oder weiß. Ich für meine Teil habe mich quasi für die Westkurve entschieden. Quasi: Die Feine meines Feindes sind meine Freunde.
HI hi mit den Bemerkungen im BR Wind gesäat und wird wohl einen Sturm der Entrüstung ernten, wenn ich nach 30 Jahren Fanzugehörigkeit zum TSV die Pro1860-Gruppe richtig einschätze.
Ich supporte ab sofort Pro1860.
Die können damit das Stimmungsbild in den Wohnzimmern für sich beeinflussen. Mit seiner Aufforderung an Pro1860, den TSV zu verlassen, hat sich HI im BR-Interview sein eigenes Grab geschaufelt. Das schweißt die Kurve, das Stadion zusammen. In der Vergangenheit habe ich nicht nur hier Pro1860 negativ gesehen und meine Kommentare hinterlassen, weil ich das Thema Pyro einfach nicht gut finde. Aber das ist im Vergleich zu den Forderungen von HI ja eine Kleinigkeit. Insofern hat HI was bewegt bei mir: Als bisher neutraler Stadionbesucher seit 30 Jahren fühle ich mich jetzt Inhaltlich Pro1860 hingezogen.
Ich glaube, es geht nicht mehr, neutral nur ins Stadion zu gehen, da man nur die Mannschaft und Fußball sehen will. Wie in der Politik erodiert jetzt die neutrale Mitte, es gibt kein grau mehr sondern mehr und mehr schwarz oder weiß. Ich für meine Teil habe mich quasi für die Westkurve entschieden. Quasi: Die Feine meines Feindes sind meine Freunde.
HI hi mit den Bemerkungen im BR Wind gesäat und wird wohl einen Sturm der Entrüstung ernten, wenn ich nach 30 Jahren Fanzugehörigkeit zum TSV die Pro1860-Gruppe richtig einschätze.
Ich supporte ab sofort Pro1860.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kassenwart am 11.11.2019 um 08:12 Uhr bearbeitet
14.11.2019 - 12:17 Uhr
Zitat von rimuc
Du willst also behaupten Wettberg lügt, weil das was er sagt nicht in dein Weltbild passt? Ich denke das hat er nicht nötig.
Zitat von M-Power
Wie unauthentisch ist das denn? Womit will er denn Handynummern abgleichen? Als ob irgendein Vorstandsmitglied so blöd wäre, sowas mit dem eigenen Handy zu schicken und das ausgerechnet noch an Wettberg, der der Meinung ist, man müsse Schulden an HI eh nicht zurückzahlen. Wenn jemand das aus dem Vorstand von Pro 1860 gewesen wäre, hätte der liebe Blogger das doch längst mit Namen veröffentlicht.
Und auch die folgende Passage mit den ehemaligen... einfach nein!
Quelle: AZ
Das kann ich in der Tat. Was da von manchen Leuten praktiziert wurde – da hört es bei mir auf. Ich wusste zuerst nicht, wer mir da dauernd Nachrichten und Mails schickt. Mir und anderen Experten wurde vorgeworfen, wir würden Bierofka sakrosankt machen. Ich habe irgendwann die Handynummern abgeglichen und herausgefunden, dass es ein Vorstandsmitglied der Organisation "Pro1860" war. Eine Nachricht kam schon im August. Darin hieß es, dass Bierofka als Trainer – wie schon als Spieler – limitiert sei. Am Ende der Nachricht stand so der "Hashtag" mit der Botschaft "Bierofka raus" – und jetzt haben sie es tatsächlich geschafft. So etwas ist für mich einfach beschämend! Es kommt für mich nicht von ungefähr, dass bei Sechzig keine Ehemaligen eingebunden sind.
Wie unauthentisch ist das denn? Womit will er denn Handynummern abgleichen? Als ob irgendein Vorstandsmitglied so blöd wäre, sowas mit dem eigenen Handy zu schicken und das ausgerechnet noch an Wettberg, der der Meinung ist, man müsse Schulden an HI eh nicht zurückzahlen. Wenn jemand das aus dem Vorstand von Pro 1860 gewesen wäre, hätte der liebe Blogger das doch längst mit Namen veröffentlicht.
Und auch die folgende Passage mit den ehemaligen... einfach nein!
Du willst also behaupten Wettberg lügt, weil das was er sagt nicht in dein Weltbild passt? Ich denke das hat er nicht nötig.
Ich denke das unter den Löwenfans welche die Zeit von Karsten Wettberg noch als Zeitzeugen live erlebt haben ein Konsens darüber besteht, dass er uns als Trainer einige der schönsten Momente in der Vereinshistorie beschert hat. Allen voran natürlich den Aufstieg in der Saison 1990/91 in die 2. Bundesliga, nach neun Spielzeiten am Stück in der Bayernliga. Auch wenn wir in der darauffolgenden Spielzeit leider gleich wieder abgestiegen sind. Von daher ist und bleibt er für mich für immer ein Teil der Löwenfamilie.
Natürlich steht es einem Mann wie ihm auch zu, sich zu 1860 zu äußeren. Auch wenn ich in der Vergangenheit bei manchen seiner Aussagen öfter mal mit dem Kopf geschüttelt habe. Doch das ist mir auch bei vielen anderen ehemaligen Trainer- und Spielergrößen die bei unseren Löwen tätig waren, immer wieder mal passiert. Hier gilt für mich der Spruch: "Nobody is perfect." Dabei bemühe ich mich immer wieder um eine klare Trennung zwischen den Verdiensten der jeweiligen Personen während ihrer aktiven Zeit beim TSV und ihrem aktuellen Verhalten, bzw. deren Aussagen.
Was nun an der ganzen Geschichte in der AZ wirklich dran ist, mag ich aus der Ferne nicht beurteilen. Sollte es aber tatsächlich Fans gegeben haben die auf der Tribüne im Beisein von Daniel's Ehefrau über ihn hergezogen sind, dann würde ich das mal - vornehm ausgedrückt - unter der Rubrik "Fehlendes Taktgefühl" einordnen. Es könnte aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass die betreffenden Personen seine Familie nicht erkannt und deshalb einfach drauflos gepoltert haben. Jeder Trainer - egal was er in der Vergangenheit auch für "seinen" Verein geleistet hat - ist Kritik ausgesetzt und "muss" diese im knallharten Geschäft Profifußball auch aushalten können. Selbst dann, wenn manche Beurteilungen weit an der Realität vorbeigehen oder jegliche Sachlichkeit vermissen lassen. Und das damit auch die Familie konfrontiert wird, lässt sich leider nicht vermeiden. Noch dazu in dieser besonderen Konstellation in der ja die Angehörigen schon seit vielen Jahren selbst große Löwenanhänger sind. Ohne jemals vor Ort gewesen zu sein kann ich mir aber nicht vorstellen, dass es sich dabei um ein systematisches Mobbing gehandelt hat. Auch wenn dieser Begriff im Zusammenhang mit der Entlassung von DB immer wieder gerne von den Medien aufgegriffen wird (das Thema verkauft sich so halt viel besser). Hinzu kommt, dass es meistens auch zwei Wahrheiten gibt, die abhängig von der jeweiligen Wahrnehmung und Sichtweise der beteiligten Personen sind. Bestes Beispiel dafür sich doch Paare, die sich nach vielen Jahren trennen. Da gibt es meistens auch zwei verschiedene Versionen über die Gründe der Trennung, die dann im jeweiligen Verwandten- und Bekanntenkreis verbreitet werden. Von daher möchte ich das hier auch nicht weiter breittreten da - zumindest für mich - trotz aller Sympathie für Biero dieses Kapitel für mich abgeschlossen ist. Ich wünsche ihm und seiner Familie alles nur erdenklich Gute, aber mein Blick geht jetzt nur noch nach vorne. Verbunden mit der großen Hoffnung, dass uns mit Trainer Michael Köllner ein großer Wurf gelungen ist.
Was mich an dem Bericht der AZ viel mehr stört, ist folgende Aussage von Karsten Wettberg:
Zitat von Karsten Wettberg
Daniel ist zweifellos eine Vereinsikone. Ich bin immer noch schockiert, dass man ihn zur Aufgabe gezwungen hat. Jeder Trainer macht Fehler, Daniel ist noch ein junger Trainer. Man muss ja nicht der Meinung sein, dass er alles richtig macht. Aber was da unternommen wurde, um ihn loszuwerden, das ist für mich wirklich der größte Fehler der letzten Jahrzehnte.
Daniel ist zweifellos eine Vereinsikone. Ich bin immer noch schockiert, dass man ihn zur Aufgabe gezwungen hat. Jeder Trainer macht Fehler, Daniel ist noch ein junger Trainer. Man muss ja nicht der Meinung sein, dass er alles richtig macht. Aber was da unternommen wurde, um ihn loszuwerden, das ist für mich wirklich der größte Fehler der letzten Jahrzehnte.
So lange mir nicht jemand das Gegenteil beweist glaube ich nicht daran, dass es eine Art "Masterplan" gab, um Daniel Bierofka aus dem Verein zu drängen. Sitzberger hatte doch nachweislich ein ganz gutes Verhältnis zu Biero und auch dem restlichen Präsidium war doch vollkommen klar, dass er in den letzten Jahren schlichtweg die große Gallionsfigur beim TSV war, hinter der sich die Fans aus beiden Lagern geschart haben. Und alleine deshalb wäre es doch blanker Irrsinn gewesen, eine Selbstaufgabe von Biero zu forcieren. Noch dazu wo dieses Präsidium in der Vergangenheit bewiesen hat, dass man ausschliesslich das Wohl des TSV im Sinn hat.
Das Wettberg im Zusammenhang mit dem Abgang vom Biero vom "wirklich größten Fehler der letzten Jahrzehnte" spricht, halte ich bei aller Wertschätzung gegenüber Daniel für maßlos übertrieben. Gerade er sollte eigentlich die lange Historie des TSV gut genug kennen um zu wissen, dass da schon ganz andere wesentlich gravierendere Fehler gemacht wurden (z.B. beim Lizenzentzug 1982, dem Projekt Allianz-Arena und in jüngster Vergangenheit mit dem berühmt berüchtigten Versprechen "We got to the top", dass uns als Endergebnis die Zahl "4" bescherte) , die unseren Klub ganz nahe an den Abgrund geführt haben.
Robert Reisinger hat übrigens gestern in der PNP (Printausgabe) auch mit einem weiteren Gerücht aufgeräumt. Auf die Frage der PNP: "Stimmt es, dass Sie Herrn Bierofka nach dem Aufstieg in die Dritte Liga 2018 nicht persönlich gratuliert haben?", gab er folgende Antwort:
Zitat von Robert Reisinger
Die Behauptung begegnet mir wiederholt. Sie wird von interessierten Kreisen bewusst gestreut, um einen vermeintlichen Streit zu belegen. Sie ist gelogen. Selbstverständlich habe ich unserem Trainer zum Aufstieg gratuliert.
Die Behauptung begegnet mir wiederholt. Sie wird von interessierten Kreisen bewusst gestreut, um einen vermeintlichen Streit zu belegen. Sie ist gelogen. Selbstverständlich habe ich unserem Trainer zum Aufstieg gratuliert.
Ich habe dahingehend keinerlei Zweifel an den Aussagen von unserem Präsidenten. Das er - im Gegensatz zu Hasan Ismaik - diese Gratulation an Biero nicht öffentlichkeitswirksam mit Foto gemacht hat zeigt nur, dass er eben kein Mann ist, der ständig und immer wieder die Kameras sucht, um sich selbst in Szene zu setzen.
Ich war längere Zeit ehrenamtlich in der Kommunalpolitik tätig und weiß daher gut, wie der Hase läuft. Es sagt nicht immer derjenige die Wahrheit, der am meisten präsent ist und am lautesten schreit um damit andere in Misskredit zu bringen. Aber durch ständiges Wiederholen von Lügen schaffen es manche Menschen tatsächlich, ihre völlig eigene Wahrheit zu "erschaffen". Inzwischen bin ich sogar der Ansicht, dass diese Leute das was sie sagen, auch tatsächlich glauben und für rationale Argumente oder Diskussionen gar nicht mehr zugänglich sind. Und es finden sich dann genügend "Lämmer" die das nicht groß hinterfragen. Vor allem dann nicht, wenn ihre eigenen Bedürfnisse durch einfache Parolen von dieser Person befriedigt werden. Dieser Erkenntnis bedarf es aber heutzutage auch keinerlei eigener politischer Erfahrungen. Es reicht schon, wenn man einen Blick auf den aktuellen Präsidenten der USA wirft.
Robert Reisinger ist definitiv keiner dieser Selbstdarsteller. Und das ist gut so.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 14.11.2019 um 12:41 Uhr bearbeitet
14.11.2019 - 14:21 Uhr
Zitat von rimuc
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Laut Löwenmagazin war der Mailschreiber Vonavka. Natürlich kann jeder seine Meinung haben, aber wenn die wichtigste Person bei Pro1860 wirklich ihre Mails mit "Bierofka raus" unterzeichnet ist klar wo Pro1860 in dieser Sache steht. Nur das will ich festhalten und das sollten die Fans wissen. Seine Schlüsse daraus ziehen kann jeder für sich selbst.
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Laut Löwenmagazin war der Mailschreiber Vonavka. Natürlich kann jeder seine Meinung haben, aber wenn die wichtigste Person bei Pro1860 wirklich ihre Mails mit "Bierofka raus" unterzeichnet ist klar wo Pro1860 in dieser Sache steht. Nur das will ich festhalten und das sollten die Fans wissen. Seine Schlüsse daraus ziehen kann jeder für sich selbst.
Erstmal: "WENN"...
"wenn" Wettberg, der nicht neutral, sondern eindeutig gegen den Konsolidierungskurs ist, hier nicht ein wenig übertrieben (etwas dazu erfunden hat), dann haben wir eine Basis für eine Diskussion.
Sehen wir das als gegeben an, dann ist mein Rückschluss:
Ein Fan, der aufgrund seiner Stellung natürlich nicht irgendein Fan ist, sollte sich etwas mehr zurückhalten. Letztlich ist Vonavka aber doch nur ein Fan, kein Mitglied irgend eines eV-Gremiums oder gar der KgaA. Vonavka ist auch nicht Pro 1860, er ist Vonavka.
Wenn Dein Rückschluss nun ist, dass ALLE bei Pro 1860 "Biero raus" skandiert haben und den Trainer loswerden wollen, drücke ich Dir hiermit ausdrücklich mein Beileid für Deine Art der Pauschalisierung aus, das ist eigentlich nicht das Niveau, das Du sonst an den Tag legst.
--> Trump ist bei den Konservativen --> alle Konservativen stehen voll hinter Trump und wollen die Mauer zu Mexiko, alle wollen sie einen Handelsstreit mit China...
...ist das wirklich so?
Ich zitiere mal Vonavka bezüglich der Rückkehr in's GWS (sinngemäß, wortwörtlich habe ich es nicht mehr im Kopf):
"Manche Leute denken immer, da gab es einen Masterplan, das haben die von langer Hand geplant. Manchmal entwickeln sich Dinge aber einfach nur, das wollen diese Leute nicht verstehen"....
"Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Ismaik die Rückkehr in's GWS herbeiführen würde."
--> So sehe ich das auch im Fall Biero. Da hat sich was zusammengebraut und da hat Biero selbst schön mitgepanscht an dem Gesöff, an dem er sich letzlich dann selbst den Magen verdorben hat.
04.03.2021 - 09:50 Uhr
Servus, liebe TM-Löwen und Löwinnen,
wie ihr eventuell mitbekommen habt, wollte ich der Frage auf den Grund gehen, welche Primarquelle die TM-Forumsgemeinde bevorzugt und im selben Atemzug die wiederkehrende Behauptung überprüfen, nach der DB24 „auch vielen Usern hier als primäre Informationsquelle dient“. (Zitat: Beitrag #1452 im DB24-Thread)
Da diese als Faktum dargestellte Meinung hier (auch oft von mir) angegriffen wird, kam mir die Idee, die Reichweite des Bloggers innerhalb der Transfermarkt-Community ein für alle mal quantifiziert zu analysieren.
Im Zuge dessen setzte ich eine Umfrage auf, welche ihr für Dokumentationszwecke auch weiterhin aufrufen könnt.
Bevor ich zur Datenauswertung dieser Umfrage komme, sei kurz erklärt, wieso die Auswahlmöglichkeiten auf
das Löwenmagazin (3.3),
Sechzger.de (4.4),
TZ-Online (2.0),
AZ-Online (3.4),
die offizielle TSV-Website (1.6)
und zuletzt DB24 (9.4)
beschränkt waren.
Zunächst: es ging mir darum, welche Ursprungsquelle (!) die Präferierte unter den Forumsmitgliedern ist.
Die in der Liste genannten waren lediglich die fünf Beitragsstärksten Seiten, was ich anhand des average daily outputs (ADO) innerhalb der letzten Woche - also der Beitragsanzahl/7 Tage berechnet habe. Die ADO-Werte für den Zeitraum vom 22.02.2021-01.03.2021 seht ihr in der Tabelle in Klammern.
Diese Qualifikation für die Auswahl ist aber durchaus streitbar und arbiträr gesetzt.
Der Hintergrund dieses Auswahlverfahrens war, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Seite, welche lediglich einen Artikel alle zwei oder drei Tage (z.B. SZ oder PNP über die Löwen veröffentlicht tatsächlich der erste Link sein wird, den jemand aufruft um sich über den TSV zu informieren.
Auffällig ist hier, dass sich DB24 mit durchschnittlich 9.4 Beiträgen am Tag enorm von den restlichen Genannten abhebt. Gerade im Bezug auf die enorme Abweichung von der TSV-Website lässt sich spekulieren, dass der Blog eine große Aufrufzahl hat, da deutlich öfter frischer Content in die Adern der Löwenfans gespritzt wird, als anderswo. Eine Debatte über die Qualität dieser Beiträge wird an dieser Stelle ausgelassen.
Einen Fehler muss ich bezogen auf die Auswahlmöglichkeiten jedoch zugestehen: Ich habe Bild1860 vergessen. Dies liegt einfach darin geschuldet, dass ich diese Zeitschrift persönlich boykottiere und sie daher schlicht nicht auf dem Radar hatte.
Das TM-Forum ist unterdessen keine Auswahlmöglichkeit, da hier mit der Ausnahme von wenigen Insidern keine neuen Informationen veröffentlicht werden, sondern lediglich ein Ort für den Austausch darstellt. Nichts desto trotz ist das Forum ein wichtiger Akteur für die Informationsbeschaffung, jedoch im Naturell nicht vergleichbar mit DB24 und fiel daher aus der Auswahl.
Nun zum Eingemachten:
Teilgenommen haben (Stand 09:15 Uhr, 04.03.2021) 126 Personen. Dafür erstmal ein fettes Danke! Inwiefern dies repräsentativ für die gesamte TM-Löwen-Community ist, konnte ich leider nicht herausfinden, da ich nirgendwo finden konnte, wie viele aktive User das Sechzgerforum zur Zeit zählt (evtl. wissen @fredclever77 oder @Jojo1860 hierzu mehr).
Die 126 Stimmen entfielen in aufsteigender Reihenfolge wie folgt:
AZ-online: 1 Stimme
TZ-online: 4 Stimmen
TSV-Website: 11 Stimmen
DB24: 13 Stimmen
Sechzger.de: 24 Stimmen
Löwenmagazin: 42 Stimmen
Damit ist der Champion der Löwen-TM Community mit 34,15% das Löwenmagazin. Herzlichen Glückwunsch, @ArikSteen!
Findige Mathematiker werden jedoch gemerkt haben, dass noch 28 Stimmen in der Auflistung fehlen. Keine Angst, ich habe nicht vor, Wahlmanipulation zu begehen.
Diese Stimmen fielen auf die Wahlmöglichkeit „Andere“ und waren wie folgt aufgeschlüsselt:
Kicker: 1 Stimme
Löwenforum: 1 Stimme
Löwengrube: 3 Stimmen
TM.de: 23 Stimmen
Wieso ich das Forum nicht in die Auflistung miteinbezog, habe ich ja bereits erläutert, leider ist mir nicht ganz klar geworden, ob aber nicht auch der Ein oder Andere die 1860-News-Seite auf Transfermarkt.de meint, welche jedoch einen ADO-Wert von 0.0 aufweist und somit für meine Auflistung disqualifiziert wäre.
Abschließend einige Gedanken meinerseits:
Zunächst noch einmal vielen Dank für die rege Teilnahme und das Interesse an meiner kleinen Umfrage, ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!
Was zunächst festgehalten werden muss ist, dass die Behauptung von @moosiloewe in der Tat haltlos ist. DB24 ist gerade einmal bei 10,57% der TM-Löwen das primäre „Nachrichten“-Format, während das Löwenmagazin und Sechzger.de zusammen über die Hälfte (53,66%) der bevorzugten Berichterstattung darstellt. Ich hoffe damit lässt sich diese Mär endlich begraben.
Dennoch ist festzuhalten, dass DB24 mehr gewählt wurde, als die Offizielle der Löwen, was die durchaus vorhandene Strahlkraft des Bloggers zeigt.
Überhaupt hat mich die geringe Wahl der offiziellen Seite verwundert, dies lässt sich eventuell mit dem geringen Output (1.6 Beiträge/Tag) erklären. Generell scheinen mehr Beiträge zu höherer Priorität zu führen, wobei DB24 hier durch nicht-sportlich begründete Animositäten das Potential nicht ausschöpfen kann.
Auf die Löwen!
wie ihr eventuell mitbekommen habt, wollte ich der Frage auf den Grund gehen, welche Primarquelle die TM-Forumsgemeinde bevorzugt und im selben Atemzug die wiederkehrende Behauptung überprüfen, nach der DB24 „auch vielen Usern hier als primäre Informationsquelle dient“. (Zitat: Beitrag #1452 im DB24-Thread)
Da diese als Faktum dargestellte Meinung hier (auch oft von mir) angegriffen wird, kam mir die Idee, die Reichweite des Bloggers innerhalb der Transfermarkt-Community ein für alle mal quantifiziert zu analysieren.
Im Zuge dessen setzte ich eine Umfrage auf, welche ihr für Dokumentationszwecke auch weiterhin aufrufen könnt.
Bevor ich zur Datenauswertung dieser Umfrage komme, sei kurz erklärt, wieso die Auswahlmöglichkeiten auf
das Löwenmagazin (3.3),
Sechzger.de (4.4),
TZ-Online (2.0),
AZ-Online (3.4),
die offizielle TSV-Website (1.6)
und zuletzt DB24 (9.4)
beschränkt waren.
Zunächst: es ging mir darum, welche Ursprungsquelle (!) die Präferierte unter den Forumsmitgliedern ist.
Die in der Liste genannten waren lediglich die fünf Beitragsstärksten Seiten, was ich anhand des average daily outputs (ADO) innerhalb der letzten Woche - also der Beitragsanzahl/7 Tage berechnet habe. Die ADO-Werte für den Zeitraum vom 22.02.2021-01.03.2021 seht ihr in der Tabelle in Klammern.
Diese Qualifikation für die Auswahl ist aber durchaus streitbar und arbiträr gesetzt.
Der Hintergrund dieses Auswahlverfahrens war, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Seite, welche lediglich einen Artikel alle zwei oder drei Tage (z.B. SZ oder PNP über die Löwen veröffentlicht tatsächlich der erste Link sein wird, den jemand aufruft um sich über den TSV zu informieren.
Auffällig ist hier, dass sich DB24 mit durchschnittlich 9.4 Beiträgen am Tag enorm von den restlichen Genannten abhebt. Gerade im Bezug auf die enorme Abweichung von der TSV-Website lässt sich spekulieren, dass der Blog eine große Aufrufzahl hat, da deutlich öfter frischer Content in die Adern der Löwenfans gespritzt wird, als anderswo. Eine Debatte über die Qualität dieser Beiträge wird an dieser Stelle ausgelassen.
Einen Fehler muss ich bezogen auf die Auswahlmöglichkeiten jedoch zugestehen: Ich habe Bild1860 vergessen. Dies liegt einfach darin geschuldet, dass ich diese Zeitschrift persönlich boykottiere und sie daher schlicht nicht auf dem Radar hatte.
Das TM-Forum ist unterdessen keine Auswahlmöglichkeit, da hier mit der Ausnahme von wenigen Insidern keine neuen Informationen veröffentlicht werden, sondern lediglich ein Ort für den Austausch darstellt. Nichts desto trotz ist das Forum ein wichtiger Akteur für die Informationsbeschaffung, jedoch im Naturell nicht vergleichbar mit DB24 und fiel daher aus der Auswahl.
Nun zum Eingemachten:
Teilgenommen haben (Stand 09:15 Uhr, 04.03.2021) 126 Personen. Dafür erstmal ein fettes Danke! Inwiefern dies repräsentativ für die gesamte TM-Löwen-Community ist, konnte ich leider nicht herausfinden, da ich nirgendwo finden konnte, wie viele aktive User das Sechzgerforum zur Zeit zählt (evtl. wissen @fredclever77 oder @Jojo1860 hierzu mehr).
Die 126 Stimmen entfielen in aufsteigender Reihenfolge wie folgt:
AZ-online: 1 Stimme
TZ-online: 4 Stimmen
TSV-Website: 11 Stimmen
DB24: 13 Stimmen
Sechzger.de: 24 Stimmen
Löwenmagazin: 42 Stimmen
Damit ist der Champion der Löwen-TM Community mit 34,15% das Löwenmagazin. Herzlichen Glückwunsch, @ArikSteen!
Findige Mathematiker werden jedoch gemerkt haben, dass noch 28 Stimmen in der Auflistung fehlen. Keine Angst, ich habe nicht vor, Wahlmanipulation zu begehen.
Diese Stimmen fielen auf die Wahlmöglichkeit „Andere“ und waren wie folgt aufgeschlüsselt:
Kicker: 1 Stimme
Löwenforum: 1 Stimme
Löwengrube: 3 Stimmen
TM.de: 23 Stimmen
Wieso ich das Forum nicht in die Auflistung miteinbezog, habe ich ja bereits erläutert, leider ist mir nicht ganz klar geworden, ob aber nicht auch der Ein oder Andere die 1860-News-Seite auf Transfermarkt.de meint, welche jedoch einen ADO-Wert von 0.0 aufweist und somit für meine Auflistung disqualifiziert wäre.
Abschließend einige Gedanken meinerseits:
Zunächst noch einmal vielen Dank für die rege Teilnahme und das Interesse an meiner kleinen Umfrage, ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!
Was zunächst festgehalten werden muss ist, dass die Behauptung von @moosiloewe in der Tat haltlos ist. DB24 ist gerade einmal bei 10,57% der TM-Löwen das primäre „Nachrichten“-Format, während das Löwenmagazin und Sechzger.de zusammen über die Hälfte (53,66%) der bevorzugten Berichterstattung darstellt. Ich hoffe damit lässt sich diese Mär endlich begraben.
Dennoch ist festzuhalten, dass DB24 mehr gewählt wurde, als die Offizielle der Löwen, was die durchaus vorhandene Strahlkraft des Bloggers zeigt.
Überhaupt hat mich die geringe Wahl der offiziellen Seite verwundert, dies lässt sich eventuell mit dem geringen Output (1.6 Beiträge/Tag) erklären. Generell scheinen mehr Beiträge zu höherer Priorität zu führen, wobei DB24 hier durch nicht-sportlich begründete Animositäten das Potential nicht ausschöpfen kann.
Auf die Löwen!
20.08.2021 - 22:12 Uhr
Zitat von SechzgerThomas
Biete mich als Redakteur an!
Zitat von corvee
Natürlich - die ökonomischen Zwänge im Journalismus sind da natürlich gegeben. Umso mehr denke ich zur Zeit drüber nach, wie eine Alternative für die Medienlandschaft rund um den TSV aussehen könnte. Meint ihr eine Art Bezahlschranke per Abo (evtl. 18.60€ á 6 Monate) würde dahingehend qualitätssichernd agieren können? Würde ein solcher Dienst angenommen werden? Also guter, bei Zeiten investigativer, oder zumindest schriftsprachlich ansprechender, gar essayistischer Content in Bezug auf Viertel, Stadion und Verein? Mir schwebt da stilistisch eine 11-Freunde-Richtung vor. Was meints ihr?
Zitat von LandshutLion
Es geht halt nur noch darum, pro Tag möglichst viele Artikel online zu posten, um Klicks zu generieren. Da ist der Inhalt, bzw. die Qualität des Inhalts nur Nebensache
Zitat von corvee
Nur noch peinlich die Sportjournalie rund um die Löwen.
Ausnahmen der SZ und fanbetriebener Portale sind bekannt.
Zitat von Leo Nero
Also liebe Presse: Ehe sich das verselbständigt, der Junge heißt
Mansour Ouro-Tagba
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de
... beorderte zuletzt das Jungsechzger-Trio Nathan Wicht (17) sowie Leandro Morgalla und Mansour Toura-Ougba (beide 16) ...
Nachdem am letzten Mittwoch irgendeiner aiuf die Idee gekommen ist Mansour Ouro-Tagba mit einem Buchstabendreher zu Ouro-Tagha zu machen, und ALLE das abgeschrieben haben (inkl. der Löwen-Webseite) legt die AZ, genauer gesagt Matthias Eicher, jetzt noch einen drauf. Also liebe Presse: Ehe sich das verselbständigt, der Junge heißt
Mansour Ouro-Tagba
Nur noch peinlich die Sportjournalie rund um die Löwen.
Ausnahmen der SZ und fanbetriebener Portale sind bekannt.
Es geht halt nur noch darum, pro Tag möglichst viele Artikel online zu posten, um Klicks zu generieren. Da ist der Inhalt, bzw. die Qualität des Inhalts nur Nebensache
Natürlich - die ökonomischen Zwänge im Journalismus sind da natürlich gegeben. Umso mehr denke ich zur Zeit drüber nach, wie eine Alternative für die Medienlandschaft rund um den TSV aussehen könnte. Meint ihr eine Art Bezahlschranke per Abo (evtl. 18.60€ á 6 Monate) würde dahingehend qualitätssichernd agieren können? Würde ein solcher Dienst angenommen werden? Also guter, bei Zeiten investigativer, oder zumindest schriftsprachlich ansprechender, gar essayistischer Content in Bezug auf Viertel, Stadion und Verein? Mir schwebt da stilistisch eine 11-Freunde-Richtung vor. Was meints ihr?
Biete mich als Redakteur an!
Komm doch zum Löwenmagazin - wir brauchen jeden Mann.
Zu der Idee von corvee:
Prinzipiell ist die Idee ja gar nicht so schlecht. Aber sie ist nicht finanzierbar. Um einen Mehrwert zu erreichen musst du schon sehr immense investigative Recherche betreiben. Vom Zeitaufwand wirst du da nie auf einen Nenner kommen. Nicht umsonst rufen mich immer wieder Journalisten von größeren Tages- oder Wochenzeitungen an um z.B. von mir Informationen im Hinblick auf den Mehrheitsgesellschafter zu bekommen. Das kann man nur leisten, wenn man es mit Herzblut macht.
Eine Bezahlschranke soll das finanzieren? Das lohnt sich definitiv nicht. Für mich ist es wichtig möglichst viele Menschen zu erreichen und zu informieren, demzufolge kann ich mich nicht hinter einer Bezahlschranke "verstecken".
Investigativ, sprachlich ansprechend, das versuche ich alles. Aber leider geht man unter, wenn man sich dem immensen Fluss an Nachrichten verweigert. Nicht nur wegen AZ und db24, sondern auch wegen vielen kleinen Influenzern. Informationen sind eben schon tausendfach verbreitet, bevor du dir nur überlegt hast wie du einen Satz sprachlich korrekt formulierst. Mir geht das selber auf den Geist. Aber ich weiß, dass viele Fehlinformationen in den Köpfen bleiben. Auch wenn ich sie zwei oder drei Stunden später anders darstelle. Das ist ein psychologisches Phänomen, dass wir leider nicht ändern können. Und hier geht es nicht um gefühlt "andere Wahrheiten" sondern um wirkliche Fehlinformationen oder eben Fake News.
Ich kann jedem nur raten uns vom Löwenmagazin zu unterstützen und uns besser zu machen. Vielleicht auch, das ist aktuell mein Plan, in dem man zwei verschiedene Wege geht. Einmal als Newsblog auftritt und einmal als "Wochenblatt", dass sich speziell Themen intensiver annimmt. Aber so oder so kann ich euch nur eins sagen: selbst wenn du schon mehrere Jahre über die Löwen schreibst - du verzweifelst jeden Tag aufs Neue.
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