| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
27.08.2017 - 19:12 Uhr
Nun ja wenn's zusammen kracht. Favre ist demnächst wieder frei. Hat mit Nizza 3 p. Aus 4 spiele steht damit ziemlich unten. Ihm kennende von gladbach und Hertha schmeisst er demnächst das handtuch. Aus der CL ist er auch raus.
27.08.2017 - 20:39 Uhr
Hat in den Pflichtspielen bisher gut geklappt, hätte ich so nicht erwartet. Wolfsburg war noch ein sehr dankbarer Gegner, aber Hertha so zu bespielen ist schon gut.
Gegenpressing funktioniert deutlich besser als unter TT, die Mannschaft ist generell aktiver, vorallem nach Führung.
Man muss nur schauen, ob diese Spielweise auch über die ganze Saison durchgezogen werden kann.
Trotz mehr Ballbesitz sind wir in beiden Spielen mehr gelaufen als der Gegner.
Was bei Bosz auch recht gut ankommt ist seine ruhige Art, das hat ja auch Aki schon bei Wontorra angedeutet. Mit Tuchel wars in so Transferphasen wohl etwas schwieriger, allerdings musste der letztes Jahr ja auch den Abgang von 3 Leistungsträgern schlucken.
Gegenpressing funktioniert deutlich besser als unter TT, die Mannschaft ist generell aktiver, vorallem nach Führung.
Man muss nur schauen, ob diese Spielweise auch über die ganze Saison durchgezogen werden kann.
Trotz mehr Ballbesitz sind wir in beiden Spielen mehr gelaufen als der Gegner.
Was bei Bosz auch recht gut ankommt ist seine ruhige Art, das hat ja auch Aki schon bei Wontorra angedeutet. Mit Tuchel wars in so Transferphasen wohl etwas schwieriger, allerdings musste der letztes Jahr ja auch den Abgang von 3 Leistungsträgern schlucken.
27.08.2017 - 21:21 Uhr
Zitat von Willi009
Hat in den Pflichtspielen bisher gut geklappt, hätte ich so nicht erwartet. Wolfsburg war noch ein sehr dankbarer Gegner, aber Hertha so zu bespielen ist schon gut.
Gegenpressing funktioniert deutlich besser als unter TT, die Mannschaft ist generell aktiver, vorallem nach Führung.
Man muss nur schauen, ob diese Spielweise auch über die ganze Saison durchgezogen werden kann.
Trotz mehr Ballbesitz sind wir in beiden Spielen mehr gelaufen als der Gegner.
Was bei Bosz auch recht gut ankommt ist seine ruhige Art, das hat ja auch Aki schon bei Wontorra angedeutet. Mit Tuchel wars in so Transferphasen wohl etwas schwieriger, allerdings musste der letztes Jahr ja auch den Abgang von 3 Leistungsträgern schlucken.
Hat in den Pflichtspielen bisher gut geklappt, hätte ich so nicht erwartet. Wolfsburg war noch ein sehr dankbarer Gegner, aber Hertha so zu bespielen ist schon gut.
Gegenpressing funktioniert deutlich besser als unter TT, die Mannschaft ist generell aktiver, vorallem nach Führung.
Man muss nur schauen, ob diese Spielweise auch über die ganze Saison durchgezogen werden kann.
Trotz mehr Ballbesitz sind wir in beiden Spielen mehr gelaufen als der Gegner.
Was bei Bosz auch recht gut ankommt ist seine ruhige Art, das hat ja auch Aki schon bei Wontorra angedeutet. Mit Tuchel wars in so Transferphasen wohl etwas schwieriger, allerdings musste der letztes Jahr ja auch den Abgang von 3 Leistungsträgern schlucken.
Das stimmt schon, auf Anhieb gefällt mir das System schon sehr sehr gut (in Anbetracht des Zeitpunktes der Saison). Man hat zwar in der Abwehr viele 1 gegen 1 Situationen, aber jetzt auch den Kader dafür dies zu lösen.
Was mir persönlich besonders gefällt, dass man kaum etwas zulässt, dominiert, schnelle Ballgewinne zu verzeichnen hat und Lösungen gegen tiefstehende Gegner findet. Und das ist neu im Vgl. zu Thomas. Man hatte bisweilen nicht das Gefühl es brennt was an und der Gegner bekommt die Oberhand und die könnten das Spiel noch drehen. Gefällt mir außerordentlich gut. Ich fühle mich auch wesentlich ruhiger und gelassener während eines Spiels, denn das Gegenpressing macht Freude und tiefstehende Gegner bekommen keine Luft zum atmen.
Interessant wird es aber gegen individuell sehr gute Mannschaften oder gegen Gegner mit schnellem Umschaltspiel (Leipzig, Bayer). Darauf bin ich auch sehr gespannt.
Bei uns sollte er im Vgl. zu Ajax (bei allem Respekt) den Kader auch in der Breite vorfinden (oder die Möglichkeiten bekommen), um auch ohne große Leistungsabfälle seine Spielweise voll durchzuziehen über die Saison. Kloppo bekommt das auch hin mit einem mäßigen Bankkader und mehr Spielen.
27.08.2017 - 23:07 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Natürlich sind auch im Augenblick verletzte vorhanden. Der Unterschied besteht aber einfach darin, dass in diesem Jahr nicht vorher das halbe Mannschaftsgefüge aus wirtschaftlichen Gründen auseinandergerissen wurde.
Natürlich sind auch im Augenblick verletzte vorhanden. Der Unterschied besteht aber einfach darin, dass in diesem Jahr nicht vorher das halbe Mannschaftsgefüge aus wirtschaftlichen Gründen auseinandergerissen wurde.
Wir reden aber über ein Zwischenfazit. Und da hat Bosz mit Weigl, dem wichtigsten Aufbauspieler letzte Saison, den Offensivwaffen Reus und Dembele auch drei wichtige Säulen der Vorjahresmannschaft nicht zur Verfügung. Letzteren auch noch eine ganze Weile bzw. gar nicht mehr. Das stört schon unser Gefüge und Fähigkeiten.
Und Tuchel konnte die ganze Transferperiode mitgestalten und den Kader nach seinen Bedüfnissen mitbestimmen. Bosz kam so spät, da waren alle Transfers bis dato schon unter Dach und Fach. Er muss seine Ideen also mit einem Kader umsetzen, auf den er keinen Einfluss hatte.
Zitat von Pfostenkracher
Dieses mal haben wir einen schwerwiegenden Abgang, eine ausreichende Vorbereitungszeit und auf den entsprechenden Positionen einsatzfähige Alternativen oder eben andere Spieler die die Rolle gut übernehmen können (kreativen Part auf Götze, Sahin, ggf. Kagawa umlegen), um das abzufangen, so dass das Einzige, was im Moment wirklich weh tut die langfristige Verletzung von Reus ist, vorrausgesetzt für Dembélé wird noch jemand nachgelegt.
Dieses mal haben wir einen schwerwiegenden Abgang, eine ausreichende Vorbereitungszeit und auf den entsprechenden Positionen einsatzfähige Alternativen oder eben andere Spieler die die Rolle gut übernehmen können (kreativen Part auf Götze, Sahin, ggf. Kagawa umlegen), um das abzufangen, so dass das Einzige, was im Moment wirklich weh tut die langfristige Verletzung von Reus ist, vorrausgesetzt für Dembélé wird noch jemand nachgelegt.
Tuchel hatte aber im letzten Sommer genug Geld zur Verfügung, um mit passenden Spielertypen etwaigen Verletzungen vorzubeugen. Und das hat er teilweise nicht getan, war es doch recht dünn im zentralen Mittelfeld
Und wie gut wir den Abgang von Dembele verkraften während unser wichtigste Durchschlagswafffe noch langfristig fehlt, können wir nach nur 2 Spielen noch gar nicht einschätzen. Das wird nämlich auch daran hängen, wen wir holen und wie Bosz diesen Speiler eingebunden kriegt. Und natürlich ob der Spieler überhaupt die entsprechenden Fähigkeiten dazu mitbringt.
Zitat von Pfostenkracher
Meinem Empfinden nach hatten wir in der letzten Saison (eigentlich aber seit Jahren, auch wenn es früher nicht ganz so krass auffällig war) generell ein vollkommen instabiles defensives Zentrum, was zwar latent vorher vorhanden war, sich durch die nur teilweise kompensierten Abgänge von Hummels und Günndogan so wie die Tatsache, das man auch Rode und Bender über weite Strecken nicht einsätzen konnte/in Form bekam, nochmal sehr verstärkt wurde.
Weiterhin haut deine Diagnose, wenn du sie weiter denkst, nämlich dahingehend, dass vernünftiges Gegenpressing nur in einem sauber eingespielten und gut durchorganisierten Kollektiv funktionieren kann, ganz in die gleiche Kerbe haut.
Wenn man aber im Vergleich zum Vorjahr auf 3 Stammspieler verzichten und nebenher, neben den Dauerverletzten Neuverpflichtungen dauernd zwischen 2-3 weitere Spieler in wechselnder Konstellation ersetzen musste, bedeutet dass, das aus dem erweiterten Kreis der Stammspieler dauerhaft bis zu 6 fehlten, während gleichzeitig noch Neue herangeführt werden mussten. Wie soll da das starke Kollektiv zu Stande kommen, dass ein organisiertes Gegenpressing auf die Reihe kriegt?
Meinem Empfinden nach hatten wir in der letzten Saison (eigentlich aber seit Jahren, auch wenn es früher nicht ganz so krass auffällig war) generell ein vollkommen instabiles defensives Zentrum, was zwar latent vorher vorhanden war, sich durch die nur teilweise kompensierten Abgänge von Hummels und Günndogan so wie die Tatsache, das man auch Rode und Bender über weite Strecken nicht einsätzen konnte/in Form bekam, nochmal sehr verstärkt wurde.
Weiterhin haut deine Diagnose, wenn du sie weiter denkst, nämlich dahingehend, dass vernünftiges Gegenpressing nur in einem sauber eingespielten und gut durchorganisierten Kollektiv funktionieren kann, ganz in die gleiche Kerbe haut.
Wenn man aber im Vergleich zum Vorjahr auf 3 Stammspieler verzichten und nebenher, neben den Dauerverletzten Neuverpflichtungen dauernd zwischen 2-3 weitere Spieler in wechselnder Konstellation ersetzen musste, bedeutet dass, das aus dem erweiterten Kreis der Stammspieler dauerhaft bis zu 6 fehlten, während gleichzeitig noch Neue herangeführt werden mussten. Wie soll da das starke Kollektiv zu Stande kommen, dass ein organisiertes Gegenpressing auf die Reihe kriegt?
Über Jahre instabiles defensives Zentrum? Auch 2015/16? Insbesondere die Rückrunde? Das sehe ich dann doch anders.
Die letzte Saison ist den meisten noch frisch im Gedächtnis. Aber nicht immer war man ein Scheunentor, das jeden zum Kontern einlud. Und das lag nicht daran, dass bender und Rode fehlten, sodnern dass keienr der Offensivspieler mehr nachsetzte.
Die absolute Mehrheit der Mannschaft hat schon mal ein hohes Pressing gespielt. Jeder kennt die Grundprinzipien, die es ermöglichen, den Gegner zumindest bei Kontern einzudämmen. Und Bosz hat ja in nur einer Vorbereitung auch einen Spieler dazu gekriegt, dieses System auf einer ihm komplett fremden Position zu verinnerlichen, wenn man schon Zagadou zu Recht so lobt. Es fallen mir auch nur zwei Spieler ein, die letztes Jahr eine große Rolle spielten und dieses System nicht kennen, teilweise In- und Auswendig. Das ist mir als Ausrede dafür, kein funktionierendes Defensivkonzept im Laufe eines Jahres auf die Beine stellen zu können, etwas dünn. Bosz hat es auch in einer unruhigen Sommerpause hingekriegt, in der es nicht weniger Verletzte gibt.
Ich finde schlicht nicht, dass die Startvorraussetzungen von Bosz besser sind als die von Tuchel letztes Jahr. Der hatte ja immer noch viele Spieler aus dem Vorjahr, mit denen er gearbeitet hat. Das ist auch nicht zu verachten, wenn du "nur" 3-4 Spielern beibringen musst,was du von ihnen willst. Bosz muss das mit allen machen.
28.08.2017 - 11:05 Uhr
Mich erinnert der Bosz Fußball doch schon arg an den Fußball den Heynckes 2013 bei Bayern erfolgreich spielen ließ. Dieser "Hybrid" aus Ballbesitz und Pressing wenn perfekt gespielt ist dass das absolut perfekte System aber auch mit das anfälligste wenn Fehler passieren! Bosz hat mich bisher echt positiv überrascht mal schauen wie das nach der Länderspielpause so weiter geht?!
28.08.2017 - 21:31 Uhr
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVB-Valter am 28.08.2017 um 21:32 Uhr bearbeitet
28.08.2017 - 21:47 Uhr
Zitat von BVB-Valter
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Hab ich ehrlich gesagt nach 2 Minuten abgeschaltet, da mir a) das Fachwissen fehlte und b) die moderne Sprache mir gegen den Strich ging. Trifft vieles zu, allerdings spricht man nicht seine sehr gute Technik an. Er ist kein Robben der zu 90% den einen Trick kann aber den perfekt sodass er kaum zu verteidigen ist. Klar ist er auch ein Risiko für Bosz System an Hand der defensiven Stärken welchean Hand der Position in Teilen notwendig sind. War bei Dembele und ist bei Pulisic nicht anders. Oder anders gefragt, kann Reus das denn so gut (er ist ein Ausnahmefussballer ohne große Defensivallüren)? Schürrle kann dies besser als die anderen, ist aber im Vergleich was Kombinationsspiel, technische Fähigkeiten + in gefährliche Räume effektiv ziehen, dem unterlegen.
Braucht man es denn so stringent in einem 4-3-(3)! die vordere 3 in Klammern weil das genau der Fokus ist wo man offensive Komponenten, defensiven vorziehen muss. Auch wenn beides in Kombination optimal ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vaneddy84 am 28.08.2017 um 21:51 Uhr bearbeitet
28.08.2017 - 22:08 Uhr
Zitat von vaneddy84
Hab ich ehrlich gesagt nach 2 Minuten abgeschaltet, da mir a) das Fachwissen fehlte und b) die moderne Sprache mir gegen den Strich ging. Trifft vieles zu, allerdings spricht man nicht seine sehr gute Technik an. Er ist kein Robben der zu 90% den einen Trick kann aber den perfekt sodass er kaum zu verteidigen ist. Klar ist er auch ein Risiko für Bosz System an Hand der defensiven Stärken welchean Hand der Position in Teilen notwendig sind. War bei Dembele und ist bei Pulisic nicht anders. Oder anders gefragt, kann Reus das denn so gut (er ist ein Ausnahmefussballer ohne große Defensivallüren)? Schürrle kann dies besser als die anderen, ist aber im Vergleich was Kombinationsspiel, technische Fähigkeiten + in gefährliche Räume effektiv ziehen, dem unterlegen.
Braucht man es denn so stringent in einem 4-3-(3)! die vordere 3 in Klammern weil das genau der Fokus ist wo man offensive Komponenten, defensiven vorziehen muss. Auch wenn beides in Kombination optimal ist.
Zitat von BVB-Valter
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Hab ich ehrlich gesagt nach 2 Minuten abgeschaltet, da mir a) das Fachwissen fehlte und b) die moderne Sprache mir gegen den Strich ging. Trifft vieles zu, allerdings spricht man nicht seine sehr gute Technik an. Er ist kein Robben der zu 90% den einen Trick kann aber den perfekt sodass er kaum zu verteidigen ist. Klar ist er auch ein Risiko für Bosz System an Hand der defensiven Stärken welchean Hand der Position in Teilen notwendig sind. War bei Dembele und ist bei Pulisic nicht anders. Oder anders gefragt, kann Reus das denn so gut (er ist ein Ausnahmefussballer ohne große Defensivallüren)? Schürrle kann dies besser als die anderen, ist aber im Vergleich was Kombinationsspiel, technische Fähigkeiten + in gefährliche Räume effektiv ziehen, dem unterlegen.
Braucht man es denn so stringent in einem 4-3-(3)! die vordere 3 in Klammern weil das genau der Fokus ist wo man offensive Komponenten, defensiven vorziehen muss. Auch wenn beides in Kombination optimal ist.
Ehrlich gesagt ja: Dabei ist nicht entscheidend, welches System Bosz spielen lassen will, sondern viel eher, wie das defensivtaktische Konzept aussieht.
Wir gehen mit unserer Spielweise relativ großes Risiko ein, dadurch, dass wir verhältnismäßig hoch stehen.
Es wird essentiell sein, dass unser Pressing effizient ist. Wichtig wegen des Risikos und zum Anderen, weil es Kraft kostet.
Wenn vorne jemand den Torwart anläuft, siehst du meistens immer, wie sich derjenige auf dem Weg dahin nochmal umdreht, um zu schauen, ob die Mitspieler mitziehen. Denn wenn da einer nicht richtig mitmacht und dem Torhüter dann eine einfache Lösung auf dem Präsentierteller serviert, macht das Ganze überhaupt keinen Sinn.
Jeder, der bei uns da vorne rumturnt, muss wissen, welche Passwege er abdecken muss, in welchem Winkel er die ballführenden Spieler anläuft, welche Optionen er damit (bewusst) dem ballführenden Spieler offen lässt, da sie einfacher zu verteidigen sind usw. usf.
28.08.2017 - 22:21 Uhr
Zitat von marcelAtBVB
Ehrlich gesagt ja: Dabei ist nicht entscheidend, welches System Bosz spielen lassen will, sondern viel eher, wie das defensivtaktische Konzept aussieht.
Wir gehen mit unserer Spielweise relativ großes Risiko ein, dadurch, dass wir verhältnismäßig hoch stehen.
Es wird essentiell sein, dass unser Pressing effizient ist. Wichtig wegen des Risikos und zum Anderen, weil es Kraft kostet.
Wenn vorne jemand den Torwart anläuft, siehst du meistens immer, wie sich derjenige auf dem Weg dahin nochmal umdreht, um zu schauen, ob die Mitspieler mitziehen. Denn wenn da einer nicht richtig mitmacht und dem Torhüter dann eine einfache Lösung auf dem Präsentierteller serviert, macht das Ganze überhaupt keinen Sinn.
Jeder, der bei uns da vorne rumturnt, muss wissen, welche Passwege er abdecken muss, in welchem Winkel er die ballführenden Spieler anläuft, welche Optionen er damit (bewusst) dem ballführenden Spieler offen lässt, da sie einfacher zu verteidigen sind usw. usf.
Zitat von vaneddy84
Hab ich ehrlich gesagt nach 2 Minuten abgeschaltet, da mir a) das Fachwissen fehlte und b) die moderne Sprache mir gegen den Strich ging. Trifft vieles zu, allerdings spricht man nicht seine sehr gute Technik an. Er ist kein Robben der zu 90% den einen Trick kann aber den perfekt sodass er kaum zu verteidigen ist. Klar ist er auch ein Risiko für Bosz System an Hand der defensiven Stärken welchean Hand der Position in Teilen notwendig sind. War bei Dembele und ist bei Pulisic nicht anders. Oder anders gefragt, kann Reus das denn so gut (er ist ein Ausnahmefussballer ohne große Defensivallüren)? Schürrle kann dies besser als die anderen, ist aber im Vergleich was Kombinationsspiel, technische Fähigkeiten + in gefährliche Räume effektiv ziehen, dem unterlegen.
Braucht man es denn so stringent in einem 4-3-(3)! die vordere 3 in Klammern weil das genau der Fokus ist wo man offensive Komponenten, defensiven vorziehen muss. Auch wenn beides in Kombination optimal ist.
Zitat von BVB-Valter
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Ab Minute 26 geht es um Yarmolenko und gleich im Anschluss erklärt Tobi Escher das System von Bosz im Spiel gegen die Hertha. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit aber ich fands schon interessant.
https://youtu.be/JnmHq_uhcEQ
Hab ich ehrlich gesagt nach 2 Minuten abgeschaltet, da mir a) das Fachwissen fehlte und b) die moderne Sprache mir gegen den Strich ging. Trifft vieles zu, allerdings spricht man nicht seine sehr gute Technik an. Er ist kein Robben der zu 90% den einen Trick kann aber den perfekt sodass er kaum zu verteidigen ist. Klar ist er auch ein Risiko für Bosz System an Hand der defensiven Stärken welchean Hand der Position in Teilen notwendig sind. War bei Dembele und ist bei Pulisic nicht anders. Oder anders gefragt, kann Reus das denn so gut (er ist ein Ausnahmefussballer ohne große Defensivallüren)? Schürrle kann dies besser als die anderen, ist aber im Vergleich was Kombinationsspiel, technische Fähigkeiten + in gefährliche Räume effektiv ziehen, dem unterlegen.
Braucht man es denn so stringent in einem 4-3-(3)! die vordere 3 in Klammern weil das genau der Fokus ist wo man offensive Komponenten, defensiven vorziehen muss. Auch wenn beides in Kombination optimal ist.
Ehrlich gesagt ja: Dabei ist nicht entscheidend, welches System Bosz spielen lassen will, sondern viel eher, wie das defensivtaktische Konzept aussieht.
Wir gehen mit unserer Spielweise relativ großes Risiko ein, dadurch, dass wir verhältnismäßig hoch stehen.
Es wird essentiell sein, dass unser Pressing effizient ist. Wichtig wegen des Risikos und zum Anderen, weil es Kraft kostet.
Wenn vorne jemand den Torwart anläuft, siehst du meistens immer, wie sich derjenige auf dem Weg dahin nochmal umdreht, um zu schauen, ob die Mitspieler mitziehen. Denn wenn da einer nicht richtig mitmacht und dem Torhüter dann eine einfache Lösung auf dem Präsentierteller serviert, macht das Ganze überhaupt keinen Sinn.
Jeder, der bei uns da vorne rumturnt, muss wissen, welche Passwege er abdecken muss, in welchem Winkel er die ballführenden Spieler anläuft, welche Optionen er damit (bewusst) dem ballführenden Spieler offen lässt, da sie einfacher zu verteidigen sind usw. usf.
Ich gebe dir dort auch vollkommen Recht, denn das hoch intensive Pressing verlangt primär excellente Teamarbeit gegen den Ball genaustens performte Laufwege, da eine extrem hohen 1 gg. 1 Affinität in der Abwehr entstehen könnte.
Dennoch braucht man in vorderster Front oder bei der 8 oder 10 nicht ausschließlich defensiv Qualität + Wucht, sondern Schnelligkeit, Handlungsschnelligkeit, Kombinationsfähigkeit und Torfähigkeit. Ich denke da liegen wir nur ein wenig auseinader aber das Profil würde sich rapide ändern. Ist aber auch nur meine bescheidene Meinung. Denn sonst wären vorne echte Kanten gefordert ohne Ausnahme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vaneddy84 am 28.08.2017 um 22:23 Uhr bearbeitet
28.08.2017 - 22:29 Uhr
Mal was ganz anderes: sieht Peter Bosz nicht genauso aus wie sein Landsmann und ehemaliger MMA-Kämpfer Bas Rutten mit dem Blick von Sandor "The Hound" Clegane (Game of Thrones)?
https://www.catholicgentleman.net/wp-content/uploads/2017/01/Bas-Rutten.jpg
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