Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
14.05.2009 - 01:05 Uhr
Naja, ein direkter Vergleich Axpo Super League - Bundesliga kann wohl kaum gezogen werden.
Wenn ich alleine sehe das ein Huggel in 30 Spielen 10 Tore erzielt hat, oder das ein Streller letzte Saison pro Spiel an einem Tor beteiligt war wird denke ich schon deutlich das die Schweizer Liga der Bundesliga doch um einiges hinterher ist.
Die waren beide mit Verlaub maximal mittleres Mittelfeld in Deutschland, absolut maximal.
-> Bei den Bayern ist ein Schweinsteiger Stammspieler - in Barcelona dürfte er wenn er Glück hat das Wasser tragen.
Genauso würde es mehreren Stammspielern und Leistungsträgern der Bundesliga in Spanien oder England gehen.
Desweiteren musst du auch die jeweilige Situation der Vereine einbeziehen.
Während Zürich schon immer eine große Nummer in der Schweiz war, ist Frankfurt seit fast 15 Jahren ständig irgendwo zwischen zweiter Liga und Niemandsland der ersten Liga. Das spielt bei Transfers, aber auch in der Jugendarbeit eine wesentliche Rolle.
Für gute Jugendspieler zig interessantere Stationen als Frankfurt - es gab ja mal eine Aufstellung von Spielern die aus dem Frankfurter Umland stammen, jedoch nie hier gelandet sind (u.a. Kehl, Schlaudraff, Balitsch und einige mehr).
Dennoch denke ich das auch wir viele, gute Spieler rausgebracht haben, beispielsweise Ochs, Russ oder Jones.
Und dieses Phänomen des tollen Fußballs wirst du in jeder Liga erleben.
Selbst in der Kreisliga kann der Ball "gut laufen" etc. - zumindest bei den Mannschaft die oben mit dabei sind.
Ich denke man ist bei der Eintracht auf einem guten Weg,
wir haben jede Menge gute, junge Spieler (Russ, Ochs, Fenin, Korkmaz, Steinhöfer etc.. )bei denen es jetzt darum geht diese weiterzuentwickeln.
Ob Funkel dafür der richtige ist, möchte ich an der Stelle nicht diskutieren.
Wenn ich alleine sehe das ein Huggel in 30 Spielen 10 Tore erzielt hat, oder das ein Streller letzte Saison pro Spiel an einem Tor beteiligt war wird denke ich schon deutlich das die Schweizer Liga der Bundesliga doch um einiges hinterher ist.
Die waren beide mit Verlaub maximal mittleres Mittelfeld in Deutschland, absolut maximal.
-> Bei den Bayern ist ein Schweinsteiger Stammspieler - in Barcelona dürfte er wenn er Glück hat das Wasser tragen.
Genauso würde es mehreren Stammspielern und Leistungsträgern der Bundesliga in Spanien oder England gehen.
Desweiteren musst du auch die jeweilige Situation der Vereine einbeziehen.
Während Zürich schon immer eine große Nummer in der Schweiz war, ist Frankfurt seit fast 15 Jahren ständig irgendwo zwischen zweiter Liga und Niemandsland der ersten Liga. Das spielt bei Transfers, aber auch in der Jugendarbeit eine wesentliche Rolle.
Für gute Jugendspieler zig interessantere Stationen als Frankfurt - es gab ja mal eine Aufstellung von Spielern die aus dem Frankfurter Umland stammen, jedoch nie hier gelandet sind (u.a. Kehl, Schlaudraff, Balitsch und einige mehr).
Dennoch denke ich das auch wir viele, gute Spieler rausgebracht haben, beispielsweise Ochs, Russ oder Jones.
Und dieses Phänomen des tollen Fußballs wirst du in jeder Liga erleben.
Selbst in der Kreisliga kann der Ball "gut laufen" etc. - zumindest bei den Mannschaft die oben mit dabei sind.
Ich denke man ist bei der Eintracht auf einem guten Weg,
wir haben jede Menge gute, junge Spieler (Russ, Ochs, Fenin, Korkmaz, Steinhöfer etc.. )bei denen es jetzt darum geht diese weiterzuentwickeln.
Ob Funkel dafür der richtige ist, möchte ich an der Stelle nicht diskutieren.
15.05.2009 - 00:26 Uhr
Zitat von zurich4sge:
Es mag an der Scoutingabteilung liegen oder an der Jugendarbeit oder eben aber daran, dass diese Spieler in der ASL einfach Platz und Einsatzzeit haben sich zu entwickeln. Am wahrscheinlichsten aber ist, dass der FCZ zuletzt oft international spielen konnte. Jedoch liegt das Gehalt aller Spieler weit unter 1.000.000 CHF (ca. 650.000 EUR). Daher verstehe ich nicht, warum man in FFM nicht auch auf diese jungen Spieler aufmerksam wird.
Denn (eben) als Bundesligaverein sollte man doch die bessere sportliche Alternative bieten können als ein Verein der ASL, oder?
Ich denke mit dem Abschnitt triffst du es schon ganz gut.
Für mich als aussenstehenden ist es schwer die Jugendarbeit oder das Scouting vom FCZ zu beurteilen,
aber vorallem die Punkte mit der Einsatzzeit und der Perspektive für junge Spieler bei einem Club wie Zürich schon früh international spielen zu können spielen denke ich eine gewichtige Rolle - das ist in höheren Ligen weniger gegeben und bei einem Mittelmaß-Club wie der Eintracht schon gleich garnicht.
Und da solch jungen Spielern ohnehin keine Wahnsinns-Gehälter bezahlt werden, kann da ein FCZ eben auch mitmischen.
Die Spieler gehen ja auch nicht zum FCZ und denken sich "jawoll, endlich spiel ich in der Schweiz Fussball", das ist eben ein Weg der eingeschlagen wird um sich für große Vereine anzubieten. Und wenn ich dann als junger Spieler der mal zu einem großen Club will die Wahl hab zwischen einer schwächeren Liga, in der ich glänzen kann zudem auch noch international spiele, und einem Club wie der Eintracht, dann würde mir die Wahl auch leicht fallen.
Es mag an der Scoutingabteilung liegen oder an der Jugendarbeit oder eben aber daran, dass diese Spieler in der ASL einfach Platz und Einsatzzeit haben sich zu entwickeln. Am wahrscheinlichsten aber ist, dass der FCZ zuletzt oft international spielen konnte. Jedoch liegt das Gehalt aller Spieler weit unter 1.000.000 CHF (ca. 650.000 EUR). Daher verstehe ich nicht, warum man in FFM nicht auch auf diese jungen Spieler aufmerksam wird.
Denn (eben) als Bundesligaverein sollte man doch die bessere sportliche Alternative bieten können als ein Verein der ASL, oder?
Ich denke mit dem Abschnitt triffst du es schon ganz gut.
Für mich als aussenstehenden ist es schwer die Jugendarbeit oder das Scouting vom FCZ zu beurteilen,
aber vorallem die Punkte mit der Einsatzzeit und der Perspektive für junge Spieler bei einem Club wie Zürich schon früh international spielen zu können spielen denke ich eine gewichtige Rolle - das ist in höheren Ligen weniger gegeben und bei einem Mittelmaß-Club wie der Eintracht schon gleich garnicht.
Und da solch jungen Spielern ohnehin keine Wahnsinns-Gehälter bezahlt werden, kann da ein FCZ eben auch mitmischen.
Die Spieler gehen ja auch nicht zum FCZ und denken sich "jawoll, endlich spiel ich in der Schweiz Fussball", das ist eben ein Weg der eingeschlagen wird um sich für große Vereine anzubieten. Und wenn ich dann als junger Spieler der mal zu einem großen Club will die Wahl hab zwischen einer schwächeren Liga, in der ich glänzen kann zudem auch noch international spiele, und einem Club wie der Eintracht, dann würde mir die Wahl auch leicht fallen.
15.05.2009 - 00:42 Uhr
Zitat von zurich4sge:
... ich stimme mit Dir ja in fast allen Argumenten überein. Leider fehlt mir noch die Antwort auf die Frage warum bei der SGE solche Spieler nicht entdeckt werden?
Ein Versuch wurde ja mit Caio schon gewagt - Resultat bekannt.
Und wenn es darum geht Spieler frühzeitig zu erkennen und zu verpflichten dann muss man diese Frage der Scoutingabteilung stellen - viel wichtiger aber, die Scoutingabteilung selbst muss sich diese Frage stellen.
... ich stimme mit Dir ja in fast allen Argumenten überein. Leider fehlt mir noch die Antwort auf die Frage warum bei der SGE solche Spieler nicht entdeckt werden?
Ein Versuch wurde ja mit Caio schon gewagt - Resultat bekannt.
Und wenn es darum geht Spieler frühzeitig zu erkennen und zu verpflichten dann muss man diese Frage der Scoutingabteilung stellen - viel wichtiger aber, die Scoutingabteilung selbst muss sich diese Frage stellen.
15.05.2009 - 10:44 Uhr
Zitat von Adler Attila:
Zitat von zurich4sge:
... ich stimme mit Dir ja in fast allen Argumenten überein. Leider fehlt mir noch die Antwort auf die Frage warum bei der SGE solche Spieler nicht entdeckt werden?
Nur weil sie nicht verpflichtet werden (können), heist es doch nicht das sie nicht "entdeckt" oder besser beobachtet werden.
Das soll jetzt nicht bedeuten das ich unser Scouting für toll finde (im Gegenteil), aber das ist doch beides reine Spekulation. Es wurden doch z. B. auch mal einige Spieler aufgezählt die man wollte, aber nicht bekommen hat. Zum Beispiel Mladen Petric um mal in der Schweiz zu bleiben. Diesen wollte man laut Berichten wohl verpflichten bevor er "überregional" so bekannt war. Man hat ihn halt nicht bekommen. Und das wiederrum liegt mMn genau an den von dir aufgezählten Punkten (und später wohl daran, das der BVB mehr Geld geboten hat).
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Das verstehe ich dann einfach nicht wie man dann, auch wenn das Thema wieder den einen Namen betrifft angeblich 9 Monate beobachtet hat und dann erst wenn er hier ist einiges feststellt was im Grunde eigentlich nicht zu Eintracht Frankfurt mit dem vorhandenen System von Funkel passt.
Was mich mal interessieren würde, wie sich das die Eintracht Verantwortlichen eigentlich genau vorstellt haben mit dem teuersten Transfer der Vereinsgeschichte einem Ballkünstler aus Brasilien? Die waren sicher bei dem Gedanken "Hach, wer das schön wenn es eine Mischung zwischen Diego und Ballack wird." Logisch wäre das schön, aber so wie es derzeit der Fall is wird dieser Spieler in Frankfurt niemals sich entscheidend weiterentwickeln können.
Aber wie sah eigentlich der Plan nun mit dem teuersten Transfer der Vereingeschichte aus in dem vorhandenen 4-2-3-1 oder 4-2-2-2 System was wir spielen?
Mit einem offensiven zentralen Mittelfeldspieler im defensiven Mittelfeld spielen? Wo wäre der Platz für so ein Spieler? Irgendwas muss man sich doch bei diesem Transfer gedacht haben?
Bin mir mittlerweile sicher das Funkel so einen Spieler gar nicht wollte, denn in sein System passt so ein Spieler einfach nicht hinein.
Mittlerweile häufen sich die Punkte bei denen man sich hinter fragen muss und die Eintracht sich eben auch fragen gefallen lassen muss.
Mehr oder minder wird derzeit die gesamte Arbeit in Frage gestellt.. auch von mir!
Zitat von zurich4sge:
... ich stimme mit Dir ja in fast allen Argumenten überein. Leider fehlt mir noch die Antwort auf die Frage warum bei der SGE solche Spieler nicht entdeckt werden?
Nur weil sie nicht verpflichtet werden (können), heist es doch nicht das sie nicht "entdeckt" oder besser beobachtet werden.
Das soll jetzt nicht bedeuten das ich unser Scouting für toll finde (im Gegenteil), aber das ist doch beides reine Spekulation. Es wurden doch z. B. auch mal einige Spieler aufgezählt die man wollte, aber nicht bekommen hat. Zum Beispiel Mladen Petric um mal in der Schweiz zu bleiben. Diesen wollte man laut Berichten wohl verpflichten bevor er "überregional" so bekannt war. Man hat ihn halt nicht bekommen. Und das wiederrum liegt mMn genau an den von dir aufgezählten Punkten (und später wohl daran, das der BVB mehr Geld geboten hat).
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Das verstehe ich dann einfach nicht wie man dann, auch wenn das Thema wieder den einen Namen betrifft angeblich 9 Monate beobachtet hat und dann erst wenn er hier ist einiges feststellt was im Grunde eigentlich nicht zu Eintracht Frankfurt mit dem vorhandenen System von Funkel passt.
Was mich mal interessieren würde, wie sich das die Eintracht Verantwortlichen eigentlich genau vorstellt haben mit dem teuersten Transfer der Vereinsgeschichte einem Ballkünstler aus Brasilien? Die waren sicher bei dem Gedanken "Hach, wer das schön wenn es eine Mischung zwischen Diego und Ballack wird." Logisch wäre das schön, aber so wie es derzeit der Fall is wird dieser Spieler in Frankfurt niemals sich entscheidend weiterentwickeln können.
Aber wie sah eigentlich der Plan nun mit dem teuersten Transfer der Vereingeschichte aus in dem vorhandenen 4-2-3-1 oder 4-2-2-2 System was wir spielen?
Mit einem offensiven zentralen Mittelfeldspieler im defensiven Mittelfeld spielen? Wo wäre der Platz für so ein Spieler? Irgendwas muss man sich doch bei diesem Transfer gedacht haben?
Bin mir mittlerweile sicher das Funkel so einen Spieler gar nicht wollte, denn in sein System passt so ein Spieler einfach nicht hinein.
Mittlerweile häufen sich die Punkte bei denen man sich hinter fragen muss und die Eintracht sich eben auch fragen gefallen lassen muss.
Mehr oder minder wird derzeit die gesamte Arbeit in Frage gestellt.. auch von mir!
15.05.2009 - 11:07 Uhr
Zitat von fussballer:
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Also aber nur weil es mal irgendwo jemand geschrieben hat, heißt es ja nicht, dass es war ist. In der Presse schwirrt doch viel Unwahrheit rum.
und ob Huntelaar jemals für kleines Geld zu haben war, will ich doch bezweifeln!
Ich denke, ein Mindestmaß an Vertrauen sollte man in die Arbeit der Verantwortlichen doch haben. Ihr werdet doch auch nicht für jeden Aktion in Eurem Job hinterfragt!
Halte Kritik für absolut berechtigt, aber im Moment werden Dinge aufgefahren (nicht direkt von Dir, sondern von der "Masse"), die auf Halbwissen und Unwahrheiten beruhen. Halte manche Aktion wirklich für übertrieben.
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Also aber nur weil es mal irgendwo jemand geschrieben hat, heißt es ja nicht, dass es war ist. In der Presse schwirrt doch viel Unwahrheit rum.
und ob Huntelaar jemals für kleines Geld zu haben war, will ich doch bezweifeln!
Ich denke, ein Mindestmaß an Vertrauen sollte man in die Arbeit der Verantwortlichen doch haben. Ihr werdet doch auch nicht für jeden Aktion in Eurem Job hinterfragt!
Halte Kritik für absolut berechtigt, aber im Moment werden Dinge aufgefahren (nicht direkt von Dir, sondern von der "Masse"), die auf Halbwissen und Unwahrheiten beruhen. Halte manche Aktion wirklich für übertrieben.
15.05.2009 - 11:22 Uhr
@fussballer: Warum soll ein OM nicht in ein 4231 reinpassen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Massimo_Bambule am 15.05.2009 um 11:29 Uhr bearbeitet
15.05.2009 - 11:51 Uhr
Zitat von Steppppo:
Zitat von fussballer:
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Also aber nur weil es mal irgendwo jemand geschrieben hat, heißt es ja nicht, dass es war ist. In der Presse schwirrt doch viel Unwahrheit rum.
und ob Huntelaar jemals für kleines Geld zu haben war, will ich doch bezweifeln!
Nur ganz kurz auch wenn das nicht zum eigentlichen Thema gehört...
Huntelaar ist einer meiner Lieblingsspieler. In der PSV Jugend ausgebildet wurde er 2002 zum Profi. Innerhalb kürzester Zeit wurde er zweimal verliehen, bis er letztlich 2004 für schlappe 900TEUR an SC Heerenveen verkauft wurde und dort sein Stern aufging. Nach 1 1/2 Jahren ging er für die 10-fache höheren Ablöse nach Amsterdam und machte dort weiter wo er aufgehört hatte und sorgte auch für weit aus mehr Fuore. In der Saison 2007/2008 erzielte er in 34 Spielen 33 Tore, eine Saison zuvor waren es 21.
Für mich gehört er zu den besten Stürmern der Welt, obwohl ich der Meinung bin das Real ihm über eine längeren Zeitraum nicht glücklich machen wird.
Was ein Aufstieg für einen jungen Spieler. 2002 aus der Jugend des PSV Eindhoven ins Profigeschäft gewechselt und noch nicht mal 7 Jahre später spielt er bei dem wohl größten Klub der Welt.
----
Sicher hat du recht. In der Presse steht viel wen der Tag lang ist, besonders die Sache mit Rothen ist mir da ein Dorn im Auge, denn so einen Spieler wird sich die Eintracht nicht leisten können oder wollen.
Zitat von fussballer:
Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei Mladen Petric schon selbst vorher abgewunken hatte, weil das Risiko zu groß war ob er dann hier was reisen wird können. Ebenso ähnlich hatte man "angeblich" einen Hutelaar im Blickfeld gehabt. Da war Huntelaar noch in der Findungsphase seiner heutigen Qualitäten. Man möge sich nur vorstellen, hätte man ihn damals für kleines Geld gekauft und er hätte bei uns diesen Weg geschafft dann hätte man ihn für richtig Asche verkaufen können. Ähnlich war es auch bei Sobis!
Also aber nur weil es mal irgendwo jemand geschrieben hat, heißt es ja nicht, dass es war ist. In der Presse schwirrt doch viel Unwahrheit rum.
und ob Huntelaar jemals für kleines Geld zu haben war, will ich doch bezweifeln!
Nur ganz kurz auch wenn das nicht zum eigentlichen Thema gehört...
Huntelaar ist einer meiner Lieblingsspieler. In der PSV Jugend ausgebildet wurde er 2002 zum Profi. Innerhalb kürzester Zeit wurde er zweimal verliehen, bis er letztlich 2004 für schlappe 900TEUR an SC Heerenveen verkauft wurde und dort sein Stern aufging. Nach 1 1/2 Jahren ging er für die 10-fache höheren Ablöse nach Amsterdam und machte dort weiter wo er aufgehört hatte und sorgte auch für weit aus mehr Fuore. In der Saison 2007/2008 erzielte er in 34 Spielen 33 Tore, eine Saison zuvor waren es 21.
Für mich gehört er zu den besten Stürmern der Welt, obwohl ich der Meinung bin das Real ihm über eine längeren Zeitraum nicht glücklich machen wird.
Was ein Aufstieg für einen jungen Spieler. 2002 aus der Jugend des PSV Eindhoven ins Profigeschäft gewechselt und noch nicht mal 7 Jahre später spielt er bei dem wohl größten Klub der Welt.
----
Sicher hat du recht. In der Presse steht viel wen der Tag lang ist, besonders die Sache mit Rothen ist mir da ein Dorn im Auge, denn so einen Spieler wird sich die Eintracht nicht leisten können oder wollen.
15.05.2009 - 12:47 Uhr
Zitat von Massimo_Bambule:
@fussballer: Warum soll ein OM nicht in ein 4231 reinpassen? Damit meinte ich mehr einen Regisseur wie es eigentlich hätte Caio bei uns werden sollen!
Zitat von SGEAdler:
Huntelaar und Petric waren damals schon zu teuer. Das hatte nichts mit fehlender Überzeugung über ihre Qualitäten zu tun das die nicht verpflichtet. Das ist genau so ein Märchen wie die Marin Geschichte.
900TEUR sind zu teuer?
Das sein Gehalt zu hoch war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wenn man innerhalb von 2 Jahren von seinem Jugendverein zweimal verliehen wird und am Ende für ein paar Euronen verkauft wird.
Ein Petric war damals auch nicht wirklich teuer. Von Basel nach Dortmund für 3,5 Mio. EUR gewechselt. Hier konnte man sehr wahrscheinlich nicht mit der Perspektive und dem Gehalt mithalten.
Bin mir ziemlich sicher, dass Spieler wie Feulner, Maldung sicherlich nicht NUR auf Geld fixiert sind, die wollen auch eine Perpektive und die sieht man bei der Eintracht offenbar nicht. Gehaltstechnisch befindet man sich definitiv hinter Hannover und Köln, bei Gladbach vermute ich das auch. Hinter der Eintracht kommen dann der KSC, Bochum, Bielefeld und Cottbus. So lukrativ ist das für keinen Spieler, vor allem nicht aus der Bundesliga. Das heißt die Eintracht muss weiterhin versuchen so genannte Wundertüten aus dem Ausland zu verpflichten und hoffen das dabei endlich mal wieder 2-3 gute heraus kommen.
Auch witzig finde ich das als Vorwand spieler wie Kyrgiakos, Streit, Jones und Co genannt werden und im Gegenzug Caio, Kweuke, Petkovic, Mantzios, Mehdi, Thurk nicht so die Brüller sind/waren.
Ich sehe hier jedoch einen Unterschied, denn die einen haben internationale Erfahrung bis internationale Erfahrung und auch keine Intergrationsschwierigkeiten. Die anderen sind mit Ausnahme von Mehdi und Thurk einfach Wundertüten (gewesen) und Mehdi & Thurk waren beides defenitiv Fehleinkäufe.
@fussballer: Warum soll ein OM nicht in ein 4231 reinpassen? Damit meinte ich mehr einen Regisseur wie es eigentlich hätte Caio bei uns werden sollen!
Zitat von SGEAdler:
Huntelaar und Petric waren damals schon zu teuer. Das hatte nichts mit fehlender Überzeugung über ihre Qualitäten zu tun das die nicht verpflichtet. Das ist genau so ein Märchen wie die Marin Geschichte.
900TEUR sind zu teuer?
Das sein Gehalt zu hoch war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wenn man innerhalb von 2 Jahren von seinem Jugendverein zweimal verliehen wird und am Ende für ein paar Euronen verkauft wird.
Ein Petric war damals auch nicht wirklich teuer. Von Basel nach Dortmund für 3,5 Mio. EUR gewechselt. Hier konnte man sehr wahrscheinlich nicht mit der Perspektive und dem Gehalt mithalten.
Bin mir ziemlich sicher, dass Spieler wie Feulner, Maldung sicherlich nicht NUR auf Geld fixiert sind, die wollen auch eine Perpektive und die sieht man bei der Eintracht offenbar nicht. Gehaltstechnisch befindet man sich definitiv hinter Hannover und Köln, bei Gladbach vermute ich das auch. Hinter der Eintracht kommen dann der KSC, Bochum, Bielefeld und Cottbus. So lukrativ ist das für keinen Spieler, vor allem nicht aus der Bundesliga. Das heißt die Eintracht muss weiterhin versuchen so genannte Wundertüten aus dem Ausland zu verpflichten und hoffen das dabei endlich mal wieder 2-3 gute heraus kommen.
Auch witzig finde ich das als Vorwand spieler wie Kyrgiakos, Streit, Jones und Co genannt werden und im Gegenzug Caio, Kweuke, Petkovic, Mantzios, Mehdi, Thurk nicht so die Brüller sind/waren.
Ich sehe hier jedoch einen Unterschied, denn die einen haben internationale Erfahrung bis internationale Erfahrung und auch keine Intergrationsschwierigkeiten. Die anderen sind mit Ausnahme von Mehdi und Thurk einfach Wundertüten (gewesen) und Mehdi & Thurk waren beides defenitiv Fehleinkäufe.
15.05.2009 - 12:48 Uhr
Zitat von Massimo_Bambule:
@fussballer: Warum soll ein OM nicht in ein 4231 reinpassen? Damit meinte ich mehr einen Regisseur wie es eigentlich hätte Caio bei uns werden sollen!
Zitat von SGEAdler:
Huntelaar und Petric waren damals schon zu teuer. Das hatte nichts mit fehlender Überzeugung über ihre Qualitäten zu tun das die nicht verpflichtet. Das ist genau so ein Märchen wie die Marin Geschichte.
900TEUR sind zu teuer?
Das sein Gehalt zu hoch war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wenn man innerhalb von 2 Jahren von seinem Jugendverein zweimal verliehen wird und am Ende für ein paar Euronen verkauft wird.
Ein Petric war damals auch nicht wirklich teuer. Von Basel nach Dortmund für 3,5 Mio. EUR gewechselt. Hier konnte man sehr wahrscheinlich nicht mit der Perspektive und dem Gehalt mithalten.
Bin mir ziemlich sicher, dass Spieler wie Feulner, Maldung sicherlich nicht NUR auf Geld fixiert sind, die wollen auch eine Perpektive und die sieht man bei der Eintracht offenbar nicht. Gehaltstechnisch befindet man sich definitiv hinter Hannover und Köln, bei Gladbach vermute ich das auch. Hinter der Eintracht kommen dann der KSC, Bochum, Bielefeld und Cottbus. So lukrativ ist das für keinen Spieler, vor allem nicht aus der Bundesliga. Das heißt die Eintracht muss weiterhin versuchen so genannte Wundertüten aus dem Ausland zu verpflichten und hoffen das dabei endlich mal wieder 2-3 gute heraus kommen.
Auch witzig finde ich das als Vorwand spieler wie Kyrgiakos, Streit, Jones und Co genannt werden und im Gegenzug Caio, Kweuke, Petkovic, Mantzios, Mehdi, Thurk nicht so die Brüller sind/waren.
Ich sehe hier jedoch einen Unterschied, denn die einen haben internationale Erfahrung bis internationale Erfahrung und auch keine Intergrationsschwierigkeiten. Die anderen sind mit Ausnahme von Mehdi und Thurk einfach Wundertüten (gewesen) und Mehdi & Thurk waren beides defenitiv Fehleinkäufe.
@fussballer: Warum soll ein OM nicht in ein 4231 reinpassen? Damit meinte ich mehr einen Regisseur wie es eigentlich hätte Caio bei uns werden sollen!
Zitat von SGEAdler:
Huntelaar und Petric waren damals schon zu teuer. Das hatte nichts mit fehlender Überzeugung über ihre Qualitäten zu tun das die nicht verpflichtet. Das ist genau so ein Märchen wie die Marin Geschichte.
900TEUR sind zu teuer?
Das sein Gehalt zu hoch war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wenn man innerhalb von 2 Jahren von seinem Jugendverein zweimal verliehen wird und am Ende für ein paar Euronen verkauft wird.
Ein Petric war damals auch nicht wirklich teuer. Von Basel nach Dortmund für 3,5 Mio. EUR gewechselt. Hier konnte man sehr wahrscheinlich nicht mit der Perspektive und dem Gehalt mithalten.
Bin mir ziemlich sicher, dass Spieler wie Feulner, Maldung sicherlich nicht NUR auf Geld fixiert sind, die wollen auch eine Perpektive und die sieht man bei der Eintracht offenbar nicht. Gehaltstechnisch befindet man sich definitiv hinter Hannover und Köln, bei Gladbach vermute ich das auch. Hinter der Eintracht kommen dann der KSC, Bochum, Bielefeld und Cottbus. So lukrativ ist das für keinen Spieler, vor allem nicht aus der Bundesliga. Das heißt die Eintracht muss weiterhin versuchen so genannte Wundertüten aus dem Ausland zu verpflichten und hoffen das dabei endlich mal wieder 2-3 gute heraus kommen.
Auch witzig finde ich das als Vorwand spieler wie Kyrgiakos, Streit, Jones und Co genannt werden und im Gegenzug Caio, Kweuke, Petkovic, Mantzios, Mehdi, Thurk nicht so die Brüller sind/waren.
Ich sehe hier jedoch einen Unterschied, denn die einen haben internationale Erfahrung bis internationale Erfahrung und auch keine Intergrationsschwierigkeiten. Die anderen sind mit Ausnahme von Mehdi und Thurk einfach Wundertüten (gewesen) und Mehdi & Thurk waren beides defenitiv Fehleinkäufe.
16.05.2009 - 20:09 Uhr
Zitat von SGEAdler:
Ein reiner Sportdirekter der was vom Fach versteht wäre nicht schlecht. Einige der zuletzt getroffenen Entscheidung waren wirklich nicht das Gelbe vom Ei(kweuke, Petkovic usw). Fjörtoft wäre ein Traum, HB kann sich dann rein um die wirtschaftlichen Dinge kümmern. Sachen von denen er wohl mehr Ahnung hat.
Zum Glück haben die Entscheidungsträger der Eintracht eine andere Meinung.
Eine sehr gute Meinung zu den "Perspektiven der Eintracht" steht heute in der fr:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/eintracht_frankfurt/1755662_Kommentar-Schwere-Last.html
In den nächsten Wochen muss der Frankfurter Klubchef Heribert Bruchhagen zwei gewaltige Lasten schultern: Er muss, erstens, die Mannschaft für die neue Saison in der Erstklassigkeit verstärken, und er muss, zweitens, versuchen, die Gräben zuzuschütten, die innerhalb des Klubs aufgerissen sind. Dass dies eine verdammte Kärrnerarbeit wird, ist Bruchhagen nicht erst seit der 0:5-Klatsche gegen Bremen am Mittwoch gewiss.
Die Stimmung in Frankfurt ist nachhaltig vergiftet, das Klima aggressiv: Und es sind nicht nur die zahlenden Fans hinter dem Tor, die ihren Unmut lautstark äußern, sondern eben auch jene aus den Vip-Räumen und im Aufsichtsrat. Der Unmut fokussiert sich auf Trainer Friedhelm Funkel, dem viele zu öde Spiele, zu wenig Vision, zu viele Niederlagen vorwerfen. Und doch ist der Trainer nur der Sündenbock. Viele sehnen sich nach den alten Zeiten zurück, da Eintracht Frankfurt eine Marke war.
Die Zeiten werden nicht zurückkommen, da Bruchhagen nicht Vabanque zu spielen bereit ist und den Klub in halsbrecherische finanzielle Abenteuer führen wird. Das ist gut so, kommt aber beim Volk nicht an. Und die Krux: Mit rationalen Argumenten ist diese Klientel nicht mehr zu erreichen: die lange Verletztenliste, die bescheideneren ökonomischen Möglichkeiten, die Zwei-Klassengesellschaft in der Bundesliga - all diese Fakten führen nicht zu Einsicht, sondern zu Aggressivität und weiterer Kritik.
Wie wird es weitergehen? Auch in der nächsten Saison wird die Eintracht die Bundesliga nicht aufmischen. Die Eintracht wird Mittelmaß bleiben - und die "Funkel-raus"-Rufe nach den ersten Niederlagen nicht ausbleiben. Präsident Peter Fischer hat schon Recht, wenn er sagt, man gehe mit "einem großen Rucksack" in die neue Runde. Im Grunde können nur intelligente Verstärkungen und eine kleine Siegesserie am Anfang die Stimmung im Klub wieder kitten.
Heribert Bruchhagen ist gut beraten, nicht einzuknicken. Noch sagt er, wer diese Kritik nicht aushalte, sei fehl am Platz. Die Frage ist: Lässt man ihn machen? Für die Eintracht wäre eine Entmachtung Bruchhagens fatal. Denn der Weg der Solidität, den der Klub nach den vielen Jahren der Inkompetenz nun beschreitet, ist der richtige - allen Krakeelern zum Trotz.
Ein reiner Sportdirekter der was vom Fach versteht wäre nicht schlecht. Einige der zuletzt getroffenen Entscheidung waren wirklich nicht das Gelbe vom Ei(kweuke, Petkovic usw). Fjörtoft wäre ein Traum, HB kann sich dann rein um die wirtschaftlichen Dinge kümmern. Sachen von denen er wohl mehr Ahnung hat.
Zum Glück haben die Entscheidungsträger der Eintracht eine andere Meinung.
Eine sehr gute Meinung zu den "Perspektiven der Eintracht" steht heute in der fr:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/eintracht_frankfurt/1755662_Kommentar-Schwere-Last.html
In den nächsten Wochen muss der Frankfurter Klubchef Heribert Bruchhagen zwei gewaltige Lasten schultern: Er muss, erstens, die Mannschaft für die neue Saison in der Erstklassigkeit verstärken, und er muss, zweitens, versuchen, die Gräben zuzuschütten, die innerhalb des Klubs aufgerissen sind. Dass dies eine verdammte Kärrnerarbeit wird, ist Bruchhagen nicht erst seit der 0:5-Klatsche gegen Bremen am Mittwoch gewiss.
Die Stimmung in Frankfurt ist nachhaltig vergiftet, das Klima aggressiv: Und es sind nicht nur die zahlenden Fans hinter dem Tor, die ihren Unmut lautstark äußern, sondern eben auch jene aus den Vip-Räumen und im Aufsichtsrat. Der Unmut fokussiert sich auf Trainer Friedhelm Funkel, dem viele zu öde Spiele, zu wenig Vision, zu viele Niederlagen vorwerfen. Und doch ist der Trainer nur der Sündenbock. Viele sehnen sich nach den alten Zeiten zurück, da Eintracht Frankfurt eine Marke war.
Die Zeiten werden nicht zurückkommen, da Bruchhagen nicht Vabanque zu spielen bereit ist und den Klub in halsbrecherische finanzielle Abenteuer führen wird. Das ist gut so, kommt aber beim Volk nicht an. Und die Krux: Mit rationalen Argumenten ist diese Klientel nicht mehr zu erreichen: die lange Verletztenliste, die bescheideneren ökonomischen Möglichkeiten, die Zwei-Klassengesellschaft in der Bundesliga - all diese Fakten führen nicht zu Einsicht, sondern zu Aggressivität und weiterer Kritik.
Wie wird es weitergehen? Auch in der nächsten Saison wird die Eintracht die Bundesliga nicht aufmischen. Die Eintracht wird Mittelmaß bleiben - und die "Funkel-raus"-Rufe nach den ersten Niederlagen nicht ausbleiben. Präsident Peter Fischer hat schon Recht, wenn er sagt, man gehe mit "einem großen Rucksack" in die neue Runde. Im Grunde können nur intelligente Verstärkungen und eine kleine Siegesserie am Anfang die Stimmung im Klub wieder kitten.
Heribert Bruchhagen ist gut beraten, nicht einzuknicken. Noch sagt er, wer diese Kritik nicht aushalte, sei fehl am Platz. Die Frage ist: Lässt man ihn machen? Für die Eintracht wäre eine Entmachtung Bruchhagens fatal. Denn der Weg der Solidität, den der Klub nach den vielen Jahren der Inkompetenz nun beschreitet, ist der richtige - allen Krakeelern zum Trotz.
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