Diskussionsrunde

Olympia für alle

09.03.2008 - 13:46 Uhr
Olympia für alle |#51
25.07.2008 - 18:23 Uhr
ich finde es ist ein unding was gerade abläuft in sachen olympia. ein fußball turnier das nicht wirklich wichtig ist und dann so ein hickhack der spieler.

meiner meinung nach sollten die mannschaften entscheiden ob sie für olympia die spieler abstellen.

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PAOK Black&White Hannover
Olympia für alle |#52
06.08.2008 - 22:53 Uhr
tja, das kann man vor allem Schalke und Werder fragen, die haben ja vor allem den Ärger bzw. den Ärger verursacht.

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Grazie e buon divertimento con Arturo Vidal!

"Vidal wird nicht zu Juve wechseln. Auch nicht zu Inter, Lazio oder Chelsea.
Er wird zum FC Bayern kommen, dieses Jahr oder 2012"
Olympia für alle |#53
06.08.2008 - 22:54 Uhr
Ich denke ersteinmal an Olympia teilzunehmen ist das größte was einem Sportler in der Karriere passieren kann..selbst der beste Basketballer der Welt Dirk Nowitzki ist zu Tränen gerührt wenn er sich qualifizieren kann..deshalb macht es keinen Sinn zu sagen: Es fährt der mit, der möchte.
Wer möchte denn bitte nicht zum größten Sportereignis der Welt???
Olympia für alle |#54
06.08.2008 - 23:41 Uhr

Ich halte die Sichtweise von Diego und Rafinha für nachvollziehbar, denn:

1.) Olympia mit zu erleben, ist einzigartig. Im Olympischen Dorf zu leben oder den Eröffnungseinmarch mitzumachen sind keine alltäglichen Dinge. Man siehe Dirk Nowitzki der nach der feststehenden Qualifikation vor Freude erstmal in Tränen ausbrach.

2.) Hätte sich die deutsche U-23 Mannschaft qualifiziert, würden sich die Vereine einem Marin, Kroos oder Adler wohl eher nicht in den Weg stellen. Es wäre eine Frage des Prestige des deutschen Fussballs dort die besten Jung-Kicker antreten zu lassen und dies sind Diego, Breno und Rafinha in Brasilien nun mal.

3.) Deutsche Bundesligavereine sollten es vermeiden als unnötig kleinkariert und provinziell zu gelten. Klar, ein Rafinha missachtet den Verhaltenskodex und hat sich eigenmächtig vom Training abgesetzt, aber es sollten in diesem Fall "mildernde Umstände" gelten (nämlich schlechte Arbeit von Blatter & Co.). Es darf zudem nicht der Verdacht entstehen, dass man den Spielern ihre Berufung vielleicht sogar "neidet" (nach dem Motto :"Olympia ist eh nicht wichtig")

4.) Die FIFA hat geschlafen und ein Vakuum entstehen lassen, diese Suppe sollten die Spieler nun nicht ausbaden müssen.
Olympia für alle |#55
07.08.2008 - 08:51 Uhr
Also ich denke nicht, dass Adler oder Marin gehen dürften. Und Kroos hat ja auf die U19 EM verzichtet wegen Bayern, dann wäre er wohl auch nicht zu Olympia.
Ich denke, dass das auf freiwilliger Basis alles geschehen muss. Der Afrika Cup ist schon sehr ungünstig. Und wenn jetzt künftig immer nach einer EM noch Olympia stattfindet haben die Spieler ja gar keinen Urlab mehr. Man kann Fußball eben nicht mit Leichtatlethik oder so vergleichen. Die haben das ganze Jahr über Weltcuprennen, dazu noch eine DM die max. ein paar Tage stattfindet.
Aber die Fußballer haben WM, EM, Afrika Cup, Copa America, usw., 34 bis 38 Saisonspiele, CL/Uefa Cup Nat. Pokal und in England auch noch den Ligapokal. Wenn die Vebände mehr mit den Vereinen mehr kommunizieren und Kompromisse eingehen werden dann bestimmt auch mehr Spieler freiwillig abgestellt.

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"Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ... Den Rest habe ich einfach verpraßt." George Best
"Ein Kavalier verlässt seine Dame nicht." Alessandro del Piero
Olympia für alle |#56
07.08.2008 - 09:10 Uhr
die fifa zeigt ihr wahres gesicht mit der unterstützung des ioc!

es kann nicht sein, dass:

- spieler während pflichtspielen an einem "zirkusturnier" teilnehmen. zur selben zeit beginnt die meisterschaft und die cl-qualifikation läuft.

- spieler während den olympischen spielen nicht versichert sind (bzw. vom verein). die reinste quersubvention auf kosten der vereine.

- spieler vom verein bezahlt werden während sie in peking teilnehmen. wenn ich im militär bin erhält mein arbeitgeber eo-ersatz.

- vereine nicht für das abstellen entschädigt werden. eine ausleihe kostet auch etwas.

- sich spieler einfach vom verein absetzen und sich über regelungen hinweg setzten. dies entspricht schon gar nicht der "heilen welt"-philosophie von herrn blatter. in der privatwirtschaft hätte ich eine fristlose kündigung, die fifa unterstütz dies sogar noch.

vielleicht sollte sich die fifa überlegen wer den fussball am leben hält. wer die spieler und funktionäre bezahlt. wer sich tag für tag um die ausbildung der spieler kümmert. jeder nationalmannschaftsfussball wird auf dem rücken der vereine ausgetragen. die olympischen spiele sind nur ein teil, zusätzlich könnten z.b. nationalmannschaftsfreundschaftsspiele am ende der welt erwähnt werden. das würde aber den rahmen sprengen.

ein solches verhalten halte ich für höchst armseelig und schlichtweg nur lächerlich!

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"The plan was to contain Benfica for 20 minutes - to let them come at us. That was the plan. George must have had cotton wool in his ears. He didn't hear." (Sir Matt Busby)

Manchester United F.C.
Celtic F.C.
Olympia für alle |#57
07.08.2008 - 09:28 Uhr
Zitat von Gerd-Rubenbauer:
Ich finde die Vereine sollten entscheiden.

Spieler sindnur Angestellte im Verein und ein olympisches Turnier hat nichts mit FIFA oder UEFA zu tun und deshalb haben sie das Recht ihre Leistungsträger zurückzuhalten.

Du kannst ja wenn du z.B. Koch bist auch nicht zu deinem Chef sagen du möchtest an einem Kochwettbewerb teilnehmen wenn er dich braucht.
Dann kannst du nach dem Wettbewerb aber aufs Amt...



Absolut die richtige Einstellung !

Die Vereine zahlen das Gehalt und MÜSSEN deshalb das letzte Wort haben. Was mit Diegi und speziell Rafunha abging war wirklich ein Offenbarungseid, denn Rafinha hat absolut kein Risiko. Wenn Schalke ihn rausschmeißt, dann kann er zu Liverpool oder sonstwo hin gehen und verdient auch noch deutlich mehr als jetzt.

Umso unverständlicher, dass Schalke und Bremen ihre Spieler nicht wenigstens jetzt sofort zurüchholen... :/:

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Paul Agostino Fußballgott!
München ist blau!


FREIHEIT FÜR 60!
Olympia für alle |#58
07.08.2008 - 10:24 Uhr
Zitat von Thomas:
Zitat von Milhouse:
Also ich halte nichts davon, die regulären Nationalmannschaften zu Olympia zu schicken.

Auch Profis brauchen ihren Schlaf ;) .

ICh finde Olympia gut als Turnier für unter 23jährige, allerdings sollten die Vereine die Spieler auch abstellen müssen (zumindest unter 23). Vielleicht würde Schalke beispielsweise aktuell 6Mio für Rafinha bekommen. Dann spielt er bei Olympia groß auf, und schon bieten Vereine vielleicht 15MIos. So wäre dies ein hoher Gewinn für Schalke....

Alles natürlich nur als hypothetisches Beispiel.


Rafinha kostet 12.000.000 aber ansonsten stimm ich dir zu!


und was ist, wenn ihm ein übermotivierter 20 jähriger von hinten in die beine grätscht und er mit einer verletzung fast die ganze saison ausfällt?also ich finde es ziemlich witzig welch romantische vorstellung hier die leute von olympia haben...
es bleibt ein turnier, bei dem die belastung relativ hoch ist, was vermehrt zu verletzungen führen kann...
deswegen ist eine entschädigung, lohnfortzahlung + versicherungsabschluss für die abgestellen spieler mehr als nur ein muss!

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Vor jedem System steht der Wille der Spieler das Gewollte umzusetzen.
Bayern - Barca 4:0 - Ich war live dabei

Olympia für alle |#59
07.08.2008 - 11:04 Uhr
Zitat von jayjay1860:
Zitat von Gerd-Rubenbauer:
Ich finde die Vereine sollten entscheiden.

Spieler sindnur Angestellte im Verein und ein olympisches Turnier hat nichts mit FIFA oder UEFA zu tun und deshalb haben sie das Recht ihre Leistungsträger zurückzuhalten.

Du kannst ja wenn du z.B. Koch bist auch nicht zu deinem Chef sagen du möchtest an einem Kochwettbewerb teilnehmen wenn er dich braucht.
Dann kannst du nach dem Wettbewerb aber aufs Amt...



Absolut die richtige Einstellung !

Die Vereine zahlen das Gehalt und MÜSSEN deshalb das letzte Wort haben. Was mit Diegi und speziell Rafunha abging war wirklich ein Offenbarungseid, denn Rafinha hat absolut kein Risiko. Wenn Schalke ihn rausschmeißt, dann kann er zu Liverpool oder sonstwo hin gehen und verdient auch noch deutlich mehr als jetzt.

Umso unverständlicher, dass Schalke und Bremen ihre Spieler nicht wenigstens jetzt sofort zurüchholen... :/:


bin absolut gleicher Meinung.

Ein hochbezahlter Angestellter kann nicht einfach selbst entscheiden ob er irgendwo hin geht und damit bei seinem Arbeitgeber ausfällt. Im Fall von Rafinha finde ich es sogar eine Unverschämtheit einfach ohne Absprache nach Peking zu fliegen. Solche Leute leben im puren Luxus, der von den Vereinen in form eines Mega-Gahalts finanziert wird. Also haben Sie auch die verdammte Pflicht sich an Regeln zu halten und wenigstens Absprachen zu treffen.
Leider muß man es so deutlich sagen, aber viele der jungen Brasilianer fangen schnell an Faxen zu machen, nachdem sie ihre ersten großen Verträge in der Tasche haben. Allein schon die eigenmächtig verlängerten Urlaube jedes Jahr.
Viele von denen sollten sich mal überlegen wo sie herkommen und in welchen Verhältnissen Sie noch vor einigen Jahren gelebt haben! Und wenn sie das geschnallt haben, sollten Sie Gott danken dass er Ihnen das Talent zum Kicken gegeben hat. Aber statdessen machen viele von denen nur Faxen außerhalb des Platztes und zeigen beim Torjubel heuchlerisch mit den Fingern in den Himmel!

Ich bin ganz klar der Meinung dass die Entscheidung zur Olympia-Abstellung bei den Vereinen liegen sollte.

Es kann nicht sein dass ein Verein wie Schalke imense wirtschaftliche und sportliche Anstrengungen unternimmt um in die CL zu kommen und dann verabschiedet sich der Angestellte vor dem Entscheidungsspiel zum fröhlichen "Hacke-Spitze-123" nach Peking.
Olympia für alle |#60
07.08.2008 - 11:35 Uhr
Das olypmische Turnier ist im Grunde einfach nur Kasperkram - bezogen auf den Fußball.

Wer spielt die Quali? Die U21? Dann sollen alle diejenigen Spielberechtigt sein, niemand sonst. Der Fußball braucht kein weiteres großes Turnier.

Ist Olympia was besonderes? Ja, so wie es aufgezogen ird sicherlich. Ist es ein qualitativ ernstzunehmendes Fußballturnier? Nein!

Da kann gerne auch ein Nowitzki heulen. Ja, für Basketballer ist es auch was besonderes. Die haben innerhalb der USA tolle Quoten, aber die Basketball WM lässt sich von der Bedeutung niemals mit der Fußball WM vergleichen.
Die Eröffnungsfeier ist das größte Olympia Ereignis und von der weltweiten Einschaltquote dennoch hinter dem 2004er EM Finale. Der Fußball braucht Olympia nicht.
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