| Geburtsdatum | 16.06.2003 |
|---|---|
| Alter | 23 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | 30.06.2031 |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 42 | 4 | 6 | ||
![]() | Bundesliga | 33 | 4 | 4 | |
![]() | UEFA Champions League | 8 | - | 2 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | - | |
Nathaniel Brown [21]
03.01.2024 - 15:06 Uhr
27.06.2026 - 17:57 Uhr
Danke @Ridikulus, ich sehe das ähnlich bzw. habe mich auch schon sehr, sehr oft in den vergangenen beiden Jahren gefragt, wie ein solcher Verlust wohl zustande kommt, zumal man ja ständig mit irgendwelchen Rekordzahlen gefüttert wird:
- Rekordtransfereinnahmen
- Rekord-Zuschauereinnahmen
- Rekord-Trikotverkäufe
etc. pp.
Klar, die beiden letztgenannten Punkte sind wahrscheinlich bilanztechnisch absolut nebensächlich, aber auch ich frage mich - als zugegebenermaßen Nicht-Zahlenmensch und in der Bilanzwirtschaft weitgehend Unkundiger - wie am Ende des Tages hier trotzdem immer eine Verlustzahl zustande kommt, und zwar offenbar so sehr, dass man auf einen horrenden Transferüberschuss angewiesen IST.
Kann ich auch mir nur damit erklären, dass man hier in Sachen Gehälter - sei es bei den Spielern, bei dem sportlichen Umfeld, bei den Vorständen oder bei allen zusammen - in den verg. Jahren deutlich über den Verhältnissen gelebt hat.
Auch von mir die Frage: was muss denn alles passieren, damit man bilanztechnisch einen Gewinn erzielt???
- Rekordtransfereinnahmen
- Rekord-Zuschauereinnahmen
- Rekord-Trikotverkäufe
etc. pp.
Klar, die beiden letztgenannten Punkte sind wahrscheinlich bilanztechnisch absolut nebensächlich, aber auch ich frage mich - als zugegebenermaßen Nicht-Zahlenmensch und in der Bilanzwirtschaft weitgehend Unkundiger - wie am Ende des Tages hier trotzdem immer eine Verlustzahl zustande kommt, und zwar offenbar so sehr, dass man auf einen horrenden Transferüberschuss angewiesen IST.
Kann ich auch mir nur damit erklären, dass man hier in Sachen Gehälter - sei es bei den Spielern, bei dem sportlichen Umfeld, bei den Vorständen oder bei allen zusammen - in den verg. Jahren deutlich über den Verhältnissen gelebt hat.
Auch von mir die Frage: was muss denn alles passieren, damit man bilanztechnisch einen Gewinn erzielt???
27.06.2026 - 19:04 Uhr
Leute, dass ist doch alles schon X-mal durchgekaut worden. Ich bin selbst Laie, glaube aber verstanden zu haben das es um Wachstum geht.
Die Eintracht wächst kontinuierlich und dafür wird halt auch Geld gebraucht. Der Finanzbedarf entsteht also nicht nur aus laufenden Kosten von denen manche denken das sie zu hoch sind, sondern eben auch durch Kosten die dadurch entstehen das man weiter wachsen will.
Das aufschlussreiche Interview mit Finanzvorstand Zamberk wurde mehrmals als erklärende Quelle empfohlen und verlinkt.
Einige werden dies verpasst haben, denen kann man nur raten es nachzuholen.
Andererseits sind hier auch einige in Dauerschleife am jammern die Eintracht würde über ihre Verhältnisse leben, bei denen ich mir recht sicher bin das sie es mitbekommen haben. Man muss halt auch verstehen wollen. Wenn es einem jedoch hauptsächlich ums Schlechtreden geht, verschließt man halt gerne die Augen vor erhellenden Argumenten.
Edit
Sorry, ist hier total am Thema vorbei. War halt gerade getriggert...
Die Eintracht wächst kontinuierlich und dafür wird halt auch Geld gebraucht. Der Finanzbedarf entsteht also nicht nur aus laufenden Kosten von denen manche denken das sie zu hoch sind, sondern eben auch durch Kosten die dadurch entstehen das man weiter wachsen will.
Das aufschlussreiche Interview mit Finanzvorstand Zamberk wurde mehrmals als erklärende Quelle empfohlen und verlinkt.
Einige werden dies verpasst haben, denen kann man nur raten es nachzuholen.
Andererseits sind hier auch einige in Dauerschleife am jammern die Eintracht würde über ihre Verhältnisse leben, bei denen ich mir recht sicher bin das sie es mitbekommen haben. Man muss halt auch verstehen wollen. Wenn es einem jedoch hauptsächlich ums Schlechtreden geht, verschließt man halt gerne die Augen vor erhellenden Argumenten.
Edit
Sorry, ist hier total am Thema vorbei. War halt gerade getriggert...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Siakari am 27.06.2026 um 19:06 Uhr bearbeitet
27.06.2026 - 21:59 Uhr
Danke Dir, von dem Interview wusste ich bisher nichts, kann man das hier im Forum finden?
Mir geht es nicht um's Schlechtreden - weiß Gott nicht - aber ich stelle mir halt trotzdem Fragen
Ewiges Wachstum gibt es nicht. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass man verpasst, den "Absprung" zu schaffen in dem Wachstumsbestreben und sich ein bisschen übernimmt, weil man glaubt, wenn man in Stellschraube A investiert, kommen Kapitalfluss B und C automatisch. Hier mit Augenmaß vorzugehen ist sicher nicht leicht, bisher haben die Leute hinter den Kulissen ja ganz gut performt in den vergangenen Jahren
Es gibt viele Clubs, die sich bei den Investitionen in die Mannschaft verhoben haben - der FCK nach der Meisterschaft 1998, Schalke unter Magath, in jüngerer Vergangenheit Gladbach, die meinten, sie könnten es sich leisten, die Mannschaft zusammenzuhalten. Ergebnisse bekannt.
Ebenso wird es einen kritischen Punkt geben, an dem man an den Investitionen im Umfeld zerschellen kann. Von daher: ich hoffe, dass die Verantwortlichen den Punkt erkennen, an dem das eigene Wachstum erst mal das Maximum erreicht hat, und man mit dem Konsolidieren anfangen sollte... genau das haben so einige Kandidaten nicht geschafft...
Rein vom Gefühl her wäre es für mich jetzt an der Zeit darüber nachzudenken, ob der Höhenflug der vergangenen 10 Jahre nicht doch mal ein natürliches Ende hat.
Und meine Frage ist immer noch nicht beantwortet worden: was muss man tun, damit man am Ende eine positive Bilanz hat? Und wieso möchte man das offenbar nicht?
Mir geht es nicht um's Schlechtreden - weiß Gott nicht - aber ich stelle mir halt trotzdem Fragen
Ewiges Wachstum gibt es nicht. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass man verpasst, den "Absprung" zu schaffen in dem Wachstumsbestreben und sich ein bisschen übernimmt, weil man glaubt, wenn man in Stellschraube A investiert, kommen Kapitalfluss B und C automatisch. Hier mit Augenmaß vorzugehen ist sicher nicht leicht, bisher haben die Leute hinter den Kulissen ja ganz gut performt in den vergangenen Jahren
Es gibt viele Clubs, die sich bei den Investitionen in die Mannschaft verhoben haben - der FCK nach der Meisterschaft 1998, Schalke unter Magath, in jüngerer Vergangenheit Gladbach, die meinten, sie könnten es sich leisten, die Mannschaft zusammenzuhalten. Ergebnisse bekannt.
Ebenso wird es einen kritischen Punkt geben, an dem man an den Investitionen im Umfeld zerschellen kann. Von daher: ich hoffe, dass die Verantwortlichen den Punkt erkennen, an dem das eigene Wachstum erst mal das Maximum erreicht hat, und man mit dem Konsolidieren anfangen sollte... genau das haben so einige Kandidaten nicht geschafft...
Rein vom Gefühl her wäre es für mich jetzt an der Zeit darüber nachzudenken, ob der Höhenflug der vergangenen 10 Jahre nicht doch mal ein natürliches Ende hat.
Und meine Frage ist immer noch nicht beantwortet worden: was muss man tun, damit man am Ende eine positive Bilanz hat? Und wieso möchte man das offenbar nicht?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Crippler22 am 27.06.2026 um 22:05 Uhr bearbeitet
27.06.2026 - 22:24 Uhr
Man kann es bei Eintracht TV anschauen. Ich weiß aber nicht ob man dafür einen Account oder gar ein Bezahl-Abo braucht.
Es wird u.a. erklärt das man zu jeder Saison sehr konservativ das Bugdet plant. Das heißt es wird nur mit dem geplant was man sicher einnimmt. Keine Spekulation auf Erfolge und die damit verbundenen Mehreinnahmen.
Von daher kann man immer die Kontrolle über die Finanzen. Man lebt was den Kader angeht eben nicht auf Pump wie Schalke oder der HSV damals. Die haben halt auf Erfolg spekuliert, der dann dauerhaft ausblieb und somit ein Schuldenberg anwuchs den man aus der Kontrolle verlor.
Ich denke man ein Defizit entsteht dann durch Ausgaben die nicht einkalkuliert waren. Wie z.B eine Trainerentlassung.
Den Transferüberschuss benötigt man meinem Verständnis nach um weiter in Wachstum investieren zu können. Erzielt man diese Überschüsse nicht, fällt halt das Wachstum weg.
Aber die Leute die sich mit Finanzen und Bilanzen besser auskennen könnten das sicher korekter erklären.
https://tv.eintracht.de/video/wie-stehts-um-die-eintracht-finanzen-julien-zamberk-176698
Es wird u.a. erklärt das man zu jeder Saison sehr konservativ das Bugdet plant. Das heißt es wird nur mit dem geplant was man sicher einnimmt. Keine Spekulation auf Erfolge und die damit verbundenen Mehreinnahmen.
Von daher kann man immer die Kontrolle über die Finanzen. Man lebt was den Kader angeht eben nicht auf Pump wie Schalke oder der HSV damals. Die haben halt auf Erfolg spekuliert, der dann dauerhaft ausblieb und somit ein Schuldenberg anwuchs den man aus der Kontrolle verlor.
Ich denke man ein Defizit entsteht dann durch Ausgaben die nicht einkalkuliert waren. Wie z.B eine Trainerentlassung.
Den Transferüberschuss benötigt man meinem Verständnis nach um weiter in Wachstum investieren zu können. Erzielt man diese Überschüsse nicht, fällt halt das Wachstum weg.
Aber die Leute die sich mit Finanzen und Bilanzen besser auskennen könnten das sicher korekter erklären.
https://tv.eintracht.de/video/wie-stehts-um-die-eintracht-finanzen-julien-zamberk-176698
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Siakari am 27.06.2026 um 22:26 Uhr bearbeitet
28.06.2026 - 03:26 Uhr
Zitat von Siakari
Man kann es bei Eintracht TV anschauen. Ich weiß aber nicht ob man dafür einen Account oder gar ein Bezahl-Abo braucht.
Man kann es bei Eintracht TV anschauen. Ich weiß aber nicht ob man dafür einen Account oder gar ein Bezahl-Abo braucht.
Man muss für diesen Content Eintracht TV abonniert haben.
28.06.2026 - 10:48 Uhr
Zitat von Ridikulus
Woher stammen die Infos mit den unterschiedlichen Grundgehältern je nach Teilnahme an welchem Wettbewerb?
Es ist nicht ein schwaches Jahr bei uns sondern das zweite in Folge und diese hätten unterschiedlicher nicht laufen können und nach beiden Jahren steht ein Verlust zu Buche.
24/25: Teilnahme EL, Quali CL, dritter Platz Bundesliga, hohe Transfereinnahmen -> Verlust. Grund: Transfer von Heki fällt in die Saison 25/26 und hohe Bonuszahlungen aufgrund der CL Quali noch in 24/25.
25/26: Teilnahme CL mit enormen Einnahmen, sehr erfolglose Teilnahme, daher vermutlich geringe Prämien, das gilt auch für die Liga. Hohe Transfereinnahmen (siehe Heki), keine hohen Boni aufgrund Verfehlung aller sportlicher Ziele -> erneuter Verlust.
Ich kann mich nur wiederholen: was muss denn passieren, dass man mal Gewinn macht? Ständig wird hier versucht Argumente für dies und das zu finden, wieso es alles Sinn ergibt. Ich denke, es ist viel einfacher: die Kosten sind schlichtweg explodiert (nicht nur im Erfolgsfall, was man uns versucht hat weiß zu machen) und das fällt jetzt auf die Füße. Klar gehören Transferüberschüsse zur Vereinsphilosophie, aber das Ausmaß derer, welche jetzt scheinbar notwendig sind, um nicht komplett abzuschmieren (kolportiert 50 Mio), können niemals eingeplant worden sein - vorausgesetzt man geht vernünftig an die Sache ran.
Woher stammen die Infos mit den unterschiedlichen Grundgehältern je nach Teilnahme an welchem Wettbewerb?
Es ist nicht ein schwaches Jahr bei uns sondern das zweite in Folge und diese hätten unterschiedlicher nicht laufen können und nach beiden Jahren steht ein Verlust zu Buche.
24/25: Teilnahme EL, Quali CL, dritter Platz Bundesliga, hohe Transfereinnahmen -> Verlust. Grund: Transfer von Heki fällt in die Saison 25/26 und hohe Bonuszahlungen aufgrund der CL Quali noch in 24/25.
25/26: Teilnahme CL mit enormen Einnahmen, sehr erfolglose Teilnahme, daher vermutlich geringe Prämien, das gilt auch für die Liga. Hohe Transfereinnahmen (siehe Heki), keine hohen Boni aufgrund Verfehlung aller sportlicher Ziele -> erneuter Verlust.
Ich kann mich nur wiederholen: was muss denn passieren, dass man mal Gewinn macht? Ständig wird hier versucht Argumente für dies und das zu finden, wieso es alles Sinn ergibt. Ich denke, es ist viel einfacher: die Kosten sind schlichtweg explodiert (nicht nur im Erfolgsfall, was man uns versucht hat weiß zu machen) und das fällt jetzt auf die Füße. Klar gehören Transferüberschüsse zur Vereinsphilosophie, aber das Ausmaß derer, welche jetzt scheinbar notwendig sind, um nicht komplett abzuschmieren (kolportiert 50 Mio), können niemals eingeplant worden sein - vorausgesetzt man geht vernünftig an die Sache ran.
Die vorletzte Saison war auch ein schwaches Jahr mit Rang 3 und EL Viertelfinale? Ich hoffe mal, dass ich das falsch verstanden habe.
Und zum Thema, dass nicht nur Boni, sondern auch Grundgehälter in einer Champions League Saison steigen, habe ich hier einen O-Ton von Krösche, in dem er die Gehaltsstruktur erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=2X3hQUh831U&t=4833s
Grundsätzlich halte ich die Gehaltsstruktur auch für zu hoch und habe das u.a. im Finanzthread hier auch schon geschrieben.
Auf der anderen Seite gibt der Erfolg den Verantwortlichen recht. Die Alternative sieht man in Gladbach. Entweder geht es nach oben oder nach unten. Einfach irgendwo stehenzubleiben, funktioniert leider nicht im Verdrängungswettbewerb Profifussball.
Allgemein mal noch ein Satz an dich: Meist liest man bei dir zu jedem Transfergerücht, jeder News, jeder Diskussion immer nur Negatives und vieles oft relativ oberflächlich. Gefühlt wartest du nur auf ein neues Eintracht-Thema, um direkt zu erklären, wie falsch alles ist und wie viel besser du es weißt. Versuchs doch mal bitte ein bisschen ausgeglichener. So falsch kann bei der Eintracht nämlich nicht alles sein.
Ansonsten noch gutes Schwitzen an dich und alle anderen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGE-Monnem am 28.06.2026 um 10:49 Uhr bearbeitet
28.06.2026 - 14:19 Uhr
Steht morgen wohl wieder zur Verfügung.
Unfassbar, welch qualitativer Abfall gegen Ecuador auf seiner Position zu sehen war, als er gefehlt hatte. Raum wollte die Rolle teilweise ähnlich interpretieren, indem er offensiv auf die linke 8 gezogen ist, aber man hat direkt gesehen, dass dies völliges Neuland für ihn ist. War insbesondere für Wirtz ein komplett anderes Spiel ohne ihn. Hätte ich nie für möglich gehalten, dass er in solch einer atemberaubenden Geschwindigkeit einen derartigen Einfluss generieren kann.
Unfassbar, welch qualitativer Abfall gegen Ecuador auf seiner Position zu sehen war, als er gefehlt hatte. Raum wollte die Rolle teilweise ähnlich interpretieren, indem er offensiv auf die linke 8 gezogen ist, aber man hat direkt gesehen, dass dies völliges Neuland für ihn ist. War insbesondere für Wirtz ein komplett anderes Spiel ohne ihn. Hätte ich nie für möglich gehalten, dass er in solch einer atemberaubenden Geschwindigkeit einen derartigen Einfluss generieren kann.
29.06.2026 - 09:00 Uhr
Zitat von SGE-Monnem
Wenn du dich mal ein bisschen mit der Eintracht und dem "Geschäftsmodell" beschäftigen würdest, würdest du wissen, dass sich die Grundgehälter der meisten Spieler und auch sonstigen Angestellten an dem internationalen Wettbewerb, in dem wir spielen, orientieren. Sprich: In der abgelaufenen Saison hat jeder Spieler das maximal mögliche Grundgehalt bekommen, da wir Champions League gespielt haben. In der kommenden Saison gibt es für alle das niedrigst mögliche Grundgehalt, das in den Verträgen vorgesehen ist, da wir überhaupt nicht international spielen.
Das andere sind Prämien und du kannst dir sicher sein, dass wir in der Champions League und auch der Bundesliga nicht zu viele Siegprämien bezahlt haben, aber es gibt auch Auflaufprämien und die werden in der Champions League auch nicht ohne sein.
Und zum Thema null nachhaltig: Doch! Solange du permanent steigende Umsätze hast, ist so ein Wirtschaftsmodell sogar sehr nachhaltig - frag mal bei Amazon & co nach.
Aber da genau dies kurzfristig erstmal ausbleibt, braucht man eben zum einen Verkäufe und zum anderen einen Umbruch im Kader. Alles ganz normal und nicht mal im Ansatz sowas wie ein Scheitern des Geschäftsmodells. Wenn in der Wirtschaft alle Großunternehmen nach jedem schwachen Jahr ihr Geschäftsmodell als gescheitert erklären würden, hätten wir keine Wirtschaft mehr.
Zitat von Ridikulus
Ich hoffe inständig, dass diese Zahlen einfach nicht stimmen. Wenn doch, wäre das im Grunde das Scheitern unseres Geschäftsmodells. Es kann schlichtweg nicht sein, dass in einer Saison mit dem Heki Transfer, CL Einnahmen und ausbleibendener Bonuszahlungen aufgrund verpasster Ziele ein Minus stehen bleibt. Im Grunde ist die aktuelle Saison, was unsere finanzielle Situation anbelangt, die Bestmögliche. Wenn nicht mal Optimum ein Gewinn stehen bleibt, wann denn dann? Wenn man noch mehr Spieler verkauft? Null nachhaltig.
Genug jetzt aber von mir hier, das wird zu sehr OT. Ich wollte mich damit eigentlich ohnehin bis zum nächsten Jahresabschluss zurückhalten
Zitat von SGE-Monnem
Du erwartest einen Gewinn. Das ist schön. Allerdings ist in den Medien schon seit der Winterpause permanent zu lesen, dass man mit einem Verlust von 10-20 Millionen € plant.
Und nein, da wurde niemand unter Wert verkauft. Zu dem Zeitpunkt war Pacho einer der teuersten Innenverteidiger, die jemals aus der Bundesliga gewechselt sind. Hinterher etwas von unter Wert zu erzählen, ist für mich ziemlich billig.
Dazu muss irgendwann auch dem Letzten hier klar sein, dass du gewisse Spieler nur bekommst, weil sie wissen, dass bei einem entsprechenden Angebot sich bei der Eintracht niemand quer stellt.
Zitat von Ridikulus
Mit Pacho hast Du aber leider genau DAS weitere Paradebeispiel für einen Spieler genannt, den man unter Wert verkauft hat. Auch da war zum Transferzeitpunkt sehr offensichtlich, dass 40 Mio. schlichtweg zu wenig sind.
Ich verstehe auch nicht, weshalb der Transfer unbedingt noch in das aktuelle GJ fallen soll. Ich erwarte einen Gewinn und wieso muss man nun unbedingt den Gewinn und damit das zu versteuernde Ergebnis erhöhen?
Zitat von SGE-Monnem
Brown wäre mit 55 Millionen € der teurste Außenverteidiger, den ein Bundesligist jemals verkauft hätte.
Ansonsten war überhaupt nur ein Defensivspieler signifikant teurer und das war Josko Gvardiol als er aus Leipzig zu Man City gewechselt ist.
Brown wäre auch ein gutes Stück teurer als Pacho, der zu PSG gewechselt ist.
Gefühlt haben die Verkäufe von Kolo Muani, Marmoush und Ekitike Teilen des Umfeldes nicht gut getan. Solche Verkäufe wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit nicht nochmal geben.
Und natürlich kann man bei der Vorgaben 30-50 Millionen € Transferplus erzielen zu müssen (je nach Quelle liest man andere Zahlen) ohne erstmal einen großen Verkauf zu tätigen, nicht im großen Stile anfangen einzukaufen.
Und zu guter Letzt: Die Eintracht will diesen Transfer noch im aktuellen Geschäftsjahr verrechnen können. Dazu muss der Transfer bis zum 30.06. über die Bühne gehen.
Zitat von jbj261318
ich finde den Deal bei Gesamt 55 Mio. nicht so ganz prickelnd da wir wohl mindestens 10 % (ich habe diese Woche gar 12,5% gelesen) noch an Nürnberg abgeben müssen.
Da bleiben dann 48-49 Mio. übrig.
3 Mio. hat man gezahlt mach dann rechnerisch 45-46 Mio. unterm Strich gut.
Wenn wir davon dann noch vielleicht Beraterkosten abziehen müssen (die wollen ja auch am Fleischtopf teilhaben) dann sieht die Rechnung nochmal anders aus.
Aber gut, ich habe keine Ahnung von dem ganzen und Krösche ist ja derjenige der die Geschäfte macht. Wenn er denkt, dass dies für uns ein guter Deal gewesen sein soll dann von mir aus.
Ich frage mich nur die ganze Zeit, warum dieses Geschäft schon jetzt vollends über die Bühne ging ?
Brauchen wir dringend viel Flüssigmittel um Transfers zu tätigen? Haben wir da keine Reserven mehr auf die man zugreifen könnte oder zum Teil zugreifen könnte?
Diese Eile kommt mir komisch vor und ich hätte mir da Deals in dieser Größenordnung erst nach der WM gewünscht.
Oder Brown und die Bayern haben Krösche die Pistole auf die Brust gesetzt und Druck gemacht.
Der Deal macht auf mich keinen nachhaltig zufriedenen Eindruck
ich finde den Deal bei Gesamt 55 Mio. nicht so ganz prickelnd da wir wohl mindestens 10 % (ich habe diese Woche gar 12,5% gelesen) noch an Nürnberg abgeben müssen.
Da bleiben dann 48-49 Mio. übrig.
3 Mio. hat man gezahlt mach dann rechnerisch 45-46 Mio. unterm Strich gut.
Wenn wir davon dann noch vielleicht Beraterkosten abziehen müssen (die wollen ja auch am Fleischtopf teilhaben) dann sieht die Rechnung nochmal anders aus.
Aber gut, ich habe keine Ahnung von dem ganzen und Krösche ist ja derjenige der die Geschäfte macht. Wenn er denkt, dass dies für uns ein guter Deal gewesen sein soll dann von mir aus.
Ich frage mich nur die ganze Zeit, warum dieses Geschäft schon jetzt vollends über die Bühne ging ?
Brauchen wir dringend viel Flüssigmittel um Transfers zu tätigen? Haben wir da keine Reserven mehr auf die man zugreifen könnte oder zum Teil zugreifen könnte?
Diese Eile kommt mir komisch vor und ich hätte mir da Deals in dieser Größenordnung erst nach der WM gewünscht.
Oder Brown und die Bayern haben Krösche die Pistole auf die Brust gesetzt und Druck gemacht.
Der Deal macht auf mich keinen nachhaltig zufriedenen Eindruck
Brown wäre mit 55 Millionen € der teurste Außenverteidiger, den ein Bundesligist jemals verkauft hätte.
Ansonsten war überhaupt nur ein Defensivspieler signifikant teurer und das war Josko Gvardiol als er aus Leipzig zu Man City gewechselt ist.
Brown wäre auch ein gutes Stück teurer als Pacho, der zu PSG gewechselt ist.
Gefühlt haben die Verkäufe von Kolo Muani, Marmoush und Ekitike Teilen des Umfeldes nicht gut getan. Solche Verkäufe wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit nicht nochmal geben.
Und natürlich kann man bei der Vorgaben 30-50 Millionen € Transferplus erzielen zu müssen (je nach Quelle liest man andere Zahlen) ohne erstmal einen großen Verkauf zu tätigen, nicht im großen Stile anfangen einzukaufen.
Und zu guter Letzt: Die Eintracht will diesen Transfer noch im aktuellen Geschäftsjahr verrechnen können. Dazu muss der Transfer bis zum 30.06. über die Bühne gehen.
Mit Pacho hast Du aber leider genau DAS weitere Paradebeispiel für einen Spieler genannt, den man unter Wert verkauft hat. Auch da war zum Transferzeitpunkt sehr offensichtlich, dass 40 Mio. schlichtweg zu wenig sind.
Ich verstehe auch nicht, weshalb der Transfer unbedingt noch in das aktuelle GJ fallen soll. Ich erwarte einen Gewinn und wieso muss man nun unbedingt den Gewinn und damit das zu versteuernde Ergebnis erhöhen?
Du erwartest einen Gewinn. Das ist schön. Allerdings ist in den Medien schon seit der Winterpause permanent zu lesen, dass man mit einem Verlust von 10-20 Millionen € plant.
Und nein, da wurde niemand unter Wert verkauft. Zu dem Zeitpunkt war Pacho einer der teuersten Innenverteidiger, die jemals aus der Bundesliga gewechselt sind. Hinterher etwas von unter Wert zu erzählen, ist für mich ziemlich billig.
Dazu muss irgendwann auch dem Letzten hier klar sein, dass du gewisse Spieler nur bekommst, weil sie wissen, dass bei einem entsprechenden Angebot sich bei der Eintracht niemand quer stellt.
Ich hoffe inständig, dass diese Zahlen einfach nicht stimmen. Wenn doch, wäre das im Grunde das Scheitern unseres Geschäftsmodells. Es kann schlichtweg nicht sein, dass in einer Saison mit dem Heki Transfer, CL Einnahmen und ausbleibendener Bonuszahlungen aufgrund verpasster Ziele ein Minus stehen bleibt. Im Grunde ist die aktuelle Saison, was unsere finanzielle Situation anbelangt, die Bestmögliche. Wenn nicht mal Optimum ein Gewinn stehen bleibt, wann denn dann? Wenn man noch mehr Spieler verkauft? Null nachhaltig.
Genug jetzt aber von mir hier, das wird zu sehr OT. Ich wollte mich damit eigentlich ohnehin bis zum nächsten Jahresabschluss zurückhalten

Wenn du dich mal ein bisschen mit der Eintracht und dem "Geschäftsmodell" beschäftigen würdest, würdest du wissen, dass sich die Grundgehälter der meisten Spieler und auch sonstigen Angestellten an dem internationalen Wettbewerb, in dem wir spielen, orientieren. Sprich: In der abgelaufenen Saison hat jeder Spieler das maximal mögliche Grundgehalt bekommen, da wir Champions League gespielt haben. In der kommenden Saison gibt es für alle das niedrigst mögliche Grundgehalt, das in den Verträgen vorgesehen ist, da wir überhaupt nicht international spielen.
Das andere sind Prämien und du kannst dir sicher sein, dass wir in der Champions League und auch der Bundesliga nicht zu viele Siegprämien bezahlt haben, aber es gibt auch Auflaufprämien und die werden in der Champions League auch nicht ohne sein.
Und zum Thema null nachhaltig: Doch! Solange du permanent steigende Umsätze hast, ist so ein Wirtschaftsmodell sogar sehr nachhaltig - frag mal bei Amazon & co nach.
Aber da genau dies kurzfristig erstmal ausbleibt, braucht man eben zum einen Verkäufe und zum anderen einen Umbruch im Kader. Alles ganz normal und nicht mal im Ansatz sowas wie ein Scheitern des Geschäftsmodells. Wenn in der Wirtschaft alle Großunternehmen nach jedem schwachen Jahr ihr Geschäftsmodell als gescheitert erklären würden, hätten wir keine Wirtschaft mehr.
Das ist das gleiche wie bei uns. Als man gefahr lief in der Sahin/Kovac Sasion sich für keinen einzigen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, kam raus, dass ohne einen solchen die Spieler 15% (oder 20%) weniger Geahlt bekämen. Bei der UCFL oder der EL wären es nur 10% (oder15%) weniger gewesen.
Macht ja auch Sinn das ein Verein sich auch so vor einer nicht Quali absichert.
02.07.2026 - 19:40 Uhr
Bild berichtet weiter von 50 + 5 Mio und davon gehen angeblich bis zu 6,25 an Nürnberg. Ich bleib dabei, das ist, gerade auch in Anbetracht unserer Gesamtsituation, kein guter Deal für uns. Brown wird sicherlich demnächst auf mind. 50 Mio MW aufgewertet, eine Ablöse von dann netto unter 50 Mio (dabei noch nicht mal Berater etc. eingerechnet) bei der Restlaufzeit des Vertrags und seinem aktuellen Hype ist deutlich zu niedrig. Wäre schön gewesen, man hätte einfach mal Nein gesagt und den Spieler gehalten. So gibt man dann auch den Rest an Qualität des Kaders ab und findet sich nächste Saison wieder im grauen Mittelfeld der Liga wieder.
02.07.2026 - 21:09 Uhr
Zitat von Ridikulus
Bild berichtet weiter von 50 + 5 Mio und davon gehen angeblich bis zu 6,25 an Nürnberg. Ich bleib dabei, das ist, gerade auch in Anbetracht unserer Gesamtsituation, kein guter Deal für uns. Brown wird sicherlich demnächst auf mind. 50 Mio MW aufgewertet, eine Ablöse von dann netto unter 50 Mio (dabei noch nicht mal Berater etc. eingerechnet) bei der Restlaufzeit des Vertrags und seinem aktuellen Hype ist deutlich zu niedrig. Wäre schön gewesen, man hätte einfach mal Nein gesagt und den Spieler gehalten. So gibt man dann auch den Rest an Qualität des Kaders ab und findet sich nächste Saison wieder im grauen Mittelfeld der Liga wieder.
Bild berichtet weiter von 50 + 5 Mio und davon gehen angeblich bis zu 6,25 an Nürnberg. Ich bleib dabei, das ist, gerade auch in Anbetracht unserer Gesamtsituation, kein guter Deal für uns. Brown wird sicherlich demnächst auf mind. 50 Mio MW aufgewertet, eine Ablöse von dann netto unter 50 Mio (dabei noch nicht mal Berater etc. eingerechnet) bei der Restlaufzeit des Vertrags und seinem aktuellen Hype ist deutlich zu niedrig. Wäre schön gewesen, man hätte einfach mal Nein gesagt und den Spieler gehalten. So gibt man dann auch den Rest an Qualität des Kaders ab und findet sich nächste Saison wieder im grauen Mittelfeld der Liga wieder.
Das muss einfach rage bait sein, was anderes ist kaum mehr möglich.
Aber bleib du mal bei deiner Meinung und ärgere dich. Ärgere dich am besten jeden Tag, denn irgendwas macht die Eintracht sicherlich jeden Tag schlecht. Durch Tun oder Nicht-Tun.
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