| Geburtsdatum | 25.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Co-Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Mike Wunderlich [Co-Trainer]
21.06.2021 - 20:31 Uhr
26.08.2021 - 11:45 Uhr
Zitat von Buggy_FCK
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ist jetzt nicht so, als habe Wunderlich gegen Halle ein besonders schlechtes Spiel gemacht. Es war erneut eine durchschnittliche Leistung von ihm, mit der er gegenüber seinen Mitspielern weder positiv aufgefallen noch negativ abgefallen ist.
Die Frage ist aber genau diejenige, die Buggy oben formuliert. Nämlich, ob das wirklich das ist, was man ehrlicherweise von Wunderlich erwarten darf.
Wenn man einen Spieler im Alter von 35 (gegen eine wie man hört ordentliche Ablösesumme) verpflichtet, dann doch wohl nicht, um zehn Spiele zu warten, bis der angekommen ist.
Transfers dieses Kalibers steht das Wort „Erwartungshaltung“ auf die Stirn geschrieben. Die sollen „liefern“, die sollen „Leistung bringen“ und zwar nicht irgendwann, sondern direkt.
Das ist der einzige Grund, wieso man viel Geld in Spieler investiert, die dir für eine längerfristige Mannschaftsentwicklung nicht weiterhelfen, weil sie dann nicht mehr (als Leistungsträger) zur Verfügung stehen. Und deshalb halte ich den Vergleich mit Schnatterer für durchaus angebracht.
Und diesen Aspekt kann man auf den gesamten Kader übertragen: Sind es wirklich die Fans, die diese Mannschaft unter Druck setzen und deshalb leistungshemmend wirken? Oder ist es nicht viel eher die sportliche Leitung, die hier einen Kader zusammengestellt hat, der das Label „Aufstiegsanwärter in diesem(!) Jahr!“ trägt, womit irgendwelche Erwartungen erst geschürt wurden?
Ich lese hier ständig sinngemäß: „Wir müssen mal wegkommen von unseren überzogenen Erwartungen!“. Nun ja, wenn ich nach 2018/19 und 2019/20 nun im vierten Drittligajahr zum dritten Mal zu den Vereinen gehöre, die am meisten Geld in Transfers investieren und wenn ich im vierten Drittligajahr zum vierten Mal einen der teuersten Kader bezahle, dann doch wohl nicht mit dem Anspruch „mal zu schauen, wo ich am Ende lande“.
Dass das Umfeld unzufrieden mit den Leistungen, sozusagen mit dem „Output“, ist, liegt massiv daran, dass bei uns Aufwendungen und Ergebnis in keinem Verhältnis stehen.
Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man einen Zweijahresplan gefasst hätte und in diesem Jahr noch mehr entwicklungsfähige Spieler geholt hätte, die wirklich die Perspektive geboten hätten, über den Sommer 2022 hinaus zusammenzubleiben.
Ein Kader, der aufgrund der Umstände, dass die beiden individuell besten Spieler entweder nur bis zum nächsten Sommer geliehen oder in einem Alter sind, das eine seriöse Planung über eine Saison hinaus schwierig macht, ist aber aus sich heraus schon eine Ansage, oben mitspielen zu wollen. Das ist keine Ungeduld der Fans, sondern so in der Kaderplanung angelegt.
Hätten wir den Kader von Mannheim oder Meppen, würde ich mich über den Sieg gegen Sechzig und die guten Leistungen gegen Gladbach und Braunschweig freuen und die schlechten Auswärtsspiele entspannt unter „Entwicklungsprozess“ verbuchen.
Bei einem Kader mit dieser individuellen Klasse und einer entsprechenden Kostenstruktur fällt mir das aber äußerst schwer. Ehrlich gesagt kann man mir auch nicht erzählen, dass man intern weniger Erwartungen an diesen Kader hatte.
Vielleicht sollte man daher mal die grundlegende Strategie überdenken. Dass ein Kader mit Spielern wie Zimmer, Götze, Wunderlich, Hercher, Hanslik, Kiprit etc. Erwartungen weckt, sollte nämlich keinen überraschen.
26.08.2021 - 11:53 Uhr
@FCK-Tribun Klasse Beitrag! 100% Zustimmung!
26.08.2021 - 12:01 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Ist jetzt nicht so, als habe Wunderlich gegen Halle ein besonders schlechtes Spiel gemacht. Es war erneut eine durchschnittliche Leistung von ihm, mit der er gegenüber seinen Mitspielern weder positiv aufgefallen noch negativ abgefallen ist.
Die Frage ist aber genau diejenige, die Buggy oben formuliert. Nämlich, ob das wirklich das ist, was man ehrlicherweise von Wunderlich erwarten darf.
Wenn man einen Spieler im Alter von 35 (gegen eine wie man hört ordentliche Ablösesumme) verpflichtet, dann doch wohl nicht, um zehn Spiele zu warten, bis der angekommen ist.
Transfers dieses Kalibers steht das Wort „Erwartungshaltung“ auf die Stirn geschrieben. Die sollen „liefern“, die sollen „Leistung bringen“ und zwar nicht irgendwann, sondern direkt.
Das ist der einzige Grund, wieso man viel Geld in Spieler investiert, die dir für eine längerfristige Mannschaftsentwicklung nicht weiterhelfen, weil sie dann nicht mehr (als Leistungsträger) zur Verfügung stehen. Und deshalb halte ich den Vergleich mit Schnatterer für durchaus angebracht.
Und diesen Aspekt kann man auf den gesamten Kader übertragen: Sind es wirklich die Fans, die diese Mannschaft unter Druck setzen und deshalb leistungshemmend wirken? Oder ist es nicht viel eher die sportliche Leitung, die hier einen Kader zusammengestellt hat, der das Label „Aufstiegsanwärter in diesem(!) Jahr!“ trägt, womit irgendwelche Erwartungen erst geschürt wurden?
Ich lese hier ständig sinngemäß: „Wir müssen mal wegkommen von unseren überzogenen Erwartungen!“. Nun ja, wenn ich nach 2018/19 und 2019/20 nun im vierten Drittligajahr zum dritten Mal zu den Vereinen gehöre, die am meisten Geld in Transfers investieren und wenn ich im vierten Drittligajahr zum vierten Mal einen der teuersten Kader bezahle, dann doch wohl nicht mit dem Anspruch „mal zu schauen, wo ich am Ende lande“.
Dass das Umfeld unzufrieden mit den Leistungen, sozusagen mit dem „Output“, ist, liegt massiv daran, dass bei uns Aufwendungen und Ergebnis in keinem Verhältnis stehen.
Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man einen Zweijahresplan gefasst hätte und in diesem Jahr noch mehr entwicklungsfähige Spieler geholt hätte, die wirklich die Perspektive geboten hätten, über den Sommer 2022 hinaus zusammenzubleiben.
Ein Kader, der aufgrund der Umstände, dass die beiden individuell besten Spieler entweder nur bis zum nächsten Sommer geliehen oder in einem Alter sind, das eine seriöse Planung über eine Saison hinaus schwierig macht, ist aber aus sich heraus schon eine Ansage, oben mitspielen zu wollen. Das ist keine Ungeduld der Fans, sondern so in der Kaderplanung angelegt.
Hätten wir den Kader von Mannheim oder Meppen, würde ich mich über den Sieg gegen Sechzig und die guten Leistungen gegen Gladbach und Braunschweig freuen und die schlechten Auswärtsspiele entspannt unter „Entwicklungsprozess“ verbuchen.
Bei einem Kader mit dieser individuellen Klasse und einer entsprechenden Kostenstruktur fällt mir das aber äußerst schwer. Ehrlich gesagt kann man mir auch nicht erzählen, dass man intern weniger Erwartungen an diesen Kader hatte.
Vielleicht sollte man daher mal die grundlegende Strategie überdenken. Dass ein Kader mit Spielern wie Zimmer, Götze, Wunderlich, Hercher, Hanslik, Kiprit etc. Erwartungen weckt, sollte nämlich keinen überraschen.
Zitat von Buggy_FCK
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ist jetzt nicht so, als habe Wunderlich gegen Halle ein besonders schlechtes Spiel gemacht. Es war erneut eine durchschnittliche Leistung von ihm, mit der er gegenüber seinen Mitspielern weder positiv aufgefallen noch negativ abgefallen ist.
Die Frage ist aber genau diejenige, die Buggy oben formuliert. Nämlich, ob das wirklich das ist, was man ehrlicherweise von Wunderlich erwarten darf.
Wenn man einen Spieler im Alter von 35 (gegen eine wie man hört ordentliche Ablösesumme) verpflichtet, dann doch wohl nicht, um zehn Spiele zu warten, bis der angekommen ist.
Transfers dieses Kalibers steht das Wort „Erwartungshaltung“ auf die Stirn geschrieben. Die sollen „liefern“, die sollen „Leistung bringen“ und zwar nicht irgendwann, sondern direkt.
Das ist der einzige Grund, wieso man viel Geld in Spieler investiert, die dir für eine längerfristige Mannschaftsentwicklung nicht weiterhelfen, weil sie dann nicht mehr (als Leistungsträger) zur Verfügung stehen. Und deshalb halte ich den Vergleich mit Schnatterer für durchaus angebracht.
Und diesen Aspekt kann man auf den gesamten Kader übertragen: Sind es wirklich die Fans, die diese Mannschaft unter Druck setzen und deshalb leistungshemmend wirken? Oder ist es nicht viel eher die sportliche Leitung, die hier einen Kader zusammengestellt hat, der das Label „Aufstiegsanwärter in diesem(!) Jahr!“ trägt, womit irgendwelche Erwartungen erst geschürt wurden?
Ich lese hier ständig sinngemäß: „Wir müssen mal wegkommen von unseren überzogenen Erwartungen!“. Nun ja, wenn ich nach 2018/19 und 2019/20 nun im vierten Drittligajahr zum dritten Mal zu den Vereinen gehöre, die am meisten Geld in Transfers investieren und wenn ich im vierten Drittligajahr zum vierten Mal einen der teuersten Kader bezahle, dann doch wohl nicht mit dem Anspruch „mal zu schauen, wo ich am Ende lande“.
Dass das Umfeld unzufrieden mit den Leistungen, sozusagen mit dem „Output“, ist, liegt massiv daran, dass bei uns Aufwendungen und Ergebnis in keinem Verhältnis stehen.
Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man einen Zweijahresplan gefasst hätte und in diesem Jahr noch mehr entwicklungsfähige Spieler geholt hätte, die wirklich die Perspektive geboten hätten, über den Sommer 2022 hinaus zusammenzubleiben.
Ein Kader, der aufgrund der Umstände, dass die beiden individuell besten Spieler entweder nur bis zum nächsten Sommer geliehen oder in einem Alter sind, das eine seriöse Planung über eine Saison hinaus schwierig macht, ist aber aus sich heraus schon eine Ansage, oben mitspielen zu wollen. Das ist keine Ungeduld der Fans, sondern so in der Kaderplanung angelegt.
Hätten wir den Kader von Mannheim oder Meppen, würde ich mich über den Sieg gegen Sechzig und die guten Leistungen gegen Gladbach und Braunschweig freuen und die schlechten Auswärtsspiele entspannt unter „Entwicklungsprozess“ verbuchen.
Bei einem Kader mit dieser individuellen Klasse und einer entsprechenden Kostenstruktur fällt mir das aber äußerst schwer. Ehrlich gesagt kann man mir auch nicht erzählen, dass man intern weniger Erwartungen an diesen Kader hatte.
Vielleicht sollte man daher mal die grundlegende Strategie überdenken. Dass ein Kader mit Spielern wie Zimmer, Götze, Wunderlich, Hercher, Hanslik, Kiprit etc. Erwartungen weckt, sollte nämlich keinen überraschen.
Dem schließe ich mich 100% an. Die Erwartungshaltung wollte ich dieses Jahr einfach runterschrauben, aber mit diesen Verpflichtungen und Ausgaben bleibt einem ja nichts anderes übrig. Ich sage es gerne wieder - andere geben seit Jahren keinen einzigen Cent aus und sind beim Etat weit hinter uns, aber spielen besser und stehen immer vor uns. Bei manchen kann man einen klaren Plan erkennen und es geht vorwärts.... Bei uns eben nicht.
26.08.2021 - 12:04 Uhr
Zitat von X DanowarX
Dem schließe ich mich 100% an. Die Erwartungshaltung wollte ich dieses Jahr einfach runterschrauben, aber mit diesen Verpflichtungen und Ausgaben bleibt einem ja nichts anderes übrig. Ich sage es gerne wieder - andere geben seit Jahren keinen einzigen Cent aus und sind beim Etat weit hinter uns, aber spielen besser und stehen immer vor uns. Bei manchen kann man einen klaren Plan erkennen und es geht vorwärts.... Bei uns eben nicht.
Zitat von FCK-Tribun
Ist jetzt nicht so, als habe Wunderlich gegen Halle ein besonders schlechtes Spiel gemacht. Es war erneut eine durchschnittliche Leistung von ihm, mit der er gegenüber seinen Mitspielern weder positiv aufgefallen noch negativ abgefallen ist.
Die Frage ist aber genau diejenige, die Buggy oben formuliert. Nämlich, ob das wirklich das ist, was man ehrlicherweise von Wunderlich erwarten darf.
Wenn man einen Spieler im Alter von 35 (gegen eine wie man hört ordentliche Ablösesumme) verpflichtet, dann doch wohl nicht, um zehn Spiele zu warten, bis der angekommen ist.
Transfers dieses Kalibers steht das Wort „Erwartungshaltung“ auf die Stirn geschrieben. Die sollen „liefern“, die sollen „Leistung bringen“ und zwar nicht irgendwann, sondern direkt.
Das ist der einzige Grund, wieso man viel Geld in Spieler investiert, die dir für eine längerfristige Mannschaftsentwicklung nicht weiterhelfen, weil sie dann nicht mehr (als Leistungsträger) zur Verfügung stehen. Und deshalb halte ich den Vergleich mit Schnatterer für durchaus angebracht.
Und diesen Aspekt kann man auf den gesamten Kader übertragen: Sind es wirklich die Fans, die diese Mannschaft unter Druck setzen und deshalb leistungshemmend wirken? Oder ist es nicht viel eher die sportliche Leitung, die hier einen Kader zusammengestellt hat, der das Label „Aufstiegsanwärter in diesem(!) Jahr!“ trägt, womit irgendwelche Erwartungen erst geschürt wurden?
Ich lese hier ständig sinngemäß: „Wir müssen mal wegkommen von unseren überzogenen Erwartungen!“. Nun ja, wenn ich nach 2018/19 und 2019/20 nun im vierten Drittligajahr zum dritten Mal zu den Vereinen gehöre, die am meisten Geld in Transfers investieren und wenn ich im vierten Drittligajahr zum vierten Mal einen der teuersten Kader bezahle, dann doch wohl nicht mit dem Anspruch „mal zu schauen, wo ich am Ende lande“.
Dass das Umfeld unzufrieden mit den Leistungen, sozusagen mit dem „Output“, ist, liegt massiv daran, dass bei uns Aufwendungen und Ergebnis in keinem Verhältnis stehen.
Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man einen Zweijahresplan gefasst hätte und in diesem Jahr noch mehr entwicklungsfähige Spieler geholt hätte, die wirklich die Perspektive geboten hätten, über den Sommer 2022 hinaus zusammenzubleiben.
Ein Kader, der aufgrund der Umstände, dass die beiden individuell besten Spieler entweder nur bis zum nächsten Sommer geliehen oder in einem Alter sind, das eine seriöse Planung über eine Saison hinaus schwierig macht, ist aber aus sich heraus schon eine Ansage, oben mitspielen zu wollen. Das ist keine Ungeduld der Fans, sondern so in der Kaderplanung angelegt.
Hätten wir den Kader von Mannheim oder Meppen, würde ich mich über den Sieg gegen Sechzig und die guten Leistungen gegen Gladbach und Braunschweig freuen und die schlechten Auswärtsspiele entspannt unter „Entwicklungsprozess“ verbuchen.
Bei einem Kader mit dieser individuellen Klasse und einer entsprechenden Kostenstruktur fällt mir das aber äußerst schwer. Ehrlich gesagt kann man mir auch nicht erzählen, dass man intern weniger Erwartungen an diesen Kader hatte.
Vielleicht sollte man daher mal die grundlegende Strategie überdenken. Dass ein Kader mit Spielern wie Zimmer, Götze, Wunderlich, Hercher, Hanslik, Kiprit etc. Erwartungen weckt, sollte nämlich keinen überraschen.
Zitat von Buggy_FCK
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ich sehe die zu hohe Erwartungshaltung jetzt eben nicht in der Kritik an dem Spieler, sondern eher in der Erwartungshaltung in der Verpflichtung dieses Spielers und was man sich von ihm erwartet.
Ist jetzt nicht so, als habe Wunderlich gegen Halle ein besonders schlechtes Spiel gemacht. Es war erneut eine durchschnittliche Leistung von ihm, mit der er gegenüber seinen Mitspielern weder positiv aufgefallen noch negativ abgefallen ist.
Die Frage ist aber genau diejenige, die Buggy oben formuliert. Nämlich, ob das wirklich das ist, was man ehrlicherweise von Wunderlich erwarten darf.
Wenn man einen Spieler im Alter von 35 (gegen eine wie man hört ordentliche Ablösesumme) verpflichtet, dann doch wohl nicht, um zehn Spiele zu warten, bis der angekommen ist.
Transfers dieses Kalibers steht das Wort „Erwartungshaltung“ auf die Stirn geschrieben. Die sollen „liefern“, die sollen „Leistung bringen“ und zwar nicht irgendwann, sondern direkt.
Das ist der einzige Grund, wieso man viel Geld in Spieler investiert, die dir für eine längerfristige Mannschaftsentwicklung nicht weiterhelfen, weil sie dann nicht mehr (als Leistungsträger) zur Verfügung stehen. Und deshalb halte ich den Vergleich mit Schnatterer für durchaus angebracht.
Und diesen Aspekt kann man auf den gesamten Kader übertragen: Sind es wirklich die Fans, die diese Mannschaft unter Druck setzen und deshalb leistungshemmend wirken? Oder ist es nicht viel eher die sportliche Leitung, die hier einen Kader zusammengestellt hat, der das Label „Aufstiegsanwärter in diesem(!) Jahr!“ trägt, womit irgendwelche Erwartungen erst geschürt wurden?
Ich lese hier ständig sinngemäß: „Wir müssen mal wegkommen von unseren überzogenen Erwartungen!“. Nun ja, wenn ich nach 2018/19 und 2019/20 nun im vierten Drittligajahr zum dritten Mal zu den Vereinen gehöre, die am meisten Geld in Transfers investieren und wenn ich im vierten Drittligajahr zum vierten Mal einen der teuersten Kader bezahle, dann doch wohl nicht mit dem Anspruch „mal zu schauen, wo ich am Ende lande“.
Dass das Umfeld unzufrieden mit den Leistungen, sozusagen mit dem „Output“, ist, liegt massiv daran, dass bei uns Aufwendungen und Ergebnis in keinem Verhältnis stehen.
Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn man einen Zweijahresplan gefasst hätte und in diesem Jahr noch mehr entwicklungsfähige Spieler geholt hätte, die wirklich die Perspektive geboten hätten, über den Sommer 2022 hinaus zusammenzubleiben.
Ein Kader, der aufgrund der Umstände, dass die beiden individuell besten Spieler entweder nur bis zum nächsten Sommer geliehen oder in einem Alter sind, das eine seriöse Planung über eine Saison hinaus schwierig macht, ist aber aus sich heraus schon eine Ansage, oben mitspielen zu wollen. Das ist keine Ungeduld der Fans, sondern so in der Kaderplanung angelegt.
Hätten wir den Kader von Mannheim oder Meppen, würde ich mich über den Sieg gegen Sechzig und die guten Leistungen gegen Gladbach und Braunschweig freuen und die schlechten Auswärtsspiele entspannt unter „Entwicklungsprozess“ verbuchen.
Bei einem Kader mit dieser individuellen Klasse und einer entsprechenden Kostenstruktur fällt mir das aber äußerst schwer. Ehrlich gesagt kann man mir auch nicht erzählen, dass man intern weniger Erwartungen an diesen Kader hatte.
Vielleicht sollte man daher mal die grundlegende Strategie überdenken. Dass ein Kader mit Spielern wie Zimmer, Götze, Wunderlich, Hercher, Hanslik, Kiprit etc. Erwartungen weckt, sollte nämlich keinen überraschen.
Dem schließe ich mich 100% an. Die Erwartungshaltung wollte ich dieses Jahr einfach runterschrauben, aber mit diesen Verpflichtungen und Ausgaben bleibt einem ja nichts anderes übrig. Ich sage es gerne wieder - andere geben seit Jahren keinen einzigen Cent aus und sind beim Etat weit hinter uns, aber spielen besser und stehen immer vor uns. Bei manchen kann man einen klaren Plan erkennen und es geht vorwärts.... Bei uns eben nicht.
Jop, dem schließe ich mich an
26.08.2021 - 12:06 Uhr
Zitat von GreatDevil
Klar sind erst 5 Spiele gespielt, aber er hat alle 5 über die volle Distanz gespielt und das System scheint auch mehr nach ihm ausgerichtet zu sein im Vergleich zu letztem Jahr (logisch, da war er ja noch nicht da). Da kann man schon etwas mehr erwarten. Gerade im Hinblick auf die Standards und da geht es mir nicht mal nur um den Ertrag, sondern auch wie diese reingetreten werden.
Freundliche Grüße
Zitat von Ivo_Ilicevic
Puh, also ich weiß nicht...
Wir haben jetzt gerade mal 5(!) Spiele gespielt. Die Auftritt von Wunderlich waren alle ordentlich soweit. Was genau erwartet man eigentlich von unseren Spielern? Die 6 Scorerpunkte von Schnatterer beim Waldhof sind natürlich klasse. Aber mit sowas kann doch keiner vor dem Transfer rechnen bzw. schon gar nicht darf man sowas erwarten.
Natürlich wäre der ein oder andere Scorerpunkt schön für Wunderlich. Aber mal ganz ehrlich... Man sollte jetzt auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Zitat von FCKMitglied_16927
Ich habe leider die Befürchtung das Wunderlich in der Winterpause wieder zu Viktoria Köln wechselt. Aktuell läuft es noch nicht wirklich und er ist nicht der Unterschiedsspieler in unserer Mannschaft wie er es sein sollte. Da dürften beide Seiten nicht zufrieden sein.
Schon komisch das Schnatterer beim Waldhof 6 Scorerpunkte in Spielen 5 hat. Irgendwie funktionieren bei uns die vermeintlichen Transfercoups einfach nicht...
Ich habe leider die Befürchtung das Wunderlich in der Winterpause wieder zu Viktoria Köln wechselt. Aktuell läuft es noch nicht wirklich und er ist nicht der Unterschiedsspieler in unserer Mannschaft wie er es sein sollte. Da dürften beide Seiten nicht zufrieden sein.
Schon komisch das Schnatterer beim Waldhof 6 Scorerpunkte in Spielen 5 hat. Irgendwie funktionieren bei uns die vermeintlichen Transfercoups einfach nicht...
Puh, also ich weiß nicht...
Wir haben jetzt gerade mal 5(!) Spiele gespielt. Die Auftritt von Wunderlich waren alle ordentlich soweit. Was genau erwartet man eigentlich von unseren Spielern? Die 6 Scorerpunkte von Schnatterer beim Waldhof sind natürlich klasse. Aber mit sowas kann doch keiner vor dem Transfer rechnen bzw. schon gar nicht darf man sowas erwarten.
Natürlich wäre der ein oder andere Scorerpunkt schön für Wunderlich. Aber mal ganz ehrlich... Man sollte jetzt auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Klar sind erst 5 Spiele gespielt, aber er hat alle 5 über die volle Distanz gespielt und das System scheint auch mehr nach ihm ausgerichtet zu sein im Vergleich zu letztem Jahr (logisch, da war er ja noch nicht da). Da kann man schon etwas mehr erwarten. Gerade im Hinblick auf die Standards und da geht es mir nicht mal nur um den Ertrag, sondern auch wie diese reingetreten werden.
Freundliche Grüße
Da bin ich ja voll bei dir
Mir ging es v.a. um die Angst, dass Wunderlich zurück nach Köln geht. Diese sehe ich eben als vollkommen unbegründet an.
Ansonsten bin ich zu 100% bei @FCK-Tribun
26.08.2021 - 12:29 Uhr
Ich kann dem Beitrag zur grundsätzlichen Situation ebenfalls gut zustimmen. Bei Wunderlich konkret bin ich noch recht entspannt.
Der könnte auch locker schon 5 Scorer haben, also an Abschlussgelegenheiten und auch an feinen Zuspielen mangelt es in meinen Augen nicht. Auch die Ecken kamen zuletzt immer besser.
Allerdings muss man sehen, dass gerade offensiv recht wild durchgewechselt wurde und in den paar Spielen schon alle drei Mittelstürmer mal starten durften. Generell muss sich die Offensive mit der neuen Mittelfeldzentrale noch finden. Leider.
Die Probleme am 4-2-3-1/4-1-4-1 sehe ich in erster Linie an der Besetzung der beiden linken Positionen in der Abwehrreihe. Diese defensive Anfälligkeit hemmt uns natürlich auch offensiv. Ansonsten müssten wir aber eine gute 11 auf den Platz bekommen können, mit einem Wunderlich, der alle Freiheiten im Zehnerraum genießt.
Der könnte auch locker schon 5 Scorer haben, also an Abschlussgelegenheiten und auch an feinen Zuspielen mangelt es in meinen Augen nicht. Auch die Ecken kamen zuletzt immer besser.
Allerdings muss man sehen, dass gerade offensiv recht wild durchgewechselt wurde und in den paar Spielen schon alle drei Mittelstürmer mal starten durften. Generell muss sich die Offensive mit der neuen Mittelfeldzentrale noch finden. Leider.
Die Probleme am 4-2-3-1/4-1-4-1 sehe ich in erster Linie an der Besetzung der beiden linken Positionen in der Abwehrreihe. Diese defensive Anfälligkeit hemmt uns natürlich auch offensiv. Ansonsten müssten wir aber eine gute 11 auf den Platz bekommen können, mit einem Wunderlich, der alle Freiheiten im Zehnerraum genießt.
26.08.2021 - 12:55 Uhr
Zitat von Klingenstaedter
Ich kann dem Beitrag zur grundsätzlichen Situation ebenfalls gut zustimmen. Bei Wunderlich konkret bin ich noch recht entspannt.
Der könnte auch locker schon 5 Scorer haben, also an Abschlussgelegenheiten und auch an feinen Zuspielen mangelt es in meinen Augen nicht. Auch die Ecken kamen zuletzt immer besser.
Allerdings muss man sehen, dass gerade offensiv recht wild durchgewechselt wurde und in den paar Spielen schon alle drei Mittelstürmer mal starten durften. Generell muss sich die Offensive mit der neuen Mittelfeldzentrale noch finden. Leider.
Die Probleme am 4-2-3-1/4-1-4-1 sehe ich in erster Linie an der Besetzung der beiden linken Positionen in der Abwehrreihe. Diese defensive Anfälligkeit hemmt uns natürlich auch offensiv. Ansonsten müssten wir aber eine gute 11 auf den Platz bekommen können, mit einem Wunderlich, der alle Freiheiten im Zehnerraum genießt.
Ich kann dem Beitrag zur grundsätzlichen Situation ebenfalls gut zustimmen. Bei Wunderlich konkret bin ich noch recht entspannt.
Der könnte auch locker schon 5 Scorer haben, also an Abschlussgelegenheiten und auch an feinen Zuspielen mangelt es in meinen Augen nicht. Auch die Ecken kamen zuletzt immer besser.
Allerdings muss man sehen, dass gerade offensiv recht wild durchgewechselt wurde und in den paar Spielen schon alle drei Mittelstürmer mal starten durften. Generell muss sich die Offensive mit der neuen Mittelfeldzentrale noch finden. Leider.
Die Probleme am 4-2-3-1/4-1-4-1 sehe ich in erster Linie an der Besetzung der beiden linken Positionen in der Abwehrreihe. Diese defensive Anfälligkeit hemmt uns natürlich auch offensiv. Ansonsten müssten wir aber eine gute 11 auf den Platz bekommen können, mit einem Wunderlich, der alle Freiheiten im Zehnerraum genießt.
Er hat aber keine fünf Scorer. Stattdessen haben wir das „Generell muss sich die Offensive … noch finden.“-Problem. Und wir hatten alle die mehr als berechtigte Erwartung, dass sich die Mannschaft dieses Jahr mal ausnahmsweise nicht erst finden muss.
Und da er keine fünf Scorer hat, halte ich auch die Aussage „… mit einem Wunderlich, der alle Freiheiten … genießt.“ für fragwürdig. Denn das bedeutet, dass alle anderen 10, die Arbeit für ihn mitmachen müssen. Das kann funktionieren, wenn der elfte Mann eben regelmäßig scored. Will heißen, wir eben vielleicht deshalb mal ein Gegentor bekommen, aber diese elfte Mann eben für zwei Treffer sorgt. Tut er das nicht, geht der Schuss nach hinten los.
Deshalb bin ich generell gegen diese ‚Du hast alle Freiheiten‘-Taktik, es sei denn, wir sprechen von einem Spieler, der eben regelmäßig den Unterschied macht. Lieber ein Kollektiv von 11 Spielern, wo jeder für den anderen kämpft und seine Aufgabe erfüllt. Womit ich keinesfalls sagen will, dass Wunderlich nicht kämpft - ich bin lediglich gegen diese Sonderrolle. Diese wird von den restlichen Zehn nämlich nur dann mitgetragen, wenn der Elfte diesen Sonderstatus verdient.
26.08.2021 - 13:07 Uhr
Ich hatte in den letzten zwei Spielen nicht den Eindruck, dass da viel für Wunderlich mitgearbeitet werden musste. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass er seine Führungsrolle annimmt, kämpft, Bälle fordert, versucht, die Mitspieler mitzunehmen.
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 26.08.2021 um 13:13 Uhr bearbeitet
26.08.2021 - 13:11 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich hatte in den letzten zwei Spielen nicht den Eindruck, dass da viel für Wunderlich mitgearbeitet werden musste. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass er seine Führungsrolle animmt, kämpft, Bälle fordert, versucht, die Mitspieler mitzunehmen.
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Ich hatte in den letzten zwei Spielen nicht den Eindruck, dass da viel für Wunderlich mitgearbeitet werden musste. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass er seine Führungsrolle animmt, kämpft, Bälle fordert, versucht, die Mitspieler mitzunehmen.
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Seh ich auch so. Auch ein Sessa hätte am Dienstag weniger gut ausgesehen, wenn er nicht einen Wunderlich als Mitspieler gehabt hätte.
26.08.2021 - 13:13 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich hatte in den letzten zwei Spielen nicht den Eindruck, dass da viel für Wunderlich mitgearbeitet werden musste. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass er seine Führungsrolle animmt, kämpft, Bälle fordert, versucht, die Mitspieler mitzunehmen.
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Ich hatte in den letzten zwei Spielen nicht den Eindruck, dass da viel für Wunderlich mitgearbeitet werden musste. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass er seine Führungsrolle animmt, kämpft, Bälle fordert, versucht, die Mitspieler mitzunehmen.
Nicht dass Wunderlich leistungstechnisch heraussticht. Das Problem ist er nicht. Das Problem sind generell nicht die Spieler, die da sind, sondern die, die man nicht verpflichtet hat. Wunderlich ist da allenfalls ein Symptom, das auf das eigentliche Problem hinweist, zu viel Budget steckt im Mittelfeldzentrum und für andere Positionen fehlt das Geld.
Beste Grüße
Lullaby
Ich wollte auch nicht sagen, dass er nicht mitarbeitet, sondern dass ich gegen eine Sonderrolle bin. Beim Budget bin ich absolut bei Dir - das ist aus meiner Sicht eine grobe, selbst verursachte Fehlplanung.
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