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Markus Babbel [Trainer]

17.05.2010 - 15:27 Uhr
Markus Babbel [Trainer] |#281
19.09.2010 - 11:12 Uhr
Vielleicht hab ich diese Meinung ja exklusiv, aber m.E. war das grösste Problem unserer Offensive Rob Friend. Ich bin inzwischen zwar durchaus überzeugt von ihm aber dieses Spiel ging einfach an ihm vorbei und er war in unserer "Spielanlage" diesmal einfach zu leicht zu verteidigen.
Zur Halbzeit hätte ein Djuricin dem Spiel gut getan da er technisch einfach stärker und, vor allem,
deutlich schneller ist.
Raffa statt Domo rauszunehmen hat sich mir auch verschlossen.

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.
Markus Babbel [Trainer] |#282
19.09.2010 - 11:20 Uhr
Ich bin auch der Meinung, dass Babbel hier einen klaren Fehler gemacht hat!

Selbst wenn Raffael schwach gespielt, so ist er dann immernoch stärker als Domo im MF.

Er hätte Domo rausnehmen müssen, dafür Perde bringen und zuästzlich hätte ich noch Friend rausgenommen und Djuricin gebracht!

Ich denke, dann wäre ein wenig mehr gegangen ...
Markus Babbel [Trainer] |#283
19.09.2010 - 11:30 Uhr
Zitat von Pilleberlin:
Vielleicht hab ich diese Meinung ja exklusiv, aber m.E. war das grösste Problem unserer Offensive Rob Friend. Ich bin inzwischen zwar durchaus überzeugt von ihm aber dieses Spiel ging einfach an ihm vorbei und er war in unserer "Spielanlage" diesmal einfach zu leicht zu verteidigen.
Zur Halbzeit hätte ein Djuricin dem Spiel gut getan da er technisch einfach stärker und, vor allem,
deutlich schneller ist.
Raffa statt Domo rauszunehmen hat sich mir auch verschlossen.


Ich glaube einem Offensivmann die "Exclusivschuld" zu geben, bringt für dieses Spiel gar nichts.
Zur Halbzeit hätte er jeden aus der Offensivabteilung rausnehmen können und es hätte sich gar nichts getan...

Man hätte jeden rausnehmen können. Ich hätte zwar Ramos rausgenommen und Raffael dringelassen (Domo war zwar offensiv richtig schlecht, war aber der einzige aus dem Offensivverbund, der dann wenigstens nach hinten gearbeitet hat)

Der schlechteste Offensivmann war ganz klar in diesem Spiel Ramos! Auch Friend war sicherlich nicht gut drauf, aber wenn du als Stürmer allein auf weiter Flur stehst und nur den langen "Befreiungsschlägen" hinterher laufen musst, kann man eigentlich ihm wenig Schuld zu sprechen. Auch ein Djuricin, wenn er denn früher gekommen wäre, hätte daran nichts geändert. Djuricin braucht die Bälle (flach) in den Fuß bzw. den Lauf gespielt. Da hat aber aus dem Mittelfeld niemand einen vernünftigen Pass zustande gebracht. So biste als Stürmer auf verlorenem Posten... Friend kriegt zwischen Mittellinie und Union-16er hohe Bälle will die nach irgendwo ablegen, aber da ist gar keiner...

Am Freitag hat sich das offensive Mittelfeld einen Kollektivaussetzer gegönnt und ALLE sind Schuld, dass nach vorne nichts ging und nicht nur einer... Übrigens, weil hier alle auf Domo rumhacken. Der hatte von den offensiven Spielern die meisten ballkontakte, weil er dann wenigstens versucht hat, Zweikämpfe zu führen, was von Ramos, Raffael und Ruka überhaupt nicht der Fall war...
Markus Babbel [Trainer] |#284
19.09.2010 - 12:40 Uhr
Offensichtlich hast du mich da falsch verstanden.
Ich habe nicht Friend die Schuld, geschweigedenn Alleinschuld, an diesem Desaster gegeben.
Vielmehr ging es darum das unsere "Spielweise" (wenn man es denn so nennen darf) es einem RF unmöglich gemacht hat seine Stärken auszuspielen. Und bei mehreren flachen Zuspielen auf engem Raum hat man dann eben gesehen dass das nicht sein Spiel ist. Die nicht wegzuleugnenden technischen Defizite und die geringe Schnelligkeit haben sich dann eben ausgewirkt. Er ist eben ein Strafraumstürmer.
Zur Raffa/Domo:
Es mag ja sein das er defensiv mehr getan hat. Durch die Hereinnahme Pededaj`s entfiel aber diese Defensivaufgabe eigentlich.
Aufgrund der individuellen Fähigkeiten glaube ich das uns ein Raffa, der sich dann nicht mehr mit Domo auf den Füssen gestanden hätte, eher weitergeholfen hätte.
Ich behaupte mal das ein RaRaffa ohne Bestform immernoch um einiges stärker ist als Domo.
Alles in Allem war das eine jämmerliche Vorstellung. Solche schwarzen Tage hat aber jedes Team mal. Das erfreuliche ist das selbst dieses Sch... Spiel nicht verloren wurde.

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Markus Babbel [Trainer] |#285
19.09.2010 - 12:46 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von herthinho2310:

Am Freitag hat sich das offensive Mittelfeld einen Kollektivaussetzer gegönnt und ALLE sind Schuld, dass nach vorne nichts ging und nicht nur einer...


Das sehe ich nicht so. Für mich war es ein Systemfehler und daher unter anderem auch Babbels Verschulden. Das 4-1-4-1 mit 5 gelernten Stürmern funktioniert nur gegen Gegner die sich nicht wehren. Wenn es einem Gegner aber gelingt, so wie Union, sich zu befreien und das Spiel ins Mittelfeld zu verlagern, geht Hertha mit dieser Taktik unter. Und da kann man den Spielern keinen großen Vorwurf machen. Wir brauchen einfach mehr "richtige" Mittelfeldspieler, das 4-1-4-1 ist bei unserem vorhandenen Personal ein Harakiri System.


Sehe ich genauso und hatte das genauso auch schon im Spieltagthread geschrieben.
Man kann "Kreativität" aus dem Mittelfeld nicht mit absoluter Offensivpower (5 gelernte Stürmer) auffangen. Gelernte Mittelfeldspieler wissen, dass sie ihr Spiel varieren müssen (soll heißen mal nach innen einrücken, mit seinem direkten Nebenspieler die Position tauschen und vor allem Balle FORDERN)

Die Spieler, die wir im Mittelfeld aufgeboten haben, die wirken auf mich als wenn sie nur auf die Bälle warten und nicht selbständig was versuchen. Ruka und Ramos haben sich komplett aus dem Aufbauspiel rausgehalten und wollten nur lang geschickt werden... Raffael ist noch nicht wieder in der Form, dass er das Spiel komplett an sich reißen kann und Domo ist "am wenigsten Mittelfeldspieler" von den 5...

Noch schlimmer wird die Sache, wenn man sich die Bewegung nach hinten vor Augen führt. Ruka und Ramos haben so gut wie nicht hinten ausgeholfen, was mit ein Grund war, warum wir uns nicht befreien konnten. Aus dem eigenen Abwehrdrittel heraus gab es für Niemeyer und Perdedaj keine Anspielmöglichkeiten, weil die beiden Außen immer schon "durchgestartet" sind, weil sie hofften, dass ein langer Ball mal ankommt...

Wir brauchen echte Mittelfeldspieler. deswegen bin auch froh, dass einer wie Beichler jetzt wieder fit ist und sicherlich sein Debut geben wird in den nächsten Spielen...

Die Spieler, die bisher im Mittelfeld aufgeboten wurden können nur LAUFEN, aber nicht LENKEN...
Markus Babbel [Trainer] |#286
20.09.2010 - 08:20 Uhr
Zitat
Babbel weiß, warum sein Team noch nicht so abgezockt ist, wie es anfangs schien:„Die Mannschaft hatte vergangene Saison ein brutales Negativ-Erlebnis mit dem Abstieg. Und plötzlich sollen sie die ‚Bayern der 2. Liga‘ sein.“ Die Truppe muss diesen Rückschlag immer noch wegstecken.

Babbel: Hertha schleppt immer noch den Abstieg mit sich rum!

Der Coach erklärt: „Es ist ein längerer Prozess, sich diese Stabilität zu erarbeiten, solche engen Spiele nach Hause zu bringen. Wir stehen gut dafür da, dass es erst los geht.“



http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/09/20/hertha-bsc/markus-babbel-wir-schleppen-den-abstieg-immer-noch-mit-uns-rum.html

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That's life.
Markus Babbel [Trainer] |#287
20.09.2010 - 08:42 Uhr
Das sie sich noch finden müssen seh ich ja ein aber die Absteigerimpfung haben ja so einige nicht bekommen.

Friend, Ruka, Niemeyer, Ronny, Lell, Mijatovic, Aerts (6 davon Stammspieler) waren noch nicht im Verein.
Perdedaj, Djuri und Schulz dürfte die letzte Saison auch nicht belasten.

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 20.09.2010 um 08:42 Uhr bearbeitet
Markus Babbel [Trainer] |#288
20.09.2010 - 09:00 Uhr
Zitat
Babbel wehrt sich gegen Bayern-Vergleich
Hertha hat mehr Geld als die Konkurrenz in der zweiten Liga zur Verfügung. Man spricht bereits vom "FC Bayern der Zweiten Liga". Der Trainer kann diesem Vergleich nichts abgewinnen.
Der Vergleich begleitet Hertha BSC seit der Saison-Vorbereitung. Die Bestandteile, aus denen das Bild zusammengesetzt ist, liegen auf der Hand: Mit 33 Millionen Euro den höchsten Etat aller Wettbewerber, mit 16 Millionen Euro den höchsten Etat für das kickende Personal. Mit Raffael, Adrian Ramos, Peter Niemeyer, Christian Lell und Levan Kobiashvili die namhaftesten Spieler der Liga. Mit dem Olympiastadion samt Fans die größte Arena und den höchsten Zuschauerschnitt - fertig ist das Bild. Ob in den Programmheften der Gegner, ob in der "taz", im "Tagesspiegel": Alle berichten von Hertha BSC als dem Bayern München der Zweiten Liga. Ein Vergleich, der unmittelbar einleuchtet. Nur einer wehrt sich vehement: Trainer Markus Babbel. Nach dem Sonntagstraining sagte er: "Ich mag das Bild nicht."
(...)


http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1398408/Babbel-wehrt-sich-gegen-Bayern-Vergleich.html



Zitat
Druck kommt von innen
Trainer Markus Babbel sieht sein Team vor wegweisenden Duellen. In den kommenden beiden Partien warten mit dem Karlsruher SC und Energie Cottbus zwei ehemalige Bundesligisten auf die Hertha – Absteiger unter sich.
(...)
Das etwas schmeichelhafte 1:1 am vergangenen Freitag beim Rivalen 1. FC Union in Köpenick ist inzwischen analysiert und intern aufgearbeitet. „Für uns war das Derby sehr lehrreich“, sagt Babbel nach der sonntäglichen Trainingseinheit. Seine Spieler sollten begriffen haben, dass ihnen auch oder vielleicht sogar gerade in der Zweiten Liga alles abverlangt wird. Union hätte es seinen Spielern „sehr gut vorgemacht“, sagte Babbel: „Wir müssen bereit sein, in jedem Spiel alles zu geben, weil sich dann auch die Qualität durchsetzen wird.“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Hertha spätestens nach den drei Auftaktsiegen als der Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird. Damit müsse seine neu zusammengestellte, junge Mannschaft erst einmal klarkommen, erzählt Babbel. Der Abstieg sei ein großes Negativerlebnis, andererseits werde man von der Konkurrenz schon als der „FC Bayern der Zweiten Liga“ bezeichnet. Die Mittel und Voraussetzungen seien das eine, „aber sich diese Mentalität anzueignen, ist ein Prozess. Das muss wachsen“, sagt Babbel und bittet gleichsam um Geduld.

Hertha werde nunmal gejagt und gefordert. „Wir müssen robuster werden“, sagt Babbel, der seine Mannschaft nun vor zwei wegweisenden Duellen sieht. Am Dienstag kommt der Karlsruher SC ins Olympiastadion, drei Tage später geht es zum FC Energie Cottbus. Der KSC und Cottbus haben ein Jahr vor Hertha die Bundesliga durch den Hinterausgang verlassen. „Das wird eine Herausforderung“, sagt Babbel, der beide Teams beim sagenhaften 5:5 vor einer Woche beobachten ließ: „Beide Mannschaften können Spiele drehen, man darf sich also nie sicher sein. Beide sind gut drauf.“

Das ließe sich prinzipiell auch über Hertha sagen, allerdings müssen die Spieler wieder ihre Leistungsbereitschaft steigern. „Die Jungs waren nach dem Derby enttäuscht, sie haben mehr von sich erwartet“, sagt Babbel, der genau gesehen haben will, wie die Mannschaft mit dem schwächeren Auftritt in Köpenick umgegangen ist. Babbel: „Da wird jetzt wieder mehr kommen“.

Herthas Trainer sieht trotz des kleinen Dämpfers keinen Grund, jetzt etwas in Frage zu stellen. Gegen den KSC ist erneut ein offensiv ausgerichtetes Berliner Team zu erwarten. Babbel vertraut dem 4-1-4-1-System, also jener personell-taktischen Variante mit nur einem defensiven, zentralen Mittelfeldspieler (Peter Niemeyer) und zwei Spielmachern (Waleri Domowtschiski und Raffael) hinter der Sturmspitze (Rob Friend). Dass es gegen Union nicht so gut klappte, sei kein Systemfehler gewesen, sagt Babbel, sondern habe daran gelegen, dass das Mittelfeld lethargisch wirkte und nicht genügend mitgearbeitet habe.

Insofern registriert Herthas Trainer mit wachsender Freude, dass der Schweizer Fabian Lustenberger (22) das Mannschaftstraining aufgenommen hat. In Kürze wird das auch Daniel Beichler (21) tun, was den internen Konkurrenzdruck erhöhen dürfte. „Wir werden immer mehr“, sagt Babbel, der sich ein Lächeln nicht verkneifen will: „Das sind gute Zeichen. Jeder will dabei sein.“(...)


http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/druck-kommt-von-innen/1937740.html

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Markus Babbel [Trainer] |#289
20.09.2010 - 10:18 Uhr
Zitat
Babbel: Nach außen Ruhe, intern aber Kritik

Nein, als Rückschlag wollte Markus Babbel dieses Derby-Unentschieden nicht gewertet sehen, schon gar nicht als Bruch nach zuvor drei Siegen. Im Gegenteil: Für Herthas Trainer war der dürftige Auftritt des eigenen Personals trotz aller spielerischen Defizite ein Ausdruck von Stärke. "Wir waren nicht gut drauf. Aber es zeugt von Qualität, wenn man Spiele, in denen man nicht gut spielt, wenigstens nicht verliert", formulierte Babbel am Sonntag seine Sicht der Dinge: "Zehn Punkte, das ist ein guter Start auf dem noch langen Weg bis zum großen Ziel."

Nur die Ruhe bewahren, so lautet die Botschaft hinter den Worten des Trainers, der bei der Teambesprechung am Samstag allerdings weitaus kritischere Worte an die Mannschaft gerichtet hatte. "Der Trainer hat sehr deutlich mit uns gesprochen", bestätigt KapitänAndre Mijatovic - und prophezeit: "Mit einer Leistung wie gegen Union werden wir nicht viele Spiele gewinnen." Und Torhüter Michael Aerts warnt: "Die Gegner tun uns nicht den Gefallen und spielen mit uns Fußball. Wir müssen viel mehr den Kampf annehmen."

Ob die Derby-Darbietung ein Ausrutscher war oder eine Trendwende darstellt, werden die kniffligen Aufgaben in dieser Woche gegen Karlsruhe und in Cottbus zeigen. Babbel versprüht Zuversicht - und zieht diese aus den Eindrücken auf dem Trainingsplatz. Vom 28-Mann-Kader sind 26 einsatzbereit. Hinter der derzeitigen Stammelf tobt folgerichtig ein vor allem von den Nachwuchskräften forcierter Konkurrenzkampf, dem Babbel mit den Einwechslungen von Fanol Perdedaj (19), Nico Schulz (17) und Marco Djuricin (17) Rechnung trug.

"Das ist kein Jugendwahn von mir. Sie haben sich ein Standing erarbeitet, dass ich weiß, ich kann sie bedenkenlos bringen", begründet der Coach seinen Kurs. Für die Routiniers Pal Dardai (34) und Kaka (29) bedeutet dies, dass derzeit schon der Kaderplatz eine hohe Hürde darstellt.


http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/542616/artikel_Babbel_Nach-aussen-Ruhe-intern-aber-Kritik.html

Ich finde es gut, wenn solche Dinge intern geklärt werden und nicht in der Öffentlichkeit. Auch schön, dass er sich stark zur Jugend positioniert.

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That's life.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tempus am 20.09.2010 um 10:19 Uhr bearbeitet
Markus Babbel [Trainer] |#290
23.09.2010 - 09:51 Uhr
Zitat
Trainer Babbel will die Seinen kämpfen sehen
(....)
„Wir haben nach dem frühen Führungstor schnell nachgelegt, wir waren zweikampfstark, wir haben auch fußballerisch Akzente gesetzt und wir haben ein paar wirklich schöne Tore erzielt“, schwärmt Babbel.
(...)
Was jetzt noch fehlt, um Babbels Zufriedenheit zu erhalten? „Wir wollen“, sagte er im Vorfeld der heutigen Fahrt zu Energie Cottbus, „dahin kommen, dass wir auch gegen Mannschaften dominieren, deren Stärke das Lauf- und Zweikampfverhalten ist.“ Babbel will Hertha kämpfen sehen.
(...)
Babbel, der Perfektionist. Der Weg zum Ziel, dem Aufstieg, ist lang, die Arbeit hart. Babbel sagt das vor und nach und nach und vor jedem Spiel. Er lässt auch nicht locker, dass sie alle noch viel zu tun hätten; nicht nur die elf auf dem Feld, sondern alle 18 im Kader und auch die, die es nicht einmal bis dahin geschafft haben. Aber für den Moment ist Babbel auch hier zufrieden, sagt er: „Jeder trägt dazu bei, dass wir in der Tabelle so erfreulich dastehen, auch die Spieler hintendran, indem sie das Trainingsniveau so hoch halten, dass sich niemand seines Stammplatzes sicher sein kann.“
(...)
Ob mit einer veränderten Mentalität auch eine Änderung der Taktik hin zu einem eher defensiven 4-2-3-1-System mit zwei Mittelfeldspielern vor der Abwehr einhergeht, „ist zumindest eine Überlegung wert“, sagt Babbel – und sagt damit auch wieder so gut wie gar nichts.

Möglich also, dass der nimmermüde Peter Niemeyer etwa mit dem kampfstarken Fanol Perdedaj einen zusätzlichen Abfangjäger zur Seite gestellt bekommt. Möglich aber auch, dass Babbel weiter mit breiter Brust und damit dem offensiven 4-1-4-1-System agieren lässt – das in Partien wie der in Cottbus (oder zuvor auch in der Alten Försterei) jedoch nur Sinn macht, wenn bei allem Sinn für Abwehrarbeit auch die Einstellung offensiv ist.

Denn Zurücklehnen ist nicht gestattet, Babbel wird das nicht dulden, niemals.
(...)


http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1403872/Trainer-Babbel-will-die-Seinen-kaempfen-sehen.html

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

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