Markus Babbel II
23.08.2011 - 13:43 Uhr
06.12.2011 - 23:49 Uhr
Quelle: www.bild.de
Kommt Büskens für Babbel?
Spannende Zeiten bei Hertha! Vor zehn Tagen hatte BILD berichtet, dass bei Trainer Markus Babbel (39) alle Zeichen auf Abschied stehen und er Manager Michael Preetz (44) längst davon informiert haben soll.
Inzwischen wird spekuliert, wer der Nachfolger wird. Die Gerüchteküche brodelt. Die „Welt“ brachte Franco Foda (45) ins Gespräch - doch der verlängerte gestern mündlich bei Sturm Graz.
BILD erfuhr: Hertha-Manager Preetz soll mit dem Gedanken spielen, Mike Büskens (43) von Greuther Fürth zu holen. Dessen Vertrag in Fürth läuft im Sommer aus! Büskens zu Hertha - das würde passen!
(...)
Nachdem Foda in Graz verlängert gibts nun ein Gerücht um Büskens als Nachfolger für Babbel.
Spannende Zeiten bei Hertha! Vor zehn Tagen hatte BILD berichtet, dass bei Trainer Markus Babbel (39) alle Zeichen auf Abschied stehen und er Manager Michael Preetz (44) längst davon informiert haben soll.
Inzwischen wird spekuliert, wer der Nachfolger wird. Die Gerüchteküche brodelt. Die „Welt“ brachte Franco Foda (45) ins Gespräch - doch der verlängerte gestern mündlich bei Sturm Graz.
BILD erfuhr: Hertha-Manager Preetz soll mit dem Gedanken spielen, Mike Büskens (43) von Greuther Fürth zu holen. Dessen Vertrag in Fürth läuft im Sommer aus! Büskens zu Hertha - das würde passen!
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07.12.2011 - 17:00 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Herthas Trainerdiskussion
Was für und gegen einen Abgang Babbels spricht
Bleibt Markus Babbel Trainer von Hertha BSC oder geht er? Morgenpost Online zeigt Ihnen, was für einen Abgang und was für einen Verbleib des Münchners in Berlin spricht.
(...)
Naja, darüber läßt sich diskutieren....
Was für und gegen einen Abgang Babbels spricht
Bleibt Markus Babbel Trainer von Hertha BSC oder geht er? Morgenpost Online zeigt Ihnen, was für einen Abgang und was für einen Verbleib des Münchners in Berlin spricht.
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07.12.2011 - 20:42 Uhr
Quelle: service.bz-berlin.de
(...)
Rückblick in den Frühsommer. In der Euphorie um die Rückkehr in die Bundesliga wird Babbels Vertrag bei den Hertha-Verantwortlichen erstmals ein Thema. Doch statt im Überschwang des Erfolgs sofort ein Angebot zu machen, bleibt Manager Michael Preetz cool. Obwohl es damals natürlich viel Jubel für ihn gegeben hätte, verlängert er den Vertrag von Babbel nicht. Mit dem Trainer wird sich geeinigt, dass man die Hinrunde abwarten will und sich dann in aller Ruhe in der Winterpause bespricht. Die Intention des Managers bei diesem Vorgehen ist klar. Er will abwarten, ob Babbel die Mannschaft auch erfolgreich in der Bundesliga führen kann. Babbel willigt diesem Vorgehen ein, in einem Interview im Trainingslager in Oberstaufen sagt er mir dazu: “Langfristige Verträge bringen mir doch keinen Vorteil. Wenn ich die ersten fünf, sechs Spiele verliere, bin ich trotzdem weg.” Pünktlich zum Saisonstart ist also alles besprochen, die Fronten sind abgesteckt. Keine Partei wird sich öffentlich in irgendeine Richtung äußern, alle Gespräche sind auf die Winterpause verlegt. Wer sich nicht an diese Abmachung hält, ist, Trommelwirbel, Babbel!
Am 1. November spricht er am Rande einer Trainingseinheit mit H-Teamer Capri. Er sagt ihm, ich zitiere: “Ich werde nach dem Gladbach-Spiel in der Länderspielpause entscheiden. Natürlich mit meiner Familie und mit Rainer Widmayer, meinem Assistenten. “In diesem Moment hat Babbel die interne Absprache ignoriert – und das ganze Hin und Her nimmt seinen Lauf. Alle paar Tage verkündet Babbel in einer anderen Zeitung einen neuen Zeitraum für seine Entscheidung, den Kollegen der “Bild” sagt er beispielsweise nach der Länderspielpause, dass er noch zwei bis drei Wochen braucht. Und was macht Preetz? Er steht unschuldig dumm da!
Babbel wusste genau, was er tat
Auch das Argument, Babbel konnte nicht ahnen, welches Medienecho er auslöst, lasse ich nicht gelten. Freunde, der Mann hat in den Medienmetropolen München und Hamburg gearbeitet und im Mutterland des Boulevards gespielt. Babbel weiß ganz genau, was er warum sagt und welches Echo er damit auslöst. Es ist absolut legitim, aus journalistischer Sicht, dass groß über das Vertrags-Hick-Hack berichtet wird. Wenn ein Manager mit einem erfolgreichen Trainer verlängern will, der Coach es aber über Wochen nicht mal schafft zu sagen, dass er sich “prinzipiell eine Zukunft in Berlin vorstellen kann”, ist das eine wichtige Geschichte. Das wäre bei jedem anderen Klub auch so. Und dazu kommt, und das vergessen viele, dass es ja tatsächlich Vorgänge, wichtige Vorgänge im Klub gibt. Das Verhältnis von Babbel und Preetz ist extrem abgekühlt. Es herrscht gefühlte Eiszeit zwischen Manager und Aufstiegstrainer. Und das nicht, weil die bösen Medien sich das ausdenken, sondern weil Babbel dafür gesorgt hat.
Zum Schluss noch eines: Ich glaube nicht mehr an eine Babbel-Zukunft in Berlin. Aber das finde ich sehr schade. Ich mag Babbel als Typen, er ist irgendwie anders. Ich mag seinen Humor mit denen er auf dumme Fragen antwortet, ich mag es als Journalist, dass er immer ansprechbar ist. Aber all das wird ihm leider nicht helfen, ich sehe seinen Abgang als fast sicher. Und inzwischen bin ich fast davon überzeugt, dass er es auch gar nicht anders will. Dann wären seine Fehler keine Fehler gewesen, sondern kalkulierte Aktionen. Das würde ich ihm sogar zutrauen…
Aus dem BZ Blog...
Rückblick in den Frühsommer. In der Euphorie um die Rückkehr in die Bundesliga wird Babbels Vertrag bei den Hertha-Verantwortlichen erstmals ein Thema. Doch statt im Überschwang des Erfolgs sofort ein Angebot zu machen, bleibt Manager Michael Preetz cool. Obwohl es damals natürlich viel Jubel für ihn gegeben hätte, verlängert er den Vertrag von Babbel nicht. Mit dem Trainer wird sich geeinigt, dass man die Hinrunde abwarten will und sich dann in aller Ruhe in der Winterpause bespricht. Die Intention des Managers bei diesem Vorgehen ist klar. Er will abwarten, ob Babbel die Mannschaft auch erfolgreich in der Bundesliga führen kann. Babbel willigt diesem Vorgehen ein, in einem Interview im Trainingslager in Oberstaufen sagt er mir dazu: “Langfristige Verträge bringen mir doch keinen Vorteil. Wenn ich die ersten fünf, sechs Spiele verliere, bin ich trotzdem weg.” Pünktlich zum Saisonstart ist also alles besprochen, die Fronten sind abgesteckt. Keine Partei wird sich öffentlich in irgendeine Richtung äußern, alle Gespräche sind auf die Winterpause verlegt. Wer sich nicht an diese Abmachung hält, ist, Trommelwirbel, Babbel!
Am 1. November spricht er am Rande einer Trainingseinheit mit H-Teamer Capri. Er sagt ihm, ich zitiere: “Ich werde nach dem Gladbach-Spiel in der Länderspielpause entscheiden. Natürlich mit meiner Familie und mit Rainer Widmayer, meinem Assistenten. “In diesem Moment hat Babbel die interne Absprache ignoriert – und das ganze Hin und Her nimmt seinen Lauf. Alle paar Tage verkündet Babbel in einer anderen Zeitung einen neuen Zeitraum für seine Entscheidung, den Kollegen der “Bild” sagt er beispielsweise nach der Länderspielpause, dass er noch zwei bis drei Wochen braucht. Und was macht Preetz? Er steht unschuldig dumm da!
Babbel wusste genau, was er tat
Auch das Argument, Babbel konnte nicht ahnen, welches Medienecho er auslöst, lasse ich nicht gelten. Freunde, der Mann hat in den Medienmetropolen München und Hamburg gearbeitet und im Mutterland des Boulevards gespielt. Babbel weiß ganz genau, was er warum sagt und welches Echo er damit auslöst. Es ist absolut legitim, aus journalistischer Sicht, dass groß über das Vertrags-Hick-Hack berichtet wird. Wenn ein Manager mit einem erfolgreichen Trainer verlängern will, der Coach es aber über Wochen nicht mal schafft zu sagen, dass er sich “prinzipiell eine Zukunft in Berlin vorstellen kann”, ist das eine wichtige Geschichte. Das wäre bei jedem anderen Klub auch so. Und dazu kommt, und das vergessen viele, dass es ja tatsächlich Vorgänge, wichtige Vorgänge im Klub gibt. Das Verhältnis von Babbel und Preetz ist extrem abgekühlt. Es herrscht gefühlte Eiszeit zwischen Manager und Aufstiegstrainer. Und das nicht, weil die bösen Medien sich das ausdenken, sondern weil Babbel dafür gesorgt hat.
Zum Schluss noch eines: Ich glaube nicht mehr an eine Babbel-Zukunft in Berlin. Aber das finde ich sehr schade. Ich mag Babbel als Typen, er ist irgendwie anders. Ich mag seinen Humor mit denen er auf dumme Fragen antwortet, ich mag es als Journalist, dass er immer ansprechbar ist. Aber all das wird ihm leider nicht helfen, ich sehe seinen Abgang als fast sicher. Und inzwischen bin ich fast davon überzeugt, dass er es auch gar nicht anders will. Dann wären seine Fehler keine Fehler gewesen, sondern kalkulierte Aktionen. Das würde ich ihm sogar zutrauen…
08.12.2011 - 12:24 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Berlin: Preetz versus BabbelFrostiges Klima bei Hertha
Eigentlich könnte man in Berlin mit Tabellenplatz neun zufrieden sein und sich im Jahr nach dem Klassenerhalt weiterhin darauf konzentrieren, möglichst schnell die magische 40-Punkte-Marke zu knacken. Eigentlich. Denn hinter den Kulissen brodelt es seit langer Zeit. Das Verhältnis zwischen Manager Michael Preetz (44) und Trainer Markus Babbel (39) ist gestört. Kocht die Stimmung bald über, und verabschiedet sich Babbel von der Hertha?
Trotzdem lustig! "... im Jahr nach dem Klassenerhalt ..."
Eigentlich könnte man in Berlin mit Tabellenplatz neun zufrieden sein und sich im Jahr nach dem Klassenerhalt weiterhin darauf konzentrieren, möglichst schnell die magische 40-Punkte-Marke zu knacken. Eigentlich. Denn hinter den Kulissen brodelt es seit langer Zeit. Das Verhältnis zwischen Manager Michael Preetz (44) und Trainer Markus Babbel (39) ist gestört. Kocht die Stimmung bald über, und verabschiedet sich Babbel von der Hertha?
10.12.2011 - 00:54 Uhr
Quelle: www.spox.com
(...)
Markus Babbel (Trainer Hertha BSC): "Die Jungens haben alles gegeben, alles aus sich herausgeholt. Da kann ich der Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. Da fehlt dann halt das nötige Quäntchen Glück... Ich bin es leid, über meine Vertragsverlängerung zu sprechen und weiß nicht wo das Problem liegt. Ich habe mir Zeit erbeten und denke auch, dass es legitim ist, wenn man sich Gedanken macht. In der Hektik, in der wir tagtäglich arbeiten, ist das aber schwer. Mich wundert die ganze Aufregung. Es gibt kein Ultimatum von Vereinsseite - Michael und ich wissen Bescheid, was Sache ist und alles andere können wir nicht beeinflussen."
(...)
Babbel zum Spiel und dem Thema Vertragsverlängerung.
Markus Babbel (Trainer Hertha BSC): "Die Jungens haben alles gegeben, alles aus sich herausgeholt. Da kann ich der Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. Da fehlt dann halt das nötige Quäntchen Glück... Ich bin es leid, über meine Vertragsverlängerung zu sprechen und weiß nicht wo das Problem liegt. Ich habe mir Zeit erbeten und denke auch, dass es legitim ist, wenn man sich Gedanken macht. In der Hektik, in der wir tagtäglich arbeiten, ist das aber schwer. Mich wundert die ganze Aufregung. Es gibt kein Ultimatum von Vereinsseite - Michael und ich wissen Bescheid, was Sache ist und alles andere können wir nicht beeinflussen."
(...)
10.12.2011 - 16:21 Uhr
Quelle: www.sportal.de
Babbel greift seine Kritiker an
Hertha-Trainer Markus Babbel fühlt sich zunehmend unverstanden in Berlin und greift jetzt seine Kritiker an. "Wir haben ein positives Verhältnis. Da wird viel hineininterpretiert. Das ist nicht okay", sagte Babbel zu Darstellungen und Spekulationen, das Verhältnis zu Manager Michael Preetz sei durch seine Vertrags-Hängepartie unterkühlt. Unmittelbar nach der 1:2-Niederlage der Berliner am Freitagabend gegen Schalke 04 hatte er das noch drastischer formuliert: "Das ist erstunken und erlogen." (dpa)
Nach Babbel sind die Spekulationen der Presse über sein angeblich schlechtes Verhältnis zu Preetz "erstunken und erlogen".
Hertha-Trainer Markus Babbel fühlt sich zunehmend unverstanden in Berlin und greift jetzt seine Kritiker an. "Wir haben ein positives Verhältnis. Da wird viel hineininterpretiert. Das ist nicht okay", sagte Babbel zu Darstellungen und Spekulationen, das Verhältnis zu Manager Michael Preetz sei durch seine Vertrags-Hängepartie unterkühlt. Unmittelbar nach der 1:2-Niederlage der Berliner am Freitagabend gegen Schalke 04 hatte er das noch drastischer formuliert: "Das ist erstunken und erlogen." (dpa)
10.12.2011 - 19:14 Uhr
Quelle: www.welt.de
Rings um die Begegnung vor 52.382 Zuschauern im Olympiastadion wurde viel gesprochen. Und einige wunderten sich, dass die Frage nach der Zukunft von Babbel in Berlin so viel Aufregung verursacht. So sagte ein durchaus prominenter Schalker Profi einem Präsidiumsmitglied von Hertha BSC: „Babbel wird im Sommer unser neuer Trainer.“ Auch eine weitere Quelle will aus Gelsenkirchen erfahren haben, dass Babbel ab 1. Juli auf Schalke arbeiten werde.
Lt. Welt soll M. Babbel im Sommer unsere Freunde aus Gelsenkirchen übernehmen...wenn das stimmen sollte, dann darf er die gerne auch schon zum nächsten Spieltag übernehmen.
10.12.2011 - 19:47 Uhr
Quelle: www.immerhertha.de
Es war dem als Innenverteidiger früher so erfolgreichen Ex-Profi anscheinend ein Bedürfnis, zwei seiner Nachfolger in diesem Geschäft ein paar klare Worte mit auf ihren weiteren beruflichen Lebensweg zu geben. Also, Herr Babbel, was fehlt Neumann und Brooks?
Babbel:"Ganz klar: Die müssen mal wissen, dass er hier um Arbeitsplätze geht, die ich mir ergattern kann. Wenn ich da einen will, muss ich entsprechend Gas geben. Und das ist mir einfach zu wenig. Mein Motto: Wenn zwei gleich stark sind, spielt der Jüngere. Aber da kommt mir zu wenig. Da müssen sie langsam mal aus dem Quark kommen. Um zu spielen, müssen sie mir was anbieten. Und das ist mir zu wenig. Wenn mal eine Enttäuschung da ist und eine zweite, dann können sie sich nicht völlig zurückziehen und sich hängen lassen. Sie dürfen die U23 nicht als Strafe ansehen, sondern als Chance, um sich zu bewähren. Aber wenn man dann 1:4 in Havelse oder 0:5 in Halberstadt verliert, ist das keine Empfehlung. Wenn ich da untergehe und einfach nur mitlaufe – das geht nicht! Da muss ich den Kopf rausstrecken. Und das passiert einfach nicht."
Babbel äußert sich zum thema neumann und brooks Babbel:"Ganz klar: Die müssen mal wissen, dass er hier um Arbeitsplätze geht, die ich mir ergattern kann. Wenn ich da einen will, muss ich entsprechend Gas geben. Und das ist mir einfach zu wenig. Mein Motto: Wenn zwei gleich stark sind, spielt der Jüngere. Aber da kommt mir zu wenig. Da müssen sie langsam mal aus dem Quark kommen. Um zu spielen, müssen sie mir was anbieten. Und das ist mir zu wenig. Wenn mal eine Enttäuschung da ist und eine zweite, dann können sie sich nicht völlig zurückziehen und sich hängen lassen. Sie dürfen die U23 nicht als Strafe ansehen, sondern als Chance, um sich zu bewähren. Aber wenn man dann 1:4 in Havelse oder 0:5 in Halberstadt verliert, ist das keine Empfehlung. Wenn ich da untergehe und einfach nur mitlaufe – das geht nicht! Da muss ich den Kopf rausstrecken. Und das passiert einfach nicht."
11.12.2011 - 08:31 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Schlechte Stimmung bei Hertha
Fünf Spiele ohne Sieg, Pfiffe der Fans gegen Trainer Markus Babbel, die ewige Diskussion um seine Zukunft – die Stimmung bei Hertha BSC droht zu kippen.
(...)
Auch bei Babbel waren keine Anzeichen für nachlassende Identifikation mit Hertha auszumachen. „Der Job macht mir einfach super Spaß“, sagte er nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schalke, „vor allem mit dieser Truppe.“
In den vergangenen Tagen waren daran ernste Zweifel gestreut worden. Das Resultat war am Freitag kurz vor dem Anpfiff zu hören. Als bei der Mannschaftsvorstellung im Olympiastadion der Name des Trainers fiel, gab es deutlich vernehmbare Pfiffe unter Herthas Fans. „Das ist der Grund, warum ich immer ein bisschen später aus der Kabine komme“, scherzte Babbel. Am Tag danach bezeichnete er die Unmutsbekundungen als „völlig legitim“. Die Leute wollten einfach wissen, „was Sache ist“.
Pfiffe gegen den eigenen Trainer, die anhaltende Ungewissheit um Babbels berufliche Zukunft, dazu die aktuell unbefriedigende sportliche Situation mit inzwischen fünf Spielen ohne Sieg: Hertha nähert sich mehr und mehr einem kritischen Punkt, an dem die Stimmung umzuschlagen droht. Man hat das Gefühl, dass sich bei den Berlinern gerade etwas in die falsche Richtung entwickelt. „Das Gefühl habe ich schon länger“, sagt Babbel – und lacht ein wenig gequält.
Immerhin: Er lacht noch, denn im Zentrum dieser Entwicklung steht vor allem Babbel selbst – ob als Auslöser oder Leidtragender, darüber lässt sich streiten. Den Vorwurf, den ganzen Wirbel mit seiner Hinhaltetaktik in Sachen Vertragsverlängerung erst ausgelöst zu haben, hat Babbel gestern mit der etwas verschwurbelten Aussage gekontert: „Man hat sich diesbezüglich ganz klar geäußert.“ Man meint in diesem Fall: der Verein und auch er selbst. Babbel hat in der Tat nach dem Heimspiel gegen Mönchengladbach und vor der Länderspielpause gesagt: „Ich habe mir keinen Zeitpunkt gesetzt. Dazu ist die Sache zu wichtig.“
(...)
Von Besinnlichkeit ist bei Hertha in diesen Tagen wenig zu spüren. Der Trubel um den Trainer hat auch deshalb derartige Dimensionen angenommen, weil die sportliche Situation immer weniger beruhigend wirkt. „Das Pendel schlägt gerade ein bisschen gegen uns aus“, sagte Preetz nach der Niederlage gegen Schalke. „Es ist bitter. Trotzdem darfst du nicht verzweifelt sein.“ Für einen Aufsteiger ist die Situation mit 19 Punkten aus 16 Spielen immer noch mehr als anständig, und in akuter Abstiegsgefahr hat sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt der Saison befunden. „Wir sind ordentlich und solide unterwegs“, findet Preetz. „Auch nach diesem Spiel.“ Aber Rechtsverteidiger Christian Lell gab zu bedenken, dass die Mannschaft „in den letzten Wochen viele Punkte liegen gelassen“ habe.
(...)
1,2,3
Fünf Spiele ohne Sieg, Pfiffe der Fans gegen Trainer Markus Babbel, die ewige Diskussion um seine Zukunft – die Stimmung bei Hertha BSC droht zu kippen.
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Auch bei Babbel waren keine Anzeichen für nachlassende Identifikation mit Hertha auszumachen. „Der Job macht mir einfach super Spaß“, sagte er nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schalke, „vor allem mit dieser Truppe.“
In den vergangenen Tagen waren daran ernste Zweifel gestreut worden. Das Resultat war am Freitag kurz vor dem Anpfiff zu hören. Als bei der Mannschaftsvorstellung im Olympiastadion der Name des Trainers fiel, gab es deutlich vernehmbare Pfiffe unter Herthas Fans. „Das ist der Grund, warum ich immer ein bisschen später aus der Kabine komme“, scherzte Babbel. Am Tag danach bezeichnete er die Unmutsbekundungen als „völlig legitim“. Die Leute wollten einfach wissen, „was Sache ist“.
Pfiffe gegen den eigenen Trainer, die anhaltende Ungewissheit um Babbels berufliche Zukunft, dazu die aktuell unbefriedigende sportliche Situation mit inzwischen fünf Spielen ohne Sieg: Hertha nähert sich mehr und mehr einem kritischen Punkt, an dem die Stimmung umzuschlagen droht. Man hat das Gefühl, dass sich bei den Berlinern gerade etwas in die falsche Richtung entwickelt. „Das Gefühl habe ich schon länger“, sagt Babbel – und lacht ein wenig gequält.
Immerhin: Er lacht noch, denn im Zentrum dieser Entwicklung steht vor allem Babbel selbst – ob als Auslöser oder Leidtragender, darüber lässt sich streiten. Den Vorwurf, den ganzen Wirbel mit seiner Hinhaltetaktik in Sachen Vertragsverlängerung erst ausgelöst zu haben, hat Babbel gestern mit der etwas verschwurbelten Aussage gekontert: „Man hat sich diesbezüglich ganz klar geäußert.“ Man meint in diesem Fall: der Verein und auch er selbst. Babbel hat in der Tat nach dem Heimspiel gegen Mönchengladbach und vor der Länderspielpause gesagt: „Ich habe mir keinen Zeitpunkt gesetzt. Dazu ist die Sache zu wichtig.“
(...)
Von Besinnlichkeit ist bei Hertha in diesen Tagen wenig zu spüren. Der Trubel um den Trainer hat auch deshalb derartige Dimensionen angenommen, weil die sportliche Situation immer weniger beruhigend wirkt. „Das Pendel schlägt gerade ein bisschen gegen uns aus“, sagte Preetz nach der Niederlage gegen Schalke. „Es ist bitter. Trotzdem darfst du nicht verzweifelt sein.“ Für einen Aufsteiger ist die Situation mit 19 Punkten aus 16 Spielen immer noch mehr als anständig, und in akuter Abstiegsgefahr hat sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt der Saison befunden. „Wir sind ordentlich und solide unterwegs“, findet Preetz. „Auch nach diesem Spiel.“ Aber Rechtsverteidiger Christian Lell gab zu bedenken, dass die Mannschaft „in den letzten Wochen viele Punkte liegen gelassen“ habe.
(...)
11.12.2011 - 08:39 Uhr
Quelle: www.berliner-kurier.de
Alles noch viel schlimmer
Babbel: Schalke statt Bayern?
(...)
Denn es gibt eine Reihe von Beobachtungen rund um das Schalke-Spiel, die den Schluss nahelegen, Babbels Reise führt ausgerechnet zu Königsblau.
Indiz 1: Markus Babbel war die schlechte Laune im Olympiastadion anzusehen. Hertha-Fans berichten, der Trainer sei bereits gut eine Stunde nach Abpfiff mit dem Auto aus der Tiefgarage gefahren. In der Players-Lounge wurde der Trainer nach dem Spiel gar nicht gesehen. Kurz: Er benahm sich wie einer, der geistig schon Abschied genommen hat von seinem Job.
Indiz 2: Später in der Nacht war Babbels Laune offensichtlich viel besser. KURIER-Informanten wollen den Hertha-Trainer im Nobelhotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz gesehen haben. Mit seinem Freund und Schalke-Manager Horst Heldt stieß Babbel auf Heldts 42. Geburtstag an.
Fakt ist: Die beiden sind wirklich dicke. Als Schalke-Coach Ralf Rangnick wegen Burnout seinen Job aufgab, fragte Heldt schon bei Babbel an – bekam aber eine Absage.
Fakt ist auch: Der Vertrag von Huub Stevens bei S04 läuft noch bis 2013, vorausgesetzt, das internationale Geschäft wird erreicht. Aber Verträge sind im Fußball bekanntlich keine allzu großen Hürden.
Indiz 3: Jetzt wird es wirklich deftig. Beim Spiel gab es einen Schalker Spieler der sich bei einem befreundeten Herthaner mehrmals und detailliert nach Babbel, dessen Vorlieben beim Training und dessen Umgangsart mit Spielern erkundigte. Auf die Frage des Herthaners, warum er das wissen wolle, antwortete der Schalker: „Ich will einfach nur vorbereitet sein.“
Indiz 4: Wenn Babbels Reise Richtung Bayern München oder in die englische Premier League ginge, könnte er es offen sagen. Natürlich wären viele Herthaner sauer über den schnellen Abgang, aber jeder würde den 39-Jährigen auch ein bisschen verstehen. Vereinsliebe, Perspektiven, Finanzen – alles klar. Danke, Markus, und mach’s gut.
(...)
Kurier investigativ....
Babbel: Schalke statt Bayern?
(...)
Denn es gibt eine Reihe von Beobachtungen rund um das Schalke-Spiel, die den Schluss nahelegen, Babbels Reise führt ausgerechnet zu Königsblau.
Indiz 1: Markus Babbel war die schlechte Laune im Olympiastadion anzusehen. Hertha-Fans berichten, der Trainer sei bereits gut eine Stunde nach Abpfiff mit dem Auto aus der Tiefgarage gefahren. In der Players-Lounge wurde der Trainer nach dem Spiel gar nicht gesehen. Kurz: Er benahm sich wie einer, der geistig schon Abschied genommen hat von seinem Job.
Indiz 2: Später in der Nacht war Babbels Laune offensichtlich viel besser. KURIER-Informanten wollen den Hertha-Trainer im Nobelhotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz gesehen haben. Mit seinem Freund und Schalke-Manager Horst Heldt stieß Babbel auf Heldts 42. Geburtstag an.
Fakt ist: Die beiden sind wirklich dicke. Als Schalke-Coach Ralf Rangnick wegen Burnout seinen Job aufgab, fragte Heldt schon bei Babbel an – bekam aber eine Absage.
Fakt ist auch: Der Vertrag von Huub Stevens bei S04 läuft noch bis 2013, vorausgesetzt, das internationale Geschäft wird erreicht. Aber Verträge sind im Fußball bekanntlich keine allzu großen Hürden.
Indiz 3: Jetzt wird es wirklich deftig. Beim Spiel gab es einen Schalker Spieler der sich bei einem befreundeten Herthaner mehrmals und detailliert nach Babbel, dessen Vorlieben beim Training und dessen Umgangsart mit Spielern erkundigte. Auf die Frage des Herthaners, warum er das wissen wolle, antwortete der Schalker: „Ich will einfach nur vorbereitet sein.“
Indiz 4: Wenn Babbels Reise Richtung Bayern München oder in die englische Premier League ginge, könnte er es offen sagen. Natürlich wären viele Herthaner sauer über den schnellen Abgang, aber jeder würde den 39-Jährigen auch ein bisschen verstehen. Vereinsliebe, Perspektiven, Finanzen – alles klar. Danke, Markus, und mach’s gut.
(...)
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