Marko Pantelic
26.03.2006 - 12:17 Uhr
03.04.2007 - 22:39 Uhr
Zitat von EL_MESSIAS:
echt mies jetzt pante schuld an der misere zu geben und das noch öffentlich! ganz mieser stil
wenn er nicht so eine überragende hinrunde gespielt hätte dann wären wir jetzt längst schon auf einem abstiegsplatz ! man sollte ihn nicht niedermachen sondern aufbauen und motivieren... aber das kennt man ja mittlerweil e seit jahren so - es gibt immer einen sündenbock hauptsache götz und hoeneß sind fein raus ... so kann man es sich leicht machen ...
vorher war es marcello jetzt ist es pante - und was ist mit unserer abwehr ? die die ganze saison über mies spielt ? die meisten tore nach ecken ? das alles ist ok ? wer macht momentan ein großes spiel ? wer opfert sich richtig auf ? und ich bleibe dabei es war auch ein fehler marcello abzugeben und auf seiner position keinen neuen zu holen das sieht man doch jetzt!
pante tut mir echt leid - was mit ihm jetzt gemacht wird ist das letzte
wie wahr...
abwehrfehler, torwartböcke, eckenwirrwar, abstimmungsprobleme, kobinationsarmut...
unser pante darf nicht für alles den kopf hinhalten müssen, und erst recht nicht öffentlich!
um es mal etwas zu überspitzen: gegen hannover hätte pantelic auch 4 tore (aus dem nichts) machen könne, wäre damit zurzeit torschützenkönig, und hertha hätte dennoch 4:5 verloren und stünde auch ohne pantelic-krise da, wo sie jetzt stehen.
echt mies jetzt pante schuld an der misere zu geben und das noch öffentlich! ganz mieser stil
wenn er nicht so eine überragende hinrunde gespielt hätte dann wären wir jetzt längst schon auf einem abstiegsplatz ! man sollte ihn nicht niedermachen sondern aufbauen und motivieren... aber das kennt man ja mittlerweil e seit jahren so - es gibt immer einen sündenbock hauptsache götz und hoeneß sind fein raus ... so kann man es sich leicht machen ...
vorher war es marcello jetzt ist es pante - und was ist mit unserer abwehr ? die die ganze saison über mies spielt ? die meisten tore nach ecken ? das alles ist ok ? wer macht momentan ein großes spiel ? wer opfert sich richtig auf ? und ich bleibe dabei es war auch ein fehler marcello abzugeben und auf seiner position keinen neuen zu holen das sieht man doch jetzt!
pante tut mir echt leid - was mit ihm jetzt gemacht wird ist das letzte
wie wahr...
abwehrfehler, torwartböcke, eckenwirrwar, abstimmungsprobleme, kobinationsarmut...
unser pante darf nicht für alles den kopf hinhalten müssen, und erst recht nicht öffentlich!
um es mal etwas zu überspitzen: gegen hannover hätte pantelic auch 4 tore (aus dem nichts) machen könne, wäre damit zurzeit torschützenkönig, und hertha hätte dennoch 4:5 verloren und stünde auch ohne pantelic-krise da, wo sie jetzt stehen.
04.04.2007 - 04:20 Uhr
Einfach nur traurig! Also ich bin mir zu 100% sicher dass kein Spieler in dieser Mannschaft mehr Bock auf Hoeness oder Götz hat! Die würden das Felix stürmen wenn die beiden weg vom Fenster sind. Normalerweise wird oft auch auf den Spielern rumgehackt in solch einer Situation wie in der wie stecken (Also von Fanseite aus), aber ich bin der Meinung die Krankheit entsteht im Kopf! Da soll sich jetzt auch keiner wundern wenn Bastürk geht.. da kann man kein Bock drauf haben.
Vorallem gerade Pantelic, der nicht nur die meisten Tore geschossen hat, sondern auch immer wieder geackert wie ein Hafenkuli. Wann sind die beiden endlich weg?
Vorallem gerade Pantelic, der nicht nur die meisten Tore geschossen hat, sondern auch immer wieder geackert wie ein Hafenkuli. Wann sind die beiden endlich weg?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von marcello84 am 04.04.2007 um 04:23 Uhr bearbeitet
04.04.2007 - 04:39 Uhr
Oh MAnn..was kommt da auf uns zu? Ich seh da ganz große Probleme kommen..
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/04/04/hertha-bruch-mit-pantelic/hertha-bruch-mit-pantelic.html
In der Hinrunde bejubelte Dieter Hoeneß seinen Stürmer Marko Pantelic als Führungsspieler. Jetzt ist die Beziehung zwischen Manager und Pantelic völlig zerstört. Bei Hoeneß regieren Enttäuschung, Verzweiflung – und WUT!
Die Abrechnung mit Pantelic. Hoeneß prügelt gnadenlos auf den Stürmer ein: „Wenn ich von Marko höre, dass er keine Tore schießt, weil er keine Bälle bekommt, kann ich nur sagen: Lieber Marko – da bis du falsch gewickelt. Er macht keine Tore, weil er nicht arbeitet. Weil er durch Gestikulieren zu viel abgelenkt ist. Und weil er sich zu viel mit persönlichen Dingen beschäftigt ist.“
Rumms! Hoeneß brutal wie nie zuvor.
B.Z. kennt die Gründe!
Pantelic zu verwöhnt? Er fährt einen dicken Mercedes 500, trägt am liebsten Klamotten von D&G
Diva-Verhalten:
Trotz Vorwarnungen holt Hoeneß Wandervogel Pantelic nach Berlin. Der Manager gibt ihm eine Chance, Pantelic wird zum Superstar der Hinrunde. Jetzt ist Hoeneß enttäuscht. Die Vorwürfe: Der Stürmer ist nicht kritikfähig, arbeitet nicht mehr für die Mannschaft, spielt die launische Diva.
Hoeneß: „Wenn Beobachter berichten, dass er sich im Nationalteam mehr engagiert als bei uns, können wir das nicht dulden. Er hat in der Hinrunde viel geleistet. Aber man kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Das hat Marko offensichtlich nicht verstanden.“
Trainer Falko Götz: „Wir haben viel mit Marko gesprochen. Aber er sieht die Dinge anders. Wenn er uns jedoch nicht versteht, muss er mit Konsequenzen rechnen.“ Gestern meldete sich Pantelic nach der Vormittags-Einheit mit Magen-Darm-Problemen krank. Zuvor hatte er das komplette Training absolviert.
Geld-Zoff: Nach der Super-Hinrunde ist Pantelic der Star von Berlin. Laut Vertrag kann er mit Prämien bis zu 1,2 Millionen Euro verdienen. Spieler wie Arne Friedrich (2,5 Mio.), Joe Simunic (2,5 Mio.) und Yildiray Bastürk (2 Mio.) liegen aber deutlich über ihm. Unfair? Pantelic soll schon vor Wochen um eine Gehaltserhöhung gebeten haben. Doch Hoeneß lehnte ab. Der Manager gestern: „Unser Grundsatz ist, dass ein Vertrag Stabilität hat.“
Gestern trainierte er nur vormittags (o. r. gegen Dardai), für die 2. Einheit meldete er sich krank ab.
Transfer-Wirbel: Im November kommt raus, dass Top-Klubs wie Inter Mailand und Liverpool Interesse am Serben haben – und Pantelic ist offenbar nicht abgeneigt. Vor allem Inter Mailand wird heiß gehandelt. Dejan Stankovic soll Pantelic zu einem Wechsel geraten haben.
Stankovic ist Patenonkel von Pantes Tochter Ingrid, gilt als einer der engsten Vertrauten. Hoeneß: „Es gibt Dinge, die man auf dem Markt hört und die für uns ein Gesamtbild ergeben. Dabei hat er doch im Sommer einen Vertrag bis 2009 unterschrieben.“
Zoff um Marko Pantelic! Der Serbe wehrt sich gegen die Kritik: „Ich gebe meinen Namen nicht mehr für die Verantwortung her. Ich kann niemand sein, der allein an allem Schuld ist. Dadurch lösen sich die Probleme nicht.“
Wie geht es jetzt weiter?
Intern wird sogar schon über einen Millionen-Verkauf von Pantelic nachgedacht. B.Z. erfuhr: Berater Ranko Stojic war am Montag bereits bei Hoeneß…
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/04/04/hertha-bruch-mit-pantelic/hertha-bruch-mit-pantelic.html
In der Hinrunde bejubelte Dieter Hoeneß seinen Stürmer Marko Pantelic als Führungsspieler. Jetzt ist die Beziehung zwischen Manager und Pantelic völlig zerstört. Bei Hoeneß regieren Enttäuschung, Verzweiflung – und WUT!
Die Abrechnung mit Pantelic. Hoeneß prügelt gnadenlos auf den Stürmer ein: „Wenn ich von Marko höre, dass er keine Tore schießt, weil er keine Bälle bekommt, kann ich nur sagen: Lieber Marko – da bis du falsch gewickelt. Er macht keine Tore, weil er nicht arbeitet. Weil er durch Gestikulieren zu viel abgelenkt ist. Und weil er sich zu viel mit persönlichen Dingen beschäftigt ist.“
Rumms! Hoeneß brutal wie nie zuvor.
B.Z. kennt die Gründe!
Pantelic zu verwöhnt? Er fährt einen dicken Mercedes 500, trägt am liebsten Klamotten von D&G
Diva-Verhalten:
Trotz Vorwarnungen holt Hoeneß Wandervogel Pantelic nach Berlin. Der Manager gibt ihm eine Chance, Pantelic wird zum Superstar der Hinrunde. Jetzt ist Hoeneß enttäuscht. Die Vorwürfe: Der Stürmer ist nicht kritikfähig, arbeitet nicht mehr für die Mannschaft, spielt die launische Diva.
Hoeneß: „Wenn Beobachter berichten, dass er sich im Nationalteam mehr engagiert als bei uns, können wir das nicht dulden. Er hat in der Hinrunde viel geleistet. Aber man kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Das hat Marko offensichtlich nicht verstanden.“
Trainer Falko Götz: „Wir haben viel mit Marko gesprochen. Aber er sieht die Dinge anders. Wenn er uns jedoch nicht versteht, muss er mit Konsequenzen rechnen.“ Gestern meldete sich Pantelic nach der Vormittags-Einheit mit Magen-Darm-Problemen krank. Zuvor hatte er das komplette Training absolviert.
Geld-Zoff: Nach der Super-Hinrunde ist Pantelic der Star von Berlin. Laut Vertrag kann er mit Prämien bis zu 1,2 Millionen Euro verdienen. Spieler wie Arne Friedrich (2,5 Mio.), Joe Simunic (2,5 Mio.) und Yildiray Bastürk (2 Mio.) liegen aber deutlich über ihm. Unfair? Pantelic soll schon vor Wochen um eine Gehaltserhöhung gebeten haben. Doch Hoeneß lehnte ab. Der Manager gestern: „Unser Grundsatz ist, dass ein Vertrag Stabilität hat.“
Gestern trainierte er nur vormittags (o. r. gegen Dardai), für die 2. Einheit meldete er sich krank ab.
Transfer-Wirbel: Im November kommt raus, dass Top-Klubs wie Inter Mailand und Liverpool Interesse am Serben haben – und Pantelic ist offenbar nicht abgeneigt. Vor allem Inter Mailand wird heiß gehandelt. Dejan Stankovic soll Pantelic zu einem Wechsel geraten haben.
Stankovic ist Patenonkel von Pantes Tochter Ingrid, gilt als einer der engsten Vertrauten. Hoeneß: „Es gibt Dinge, die man auf dem Markt hört und die für uns ein Gesamtbild ergeben. Dabei hat er doch im Sommer einen Vertrag bis 2009 unterschrieben.“
Zoff um Marko Pantelic! Der Serbe wehrt sich gegen die Kritik: „Ich gebe meinen Namen nicht mehr für die Verantwortung her. Ich kann niemand sein, der allein an allem Schuld ist. Dadurch lösen sich die Probleme nicht.“
Wie geht es jetzt weiter?
Intern wird sogar schon über einen Millionen-Verkauf von Pantelic nachgedacht. B.Z. erfuhr: Berater Ranko Stojic war am Montag bereits bei Hoeneß…
04.04.2007 - 08:45 Uhr
Herr Hoeneß bevor Sie Herrn Pantelic wegschicken, nehmen sie selber den hut und verlassen die hertha. Wenn ihnen die hertha soo wichtig ist wie sie immer sagen dann verp..... sie sich endlich ! ! ! !
Das reicht echt langsam. Nun is endlich mal gut.
Der zeigt doch immer mehr seine inkompetenz !
Das reicht echt langsam. Nun is endlich mal gut.
Der zeigt doch immer mehr seine inkompetenz !
04.04.2007 - 09:14 Uhr
Hoeneß opfert Pantelic, um Trainer Götz zu schützen
Nach heftiger Kritik von Hertha BSC meldet sich der Torjäger krank ab
Von Uwe Bremer und Dirk Banse
Haben sich nicht mehr viel zu sagen: Torjäger Marko Pantelic und Trainer Falko Götz
Foto: dpa
Falko Götz, oben auf dem Podium, vermittelte nicht den Eindruck, als fühle er sich wohl. Der Trainer von Hertha BSC schaute auf einen imaginären Punkt an seinem Mikrofon. Neben ihm sprach Dieter Hoeneß. Der Manager von Hertha BSC kämpfte noch einmal für seinen leitenden Angestellten. Mit heftigen Vorwürfen nahm sich Hoeneß die Spieler, allen voran Marko Pantelic (28), zur Brust. Nach Platz fünf in der Hinserie laufe der Trend mittlerweile "in eine katastrophal falsche Richtung". Hertha, schlechteste Mannschaft der Rückrunde (zwei Siege, ein Remis, sieben Niederlagen), befindet sich im freien Fall. Hoeneß machte den Absturz, ausgerechnet, am Torjäger des Teams fest. "Wenn ich von Marko höre, er bekomme zu wenig Bälle, sage ich: Marko arbeitet zu wenig und beschäftigt sich zuviel mit anderen Dingen."
Von zu viel Eitelkeit war die Rede, von zu viel Egoismus. "Marko hat in der Hinrunde deutlich gemacht, dass der Erfolg wesentlich auf seine Tore zurückgehe. Dann muss er sich nicht wundern, dass die Kritik, wenn er nicht mehr trifft, auch wesentlich auf ihn geht."
Hoeneß lobte die vorbildliche Berufsauffassung von Profiboxer Henry Maske. Und warf Pantelic, der zur Winterpause die Torjägerliste mit zehn Treffer angeführt hatte, Selbstüberschätzung vor: "Offensichtlich kann der eine oder andere mit einem Mini-Erfolg nicht umgehen." Für die Identifikation mit dem Verein "reicht es nicht, hin und wieder das Emblem auf dem Trikot zu küssen." Götz saß daneben und presste die Lippen aufeinander. Als er an der Reihe war, sagte er: "Ich stehe absolut hinter diesen Aussagen."
Der Auftritt von Hoeneß kam langjährigen Beobachtern vertraut vor. Öffentliche Kritik ist eigentlich ein Tabu, erst recht in dieser Form. Das letzte Mal, als der Manager das gleiche Instrument verwendet hatte, liegt etwas zurück. Im Herbst 2001 gab Hoeneß nach einem 0:4 beim HSV Abwehrchef Dick van Burik öffentlich zum Abschuss frei. Ziel war, den damals angeschlagenen Trainer Jürgen Röber aus der Schusslinie zu bekommen.
So ist der Auftritt des Managers auch diesmal zu verstehen. Für Götz wiederholt sich wie in der Vorsaison eine anhaltende Phase des Misserfolges.
Doch ungewollt enthüllen die Verantwortlichen eines der aktuellen Probleme. "Es gab viele Gespräche, in aller Freundschaft mit Marko. Mit dem Trainer, mit seinem Berater, mit mir", erzählt Hoeneß, "aber Marko hat allen Ratschläge in den Wind geschlagen." Götz: "Marko sieht viele Dinge anders." Was nichts anderes beschreibt, als den Sachverhalt, dass der Trainer Pantelic nicht mehr erreicht.
Götz hat nicht nur mit dem wichtigsten Stürmer Kommunikationsprobleme. So kursiert derzeit eine von mehreren Seiten bestätigte Anekdote: Demnach hielt der Trainer eine Ansprache an die Mannschaft. Die meisten hörten zu, nur einer tippte eine SMS auf dem Mobiltelefon: Josip Simunic. Wutentbrannt wollte Götz den Kroaten für das nächste Spiel aus dem Kader streichen. Doch Manager Hoeneß, der Simunic im vergangenen Sommer mit einem Zwölf-Millionen-Euro schweren Vertrag bis 2011 ausgestattet hat, setzte durch, dass der Verteidiger in der Elf blieb.
Die Angelegenheit Pantelic nimmt nun den Verlauf, den man erwarten konnte. Nach einem Gespräch mit Hoeneß am Nachmittag erklärte sich Pantelic am Abend gegenüber der Berliner Morgenpost für spielunfähig. "Heute kann ich nicht trainieren." Die Krankheit sei kompliziert, es gehe um Blutwerte. Man möge den Mannschaftsarzt fragen. Dr. Gert Schleicher, der seinen im Urlaub befindlichen Bruder Uli vertritt, war überrascht: "Ich weiß von nichts."
Ob mit oder ohne Pantelic: Es stehen nur noch sieben Partien aus, Samstag geht es gegen Bielfeld. Und trotz des Einsatzes von Hoeneß: Götz braucht gegen die Arminen drei Punkte, will er seinen Trainer-Job behalten.
Aus der Berliner Morgenpost vom 4. April 2007
Nach heftiger Kritik von Hertha BSC meldet sich der Torjäger krank ab
Von Uwe Bremer und Dirk Banse
Haben sich nicht mehr viel zu sagen: Torjäger Marko Pantelic und Trainer Falko Götz
Foto: dpa
Falko Götz, oben auf dem Podium, vermittelte nicht den Eindruck, als fühle er sich wohl. Der Trainer von Hertha BSC schaute auf einen imaginären Punkt an seinem Mikrofon. Neben ihm sprach Dieter Hoeneß. Der Manager von Hertha BSC kämpfte noch einmal für seinen leitenden Angestellten. Mit heftigen Vorwürfen nahm sich Hoeneß die Spieler, allen voran Marko Pantelic (28), zur Brust. Nach Platz fünf in der Hinserie laufe der Trend mittlerweile "in eine katastrophal falsche Richtung". Hertha, schlechteste Mannschaft der Rückrunde (zwei Siege, ein Remis, sieben Niederlagen), befindet sich im freien Fall. Hoeneß machte den Absturz, ausgerechnet, am Torjäger des Teams fest. "Wenn ich von Marko höre, er bekomme zu wenig Bälle, sage ich: Marko arbeitet zu wenig und beschäftigt sich zuviel mit anderen Dingen."
Von zu viel Eitelkeit war die Rede, von zu viel Egoismus. "Marko hat in der Hinrunde deutlich gemacht, dass der Erfolg wesentlich auf seine Tore zurückgehe. Dann muss er sich nicht wundern, dass die Kritik, wenn er nicht mehr trifft, auch wesentlich auf ihn geht."
Hoeneß lobte die vorbildliche Berufsauffassung von Profiboxer Henry Maske. Und warf Pantelic, der zur Winterpause die Torjägerliste mit zehn Treffer angeführt hatte, Selbstüberschätzung vor: "Offensichtlich kann der eine oder andere mit einem Mini-Erfolg nicht umgehen." Für die Identifikation mit dem Verein "reicht es nicht, hin und wieder das Emblem auf dem Trikot zu küssen." Götz saß daneben und presste die Lippen aufeinander. Als er an der Reihe war, sagte er: "Ich stehe absolut hinter diesen Aussagen."
Der Auftritt von Hoeneß kam langjährigen Beobachtern vertraut vor. Öffentliche Kritik ist eigentlich ein Tabu, erst recht in dieser Form. Das letzte Mal, als der Manager das gleiche Instrument verwendet hatte, liegt etwas zurück. Im Herbst 2001 gab Hoeneß nach einem 0:4 beim HSV Abwehrchef Dick van Burik öffentlich zum Abschuss frei. Ziel war, den damals angeschlagenen Trainer Jürgen Röber aus der Schusslinie zu bekommen.
So ist der Auftritt des Managers auch diesmal zu verstehen. Für Götz wiederholt sich wie in der Vorsaison eine anhaltende Phase des Misserfolges.
Doch ungewollt enthüllen die Verantwortlichen eines der aktuellen Probleme. "Es gab viele Gespräche, in aller Freundschaft mit Marko. Mit dem Trainer, mit seinem Berater, mit mir", erzählt Hoeneß, "aber Marko hat allen Ratschläge in den Wind geschlagen." Götz: "Marko sieht viele Dinge anders." Was nichts anderes beschreibt, als den Sachverhalt, dass der Trainer Pantelic nicht mehr erreicht.
Götz hat nicht nur mit dem wichtigsten Stürmer Kommunikationsprobleme. So kursiert derzeit eine von mehreren Seiten bestätigte Anekdote: Demnach hielt der Trainer eine Ansprache an die Mannschaft. Die meisten hörten zu, nur einer tippte eine SMS auf dem Mobiltelefon: Josip Simunic. Wutentbrannt wollte Götz den Kroaten für das nächste Spiel aus dem Kader streichen. Doch Manager Hoeneß, der Simunic im vergangenen Sommer mit einem Zwölf-Millionen-Euro schweren Vertrag bis 2011 ausgestattet hat, setzte durch, dass der Verteidiger in der Elf blieb.
Die Angelegenheit Pantelic nimmt nun den Verlauf, den man erwarten konnte. Nach einem Gespräch mit Hoeneß am Nachmittag erklärte sich Pantelic am Abend gegenüber der Berliner Morgenpost für spielunfähig. "Heute kann ich nicht trainieren." Die Krankheit sei kompliziert, es gehe um Blutwerte. Man möge den Mannschaftsarzt fragen. Dr. Gert Schleicher, der seinen im Urlaub befindlichen Bruder Uli vertritt, war überrascht: "Ich weiß von nichts."
Ob mit oder ohne Pantelic: Es stehen nur noch sieben Partien aus, Samstag geht es gegen Bielfeld. Und trotz des Einsatzes von Hoeneß: Götz braucht gegen die Arminen drei Punkte, will er seinen Trainer-Job behalten.
Aus der Berliner Morgenpost vom 4. April 2007
04.04.2007 - 09:35 Uhr
Das ist echt das letzte was bei Hertha gerade abgeht! Was bilden sich die Herren Hoeneß und Götz eigentlich ein?
Öffentlich einen Spieler in die Kritik zu stellen, nur um sich selber aus der Schusslinie zu nehmen!
Dazu noch über einen wohlmöglichen Verkauf des Toptorjägers nachzudenken, weil er ihnen nicht passt?
Pfui was sind das für Leute! Wann fliegen die endlich raus?
Öffentlich einen Spieler in die Kritik zu stellen, nur um sich selber aus der Schusslinie zu nehmen!
Dazu noch über einen wohlmöglichen Verkauf des Toptorjägers nachzudenken, weil er ihnen nicht passt?
Pfui was sind das für Leute! Wann fliegen die endlich raus?
04.04.2007 - 09:44 Uhr
Die fliegen erst raus wenn wirklich NIEMAND mehr ins stadion geht.
Oder halt 2-3 heimspiele nur noch 10.000 da sind.
Also lasst uns nen Boykott starten ;)
Aber das ist unterste schublade jetz pante als opfer den medien zum fras vorzuwerfen nur um ihre eigene inkompetenz zu vertuschen
Oder halt 2-3 heimspiele nur noch 10.000 da sind.
Also lasst uns nen Boykott starten ;)
Aber das ist unterste schublade jetz pante als opfer den medien zum fras vorzuwerfen nur um ihre eigene inkompetenz zu vertuschen
04.04.2007 - 09:56 Uhr
Nein. Über Herrn Hoeneß steht NIEMAND, da alle, die dort stehen müssten, Kumpels von ihm sind und sich keiner traut, was zu sagen.
04.04.2007 - 10:42 Uhr
Angriff auf den Angreifer
Herthas Manager Hoeneß kritisiert Marko Pantelic
Berlin - Marko Pantelic hatte gestern Nachmittag nach eigenen Angaben erhöhte Temperatur, trainieren konnte er deshalb nicht. „Ich weiß auch nicht, wann ich wieder ins Training einsteigen kann“, sagte der Stürmer von Hertha BSC nach der ersten Trainingseinheit am Vormittag – und nach einer Pressekonferenz, in der Dieter Hoeneß ihn hart kritisiert hatte. „Ich weiß, dass er sich zu viel mit anderen Dingen beschäftigt“, sagte der Manager des Berliner Fußball-Bundesligisten. „Das ist nie gut für einen Stürmer.“ Hoeneß deutete unter anderem an, dass sich der mit elf Treffern erfolgreichste Torschütze der Berliner gedanklich mit einem Vereinswechsel beschäftigt und deshalb abgelenkt sei. Pantelic steht bei Hertha noch bis 2009 unter Vertrag. „Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass dieser Vertrag im Erfolg, aber auch im Misserfolg gültig ist“, sagte der Manager.
Dieter Hoeneß wirkte gefasst beim Angriff auf seinen Angreifer. Das Manöver hatte er sorgfältig vorbereitet, nach sieben Spielen in Folge ohne Sieg steckt Hertha in der Krise. „Das ist nichts, was man nach außen hin häufig machen kann“, sagte Hoeneß. Trainer Falko Götz saß gestern Vormittag direkt neben seinem Vorgesetzten auf dem Podium, er sagte nur wenige Sätze, zum Beispiel diesen: „Das ist eine klare Ansage, hinter der ich absolut stehe.“ Durch die harsche Kritik an Pantelic wird der Trainer für ein paar Tage aus den Schlagzeilen verschwinden, das ist offensichtlich gewollt. Nach einer Niederlage am Samstag gegen Bielefeld aber würde sich das wohl ändern – und Götz würde wieder in den Fokus rücken.
Zum ThemaFotostrecke: Herthas Kader 06/07
Fotostrecke: Die Bundesliga-Saison 2006/07
Rückblick: Herthas Saison 05/06
Archiv: Alle Hertha-Artikel im Tagesspiegel
Online Spezial: Fußball-BundesligaOb Pantelic gegen Bielefeld zum Einsatz kommt, ließen Hoeneß und Götz offen. „Ich werde mir im Training anschauen, wer die Spieler sind, die absolut gewinnen wollen“, sagte Götz. Pantelic hatte bereits am Sonntag mit ironischem Unterton gesagt, dass „ich mich auch auf die Tribüne setzen kann. Kein Problem. Der Trainer ist ein alter Fuchs“. Gestern Nachmittag sagte Pantelic, dass er von der Kritik an seiner Person gehört habe, dazu aber nichts sagen werde. Ursprünglich war für den Nachmittag laut Pantelic ein Gespräch mit dem Manager in Herthas Geschäftsstelle anberaumt, aber Pantelic wollte wegen seiner Erkrankung absagen und am Telefon mit Hoeneß sprechen.
Neben Pantelic kritisierte Dieter Hoeneß auch die Einstellung anderer Profis, ohne sie namentlich zu nennen. Nach der Niederlage gegen Energie Cottbus vor zwei Wochen hätten Spieler „bis in die Puppen gefeiert“. Manager Hoeneß wählte schließlich einen ungewöhnlichen Vergleich. Der Boxer Henry Maske imponiere ihm, weil eine Niederlage zehn Jahre lang an ihm gezerrt habe. „Ich glaube nicht, dass Maske nach einer Niederlage eine Nacht lang feiert“, sagte Dieter Hoeneß. Ingo Schmidt-Tychsen
www.tagesspiegel.de
Herthas Manager Hoeneß kritisiert Marko Pantelic
Berlin - Marko Pantelic hatte gestern Nachmittag nach eigenen Angaben erhöhte Temperatur, trainieren konnte er deshalb nicht. „Ich weiß auch nicht, wann ich wieder ins Training einsteigen kann“, sagte der Stürmer von Hertha BSC nach der ersten Trainingseinheit am Vormittag – und nach einer Pressekonferenz, in der Dieter Hoeneß ihn hart kritisiert hatte. „Ich weiß, dass er sich zu viel mit anderen Dingen beschäftigt“, sagte der Manager des Berliner Fußball-Bundesligisten. „Das ist nie gut für einen Stürmer.“ Hoeneß deutete unter anderem an, dass sich der mit elf Treffern erfolgreichste Torschütze der Berliner gedanklich mit einem Vereinswechsel beschäftigt und deshalb abgelenkt sei. Pantelic steht bei Hertha noch bis 2009 unter Vertrag. „Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass dieser Vertrag im Erfolg, aber auch im Misserfolg gültig ist“, sagte der Manager.
Dieter Hoeneß wirkte gefasst beim Angriff auf seinen Angreifer. Das Manöver hatte er sorgfältig vorbereitet, nach sieben Spielen in Folge ohne Sieg steckt Hertha in der Krise. „Das ist nichts, was man nach außen hin häufig machen kann“, sagte Hoeneß. Trainer Falko Götz saß gestern Vormittag direkt neben seinem Vorgesetzten auf dem Podium, er sagte nur wenige Sätze, zum Beispiel diesen: „Das ist eine klare Ansage, hinter der ich absolut stehe.“ Durch die harsche Kritik an Pantelic wird der Trainer für ein paar Tage aus den Schlagzeilen verschwinden, das ist offensichtlich gewollt. Nach einer Niederlage am Samstag gegen Bielefeld aber würde sich das wohl ändern – und Götz würde wieder in den Fokus rücken.
Zum ThemaFotostrecke: Herthas Kader 06/07
Fotostrecke: Die Bundesliga-Saison 2006/07
Rückblick: Herthas Saison 05/06
Archiv: Alle Hertha-Artikel im Tagesspiegel
Online Spezial: Fußball-BundesligaOb Pantelic gegen Bielefeld zum Einsatz kommt, ließen Hoeneß und Götz offen. „Ich werde mir im Training anschauen, wer die Spieler sind, die absolut gewinnen wollen“, sagte Götz. Pantelic hatte bereits am Sonntag mit ironischem Unterton gesagt, dass „ich mich auch auf die Tribüne setzen kann. Kein Problem. Der Trainer ist ein alter Fuchs“. Gestern Nachmittag sagte Pantelic, dass er von der Kritik an seiner Person gehört habe, dazu aber nichts sagen werde. Ursprünglich war für den Nachmittag laut Pantelic ein Gespräch mit dem Manager in Herthas Geschäftsstelle anberaumt, aber Pantelic wollte wegen seiner Erkrankung absagen und am Telefon mit Hoeneß sprechen.
Neben Pantelic kritisierte Dieter Hoeneß auch die Einstellung anderer Profis, ohne sie namentlich zu nennen. Nach der Niederlage gegen Energie Cottbus vor zwei Wochen hätten Spieler „bis in die Puppen gefeiert“. Manager Hoeneß wählte schließlich einen ungewöhnlichen Vergleich. Der Boxer Henry Maske imponiere ihm, weil eine Niederlage zehn Jahre lang an ihm gezerrt habe. „Ich glaube nicht, dass Maske nach einer Niederlage eine Nacht lang feiert“, sagte Dieter Hoeneß. Ingo Schmidt-Tychsen
www.tagesspiegel.de
04.04.2007 - 10:55 Uhr
Zitat
„Ich glaube nicht, dass Maske nach einer Niederlage eine Nacht lang feiert“, sagte Dieter Hoeneß.
Ich glaube auch nicht das irgendein Boxer nach einem Boxkampf ( und dann noch bei ner niederlage ) im stande ist ne nacht lang party zu machen ;)
„Ich glaube nicht, dass Maske nach einer Niederlage eine Nacht lang feiert“, sagte Dieter Hoeneß.
Ich glaube auch nicht das irgendein Boxer nach einem Boxkampf ( und dann noch bei ner niederlage ) im stande ist ne nacht lang party zu machen ;)
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