| Geburtsdatum | 01.01.1996 |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Nat. |
Syrien |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 19 | 2 | 3 | ||
![]() | Bundesliga | 15 | 2 | 3 | |
![]() | UEFA Champions League | 4 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | - | - | - | |
Mahmoud Dahoud [8]
30.03.2017 - 12:42 Uhr
18.04.2023 - 09:35 Uhr
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Ich finde es gefährlich oder nicht nachweisbar dass es Mo besser gelaufen wäre. Wir kennen zu dem die Trainingseindrücke nicht, wer weiß welchen Eindruck da welche Spieler machen. Es ist auch vollkommen egal was vor seiner Verletzung war und er war nicht auf den Sprung zurück ins Nationalteam, der war im Nationalteam Zwei, ein Team wo damals Spieler eingeladen worden waren, ohne richtigen Stamm. Der Mythos der war am Nationalteam dran ist eben nur ein Mythos.
Im Nachhinein kann man vieles rein interpretieren, letztendlich wurde falsch gewechselt, jetzt aber zu sagen dass Mo es das Wenden hätte verhindern können ist zu spekulativ.
Aktuell scheint er nicht nahe genug am Stamm zu sein, woran das liegt kann man wohl nur beantworten wenn man alle Trainings sieht. Für mich eine logische Folge der Entwicklung, nicht umsonst hat man Özcan geholt, da Mo eben nicht das gespielt hat wie erwartet oder erhofft. Ich sehe das Problem mehr auf der LV Position, wo jetzt Rapha wieder spielt, mir hat er im ZM besser gefallen, ebenso gehört Can ins MF, dann wäre wahrscheinlich das ganze gewusel nicht entstanden.
Jetzt aber wieder auf die zahlreichen guten Spiele von Mo hinzuweisen bringt nichts; ist mittlerweile wie bei vielen hier im Verein, die guten Zeiten von Hummels und Reus sind auch vergangen, ebenso bei Dahoud, aktuell hat er wohl keinen Mehrwert mehr, logisch kann man hoffen dass er noch gute Leistungen bringt, anscheinend sehen das die Trainer anders.
18.04.2023 - 10:17 Uhr
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
18.04.2023 - 12:04 Uhr
Zitat von Utzel
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Das Problem bei Özcan sind doch nicht die Ballverluste gewesen. Özcan hat sich im Spielaufbau versteckt, das wurde von Can auch nicht nur einmal angemahnt. Dadurch war die Ballzirkulation auch nicht so möglich, wie es mit Mo der Fall gewesen wäre. Bei allen Defiziten die Dahoud hat, aber im Spiel mit Ball und im Aufbau ist er deutlich vor Özcan. Der Ballbesitzanteil von uns war viel zu niedrig, man hätte mehr Ballbesitz gebraucht und die Stuttgarter laufen lassen müssen, dann hätten die auch gar nicht mehr die Energie für diesen Schlussspurt gehabt. Man hatte ja zu keiner Zeit das Gefühl, dass die ein Mann weniger sind und sich verausgaben müssen, weil Sie hinterherlaufen müssen wegen der Unterzahl.
Dahoud hätte da definitiv Abhilfe schaffen können und ich hätte Dahoud auch für Brandt gebracht statt Reus zu bringen.
18.04.2023 - 12:10 Uhr
Zitat von BVBatistuta
Das Problem bei Özcan sind doch nicht die Ballverluste gewesen. Özcan hat sich im Spielaufbau versteckt, das wurde von Can auch nicht nur einmal angemahnt. Dadurch war die Ballzirkulation auch nicht so möglich, wie es mit Mo der Fall gewesen wäre. Bei allen Defiziten die Dahoud hat, aber im Spiel mit Ball und im Aufbau ist er deutlich vor Özcan. Der Ballbesitzanteil von uns war viel zu niedrig, man hätte mehr Ballbesitz gebraucht und die Stuttgarter laufen lassen müssen, dann hätten die auch gar nicht mehr die Energie für diesen Schlussspurt gehabt. Man hatte ja zu keiner Zeit das Gefühl, dass die ein Mann weniger sind und sich verausgaben müssen, weil Sie hinterherlaufen müssen wegen der Unterzahl.
Dahoud hätte da definitiv Abhilfe schaffen können und ich hätte Dahoud auch für Brandt gebracht statt Reus zu bringen.
Zitat von Utzel
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Das Problem bei Özcan sind doch nicht die Ballverluste gewesen. Özcan hat sich im Spielaufbau versteckt, das wurde von Can auch nicht nur einmal angemahnt. Dadurch war die Ballzirkulation auch nicht so möglich, wie es mit Mo der Fall gewesen wäre. Bei allen Defiziten die Dahoud hat, aber im Spiel mit Ball und im Aufbau ist er deutlich vor Özcan. Der Ballbesitzanteil von uns war viel zu niedrig, man hätte mehr Ballbesitz gebraucht und die Stuttgarter laufen lassen müssen, dann hätten die auch gar nicht mehr die Energie für diesen Schlussspurt gehabt. Man hatte ja zu keiner Zeit das Gefühl, dass die ein Mann weniger sind und sich verausgaben müssen, weil Sie hinterherlaufen müssen wegen der Unterzahl.
Dahoud hätte da definitiv Abhilfe schaffen können und ich hätte Dahoud auch für Brandt gebracht statt Reus zu bringen.
Genau das habe ich doch auch geschrieben oder liest du nur Überschriften? Ich hatte auf die Kritik des Vorposters geantwortet, der Öczan zu viele Sicherheits-Pässe vorgeworfen hatte.
18.04.2023 - 13:07 Uhr
Zitat von Utzel
Genau das habe ich doch auch geschrieben oder liest du nur Überschriften? Ich hatte auf die Kritik des Vorposters geantwortet, der Öczan zu viele Sicherheits-Pässe vorgeworfen hatte.
Zitat von BVBatistuta
Das Problem bei Özcan sind doch nicht die Ballverluste gewesen. Özcan hat sich im Spielaufbau versteckt, das wurde von Can auch nicht nur einmal angemahnt. Dadurch war die Ballzirkulation auch nicht so möglich, wie es mit Mo der Fall gewesen wäre. Bei allen Defiziten die Dahoud hat, aber im Spiel mit Ball und im Aufbau ist er deutlich vor Özcan. Der Ballbesitzanteil von uns war viel zu niedrig, man hätte mehr Ballbesitz gebraucht und die Stuttgarter laufen lassen müssen, dann hätten die auch gar nicht mehr die Energie für diesen Schlussspurt gehabt. Man hatte ja zu keiner Zeit das Gefühl, dass die ein Mann weniger sind und sich verausgaben müssen, weil Sie hinterherlaufen müssen wegen der Unterzahl.
Dahoud hätte da definitiv Abhilfe schaffen können und ich hätte Dahoud auch für Brandt gebracht statt Reus zu bringen.
Zitat von Utzel
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Uns hat in der zweiten Halbzeit Stabilität und Ruhe im Spiel gefehlt und du kritisierst, dass Öczan mit sicheren Pässen mehr Stabilität und Ruhe ins Spiel bringen wollte? Mehr Risiko-Pässe sind zwar schön anzuschauen, vor allem wenn sie ankommen. Aber wie der Name schon sagt, bringen sie auch mehr Risiko. Mir wäre es lieber gewesen, die Stuttgarter hätten ein paar mal weniger kontern können. Das war viel zu wild und ungeordnet.
@BVBBC hat hier im Forum sehr fachmännisch erklärt, warum eine Einwechslung von Dahoud nicht geholfen hätte. Da mag er recht haben, aber ich persönlich hätte mir während des Spiels auch eher Dahoud als neue Offensiven gewünscht, einfach im Glauben daran, dass ein stabiles MF das Spiel beruhigen kann und sei es nur durch Querpässe. Andererseits verstehe ich aber auch, warum die Offensive Druck auf die gegnerische Abwehr machen sollte, damit nicht ganz Stuttgart stürmen kann. Wer weiß, nachher ist man immer schlauer. Und am Ende haben sich unsere Offensiven nicht besonders schlau angestellt, aber ihre gute Absicht war zu erkennen.
Das Problem bei Özcan sind doch nicht die Ballverluste gewesen. Özcan hat sich im Spielaufbau versteckt, das wurde von Can auch nicht nur einmal angemahnt. Dadurch war die Ballzirkulation auch nicht so möglich, wie es mit Mo der Fall gewesen wäre. Bei allen Defiziten die Dahoud hat, aber im Spiel mit Ball und im Aufbau ist er deutlich vor Özcan. Der Ballbesitzanteil von uns war viel zu niedrig, man hätte mehr Ballbesitz gebraucht und die Stuttgarter laufen lassen müssen, dann hätten die auch gar nicht mehr die Energie für diesen Schlussspurt gehabt. Man hatte ja zu keiner Zeit das Gefühl, dass die ein Mann weniger sind und sich verausgaben müssen, weil Sie hinterherlaufen müssen wegen der Unterzahl.
Dahoud hätte da definitiv Abhilfe schaffen können und ich hätte Dahoud auch für Brandt gebracht statt Reus zu bringen.
Genau das habe ich doch auch geschrieben oder liest du nur Überschriften? Ich hatte auf die Kritik des Vorposters geantwortet, der Öczan zu viele Sicherheits-Pässe vorgeworfen hatte.
Das war eigentlich nur zitiert wegen der deiner Anmerkung zum User BVBBC, dessen Meinungen und Einschätzungen ich oft teile und schätze, in dem Fall aber nicht. War kein Widerspruch zu deinem Beitrag.
18.04.2023 - 18:33 Uhr
Zitat von MCU_71
Ich finde es gefährlich oder nicht nachweisbar dass es Mo besser gelaufen wäre. Wir kennen zu dem die Trainingseindrücke nicht, wer weiß welchen Eindruck da welche Spieler machen. Es ist auch vollkommen egal was vor seiner Verletzung war und er war nicht auf den Sprung zurück ins Nationalteam, der war im Nationalteam Zwei, ein Team wo damals Spieler eingeladen worden waren, ohne richtigen Stamm. Der Mythos der war am Nationalteam dran ist eben nur ein Mythos.
Im Nachhinein kann man vieles rein interpretieren, letztendlich wurde falsch gewechselt, jetzt aber zu sagen dass Mo es das Wenden hätte verhindern können ist zu spekulativ.
Aktuell scheint er nicht nahe genug am Stamm zu sein, woran das liegt kann man wohl nur beantworten wenn man alle Trainings sieht. Für mich eine logische Folge der Entwicklung, nicht umsonst hat man Özcan geholt, da Mo eben nicht das gespielt hat wie erwartet oder erhofft. Ich sehe das Problem mehr auf der LV Position, wo jetzt Rapha wieder spielt, mir hat er im ZM besser gefallen, ebenso gehört Can ins MF, dann wäre wahrscheinlich das ganze gewusel nicht entstanden.
Jetzt aber wieder auf die zahlreichen guten Spiele von Mo hinzuweisen bringt nichts; ist mittlerweile wie bei vielen hier im Verein, die guten Zeiten von Hummels und Reus sind auch vergangen, ebenso bei Dahoud, aktuell hat er wohl keinen Mehrwert mehr, logisch kann man hoffen dass er noch gute Leistungen bringt, anscheinend sehen das die Trainer anders.
Zitat von ollabohm
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Zitat von LuciferIX
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Zitat von kinglui2510
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Zitat von emes10
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Zitat von kinglui2510
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Zitat von Nuneq
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Eigentlich muss man Dahoud nochmal die Chance geben in den nächsten Spielen, ich sehe kein Szenario, wo er das schlechter machen könnte als unsere derzeitigen Stammkräfte im Mittelfeld.
Der Umgang mit Dahoud ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Er macht ein sehr starkes Spiel gegen Köln welches man 6-1 gewinnt. Wird danach zu Recht von allen Seiten (Trainer, Mitspieler) in höchsten Tönen gelobt, nur um dann wieder Spiel für Spiel auf der Bank zu versauern.
Natürlich gibt es Erklärungen. Can kam zurück, der das zurzeit auf der 6 sehr gut macht. Dazu hat man sich entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern, so dass es perspektivisch mehr Sinn ergibt, auf andere Lösungen zu setzen. Aber: Für das Spiel gegen Stuttgart hätte man aus meiner Sicht zwingend auf Dahoud setzen müssen. Man hat seit über 10 Jahren vermutlich das erste mal wieder die Chance, dass man mit ca. 75 Punkte Meister werden könnte. Wann dieses Gelegenheit wieder kommt, weiß niemand. Das heißt, man muss in der aktuellen Saison alles daran setzen, diese Chance zu ergreifen und darf nicht an Perspektivlösungen denken.
Wenn dann Can in der Innenverteidigung gebraucht wird, muss der 6er Dahoud heißen. Bei allem Respekt hat Özcan noch in keinem einzigen Spiel gezeigt, dass er für die Rolle als alleiniger 6er beim BVB geeignet ist. Hat Dahoud ebenfalls Schwächen in der Dynamik und in der defensiven Absicherung von großen Räumen? Ja, natürlich! Aber im Gegensatz zu Özcan hat bereits zahlreiche gute Spiele auf der 6 für den BVB bestritten. Wie oben ausgeführt zuletzt gegen Köln, wo er nach langer Zeit da erste mal überhaupt wieder starten durfte und direkt sehr souverän agiert hat. Seine großer Vorteil im Vergleich zu Özcan liegt dabei offensichtlich im Spiel mit dem Spiel, wodurch er dem BVB im Spielaufbau deutlich mehr Sicherheit verleiht. Solange man das Spiel so dominiert und den Ball in den eigenen Reihen hält, muss man auch nicht hinterherlaufen oder Lücken schließen. Ob man das Spiel gegen den VfB so gewonnen hätte, kann natürlich hinterher keiner sagen. Aber die Erfolgsaussichten wären nach meiner Einschätzung in jedem Fall größer gewesen. Allem voran fehlt mir einfach die Begründung vom Trainerteam für diese Entscheidung.
Nun hatte Özcan eine Passquote von 97 % gegen Stuttgart. Viele Bälle hat er dann also im Spiel nach vorne oder mit Ball nicht hergeschenkt.
Guter Punkt, muss ich zugeben. Dennoch hat der BVB es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, ein dominantes Spiel aufrechtzuerhalten und den VfB damit vom Tor wegzuhalten. An Ballverlusten von Özcan lag es aber offensichtlich nicht.
Wieso hat Özcan eine solche Quote? Weil er kaum einen riskanten Pass spielt, das Spiel häufig verschleppt oder langsam macht. War nicht nur eine Szene, wo er den schnellen Pass auf den freien MItspieler verpasst, wartet, der Gegner hat sich wieder sortiert, es folgt der sichere Pass auf ein paar Meter quer oder zurück und die Entschuldigung an den Mitspieler, dass er den Ball nicht gespielt hat. In der Szene hat er es zumindest selber gemerkt.
Ich bin alles andere als ein Fan von Dahoud und bin froh, dass man sich im Sommer trennt, weil es für beide eine neue Chance ergibt, aber warum Özcan den Vorzug gegenüber Dahoud bekommt, das verstehe ich sportlich kaum.
Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Die Leistungen von Özcan rechtfertigen auf keinen Fall, dass er immer wieder den Vorzug vor Dahoud bekommt. Klar hat gg Köln irgendwie jeder glänzen können, aber so ein Spiel hat Salh glaube ich die ganze Saison über nicht zustande gebracht. Dahoud war vor seiner Verletzung Stammspieler, stand zwischenzeitlich wieder kurz vor dem Sprung ins DFB-Team, steigerte seinen Marktwert wieder von 6,5 auf 18mio, nur um jetzt, wo wir wirklich Probleme in der Zentrale haben nicht mal mehr auf Kurzeinsätze zu kommen. Und da muss man auch Edin etwas kritisieren, der statt Mo gg Stuttgart trotz Führung nur Offensive einwechselt. Man hätte auch Mo reinbringen und ihn auf ne Doppel-6 mit Özcan und Jude davor stellen können um hinten nicht mehr solche Lücken zu lassen. In Überzahl sollten die Offensiven, die wir da auf dem Platz hatten eigentlich noch genügend Gefahr ausstrahlen. Vorallem wenn Jude auf der 10 hätte agieren können.
Außerdem sieht man ja auch bei Guerreiro, dass bei einem Spieler mit auslaufendem Vertrag auch die Leistungskurve steil nach oben gehen kann. Immerhin wollen die Spieler auch in der kommenden Saison nen guten Verein finden und nen netten Vertrag unterschreiben können
Ich finde es gefährlich oder nicht nachweisbar dass es Mo besser gelaufen wäre. Wir kennen zu dem die Trainingseindrücke nicht, wer weiß welchen Eindruck da welche Spieler machen. Es ist auch vollkommen egal was vor seiner Verletzung war und er war nicht auf den Sprung zurück ins Nationalteam, der war im Nationalteam Zwei, ein Team wo damals Spieler eingeladen worden waren, ohne richtigen Stamm. Der Mythos der war am Nationalteam dran ist eben nur ein Mythos.
Im Nachhinein kann man vieles rein interpretieren, letztendlich wurde falsch gewechselt, jetzt aber zu sagen dass Mo es das Wenden hätte verhindern können ist zu spekulativ.
Aktuell scheint er nicht nahe genug am Stamm zu sein, woran das liegt kann man wohl nur beantworten wenn man alle Trainings sieht. Für mich eine logische Folge der Entwicklung, nicht umsonst hat man Özcan geholt, da Mo eben nicht das gespielt hat wie erwartet oder erhofft. Ich sehe das Problem mehr auf der LV Position, wo jetzt Rapha wieder spielt, mir hat er im ZM besser gefallen, ebenso gehört Can ins MF, dann wäre wahrscheinlich das ganze gewusel nicht entstanden.
Jetzt aber wieder auf die zahlreichen guten Spiele von Mo hinzuweisen bringt nichts; ist mittlerweile wie bei vielen hier im Verein, die guten Zeiten von Hummels und Reus sind auch vergangen, ebenso bei Dahoud, aktuell hat er wohl keinen Mehrwert mehr, logisch kann man hoffen dass er noch gute Leistungen bringt, anscheinend sehen das die Trainer anders.
Natürlich kann man immer das Totschlagargument bringen, dass nur das Trainerteam die Trainingsleistungen beurteilen kann und es deshalb besser wissen muss als wir. Dem kann man unmöglich widersprechen.
Dennoch konnte mir noch niemand schlüssig erklären, was die Vorzüge von einem Özcan auf der alleinigen 6 beim BVB gegenüber von Dahoud sein sollen. Auf dem Papier kann man sich da sicher Dinge wie Zweikampfstärke oder defensive Disziplin ausmalen. Auf dem Feld sehe ich davon allerdings nichts, wenn Özcan in die entscheidenden Zweikämpfe überhaupt nicht rein kommt, weil entweder falsch positioniert oder (was häufiger der Fall ist) schlicht zu langsam zum Schließen der großen Lücken ist. Diese Probleme hat Mo auch, dafür ist er aber ein deutliches Upgrade mit dem Ball. Was spricht also für Özcan? Engagiert und bissig ist Mo auch.
Den Mehrwert eines Cans erkenne ich demgegenüber sofort. Er ist im Spielaufbau zwar auch schwächer als Dahoud, dafür jedoch defensiv durch Tempo, Athletik und Zweikampfstärke deutlich besser.
Was den Leistungsnachweis von Dahoud angeht hat man aus jüngerer Vergangenheit eben nur das eine Spiel gegen Köln, bei dem er von Anfang an ran durfte. Kurz davor konnte man auch lesen, dass er im Training hinten dran wäre, körperlich noch nicht auf der Höhe usw. Im Ergebnis hat er jedoch, gegen einen zugegeben recht schwachen Gegner, ein blitzsauberes Spiel abgeliefert, als wäre er nie weg gewesen. Das kann man ihm jetzt wohl kaum zum Nachteil auslegen, wenn er danach einfach keine Chance mehr erhalten hat.
19.04.2023 - 00:45 Uhr
Sehe ich genauso, und um das mal ein bisschen zusammen zu fassen ist mir folgendes in den Kopf gekommen:
Dahoud hat bisher 4 mal von Anfang an gespielt, jedes Spiel hat man gewonnen, jedes Spiel hat Dahoud absolut souverän gespielt.
Özcan spielt hingegen seit Monaten mangelhaft und wird trotzdem vorgezogen.
Dahoud sitzt also regelmäßig 90 min auf der Bank, und darf dazu dann im Sommer gehen. Was sieht man denn jetzt in Özcan, dass er gekauft wurde und man dann langfristig mit ihm plant?
Bei den oben genannten 4 Spielen zähle ich das Bremen Spiel nicht mit, und ich frag mich ja immer noch was passiert wäre hätte er sich da nicht verletzt.
Dahoud hat bisher 4 mal von Anfang an gespielt, jedes Spiel hat man gewonnen, jedes Spiel hat Dahoud absolut souverän gespielt.
Özcan spielt hingegen seit Monaten mangelhaft und wird trotzdem vorgezogen.
Dahoud sitzt also regelmäßig 90 min auf der Bank, und darf dazu dann im Sommer gehen. Was sieht man denn jetzt in Özcan, dass er gekauft wurde und man dann langfristig mit ihm plant?
Bei den oben genannten 4 Spielen zähle ich das Bremen Spiel nicht mit, und ich frag mich ja immer noch was passiert wäre hätte er sich da nicht verletzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tim_mi am 19.04.2023 um 00:48 Uhr bearbeitet
19.04.2023 - 01:21 Uhr
Cans Durchstarten hat verhindert, dass Dahoud wirklich Spielanteile bekommen konnte in diesem Jahr, aber Özcan ist halt wirklich seit Oktober, also 6 Monaten, meistens schwach. Es kann eigentlich nur so sein, dass das Vertragsthema Dahoud so zusetzte, dass seine Performance im Training völlig in den Keller ging. Stimmt das mit dem Angebot über nur 1 Jahr, verstehe ich das auch irgendwo. Ganz egal, was der Background ist, der BVB wird im Sommer gehörig nachlegen müssen im DM, denn nur auf Can und seine Form und Verletzungsfreiheit zu setzen, wäre verrückt. Ein Dahoud in Bestform wäre ein willkommener Ersatzmann, aber vll. kann er sich ja dennoch nochmal beweisen in den letzten Spielen, für ein neues Team und ggf. die bisherige Enttäuschung Özcan.
19.04.2023 - 10:25 Uhr
Zitat von Seppinho
Es kann eigentlich nur so sein, dass das Vertragsthema Dahoud so zusetzte, dass seine Performance im Training völlig in den Keller ging.
Es kann eigentlich nur so sein, dass das Vertragsthema Dahoud so zusetzte, dass seine Performance im Training völlig in den Keller ging.
Man kann auch nicht auch ausschliessen, dass er die Mama von Matthias Sammer verprügelt hat...
Fakt ist, dass er nach einer langen Pause gegen Köln richtig geliefert hat.
Dementsprechen kann seine Nichtberücksichtigung nur persönliche Gründe haben!
Diese Gründe (welche auch immer) schaden dem verein enorm. Daher MUSS man genau hinterfragen, warum das so zustande kam. Warum haben wir alle wichtige Spiele mit Ansage verloren, in dem wir den Liebling von Matthias Sammer aufgestellt haben.
19.04.2023 - 14:11 Uhr
Zitat von fretsuna
...
...
Kindisches Getue, einen Einzelsatz völlig rauszureißen aus dem Gesamtkontext bei mir und auf Nonsense-Level umzuinterpretieren, um danach genau das, was du mir vorwirfst, 10x mehr selbst zu betreiben, in dem du den Verantwortlichen persönliche Gründe unterstellst. Wenig überraschend kommt auch wieder mal das übliche "Fakt ist..." --> Einziger Fakt ist, Dahoud kam nach seiner Verletzung nicht mehr über Kurzeinsätze hinaus, in denen er sich nicht nennenswert aufdrängte. Einzig gegen Köln spielte er von Beginn an und war, wie fast jeder andere Spieler, auch mit einer guten Leistung unterwegs, da Köln geschlossen wenig verhindern konnte. Das gibt keinerlei Freibrief für alles andere. Trotzdem spielte er in München wieder 30 Minuten, wo er abermals keine persönlichen Pluspunkte sammeln konnte, obwohl das Spiel entschieden war und davon schon mal keinen Druck hatte. Gegen Stuttgart kannst du ihn dann als 1 von 5 Wechseln bringen neben den Positionswechseln Hummels/Malen/Haller/Adeyemi, aus meiner Sicht war Brandt aber SO schlecht, dass ich lieber ihn durch einen vielleicht auf die anderen Eindruck machenden Reus ersetze, statt Özcan rauszunehmen. Was im Übrigen nicht bedeutet, dass Özcan gut war, das war er nämlich keineswegs und ist er auch schon lange nicht mehr. Das spült aber nicht automatisch Dahoud rein, wie du es gerne hättest.
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