Konkurrenzthread [Premier League]
05.11.2023 - 09:23 Uhr
21.07.2026 - 20:20 Uhr
Zitat von VfB-Master
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Zitat von DonMarvel
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
21.07.2026 - 21:17 Uhr
Während wir Trossard zum Freundschaftspreis nach Istanbul abgeben wechselt Summerville für bis zu 70 Mio. € zu Al-Hilal.. natürlich nicht ganz vergleichbar, aber die Transfers nach Saudi Arabien sind ein Money Glitch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NorthBankNomad am 21.07.2026 um 21:20 Uhr bearbeitet
22.07.2026 - 00:08 Uhr
Zitat von NorthBankNomad
Während wir Trossard zum Freundschaftspreis nach Istanbul abgeben wechselt Summerville für bis zu 70 Mio. € zu Al-Hilal.. natürlich nicht ganz vergleichbar, aber die Transfers nach Saudi Arabien sind ein Money Glitch.
Während wir Trossard zum Freundschaftspreis nach Istanbul abgeben wechselt Summerville für bis zu 70 Mio. € zu Al-Hilal.. natürlich nicht ganz vergleichbar, aber die Transfers nach Saudi Arabien sind ein Money Glitch.
Falls man wirklich Martinelli abgeben wird, muss das die Referenz sein. In dem verrückten Markt wäre ich mit einer geringeren Ablöse definitiv enttäuscht...
22.07.2026 - 08:23 Uhr
Zitat von Estevao41
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Zitat von VfB-Master
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Zitat von DonMarvel
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Vielleicht weil beide Spieler bei Chelsea nicht mehr erwünscht sind? Jackson wollte man schon letzten Sommer loswerden.
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Zu Garnacho: Also jung, selten verletzt und einigermaßen PL erfahren. Naja, das trifft auf eine Menge von Spielern zu.
Bei Jackson könnte ich noch eher nachvollziehen wenn Villa interessiert wäre.
Aber auch bei ihm war recht früh klar, dass Bayern kein Interesse hat ihn länger zu behalten.
Nicht gerade hilfreich für seinen Marktwert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Du siehst selber ein das Chelsea Teil dieses Problems ist, findest aber die „unnötigen Spitzen“ amüsant?
Chelsea hat 2003/2004 den Grundstein für Wettbewerbsverzerrung in der PL gelegt und die Liga hat leider nichts dagegen unternommen.
City und co. haben es dann kopiert.
Das was man jetzt sieht ist das hin- und herschieben von Spielern oder das Verkaufen von irgendwelchen Gebäuden/Grundstücken an „Partnerfirmen“ um die Bilanzen besser aussehen zu lassen, als sie eigentlich sind.
Kein anderer Verein hat auch nur ansatzweise so hohe Verluste zu vermelden (alleine rund. 400 Mio in einem Geschäftsjahr) und trotzdem gibt es scheinbar keinerlei Konsequenzen.
22.07.2026 - 09:24 Uhr
Zitat von Estevao41
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Zitat von VfB-Master
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Zitat von DonMarvel
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Ein bisschen Banter sollte erlaubt sein, wir müssen jede Saison genug ertragen und gerade letzte Saison, in der man uns von allen Seiten das "Versagerimage" vorhalten wollte, war besonders mühsam.
Ich kann aber die Verteidigungshaltung absolut verstehen, deshalb nehme ich deinen Einwand zur Kenntnis.
Man darf aber bei all dem Spaß nicht vergessen, dass @VfB-Master hier berechtigte Kritik äußert. Euer Club wird wie ein Investmentfond geführt. Es werden jede Transferphase neue Talente angehäuft, der Kader wirkt überfüllt. Abseits der Amortisationstricks mit den langen Laufzeiten und der angeblichen Bildung von Vermögenswerten, habt ihr doch null Identität. Anstatt aus der eigenen Jugend Spieler wie Palmer, Mount, Hall oder Gallagher zu halten und dort Werte zu schaffen, grast ihr den Kontinent ab und verpflichtet alles, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt. Klar, bei den Eigengewächsen hat man keine Anschaffungswerte und der Betrag fließt direkt als Gewinn in die Bilanz, aber ist das nachhaltiges Arbeiten? Ist das etwas, worauf man als Chelsea-Fan stolz sein kann? Es kommen und gehen Spieler. Garnacho und Delap wurden gerade erst verpflichtet, stehen diesen Sommer wieder auf der Abschussliste. Habt ihr die letzten Jahre auf Kontinuität gesetzt? Egal ob auf der Trainerbank oder auf Spielerseite? Nein. Wenn es nicht funktioniert, aufs Abstellgleis und wieder ein paar Millionen mehr auf dem Transfermarkt raushauen. Nur, wenn wir das Thema Investmentfond nochmal aufgreifen, Talente sind keine Aktie und ein Club kein Aktienportfolio. Als Chelsea-Fan ginge mir das gehörig auf die Nerven, weil eine Vereinsidentität überhaupt nicht vorhanden ist.
Der Rogers-Transfer ist sportlich ein richtig guter, aber natürlich völlig überbezahlt. Was dabei noch zusätzlich missfällt, dass gerade hier Clubs zusammen arbeiten und in die Trickkiste greifen, die unter Beobachtung und Auflagen stehen. Gegenseitige Transfers mit hohen Bewertungen helfen euch, die PSR-Bilanz künstlich zu verbessern. Vor zwei Jahren habt ihr das bei Maatsen und Kellyman schon praktiziert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Deshalb geht man jetzt hin und wird bei Garnacho ein Leihgeschäft mit späterer Kaufpflicht abwickeln, um damit die "45-Tage-Regel" der UEFA zu umgehen.
Ihr versucht seit Abramowitsch überall Schlupflöcher zu suchen, um euch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Illegale Beraterzahlungen, geheime Offshore-Zahlungen an Drittfirmen oder Vermittler, unvollständige Finanzangaben, Hotelverkäufe, Verkauf der Frauenmannschaft, Multi-Club Ownershipvorteile oder Verstöße gegen Schutzvorschriften von Minderjährigen. Die Liste ist nicht mal komplett, mir fällt nur nichts mehr ein.
Dass ihr über all den Jahren dafür schon öfters sanktioniert wurdet und mit den neuen Eigentümern weiter klotzt (2 Milliarden seit Übernahme in neue Spieler), eine Strategie verfolgt, die jetzt auch nicht Ehrenwert scheint, ist schon ein starkes Stück.
Man könnte noch mehr schreiben, und ja, jeder Verein hat seine Leichen im Keller. Das Problem hierbei ist, ihr habt mit Man City besonders viele vergraben und das ärgert Fans, die noch ein wenig an einen fairen Sport glauben wollen.
No offense!
22.07.2026 - 10:11 Uhr
Zitat von DonMarvel
Ein bisschen Banter sollte erlaubt sein, wir müssen jede Saison genug ertragen und gerade letzte Saison, in der man uns von allen Seiten das "Versagerimage" vorhalten wollte, war besonders mühsam.
Ich kann aber die Verteidigungshaltung absolut verstehen, deshalb nehme ich deinen Einwand zur Kenntnis.
Man darf aber bei all dem Spaß nicht vergessen, dass @VfB-Master hier berechtigte Kritik äußert. Euer Club wird wie ein Investmentfond geführt. Es werden jede Transferphase neue Talente angehäuft, der Kader wirkt überfüllt. Abseits der Amortisationstricks mit den langen Laufzeiten und der angeblichen Bildung von Vermögenswerten, habt ihr doch null Identität. Anstatt aus der eigenen Jugend Spieler wie Palmer, Mount, Hall oder Gallagher zu halten und dort Werte zu schaffen, grast ihr den Kontinent ab und verpflichtet alles, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt. Klar, bei den Eigengewächsen hat man keine Anschaffungswerte und der Betrag fließt direkt als Gewinn in die Bilanz, aber ist das nachhaltiges Arbeiten? Ist das etwas, worauf man als Chelsea-Fan stolz sein kann? Es kommen und gehen Spieler. Garnacho und Delap wurden gerade erst verpflichtet, stehen diesen Sommer wieder auf der Abschussliste. Habt ihr die letzten Jahre auf Kontinuität gesetzt? Egal ob auf der Trainerbank oder auf Spielerseite? Nein. Wenn es nicht funktioniert, aufs Abstellgleis und wieder ein paar Millionen mehr auf dem Transfermarkt raushauen. Nur, wenn wir das Thema Investmentfond nochmal aufgreifen, Talente sind keine Aktie und ein Club kein Aktienportfolio. Als Chelsea-Fan ginge mir das gehörig auf die Nerven, weil eine Vereinsidentität überhaupt nicht vorhanden ist.
Der Rogers-Transfer ist sportlich ein richtig guter, aber natürlich völlig überbezahlt. Was dabei noch zusätzlich missfällt, dass gerade hier Clubs zusammen arbeiten und in die Trickkiste greifen, die unter Beobachtung und Auflagen stehen. Gegenseitige Transfers mit hohen Bewertungen helfen euch, die PSR-Bilanz künstlich zu verbessern. Vor zwei Jahren habt ihr das bei Maatsen und Kellyman schon praktiziert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Deshalb geht man jetzt hin und wird bei Garnacho ein Leihgeschäft mit späterer Kaufpflicht abwickeln, um damit die "45-Tage-Regel" der UEFA zu umgehen.
Ihr versucht seit Abramowitsch überall Schlupflöcher zu suchen, um euch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Illegale Beraterzahlungen, geheime Offshore-Zahlungen an Drittfirmen oder Vermittler, unvollständige Finanzangaben, Hotelverkäufe, Verkauf der Frauenmannschaft, Multi-Club Ownershipvorteile oder Verstöße gegen Schutzvorschriften von Minderjährigen. Die Liste ist nicht mal komplett, mir fällt nur nichts mehr ein.
Dass ihr über all den Jahren dafür schon öfters sanktioniert wurdet und mit den neuen Eigentümern weiter klotzt (2 Milliarden seit Übernahme in neue Spieler), eine Strategie verfolgt, die jetzt auch nicht Ehrenwert scheint, ist schon ein starkes Stück.
Man könnte noch mehr schreiben, und ja, jeder Verein hat seine Leichen im Keller. Das Problem hierbei ist, ihr habt mit Man City besonders viele vergraben und das ärgert Fans, die noch ein wenig an einen fairen Sport glauben wollen.
No offense!
Zitat von Estevao41
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Zitat von VfB-Master
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Zitat von DonMarvel
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
„Wenn wir eine monströse Ablöse für Morgan Rogers zahlen sollen, dann nehmt bitte später auch unser Deadwood ab. Wir haben bspw. Jackson oder Garnacho. Komm schon, eine Hand wäscht die andere!“
Pass auf, sonst kommt gleich wieder einer um die Ecke und unterstellt dir dass das ja nur eine Verschwörungstheorie sei😆
Na klar, ihr habt ja die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jackson und Garnacho sollen also Deadwood sein? Wie kommt man darauf?
Ein 21-jähriger Flügelspieler, quasi nie verletzt, schon länger auf Villas und Emerys Radar (vor seinem Transfer zu uns) und PL-erfahren.
Der andere ist gerade mal Mitte 20, hat bei Bayern seine Rolle als Kane-Backup passabel ausgefüllt, 19 und 15 Scorer in zwei Spielzeiten Premier League, sehr gutes Link-up Play und viele wünschen sich, dass er bleibt und gemeinsam mit Joao Pedro die Stürmerposition besetzt. Außerdem war Aston Villa schon letzten Transfersommer an ihm interessiert.
Eure Definition von Deadwood würde mich mal interessieren.
Die Rogers-Ablöse ist mindestens 30 Millionen Euro zu hoch, keine Frage und auch wir sind Teil und damit verantwortlich für dieses Systems. Aber diese ständigen unnötigen Spitzen und wilden Theorien sind echt amüsant. Hier wird gerade so getan, als würde uns Villa Mudryk, Badiashile, Fofana, Lavia oder Disasi abnehmen.
Ein bisschen Banter sollte erlaubt sein, wir müssen jede Saison genug ertragen und gerade letzte Saison, in der man uns von allen Seiten das "Versagerimage" vorhalten wollte, war besonders mühsam.
Ich kann aber die Verteidigungshaltung absolut verstehen, deshalb nehme ich deinen Einwand zur Kenntnis.
Man darf aber bei all dem Spaß nicht vergessen, dass @VfB-Master hier berechtigte Kritik äußert. Euer Club wird wie ein Investmentfond geführt. Es werden jede Transferphase neue Talente angehäuft, der Kader wirkt überfüllt. Abseits der Amortisationstricks mit den langen Laufzeiten und der angeblichen Bildung von Vermögenswerten, habt ihr doch null Identität. Anstatt aus der eigenen Jugend Spieler wie Palmer, Mount, Hall oder Gallagher zu halten und dort Werte zu schaffen, grast ihr den Kontinent ab und verpflichtet alles, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt. Klar, bei den Eigengewächsen hat man keine Anschaffungswerte und der Betrag fließt direkt als Gewinn in die Bilanz, aber ist das nachhaltiges Arbeiten? Ist das etwas, worauf man als Chelsea-Fan stolz sein kann? Es kommen und gehen Spieler. Garnacho und Delap wurden gerade erst verpflichtet, stehen diesen Sommer wieder auf der Abschussliste. Habt ihr die letzten Jahre auf Kontinuität gesetzt? Egal ob auf der Trainerbank oder auf Spielerseite? Nein. Wenn es nicht funktioniert, aufs Abstellgleis und wieder ein paar Millionen mehr auf dem Transfermarkt raushauen. Nur, wenn wir das Thema Investmentfond nochmal aufgreifen, Talente sind keine Aktie und ein Club kein Aktienportfolio. Als Chelsea-Fan ginge mir das gehörig auf die Nerven, weil eine Vereinsidentität überhaupt nicht vorhanden ist.
Der Rogers-Transfer ist sportlich ein richtig guter, aber natürlich völlig überbezahlt. Was dabei noch zusätzlich missfällt, dass gerade hier Clubs zusammen arbeiten und in die Trickkiste greifen, die unter Beobachtung und Auflagen stehen. Gegenseitige Transfers mit hohen Bewertungen helfen euch, die PSR-Bilanz künstlich zu verbessern. Vor zwei Jahren habt ihr das bei Maatsen und Kellyman schon praktiziert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Deshalb geht man jetzt hin und wird bei Garnacho ein Leihgeschäft mit späterer Kaufpflicht abwickeln, um damit die "45-Tage-Regel" der UEFA zu umgehen.
Ihr versucht seit Abramowitsch überall Schlupflöcher zu suchen, um euch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Illegale Beraterzahlungen, geheime Offshore-Zahlungen an Drittfirmen oder Vermittler, unvollständige Finanzangaben, Hotelverkäufe, Verkauf der Frauenmannschaft, Multi-Club Ownershipvorteile oder Verstöße gegen Schutzvorschriften von Minderjährigen. Die Liste ist nicht mal komplett, mir fällt nur nichts mehr ein.
Dass ihr über all den Jahren dafür schon öfters sanktioniert wurdet und mit den neuen Eigentümern weiter klotzt (2 Milliarden seit Übernahme in neue Spieler), eine Strategie verfolgt, die jetzt auch nicht Ehrenwert scheint, ist schon ein starkes Stück.
Man könnte noch mehr schreiben, und ja, jeder Verein hat seine Leichen im Keller. Das Problem hierbei ist, ihr habt mit Man City besonders viele vergraben und das ärgert Fans, die noch ein wenig an einen fairen Sport glauben wollen.
No offense!
Kannst du mich als Kenner aufklären, was Arsenals Identität ist?
Spoiler: ich gebe großen Teilen deines Beitrags recht, bevor du es jetzt in den falschen Hals kriegst. Es ist für jeden erkennbar, dass wir nach Abramovich in einer schweren Identitätskrise feststecken. Mich würde aber deine/eure Einschätzung zu Arsenal interessieren. Gerade was man als Kontinuität positiv bewerten will.
22.07.2026 - 10:45 Uhr
Ich bin ein wenig unsicher wie ich die ganze Situation für mich bewerte. Was feststeht ist das es schon ein wenig komisch wirkt. Erst in wenigen Stunden die geforderte Rekordablöse für Rogers bezahlen und direkt danach kommen die Gerüchte um Garnacho und Jackson auf. Das sieht schon stark nach eine Hand wäscht die andere aus. Vor allem weil hier vorwiegend die Besitzer direkt verhandelt haben, was einen möglichen Deal vereinfachen würde. Beide Vereine wären damit der Erfüllung ihrer finanziellen Reglungen ein riesiges Stück näher gekommen.
Auf der anderen Seite ist es nunmal das Geschäft. Man nimmt das beste Angebot an und diese Geschäfte sind nunmal für beide Vereine sinnvoll. Zudem wird das Modell einer Leihe mit Kaufpflicht nicht funktionieren. Dafür sieht die Regelung vor das die Einnahmen in der Bilanz von den Transfers deutlich verringert werden. Was ggf. funktionieren würde wäre eine beidseitig aktivierbare Kaufoption. Sobald einer der beiden Vereine von dieser Option gebrauch macht wird der Transfer vollzogen. Dieses Modell haben wir mit Leverkusen bezüglich Hincapié ausgehandelt. Somit finde ich es schwierig eine Praxis zu kritisieren, die wir selbstbewusst uns als klug bewertet haben. Zudem werden die möglichen Modelle für die Spielertransfer von Villa und Chelsea definitiv noch einmal überprüft werden. Es ist also keineswegs gesichert das die Vereine den gewünschten Effekt erzielen.
Ich finde Chelsea testet immer wieder die Regeln aus und findet so Schlupflöcher im Regelwerk. Und das finde ich absolut legitim. Es ist mir nicht sympathisch die Spieler so als Assets zu sehen, aber ich habe noch nicht mitbekommen das Chelsea die Regeln bricht wie es ManCity tut. Nach allem was wir wissen spielt Chelsea nach den Regeln, aber reizt sie bis zum äußersten aus. City hat hingegen die Regeln oftmals gebrochen (Sponsoringerlöse aufgeblasen, versteckte Geldzahlungen an Trainer und Spieler, Bilanzfälschung, etc.). Von daher sehe ich beide Vereine in unterschiedlichen Kategorien. Zumal der Ansatz von Chelsea ja auch nicht erfolgreich ist. Man hat nahezu schon alles veräußert, muss ohne Transfers bereits enorme Zahlungen in den kommenden Saisons für getätigte Transfers leisten und mit Einnahmen ausgleichen. Man sieht doch jetzt schon das dieses Modell nicht tragfähig ist und es wird ja nur noch schlimmer. In solch einer Situation einen 100 Mio.+ Transfer zu tätigen ist doch einfach nicht schlau. Chelsea lebt einfach auf Kosten der Zukunft und geht ein unfassbar hohes Risiko mit der Strategie ein. Da ändern auch diese kleinen „Deals“ nichts dran…
Auf der anderen Seite ist es nunmal das Geschäft. Man nimmt das beste Angebot an und diese Geschäfte sind nunmal für beide Vereine sinnvoll. Zudem wird das Modell einer Leihe mit Kaufpflicht nicht funktionieren. Dafür sieht die Regelung vor das die Einnahmen in der Bilanz von den Transfers deutlich verringert werden. Was ggf. funktionieren würde wäre eine beidseitig aktivierbare Kaufoption. Sobald einer der beiden Vereine von dieser Option gebrauch macht wird der Transfer vollzogen. Dieses Modell haben wir mit Leverkusen bezüglich Hincapié ausgehandelt. Somit finde ich es schwierig eine Praxis zu kritisieren, die wir selbstbewusst uns als klug bewertet haben. Zudem werden die möglichen Modelle für die Spielertransfer von Villa und Chelsea definitiv noch einmal überprüft werden. Es ist also keineswegs gesichert das die Vereine den gewünschten Effekt erzielen.
Ich finde Chelsea testet immer wieder die Regeln aus und findet so Schlupflöcher im Regelwerk. Und das finde ich absolut legitim. Es ist mir nicht sympathisch die Spieler so als Assets zu sehen, aber ich habe noch nicht mitbekommen das Chelsea die Regeln bricht wie es ManCity tut. Nach allem was wir wissen spielt Chelsea nach den Regeln, aber reizt sie bis zum äußersten aus. City hat hingegen die Regeln oftmals gebrochen (Sponsoringerlöse aufgeblasen, versteckte Geldzahlungen an Trainer und Spieler, Bilanzfälschung, etc.). Von daher sehe ich beide Vereine in unterschiedlichen Kategorien. Zumal der Ansatz von Chelsea ja auch nicht erfolgreich ist. Man hat nahezu schon alles veräußert, muss ohne Transfers bereits enorme Zahlungen in den kommenden Saisons für getätigte Transfers leisten und mit Einnahmen ausgleichen. Man sieht doch jetzt schon das dieses Modell nicht tragfähig ist und es wird ja nur noch schlimmer. In solch einer Situation einen 100 Mio.+ Transfer zu tätigen ist doch einfach nicht schlau. Chelsea lebt einfach auf Kosten der Zukunft und geht ein unfassbar hohes Risiko mit der Strategie ein. Da ändern auch diese kleinen „Deals“ nichts dran…
22.07.2026 - 12:13 Uhr
Zitat von Turm_Hengst
Ich finde Chelsea testet immer wieder die Regeln aus und findet so Schlupflöcher im Regelwerk. Und das finde ich absolut legitim. Es ist mir nicht sympathisch die Spieler so als Assets zu sehen, aber ich habe noch nicht mitbekommen das Chelsea die Regeln bricht wie es ManCity tut. Nach allem was wir wissen spielt Chelsea nach den Regeln, aber reizt sie bis zum äußersten aus. City hat hingegen die Regeln oftmals gebrochen (Sponsoringerlöse aufgeblasen, versteckte Geldzahlungen an Trainer und Spieler, Bilanzfälschung, etc.). Von daher sehe ich beide Vereine in unterschiedlichen Kategorien. Zumal der Ansatz von Chelsea ja auch nicht erfolgreich ist. Man hat nahezu schon alles veräußert, muss ohne Transfers bereits enorme Zahlungen in den kommenden Saisons für getätigte Transfers leisten und mit Einnahmen ausgleichen. Man sieht doch jetzt schon das dieses Modell nicht tragfähig ist und es wird ja nur noch schlimmer. In solch einer Situation einen 100 Mio.+ Transfer zu tätigen ist doch einfach nicht schlau. Chelsea lebt einfach auf Kosten der Zukunft und geht ein unfassbar hohes Risiko mit der Strategie ein. Da ändern auch diese kleinen „Deals“ nichts dran…
Ich finde Chelsea testet immer wieder die Regeln aus und findet so Schlupflöcher im Regelwerk. Und das finde ich absolut legitim. Es ist mir nicht sympathisch die Spieler so als Assets zu sehen, aber ich habe noch nicht mitbekommen das Chelsea die Regeln bricht wie es ManCity tut. Nach allem was wir wissen spielt Chelsea nach den Regeln, aber reizt sie bis zum äußersten aus. City hat hingegen die Regeln oftmals gebrochen (Sponsoringerlöse aufgeblasen, versteckte Geldzahlungen an Trainer und Spieler, Bilanzfälschung, etc.). Von daher sehe ich beide Vereine in unterschiedlichen Kategorien. Zumal der Ansatz von Chelsea ja auch nicht erfolgreich ist. Man hat nahezu schon alles veräußert, muss ohne Transfers bereits enorme Zahlungen in den kommenden Saisons für getätigte Transfers leisten und mit Einnahmen ausgleichen. Man sieht doch jetzt schon das dieses Modell nicht tragfähig ist und es wird ja nur noch schlimmer. In solch einer Situation einen 100 Mio.+ Transfer zu tätigen ist doch einfach nicht schlau. Chelsea lebt einfach auf Kosten der Zukunft und geht ein unfassbar hohes Risiko mit der Strategie ein. Da ändern auch diese kleinen „Deals“ nichts dran…
Der Verkauf von eigenen Assets an sich selbst, bspw. Frauenteam und Hotel, ist ja schon auch bewusstes Verschleiern von Bilanzen und ein Ausnutzen von Geschäftsstrukturen. Ein aufgeblasener Sponsoringvertrag, bei dem ich meine eigene Firma stärker sponsere, als es dem tatsächlichen Mehrwert entspricht, ist nichts anderes, als wenn ich mir selbst ein Asset verkaufe, um die Bilanz zu verschönern. Im Alltag von Firmen passiert so etwas eher, weil man weniger Steuern zahlen möchte – hier macht man es, um Regelungen auszuhebeln. Da die PL sich selbst nicht die Autorität gibt, konsequent zu sanktionieren, wäre aber, wie du sagst, eigentlich jeder Verein „blöd“, der solche Wege nicht beschreitet, wenn sie denn möglich sind.
Auch versteckte Geldzahlungen hat Chelsea ja mittlerweile nachgewiesenermaßen schon im Fall Hazard betrieben.
Dass das alles Deals auf Kosten der Zukunft sind, stimmt schon, leider ist aber unsere ganze Welt gerade so aufgebaut. Wer sich mit der Immobilienblase oder der Techblase und ihren ersten großen Kollapsen beschäftigt hat, sieht, dass diese Art von Blasen in nahezu jedem Sektor auftaucht. Selbst die Privatverschuldung steigt immer weiter an, weil Leute sogar ihren Urlaub auf Kredit finanzieren.
Ab einer gewissen Größe geht es bei Konzernen, und mittlerweile eben auch bei Superklubs wie Arsenal, Chelsea und Co., nicht mehr nur um Revenues. Diese Klubs sind für die Liga, den Fußball als Produkt mittlerweile so wichtig als Zugpferd, dass sich der Fußball es sich eigentlich nicht mehr leisten kann, an ihnen ein Exempel zu statuieren, ganz ähnlich dem "too big to fail"-Gedanken, bei Unternehmen die von Staaten nicht, bis kaum sanktioniert oder sogar gerettet werden. Calciopoli (auch wenn im anderen Text) kann und wird, in der Welt des "Fußball-Produkts" bei der größe der Superklubs einfach nicht mehr passieren, dafür ist die kommerzielle Verflechtung der Topklubs mit dem Produkt selbst mittlerweile zu groß.
Gleichzeitig wollen die Besitzer solcher Klubs oft gar keine Auszahlungen mehr, negative Beträge sind sogar von Vorteil, weil sie bei Steuern meist gegengerechnet werden können, und jede weitere Investition steigert den Grundwert des Assets "Klub", damit steigert sich mein Wert und meine Kreditlinie, falls ich mir was anderes kaufen möchte. Leider beweist die NFL. dass es funktioniert, Verträge werden immer in die Zukunft zu legen, und selbst die Covid Jahre die, die NFL, und ihr scheinbares endloses Wachstum, zum ersten mal etwas eingeschränkt hatte, wurden relativ sauber überstanden, und nach den Down-Jahren, wurde die Cap wieder sauber nach oben geschoben. Abgesehen von einer Relegation, sind Superklubs mittlerweile wirklich "too big, to fail".
22.07.2026 - 13:01 Uhr
Zitat von Nicadeus
Der Verkauf von eigenen Assets an sich selbst, bspw. Frauenteam und Hotel, ist ja schon auch bewusstes Verschleiern von Bilanzen und ein Ausnutzen von Geschäftsstrukturen. Ein aufgeblasener Sponsoringvertrag, bei dem ich meine eigene Firma stärker sponsere, als es dem tatsächlichen Mehrwert entspricht, ist nichts anderes, als wenn ich mir selbst ein Asset verkaufe, um die Bilanz zu verschönern. Im Alltag von Firmen passiert so etwas eher, weil man weniger Steuern zahlen möchte – hier macht man es, um Regelungen auszuhebeln. Da die PL sich selbst nicht die Autorität gibt, konsequent zu sanktionieren, wäre aber, wie du sagst, eigentlich jeder Verein „blöd“, der solche Wege nicht beschreitet, wenn sie denn möglich sind.
Auch versteckte Geldzahlungen hat Chelsea ja mittlerweile nachgewiesenermaßen schon im Fall Hazard betrieben.
Dass das alles Deals auf Kosten der Zukunft sind, stimmt schon, leider ist aber unsere ganze Welt gerade so aufgebaut. Wer sich mit der Immobilienblase oder der Techblase und ihren ersten großen Kollapsen beschäftigt hat, sieht, dass diese Art von Blasen in nahezu jedem Sektor auftaucht. Selbst die Privatverschuldung steigt immer weiter an, weil Leute sogar ihren Urlaub auf Kredit finanzieren.
Ab einer gewissen Größe geht es bei Konzernen, und mittlerweile eben auch bei Superklubs wie Arsenal, Chelsea und Co., nicht mehr nur um Revenues. Diese Klubs sind für die Liga, den Fußball als Produkt mittlerweile so wichtig als Zugpferd, dass sich der Fußball es sich eigentlich nicht mehr leisten kann, an ihnen ein Exempel zu statuieren, ganz ähnlich dem "too big to fail"-Gedanken, bei Unternehmen die von Staaten nicht, bis kaum sanktioniert oder sogar gerettet werden. Calciopoli (auch wenn im anderen Text) kann und wird, in der Welt des "Fußball-Produkts" bei der größe der Superklubs einfach nicht mehr passieren, dafür ist die kommerzielle Verflechtung der Topklubs mit dem Produkt selbst mittlerweile zu groß.
Gleichzeitig wollen die Besitzer solcher Klubs oft gar keine Auszahlungen mehr, negative Beträge sind sogar von Vorteil, weil sie bei Steuern meist gegengerechnet werden können, und jede weitere Investition steigert den Grundwert des Assets "Klub", damit steigert sich mein Wert und meine Kreditlinie, falls ich mir was anderes kaufen möchte. Leider beweist die NFL. dass es funktioniert, Verträge werden immer in die Zukunft zu legen, und selbst die Covid Jahre die, die NFL, und ihr scheinbares endloses Wachstum, zum ersten mal etwas eingeschränkt hatte, wurden relativ sauber überstanden, und nach den Down-Jahren, wurde die Cap wieder sauber nach oben geschoben. Abgesehen von einer Relegation, sind Superklubs mittlerweile wirklich "too big, to fail".
Der Verkauf von eigenen Assets an sich selbst, bspw. Frauenteam und Hotel, ist ja schon auch bewusstes Verschleiern von Bilanzen und ein Ausnutzen von Geschäftsstrukturen. Ein aufgeblasener Sponsoringvertrag, bei dem ich meine eigene Firma stärker sponsere, als es dem tatsächlichen Mehrwert entspricht, ist nichts anderes, als wenn ich mir selbst ein Asset verkaufe, um die Bilanz zu verschönern. Im Alltag von Firmen passiert so etwas eher, weil man weniger Steuern zahlen möchte – hier macht man es, um Regelungen auszuhebeln. Da die PL sich selbst nicht die Autorität gibt, konsequent zu sanktionieren, wäre aber, wie du sagst, eigentlich jeder Verein „blöd“, der solche Wege nicht beschreitet, wenn sie denn möglich sind.
Auch versteckte Geldzahlungen hat Chelsea ja mittlerweile nachgewiesenermaßen schon im Fall Hazard betrieben.
Dass das alles Deals auf Kosten der Zukunft sind, stimmt schon, leider ist aber unsere ganze Welt gerade so aufgebaut. Wer sich mit der Immobilienblase oder der Techblase und ihren ersten großen Kollapsen beschäftigt hat, sieht, dass diese Art von Blasen in nahezu jedem Sektor auftaucht. Selbst die Privatverschuldung steigt immer weiter an, weil Leute sogar ihren Urlaub auf Kredit finanzieren.
Ab einer gewissen Größe geht es bei Konzernen, und mittlerweile eben auch bei Superklubs wie Arsenal, Chelsea und Co., nicht mehr nur um Revenues. Diese Klubs sind für die Liga, den Fußball als Produkt mittlerweile so wichtig als Zugpferd, dass sich der Fußball es sich eigentlich nicht mehr leisten kann, an ihnen ein Exempel zu statuieren, ganz ähnlich dem "too big to fail"-Gedanken, bei Unternehmen die von Staaten nicht, bis kaum sanktioniert oder sogar gerettet werden. Calciopoli (auch wenn im anderen Text) kann und wird, in der Welt des "Fußball-Produkts" bei der größe der Superklubs einfach nicht mehr passieren, dafür ist die kommerzielle Verflechtung der Topklubs mit dem Produkt selbst mittlerweile zu groß.
Gleichzeitig wollen die Besitzer solcher Klubs oft gar keine Auszahlungen mehr, negative Beträge sind sogar von Vorteil, weil sie bei Steuern meist gegengerechnet werden können, und jede weitere Investition steigert den Grundwert des Assets "Klub", damit steigert sich mein Wert und meine Kreditlinie, falls ich mir was anderes kaufen möchte. Leider beweist die NFL. dass es funktioniert, Verträge werden immer in die Zukunft zu legen, und selbst die Covid Jahre die, die NFL, und ihr scheinbares endloses Wachstum, zum ersten mal etwas eingeschränkt hatte, wurden relativ sauber überstanden, und nach den Down-Jahren, wurde die Cap wieder sauber nach oben geschoben. Abgesehen von einer Relegation, sind Superklubs mittlerweile wirklich "too big, to fail".
Sind viele rictige Punkte dabei und der Fall Hazard war mir noch nicht bekannt. Was ich meine ist, dass die Regeln nicht scharf genug sind. Der Fehler liegt meines Erachtens nicht darin das Chelsea es macht, sondern das sie damit ihre Bilanz aufhübschen können. Die Verbände haben aber immerhin daraufin nachgeschärft und diese Praktiken für die Zukunft unterbunden. Vielleicht gilt ähnliches für diese Leihmodelle.
Bei "too big to fail" wäre ich mir gar nicht so sicher. Die FA ist ja immerhin die Interessensvertretung aller Klubs. Wenn sich eine ausreichende Menge an Klubs zusammenschließt können sie Regeländerungen bewirken. Zudem sind Liverpool, Arsenal und ManU doch eigentlich die größeren Vereine im Vergleich zu City und Chelsea (was Auslandsvermarktung, Fernsehquoten, etc. angeht).
Und ich würde dir wiedersprechen das dieses Modell für Chelsea funktioniert. Der Wert des Vereins ist nicht ansatzweise so mitgestiegen wie man Geld investiert hat. Und es ist doch auch nicht im Interesse der Besitzer jetzt Cucurella, Enzo und Co. zu verkaufen. Das letzte Mal das Chelsea so richtig investiert hat war doch 2023/24. Danach waren ihnen doch durch eben die Regelungen die Hände trotz Club-WM gebunden. Von daher mache ich mir da keine Sorgen das Chelsea's Geschäftsmodell noch funktioniert und in absehbarer Zeit deutlich mehr investieren können als sie einnehmen...
22.07.2026 - 16:10 Uhr
Zitat von Oligarch
Kannst du mich als Kenner aufklären, was Arsenals Identität ist?
Spoiler: ich gebe großen Teilen deines Beitrags recht, bevor du es jetzt in den falschen Hals kriegst. Es ist für jeden erkennbar, dass wir nach Abramovich in einer schweren Identitätskrise feststecken. Mich würde aber deine/eure Einschätzung zu Arsenal interessieren. Gerade was man als Kontinuität positiv bewerten will.
Kannst du mich als Kenner aufklären, was Arsenals Identität ist?
Spoiler: ich gebe großen Teilen deines Beitrags recht, bevor du es jetzt in den falschen Hals kriegst. Es ist für jeden erkennbar, dass wir nach Abramovich in einer schweren Identitätskrise feststecken. Mich würde aber deine/eure Einschätzung zu Arsenal interessieren. Gerade was man als Kontinuität positiv bewerten will.
Unsere Handhabung vermittelt den Eindruck eines klaren sportlichen Ziels mit einer langfristigen Strategie.
Wir haben über Jahre Geduld bewiesen und sind nicht dem Aktionismus verfallen. Man hat den Kader sukzessive umgebaut und Arteta das Vertrauen ausgesprochen, trotz kadertechnisch schwierigen Zeiten und sportlich mühsamen Phasen. Unsere Transferstrategie dient idR unserer Philosophie und nicht umgekehrt.
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