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Klaus Allofs
Geburtsdatum 05.12.1956
Alter 69
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein Vereinslos

Klaus Allofs [Manager]

14.11.2012 - 18:34 Uhr
Klaus Allofs [Manager] |#1211
24.11.2016 - 13:39 Uhr
Jetzt soll das Maskottchen und ehemaliger Erklärbär auch noch Manager werden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von westschinken am 24.11.2016 um 13:39 Uhr bearbeitet
Klaus Allofs [Manager] |#1212
24.11.2016 - 15:11 Uhr
Zitat von westschinken
Jetzt soll das Maskottchen und ehemaliger Erklärbär auch noch Manager werden?


Hast du noch mehr dazu zu sagen? Eine Beurteilung ob positiv oder negativ kann man wohl nicht nicht anstellen. Aber deine Vorstellung dieser Situation könntest du ja wenigstens ein wenig detalierter mit uns teilen. grins

Ich glaube kaum, dass jemand beispielsweise bei Max Eberl erwartet hat das er ein guter Manager wird. Manch einer wächst mit der Aufgabe und Schäfer bringt zumindest eine gewisse Intelligenz mit, die man für diesen Job benötigt. Ob das dann am Ende positiv oder negativ endet, dass weiß stand heute niemand.

Gut... wird sicherlich den ein oder anderen geben, der sich jetzt hinstellt und sagt, die Flachzange kann eh nichts, um am Ende dann mit erhobenen Zeigefinger dar zu stehen und zu sagen "Seht ihr! Ich habs euch doch vorher gesagt!". Zwinkernd

Versuch macht klug..

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Klaus Allofs [Manager] |#1213
24.11.2016 - 16:52 Uhr
Zitat von mituu
Zitat von westschinken

Jetzt soll das Maskottchen und ehemaliger Erklärbär auch noch Manager werden?


Hast du noch mehr dazu zu sagen? Eine Beurteilung ob positiv oder negativ kann man wohl nicht nicht anstellen. Aber deine Vorstellung dieser Situation könntest du ja wenigstens ein wenig detalierter mit uns teilen. grins


Kann ich gerne ausführlich, wenn du dich bis heute Abend gedulden kannst.

In Kürze: Schäfer wäre einfach nur eine politische Wahl, um den Fans die ganze Situation möglichst einfach zu verkaufen. Der Publikumsliebling, der plötzlich den Verein leitet. In einer Zeit, in der es immer mehr um das Überleben in Liga 1 geht. Ich sage nicht, dass er nicht irgendwann fester Bestandteil der Führung wird/werden sollte. Aber einem komplett unerfahrenen Ex-Spieler die Zukunft des Vereins in die Hände zu legen - aus Sympathie und nicht aus Können - halte ich für falsch.

Auch, weil ich die ewige Diskussion um Identifikation für bullshit erachte.
Klaus Allofs [Manager] |#1214
25.11.2016 - 08:54 Uhr
Zitat von westschinken
Zitat von mituu

Zitat von westschinken

Jetzt soll das Maskottchen und ehemaliger Erklärbär auch noch Manager werden?


Hast du noch mehr dazu zu sagen? Eine Beurteilung ob positiv oder negativ kann man wohl nicht nicht anstellen. Aber deine Vorstellung dieser Situation könntest du ja wenigstens ein wenig detalierter mit uns teilen. grins


Kann ich gerne ausführlich, wenn du dich bis heute Abend gedulden kannst.

In Kürze: Schäfer wäre einfach nur eine politische Wahl, um den Fans die ganze Situation möglichst einfach zu verkaufen. Der Publikumsliebling, der plötzlich den Verein leitet. In einer Zeit, in der es immer mehr um das Überleben in Liga 1 geht. Ich sage nicht, dass er nicht irgendwann fester Bestandteil der Führung wird/werden sollte. Aber einem komplett unerfahrenen Ex-Spieler die Zukunft des Vereins in die Hände zu legen - aus Sympathie und nicht aus Können - halte ich für falsch.

Auch, weil ich die ewige Diskussion um Identifikation für bullshit erachte.


Die Gedanken kann ich nachvollziehen. Das ganze an der Sache ist, dass es für Positionen wie Sportdirektor, Geschäftsführer Sport beispielsweise keine wirklichen Ausbildungen oder den perfekten Leitfaden gibt.

Entweder du bist für diesen Job geschaffen und bringst entsprechende Eigenschaften und Tugenden mit oder eben nicht. Klar, könnte man sich bei einem arrivierten Manager an dem Rockzipfel klemmen. Aber am Ende muss jeder selbst für sich seinen Weg finden, sich ein Netzwerk aufbauen und Vertraute um sich scharen, denn ohne wird es extrem schwer.

Von daher sehe ich da nicht den großen Mehrwert, wenn man in diese Richtung sich bewegen will da irgendwo mal rein zu schnuppern, da man dann idR eh nicht die 100% des notwendigen könnens mit gegeben bekommt.

Für mich sind die wichtigsten Tugenden eines Managers folgende..

- Organisationstalent
- Charisma, da man einige Spieler ja missionieren muss, da bedarf es auch eine Gewisse Austrahlung
- Härte, um seine Philosophie auch durchzusetzen
- Selbstkritisch
- flexibel
- Selbstbwusst
- Passion für diesen Managerberuf

Ich denke, dass zwar egal in welchen Beruf, viel von der Leidenschaft der jeweiligen Person abhängt, aber gerade auch auf dem Managerposten eines Fußballclubs muss man gefühlt schon ein wenig verrückt sein. Man muss ständig den Markt und viele Spiele/Spieler im blick haben und zwar so, dass man eigentlich Pausenlos Optionen in der Tasche hat um seinen Fußball, denn man Spielen lassen will auch umsetzen kann. Das bedeutet aber, dass man sich entweder einer Scouting Abteilung bedient, die über jeden Zweifel erhaben ist oder man muss halt selbst ran.

Aber gut. Wir werden es sehen. Persönlich würde ich beispielsweise auch Thiam sehr gerne auf dem Posten sehen. Er hat Jahre lang das Geschäft bei der zweiten Mannschaft geleitet, kennt also die Aufgaben und verkörpert für mich vieles, was einen Manager ausmacht.

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Klaus Allofs [Manager] |#1215
25.11.2016 - 09:04 Uhr
Ich würde es mit Eichin versuchen. Vielleicht kann der den Schäfer an die Hand nehmen, sein Mentor werden. Jetzt in dieser Situation ein absolutes Greenhorn an die Spitze zu stellen wäre Wahnsinn. Kommende Saison wird die verantwortliche Person einen Großteil des Kaders umbauen müssen und evtl. Einen neuen Trainer installieren müssen. Diese Entscheidungen werden wegweisend für die sportliche Entwicklung det nächsten Jahre sein. Und mit Eichin hätte man vor allem jemand, der die Ausgaben sehr im Blick haben dürfte.
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt - das Allofs gehen muss steht für mich außer Frage - ich drücke euch und eurem Verein die Daumen.
Klaus Allofs [Manager] |#1216
25.11.2016 - 09:34 Uhr
@sandman ich glaube kaum das du das ernst meinen kannst, entweder ist das ein Versuch zu trollen, du schätzt Eichin total falsch ein oder du hast uns für komplett blöd hier...

Eichin hat nun schon mehrfach bewiesen, dass er lieber beim Eishockey geblieben wäre...
Klaus Allofs [Manager] |#1217
25.11.2016 - 09:51 Uhr
Wenn er den Eichin fürn guten hält ist das seine Meinung und ja, es muss nicht deine sein (ich möcht den hier auch nicht sehen, aber er hat Werder vor dem Bankrott bewahrt).

Wollte Schäfer nicht noch in Amiland kicken - Bitte machen. Meine Meinung!

Und ich möchte schon einen, der den Verein schon kennt. Thiam und Schnoor fänd ich beides mögliche Kandidaten. Und rumeiern sollte er auch nicht.
Micha an Weihnachtsmann Ende

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Dieser Künstler malt bezaubernde Porträts auf die Schienbeine seiner Kontrahenten, in Blau und Rot
Klaus Allofs [Manager] |#1218
25.11.2016 - 09:56 Uhr
Zitat von michalangelo
Wenn er den Eichin fürn guten hält ist das seine Meinung und ja, es muss nicht deine sein (ich möcht den hier auch nicht sehen, aber er hat Werder vor dem Bankrott bewahrt).

Wollte Schäfer nicht noch in Amiland kicken - Bitte machen. Meine Meinung!

Und ich möchte schon einen, der den Verein schon kennt. Thiam und Schnoor fänd ich beides mögliche Kandidaten. Und rumeiern sollte er auch nicht.
Micha an Weihnachtsmann Ende


Kollege Schäfer zweifelt seit der Trump Wahl ein wenig an seinem Ziel Amerika.

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Klaus Allofs [Manager] |#1219
25.11.2016 - 10:01 Uhr
Zitat von mituu


Die Gedanken kann ich nachvollziehen. Das ganze an der Sache ist, dass es für Positionen wie Sportdirektor, Geschäftsführer Sport beispielsweise keine wirklichen Ausbildungen oder den perfekten Leitfaden gibt.

Entweder du bist für diesen Job geschaffen und bringst entsprechende Eigenschaften und Tugenden mit oder eben nicht. Klar, könnte man sich bei einem arrivierten Manager an dem Rockzipfel klemmen. Aber am Ende muss jeder selbst für sich seinen Weg finden, sich ein Netzwerk aufbauen und Vertraute um sich scharen, denn ohne wird es extrem schwer.

Von daher sehe ich da nicht den großen Mehrwert, wenn man in diese Richtung sich bewegen will da irgendwo mal rein zu schnuppern, da man dann idR eh nicht die 100% des notwendigen könnens mit gegeben bekommt.

Für mich sind die wichtigsten Tugenden eines Managers folgende..

- Organisationstalent
- Charisma, da man einige Spieler ja missionieren muss, da bedarf es auch eine Gewisse Austrahlung
- Härte, um seine Philosophie auch durchzusetzen
- Selbstkritisch
- flexibel
- Selbstbwusst
- Passion für diesen Managerberuf

Ich denke, dass zwar egal in welchen Beruf, viel von der Leidenschaft der jeweiligen Person abhängt, aber gerade auch auf dem Managerposten eines Fußballclubs muss man gefühlt schon ein wenig verrückt sein. Man muss ständig den Markt und viele Spiele/Spieler im blick haben und zwar so, dass man eigentlich Pausenlos Optionen in der Tasche hat um seinen Fußball, denn man Spielen lassen will auch umsetzen kann. Das bedeutet aber, dass man sich entweder einer Scouting Abteilung bedient, die über jeden Zweifel erhaben ist oder man muss halt selbst ran.

Aber gut. Wir werden es sehen. Persönlich würde ich beispielsweise auch Thiam sehr gerne auf dem Posten sehen. Er hat Jahre lang das Geschäft bei der zweiten Mannschaft geleitet, kennt also die Aufgaben und verkörpert für mich vieles, was einen Manager ausmacht.


Es ist ja auch kein Thema, wie das Versagen von Hecking oder die verkorkste Transferpolitik. Hier gibt es durchaus gesprächsbedarf und Argumente pro und contra mit unbekanntem Ausgang. Ich kann auch die Leute verstehen, die sich Schäfer sofort vorstellen können, rein aus der Fan-Sicht und Entscheidung aus dem Bauch heraus, weil man sich mehr Identifikation wünscht.

Ich halte so eine Entscheidung allerdings in der jetzigen Situation für falsch und puren Aktionismus. Gebt ihm einen Teilbereich und lasst ihn Erfahrungen sammeln. Irgendwann kann er übernehmen, aber Theorie und Praxis sind zwei paar Schuhe. Ich habe übrigens meine Zweifel, dass es auf Anhieb klappen würde. Man hofft es, genau wie bei den Spielern (u.a. Henrique).

Deine Idee mit Thiam finde ich nicht schlecht, wobei ich der Meinung bin, dass wir externe Kräfte brauchen, die alles umkrempeln. Es hat seine Gründe, warum die Jungs in der Jugend auftrumpfen, aber es nicht höher schaffen.

Und für diejenigen meinen, dass sein Studium ihn zum Manager macht... Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies nicht so einfach ist.
Klaus Allofs [Manager] |#1220
25.11.2016 - 13:49 Uhr
Klar kann man über Namen wie Thiam oder Schäfer diskutieren. Aber der Manager im Augenblick heißt Klaus Allofs und der muss jetzt so etwas wie ein vernünftiges Krisenmanagement beim VfL hinbekommen. Daran werde ich ihn auch messen:

- er muss es schaffen die selbst geschaffene Baustelle auf der Trainerposition zu schließen. Wenn man sich die Bilanz von Ismael anschaut, sollte er sich eingestehen dass diese schnelle Beförderung zum Cheftrainer ein großer Fehler war. Hier gilt es einen Trainer zu finden, der das Konzept mit jungen Spielern aus der Akademie in die 1. Mannschaft einzubauen voll und ganz mitträgt.

- in der Wintertransferperiode sollte "Spürnase" Allofs versuchen ein paar Schwachstellen im Kader auszumerzen. Die Probleme in der Innenverteidigung und auf den Außenbahnen sind inzwischen mehr als akut geworden.

- gleichzeitig wäre es sinnvoll sich von unzufriedenen Spielern zu trennen, wenn das Angebot stimmt und man eine gute Alternative hat.

- was jetzt nichts bringt wäre in puren Aktionismus zu verfallen, denn wenn man sich hier verzockt ist man mittendrin im Abstiegskampf. Und man weiß nie wie der ausgeht, letztes Jahr fühlten sich die Stuttgarter auch schon als gerettet.

- diese Saison muss man wohl als Übergangssaison einstufen und hoffen, dass man sie mit einem gesicherten Mittelfeldplatz abschließt.

- der Manager muss im Sommer den Kader gewaltig umbauen und es würde auch nicht schaden, wenn er sein "Näschen" für Schnäppchen wie zu Bremer Zeiten auf dem Transfermarkt wieder findet.

- das die VW Millionen in der aktuellen Lage nicht unendlich sprudeln hat wohl auch Allofs verstanden. Bei seinem Auftritt im Doppelpass hat er die Ziele für den Verein ganz klar an das finanzielle Engagement vom VW knüpft. Es muss gar nicht schlecht sein, wenn die Wohlfühloase Wolfsburg geschlossen wird und man sich bei jedem Transfers mehr Gedanken muss.

- eigene Talente zu entwickeln und diese einzubauen sorgt sicher auch wieder für mehr Identifikation mit dem Klub. Mit Arnold, Knoche, Seguin, Horn u.v.m. hat man ja bereits bewiesen das es durchaus möglich ist Eigengewächse zu fördern und in den Profikader einzubauen.

Die Zeit für Ausreden ist auf jeden Fall vorbei. Nachdem die Leistungskurve unter Klaus Allofs in den ersten Jahren seiner Amtszeit in Wolfsburg steil nach oben ging, muss er jetzt beweisen das es ihm gelingt den totalen Absturz zu verhindern. Mit einer neuen Philosophie und in kleinen Schritten sollte es durchaus gelingen den VfL Wolfsburg in der ersten Tabellenhälfte fest zu etablieren. Den Fans so eine Aussage zu präsentieren das sie am Standort Wolfsburg immer mit einer Wellenbewegung leben müssen, halte ich nicht für zielführend. Solche naive Statements sind ein Alibi für jeden Trainer und jeden Spieler sportliche Misserfolge schön zu reden.

Der Manager muss es so schnell wie möglich schaffen die Unruhe in den Griff zu kriegen und wieder für Stabilität zu sorgen. Falls ihm das gelingt ist die Ära Allofs noch lange nicht am Ende!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VanWilder1972 am 25.11.2016 um 13:51 Uhr bearbeitet
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