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Kaderplanung 2026/2027

02.03.2026 - 17:25 Uhr
Kaderplanung 2026/2027 |#181
01.06.2026 - 15:51 Uhr
Zitat von jonny_pl
Beim 4-4-2 brauchst du fast 4 Stütmer. Zudem soll Hornby nicht der klassische 9er sein.


Aber nicht Glatzel, Hornby, Shiogai & Pejcinovic. Das wäre mir etwas drüber. Mit 3 potenziellen Stammspielern kann ich leben, aber 4 wäre nicht optimal fürs Teamgefüge.
Kaderplanung 2026/2027 |#182
01.06.2026 - 16:49 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Zitat von jonny_pl

Beim 4-4-2 brauchst du fast 4 Stütmer. Zudem soll Hornby nicht der klassische 9er sein.


Aber nicht Glatzel, Hornby, Shiogai & Pejcinovic. Das wäre mir etwas drüber. Mit 3 potenziellen Stammspielern kann ich leben, aber 4 wäre nicht optimal fürs Teamgefüge.


Kommt auch auf den Trainer an, holt ihr Strobl ist Glatzel kein potenzieller Stammspieler, da er sich zu wenig bewegt. Bei Strobl müssen sich alle ständig bewegen.

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Im walde steht ein Auerhahn,
der schaut mich ganz schön sauer an.
Das stört mich nicht, weil ich jetzt penne
und zwar auf seiner Auerhenne.
(Otto Waalkes)
Kaderplanung 2026/2027 |#183
01.06.2026 - 16:58 Uhr
Eigentlich könnte man doch Justvan und Winkler holen, haben nur noch ein Jahr Vertrag bei Nürnberg bzw. Hertha. Ich würde mir jetzt eine spielerische, starke Truppe zusammenstellen, gerade weil der VFL in der 2. Liga das Spiel machen muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Torschoner am 01.06.2026 um 17:00 Uhr bearbeitet
Kaderplanung 2026/2027 |#184
01.06.2026 - 18:33 Uhr
Ich hab Dzenan heute Vormittag zufällig beim Friseur in München getroffen, er meinte er hat Bock auf das Projekt und will den Karren aus dem Dreck ziehen. Er hat sehr entschlossen gewirkt. Ich gehe davon aus das er bleibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JimbeiVFL am 01.06.2026 um 18:34 Uhr bearbeitet
Kaderplanung 2026/2027 |#185
01.06.2026 - 19:20 Uhr
Zitat von piwinho
Zitat von DoppelWobber

Zitat von jonny_pl

Beim 4-4-2 brauchst du fast 4 Stütmer. Zudem soll Hornby nicht der klassische 9er sein.


Aber nicht Glatzel, Hornby, Shiogai & Pejcinovic. Das wäre mir etwas drüber. Mit 3 potenziellen Stammspielern kann ich leben, aber 4 wäre nicht optimal fürs Teamgefüge.


Kommt auch auf den Trainer an, holt ihr Strobl ist Glatzel kein potenzieller Stammspieler, da er sich zu wenig bewegt. Bei Strobl müssen sich alle ständig bewegen.


Darum geht es aber nicht, sondern um die Rolle die man mit Glatzel bespricht. Er wird nicht zu uns kommen mit der Perspektive Stürmer Nummer 4.
Deshalb würde ich bei Strobl für Besio werben als 4. Stürmer. Dann hätten wir eine sehr starke Offensive und die Rollenverteilung dürfte passen.

Justvan ist ein guter Call! Als 8er oder 10 in Strobels System sicherlich sehr gut einsetzbar. Dazu erfahren in Liga 2 und kennt den Verein. Auch ein guter Standartschütze, Eriksen wird ja nicht bleiben.
Kaderplanung 2026/2027 |#186
02.06.2026 - 08:28 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Zitat von piwinho

Zitat von DoppelWobber

Zitat von jonny_pl

Beim 4-4-2 brauchst du fast 4 Stütmer. Zudem soll Hornby nicht der klassische 9er sein.


Aber nicht Glatzel, Hornby, Shiogai & Pejcinovic. Das wäre mir etwas drüber. Mit 3 potenziellen Stammspielern kann ich leben, aber 4 wäre nicht optimal fürs Teamgefüge.


Kommt auch auf den Trainer an, holt ihr Strobl ist Glatzel kein potenzieller Stammspieler, da er sich zu wenig bewegt. Bei Strobl müssen sich alle ständig bewegen.


Darum geht es aber nicht, sondern um die Rolle die man mit Glatzel bespricht. Er wird nicht zu uns kommen mit der Perspektive Stürmer Nummer 4.
Deshalb würde ich bei Strobl für Besio werben als 4. Stürmer. Dann hätten wir eine sehr starke Offensive und die Rollenverteilung dürfte passen.

Justvan ist ein guter Call! Als 8er oder 10 in Strobels System sicherlich sehr gut einsetzbar. Dazu erfahren in Liga 2 und kennt den Verein. Auch ein guter Standartschütze, Eriksen wird ja nicht bleiben.


Strobl wird seine Spielweise vermutlich ein wenig anpassen müssen. Wolfsburg wird als Top-Favorit in die Saison gehen, da werden die Gegner erst Mal wenig Raum anbieten und gucken, wie Wolfsburg gegen den tiefen Block Gefahr entwickelt, wie gut die Konterabsicherung funktioniert und wie sicher das Spiel hinten raus ist, wenn der sporadisch hoch gepresst wird. Wenn Wob gegen den tiefen Block torgefährlich ist und dabei stabil steht, wird man aufsteigen, weil dann die höhere individuelle Qualität regelmäßig spielentscheidend sein sollte.
Wird nicht immer so aussehen, vielleicht bekommt es Wob auch mit reiner Spielstärke hin, aber als Trainer von Wolfsburg könnte der BVB unter Kovac aufschlussreicher sein als Bayern unter Kompany.
Bei Schalke funktionierte es mit der sehr auf Umschaltspiel ausgelegten Spielweise in der Hinrunde, weil sie als 14. der Vorsaison kein Favorit waren. Als sie es in der Rückrunde waren, war Dzeko der Cheat Code.

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Na denn ...
Kaderplanung 2026/2027 |#187
02.06.2026 - 11:09 Uhr
Da unser neuer Trainer nicht Blessin sondern Strobl wird, schaue ich mir hier auch noch einmal sein beim SC Verl und Augsburgs U23 meist genutztes Spielsystem an und die Anforderungen an die Spieler auf den jeweiligen Positionen.

Am Ende schaue ich welche unserer vermutlich bleibenden Spieler zu seiner Spielidee passen und welche vielleicht nicht.

Das 4-3-1-2, das Trainer Tobias Strobl (unter anderem beim SC Verl und dem FC Augsburg U23 etabliert hat), setzt extrem stark auf datenbasierten Ballbesitzfußball, variables Positionsspiel und intensives Gegenpressing. Da dieses System von Natur aus sehr zentrumslastig ist und ohne klassische Flügelstürmer auskommt, müssen die Positionen hochspezifische Aufgaben erfüllen.

Hier ist das detaillierte Anforderungsprofil für jede Position in Strobls System:

Torwart (Der elfte Feldspieler)


Der Torwart leitet in Strobls Ballbesitzphilosophie den Spielaufbau maßgeblich mit ein.

Spielaufbau:
Exzellentes Passspiel (kurz und mittellang) zur Überwindung der ersten Pressinglinie.

Strafraumbeherrschung: Hohe Antizipation, um lange Bälle hinter die aufgerückte Abwehrkette als "Sweeper-Keeper" abzufangen.

Mut: Hohe Stressresistenz bei gegnerischem Pressing.

Innenverteidiger (Die spielstarken Organisatoren)

Die beiden Innenverteidiger müssen das Spiel flach und mutig eröffnen können.

Spielintelligenz:
Extrem starkes Andribbeln in den defensiven Halbräumen, um Räume im Mittelfeld zu öffnen.

Athletik:
Hohes Tempo und gutes Stellungsspiel, da die Restverteidigung bei eigenem Ballbesitz oft isoliert steht.

Zweikampf: kompromisslos im direkten Duell und stark in der Luft bei gegnerischen Befreiungsschlägen.

Außenverteidiger (Die "Flügelstürmer" im Dauersprint)

Da die Raute das Zentrum verdichtet, gehört die gesamte Außenbahn den Außenverteidigern. Sie sind die laufintensivsten Spieler des Systems.

Ausdauer: Extreme Laufbereitschaft (hoher High-Speed-Running-Anteil) für permanenten Vor- und Rücklauf.

Offensivdrang: Starke Fähigkeiten im Flankenlauf, Eins-gegen-Eins und Tiefenläufen.
Absicherung: Schnelles Umschalten nach Ballverlust, um die verwaisten Außenbahnen im Gegenpressing zu schließen.

Der Sechser (Der strategische Anker)

Der defensive Mittelfeldspieler ist das Pendel vor der Abwehr und der wichtigste Ballverteiler.

Pressingresistenz: Muss den Ball auch unter maximalem Druck behaupten und sicher weiterleiten können.

Räumliches Denken: Perfekt im Abkippen zwischen oder neben die Innenverteidiger im Spielaufbau.
Defensiv-Antizipation: Schließen von Lücken, Abfangen von zweiten Bällen und das Dirigieren der defensiven Balance.

Die beiden Achter (Die Box-to-Box-Maschinen)

Die Halbpositionen in der Raute müssen defensiv die Außenbahnen unterstützen und offensiv in die Halbräume stoßen.

Vielseitigkeit:
Sie müssen die Balance zwischen Zentrum und Flügel halten (Verschieben bei gegnerischem Ballbesitz nach außen).

Torgefahr:
Nachrücken in den gegnerischen Strafraum bei Flanken der Außenverteidiger ("Box-to-Box").

Gegenpressing:
Aggressives, sofortiges Attackieren nach Ballverlust, um Umschaltmomente im Keim zu ersticken.

Der Zehner (Der kreative Freigeist)

Er agiert in der Schnittstelle hinter den Spitzen und steuert das Tempo im letzten Drittel.

Kreativität: Perfektes Timing beim Spielen von "tödlichen Pässen" (Schnittstellenbällen).

Raumdeutung:
Finden von Lücken im gegnerischen Zwischenlinienraum (Drehen mit dem Ball zum Tor).
Abschlussstärke: Eigene Torgefahr durch Distanzschüsse oder Steckpässe, die er selbst verwertet.

Die beiden Stürmer (Das flexible Duo)

Strobl benötigt hier keine klassischen "Stehgeiger", sondern mobile Angreifer, die sich perfekt ergänzen.

Ausweichbewegungen: Ein Stürmer muss oft auf die Flügel ausweichen, um Platz für nachrückende Achter oder den Zehner zu schaffen.

Tiefenlauf: Permanentes Drohen mit Läufen hinter die Kette, um die gegnerische Abwehr in die Länge zu ziehen.

Arbeitsrate: Erste Linie des Gegenpressings; sie müssen das gegnerische Aufbauspiel aktiv in gelenkte Bahnen lenken.

Das wären die Anforderungen an die Spieler für Strobls 4-3-1-2 System.
Kaderplanung 2026/2027 |#188
02.06.2026 - 11:28 Uhr
Ich gehe von folgenden Spielern aus die unseren Verein verlassen werden (Belocian, Seelt, Paredes, Daghim, Lindström, Wind, Cozza, Franjic, Kaminski) wurden schon offiziell verabscheidet.

Kamil Grabara
Marius Müller
Jakub Zielisnki (Leihe)
Konstantionos Koulierakis
Dennis Vavro
Moritz Jenz
Cleiton
Mathys Angély
Joakim Maehle
Rogerió
Sael Kumbedi
Eryk Grzywacz
Matthias Svanberg
Aster Vranckx
Yannick Gerhardt
Lovro Majer
Christian Eriksen
Patrick Wimmer
Andreas Skov Olsen
Mohamed Amoura


Ja die Liste ist sehr lang, aber diese Spieler werden entweder nicht mehr gebraucht oder sehen sich vermutlich selber nicht in der 2. Bundesliga.

Auf der Zugangsseite haben wir bisher:

Till Neininger
Elvis Rexhbecaj
Fraser Hornby


Schauen wir mal welche der vorhandenen Spieler zur Spielidee Strobls passen könnten.


TORHÜTER


Pavao Pervan

Nein, Pavao Pervan passt fußballerisch nicht optimal zur Spielidee von Trainer Tobias Strobl.

Tobias Strobl steht für einen extremen Ballbesitzfußball und intensives Gegenpressing. Seine Mannschaften – wie zuletzt der SC Verl – agieren mit einer sehr hohen Abwehrlinie und fordern vom Torwart, als spielstarker Elfter Feldspieler ("Sweeper-Keeper") den Spielaufbau flach von hinten heraus mitzugestalten. Der erfahrene Pavao Pervan hingegen hat seine klaren Kernkompetenzen auf der Linie und in der Strafraumbeherrschung, gilt jedoch am Ball nicht als moderner, spielgestaltender Torhüter.

Strobls Spielphilosophie vs. Pervans Profil

Die Anforderungen von Strobls Taktik und Pervans Fähigkeiten weichen in den entscheidenden Punkten voneinander ab:

Aktiver Spielaufbau:
Strobl verlangt extrem hohe Ballbesitzquoten und flaches, mutiges Passspiel unter Druck. Pavao Pervan präferiert in Bedrängnis eher den sicheren, langen Ball und verfügt nicht über die nötige Passpräzision für diese riskante Art der Spieleröffnung.
Hohes Stehen (Sweeper-Keeper): Bei aggressivem Gegenpressing (niedriger PPDA-Wert) steht die Kette extrem hoch. Der Torwart muss den Raum hinter der Abwehr ablaufen. Pervan ist mit 38 Jahren und seiner Statur (1,94 m) eher ein klassischer Strafraumkeeper und kein sprintstarker Raumverteidiger.
Stärken auf der Linie: Pervans unbestrittene Qualitäten liegen im klassischen Torwartspiel – Reflexe auf der Linie, Eins-gegen-Eins-Situationen und seine enorme Mentalität als Führungsspieler. Das deckt sich jedoch nicht primär mit Strobls Fokus auf fußballerische Dominanz.

Fazit und Relevanz

Pervan bringt Qualitäten als loyaler Rückhalt und Kabinen-Leader mit. Wenn ein Team jedoch die extreme, spanisch angehauchte Ballbesitz-Philosophie von Tobias Strobl konsequent umsetzen möchte, stoßen Pervans fußballerische Fähigkeiten an ihre Grenzen. Dennoch wird er als Ersatz im Kader bleiben.

INNENVERTEIDIGER

Jonas Adjetey


Jonas Adjetey passt fußballerisch hervorragend zur Spielidee von Tobias Strobl. Seine Stärken harmonieren ideal mit den Anforderungen, die Strobl an seine Innenverteidiger stellt.

Strobls Spielidee: Intensität und Ballbesitz

Tobias Strobl, der unter anderem für seinen extrem intensiven, offensiven und ballbesitzorientierten Fußball bekannt ist, benötigt Verteidiger mit einem ganz bestimmten Profil.

Hohe Ballbesitzphasen: Seine Mannschaften dominieren gerne das Spiel. Das erfordert ballsichere Innenverteidiger, die sich aktiv ins Aufbauspiel einschalten und kluge Pässe spielen können.
Aktives Pressing: Um den Gegner früh zu Fehlern zu zwingen, spielen Strobls Teams ein aggressives Pressing. Die Abwehrkette steht dabei oft relativ hoch, weshalb die Innenverteidiger über enorme Schnelligkeit verfügen müssen, um gegnerische Konter abzulaufen.

Warum Jonas Adjetey der perfekte Fit ist

Der ghanaische Innenverteidiger bringt genau diese Fähigkeiten mit, um das System von Tobias Strobl auf dem Platz umzusetzen:

Hervorragende Grundschnelligkeit:
Adjetey ist sehr beweglich und schnell, was ihm erlaubt, auch bei einer hochstehenden Abwehrkette Räume im Rücken abzusichern.
Passsicherheit: Seine Passquote (oft um die 80 % bis 85 %) macht ihn zu einer verlässlichen Anspielstation im Spielaufbau.
Zweikampfstärke: Trotz seiner Schnelligkeit agiert er körperlich robust und zweikampfstark in direkten Duellen.

Bisher kam von Adjetey sicherlich noch nicht viel, aber unter neuem Trainer und mit Eingewöhnungsphase könnte er uns alle noch überraschen.


Till Neininger

Ja, Till Neininger passt fußballerisch und strategisch hervorragend in die Spielidee von Tobias Strobl.
Da Tobias Strobl beim VfL Wolfsburg als neuer Trainer für den Neuaufbau in der 2. Bundesliga gehandelt wird und der Verein den Vertrag mit U19-Kapitän Till Neininger bis 2028 verlängert hat, treffen hier zwei Profile aufeinander, die sich ideal ergänzen.

Warum das Spielerprofil perfekt zum Trainer passt

Starkes Aufbauspiel: Strobl fordert flaches, strukturiertes Herausspielen von hinten. Neininger bringt laut den Wolfsburger Verantwortlichen ein exzellentes Spielverständnis mit, um diese Rolle als erster Initiator des Angriffs auszufüllen.
Präsenz und Physis: Bei einer Körpergröße von 1,88 m verfügt der 19-Jährige über die nötige Physis. Strobls Teams stehen oft hoch, weshalb Innenverteidiger sowohl im direkten Duell als auch bei gegnerischen Kontern robust und präsent agieren müssen.
Führungsqualitäten: Als ehemaliger U19-Kapitän und regelmäßiger DFB-Juniorennationalspieler bringt Neininger trotz seines jungen Alters die nötige Reife und Persönlichkeit mit. Das ist für Strobls anspruchsvolles System, das viel Kommunikation in der letzten Kette verlangt, essenziell.

Strategischer Vorteil im Wolfsburger Umbruch

Nach dem Bundesliga-Abstieg treibt Wolfsburg einen massiven Kaderumbruch voran und trennte sich bereits von zahlreichen Profis. Strobl gilt als Förderer junger Talente – eine Eigenschaft, die er schon als U23-Trainer beim FC Augsburg unter Beweis stellte. Neininger ist als „echtes Eigengewächs“ fest für den neuen Profikader eingeplant. Er verkörpert genau den Typ hungrigen, taktisch flexiblen Spieler, auf den Strobl beim Neustart in der 2. Bundesliga setzen kann. Nicht direkt als Stammkraft aber als Innenverteidiger Nr. 4.


AUßENVERTEIDIGER

Aaron Zehnter

Aaron Zehnter passt hervorragend zur Spielidee von Trainer Tobias Strobl. Die beiden kennen sich bereits bestens aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Augsburg II, wo Strobl den linken Außenbahnspieler formte und ihn nach seinem Wechsel schmerzlich als absoluten „Qualitätsspieler“ vermisste.
Dass ihre sportliche DNA perfekt harmoniert, zeigen die taktischen Profile der beiden:

Warum Zehnter ideal zu Strobls Fußball passt

Dominanter Ballbesitzfußball: Tobias Strobl gilt als absoluter „Ballbesitz-Fanatiker“, dessen Teams (wie aktuell der SC Verl) das Spiel über das Tempo und maximale Spielkontrolle diktieren wollen. Aaron Zehnter ist ein extrem mitspielender Außenverteidiger, der seine Stärken vor allem in Systemen mit hoher Ballbesitzquote entfaltet.
Starke Passqualität und Spielintelligenz: Strobl fordert von seinen Spielern Mut und spielerische Lösungen in jeder Phase. Zehnter bringt genau diese hohe Spielintelligenz und eine exzellente Passqualität mit, um das Spiel geordnet von hinten aufzubauen.
Fokus auf die Flügel: Zehnters größte Waffen sind seine gefährlichen Flanken und Standards. In Strobls Systemen, die eine hohe Flügelpräsenz erfordern, kann er die Schienen-Position ideal ausfüllen, wie er es auch beim SC Paderborn erfolgreich getan hat.

Mögliche Schwachpunkte

Wenn es ein Manko gibt, dann in der Rückwärtsbewegung. Zehnter hat defensiv im direkten Duell und bei der körperlichen Präsenz noch etwas Nachholbedarf. Da Strobls Teams jedoch stark über das Kollektiv, aggressive Pressing-Werte (PPDA) und defensive Struktur kommen, lassen sich diese individuellen Schwächen in seinem System gut auffangen.
Zusammenfassend ist Zehnter der Prototyp des modernen, spielstarken Außenbahnspielers, den sich ein Trainer wie Tobias Strobl für seinen offensiven, strukturierten Fußball wünscht.


Killian Fischer

Ja, Kilian Fischer passt stilistisch hervorragend zur Spielidee von Trainer Tobias Strobl.
Tobias Strobl, der Trainer des Drittligisten SC Verl, lässt einen extrem datenbasierten, dominanten Ballbesitzfußball mit einer „offensiven und intensiven Spielart“ sowie starkem Gegenpressing (Fokus auf PPDA-Werte) spielen. Kilian Fischer vom VfL Wolfsburg bringt genau die physischen und taktischen Attribute mit, die für diese anspruchsvolle Außenverteidiger-Rolle notwendig sind.

Warum Kilian Fischer optimal in Strobls System passt:

Hohe Intensität und Laufbereitschaft: Strobl fordert ein intensives Anlaufen und schnelles Umschalten. Fischer ist für seine enorme Athletik, Schnelligkeit und unermüdliche Laufarbeit auf der rechten Außenbahn bekannt.
Passsicherheit für Ballbesitzfußball: Strobl gilt als „Ballbesitz-Fanatiker“, der das Spiel gerne flach von hinten heraus aufbaut. Fischer weist in der Bundesliga eine solide Passquote von 84 % auf, was für die Ballsicherheit im kontrollierten Spielaufbau wichtig ist.
Aggressives Pressing (PPDA): Der Coach legt großen Wert auf ein aggressives Gegenpressing im letzten Drittel, um Ballverluste sofort zu korrigieren. Fischer ist ein defensivstarker, zweikampfiver Außenverteidiger, der im Eins-gegen-Eins stabil steht und Bälle früh erobern kann.
Entwicklungspotenzial für junge Spieler: Strobl besitzt große Erfahrung in der Ausbildung von Talenten (u.a. drei Jahre als U23-Trainer beim FC Augsburg). Der 25-jährige Fischer bringt trotz seiner Bundesliga-Erfahrung noch viel Potenzial mit, das Strobl weiter verfeinern könnte.

Mögliche Herausforderungen:

Einziger Knackpunkt im Offensivspiel von Strobl könnte Fischers Schnittstellen- und Flankenqualität sein. In Strobls System müssen Außenverteidiger im letzten Drittel als Kreativposten fungieren. Fischer agiert oft defensivfokussiert und verzeichnete in seinen bisherigen Saisons noch recht wenige direkte Torbeteiligungen. Zudem bremste ihn zuletzt eine schwerwiegende Adduktorenverletzung aus.


Jan Bürger

Ja, Jan Bürger passt hervorragend zur Spielidee von Tobias Strobl.
Da Tobias Strobl als Trainer des SC Verl – und aktuellen Medienberichten zufolge als potenzieller neuer Trainer des VfL Wolfsburg – für einen extrem ballbesitzorientierten, mutigen und dynamischen Fußball mit regelmäßig über 60 Prozent Ballbesitz steht, ergänzen sich die Stärken des Wolfsburger Top-Talents optimal mit diesem System.

Warum das Profil von Jan Bürger perfekt harmoniert

Mut und Aggressivität: Der 19-jährige rechte Verteidiger wurde von Ex-Trainern explizit für sein „unglaublich mutiges“ Auftreten, seinen Punch und seine Aggressivität gelobt. Strobls Spielidee erfordert genau diese proaktive Einstellung, um den Gegner früh unter Druck zu setzen.
Tempo für das Umschaltspiel: Bürger bringt eine hohe Grundschnelligkeit mit. In Strobls System, das zwar auf Ballbesitz setzt, aber bei Ballverlust ein sofortiges Gegenpressing fordert, ist dieses Tempo für die Rückwärtsbewegung und das Schließen von Räumen essenziell.
Passsicherheit und Spielaufbau: Strobl lässt seine Außenverteidiger oft tief in den Spielaufbau einbinden. Bürger hat bei seinen ersten Bundesliga-Einsätzen für den VfL Wolfsburg (wie beim Startelf-Debüt gegen Heidenheim) eine solide Passquote und Übersicht bewiesen, was für ein dominantes Kurzpassspiel grundlegend ist.

Mögliche Herausforderungen

Taktische Disziplin im Ballbesitz: Junge, dynamische Spieler neigen im Vorwärtsdrang manchmal zu defensiven Lücken. Da Strobls Teams oft sehr hoch stehen, muss Bürger die Balance zwischen Offensivdrang und Restabsicherung perfektionieren.

DEFENSIVES MITTELFELD

Maximilian Arnold

Maximilian Arnold passt vor allem strategisch, aber nur bedingt dynamisch in die Spielidee von Trainer Tobias Strobl.

Da Strobl aktuell beim SC Verl ein extrem dominantes, datenbasiertes System implementiert hat und beim VfL Wolfsburg gehandelt wird, lässt sich das Zusammenspiel seiner taktischen Prinzipien mit Arnolds Qualitäten sehr präzise analysieren.

Hier ist der detaillierte Abgleich, wo es harmoniert und wo Probleme entstehen:

Wo es perfekt passt (Das Match)

Extremer Ballbesitz-Fokus: Strobl ist ein selbsternannter „Ballbesitz-Fanatiker“, der das Spieltempo diktieren und maximale Spielkontrolle will. Maximilian Arnold ist seit Jahren der absolute Metronom und Anker im Wolfsburger Spiel, der genau diese Rhythmusvorgabe aus dem defensiven oder zentralen Mittelfeld beherrscht.
Strukturierte Spieleröffnung: Strobl fordert flache, geduldige und präzise Ballzirkulation (oft inspiriert vom spanischen Stil). Arnold verfügt über ein herausragendes Passspiel und eine enorme Ballsicherheit, um Angriffe tief aus der eigenen Hälfte aufzubauen.
Standards und Distanzschüsse: Da Strobl-Teams offensiv und mutig agieren und den Gegner oft tief einschnüren, sind Arnolds exzellente Standards und gefährliche Weitschüsse eine mächtige Waffe gegen tiefstehende Abwehrreihen.

Wo es Reibungspunkte gibt (Die Defizite)

Intensität und PPDA-Wert: Strobls Spielidee basiert massiv auf einem extrem aggressiven Gegenpressing mit einer sehr niedrigen PPDA-Rate (wenig zugelassene Pässe des Gegners vor einer Defensivaktion). Arnold (32 Jahre alt) gehört nicht mehr zu den dynamischsten, laufstärksten Spielern, was in einem extrem intensiven Pressing-System zu Tempoproblemen führen kann.
Konteranfälligkeit: Strobl lässt sehr hoch stehen und nimmt auch torreiche Spiele (wie ein „5:4 statt 1:0“) in Kauf. Wenn Arnold im defensiven Mittelfeld die alleinige Absicherung geben muss, fehlt ihm bei schnellen gegnerischen Umschaltmomenten manchmal die Anschlussdynamik im defensiven Rücklauf.

Gesamtergebnis: Arnold passt als spielgestaltender Sechser oder Achter hervorragend zu Strobls Ballbesitzphilosophie. Damit das System funktioniert, benötigt er im Strobl-System jedoch zwingend einen dynamischen, zweikampfstarken „Staubsauger“ (einen laufstarken Box-to-Box-Spieler wie Rexhbecaj) an seiner Seite, der Arnolds Tempodefizite im Pressing und bei Gegenkontern auffängt.


ZENTRALES MITTELFELD

Elvis Rexhbecaj

Ja, Elvis Rexhbecaj passt hervorragend in die Spielidee von Trainer Tobias Strobl, da sich seine Kernkompetenzen mit Strobls taktischen Leitplanken decken. Tobias Strobl, der kurz vor einem Engagement beim VfL Wolfsburg steht (wohin Rexhbecaj im Sommer ablösefrei vom FC Augsburg zurückkehrt), gilt als datenbasierter "Ballbesitz-Fanatiker" mit einem extrem intensiven Pressing-Ansatz.

Warum Rexhbecaj perfekt in Strobls System passt

Hohe Intensität & Gegenpressing: Strobls Teams (wie zuletzt der SC Verl) definieren sich über einen extrem niedrigen PPDA-Wert (Passes per Defensive Action), was für ein aggressives, frühes Gegenpressing steht. Rexhbecaj ist der Prototyp des defensivstarken "Kilometerfressers". Er bringt genau die Mentalität, Giftigkeit und Laufstärke mit, die für dieses intensive Anlaufen im Mittelfeldzentrum zwingend nötig sind.
Entlastung für den Ballbesitz: Während Strobl einen strukturierten, von Spanien inspirierten Ballbesitzfußball bevorzugt ("den Ball laufen lassen"), benötigt dieses System im Mittelfeld die richtige Balance. Rexhbecaj liefert die nötige Absicherung und Physis, um Ballverluste sofort zu reparieren und den technisch versierteren Spielern den Rücken freizuhalten.
Sicheres Passspiel: Trotz seines Rufs als "Aggressive Leader" verfügt Rexhbecaj über eine solide Passquote von meist über 80 % in der Bundesliga. Er verliert selten unbedrängt den Ball, was in einer dominanten Ballbesitz-Spielidee elementar ist.

Mögliche Reibungspunkte

Strobl fordert von seinen zentralen Spielern eine extrem hohe taktische Disziplin und maximale Ruhe am Ball bei der Spieleröffnung. Rexhbecaj agiert auf dem Platz oft sehr emotional und impulsiv. Wenn er sich zu wilden Vorwärtsbewegungen oder riskanten Fouls hinreißen lässt, könnte das die von Strobl geforderte Ordnung im Umschaltspiel gefährden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Da Strobls Spielidee den maximalen Mix aus Dominanz am Ball und aggressivem Pressing verlangt, ist ein laufstarker Mittelfeldmotor wie Rexhbecaj ein idealer Baustein für sein System.


Pharell Hensel

Ja, Pharell Hensel passt taktisch und spielerisch hervorragend in das System von Tobias Strobl.
Da Tobias Strobl als neuer Cheftrainer beim VfL Wolfsburg im Gespräch ist – wo das 18-jährige Top-Talent Pharell Hensel spielt – ist diese Kombination vielversprechend.

Warum Hensel perfekt zu Strobls Philosophie passt

Tobias Strobl ist bekannt als datenbasierter Ballbesitz-Fanatiker. Seine Mannschaften (wie zuletzt der erfolgreiche SC Verl) agieren mit einer extremen Vorliebe für den spanisch geprägten Kombinationsfußball ("den Ball laufen lassen") und fordern strategische Geduld gepaart mit einem aggressiven Gegenpressing (niedriger PPDA-Wert).

Hensel bringt für diese anspruchsvolle Spielweise ideale Attribute mit:

Physische Präsenz & Pressing: Mit 1,88 m Körpergröße und über 80 kg Gewicht besitzt Hensel eine enorme Wucht für das zentrale Mittelfeld. Im intensiven Gegenpressing von Strobl ist diese körperliche Robustheit beim schnellen Rückerobern der Bälle Gold wert.
Technisches Profil: Trotz seiner Größe gilt Hensel als spielstark, ballsicher und passstark (zuletzt ca. 81 % Passquote bei seinen ersten Profi-Einsätzen). Strobl fordert flaches Aufbauspiel und das permanente Finden von Lücken im Mittelfeldzentrum. Hensels Profil deckt sich perfekt mit dieser Rolle des "Verteilers".
Entwicklungspotenzial: Strobl hat bei Stationen wie der U23 des FC Augsburg nachweislich bewiesen, dass er junge Spieler datenbasiert und individuell enorm weiterentwickeln kann. Als frisch gebackener Wolfsburger Profi (Vertrag bis 2029) bringt Hensel die perfekte Formbarkeit mit.

Mögliche Herausforderungen

Erfahrung im Herrenbereich: Hensel hat bisher erst wenige Bundesliga-Kurzeinsätze vorzuweisen. Strobls System erfordert unter Pressingdruck extrem schnelle und fehlerfreie Entscheidungen im Zentrum. Der Sprung zum Stammspieler unter hohem taktischen Niveau braucht daher womöglich etwas Eingewöhnungszeit.

OFFENSIVES MITTELFELD

Bence Dardai

Ja, Bence Dárdai passt hervorragend zur Spielidee von Trainer Tobias Strobl. Die beiden verkörpern eine nahezu perfekte Synergie aus spielerischem Profil und taktischer Philosophie.

Die Schnittpunkte ihrer Philosophie


Fokus auf Ballbesitz und Kontrolle: Tobias Strobl ist als „Ballbesitz-Fanatiker“ bekannt, der seine Mannschaften einen dominanten, technisch sauberen und von Spanien inspirierten Kombinationsfußball spielen lässt. Bence Dárdai gilt als moderner, extrem ballsicherer Mittelfeldspieler, der auch auf engstem Raum die Ruhe bewahrt und ein Spiel strategisch lenken kann.
Mutige Offensive & Kreativität: Strobl fordert von seinen Teams ein intensives, torhungriges Offensivspiel. Dárdai bringt als kreativer Box-to-Box- oder offensiver Mittelfeldspieler (Zentral-/Offensiv-Zentral) genau die nötige vertikale Passstärke, Übersicht und Torgefahr aus der Distanz mit, um Strobls Angriffe zu inszenieren.
Intensives Pressing (PPDA): Strobl legt enormen Wert auf datenbasierte Intensität und ein starkes Pressing (niedriger PPDA-Wert). Trotz seiner feinen Klinge ist Dárdai physisch stark (1,89 m), arbeitet fleißig gegen den Ball und gilt als aktiver Pressing-Spieler, der Bälle früh zurückerobert.
Entwicklungsgeist: Strobl besitzt eine nachgewiesene Stärke in der Talentförderung aus seiner Zeit beim FC Augsburg II und beim SC Verl. Dárdai wiederum ist ein hochveranlagtes Talent, das genau unter solch einem Förderer den nächsten Entwicklungsschritt machen kann.

STÜRMER

Dzenan Pejcinovic

Ja, Dženan Pejčinović passt hervorragend zur Spielidee von Tobias Strobl.

Strobls taktischer Ansatz und Pejčinovićs Spielerprofil ergänzen sich in den entscheidenden Facetten:

Strobls Spielidee: Dominanz und Struktur

Tobias Strobl gilt als extrem ballbesitzorientierter Innovator, dessen Teams (zuletzt der SC Verl) das Spiel über das Tempo und maximale Kontrolle dominieren wollen.

Über 61 % Ballbesitz: Seine Mannschaften agieren mutig, extrem aktiv und strukturiert.
Gegenpressing (PPDA): Ein niedriger PPDA-Wert (schnelles, aggressives Pressing nach Ballverlust) ist elementarer Bestandteil seines Systems.

Kombinationsfußball: Anstelle von langen, unkontrollierten Bällen fordert Strobl flaches, vertikales Kombinationsspiel aus einer klaren Struktur heraus.

Pejčinovićs Profil: Der moderne, spielende Neuner

Mit 1,90 Meter Körpergröße bringt Dženan Pejčinović die physische Komponente eines klassischen Box-Stürmers mit, ist spielerisch jedoch viel dynamischer:

Mitspielender Angreifer: Er verfügt über eine exzellente Technik und lässt sich gerne tief fallen, um am Kombinationsspiel teilzunehemen. Dies harmoniert perfekt mit Strobls Wunsch nach spielerischer Dominanz.
Arbeit gegen den Ball: Als moderner U-Nationalspieler ist er taktisch so geschult, dass er das geforderte aggressive Gegenpressing (PPDA) in vorderster Linie intensiv anlaufen kann.

Fazit

Unter einem Trainer wie Strobl wird Pejčinović nicht als isolierter Abnehmer in der Luft hängen. Er profitiert von der hohen Anzahl an Ballaktionen im letzten Drittel und kann seine Stärken im Kombinationsspiel voll einbringen. Strobl wiederum erhält einen physisch starken, aber technisch hochbegabten Fixpunkt für sein System, der sowohl Tore garantieren als auch Räume für nachrückende Mittelfeldspieler schaffen kann.


Kento Shiogai

Ja, Kento Shiogai passt in den Kernbereichen hervorragend zur Spielidee von Tobias Strobl, allerdings gibt es in der spielerischen Komponente noch Entwicklungsbedarf.

Wo es perfekt matcht (Stärken)


Gegenpressing & Intensität: Strobls Spielweise erfordert Stürmer, die extrem viel laufen und den Gegner ununterbrochen stressen. Shiogai gilt als äußerst fleißiger Pressingspieler, der über eine hohe Intensität im Anlaufverhalten verfügt und Ballgewinne tief in der gegnerischen Hälfte erzwingen kann.
Tiefenläufe & Dynamik: Strobl forciert schnelles Umschaltspiel nach Balleroberungen. Shiogai lauert bevorzugt an der Abseitslinie, um mit seiner enormen Dynamik und Schnelligkeit in freie Räume zu stoßen.

Wo es Reibungspunkte gibt (Schwächen)

Mitspielende Komponente: Strobl schätzt trotz aller Intensität auch kontrollierten Ballbesitz und ein gepflegtes Kurzpassspiel (inspiriert vom spanischen Fußball). Shiogais Qualitäten im Kombinationsspiel und beim Festmachen von Bällen sind aktuell noch nicht stark ausgeprägt.
Taktische Disziplin: In der Bundesliga zeigten sich bei Shiogai gelegentlich noch taktische Defizite im Stellungsspiel. Strobls datenbasiertes System erfordert jedoch eine exakte Einhaltung der kollektiven Pressing-Zonen.

Fazit

Wenn Strobl ein reines Umschalt- und Pressing-System aufzieht, ist Shiogai ein idealer Zielspieler. Soll der Stürmer jedoch aktiv als spielmachende "falsche Neun" am Kombinationsaufbau teilnehmen, müsste Strobl den jungen Japaner in diesem Bereich erst noch gezielt weiterentwickeln.


Fraser Hornby

Ja, Fraser Hornby passt konzeptionell hervorragend in das System von Trainer Tobias Strobl, bringt jedoch als klassischer Zielspieler ein physisches Element ein, das Strobls ballbesitzorientierten Ansatz strategisch erweitern kann.

Die Stärken von Fraser Hornby

Der 26-jährige Schotte wechselt mit der Empfehlung von 13 Saisontoren aus Darmstadt nach Wolfsburg und bringt klare physische Komponenten mit:

Physische Präsenz: Mit einer Körpergröße von 1,95 Metern ist er ein klassischer Wandspieler („Target Man“).
Festmachen von Bällen: Er besitzt die Qualität, lange Bälle unter Druck zu behaupten und auf nachrückende Mittelfeldspieler abzulegen.
Torgefährlichkeit & Box-Präsenz: Hornby ist extrem kopfballstark und strahlt im gegnerischen Strafraum permanente Gefahr aus.

Fazit

Hornby ist kein typischer „Mitspiel-Stürmer“, den man rein auf Kurzpass-Niveau reduziert. Er gibt Tobias Strobl jedoch ein wichtiges taktisches Puzzleteil, das dessen System variabler macht. Wenn spielerische Lösungen blockiert sind, erzwingt Hornby durch seine Wucht zweite Bälle, die perfekt zu Strobls aggressivem Nachrückverhalten passen.

Im großen und ganzen passen die Spieler die vermutlich noch bei uns bleiben also gut zu Strobls Spielidee. Wenngleich natürlich noch einige Spieler zu uns stoßen werden. Ich bin gespannt und freue mich sehr auf die neue Saison!
Kaderplanung 2026/2027 |#189
02.06.2026 - 13:14 Uhr
Zitat von WoBBer31157
Ich gehe von folgenden Spielern aus die unseren Verein verlassen werden (Belocian, Seelt, Paredes, Daghim, Lindström, Wind, Cozza, Franjic, Kaminski) wurden schon offiziell verabscheidet.

Kamil Grabara
Marius Müller
Jakub Zielisnki (Leihe)
Konstantionos Koulierakis
Dennis Vavro
Moritz Jenz
Cleiton
Mathys Angély
Joakim Maehle
Rogerió
Sael Kumbedi
Eryk Grzywacz
Matthias Svanberg
Aster Vranckx
Yannick Gerhardt
Lovro Majer
Christian Eriksen
Patrick Wimmer
Andreas Skov Olsen
Mohamed Amoura


Ja die Liste ist sehr lang, aber diese Spieler werden entweder nicht mehr gebraucht oder sehen sich vermutlich selber nicht in der 2. Bundesliga.


Vorweg: Extrem gute, datenbasierte Analyse, vielen Dank dafür!

Ich verstehe nur nicht so ganz, weshalb du davon ausgehst, dass uns all diese Spieler verlassen? Zugegeben habe ich nach dem Rückspiel in Paderborn erstmal eine kleine Fußballpause gebraucht, weshalb ich eine Woche lang faktisch nichts mitbekommen habe.

Was ich aber seitdem so lese, wirkt nicht so, als würden alle von deiner Liste einen Wechselwunsch hinterlegt haben.

Prinzipiell könnte ich mir nämlich gut vorstellen, dass Spieler wie Vavro, Müller, Cleiton, Kumbedi, Gerhardt oder auch ein Eriksen bleiben. Oder gab es dazu schon gegenteilige Äußerungen?
Kaderplanung 2026/2027 |#190
02.06.2026 - 15:14 Uhr
Es gibt in Südamerika einen sehr spannenden Stürmer mit einem Namen, der vielen Wolfsburg Fans noch ein Begriff sein dürfte:
Matias Klimowicz, der Neffe von Diego. Da man nun Hornby verpflichtet hat, fände ich ihn neben Pejcinovic und Hornby eine sinnvolle Mischung im Sturm. Hornby kann zudem als OM spielen.

Zehnter und Fischer (oder Bürger) könnten die größten Gewinner von dem Abstieg werden und würde ich fest einplanen. Da die meisten Gegner gegen Wolfsburg tief stehen werden, fände ich Dardai ebenfalls interessant, da er auch auf engen Raum Lösungen finden kann.
Segecic hat bei Portmouth gegen Saisonende einen sehr guten Lauf entwickelt und wäre für mich ebenfalls eine sinnvolle Kaderergänzung. Mit Ernst und Scheller hätte man zudem erfahrene Zweitligaspieler. Diskussionswürdig ist sicherlich die 6er Position. Ich könnte mir alternativ vorstellen, dass man Arnold auf die Hensel Position zieht und dafür einen "richtigen" 6er aufstellt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 02.06.2026 um 15:16 Uhr bearbeitet
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