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Kader 2026

05.02.2026 - 13:18 Uhr
Kader 2026 |#721
24.06.2026 - 16:14 Uhr
Aber wer widerspricht denn da? Natürlich wird jeder Spieler in der aktuellen Situation seine Augen offen haben und den Markt sondieren, dazu gehören sicherlich auch Talente aus U21 und U19. Die Situation ist mega unbefriedigend in Bezug auf eine Saisonplanung, wer widerspricht dir denn da?

Sofern der eV es zeitnah hinbekommt für halbwegs klare Verhältnisse zu sorgen und einen anständigen Etat auf die Beine gestellt bekommt (ja, wenn!), dann glaube ich aber trotzdem, dass wir eine Mannschaft zusammenstellen können, die in der Lage ist die Liga zu halten. Unter normalen Umständen, das bedeutet für mich, dass wir für Vertragsklarheit schaffen können und auch ansonsten alle Parameter erfüllt bekommen, die einen geordneten Saisonbetrieb ermöglichen. Und dann glaube ich schon, dass es zumindest reizvoll ist als guter RL-Spieler (egal ob die jetzt aus Liga 3 übrig geblieben sind, oder aus der RL gescoutet werden) bei Sechzig München zu spielen.
Kader 2026 |#722
24.06.2026 - 17:08 Uhr
Die folgenden Artikel bringen die Sachlage ganz gut auf den Punkt: Die Szenarien einer Insolvenz

Zitat von BILD
Szenario 1:
Der unabhängige Insolvenzverwalter wird Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik (48) kontaktieren und nachfragen, ob er gewillt ist, mit einer Geldeinlage die KGaA weiter zu unterstützen. Seine Bereitschaft dafür hat Ismaik bereits signalisiert, aber unter bestimmten Bedingungen. Diese soll der Verein bisher nicht akzeptiert haben. Folge: Die Ausschlussfrist beim DFB für die Drittligalizenz wurde gerissen – Zwangsabstieg! Jetzt würde aber der Insolvenzverwalter über etwaige Bedingungen entscheiden und darüber, ob diese Verbands-rechtlich konform sind. Im Sinne der Sanierung hat der Verwalter Sonderrechte und kann sich auch über Zustimmungspflichten hinwegsetzen. Einigt man sich, obliegt es dem Verwalter, den Mitgesellschafter (e.V.) anzuweisen, der KGaA das Spielrecht, das aktuell beim e.V. liegt, zu übertragen. Die KGaA wäre gerettet und könnte in der 4. Liga gemeinsam mit Ismaik antreten.

Szenario 2:
Der Insolvenzverwalter fordert das Geld beim Verein an. Am Wochenende machte der e.V. Ismaik ein Angebot über 5 Millionen für seine Anteile. Dieses Geld könnte zum Fortbestand der KGaA eingefordert werden. An der Anteilsverteilung würde sich dann aber nichts ändern – und weiter rund 2,5 Millionen würden fehlen.

Szenario 3:
Der Insolvenzverwalter sucht Investoren, könnte dabei die Gesellschafter dazu bringen, ihre Anteile zur Verfügung zu stellen. Beispiel Borussia Dortmund: Dort hält der Verein nur noch 5,9 Prozent. Stimmberechtigt greift aber die 50+1-Regel: 49 Prozent bei den Investoren, 51 hält der Verein.

Szenario 4:
Scheitert eine Sanierung gänzlich, wird die KGaA liquidiert (aufgelöst), die Angestellten bekommen drei Monate lang Insolvenzgeld, die Gläubiger werden bedient. In die Insolvenzmasse fallen dann auch die Millionen der Dauerkarten-Besitzer, die wohl nur einen Bruchteil rückerstattet bekämen.



Was passiert nach Abschluss des Insolvenzverfahrens?

Zwei Möglichkeiten: Kommt es zur Sanierung, was unwahrscheinlich ist, dann besteht die KGaA weiterhin. Kommt es zur Auflösung, verschwindet die Firma nach der Liquidation.

In der Zwischenzeit läuft das Training normal weiter, die Spieler sind versichert. Der Insolvenzverwalter wird versuchen, Spieler mit bis 1. Juli gültigen Verträgen bestmöglich zu veräußern (Stichwort: Anhebung der Insolvenzmasse). Mögliche Kandidaten: Samuel Althaus, Lasse Fassmann und Xaver Kiefersauer. Die Aussicht auf Erfolg ist aber gering. Interessierte Vereine werden bis Juli warten und die dann vertragslosen Spieler ohne Ablöse unter Vertrag nehmen.


Können die Löwen bis zum Regionalliga-Start am 24. Juli eine Mannschaft formen?

Klar – aber die Zeit drängt. Spieler müssen ihre Verträge jetzt mit der neuen GmbH abschließen. Nach BILD-Informationen haben die Löwen bereits beim Bayerischen Fußball-Verband um Verlegung des ersten Spieltags gebeten. Das wäre möglich, da in der Regionalliga Bayern mit 19 Mannschaften ohnehin immer einer spielfrei hat. Auch das erste Heimspiel soll erst am 3. Spieltag Anfang August stattfinden. Damit würden die Löwen mit ihrer neuen GmbH etwas Zeit gewinnen, um Spieler und Sponsoren aufzutreiben und Ticketeinnahmen durch Dauerkartenverkäufe zu generieren.



Quellen:
https://www.bild.de/sport/fussball/das-kommt-jetzt-auf-1860-zu-loewen-haben-insolvenz-eingereicht-6a3ae955e880869d9f534785
https://www.bild.de/sport/fussball/insolvenz-bei-1860-ismaik-wird-als-letzter-bedient-6a3b920a2dd44d7b2527a15e
Kader 2026 |#723
24.06.2026 - 17:15 Uhr
Zitat von vonfreytag
Die folgenden Artikel bringen die Sachlage ganz gut auf den Punkt: Die Szenarien einer Insolvenz

Zitat von BILD

Szenario 1:
Der unabhängige Insolvenzverwalter wird Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik (48) kontaktieren und nachfragen, ob er gewillt ist, mit einer Geldeinlage die KGaA weiter zu unterstützen. Seine Bereitschaft dafür hat Ismaik bereits signalisiert, aber unter bestimmten Bedingungen. Diese soll der Verein bisher nicht akzeptiert haben. Folge: Die Ausschlussfrist beim DFB für die Drittligalizenz wurde gerissen – Zwangsabstieg! Jetzt würde aber der Insolvenzverwalter über etwaige Bedingungen entscheiden und darüber, ob diese Verbands-rechtlich konform sind. Im Sinne der Sanierung hat der Verwalter Sonderrechte und kann sich auch über Zustimmungspflichten hinwegsetzen. Einigt man sich, obliegt es dem Verwalter, den Mitgesellschafter (e.V.) anzuweisen, der KGaA das Spielrecht, das aktuell beim e.V. liegt, zu übertragen. Die KGaA wäre gerettet und könnte in der 4. Liga gemeinsam mit Ismaik antreten.

Szenario 2:
Der Insolvenzverwalter fordert das Geld beim Verein an. Am Wochenende machte der e.V. Ismaik ein Angebot über 5 Millionen für seine Anteile. Dieses Geld könnte zum Fortbestand der KGaA eingefordert werden. An der Anteilsverteilung würde sich dann aber nichts ändern – und weiter rund 2,5 Millionen würden fehlen.

Szenario 3:
Der Insolvenzverwalter sucht Investoren, könnte dabei die Gesellschafter dazu bringen, ihre Anteile zur Verfügung zu stellen. Beispiel Borussia Dortmund: Dort hält der Verein nur noch 5,9 Prozent. Stimmberechtigt greift aber die 50+1-Regel: 49 Prozent bei den Investoren, 51 hält der Verein.

Szenario 4:
Scheitert eine Sanierung gänzlich, wird die KGaA liquidiert (aufgelöst), die Angestellten bekommen drei Monate lang Insolvenzgeld, die Gläubiger werden bedient. In die Insolvenzmasse fallen dann auch die Millionen der Dauerkarten-Besitzer, die wohl nur einen Bruchteil rückerstattet bekämen.



Was passiert nach Abschluss des Insolvenzverfahrens?

Zwei Möglichkeiten: Kommt es zur Sanierung, was unwahrscheinlich ist, dann besteht die KGaA weiterhin. Kommt es zur Auflösung, verschwindet die Firma nach der Liquidation.

In der Zwischenzeit läuft das Training normal weiter, die Spieler sind versichert. Der Insolvenzverwalter wird versuchen, Spieler mit bis 1. Juli gültigen Verträgen bestmöglich zu veräußern (Stichwort: Anhebung der Insolvenzmasse). Mögliche Kandidaten: Samuel Althaus, Lasse Fassmann und Xaver Kiefersauer. Die Aussicht auf Erfolg ist aber gering. Interessierte Vereine werden bis Juli warten und die dann vertragslosen Spieler ohne Ablöse unter Vertrag nehmen.


Können die Löwen bis zum Regionalliga-Start am 24. Juli eine Mannschaft formen?

Klar – aber die Zeit drängt. Spieler müssen ihre Verträge jetzt mit der neuen GmbH abschließen. Nach BILD-Informationen haben die Löwen bereits beim Bayerischen Fußball-Verband um Verlegung des ersten Spieltags gebeten. Das wäre möglich, da in der Regionalliga Bayern mit 19 Mannschaften ohnehin immer einer spielfrei hat. Auch das erste Heimspiel soll erst am 3. Spieltag Anfang August stattfinden. Damit würden die Löwen mit ihrer neuen GmbH etwas Zeit gewinnen, um Spieler und Sponsoren aufzutreiben und Ticketeinnahmen durch Dauerkartenverkäufe zu generieren.



Quellen:
https://www.bild.de/sport/fussball/das-kommt-jetzt-auf-1860-zu-loewen-haben-insolvenz-eingereicht-6a3ae955e880869d9f534785
https://www.bild.de/sport/fussball/insolvenz-bei-1860-ismaik-wird-als-letzter-bedient-6a3b920a2dd44d7b2527a15e


@Hanse-Loewe hat schon ausführlich dargestellt, dass dieser Artikel mit totalem Schwachsinn gefüllt wurde. Da würde ich nix drauf geben.

Zitat von Hanse-Loewe


Wenns wenigstens Halbwahrheiten wären….

Aber bevor ich zu den Szenarien komme, einleitend vorweg: alles steht und fällt meines Erachtens mit der Frage, ob es aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht ein juristisches Risiko für den eV gibt, das Spielrecht nicht wieder an die KGaA zu übertragen, falls ein überzeugender Sanierungsplan durch HAM oder einen Drittinvestor vorgelegt wird.
Wenn man hier die Auffassung vertritt, dass dieses Risiko gering ist (das ist meine persönliche laienhafte Meinung), weil ein Insolvenzverwalter nur Rechte einklagen kann, die zur Insolvenzmasse der KGaA gehören (was für das Spielrecht nicht gilt, da es nur ein zeitlich befristetes Nutzungsrecht war), oder auf die ein vertraglicher Anspruch besteht, was ja seit Kündigung des Kooperationsvertrags nicht mehr gegeben ist, bleibt als realistisches Szenario eigentlich nur noch das Szenario 4 (Liquidation der KGaA), außer, Ismaik nimmt doch noch das Angebot des eV an.

Szenario 1 ist Quatsch, weil der Insolvenzverwalter zwar Sonderrechte hat, aber nur für die KGaA, für die er bestellt wird: und das Spielrecht ist kein pfändbares Eigentum der KGaA: insofern hat der Insolvenzverwalter darauf keinen Zugriff. Er kann eine juristisch eigenständige Person wie den eV. auch nicht anweisen, das Spielrecht der KGaA zu übertragen.

Szenario 2 ist auch Quatsch, aus dem gleichen Grund wie oben: der mittlere einstellige Millionenbetrag war ein Kaufangebot an die HAM und HI2, ist also kein pfändbares Eigentum der KGaA. Der Insolvenzverwalter kann nicht einfach diese Summe einfordern vom eV, einer eigenständigen juristischen Person.

Szenario 3 ist mit Blick auf die 50+1-Regel falsch dargestellt, weil 50+1 nicht sichergestellt wird über die Kapitalanteile der Gesellschaft, sondern über die Geschäftsführungs-GmbH, in der der eV entscheidet. Das vorweggeschickt könnte der Insolvenzverwalter über einen Schulden- und Kapitalschnitt durchaus neue Investoren an Bord holen, die verbandsrechtlich sogar bis zu 100% der Kapitalanteile halten dürften. Nur wird es keine Investoren geben, die ein substanzielles Angebot unterbreiten werden, wenn die Übertragung des Spielrechts an die KGaA nicht gesichert ist, womit wir wieder bei der Eingangsfrage wären, ob hier ein juristisches Risiko für den eV gegeben wäre, dies zu verweigern.

Szenario 4, also die Liquidation der KGaA, ist in meinen Augen das mit Abstand wahrscheinlichste Szenario neben dem Szenario, dass Ismaik doch noch das Angebot des eV annimmt. Ob die Dauerkartenbesitzer im Fall einer Liquidation nur einen Bruchteil rückerstattet bekämen, da bin ich mir gar nicht so sicher, da ich ja davon ausgehe, dass der Großteil des Erlöses aus den Dauerkarten noch vorhanden sein müsste, weitere Vermögenswerte noch in der Insolvenzmasse sind (Gebäude auf dem Trainingsgelände, Markenrechte), und die wesentlichen Gläubiger (Gesellschafterdarlehen, Genussrechte, Aktienkapital) nachrangig bedient werden.

Zusammengefasst: damit es für den eV wirklich ungut ausgeht, müssten schon zwei aus meiner Sicht unwahrscheinliche Bedingungen zusammenkommen:

1. Ismaik oder ein Drittinvestor müssten einen überzeugenden Sanierungsplan für die KGaA vorlegen
2. Der eV sieht doch erhebliche juristische Risiken mit Blick auf die Treuepflicht, und überträgt deswegen zähneknirschend das Spielrecht wieder an die KGaA.

Wie wahrscheinlich ist aus meiner Sicht, dass beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: ich würde sagen, kleiner als 5%. Aber ich hab mich jetzt schon zweimal getäuscht mit solchen Einschätzungen: einmal damals bei der Frage, ob der Anteilsverkauf nach der notariellen Beurkundung noch scheitern wird, und zuletzt bei der Frage, ob Ismaik wirklich sein Investment aufs Spiel setzt.

Insofern bin ich jetzt mal konservativer als sonst mit solchen Prognosen. Aber immer noch ziemlich optimistisch, dass es gut für uns ausgehen wird.
Kader 2026 |#724
24.06.2026 - 17:16 Uhr
Mal eine Verständnisfrage:

Die Spieler stehen aktuell noch bei der insolventen KGaA unter Vertrag. Könnte es aus Sicht des Insolvenzverwalters nicht sogar sinnvoll sein, wenn möglichst viele dieser Verträge aufgelöst werden und die Spieler in die neue Gesellschaft wechseln? Dadurch würden die Personalkosten der KGaA ja deutlich sinken.

Oder denke ich da zu einfach?
Kader 2026 |#725
24.06.2026 - 17:23 Uhr
Das geht rechtlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Die Spieler haben einen Vertrag (auch wenn der bald wertlos sein wird), die kann man nicht "einfach" transferieren. Auflösen auf Wunsch des Spielers ist eventuell möglich, sofern nicht Transfererlöse realistisch sind.

Aber die Spieler muss man behandeln wie vertragsfreie Spieler. Also mit neuem Vertrag + eventuell Handgeld. Ich frage mich halt, warum man sich so auf die versteift. Das sind Spieler einer anderen Mannschaft (die zufällig gleich heißt).
Kader 2026 |#726
24.06.2026 - 17:26 Uhr
Zitat von Knergy
Das geht rechtlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Die Spieler haben einen Vertrag (auch wenn der bald wertlos sein wird), die kann man nicht "einfach" transferieren. Auflösen auf Wunsch des Spielers ist eventuell möglich, sofern nicht Transfererlöse realistisch sind.

Aber die Spieler muss man behandeln wie vertragsfreie Spieler. Also mit neuem Vertrag + eventuell Handgeld. Ich frage mich halt, warum man sich so auf die versteift. Das sind Spieler einer anderen Mannschaft (die zufällig gleich heißt).


Spieler und Trainer kennen sich. Es ist etwas völlig anderes, ob ich eine Mannschaft von Grund auf neu aufziehe, oder ob ich einen bestehenden Kader gezielt verstärke.

Außerdem Thema Handgeld: in der Regio für ehem. Bayernligaspieler? Nen Döner sollte schon drin sein, aber wir reden nicht von Unsummen hier.

•     •     •

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Oliver Griss ignoriert werden sollte.
Kader 2026 |#727
24.06.2026 - 21:42 Uhr
Super Post - und @Hanse-Loewe vielen Dank für die Einschätzung.

Ergänzend sei auf folgendes Szenario hingewiesen:
Sofern der e.V. der KGaA in den letzten Jahren einen finanziellen Schaden zugefügt haben sollte, wäre es durchaus vorstellbar, ein Spielrecht als werthaltiges Asset zur Erfüllung bzw Abgeltung daraus resultierender Ansprüche einzusetzen. Diese Überlegung ist allerdings rein hypothetischer Natur und nur am Rande erwähnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vonfreytag am 24.06.2026 um 21:49 Uhr bearbeitet
Kader 2026 |#728
25.06.2026 - 06:17 Uhr
Zitat von flipsi1860
Zitat von Knergy

Das geht rechtlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Die Spieler haben einen Vertrag (auch wenn der bald wertlos sein wird), die kann man nicht "einfach" transferieren. Auflösen auf Wunsch des Spielers ist eventuell möglich, sofern nicht Transfererlöse realistisch sind.

Aber die Spieler muss man behandeln wie vertragsfreie Spieler. Also mit neuem Vertrag + eventuell Handgeld. Ich frage mich halt, warum man sich so auf die versteift. Das sind Spieler einer anderen Mannschaft (die zufällig gleich heißt).


Spieler und Trainer kennen sich. Es ist etwas völlig anderes, ob ich eine Mannschaft von Grund auf neu aufziehe, oder ob ich einen bestehenden Kader gezielt verstärke.

Außerdem Thema Handgeld: in der Regio für ehem. Bayernligaspieler? Nen Döner sollte schon drin sein, aber wir reden nicht von Unsummen hier.


Abgesehen davon bleiben auch nur die Spieler, die ohnehin bleiben wollten. Bis auf Fassmann, Althaus und Kiefersauer werden die wenigsten aus der U21 ein besseres Angebot haben, als mit uns nächste Saison Regionalliga zu spielen.

Die Jungs um Volland, Niederlechner, Deniz, Reinthaler, Vollath wollen ohnehin in München bleiben, stehen teilweise vor dem Karrierende.

Mit dem klaren Ziel Aufstieg und der Euphoriewelle, die jetzt entstehen könnte, lässt sich eventuell sogar mit Spielern wie Jakob oder Hobsch reden.

Dass dabei Handgelder gezahlt werden, halte ich für sehr unrealistisch. Auch halte ich das für kein Versteifen, sondern sind das eingespielte Jungs mit Bezug zu 1860.

•     •     •

Als kleiner Bub an Vaters Hand sah ich deine Spiele, ich sah deine Siege...
Kader 2026 |#729
25.06.2026 - 06:53 Uhr
Zitat von Valle1860
Zitat von flipsi1860

Zitat von Knergy

Das geht rechtlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Die Spieler haben einen Vertrag (auch wenn der bald wertlos sein wird), die kann man nicht "einfach" transferieren. Auflösen auf Wunsch des Spielers ist eventuell möglich, sofern nicht Transfererlöse realistisch sind.

Aber die Spieler muss man behandeln wie vertragsfreie Spieler. Also mit neuem Vertrag + eventuell Handgeld. Ich frage mich halt, warum man sich so auf die versteift. Das sind Spieler einer anderen Mannschaft (die zufällig gleich heißt).


Spieler und Trainer kennen sich. Es ist etwas völlig anderes, ob ich eine Mannschaft von Grund auf neu aufziehe, oder ob ich einen bestehenden Kader gezielt verstärke.

Außerdem Thema Handgeld: in der Regio für ehem. Bayernligaspieler? Nen Döner sollte schon drin sein, aber wir reden nicht von Unsummen hier.


Abgesehen davon bleiben auch nur die Spieler, die ohnehin bleiben wollten. Bis auf Fassmann, Althaus und Kiefersauer werden die wenigsten aus der U21 ein besseres Angebot haben, als mit uns nächste Saison Regionalliga zu spielen.

Die Jungs um Volland, Niederlechner, Deniz, Reinthaler, Vollath wollen ohnehin in München bleiben, stehen teilweise vor dem Karrierende.

Mit dem klaren Ziel Aufstieg und der Euphoriewelle, die jetzt entstehen könnte, lässt sich eventuell sogar mit Spielern wie Jakob oder Hobsch reden.

Dass dabei Handgelder gezahlt werden, halte ich für sehr unrealistisch. Auch halte ich das für kein Versteifen, sondern sind das eingespielte Jungs mit Bezug zu 1860.


Wir hatten das ja schon häufiger diskutiert.
Sechzig ist in der Regionalliga ein absolutes Zugpferd und für viele Spieler aufgrund der Rahmenbedingungen (Trainingsmöglichkeiten, Stadion, Fans, Medieninteresse) sicherlich ein attraktives Ziel.
Es wird also genügend Spieler geben, die zu Sechzig wollen.
Dazu wird es genügend Spieler aus dem Profikader, der U21 und U19 geben, die bleiben wollen. Teils aus oben genannten Gründen, teils weil sie, wie @Valle_1860 es schreibt , in München verwurzelt oder dem Verein tief verbunden sind.
Nicht jeder wird aus sportlichen und finanziellen Gründen bleiben können, aber es wird sicherlich eine konkurrenzfähige Mannschaft entstehen.
Eine Euphoriewelle sehe ich im Gegensatz zu Valle aber leider noch nicht einmal im Ansatz aufkommen.
Dazu sind anders als beim letzten Zwangsabstieg noch viele zu Fragen offen und Unwägbarkeiten vorhanden. Außerdem steht auch kein „Heim nach Giesing“ an.
Kader 2026 |#730
25.06.2026 - 07:14 Uhr
Kann jemand das aktuelle Interview von Volland in der AZ lesen? Mit ihm scheint man ja dauerhaft gesprochen zu haben. Könnte mir vorstellen, dass hier schon ein Fingerzeig zu seiner Zukunft beinhaltet ist. Wenn ein Volland bleiben sollte, wovon ich irgendwie ausgehe aufgrund seiner getätigten Aussagen, dann muss er eigentlich nur fit bleiben und du hast einen Unterschiedsspieler in der Regionalliga. Mit ihm spielst du automatisch oben mit. Natürlich nur, solange er fit bleibt.
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