Kader 12/13
13.03.2012 - 11:57 Uhr
02.09.2012 - 16:37 Uhr
Ich glaube auch nicht, daß Braunschweig um den Aufstieg mitspielt. Wir aber auch nicht. Dafür ist die linke Seite einfach zu schwach. Nix gegen Bruns, aber er verkörpert bestenfalls 2.Liga Mittelmaß und ist ansonsten mit seinen Fehlpässen auch eine Gefahrenquelle für`s eigene Tor. Wenn`s dann noch auf der LV-Position hapert, dann wird es eben nix mit "oben mitspielen". M.E. hätten wir zumindest noch einen wirklich guten LM gebraucht (quasi das Spiegelbild von Bartels - nur vielleicht noch ein bißchen besser); LVs haben wir eigentlich genügend, es müßte nur mal jemand in Form kommen!
17.09.2012 - 21:34 Uhr
Moin :)
mich würde interessieren, wann Lennard Thy wieder einsatzbereit ist?
danke im Vorraus.
mich würde interessieren, wann Lennard Thy wieder einsatzbereit ist?
danke im Vorraus.
18.09.2012 - 09:31 Uhr
Zitat von Tobster:
Zitat von okey-dokey:
Zitat von Tobster:
Diese stromlinienförmigen Typen, die wir auch derzeit vielfach im Kader haben, gehen mir derzeit mal wieder mächtig auf den Keks.
Wen hälste denn für nen stromlinienförmigen Typen und was geht Dir dabei mächtig aufn Keks?
Zitat von Tobster:
Eine Mannschaft verträgt schon ein paar Reibungspunkte, wie es Naki eben einer gewesen ist.
Auch inner erfolgreich agierenden Mannschaft werden immer wieder Meinungsverschiedenheiten auftreten. Es ist jedoch wichtig, diese INTERN zu diskutieren. Leider sieht das DN NICHT so.
Mit Stromlinienförmig meinte ich Leute, die ihren Mund nicht aufkriegen und mal die Misstände anprangern. Köln war gestern ein schönes Beispiel:
Ebbers "Punkt verdient", Schubert "Bin Stolz", Tschauner "Hat Spaß gemacht".
WTF?
Richtig wäre gewesen:
Ebbers "Keine Bälle aus dem MF bekommen, fehlt Kreativmoment, keine Bälle behauptet, vielleicht verstehen unsere Jungs die taktischen Vorgaben nicht", Schubert "Schlechte Mannschaftsleistung, darüber wird zu reden sein, von unseren Außen erwarte ich was anderes." Tschauner "Mir machen Spiele Spaß in denen ich nichts zu tun habe, aber das war bei dem Defensivverhalten (wahlweise: Abwehr) heute leider nicht drin."
Keiner, wirklich gar keiner, der sich hinstellt und mal sagt: Das war schei*e, keiner konnte einen Ball annehmen, geschweige denn weiterverarbeiten, Abwehrverhalten desolat, alles Luschen.
Und genau das will ich auch nicht intern diskutiert haben, sondern ich brauch jemanden der das öffentlich macht und damit Reibungspunkte setzt (glaub mal nicht der FC Hollywood z.B. war so erfolgreich, weil die immer alles intern geregelt haben). Das tut einer Mannschaft einfach auch mal gut, dass man sich nicht selber in die Tasche lügt.
Naki mag durch seine Art streitbar gewesen sein, aber der hat wenigstens -auf gut Deutsch gesagt- die Fresse aufgekriegt und mal losgeledert.
Aber das mag der falsche Thread sein, um das auszudiskutieren...
Ich habe das mal hier rein kopiert.
Tja, Du hast vielleicht recht, dass das Friede, Freude, Eierkuchen übertrieben wird.
Ob nun Naki derjenige ist, der intern Tacheles geredet hat. Das glaube ich nicht unbedingt.
Es liegt ein bisschen daran, dass und da würde ich Dir Recht geben, die Mannschaft und die Personen sich sehr ähnlich sind. Allesamt sind sie begandete Zweitligakicker, aber der Kick nach Oben fehlt ihnen allesamt. Ich glaube sie sind nicht die Karrieretypen, die daran glauben es noch weiter nach Oben zu schaffen. Über seine Verhältnisse spielt im Moment keiner. Der einzige der da noch heraussticht ist tatsächlich Jan-Philipp, der immer wieder auch viel riskiert und dabei auch bereit ist Fehler zu machen.
Auch Flo ist durchaus in der Lage Risiko zu gehen und sieht dabei manchmal schlecht aus. Das ist aber zu wenig, weil die anderen Spieler nicht mitdenken. Sie scheinen erstarrt in ihren Routinen und glauben nicht an das Unvorhersehbare. Zu kontrolliert. Zu beschränkt.
Ferner bin ich kein Fan von unserem 4-4-2. Dadurch sehen die Außenverteidiger noch schlechter aus, als die Saisons davor. Das Mittelfeld hat Null Bindung zur Abwehr. Die Wege sind viel zu lang.
Immer wieder geraten wir in gefährliche Situationen, weil unseren AV in den Rücken gespielt wird, oder sie zu Zweikämpfen gezwungen werden und der zweite Ball, dann beim Gegner landet. Weder das defensive Mittelfeld, noch die Außen auf den Mittelfeldpositionen können da die AVs entlasten.
Es könnten allerdings auch die IVs nach außen verschieben, was sie nicht tun. Starr und Stur spielt vor allem Thorre auf seiner linken IV Seite den Abräumer. Aber den linken AV zu unterstützen kommt ihm nicht in den Sinn. Da ist mir einfach zu viel halbe Manndeckung.
Wenn ein IV rausrückt, muss doch nur der defensive MF die Mitte übernehmen.
Rechts klappt das etwas besser. Mohr scheint mir beweglicher und mitdenkender.
Diese Situation führt dazu, dass selbst in der Vorwärtsbewegung der Weg von der Verteidigung zu den MFs zu weit ist. Es müssen Risikobälle gespielt werden, die technisch nicht gut verarbeitet werden. Das der Ball dann nicht im Sturm ankommt, wundert mich nicht.
Zitat von okey-dokey:
Zitat von Tobster:
Diese stromlinienförmigen Typen, die wir auch derzeit vielfach im Kader haben, gehen mir derzeit mal wieder mächtig auf den Keks.
Wen hälste denn für nen stromlinienförmigen Typen und was geht Dir dabei mächtig aufn Keks?
Zitat von Tobster:
Eine Mannschaft verträgt schon ein paar Reibungspunkte, wie es Naki eben einer gewesen ist.
Auch inner erfolgreich agierenden Mannschaft werden immer wieder Meinungsverschiedenheiten auftreten. Es ist jedoch wichtig, diese INTERN zu diskutieren. Leider sieht das DN NICHT so.
Mit Stromlinienförmig meinte ich Leute, die ihren Mund nicht aufkriegen und mal die Misstände anprangern. Köln war gestern ein schönes Beispiel:
Ebbers "Punkt verdient", Schubert "Bin Stolz", Tschauner "Hat Spaß gemacht".
WTF?
Richtig wäre gewesen:
Ebbers "Keine Bälle aus dem MF bekommen, fehlt Kreativmoment, keine Bälle behauptet, vielleicht verstehen unsere Jungs die taktischen Vorgaben nicht", Schubert "Schlechte Mannschaftsleistung, darüber wird zu reden sein, von unseren Außen erwarte ich was anderes." Tschauner "Mir machen Spiele Spaß in denen ich nichts zu tun habe, aber das war bei dem Defensivverhalten (wahlweise: Abwehr) heute leider nicht drin."
Keiner, wirklich gar keiner, der sich hinstellt und mal sagt: Das war schei*e, keiner konnte einen Ball annehmen, geschweige denn weiterverarbeiten, Abwehrverhalten desolat, alles Luschen.
Und genau das will ich auch nicht intern diskutiert haben, sondern ich brauch jemanden der das öffentlich macht und damit Reibungspunkte setzt (glaub mal nicht der FC Hollywood z.B. war so erfolgreich, weil die immer alles intern geregelt haben). Das tut einer Mannschaft einfach auch mal gut, dass man sich nicht selber in die Tasche lügt.
Naki mag durch seine Art streitbar gewesen sein, aber der hat wenigstens -auf gut Deutsch gesagt- die Fresse aufgekriegt und mal losgeledert.
Aber das mag der falsche Thread sein, um das auszudiskutieren...
Ich habe das mal hier rein kopiert.
Tja, Du hast vielleicht recht, dass das Friede, Freude, Eierkuchen übertrieben wird.
Ob nun Naki derjenige ist, der intern Tacheles geredet hat. Das glaube ich nicht unbedingt.
Es liegt ein bisschen daran, dass und da würde ich Dir Recht geben, die Mannschaft und die Personen sich sehr ähnlich sind. Allesamt sind sie begandete Zweitligakicker, aber der Kick nach Oben fehlt ihnen allesamt. Ich glaube sie sind nicht die Karrieretypen, die daran glauben es noch weiter nach Oben zu schaffen. Über seine Verhältnisse spielt im Moment keiner. Der einzige der da noch heraussticht ist tatsächlich Jan-Philipp, der immer wieder auch viel riskiert und dabei auch bereit ist Fehler zu machen.
Auch Flo ist durchaus in der Lage Risiko zu gehen und sieht dabei manchmal schlecht aus. Das ist aber zu wenig, weil die anderen Spieler nicht mitdenken. Sie scheinen erstarrt in ihren Routinen und glauben nicht an das Unvorhersehbare. Zu kontrolliert. Zu beschränkt.
Ferner bin ich kein Fan von unserem 4-4-2. Dadurch sehen die Außenverteidiger noch schlechter aus, als die Saisons davor. Das Mittelfeld hat Null Bindung zur Abwehr. Die Wege sind viel zu lang.
Immer wieder geraten wir in gefährliche Situationen, weil unseren AV in den Rücken gespielt wird, oder sie zu Zweikämpfen gezwungen werden und der zweite Ball, dann beim Gegner landet. Weder das defensive Mittelfeld, noch die Außen auf den Mittelfeldpositionen können da die AVs entlasten.
Es könnten allerdings auch die IVs nach außen verschieben, was sie nicht tun. Starr und Stur spielt vor allem Thorre auf seiner linken IV Seite den Abräumer. Aber den linken AV zu unterstützen kommt ihm nicht in den Sinn. Da ist mir einfach zu viel halbe Manndeckung.
Wenn ein IV rausrückt, muss doch nur der defensive MF die Mitte übernehmen.
Rechts klappt das etwas besser. Mohr scheint mir beweglicher und mitdenkender.
Diese Situation führt dazu, dass selbst in der Vorwärtsbewegung der Weg von der Verteidigung zu den MFs zu weit ist. Es müssen Risikobälle gespielt werden, die technisch nicht gut verarbeitet werden. Das der Ball dann nicht im Sturm ankommt, wundert mich nicht.
20.09.2012 - 11:13 Uhr
Deine Signatur erinnert mich auch daran, dass wir z.B. einen Lennart Thy verpflichten konnten. Der ist nicht geliehen. OK er ist verletzt, aber auch das wird schon. Ich finde da könnten wir deutlich schlechter aufgestellt sein. Schwierig für alle zweiten Mannschaften mag natürlich die Neuordnung der Regionalligen sein.
Mag sein, dass uns da die guten Gegner fehlen. Aber das ist sehr schwierig einzuschätzen.
Mag sein, dass uns da die guten Gegner fehlen. Aber das ist sehr schwierig einzuschätzen.
20.09.2012 - 12:15 Uhr
Ich bin absolut bei euch, dass das spielerische Zeit braucht. Eine Systemänderung ist nur selten von heute auf morgen zu schaffen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass andere Mannschaften hier deutlich schneller (in der Auffassungsgabe?) sind als unsere Jungs. Das liegt, so meine ich daran, dass man den Älteren kein neues System mehr einhauchen kann. Gerade die Jungs (Boll, Bruns, Ebbe), die voran gehen müssten, haben doch verständlicher Weise die größten Probleme mit einer Systemumstellung.
- ich erkenne keine spielerischen Fortschritte
- ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft geil darauf ist, den Gegner durch ständiges Attackieren mürbe zu spielen
- auch haben wir unseren Heimnimbus verspielt.
- ich habe - und das ist eigentlich das Schlimmste - den Eindruck, wir haben keine Hierarchie in der Mannschaft. Jeder ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
- es ist nicht gelungen, einen verschworenen Haufen zu formen
Der Trainer versucht eventuell aufkommende Diskussionen im Keim zu ersticken und redet deshalb vieles schön. Die Ur-St. Paulianer sind froh, dass sie noch mitwirken dürfen und sind mit Sicherheit nicht glücklich. Die Jungen ergeben sich ihrem Schicksal und mucken auch nicht auf. Letztendlich ein ziemlich leb- bzw. trostloser Haufen (Sry) der ohne erkennbare Emotionen in die Spiele geht.
Die zweite Halbzeit gg. Sandhausen zählt für mich übrigens auch nur bedingt. Wenn wir in dem Spiel zur Halbzeit 2:0 zurück liegen und das war möglich, kann sich niemand beschweren.
Ich weiß, das Leben findet nicht im Konjunktiv statt.
- ich erkenne keine spielerischen Fortschritte
- ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft geil darauf ist, den Gegner durch ständiges Attackieren mürbe zu spielen
- auch haben wir unseren Heimnimbus verspielt.
- ich habe - und das ist eigentlich das Schlimmste - den Eindruck, wir haben keine Hierarchie in der Mannschaft. Jeder ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
- es ist nicht gelungen, einen verschworenen Haufen zu formen
Der Trainer versucht eventuell aufkommende Diskussionen im Keim zu ersticken und redet deshalb vieles schön. Die Ur-St. Paulianer sind froh, dass sie noch mitwirken dürfen und sind mit Sicherheit nicht glücklich. Die Jungen ergeben sich ihrem Schicksal und mucken auch nicht auf. Letztendlich ein ziemlich leb- bzw. trostloser Haufen (Sry) der ohne erkennbare Emotionen in die Spiele geht.
Die zweite Halbzeit gg. Sandhausen zählt für mich übrigens auch nur bedingt. Wenn wir in dem Spiel zur Halbzeit 2:0 zurück liegen und das war möglich, kann sich niemand beschweren.
Ich weiß, das Leben findet nicht im Konjunktiv statt.
20.09.2012 - 13:48 Uhr
Zitat von Femmebanal:
- ich erkenne keine spielerischen Fortschritte
- ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft geil darauf ist, den Gegner durch ständiges Attackieren mürbe zu spielen
- auch haben wir unseren Heimnimbus verspielt.
Das ist faktisch allerdings falsch. Wir sind seit 13 Spielen zu Hause ungeschlagen.
Zitat von Femmebanal:
Der Trainer versucht eventuell aufkommende Diskussionen im Keim zu ersticken und redet deshalb vieles schön. Die Ur-St. Paulianer sind froh, dass sie noch mitwirken dürfen und sind mit Sicherheit nicht glücklich. Die Jungen ergeben sich ihrem Schicksal und mucken auch nicht auf. Letztendlich ein ziemlich leb- bzw. trostloser Haufen (Sry) der ohne erkennbare Emotionen in die Spiele geht.
Kann sein, dass der "Leitwolf" so ein bisschen fehlt. Auch das ist aber natürlich völlig normal. So etwas entwickelt sich und es bringft eh Nichts das von oben zu verordnen. Ich bin da zuversichtlich, dass die Jungs doch noch eine eigene neue Hierarchie entwickeln.
- ich erkenne keine spielerischen Fortschritte
- ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft geil darauf ist, den Gegner durch ständiges Attackieren mürbe zu spielen
- auch haben wir unseren Heimnimbus verspielt.
Das ist faktisch allerdings falsch. Wir sind seit 13 Spielen zu Hause ungeschlagen.
Zitat von Femmebanal:
Der Trainer versucht eventuell aufkommende Diskussionen im Keim zu ersticken und redet deshalb vieles schön. Die Ur-St. Paulianer sind froh, dass sie noch mitwirken dürfen und sind mit Sicherheit nicht glücklich. Die Jungen ergeben sich ihrem Schicksal und mucken auch nicht auf. Letztendlich ein ziemlich leb- bzw. trostloser Haufen (Sry) der ohne erkennbare Emotionen in die Spiele geht.
Kann sein, dass der "Leitwolf" so ein bisschen fehlt. Auch das ist aber natürlich völlig normal. So etwas entwickelt sich und es bringft eh Nichts das von oben zu verordnen. Ich bin da zuversichtlich, dass die Jungs doch noch eine eigene neue Hierarchie entwickeln.
21.09.2012 - 11:06 Uhr
Zitat von Femmebanal:
Eine Systemänderung ist nur selten von heute auf morgen zu schaffen. Richtig. Vor allem dann, wenn sie ein Trainer vornehmen muss, der m.A.n. eher von "Sicherheitsdenken" geprägt, damit auch erfolgreich gewesen ist und mal salopp formuliert, das Motto verinnerlicht hat, "jedes Tor , dass du nicht kassierst, musste auch nicht schießen". Davon ausgehend, isses dann auch für AS ein neuer Weg, den er beschreitet, schließlich muss er seine bisherige Denke und Spielphilosophie "überarbeiten". Auch das braucht Zeit.
Zitat von Femmebanal:
Trotzdem bin ich der Meinung, dass andere Mannschaften hier deutlich schneller (in der Auffassungsgabe?) sind als unsere Jungs Bezogen auf unseren aktuellen Gegner hast Du eindeutig recht.
Zitat von Femmebanal:
Das liegt, so meine ich daran, dass man den Älteren kein neues System mehr einhauchen kann. Gerade die Jungs (Boll, Bruns, Ebbe), die voran gehen müssten, haben doch verständlicher Weise die größten Probleme mit einer Systemumstellung. Ganz schwierig zu beantworten. Ich seh´s aus 2 Perspektiven:
1. die Systemumstellung als solches, die m.A.n. "keine echte" ist. Schaut euch doch z.B. mal an, wie Thy gespielt hat. Der war doch sooo weit hängend, wie oftmals unsere Stürmer im "1er-System" doch auch!
2. die Umsetzung und da kommt jetzt das Dingens mit der "Auffassungsgabe", was ich beispielhaft am Spiel gegen Braunschweig (letzte Saison) zu Hause am Millerntor, ausgetragen auf frisch verlegtem Rasen (war ja vorher Kritikpunkt der Mannschaft) verdeutlichen möchte:
Torsten Lieberknecht inner PK nach unserem Remis (0:0 gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft): „Wir haben St. Pauli in der letzten Woche regelrecht seziert. Jeder meiner Spieler wusste Bescheid, wie er sich zu verhalten hatte. Das hat meine Mannschaft gut gemacht..."
Leider hat sich daran nichts geändert, "unser Spiel" ist so berechenbar/durchschaubar (geworden), dass sich ein Gegner erfolgreich darauf einstellen kann. Und: das Team (Trainer und Spieler) ist nach wie vor nicht in der Lage, "spontan" eine Gegenreaktion zu zeigen.
Wobei die "tragisch-komische-Komponente" momentan darin zu bestehen scheint, dass bei AS der Lernfortschritt eher zu erkennen ist, als bei den Spielern. ER is´ zumindest impulsiver-agiler und selbst anner Seitenlinie näher dran am Gegner, wie manch einer unserer Spieler aufm Feld. :rolleyes
Eine Systemänderung ist nur selten von heute auf morgen zu schaffen. Richtig. Vor allem dann, wenn sie ein Trainer vornehmen muss, der m.A.n. eher von "Sicherheitsdenken" geprägt, damit auch erfolgreich gewesen ist und mal salopp formuliert, das Motto verinnerlicht hat, "jedes Tor , dass du nicht kassierst, musste auch nicht schießen". Davon ausgehend, isses dann auch für AS ein neuer Weg, den er beschreitet, schließlich muss er seine bisherige Denke und Spielphilosophie "überarbeiten". Auch das braucht Zeit.
Zitat von Femmebanal:
Trotzdem bin ich der Meinung, dass andere Mannschaften hier deutlich schneller (in der Auffassungsgabe?) sind als unsere Jungs Bezogen auf unseren aktuellen Gegner hast Du eindeutig recht.
Zitat von Femmebanal:
Das liegt, so meine ich daran, dass man den Älteren kein neues System mehr einhauchen kann. Gerade die Jungs (Boll, Bruns, Ebbe), die voran gehen müssten, haben doch verständlicher Weise die größten Probleme mit einer Systemumstellung. Ganz schwierig zu beantworten. Ich seh´s aus 2 Perspektiven:
1. die Systemumstellung als solches, die m.A.n. "keine echte" ist. Schaut euch doch z.B. mal an, wie Thy gespielt hat. Der war doch sooo weit hängend, wie oftmals unsere Stürmer im "1er-System" doch auch!
2. die Umsetzung und da kommt jetzt das Dingens mit der "Auffassungsgabe", was ich beispielhaft am Spiel gegen Braunschweig (letzte Saison) zu Hause am Millerntor, ausgetragen auf frisch verlegtem Rasen (war ja vorher Kritikpunkt der Mannschaft) verdeutlichen möchte:
Torsten Lieberknecht inner PK nach unserem Remis (0:0 gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft): „Wir haben St. Pauli in der letzten Woche regelrecht seziert. Jeder meiner Spieler wusste Bescheid, wie er sich zu verhalten hatte. Das hat meine Mannschaft gut gemacht..."
Leider hat sich daran nichts geändert, "unser Spiel" ist so berechenbar/durchschaubar (geworden), dass sich ein Gegner erfolgreich darauf einstellen kann. Und: das Team (Trainer und Spieler) ist nach wie vor nicht in der Lage, "spontan" eine Gegenreaktion zu zeigen.
Wobei die "tragisch-komische-Komponente" momentan darin zu bestehen scheint, dass bei AS der Lernfortschritt eher zu erkennen ist, als bei den Spielern. ER is´ zumindest impulsiver-agiler und selbst anner Seitenlinie näher dran am Gegner, wie manch einer unserer Spieler aufm Feld. :rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von okey-dokey am 21.09.2012 um 11:08 Uhr bearbeitet
29.09.2012 - 02:14 Uhr
Sagt mal, wann ist denn Thy wieder fit?
01.10.2012 - 10:46 Uhr
Zitat von sesamweckle:
Sagt mal, wann ist denn Thy wieder fit?
Wahrscheinlich erst zur Rückrunde
Puuhhh, was soll man sagen? Der schlechteste Saisonstart aller Zeiten. Ich habe gar nicht gedacht, dass wir selbst in unserer Abstiegssaison 2002/2003 besser waren.
Eine Mannschaft die am seidenen Faden hängt. Kein Selbstvertrauen, keine Möglichkeiten, kein Feuer.
Die Analyse dazu fällt extrem schwer. Ist unser Kader zu schlecht für die zweite Liga? Ich mag daran nicht so recht glauben.
Die Erstligasaison hat scheinbar verdammt viel Kraft, Selbstvertrauen und Entwicklung gekostet. Andere Zweitligamannschaften haben ihren Stil verändert, Ihr Spiel aktualisiert. Wir scheinen stehen geblieben zu sein. Wir spielen immer noch den Ballsicherungsstil aus der Aufstiegssaison, nur die Gegner verteidigen anders gegen uns. Sie attackieren bereits unsere Abwehr, so dass dort die Passwege zu lang werden.
Sie früher schnell nach vorn getragenen Angriffe, haben im Moment Null Präzision. Das liegt aber auch daran, dass auch hier die Passwege zu lang sind, selbst wenn die schnellen Pässe ankommen, fehlt danach die Anspielstation, weil fast jeder Gegner kompakt verteidigt.
Angriff, Mittelfeld und Verteidigung haben einfach den Mut komplett verloren. Die Standards haben keine Variabilität. Ecken verpuffen, Freistöße sind ungefährlich.
Am Allerschlimmsten ist für mich allerdings die Rückwärtsverteidigung, unsere Spieler stellen sich grundsätzlich hinter die Gegner und ermöglichen so die unkomplizierte Ballannahme im Mittelfeld. Eine Rückeroberung des Balles ist so fast ausgeschlossen. Auch hier rächt sich die "breite" Aufstellung.
Unsere Taktik wirkt im Moment so, als wäre das System nur noch durch einen Libero zu retten. Klingt für mich jetzt nicht sehr modern. Fakt ist aber, dass die Sechser immer wieder tief in die eigene Hälfte rücken müssen. Da mangelt es dann an Absprache und Übersicht.
Die Außenverteidiger versuchen sich immer wieder als Anspielstationen auf Außen anzubieten, öffnen aber permanent die Abwehrseiten für Tempogegenstöße. Man fragt sich ja jetzt nicht erst seit dieser Saison, wozu man über außen spielt, wenn es keine verwertbaren Flanken gibt, und das Zentrum des Gegners nahezu vernagelt ist.
Keiner unserer Spieler hat nur ansatzweise die Chance mal einen Fernschuss anzubringen. der letzte an den ich mich erinnere, war Matze Lehmann in der ersten Hälfte der Aufstiegssaison.
Man mag nun unken, dass er uns fehlt, aber ehrlich, wo war er als wir in der ersten Liga waren, wo ist er jetzt bei Köln? Es kann also nur teilweise an der Qualität des Kaders liegen. Irgendwas stimmt am System nicht.
Der ganze Frust des Erstligaabstiegs ist nicht verdaut und wahrscheinlich wäre ein Saison auf Platz 10 letztes Jahr heilsamer gewesen, als 4. zu werden. Wer weiß wie sich das in die Köpfe frisst. Meine Vermutung ist, dass es der Mannschaft ein bisschen wie uns Fans ergeht. Wir kennen unsere Ansprüche nicht so genau. Wollen wir einfach nur schön spielen, oder wollen wir doch wieder hoch. Ist die Änderung des Kaders richtig, oder falsch. Ich glaube hier liegt ein Kernproblem. Keiner weiß so genau, wer ist dieser FC St. Pauli im Moment. Auch das ist für die Spieler wichtig, sie müssen eine Einstellung zu ihrem Verein entwickeln. Ich denke, das ist einfach sehr schwer, wenn wir allesamt ein Bild zwischen Baum und Borke abgeben.
Die Motivation etwas Ungeheures leisten zu wollen, ist weg. Und nun ist da die große Leere. Ob die Mannschaft spürt, dass es auf den Rängen nicht so ganz anders ist, weiß ich nicht, könnte es mir aber vorstellen.
Ich hoffe, dass die sportliche Leitung das Problem erkennt. Sie werden es spüren, nur die Frage ist jetzt, wie man diese Probleme in den Griff bekommen kann. Welcher Trainer steht für einen "neuen" Geist. Welcher sportliche Leiter entwickelt dieses Gefühl von einem neuen ungeheuren Aufbruch in eine neue Zeit? Wer bekommt die Köpfe frei?
Bezeichnend ist ja, dass die gesamte Mannschaft schlecht spielt. Es lohnt sich ja nicht nach jemandem zu suchen, der im Moment der "Beste" ist. Wenigstens dieser Fakt, mag noch ein wenig beruhigen, habe ich wenigstens das Gefühl, dass die Mannschaft noch als solche ganz ordentlich funktioniert. Ich denke, dass seit Freitag allen klar ist, dass es nicht an Einem oder Zweien liegt, wenn man gegen Aufsteiger untergeht, sondern dass die gesamte Truppe gefordert ist.
Fatal scheint mir im Übrigen auch der Weggang von Pedro Gonzales zu sein. Ich hatte das leise befürchtet, mich aber nicht getraut da offen drüber nachzudenken. Die Fitness wirkt nicht optimal. Unsere bisher stärksten Minuten ab der siebzigsten sind jetzt ein einziger Zitterlauf bis zum Abfiff. So kann es echt pssieren, das gute Leistungen wie gegen Sandhausen, dann in den letzten Minuten noch in einem Desaster enden.
Trotzdem hoffe ich, dass wir die Kurve kriegen.
Nachdem ich das runtergeschrieben habe, hoffe ich plötzlich irgendwie auf die Verpflichtung von Toni Polster.
Sagt mal, wann ist denn Thy wieder fit?
Wahrscheinlich erst zur Rückrunde
Puuhhh, was soll man sagen? Der schlechteste Saisonstart aller Zeiten. Ich habe gar nicht gedacht, dass wir selbst in unserer Abstiegssaison 2002/2003 besser waren.
Eine Mannschaft die am seidenen Faden hängt. Kein Selbstvertrauen, keine Möglichkeiten, kein Feuer.
Die Analyse dazu fällt extrem schwer. Ist unser Kader zu schlecht für die zweite Liga? Ich mag daran nicht so recht glauben.
Die Erstligasaison hat scheinbar verdammt viel Kraft, Selbstvertrauen und Entwicklung gekostet. Andere Zweitligamannschaften haben ihren Stil verändert, Ihr Spiel aktualisiert. Wir scheinen stehen geblieben zu sein. Wir spielen immer noch den Ballsicherungsstil aus der Aufstiegssaison, nur die Gegner verteidigen anders gegen uns. Sie attackieren bereits unsere Abwehr, so dass dort die Passwege zu lang werden.
Sie früher schnell nach vorn getragenen Angriffe, haben im Moment Null Präzision. Das liegt aber auch daran, dass auch hier die Passwege zu lang sind, selbst wenn die schnellen Pässe ankommen, fehlt danach die Anspielstation, weil fast jeder Gegner kompakt verteidigt.
Angriff, Mittelfeld und Verteidigung haben einfach den Mut komplett verloren. Die Standards haben keine Variabilität. Ecken verpuffen, Freistöße sind ungefährlich.
Am Allerschlimmsten ist für mich allerdings die Rückwärtsverteidigung, unsere Spieler stellen sich grundsätzlich hinter die Gegner und ermöglichen so die unkomplizierte Ballannahme im Mittelfeld. Eine Rückeroberung des Balles ist so fast ausgeschlossen. Auch hier rächt sich die "breite" Aufstellung.
Unsere Taktik wirkt im Moment so, als wäre das System nur noch durch einen Libero zu retten. Klingt für mich jetzt nicht sehr modern. Fakt ist aber, dass die Sechser immer wieder tief in die eigene Hälfte rücken müssen. Da mangelt es dann an Absprache und Übersicht.
Die Außenverteidiger versuchen sich immer wieder als Anspielstationen auf Außen anzubieten, öffnen aber permanent die Abwehrseiten für Tempogegenstöße. Man fragt sich ja jetzt nicht erst seit dieser Saison, wozu man über außen spielt, wenn es keine verwertbaren Flanken gibt, und das Zentrum des Gegners nahezu vernagelt ist.
Keiner unserer Spieler hat nur ansatzweise die Chance mal einen Fernschuss anzubringen. der letzte an den ich mich erinnere, war Matze Lehmann in der ersten Hälfte der Aufstiegssaison.
Man mag nun unken, dass er uns fehlt, aber ehrlich, wo war er als wir in der ersten Liga waren, wo ist er jetzt bei Köln? Es kann also nur teilweise an der Qualität des Kaders liegen. Irgendwas stimmt am System nicht.
Der ganze Frust des Erstligaabstiegs ist nicht verdaut und wahrscheinlich wäre ein Saison auf Platz 10 letztes Jahr heilsamer gewesen, als 4. zu werden. Wer weiß wie sich das in die Köpfe frisst. Meine Vermutung ist, dass es der Mannschaft ein bisschen wie uns Fans ergeht. Wir kennen unsere Ansprüche nicht so genau. Wollen wir einfach nur schön spielen, oder wollen wir doch wieder hoch. Ist die Änderung des Kaders richtig, oder falsch. Ich glaube hier liegt ein Kernproblem. Keiner weiß so genau, wer ist dieser FC St. Pauli im Moment. Auch das ist für die Spieler wichtig, sie müssen eine Einstellung zu ihrem Verein entwickeln. Ich denke, das ist einfach sehr schwer, wenn wir allesamt ein Bild zwischen Baum und Borke abgeben.
Die Motivation etwas Ungeheures leisten zu wollen, ist weg. Und nun ist da die große Leere. Ob die Mannschaft spürt, dass es auf den Rängen nicht so ganz anders ist, weiß ich nicht, könnte es mir aber vorstellen.
Ich hoffe, dass die sportliche Leitung das Problem erkennt. Sie werden es spüren, nur die Frage ist jetzt, wie man diese Probleme in den Griff bekommen kann. Welcher Trainer steht für einen "neuen" Geist. Welcher sportliche Leiter entwickelt dieses Gefühl von einem neuen ungeheuren Aufbruch in eine neue Zeit? Wer bekommt die Köpfe frei?
Bezeichnend ist ja, dass die gesamte Mannschaft schlecht spielt. Es lohnt sich ja nicht nach jemandem zu suchen, der im Moment der "Beste" ist. Wenigstens dieser Fakt, mag noch ein wenig beruhigen, habe ich wenigstens das Gefühl, dass die Mannschaft noch als solche ganz ordentlich funktioniert. Ich denke, dass seit Freitag allen klar ist, dass es nicht an Einem oder Zweien liegt, wenn man gegen Aufsteiger untergeht, sondern dass die gesamte Truppe gefordert ist.
Fatal scheint mir im Übrigen auch der Weggang von Pedro Gonzales zu sein. Ich hatte das leise befürchtet, mich aber nicht getraut da offen drüber nachzudenken. Die Fitness wirkt nicht optimal. Unsere bisher stärksten Minuten ab der siebzigsten sind jetzt ein einziger Zitterlauf bis zum Abfiff. So kann es echt pssieren, das gute Leistungen wie gegen Sandhausen, dann in den letzten Minuten noch in einem Desaster enden.
Trotzdem hoffe ich, dass wir die Kurve kriegen.
Nachdem ich das runtergeschrieben habe, hoffe ich plötzlich irgendwie auf die Verpflichtung von Toni Polster.
01.10.2012 - 11:43 Uhr
Zitat von Flecktier:
Nachdem ich das runtergeschrieben habe, hoffe ich plötzlich irgendwie auf die Verpflichtung von Toni Polster.
Meinst du als Stürmer oder Trainer :D
Nein im Ernst, ich finde du hast dass alles ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
Über einige Sachen denke ich mittlerweile intensiv nach.
Die Schönrederei die mit Stani angefangen hat (ich weiß nicht ob sich noch wer an sein Interview erinnern kann wo er sinngemäß sagte "jetzt nicht an weiße Elefanten denken" und mit wesentlich schlechteren Leistungen auf den Platz von Schubert nochmal verstärkt wurde.
Da wurde von zuvielen vergebenen Chancen, Pech und unglücklichen Spielverlauf gesprochen und kaum einer faste sich mal an die Nase und sagte: Das waren unsere Fehler, wir sind selber Schuld , ich habe da falsch das Team auf/eingestellt etc, etc, etc;
Die zweite Sache sind die kurzen Spielerverträge und der Bonus:
Es wurde bei der Aufstiegssaison doch verlautet dass die Spieler unter der Saison keine Prämie bekommen, im Falle eines Aufstiegs dafür die doppelte. Wenn das System beibehalten wurde dann würde ich die Verträge schleunigst an die Realität anpassen , denn ich kanns mir denken was für welche Barrieren sich da schon in manchen Spielerhinterköpfen aufgebaut haben.
Die Spielerverträge waren in letzter Zeit ebenfalls zu kurz von der Laufzeit ausgelegt, ich würde da nur mehr Verträge mit mindestens auf 3 Jahren Laufzeit + Option aufsetzen, wobei Ausnahmen ok sind (wie das Gnadenbrot für Ebbers, der sich das redlich Verdient hat).
Das Experiment Leiharbeit muss man mit auslaufen der Verträge schleunigst beenden, wann überhaupt dann nur mehr mit K.O. Der kurzfristige Erfolg von Leihspielern hat auch schon andere Mannschaften wieder auf den harten Boden der Tatsachen geschleudert. Denn eigentlich kann ein leihender Verein nur dabei verlieren - selbst wenn ein Spieler bombenmäßig einschlägt (wie z.B. Hoilett bei uns vor einigen Jahren) dann reissen sie doch wieder Lücken und schwächen die Mannschaft beim Abgang weil das Team sich gut auf solche Ausnahmetalente eingestellt hat und dann nur mehr sehr schwer ohne einen solchen Spieler spielen kann.
Nachdem ich das runtergeschrieben habe, hoffe ich plötzlich irgendwie auf die Verpflichtung von Toni Polster.
Meinst du als Stürmer oder Trainer :D
Nein im Ernst, ich finde du hast dass alles ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
Über einige Sachen denke ich mittlerweile intensiv nach.
Die Schönrederei die mit Stani angefangen hat (ich weiß nicht ob sich noch wer an sein Interview erinnern kann wo er sinngemäß sagte "jetzt nicht an weiße Elefanten denken" und mit wesentlich schlechteren Leistungen auf den Platz von Schubert nochmal verstärkt wurde.
Da wurde von zuvielen vergebenen Chancen, Pech und unglücklichen Spielverlauf gesprochen und kaum einer faste sich mal an die Nase und sagte: Das waren unsere Fehler, wir sind selber Schuld , ich habe da falsch das Team auf/eingestellt etc, etc, etc;
Die zweite Sache sind die kurzen Spielerverträge und der Bonus:
Es wurde bei der Aufstiegssaison doch verlautet dass die Spieler unter der Saison keine Prämie bekommen, im Falle eines Aufstiegs dafür die doppelte. Wenn das System beibehalten wurde dann würde ich die Verträge schleunigst an die Realität anpassen , denn ich kanns mir denken was für welche Barrieren sich da schon in manchen Spielerhinterköpfen aufgebaut haben.
Die Spielerverträge waren in letzter Zeit ebenfalls zu kurz von der Laufzeit ausgelegt, ich würde da nur mehr Verträge mit mindestens auf 3 Jahren Laufzeit + Option aufsetzen, wobei Ausnahmen ok sind (wie das Gnadenbrot für Ebbers, der sich das redlich Verdient hat).
Das Experiment Leiharbeit muss man mit auslaufen der Verträge schleunigst beenden, wann überhaupt dann nur mehr mit K.O. Der kurzfristige Erfolg von Leihspielern hat auch schon andere Mannschaften wieder auf den harten Boden der Tatsachen geschleudert. Denn eigentlich kann ein leihender Verein nur dabei verlieren - selbst wenn ein Spieler bombenmäßig einschlägt (wie z.B. Hoilett bei uns vor einigen Jahren) dann reissen sie doch wieder Lücken und schwächen die Mannschaft beim Abgang weil das Team sich gut auf solche Ausnahmetalente eingestellt hat und dann nur mehr sehr schwer ohne einen solchen Spieler spielen kann.
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