| Geburtsdatum | 23.07.1987 |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Julian Nagelsmann
27.04.2021 - 10:09 Uhr
25.03.2023 - 17:14 Uhr
Haben sich die spieler auch bei Kovac verabschiedet?
Kann mich nicht mehr dran erinnern
Kann mich nicht mehr dran erinnern
25.03.2023 - 17:16 Uhr
Ja, warum auch immer? Eigentlich liked er sehr selten Bilder vom FC Bayern. Ok er hat nur die letzten Bilder nicht geliked. Ich denke, man sollte das nicht überinterpretieren. Denke, es war einfach eine zur Kenntnisnahme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rey 619 am 25.03.2023 um 17:20 Uhr bearbeitet
25.03.2023 - 17:17 Uhr
Zitat von der_Hendrik
oder anders interpretiert: Hoeneß bekommt in seinem Häuschen am Tegernsee kaum mehr was mit...
Zitat von Pepologe
Hoeneß vor zwei Wochen:
"Wenn alles so kommt, wie ich das glaube, werden wir in sechs bis acht Wochen das Thema Nagelsmann nicht mehr diskutieren."
Wenigstens Hoeneß hat Recht behalten.
Hoeneß vor zwei Wochen:
"Wenn alles so kommt, wie ich das glaube, werden wir in sechs bis acht Wochen das Thema Nagelsmann nicht mehr diskutieren."
Wenigstens Hoeneß hat Recht behalten.

oder anders interpretiert: Hoeneß bekommt in seinem Häuschen am Tegernsee kaum mehr was mit...
Hat er das jemals? Der kannte doch bis zur Verpflichtung auch Lucas Hernandez nicht, hielt Zierkzee im Training für Leroy Sané und hält bis heute das Attribut Weltmeister für so etwas wie die Befähigung für das aller höchste Niveau.
Hoeneß hat und hatte vermutlich weniger Ahnung von der modernen sportlichen Seite des Vereins und der Spieler sowie dem nationalen und internationalen Sport Fußball aktuell als der eine oder andere interessierte User hier im Forum.
Was er stets verstanden hat war das Gußballgeschäft und wie man dort möglichst viel nutzen draus zieht. Damit hat er den Club groß gemacht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DocToreFCB am 25.03.2023 um 17:20 Uhr bearbeitet
25.03.2023 - 17:17 Uhr
Zitat von tuchelfcb1900
Man würde eine verpasste Meisterschaft akzeptieren, wenn es aufgrund der Stärke der Konkurrenz resultiert. Dortmund ist aber punktetechnisch genauso schlecht wie letztes Jahr. Bayern hat aber einfach 9 Punkte weniger wie letztes Jahr. Dortmund ist nicht Erster, weil sie stark sind, sondern weil Bayern ihre PS nicht aufs Feld bringen.
Nagelsmann hatte fast 2 Jahre Zeit Konstsnz reinzubekommen. Faktisch ist die Entwicklung in den einzelnen Halbrunden katastrophal.
Hinrunde 2021 43 Punkte. Dafür aber die historische Pokalblamage. Rückrunde 2022 nur 34 Punkte und peinliches Aus gegen Villareal.
Hinrunde 2022 nur 36 Punkte. Jetzige Rückrunde wieder Kurs 34 Punkte.
Wann gab es das letzte überzeugende Auswärtsspiel in der Liga? Selbst in der guten Phasen vor der WM hat man sich zu knappen Siegen gegen Hertha und Schalke gewürgt. Keine Souveränität.
Die taktischen Unzulänglichkeiten kann das Team in Topspielen durch extreme Laufbereitschaft kompensieren. Das klappt aber logischerweise nicht im grauen Alltag.
Unter Pep haben selbst Leute wie Gaudino funktioniert, weil das Positionsspiel perfekt war. Jetzt können nicht mal Toptalente wie Gravenberch integriert werden, weil auf dem Platz komplette Anarchie herrscht.
Zitat von Pikaso
Im Endeffekt haben sich viele Dinge summiert, die dann in der Analyse zu der Ansicht geführt haben, dass es in der Konstellation keinen Sinn ergibt das Projekt weiter zu führen. Das sind keine einfachen Entscheidungen und wir "leiden" natürlich auch an unserem Anspruch. Meister werden war eigentlich immer Pflicht, aber die Art und Weise des Gewinnens ist noch nicht so lange in der DNA.
Den schönen Fußball haben in der Vergangenheit oft andere Vereine gespielt. Bei uns war als Sieger vom Platz zu gehen oft mit Pragmatismus verbunden. Quasi den Dusel erzwingen, wenn es sein muss. So bin ich in den 90ern und frühen 2000er Jahren mit Bayern groß geworden. Spätestens seit LvG ist das aber nicht mehr der Fall. Seither ist Dominanz und Kontrolle ein großer Bestandteil unseres Spiels.
Das möchte man mit diesem Kader, trotz Schwächen, nur im absoluten Notfall sehen, dass ein Sieg erzwungen werden muss. Brazzo hat es gesagt und im Forum war es auch oft Thema. Wir müssen auch Mannschaften Augsburg und Bochum zu oft niederringen und sie kaputt laufen. Souverän ein Spiel runterspielen,den Ball halten, den Gegner nicht mehr rankommen lassen. Das war zu oft nicht zu erkennen. Wenn wir den Gegner überrannt haben, sah das spektakulär und beeindruckend aus. Wenn dieses Feuer keinen Brand erzeugt hat, wurde es schwierig.
Natürlich gibt es immer mal enge Spiele, auch gegen die Kleinen. Aber insgesamt war das dann doch mit zu großen Schwankungen verbunden und ob das System wirklich zum Kader gepasst hat, kann ebenfalls kritisch gesehen werden.
Klar ist auch nicht alles Julians Verantwortung, aber am Ende ist der Trainer das schwächste Glied. Ist hart und auch nicht immer fair, aber auch Teil des Business. Das weiß jeder Trainer, der den Stift in die Hand nimmt und seine Unterschrift gibt. Tuchel auch.
Ich wünsche mir aber dennoch, dass Julian irgendwann wieder die Chance bekommt, wenn er gereift ist. Jupp hat auch vielleicht als junger Trainer zu viel gewollt und hat im zweiten Anlauf alles gewonnen. Wenngleich auch eine Saison wie 2012 möglich war. Heutzutage bist als als drei mal Zweiter halt weg vom Fenster. Das ist die Krux des Anspruchs, die ich Eingangs in meinem Post erwähnt habe.
Da stellt sich die Frage, ob man das unter Umständen auch mal hinnehmen muss ohne Titel zu bleiben. Das ist die andere Ebene. Schwierig zu bewerten. Allerdings kam man wohl wie gesagt zu dem Schluss, dass etwas grundsätzlich nicht (mehr) gepasst hat.
Ich persönlich stehe hinter der Entscheidung, sehe aber auch das Problem, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit jede Saison Meister werden müssen, um einen Trainer auch mal langfristig die Chancen zu geben eine Saison ohne Titel zu korrigieren, wie es eben bei Jupp 2012 der Fall war.
Im Endeffekt haben sich viele Dinge summiert, die dann in der Analyse zu der Ansicht geführt haben, dass es in der Konstellation keinen Sinn ergibt das Projekt weiter zu führen. Das sind keine einfachen Entscheidungen und wir "leiden" natürlich auch an unserem Anspruch. Meister werden war eigentlich immer Pflicht, aber die Art und Weise des Gewinnens ist noch nicht so lange in der DNA.
Den schönen Fußball haben in der Vergangenheit oft andere Vereine gespielt. Bei uns war als Sieger vom Platz zu gehen oft mit Pragmatismus verbunden. Quasi den Dusel erzwingen, wenn es sein muss. So bin ich in den 90ern und frühen 2000er Jahren mit Bayern groß geworden. Spätestens seit LvG ist das aber nicht mehr der Fall. Seither ist Dominanz und Kontrolle ein großer Bestandteil unseres Spiels.
Das möchte man mit diesem Kader, trotz Schwächen, nur im absoluten Notfall sehen, dass ein Sieg erzwungen werden muss. Brazzo hat es gesagt und im Forum war es auch oft Thema. Wir müssen auch Mannschaften Augsburg und Bochum zu oft niederringen und sie kaputt laufen. Souverän ein Spiel runterspielen,den Ball halten, den Gegner nicht mehr rankommen lassen. Das war zu oft nicht zu erkennen. Wenn wir den Gegner überrannt haben, sah das spektakulär und beeindruckend aus. Wenn dieses Feuer keinen Brand erzeugt hat, wurde es schwierig.
Natürlich gibt es immer mal enge Spiele, auch gegen die Kleinen. Aber insgesamt war das dann doch mit zu großen Schwankungen verbunden und ob das System wirklich zum Kader gepasst hat, kann ebenfalls kritisch gesehen werden.
Klar ist auch nicht alles Julians Verantwortung, aber am Ende ist der Trainer das schwächste Glied. Ist hart und auch nicht immer fair, aber auch Teil des Business. Das weiß jeder Trainer, der den Stift in die Hand nimmt und seine Unterschrift gibt. Tuchel auch.
Ich wünsche mir aber dennoch, dass Julian irgendwann wieder die Chance bekommt, wenn er gereift ist. Jupp hat auch vielleicht als junger Trainer zu viel gewollt und hat im zweiten Anlauf alles gewonnen. Wenngleich auch eine Saison wie 2012 möglich war. Heutzutage bist als als drei mal Zweiter halt weg vom Fenster. Das ist die Krux des Anspruchs, die ich Eingangs in meinem Post erwähnt habe.
Da stellt sich die Frage, ob man das unter Umständen auch mal hinnehmen muss ohne Titel zu bleiben. Das ist die andere Ebene. Schwierig zu bewerten. Allerdings kam man wohl wie gesagt zu dem Schluss, dass etwas grundsätzlich nicht (mehr) gepasst hat.
Ich persönlich stehe hinter der Entscheidung, sehe aber auch das Problem, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit jede Saison Meister werden müssen, um einen Trainer auch mal langfristig die Chancen zu geben eine Saison ohne Titel zu korrigieren, wie es eben bei Jupp 2012 der Fall war.
Man würde eine verpasste Meisterschaft akzeptieren, wenn es aufgrund der Stärke der Konkurrenz resultiert. Dortmund ist aber punktetechnisch genauso schlecht wie letztes Jahr. Bayern hat aber einfach 9 Punkte weniger wie letztes Jahr. Dortmund ist nicht Erster, weil sie stark sind, sondern weil Bayern ihre PS nicht aufs Feld bringen.
Nagelsmann hatte fast 2 Jahre Zeit Konstsnz reinzubekommen. Faktisch ist die Entwicklung in den einzelnen Halbrunden katastrophal.
Hinrunde 2021 43 Punkte. Dafür aber die historische Pokalblamage. Rückrunde 2022 nur 34 Punkte und peinliches Aus gegen Villareal.
Hinrunde 2022 nur 36 Punkte. Jetzige Rückrunde wieder Kurs 34 Punkte.
Wann gab es das letzte überzeugende Auswärtsspiel in der Liga? Selbst in der guten Phasen vor der WM hat man sich zu knappen Siegen gegen Hertha und Schalke gewürgt. Keine Souveränität.
Die taktischen Unzulänglichkeiten kann das Team in Topspielen durch extreme Laufbereitschaft kompensieren. Das klappt aber logischerweise nicht im grauen Alltag.
Unter Pep haben selbst Leute wie Gaudino funktioniert, weil das Positionsspiel perfekt war. Jetzt können nicht mal Toptalente wie Gravenberch integriert werden, weil auf dem Platz komplette Anarchie herrscht.
Dein letzter Satz beschreibt es gut. Das war stellenweise wirklich Anarchie und hatte schon KOvac Züge.
Klar können keine Talente integriert werden, wenn jedes Spiel eine große Wichtigkeit hat und man als Trainer sehen muss, das man die Punkte einfährt.
Letzte Saison war die Konkurrenz selber nicht bereit anzugreifen, aber das hat sich nun in dieser Saison zur Rückrunde geändert und schon ist der große Vorsprung aus der Hinrunde dahin.
Mit der Entscheidung wurde alles richtig gemacht, denn wer nach fast 2 Jahren keine Konstanz bekommt, bekommt sie auch in den nächsten Jahren nicht.
25.03.2023 - 17:18 Uhr
Zitat von tuchelfcb1900
Genau das ist doch der Punkt. Würde Dortmund ne Runde spielen wie 2011/12 oder im 1.Tucheljahr, wäre Platz 2 auch mal OK. Aber die sind punktemässig genau so schlecht wie letztes Jahr. Die sind nicht erster, weil sie gut sind, sondern weil Bayern ihr Potenzial nicht auf den Platz bringt.
Und Nagelsmann hat mit seinem Harakiri-Fussball großen Anteil daran. In Gladbach und Leverkusen war das Ergebnis zur Pause gut. Und anstatt dann mal defensiver zu spielen und selbst zu kontern, steht man offen ohne Ende und lässt sich auskontern.
Nagelsmann hatte fast 2 Jahre Zeit ne positive Entwicklung herbeizuführen. Tatsächlich wurde man in der Liga permanent schwächer.
dem stimme ich zu . Nagelsmann machte zu viele Experimente .Solche Experimente kann er bei Hoffenheim oder Leipzig machen , aber nicht bei einem Verein wie Bayern München . Da zählen Ergebnisse . Gibt ja auch Gerüchte , er hätte die Kabine verloren . Das sieht man dann auch auf dem Platz . CL ist ja nochmal was anderes da ist Prestige drinne . Aber , dass er die Kabine verloren hat glaube ich sogar . Die Kausa Neuer war wohl der Anfang vom Ende . Neuer ist eben der Kapitän und mit dem verscherzt man es sich nicht . Zitat von Hellawaits1982
Über die Leistung in der CL beschwert sich auch keiner , sondern eher darüber , dass 10!! Punkte Vorsprung auf den BVB verspielt wurden . Nagelsmann ist aber auch ein Stück weit selber schuld . Gegen Leverkusen läuft man mit der Top Elf auf und nicht mit der 2ten Reihe . Das war am Ende der Sargnagel .Fußball ist eben ein knallhartes Geschäft ....
Über die Leistung in der CL beschwert sich auch keiner , sondern eher darüber , dass 10!! Punkte Vorsprung auf den BVB verspielt wurden . Nagelsmann ist aber auch ein Stück weit selber schuld . Gegen Leverkusen läuft man mit der Top Elf auf und nicht mit der 2ten Reihe . Das war am Ende der Sargnagel .Fußball ist eben ein knallhartes Geschäft ....
Genau das ist doch der Punkt. Würde Dortmund ne Runde spielen wie 2011/12 oder im 1.Tucheljahr, wäre Platz 2 auch mal OK. Aber die sind punktemässig genau so schlecht wie letztes Jahr. Die sind nicht erster, weil sie gut sind, sondern weil Bayern ihr Potenzial nicht auf den Platz bringt.
Und Nagelsmann hat mit seinem Harakiri-Fussball großen Anteil daran. In Gladbach und Leverkusen war das Ergebnis zur Pause gut. Und anstatt dann mal defensiver zu spielen und selbst zu kontern, steht man offen ohne Ende und lässt sich auskontern.
Nagelsmann hatte fast 2 Jahre Zeit ne positive Entwicklung herbeizuführen. Tatsächlich wurde man in der Liga permanent schwächer.
25.03.2023 - 17:30 Uhr
Den Wechsel zu Tuchel befürworte ich per se. Ich freue mich auf ihn als Trainer mehr als ich das bei der Verpflichtung von Julian Nagelsmann tat, weil ich seine demütige und trotzdem ehrgeizige Art mehr mag als die bisweilen etwas überhebliche Art von Nagelsmann und er einfach auch mehr Erfahrung mit bringt. Er wäre schon damals der ideale Trainer gewesen, um Peps Nachfolge anzutreten und den eingeschlagenen Weg des Besitzfußballs fortzusetzen. Aber da scheint ja unsere Führung auch keine so richtige Vorstellung zu haben. In der PK fiel kein einziges Wort zu dem Spielstil von Tuchel als Faktor für die Verpflichtung. Stattdessen werden halt die Titel heruntergezählt und dass er in Paris mit Stars gut konnte. Wie aus einem Bild-Artikel kopiert.
Tuchel könnte der Trainer sein, der dem FCB die Spielkultur zurück bringt. Nur finde ich den Wechselzeitpunkt fragwürdig. Die Überraschung von Tuchel, dass er nicht im Geringsten mit einem Angebot von uns gerechnet hat, spricht da Bände. Er sagt es ja selbst, dass die Fallhöhe extrem ist, da der FCB in allen Wettbewerben immer noch gut dabei ist, es selbst in der Hand hat und sogar immer noch das Triple holen kann. Und er spricht auch das Risiko offen an, dass er und sein Trainerteam seit Monaten nicht zusammen gearbeitet haben, die Mannschaft und Abläufe nicht kennen und eigentlich in den kommenden Wochen gar nicht viel ändern können, da auch gar nicht die Zeit dafür da ist. Da stelle ich mir unterm Strich schon die Frage, wieso man mit Tuchel nicht einen Vorvertrag gemacht hat und mit Julian die Saison zu Ende bringt.
Ich denke, es gibt nur einen Top-Verein, wo ähnlich radikal mit Trainern verfahren wird wie bei uns; und das ist Real Madrid. Dahingehend nehmen wir uns nicht viel. Dort werden sogar Trainer wie Jupp und Carlo entlassen, obwohl sie die Champions League gewonnen haben, was ich definitiv nicht gut finde. Klar, beide Clubs sind sicherlich auch deshalb an der Spitze, weil dem Erfolg alles untergeordnet wird. Der FC Bayern ist halt nicht Freiburg oder Heidenheim, wo Streich und Schmidt seit über zehn Jahren hervorragende Arbeit leisten, aber wo halt auch die Mittel begrenzt sind. Manchmal würde ich mir so eine Ära auch beim FCB wünschen, was aber wahrscheinlich naiv ist. Nur finde ich es dann wirklich etwas irrlichtern, dass Kahn und Brazzo vor zwei Jahren Julian Nagelsmann holen und ihn und wahrscheinlich auch sein Staff mit einem fünf Jahres Vertrag ausstatten, was den Verein sehr wahrscheinlich einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten wird. Das war ein krasser Managementfehler. Das müsste eigentlich intern aufgearbeitet werden. Wie Tuchel heute selbst sagte: läuft es gut, wollen beide Seiten ohnehin verlängern. Und läuft es schlecht, ist halt auch mal schnell vorher Schluss. Es ist doch höchst selten, dass Trainer ihre Verträge erfüllen.
Tuchel könnte der Trainer sein, der dem FCB die Spielkultur zurück bringt. Nur finde ich den Wechselzeitpunkt fragwürdig. Die Überraschung von Tuchel, dass er nicht im Geringsten mit einem Angebot von uns gerechnet hat, spricht da Bände. Er sagt es ja selbst, dass die Fallhöhe extrem ist, da der FCB in allen Wettbewerben immer noch gut dabei ist, es selbst in der Hand hat und sogar immer noch das Triple holen kann. Und er spricht auch das Risiko offen an, dass er und sein Trainerteam seit Monaten nicht zusammen gearbeitet haben, die Mannschaft und Abläufe nicht kennen und eigentlich in den kommenden Wochen gar nicht viel ändern können, da auch gar nicht die Zeit dafür da ist. Da stelle ich mir unterm Strich schon die Frage, wieso man mit Tuchel nicht einen Vorvertrag gemacht hat und mit Julian die Saison zu Ende bringt.
Ich denke, es gibt nur einen Top-Verein, wo ähnlich radikal mit Trainern verfahren wird wie bei uns; und das ist Real Madrid. Dahingehend nehmen wir uns nicht viel. Dort werden sogar Trainer wie Jupp und Carlo entlassen, obwohl sie die Champions League gewonnen haben, was ich definitiv nicht gut finde. Klar, beide Clubs sind sicherlich auch deshalb an der Spitze, weil dem Erfolg alles untergeordnet wird. Der FC Bayern ist halt nicht Freiburg oder Heidenheim, wo Streich und Schmidt seit über zehn Jahren hervorragende Arbeit leisten, aber wo halt auch die Mittel begrenzt sind. Manchmal würde ich mir so eine Ära auch beim FCB wünschen, was aber wahrscheinlich naiv ist. Nur finde ich es dann wirklich etwas irrlichtern, dass Kahn und Brazzo vor zwei Jahren Julian Nagelsmann holen und ihn und wahrscheinlich auch sein Staff mit einem fünf Jahres Vertrag ausstatten, was den Verein sehr wahrscheinlich einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten wird. Das war ein krasser Managementfehler. Das müsste eigentlich intern aufgearbeitet werden. Wie Tuchel heute selbst sagte: läuft es gut, wollen beide Seiten ohnehin verlängern. Und läuft es schlecht, ist halt auch mal schnell vorher Schluss. Es ist doch höchst selten, dass Trainer ihre Verträge erfüllen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lornaswes am 25.03.2023 um 17:45 Uhr bearbeitet
25.03.2023 - 18:26 Uhr
Glaub schlussendlich kam der Wechsel von Nagelsmann zu Bayern etwas zu früh. Nicht weil Julian die nötige Reife fehle, sondern eher sein junges Alter und die Unerfahrenheit für einen Bayern-Trainer. Der kommt bei Spielern unserer Kategorie eher semimäßig rüber und vor allem wenn ihnen ein 35-Jähriger ohne Titel die Fußballwelt erklären will. Das soll nicht gegen irgendeine Richtung gehen, aber irgendwie hat man das Gefühl solche Weltstars, akzeptieren nur ehemalige Spieler mit großem Standing/Karriere oder eben Welttrainer mit einer gewissen Vita. Fachlich glaube ich kann kein Spieler/Verantwortlich hier was über Nagelsmann bemängeln. Da lass ich auch nicht die Berichte gelten, das einige Spieler bei uns "angeblich" die Einheiten und Vorgaben zu Komplex fanden. Was müssen dann erst die Spieler von Hoffenheim und Leipzig da gedacht haben. Die müssten ja da komplett überfordert gewesen sein und hätten das auch auf den Platz gezeigt. Da dies nicht so war, kann ich diesen Punkt null abgewinnen. Eher müssten sich dann manche Spieler bei uns fragen, ob sie die fußballerische Intelligenz für einen Spitzenspieler haben.
Ich glaube am Ende war seine Vita, Alter, gepaart mit dem überergeizigen Menschen Julian Nagelsmann (den Spielern seine Fußballfachkenntnisse zu zeigen), der Sargnagel. Spieler hatten vielleicht nicht die totale Überzeugung und sahen sich schlussendlich größer als der Trainer.
Ich glaube am Ende war seine Vita, Alter, gepaart mit dem überergeizigen Menschen Julian Nagelsmann (den Spielern seine Fußballfachkenntnisse zu zeigen), der Sargnagel. Spieler hatten vielleicht nicht die totale Überzeugung und sahen sich schlussendlich größer als der Trainer.
25.03.2023 - 19:12 Uhr
Ohne dem zu viel Gewicht zu geben:
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
25.03.2023 - 19:19 Uhr
Zitat von P_tM
Ohne dem zu viel Gewicht zu geben:
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
Ohne dem zu viel Gewicht zu geben:
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
https://twitter.com/iMiaSanMia_GER/status/1639601399435603969/photo/1
So unbeliebt kann JN nicht gewesen sein......!
25.03.2023 - 19:22 Uhr
Zitat von P_tM
Ohne dem zu viel Gewicht zu geben:
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
Ohne dem zu viel Gewicht zu geben:
Ist es eigentlich bezeichnend, dass die im Social Media sehr aktiven Spieler wie Müller, Davies und co sich nicht mit warmen Worten von Nagelsmann verabschiedet haben? Oder bin ich da noch zu früh.
Bisher habe ich nur von dir Reaktionen von Kimmich, Gore und Pavard vernommen. (Plus das Interview mit dem verblüfften Cancelo)
Musiala, Sané und De Ligt haben sich in ihren Insta-Stories auch von Nagelsmann verabschiedet.
Müller dagegen vermarktet seine "ThoMats-Challenge" auf YouTube
Ist aber mMn auch bezeichnend.
Raphael Honigstein jedenfalls spricht davon, dass einige kein Problem mit Nagelsmann hatten, während andere ihre Schwierigkeiten mit ihm und seinem Stil hatten. Natürlich weiß ich nicht, wie viel Einsicht Honigstein in die Kabine hat.
https://theathletic.com/4343865/2023/03/24/bayern-munich-julian-nagelsmann-sacked-inside-story/
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