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Julian Nagelsmann
Geburtsdatum 23.07.1987
Alter 39
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Julian Nagelsmann

27.04.2021 - 10:09 Uhr
Julian Nagelsmann |#15981
26.03.2023 - 10:34 Uhr
Zitat von Ganymed089
Zitat von Fergy

Zitat von Kasimir_80

Zitat von daHerze

Bei Bayern musst du aber auch:
- die Liga dominieren
- viele Spiele hoch gewinnen
- die 'richtigen Stars' immer spielen lassen (z.b. Müller)
- dabei noch möglichst viele Talente vom Campus einbauen
- und in der ChampionsLeauge Vereine die viel mehr Geld haben ausschalten

Das ganze dann ohne echten Mittelstürmer weil sie dir den (ohne echten Ersatz) verkaufen (der leider gleichzeitig auch noch dein bester Spieler und schon Weltfußballer war).

Ich finde wenn man das mit 35 Jahren so hinbekommt wie Herr Nagelsmann muss man sich wirklich nicht schämen.


Nagelsmann war doch der Grund wieso Lewandowski gehen wollte. Die haben sich null verstanden.


grins
In deiner Welt vielleicht.

https://www.sport1.de/news/fussball/bundesliga/2022/05/fc-bayern-auch-wegen-haaland-die-wahren-grunde-fur-den-wechselwunsch-von-robert-lewandowski


Ist doch auch völlig egal, weil man auch mit Lewandowski in der CL gescheitert ist.


Egal ist es nicht, weil es sich hier immer wieder zeigt, wie schief und weit weg bei vielen ein realistisches Bild von Nagelsmann und den Umständen ist.
Julian Nagelsmann |#15982
26.03.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von michael3110
Zitat von Fergy

Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

Zitat von Fergy

Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619














Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619
















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Letztendlich wird es die Zukunft erst beantworten.

Aus dem Status Quo heraus ist das mMn sehr kritisch hinterfragbar.

Und darum geht es, weil keiner hier ein Seher oder Prophet ist.

Dass man mit schneller Austauschbarkeit selbstverständlich die abholt, die Nagelsmann unsympathisch fanden, oder die, die ungeduldig sind, eine hier nicht erreichte eigene Erwartungshaltung haben...

Die haste immer. Am Computer tauschen viele bestimmt immer schnell, wenn was nicht klappt. Das bringt auch eine gewissen Konditionierung mit sich. tongue

Tuchel wünsche ich wie jedem Trainer das Glück, alle Erwartungshaltungen hier von jedem zu erfüllen ( was er nicht schaffen wird). Am besten keine Punktverluste, keine Gegentore, alle Titel. Und das für immer. Ansonsten Austausch. Der Austausch ist das einzig sichere hier.

Die Reifheit einer Persönlichkeit, die aus den "Tiefen des Lebens" resultiert, ist anders nicht erreichbar.


Man kann das ganze ins lächerliche ziehen (schau mal in die sozialen Medien), was ich sogar nachvollziehen kann.

Ob das nun hilfreich ist kann jeder für sich selbst entscheiden. Objektiv betrachtet ist die Entscheidung nachvollziehbar wenn man sich alle Spiele unter Nagelsmann angeschaut hat. Und das setzte ich voraus um eine Meinung abgeben zu können.

Es gibt genug Leute die eben nicht alle, oder nicht zumindest ausreichend viele Spiele gesehen haben um überhaupt eine objektive Aussage treffen zu können.


Wenn du objektiv durch subjektiv ersetzt, dann stimmts.
Auch unter denen, die alle Spiele sahen.
Julian Nagelsmann |#15983
26.03.2023 - 10:40 Uhr
Zitat von michael3110
Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

Zitat von Fergy

Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619











Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619













Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Deinen Hinweis zum PSG-Spiel unterschreibe ich exakt so. PSG hat im Hinspiel weitgehend primitiv agiert, schlicht nichts gemacht. Weiß der Trainer, warum. Bayern agierte unter Nagelsmann oft wie paralysiert, und das ist ein ganz entscheidender Unterschied zur Flick-Ära. Leider. Flick ist offensichtlich kein Taktik-Genie, aber die Mannschaft ist immer wieder in einen Resilienz-Modus gekommen. Stichwort PSG: Trotz großartiger Chancen und großartigen Spiels (bis auf Ausnahmen wie Süle) hat man das Hinspiel 2:3 verloren. Im Rückspiel war man letztlich die schlechtere Mannschaft, hat aber zum Ende alles, was noch verfügbar war, versucht, um aus dem 1:0 ohne Mittelstürmer noch ein 2:0 zu machen. Wie erwartbar war Choupo nach ca. 70 Min. vollkommen durch (bei aller Freude über seine Performance, aber es sind Welten zu Lewandowski, der damals verletzt fehlte). Null impact. Flick schickte Martinez als MS nach vorne. In der letzten Minute noch wollte Sane direkt vor dem gegnerischen Tor eben jenen Martinez anspielen (Navas war sich dazwischen) und hätte nur in den Rückraum zum absolut freistehenden Musiala (ca. 10-11 m. vor dem Tor) zurückspielen müssen. Es war in Summe teuflisch knapp. Selbst in seiner 2. Saison, als Flick so oft mit der Mannschaft in Rückstand geriet, kam sie quasi immer wieder. Ob das gegen Bielefeld, gegen Mainz, aber eben auch in Leverkusen war (letztes Spiel vor Weihnachten, 0:1-Rückstand, 2:1-Siegtreffer und Weihnachts-Tabellenführer in der letzten Minute). Das war nicht genial, nicht überragend, aber sehr willensstark.

Das hat Nagelsmann nicht auf den Rasen gebracht. In etlichen Spielen ging und geht bei Widerstand ein Riss durchs Gebälk. Ob das in Dortmund war, wo man nicht nur 2:0 führte, sondern mehrfach das 3:0 eigentlich hätte erzielen müssen und sich dann irgendwann das 1:2 fängt, um nur auf das 2:2 zu warten, einige Male in der BL ähnlich, sehr bemerkenswert in der vergangenen Saison in Bochum, ich meine, nach 1:0 verlor man noch in der 1. Hz. mit einem 1:4 komplett den Faden. Beim 0:5 in Gladbach, als man direkt auseinanderfiel. Beim Rückspiel gegen Villareal, als man im Grunde nie das Gefühl hatte, irgendwann käme Zug in die Angelegenheit, selbst als man 1:0 führte.

Das kann Teil des Umbruchs sein, vielleicht hätte sich das alles gewandelt. Aber eine Mannschaft ohne diese Resilienz wird immer Schwierigkeiten haben. Gegenbeispiel Real in der vergangenen Saison. Deren Hauptvorteil bestand darin, in jedem CL-Spiel letztlich hingenommen zu haben, die schlechtere Mannschaft zu sein, teils schon auf der Verliererstraße zu sein, aber zumindest wach genug gewesen zu sein - wenn auch jeweils glücklich - die wenigen guten Situationen auch konzentriert auszuspielen. Bis zur letzten Sekunde.

Ich weiß nur nicht, ob das an Nagelsmann liegt bzw. welchen Anteil er daran hat, oder doch an der Führungsriege auf dem Platz. Solche Leute wie Kimmich, Goretzka, Gnabry und auch Sane im Zentrum des Geschehens (Mittelfeld) habe ich auch bei den Nationalmannschaftsturnieren 2018, 2021 und 2022 nicht als besonders widerständig erlebt, wenn der Wind mal von vorne weht, weil es im Spiel einfach nicht funktioniert. Damit meine ich nicht irgendwelche Schüsschen aus der 2. Reihe als Alibi-Aktionen, die 1 von 100 Mal sitzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Selbst vermeintlich schlechte Spiele bzw. mit unglücklicher Tagesform oder einem unglücklichen Spielverlauf kann man noch halbwegs unter Kontrolle bekommen, wie uns die Vergangenheit lehrt. Nagelsmann und dieser Kader in Kombination haben das nicht geschafft und es deutet nicht so viel daraufhin, dass das in naher Zukunft anders gelaufen wäre. Sollte Tuchel den Kontrollmodus aktivieren können, dann ist der Kader zumindest halbwegs rehabilitiert. Findet er den Kontrollschalter in Spielen nicht, spätestens dann würde ich mich mal ernsthaft mit der Kaderplanung beschäftigen.
Julian Nagelsmann |#15984
26.03.2023 - 10:44 Uhr
Ich habe schon vor der WM von einen gefährlichen Trend gesprochen und Nagelsman kritisiert, und musste mir extremes anhören, mich wundert dieser Rauswurf nicht. Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport, und die hat Nagelsmann nicht geliefert. Es wurde immer von Ergebniskrise gesprochen und alles unter dem Tisch gekehrt und deshalb ist es so weit gekommen.

Unter Nagelsmann gab es soviel Unruhe wie in einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Mannschaft hat völlig die Dominanz verloren, früher kamen die Mannschaften zur Allianz Arena und es wurde über die höhe der Niederlage diskutiert, heutzutage kommen die Gegner spielen mit und nehmen sogar Punkte mit. Man hatte ja nicht einmal bei einer 2:0 Führung das Gefühl, hier passiert nichts mehr.

Der Schlussstrich ist einfach nur konsequent.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ohedi am 26.03.2023 um 10:46 Uhr bearbeitet
Julian Nagelsmann |#15985
26.03.2023 - 10:44 Uhr
Zitat von Fergy
Zitat von Westfalian

Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

Zitat von Fergy

Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619












Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619














Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Diese Vereins DNA ist kein Quatsch, sondern ein Leitbild, an dem sich viele orientieren. Dieses Leitbild ist aber nicht an den FCB gebunden, sondern an den im Namen des FCB handelnden Personen.

Wenn viele Sagen, der Uli sei der personifizierte FCB, ist da viel Wahres dran. Uli hat den Fcb geprägt wie kein anderer, weil der über 40 Jahre mittlerweile den Verein geprägt hat wie kein Zweiter. Dabei hat der alles erlebt, Sonne und Sturm.

Insofern ist das Bild des ständigen Wechsels von Führungspositionen ein Trugschluss beim Fcb. Uli und Kalle waren jahrzehntelang am Ruder. Hainer ist jahrelang AR. Der grosse Umbruch erfolgt gerade mit Stabwechsel von Uli und Kalle zu Kahn und HS. Gelingt dieser final, haben die Bayern mit den nächsten zwei Ex Fussballern an der Spitze einen herausragenden Job gemacht und die DNA von einer Generation auf die nächste übertragen.

In diesem Zusammenhang stellt der Trainerwechsel unweigerlich genau dieses Anspruchsdenken dar. der Erfolg steht über allem. sieht man diesen gefährdet, werden Konsequenzen gezogenl


Was du meinst, ist, dass alle Menschen in erfolgreichen Führungspositionen auf gleiche Art und Weise zum Erfolg kommen.

Glaube ich nicht. Erfolg geht unterschiedliche Wege.

Und ein Hainer führt den Verein komplett anders, als ein UH, weil ein Hainer ne völlig andere DNA hat und eine andere Konditionierung.

Und bei einem Kahn, Salihamidzic ohne einen UH am Ruder, da hätte ich einem Heynckes keinen Schutz vor einem Rauswurf attestiert im Februar 2012.
Oder dass ein Ribery nicht zu Real gegangen wäre, wenn er durch UH nicht persönlich gebunden worden wäre. Sowas sehe ich bei der neuen Führung NULL, da ist keine DNA Konstanz.

Eine Vereins-DNA gibt es NULL. Es gibt individuelle Menschen, die unterschiedlich führen, weil jeder seine eigene Art hat.


Irrtum.

Ich schreibe nirgendwo, dass Uli und Kalle bzw Hainer den Verein auf die gleiche Art und Weise führen bzw geführt haben.

Was alle eing ist aber das Streben nach Erfolg. Diesen Erfolg steht über allem, aber die DNA schreibt nicht vor, wie unterschiedliche Persönlichkeiten zu diesem Erfolg kommen. Führung ist extrem komplex. Hunderte von Autoren lassen sich darüber in Büchern und Fachzeitschriften aus und alle paar Jahre gibt es vermeintlich neue Ansätze.

Kahn und HS können Uli und Kalle nicht kopieren, weil sie das gar nicht können. Das sind vier individuelle Persönlichkeiten, die jeweils ihren eigenen Weg gehen müssen. Was man Kahn und HS allerdings vorgeben kann bzw mit ihnen vereinbaren kann ist das Erfolgsstreben und das Bild einer Bayern Familie.

Für das Erfolgsstreben braucht man aber auch Persönlichkeiten, die diese intrinsische Motivation in sich tragen und keinen weiteren Impuls von außen benötigen. Wir kennen Kahn und HS als zielstrebige Personen, die insb bei HS nicht über das überbordende Talent verfügt haben, aber über extremes Durchhaltevermögen und hohes Energielevel.

Ich sehe beim FCB aktuell die Rollen vertauscht. Kahn ist nicht mehr der brodelnde Vulkan, sondern gibt den nüchternen Analytiker (also eher Kalle) wohingegen HS den emotionalen Part gibt, also eher an Uli erinnert.

Du hast Uli und dessen Verhältnis zu Ribery angesprochen. Für mich ist es jetzt HS, der die Spieler emotional packt und Überzeugungsarbeit leistet. Das Gespann HS u Neppe wird von vielen unterschätzt. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Bayern einen Mane holt. Oder dass sie Tel aus Rennes bekommen. Abseits monetärer Argumente braucht es auch softe Argumente.
Julian Nagelsmann |#15986
26.03.2023 - 10:47 Uhr
Zitat von Westfalian

Zitat von Fergy

Zitat von Westfalian

Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

Zitat von Fergy

Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619














Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619
















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Diese Vereins DNA ist kein Quatsch, sondern ein Leitbild, an dem sich viele orientieren. Dieses Leitbild ist aber nicht an den FCB gebunden, sondern an den im Namen des FCB handelnden Personen.

Wenn viele Sagen, der Uli sei der personifizierte FCB, ist da viel Wahres dran. Uli hat den Fcb geprägt wie kein anderer, weil der über 40 Jahre mittlerweile den Verein geprägt hat wie kein Zweiter. Dabei hat der alles erlebt, Sonne und Sturm.

Insofern ist das Bild des ständigen Wechsels von Führungspositionen ein Trugschluss beim Fcb. Uli und Kalle waren jahrzehntelang am Ruder. Hainer ist jahrelang AR. Der grosse Umbruch erfolgt gerade mit Stabwechsel von Uli und Kalle zu Kahn und HS. Gelingt dieser final, haben die Bayern mit den nächsten zwei Ex Fussballern an der Spitze einen herausragenden Job gemacht und die DNA von einer Generation auf die nächste übertragen.

In diesem Zusammenhang stellt der Trainerwechsel unweigerlich genau dieses Anspruchsdenken dar. der Erfolg steht über allem. sieht man diesen gefährdet, werden Konsequenzen gezogenl


Was du meinst, ist, dass alle Menschen in erfolgreichen Führungspositionen auf gleiche Art und Weise zum Erfolg kommen.

Glaube ich nicht. Erfolg geht unterschiedliche Wege.

Und ein Hainer führt den Verein komplett anders, als ein UH, weil ein Hainer ne völlig andere DNA hat und eine andere Konditionierung.

Und bei einem Kahn, Salihamidzic ohne einen UH am Ruder, da hätte ich einem Heynckes keinen Schutz vor einem Rauswurf attestiert im Februar 2012.
Oder dass ein Ribery nicht zu Real gegangen wäre, wenn er durch UH nicht persönlich gebunden worden wäre. Sowas sehe ich bei der neuen Führung NULL, da ist keine DNA Konstanz.

Eine Vereins-DNA gibt es NULL. Es gibt individuelle Menschen, die unterschiedlich führen, weil jeder seine eigene Art hat.


Irrtum.

Ich schreibe nirgendwo, dass Uli und Kalle bzw Hainer den Verein auf die gleiche Art und Weise führen bzw geführt haben.

Was alle eing ist aber das Streben nach Erfolg. Diesen Erfolg steht über allem, aber die DNA schreibt nicht vor, wie unterschiedliche Persönlichkeiten zu diesem Erfolg kommen. Führung ist extrem komplex. Hunderte von Autoren lassen sich darüber in Büchern und Fachzeitschriften aus und alle paar Jahre gibt es vermeintlich neue Ansätze.

Kahn und HS können Uli und Kalle nicht kopieren, weil sie das gar nicht können. Das sind vier individuelle Persönlichkeiten, die jeweils ihren eigenen Weg gehen müssen. Was man Kahn und HS allerdings vorgeben kann bzw mit ihnen vereinbaren kann ist das Erfolgsstreben und das Bild einer Bayern Familie.

Für das Erfolgsstreben braucht man aber auch Persönlichkeiten, die diese intrinsische Motivation in sich tragen und keinen weiteren Impuls von außen benötigen. Wir kennen Kahn und HS als zielstrebige Personen, die insb bei HS nicht über das überbordende Talent verfügt haben, aber über extremes Durchhaltevermögen und hohes Energielevel.

Ich sehe beim FCB aktuell die Rollen vertauscht. Kahn ist nicht mehr der brodelnde Vulkan, sondern gibt den nüchternen Analytiker (also eher Kalle) wohingegen HS den emotionalen Part gibt, also eher an Uli erinnert.

Du hast Uli und dessen Verhältnis zu Ribery angesprochen. Für mich ist es jetzt HS, der die Spieler emotional packt und Überzeugungsarbeit leistet. Das Gespann HS u Neppe wird von vielen unterschätzt. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Bayern einen Mane holt. Oder dass sie Tel aus Rennes bekommen. Abseits monetärer Argumente braucht es auch softe Argumente.


OK. Dann haben alle Unternehmen die Erfolg haben, die aber komplett unterschiedlich zum Erfolg kommen für dich die gleiche DNA.

Für mich nicht.zwinker

Es gibt Managements, die schnell Auswechseln und andere, die bei der Aussicht auf ein Triple dies eben nicht tun würden.

Es gibt mit Sicherheit Menschen, die man generell als erfolgreiche Macher bezeichnet, eine Ferguson-Karriere eben nicht den Teppich ausgelegt hätten.

Genauso hätte es Heynckes ohne einen UH sehr viel wahrscheinlicher 2012 erwischt, oder ein Ribery hätte Bayern verlassen.

Darum geht es mir. Eine Vereins-DNA gibt es nicht und wird es niemals geben. Sondern nur das Wirken von einzelnen Menschen, die immer wieder ausgetauscht werden. Und das Prozedere passt sich dem im Detail auch an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fergy am 26.03.2023 um 10:55 Uhr bearbeitet
Julian Nagelsmann |#15987
26.03.2023 - 10:49 Uhr
Zitat von Fergy
Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

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Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619















Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619

















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Letztendlich wird es die Zukunft erst beantworten.

Aus dem Status Quo heraus ist das mMn sehr kritisch hinterfragbar.

Und darum geht es, weil keiner hier ein Seher oder Prophet ist.

Dass man mit schneller Austauschbarkeit selbstverständlich die abholt, die Nagelsmann unsympathisch fanden, oder die, die ungeduldig sind, eine hier nicht erreichte eigene Erwartungshaltung haben...

Die haste immer. Am Computer tauschen viele bestimmt immer schnell, wenn was nicht klappt. Das bringt auch eine gewissen Konditionierung mit sich. tongue

Tuchel wünsche ich wie jedem Trainer das Glück, alle Erwartungshaltungen hier von jedem zu erfüllen ( was er nicht schaffen wird). Am besten keine Punktverluste, keine Gegentore, alle Titel. Und das für immer. Ansonsten Austausch. Der Austausch ist das einzig sichere hier.

Die Reifheit einer Persönlichkeit, die aus den "Tiefen des Lebens" resultiert, ist anders nicht erreichbar.


Man kann das ganze ins lächerliche ziehen (schau mal in die sozialen Medien), was ich sogar nachvollziehen kann.

Ob das nun hilfreich ist kann jeder für sich selbst entscheiden. Objektiv betrachtet ist die Entscheidung nachvollziehbar wenn man sich alle Spiele unter Nagelsmann angeschaut hat. Und das setzte ich voraus um eine Meinung abgeben zu können.

Es gibt genug Leute die eben nicht alle, oder nicht zumindest ausreichend viele Spiele gesehen haben um überhaupt eine objektive Aussage treffen zu können.


Wenn du objektiv durch subjektiv ersetzt, dann stimmts.
Auch unter denen, die alle Spiele sahen.


Alle Meinungen, welche Menschen verbreiten die nicht unmittelbar mit dem Trainer und der Mannschaft zu tun haben, sind subjektiv. Ausnahmslos.

Aber um die eigene, subjektive, Meinung objektiv fassen zu können muss man eben auch beurteilen können. Und das geht nur, wenn man sich die Spiele anschaut. Gerade in den sozialen Medien sind aber viele dabei die, wenn überhaupt, nur die CL Spiele gesehen haben. Auf dieser Grundlage scheint die Entlassung tatsächlich lächerlich zu sein.

•     •     •

NEUER - LAHM - DANTE - BOATENG - ALABA - SCHWEINSTEIGER - MARTINEZ -
RIBERY - MÜLLER - ROBBEN - MANDZUKIC - HEYNCKES

WEMBLEY, 25.MAI 2013

DANKE JUNGS!!!

Ein großer Dank auch an alle anderen Spieler für eine großartige Saison!
Julian Nagelsmann |#15988
26.03.2023 - 10:57 Uhr
Zitat von michael3110
Zitat von Fergy

Zitat von michael3110

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Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

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Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619
















Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619


















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Letztendlich wird es die Zukunft erst beantworten.

Aus dem Status Quo heraus ist das mMn sehr kritisch hinterfragbar.

Und darum geht es, weil keiner hier ein Seher oder Prophet ist.

Dass man mit schneller Austauschbarkeit selbstverständlich die abholt, die Nagelsmann unsympathisch fanden, oder die, die ungeduldig sind, eine hier nicht erreichte eigene Erwartungshaltung haben...

Die haste immer. Am Computer tauschen viele bestimmt immer schnell, wenn was nicht klappt. Das bringt auch eine gewissen Konditionierung mit sich. tongue

Tuchel wünsche ich wie jedem Trainer das Glück, alle Erwartungshaltungen hier von jedem zu erfüllen ( was er nicht schaffen wird). Am besten keine Punktverluste, keine Gegentore, alle Titel. Und das für immer. Ansonsten Austausch. Der Austausch ist das einzig sichere hier.

Die Reifheit einer Persönlichkeit, die aus den "Tiefen des Lebens" resultiert, ist anders nicht erreichbar.


Man kann das ganze ins lächerliche ziehen (schau mal in die sozialen Medien), was ich sogar nachvollziehen kann.

Ob das nun hilfreich ist kann jeder für sich selbst entscheiden. Objektiv betrachtet ist die Entscheidung nachvollziehbar wenn man sich alle Spiele unter Nagelsmann angeschaut hat. Und das setzte ich voraus um eine Meinung abgeben zu können.

Es gibt genug Leute die eben nicht alle, oder nicht zumindest ausreichend viele Spiele gesehen haben um überhaupt eine objektive Aussage treffen zu können.


Wenn du objektiv durch subjektiv ersetzt, dann stimmts.
Auch unter denen, die alle Spiele sahen.


Alle Meinungen, welche Menschen verbreiten die nicht unmittelbar mit dem Trainer und der Mannschaft zu tun haben, sind subjektiv. Ausnahmslos.

Aber um die eigene, subjektive, Meinung objektiv fassen zu können muss man eben auch beurteilen können. Und das geht nur, wenn man sich die Spiele anschaut. Gerade in den sozialen Medien sind aber viele dabei die, wenn überhaupt, nur die CL Spiele gesehen haben. Auf dieser Grundlage scheint die Entlassung tatsächlich lächerlich zu sein.


Eben. Jeder hier hat eine in den Details voneinander unterschiedliche Sichtweise inklusive der Ursachen, wie es zu dieser kommt.
Objektivität gibt es hier nicht.

Eine Nicht-Entlassung ist hier ein ebenso gangbarer erfolgreicher Weg. Dazu müssen aber alle Menschen passen.
Julian Nagelsmann |#15989
26.03.2023 - 10:59 Uhr
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Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619


















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Letztendlich wird es die Zukunft erst beantworten.

Aus dem Status Quo heraus ist das mMn sehr kritisch hinterfragbar.

Und darum geht es, weil keiner hier ein Seher oder Prophet ist.

Dass man mit schneller Austauschbarkeit selbstverständlich die abholt, die Nagelsmann unsympathisch fanden, oder die, die ungeduldig sind, eine hier nicht erreichte eigene Erwartungshaltung haben...

Die haste immer. Am Computer tauschen viele bestimmt immer schnell, wenn was nicht klappt. Das bringt auch eine gewissen Konditionierung mit sich. tongue

Tuchel wünsche ich wie jedem Trainer das Glück, alle Erwartungshaltungen hier von jedem zu erfüllen ( was er nicht schaffen wird). Am besten keine Punktverluste, keine Gegentore, alle Titel. Und das für immer. Ansonsten Austausch. Der Austausch ist das einzig sichere hier.

Die Reifheit einer Persönlichkeit, die aus den "Tiefen des Lebens" resultiert, ist anders nicht erreichbar.


Man kann das ganze ins lächerliche ziehen (schau mal in die sozialen Medien), was ich sogar nachvollziehen kann.

Ob das nun hilfreich ist kann jeder für sich selbst entscheiden. Objektiv betrachtet ist die Entscheidung nachvollziehbar wenn man sich alle Spiele unter Nagelsmann angeschaut hat. Und das setzte ich voraus um eine Meinung abgeben zu können.

Es gibt genug Leute die eben nicht alle, oder nicht zumindest ausreichend viele Spiele gesehen haben um überhaupt eine objektive Aussage treffen zu können.


Wenn du objektiv durch subjektiv ersetzt, dann stimmts.
Auch unter denen, die alle Spiele sahen.


Alle Meinungen, welche Menschen verbreiten die nicht unmittelbar mit dem Trainer und der Mannschaft zu tun haben, sind subjektiv. Ausnahmslos.

Aber um die eigene, subjektive, Meinung objektiv fassen zu können muss man eben auch beurteilen können. Und das geht nur, wenn man sich die Spiele anschaut. Gerade in den sozialen Medien sind aber viele dabei die, wenn überhaupt, nur die CL Spiele gesehen haben. Auf dieser Grundlage scheint die Entlassung tatsächlich lächerlich zu sein.


Das 1. Spiel gegen Barca kann auch ganz anderst ausgehen, da war auch Glück dabei und dann sieht die Konstellation für die restlichen 5 Spiele schonmal anderst aus, auch das Hinspiel in Paris kann ganz anderst ausgehen, so klar war das dort auch nicht. Die Statistik der 8 Siege täuscht da ein wenig.
Julian Nagelsmann |#15990
26.03.2023 - 11:08 Uhr
Zitat von DennisBergkamp

Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von michael3110

Zitat von Fergy

Zitat von Floninhooo

Zitat von Fergy

Zitat von KevinFCB

Zitat von Fergy

Zitat von HessenFCB

Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619


















Zitat von Flummibesitzer

Zitat von rey 619




















Welche Ziele gibt es denn bereits für die nächste Saison? Er wird ja wohl kaum den Abgang von Pavard gemeint haben. Ich finde den Abgang und die Aussagen von Kahn immer noch nicht stimmig. Es kann nur Manuel Neuer und Thomas Müller sein, eventuell Sadio Mane. Größer oder ähnlich wichtig sind ja eigentlich nur Goretzka und Kimmich.


Mané durfte spielen wenn er fit war und das ist ein feiner Kerl, das strahlt er aus und kann auch jeder bestätigen der mit ihm zu tun hatte. Unabhängig davon ist er kein Urgestein des FC Bayern, glaube kaum, dass er da anecken würde, dafür ist er zu sehr Profi. Bei Neuer würde ich zustimmen, bei Müller kann es möglich sein, wobei er vor allem in letzter Zeit gesetzt war....
Die anderen Spieler selbst Gnabry und Sane sind doch viel zu unwichtig als man deshalb den Trainer entlassen würde. Normal gebe ich dir Recht mit Mane. Vielleicht war aber frustriert, dass er immer Mittelstürmer spielen musste.


Also als er verpflichtet wurde, sagte er, dass er überall spielen würde wo der Trainer ihn aufstellt, aber darauf hofft, nicht im Tor aufgestellt zu werden. Wie gesagt, selbst wenn er seine Position nicht optimal gefunden hätte, passt es nicht zu seiner Persönlichkeit im ersten Jahr nach Ankunft im neuen Verein und nach längerer Verletzung gegen den Trainer zu wettern. Er schien eher mit sich selbst beschäftigt zu sein. Und Spielpraxis bekam er von JN solange er fit war.
Der Kader ist in diesem Jahr tatsächlich breit, sicher wird es einige Spieler gegeben haben die unzufrieden waren, es scheint aber eher nicht der Kern an Führungsspielern gewesen zu sein oder zumindest nicht ganzheitlich. Da nur 11 Spieler starten können, wird das aber auch unter TT der Fall sein.
Das ZDF macht aus den Aussagen von Kimmich und Goretzka zwar mehr als sie sind, indem es diese auf den ganzen Kader verallgemeinert, dennoch bleibt nach der PK und den Erklärungen von Kahn und HS eben ein Geschmäckle. Im Endeffekt ist die Sache mit der fallenden Formkurve in der Rückrunde sicher nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, ebenso die in den Pokalwettbewerben enttäuschende letzte Saison. Hauptargument bleibt aber denke ich, dass Thomas Tuchel auf dem Markt war. Sehr fraglich ob man sonst zu diesem Zeitpunkt JN vor die Tür gesetzt hätte. Eher nicht. Und das kommt in der PK halt genau so rüber, obwohl es zwar wörtlich dementiert wird, zwischen den Zeilen aber eben genau so wirkt.


Aber das ist ja auch völlig legitim. Wäre man mit Nagelsmann zufrieden gewesen und hätten die Ergebnisse gepasst und das nicht nur in der CL, hätte man sich ja nicht mit Tuchel beschäftigt.


Ein Projekt ist immer etwas mit Start und Ziel und nicht ein Ziel zu einem Ziel bringen.

In der ersten Saison fliegt man aus dem Pokal und wird bekommt von Villareal den Kick in the ass.
In der zweiten Saison sind alle 3 Titel im letzten Drittel der Saison erreichbar, gewinnt alle Spiele gegen PSG, Barca und Inter, hat überzeugend im Pokal gespielt. Das ist Entwicklung zur Vorsaison.

Verliert Tuchel in der CL ist das Rückschritt, oder wenn er im Pokal ausscheidet.

Er muss jetzt im Prinzip von nun an alles gewinnen, alles überzeugend, wenn hier eine Steigerung stattfinden muss.

Das Wort Langzeitprojekt sollte keiner der Verantwortlichen bei Bayern mehr in den Mund nehmen dürfen. Das schließt nämlich das Durchstehen schlechter Phasen ein, das schließt Zeit geben ein.

Es wird hier nur eines deutlich, Bayern Trainer müssen das Triple holen, ansonsten gehen. Nein, sie müssen schon vor dem möglichen Triple gehen, was die nächste Steigerung ist.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass in den Köpfen der Verantwortlichen ein Tuchel wieder nur ein Übergangstrainer ist, weil der eigentliche Wunschtrainer im Moment noch nicht erreichbar ist. Lachend

Wie hatten nicht nur in manchen Bundesliga-Spiel die Qualität, die man in den wichtigen Spielen zeigte, wir haben eine Wankelmütigkeit und Inkonstanz bei den Entscheidungsträgern. zwinker


Das man sich im Pokal nicht 2 Jahre hintereinander Abschießen lässt willst du uns jetzt nicht Ernsthaft als Entwicklung verkaufen.
In der Liga spielt man noch schlechter und wenigerer konstant als letztes Jahr.

Warum sollte man ein Langzeitprojekt 5 Jahre laufen lassen wenn man nach fast 2 Jahren keine Entwicklung sieht.


Es ist und bleibt eine Verbesserung zur Vorsaison.

Warum macht man 5-Jahresprojekte, wenn man sicher weiß, dass dieses Anspruchsdenken alles jederzeit gewinnen zu müssen, spätestens nach 2 Jahren jeden Trainer killt.

Wenn das Jahr, an dem die Meisterschaft nicht 5 Spieltage vor Ende der Saison klar ist zum Rauswurf des Trainers führt obgleich 3 Titel erreichbar sind, dann steht das im Widerspruch zu einem Projektgedanken das 5 Jahre gehen soll.

Sei ehrlich, dass ist bei jedem Trainer im Vorfeld schon gescheitert.

Ein Langfristtrainer wie ein Ferguson ist in der jetzigen Vorstandskonstellation undenkbar.
Man wusste anscheinden nicht, was wen man holt und wie das Prozedere bei Langfrist aussieht. Das trifft den Kern.


Du versuchst gerade ernsthaft, das Anspruchsdenken, welches der Vereins-DNA entspricht, infrage zu stellen, um damit das Festhalten an einem Trainer zu legitimieren, der diesem Anspruch nicht genügt?
Der Trainer muss zum Verein passen, nicht umgekehrt.


Eine DNA des Vereins gibt es nicht. Das ist absoluter Quatsch. Es gibt einen ständigen Wechsel von Menschen in Führungspositionen, die Dinge nach ihren Gutdünken tun, das auch tun können mit vielen Fehlern, weil sie fest im Sattel sitzen, auch wenn sie irren und Projekte aufgrund von eigenen Fehlhaltungen in der Einschätzung und dem was man nach aussen als Projekt ausgelobt hat einfach wieder abbricht, ohne es auszuschöpfen, was Langfristprojekt überhaupt heißt.

Van Gaals sensationelle Entwicklungsarbeit stand auch vor einem "zufälligen" Abbruch.

Der Weg zu Erfolg ist nicht die Eindimensionalität etwas panikartig Selbstausgelobtes abzubrechen und ständig auszutauschen.
Langfrist heißt fast immer Mut zum Durchstehen. Der fehlte hier.

Wir werden ja sehen, ob Tuchel nächste Saison alles gewinnt und in der CL alles gewinnt.
Ich wette, der nächsten Saison kommen genauso Dellen und auch Kritik an Spielen.
Diese Saison muss er nur die Arbeit eines Nagelsmann zu einem Ende bringen.


Hätte ich JN gefeuert? Wahrscheinlich nicht.
Kann ich die Entscheidung nachvollziehen? Auf jeden Fall.

Es gab letzte Saison diesen unerklärlichen Einbruch in der Rückrunde obwohl die Hinrunde gut bis sehr gut war.
Jetzt haben wir wieder das selbe Problem weil viele Spieler, wie in der letzten Rückrunde, wieder eine unerklärliche Formschwäche zeigen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Mannschaft in den Spielen oft gut anfängt aber dann plötzlich einen Bruch im Spiel hat. Gegen Leverkusen hat man dann überhaupt nicht mehr gut gespielt und ist glücklich in Führung gegangen. Die letzten paar Minuten konnten da auch nicht mehr darüber hinwegtäuschen. Insofern ist es schwer hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen.

Stichwort CL, Hinspiel PSG. Die standen im Hinspiel hinten drin und haben uns den Ball überlassen. Als die dann angefangen haben sich zu wehren war die Mannschaft wie paralysiert. Nur Glück und der VAR haben verhindert dass wir das Spiel ohne Gegentor überstanden oder gar verloren haben. Das Rückspiel war sehr souverän, ja. Fraglich ob das auch so gelaufen wären wenn das Hinspiel Remis oder mit einer Niederlage für uns geändert hätte.

Es ist durchaus möglich dass wir jetzt gegen den BVB verlieren, trotz Trainerwechsel. Die Schlagzeilen schreiben sich dann zwar von selbst, ändern aber nichts daran dass der Trainerwechsel (wahrscheinlich) notwendig und somit auch richtig war.


Letztendlich wird es die Zukunft erst beantworten.

Aus dem Status Quo heraus ist das mMn sehr kritisch hinterfragbar.

Und darum geht es, weil keiner hier ein Seher oder Prophet ist.

Dass man mit schneller Austauschbarkeit selbstverständlich die abholt, die Nagelsmann unsympathisch fanden, oder die, die ungeduldig sind, eine hier nicht erreichte eigene Erwartungshaltung haben...

Die haste immer. Am Computer tauschen viele bestimmt immer schnell, wenn was nicht klappt. Das bringt auch eine gewissen Konditionierung mit sich. tongue

Tuchel wünsche ich wie jedem Trainer das Glück, alle Erwartungshaltungen hier von jedem zu erfüllen ( was er nicht schaffen wird). Am besten keine Punktverluste, keine Gegentore, alle Titel. Und das für immer. Ansonsten Austausch. Der Austausch ist das einzig sichere hier.

Die Reifheit einer Persönlichkeit, die aus den "Tiefen des Lebens" resultiert, ist anders nicht erreichbar.


Man kann das ganze ins lächerliche ziehen (schau mal in die sozialen Medien), was ich sogar nachvollziehen kann.

Ob das nun hilfreich ist kann jeder für sich selbst entscheiden. Objektiv betrachtet ist die Entscheidung nachvollziehbar wenn man sich alle Spiele unter Nagelsmann angeschaut hat. Und das setzte ich voraus um eine Meinung abgeben zu können.

Es gibt genug Leute die eben nicht alle, oder nicht zumindest ausreichend viele Spiele gesehen haben um überhaupt eine objektive Aussage treffen zu können.


Wenn du objektiv durch subjektiv ersetzt, dann stimmts.
Auch unter denen, die alle Spiele sahen.


Alle Meinungen, welche Menschen verbreiten die nicht unmittelbar mit dem Trainer und der Mannschaft zu tun haben, sind subjektiv. Ausnahmslos.

Aber um die eigene, subjektive, Meinung objektiv fassen zu können muss man eben auch beurteilen können. Und das geht nur, wenn man sich die Spiele anschaut. Gerade in den sozialen Medien sind aber viele dabei die, wenn überhaupt, nur die CL Spiele gesehen haben. Auf dieser Grundlage scheint die Entlassung tatsächlich lächerlich zu sein.


Das 1. Spiel gegen Barca kann auch ganz anderst ausgehen, da war auch Glück dabei und dann sieht die Konstellation für die restlichen 5 Spiele schonmal anderst aus, auch das Hinspiel in Paris kann ganz anderst ausgehen, so klar war das dort auch nicht. Die Statistik der 8 Siege täuscht da ein wenig.


Ist es aber nicht. Und da auch alle anderen Spiele gewonnen wurden, ist das objektiver gesehen Können.

Hätte Müller nicht den Elfer verschossen, wäre Bayern unter Guardiola CL-Sieger...
Hätte Bayern gegen Juve verloren, wäre Louis geflogen und dann? Wäre Pep gar nicht gekommen...
Eieiei

Hätte die Mannschaft nicht revoltiert, wäre Kovac heute noch Trainer von Bayern.

Noch mehr Konditionalwelten? tongue

Ach 2 habe ich noch:
Beckenbauer wollte unbedingt zu 1860, wg. ner Watschn ging er dann zu Bayern.
Überlebt UH den Flugzeugabsturz nicht würde Bayern heute vielleicht in dem Betoneimer an der Grünwalder spielen.

Die Geschichte Bayern Münchens?
Alles Glück oder Schicksal?

Der Verein würde hochwahrscheinlich keine so große Erfolgsgeschichte sein. 2 Menschen, 2 prägende Figuren, die es woanders nicht gab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fergy am 26.03.2023 um 11:17 Uhr bearbeitet
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