Hinrunden Fazit
19.12.2011 - 13:36 Uhr
23.12.2011 - 18:18 Uhr
Zitat von _herthagunner_:
Übrigens ist unsere Chancenverwertung im Verlauf der Hinrunde immer besser geworden und inzwischen mMn überragend
das Problem an der ganzen sache ist natürlich, dass wir usn viel zu wenig Großchancen erarbeiten, aber diese dann wenigstens auch konsequent nutzen :)
Hier ein Beleg
http://www.wahretabelle.de/wahretabelle/chancentod.php
Erschreckend ist natürlich, dass wir uns gerade mal so viele Großchancen wie der FCA erspielt haben und damit insgesamt die zweitwenigsten der ganzen Liga :ugly
Na zum Glück haben wir ja jetzt einen neuen Trainer ;)
Übrigens ist unsere Chancenverwertung im Verlauf der Hinrunde immer besser geworden und inzwischen mMn überragend
das Problem an der ganzen sache ist natürlich, dass wir usn viel zu wenig Großchancen erarbeiten, aber diese dann wenigstens auch konsequent nutzen :)
Hier ein Beleg
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Erschreckend ist natürlich, dass wir uns gerade mal so viele Großchancen wie der FCA erspielt haben und damit insgesamt die zweitwenigsten der ganzen Liga :ugly
Na zum Glück haben wir ja jetzt einen neuen Trainer ;)
23.12.2011 - 18:58 Uhr
Kraft: Hin und wieder ein paar Wackler, dafür aber jede Menge Glanzparaden, die dem Verein so manchen Punkt bescherten...Schwächen in der Spieleröffnung muss man mit ihm in Kauf nehmen, dennoch bisher eine sehr gute Verpflichtung, gerade im Vergleich zu seinem Vorgänger im Kasten
Burchert: Konnte immerhin zum ersten Mal andeuten, dass er vielleicht doch Backup-Potenzial hat
Kobiashvili: Wirkte nicht so überfordert, wie es so manch einer befürchtet hatte, dennoch ist LV eine Schwachstelle im Team. Nach hinten waren die Leistungen meist brauchbar, dafür verzichtete er auf das Setzen von Offensivakzenten.
Mijatovic: Auch bei ihm wurde befürchtet, dass es nicht ganz für die Bundesliga reichen würde. Stark in der Luft, aber am Boden im Laufe der Saison immer häufiger mit Aussetzern. Spielt derzeit wohl nur, weil es keine Alternative gibt.
Hubnik: Eine erstaunlich große Anzahl an Patzern trübte den ansonsten recht positiven Eindruck..das kann er eigentlich besser.
Lell: Bewährte sich als durchaus brauchbarer Bundesligaspieler...im Gegensatz zu Kobiashvili immer wieder bemüht, sich auch in die Offensive einzuschalten.
Maik Franz: Der Pechvogel der Saison...eine Mischung aus Verletzungen und wenigen Fehlern, die dann aber ausnahmslos zu Gegentoren führten.
Janker: Mauserte sich vom Notnagel zur gern gesehenen Alternative; mehr als das sollte er aber auch nicht sein, ansonsten hat man ein Qualitätsproblem.
Niemeyer: War er in der 2. Liga seinen Gegnern noch weit überlegen, so hatte er es im Oberhaus doch spürbar schwerer...kämpferisch top wie eh und je, jedoch nicht immer erfolgreich beim Spielaufbau.
Ottl: Hier scheiden sich wohl die Geister: für die einen ein Stümper, der jeden Zweikampf scheut und nur Sicherheitspässe bringt, für die anderen ein Organisator mit gutem Stellungsspiel, der das Spiel beruhigt. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Lustenberger: War der Verlierer der Vorbereitung und kam erst gegen Ende der Hinrunde in die Gänge; konnte sich bisher kaum einbringen, schien aber auf gutem Wege, Niemeyer aus der 1. Elf zu verdrängen.
Raffael: Insgesamt eine gute Hinrunde des Brasilianers...wurde zu Saisonbeginn noch gegrübelt, ob die Hertha nicht sogar ohne ihn besser sei, so wurde er bald unverzichtbar und war die Seele der Berliner Offensive, in guten wie in schlechten Zeiten.
Ben-Hatira: Einer Glanzvorstellung gegen Köln folgten mehrere schwache Auftritte sowie ein persönlicher Schicksalsschlag, der ihn offensichtlich belastete. Muss sich steigern.
Torun: Kam mit viel Vorschusslorbeeren aus der Vorbereitung und zeigte dann doch eigentlich das Gleiche, was man auch schon in Hamburg gesehen hatte...neben der einen oder anderen gelungenen Aktion nämlich viel zu viel Leerlauf, um einen Stammplatz zu rechtfertigen.
Ebert: Herr Ebert wollte sich zum gefühlt 37. Mal bessern und endlich zum vollwertigen Bundesligaprofi werden...leider waren starke Auftritte wie gegen Stuttgart die Ausnahme, so dass er schon bald häufiger auf der Bank Platz nehmen musste, als ihm lieb war....seine Zukunftsperspektive bei der Hertha bleibt fragwürdig.
Rukavytsya: Als Alternative zu den weitestgehend enttäuschenden Flügelspielern hatte er ein paar brauchbare Auftritte, jedoch drängte er sich nicht stark genug auf, um dauerhaft in die 11. Elf zu kommen...das war wohl in etwa das, was man von ihm erwarten durfte.
Ronny: Der ewig dicke unfitte unmotivierte lauffaule Ronny durfte nur in Ausnahmefällen sein Talent zeigen. Auf dem Platz sah man eher einen passsicheren einsatzfreudigen und ideenreichen Mittelfeldstrategen, der hoffentlich unter dem neuen Trainer mehr Bewährungschancen bekommen wird.
Morales: Neben seinem Fast-Nationalmannschaftsdebüt für die USA fiel Morales besonders durch großen Einsatz in seinen Kurzauftritten auf. Viele würden ihn gerne öfter im Team sehen, ob er jedoch der Mannschaft helfen kann, ist noch nicht abschließend zu beantworten.
Ramos: Adrian Ramos zeigte auch in der Hinrunde wieder die ganze Bandbreite seines Könnens: weit verspringende Bälle bei simpelsten Annahmen, lustlose Auftritte und vergebene Großchancen hielten sich die Waage mit spritzigen Antritten und wichtigen Toren. Da er häufiger im Mittelfeld aushalf, sank seine Torquote jedoch auf einen Wert, der nicht seinen Qualitäten entspricht.
Lasogga: Nach dem starken Jahr in der 2. Liga stellte sich die Frage, ob er auch gegen Bundesligaverteidiger derart auftrumpfen kann. Die Antwort dürfte ein klares Jein sein: auf jedes stark gemachte Tor folgte ein Spiel mit gefühlten 10 Ballkontakten und 0% gewonnen Zweikämpfen. Für sein Alter war es eine gute Leistung, er muss aber noch beweisen, dass er gegen jeden Gegner zurecht kommt.
Burchert: Konnte immerhin zum ersten Mal andeuten, dass er vielleicht doch Backup-Potenzial hat
Kobiashvili: Wirkte nicht so überfordert, wie es so manch einer befürchtet hatte, dennoch ist LV eine Schwachstelle im Team. Nach hinten waren die Leistungen meist brauchbar, dafür verzichtete er auf das Setzen von Offensivakzenten.
Mijatovic: Auch bei ihm wurde befürchtet, dass es nicht ganz für die Bundesliga reichen würde. Stark in der Luft, aber am Boden im Laufe der Saison immer häufiger mit Aussetzern. Spielt derzeit wohl nur, weil es keine Alternative gibt.
Hubnik: Eine erstaunlich große Anzahl an Patzern trübte den ansonsten recht positiven Eindruck..das kann er eigentlich besser.
Lell: Bewährte sich als durchaus brauchbarer Bundesligaspieler...im Gegensatz zu Kobiashvili immer wieder bemüht, sich auch in die Offensive einzuschalten.
Maik Franz: Der Pechvogel der Saison...eine Mischung aus Verletzungen und wenigen Fehlern, die dann aber ausnahmslos zu Gegentoren führten.
Janker: Mauserte sich vom Notnagel zur gern gesehenen Alternative; mehr als das sollte er aber auch nicht sein, ansonsten hat man ein Qualitätsproblem.
Niemeyer: War er in der 2. Liga seinen Gegnern noch weit überlegen, so hatte er es im Oberhaus doch spürbar schwerer...kämpferisch top wie eh und je, jedoch nicht immer erfolgreich beim Spielaufbau.
Ottl: Hier scheiden sich wohl die Geister: für die einen ein Stümper, der jeden Zweikampf scheut und nur Sicherheitspässe bringt, für die anderen ein Organisator mit gutem Stellungsspiel, der das Spiel beruhigt. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Lustenberger: War der Verlierer der Vorbereitung und kam erst gegen Ende der Hinrunde in die Gänge; konnte sich bisher kaum einbringen, schien aber auf gutem Wege, Niemeyer aus der 1. Elf zu verdrängen.
Raffael: Insgesamt eine gute Hinrunde des Brasilianers...wurde zu Saisonbeginn noch gegrübelt, ob die Hertha nicht sogar ohne ihn besser sei, so wurde er bald unverzichtbar und war die Seele der Berliner Offensive, in guten wie in schlechten Zeiten.
Ben-Hatira: Einer Glanzvorstellung gegen Köln folgten mehrere schwache Auftritte sowie ein persönlicher Schicksalsschlag, der ihn offensichtlich belastete. Muss sich steigern.
Torun: Kam mit viel Vorschusslorbeeren aus der Vorbereitung und zeigte dann doch eigentlich das Gleiche, was man auch schon in Hamburg gesehen hatte...neben der einen oder anderen gelungenen Aktion nämlich viel zu viel Leerlauf, um einen Stammplatz zu rechtfertigen.
Ebert: Herr Ebert wollte sich zum gefühlt 37. Mal bessern und endlich zum vollwertigen Bundesligaprofi werden...leider waren starke Auftritte wie gegen Stuttgart die Ausnahme, so dass er schon bald häufiger auf der Bank Platz nehmen musste, als ihm lieb war....seine Zukunftsperspektive bei der Hertha bleibt fragwürdig.
Rukavytsya: Als Alternative zu den weitestgehend enttäuschenden Flügelspielern hatte er ein paar brauchbare Auftritte, jedoch drängte er sich nicht stark genug auf, um dauerhaft in die 11. Elf zu kommen...das war wohl in etwa das, was man von ihm erwarten durfte.
Ronny: Der ewig dicke unfitte unmotivierte lauffaule Ronny durfte nur in Ausnahmefällen sein Talent zeigen. Auf dem Platz sah man eher einen passsicheren einsatzfreudigen und ideenreichen Mittelfeldstrategen, der hoffentlich unter dem neuen Trainer mehr Bewährungschancen bekommen wird.
Morales: Neben seinem Fast-Nationalmannschaftsdebüt für die USA fiel Morales besonders durch großen Einsatz in seinen Kurzauftritten auf. Viele würden ihn gerne öfter im Team sehen, ob er jedoch der Mannschaft helfen kann, ist noch nicht abschließend zu beantworten.
Ramos: Adrian Ramos zeigte auch in der Hinrunde wieder die ganze Bandbreite seines Könnens: weit verspringende Bälle bei simpelsten Annahmen, lustlose Auftritte und vergebene Großchancen hielten sich die Waage mit spritzigen Antritten und wichtigen Toren. Da er häufiger im Mittelfeld aushalf, sank seine Torquote jedoch auf einen Wert, der nicht seinen Qualitäten entspricht.
Lasogga: Nach dem starken Jahr in der 2. Liga stellte sich die Frage, ob er auch gegen Bundesligaverteidiger derart auftrumpfen kann. Die Antwort dürfte ein klares Jein sein: auf jedes stark gemachte Tor folgte ein Spiel mit gefühlten 10 Ballkontakten und 0% gewonnen Zweikämpfen. Für sein Alter war es eine gute Leistung, er muss aber noch beweisen, dass er gegen jeden Gegner zurecht kommt.
05.01.2012 - 23:10 Uhr
DIE TORHÜTER:
Thomas Kraft:
Nach anfänglichen Problemen, die sich durch Wechselstrapatzen, durch mangelnde Klarheit um den Stammplatz im Tor und vor allem durch die leichten Schwächen, die sich zwar selten bei ihm zeigten aber dennoch die Fans an die Stammplatz kostenden Patzer aus der Zeit bei Bayern München erinnerten, erklären lassen, hat sich die Nummer Eins bzw. Nummer 35 bei Hertha BSC zu einem konstanten Torwart entwickelt, der nicht selten sein Talent unter Beweis stellen konnte. Denn häufig war es Kraft , der der Hertha entweder einen Punkt oder gar einen Sieg durch teilweise spektakuläre Paraden sicherte. Doch dass es ihm an Erfahrung mangelt, hat man auch schon häufiger zu Gesicht bekommen. Wie zu Beispiel am 13. Spieltag in Freiburg, als er ein überzeugendes Spiel ablieferte. Gerade in der Schlussphase hielt er, wie alle dachten, den sehnlich erwünschten Sieg fest. In der fünften Minute der Nachspielzeit allerdings fehlte es ihm an der letzten Konzentration - er sprang unter dem Ball hindurch und war somit nicht ganz unschuldig an dem daraus resultierenden Unentschieden.
Eine weitere Schwäche Krafts, die sich in den Spielen offenbarte, ist seine mangelhafte Spieleröffnung. Einen schnellen, geschweige denn platzierten Abwurf konnte man von ihm noch nicht bestaunen. Zudem sind seine Abstöße bei weitem nicht auf Bundesliganiveau. Denn sämtliche Schüsse des Torhüters haben einen Schnitt, vor dem selbst die begnadetsten Freistoßkünstler aus Ehrfurcht erblassen würden, sodass jegliche Abstöße im Seitenaus landen.
Doch werden die Fans oftmals durch Kraft an alte Zeiten mit dem geliebten Christian Fiedler erinnert. Denn der ebenso nicht ganz so große Kraft überzeugt, wie damals Fiedler, häufig durch glänzende Reflexe auf der Linie, sodass sein Name nicht selten durchs Olympiastadion tönt.
Sollte es ihm in Zukunft durch Spielpraxis gelingen, die letzte Unentschlossenheit abzulegen, seine fußballerischen Fähigkeiten aufzubessern und sich die notwendige ausdauernde Konzentration anzueignen, dann wird er zu einem der besten Torhüter der Bundesliga und eventuell sogar Nationalmannschaftskandidat – hoffentlich, aus Sicht des Keepers, erinnert dieser Teil der Geschichte aber nicht an Christian Fiedler.
Sascha Burchert:
Sascha Burchert hat keine leichte Karrieregeschichte. Noch heute erinnert sich gesamt Fußballdeutschland an seine Kopfballstärke. Doch genaueres, oftmals nicht mal sein Name, bleibt den Menschen nicht im Kopf. Dass Burchert aber weitaus mehr Potential besitzt, konnte er auch wieder diese Saison unter Beweis stellen, als er für den verletzten Kraft in Wolfsburg eingewechselt wurde und mit starken Paraden zu überzeugen wusste. Dennoch wird er wohl über die Rolle des Reservisten nicht hinauskommen. Sollte er wechseln wollen, wäre ihm ein Wechsel in die zweite Liga ans Herz zu legen, doch bleibt er in Berlin, so wie es bisher aussieht, kann man sich über einen zu jeder Zeit wachen und einsatzbereiten Ersatztorhüter freuen.
Maikel Aerts:
Der Holländer, mit dem die Hertha vergangene Saison aufgestiegen ist, hat momentan keine Aussicht auf Einsätze. Doch das ist auch nicht mehr seine Aufgabe – Aerts hat eine anderes, neues Aufgabenfeld verinnerlicht. Er wirkt für das Team wie ein behutsamer, erfahrener Motivationsaspekt, der bei den Fans aufgrund seiner Gelassenheit und der Sympathie, die er ausstrahlt, geliebt wird. Gut vorstellbar, dass Aerts in der nächsten Saison als Torwarttrainer neben Fiedler fungiert. Denn die beiden verbindet momentan das Ansehen bei den Fans als Kultfigur.
DIE VERTEIDIGUNG:
Christian Lell:
Durch durchschnittliche Leistungen sicherte er sich vergangene Saison seinen Stammplatz, er konnte diesen mit Erfahrung verteidigen und sicherte ihn sich durch sich stetig bessernde Leistung. Der Außenverteidiger erzielte sogar ein Saisontor gegen Augsburg und wurde mit der Zeit auch für die Offensive, im Zusammenspiel mit Kollege Patrick Ebert, immer wichtiger. So hielt er sich auch als Ersatzkapitän und trägt die Binde, wenn sein Kollege André Mijatovic nicht auf dem Feld ist.
Lell überzeugte durchaus, lediglich defensiv offenbarten sich ein paar grundsätzliche Fehler, die hohe Anzahl an Gegentoren ist ihm jedoch definitiv nicht zuzuschreiben. Bei den Fans genießt der Verteidiger zwar keine Sonderstellung, doch der gelegentliche Missmut hat sich von ihm abgerichtet.
Roman Hubnik:
Der Tscheche, der die Hertha aller Voraussicht nach bei der EM 2012 vertreten wird, kann durchaus auf eine solide Hinrunde stolz sein. Einige Fans, selbst wenn es die Minderheit ist, beschweren sich, recht hirnlos, über sein Stellungsspiel und führen als einziges Beispiel und somit einziges Argument sein Eigentor gegen den 1.FC Kaiserslautern am 15. Spieltag an. Doch leichtgläubig wie dieser Teil der Fangemeinschaft ist, verstummte der er wieder, als Roman Hubnik am letzten Spieltag der Hinrunde sein 1. Bundesligator in der Nachspielzeit zum Ausgleich gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Hubnik konnte das, was ihn in der niederen Spielklasse auszeichnete, fortsetzen. So ist er häufig der Retter in höchster Not, wagt riskante Tacklings, die jedoch bedacht und auch fair sind - nicht zu Unrecht erhielt Hubnik erst zwei gelbe Karten in der Saison -, und löst somit brenzlige Situationen.
Hubnik ist bei dem Großteil der Fans sowie bei der Vorstandsetage als der stabile Part der Innenverteidigung angesehen und gilt somit als gesetzt – wohl auch bei Skibbe.
André Mijatovic:
Weshalb der Kroate unter Babbel trotz erschreckenden und nicht bundesligareifen Leistungen so häufig zum Einsatz kommen konnte, dürften nur die wenigsten wissen - ein Grund, warum sich der Unmut der Fans auch gegen den Schwaben gerichtet hat. Denn Mijatovic wurde von der Presse und den Fans als der Schwachpunkt in der Abwehrkette ausgemacht – und das völlig zurecht. Denn der schlaksige Innenverteidiger, der bereits einige Probleme in der zweiten Liga hatte, ging völlig unter. Auch wenn er ein wichtiges Tor kurz vor Schluss gegen den HSV erzielen konnte – von seiner miserablen Leistung sollte, darf und kann das nicht ablenken. Denn seine komplette Unfähigkeit, ein Gemisch aus unvorhandenem Stellungsspiel, hektischen Klärungsversuchen und ungenauen Pässen hat die Hertha nicht selten in Schwierigkeiten gebracht. Die Anhängerschaft der Hertha jubelte, als Babbel am 15. Spieltag reagierte und den Kroaten an seinem Geburtstag als Kapitän aus der Startelf nahm.
Maik Franz:
Der Wandervogel und nachgesagte Rüpel hatte einen schweren Start bei dem Bundesligaclub. Als er sich dann auch noch allen Überflusses verletzte, ward er schon beinahe vergessen. Doch Franz kämpfte sich zurück und sammelte vorerst nur Kurzeinsätze, bis zum Spiel in Kaiserslautern, als die Forderungen der Außenwelt schon unüberhörbar waren, dem Neuzugang endlich eine Chance zu geben und ihn für Mijatovic in die Innenverteidigung zu stellen. Franz spielte rund 20 Minuten, bis er plötzlich auf dem Feld zusammenbrach, völlig ohne gegnerische Einwirkung. Die Zuschauer beider Seiten waren wütend, denn sie dachten eine vorgetäuschte Verletzung zu bestaunen, doch bei der Diagnose nach der Auswechslung stellte sich heraus: Kreuzbandriss. Verheerend für einen Spieler, der fast ein halbes Jahr gebraucht hat, um in die Stammelf vorzustoßen. Franz wird in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen, auch wenn die Operation gut verlaufen ist. Eine traurige Prognose für Franz selber und für die Hertha, denn in Kaiserslautern wurde wie selbstverständlich der Fußballschreck der alten Dame, nämlich André Mijatovic, eingewechselt.
Sebastian Neumann:
Die Hoffnungen der Hertha-Fans, Sebastian Neumann könnte für den verletzten Franz auflaufen, wurden nicht erfüllt. Stattdessen blieb der deutsche U-21 Nationalspieler unter Markus Babbel völlig unberücksichtigt und kam zu keinem Einsatz in der Bundesliga, sondern lediglich zu 9 Einsätzen in Herthas zweiter Mannschaft. „Sebastian wirkt im Training nicht engagiert genug.“ So versuchte der Ex-Herthatrainer die Nichtberücksichtigung zu begründen. Doch nicht nur auf der Fanseite wurde der Unmut über diese Entscheidung von Zeit zu Zeit immer größer. Denn auf solche Art sollte man nicht mit großen Talenten umgehen, die in der Jugendnationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen. Sowieso fanden Herthas Talente, darunter auch der schon unter Favre geförderte Perdedaj keine Anerkennung unter Babbel. Ein Fakt, der sich in der nächsten Zeit mit dem neuen Trainer Michael Skibbe hoffentlich ändern wird.
John Anthony Brooks:
Wenigen bekannt wurde das Nachwuchstalent im Sommer von Babbel selbst zu den Profis geholt. Doch viel sollte es ihm nicht bringen, es erging ihm nämlich ähnlich wie Neumann. So wurde ihm ebenfalls keine Beachtung geschenkt und er kam nicht zum Einsatz. Der Unmut der Fans über diesen Fakt ist aber nicht ganz so gewaltig wie bei seinem Jungkollegen, da Brooks noch nie für die Profimannschaft auflaufen durfte und somit auch nur den wenigsten bekannt ist. Dennoch kann man nur hoffen, dass das Talent unter Skibbe auch seine Chance erhalten wird. Auch wenn die Situation momentan leicht auswegslos aussieht.
Levan Kobiashvili:
Der Bundesliga erfahrene georgische Linksverteidiger kann auf eine grundsolide Hinrunde zurückblicken. Aber eben auch nicht auf mehr. Dennoch war Kobiashvili einer der überzeugenderen Teile des problematischten Berliner Mannschaftsteil. Er nahm sich die Ratschläge auch offensiv etwas auszuprobieren zu Herzen und konnte teilweise auf der linken Seite für Gefahr sorgen – leider jedoch lediglich durch flache Pässe, das Flanken hat er augenscheinlich verlernt. So schwankten seine Leistungen von Spiel zu Spiel kaum wahrnehmbar, sodass er nicht wirklich auffiel. Ein Elfmetertor in Wolfsburg konnte er verbuchen, dem gegenüber steht allerdings ein verschossener Elfmeter mit verschossenem Nachschuss gegen Bernd Leno im Leverkusener Tor. Blickt man jedoch auf ihn und seine Leistung zurück, ist eine Besserung im Hinblick auf die letzte Saison zu konstatieren. Denn die Anzahl seiner Stellungsfehler und Fehlpässe konnte Kobiashvili deutlich nach unten Schrauben, doch ist es auch nicht schwierig – zumindest auf Bundesliganiveau- neben einem Mijatovic als gut dazustehen.
Christoph Janker:
Der Innenverteidiger, mit 26 Jahren im besten Fußballalter, kam in der Hinrunde auf zwei Startelfeinsätze. Dazu wurde er 4 Mal für Kurzeinsätze eingewechselt. Sechs Saisonspiele wirken recht dürftig, doch im Pokal spielte er die drei Spiele durch und im Vergleich zur letzten Saison, in der er nur 4 Mal zu Einsätzen kam, ist eine durchaus positive Entwicklung zu beobachten. Zudem konnte Janker auch, wenn er denn spielte, auch überzeugen.
Der Ex-Hoffenheimer darf sich mit Sicherheit Hoffnungen auf noch mehr Einsätze machen, denn mit Skibbe wird Hertha nun von dem Trainer trainiert, unter dem Janker in der U-20 Nationalmannschaft debütieren durfte und der ihn somit schon am längsten kennt.
So ist es unwahrscheinlich, dass Skibbe Janker gleich in dem ersten Rückrundenspiel für den noch amtierenden Kapitän auflaufen lässt, doch auf Dauer ist es gut möglich, sofern Janker sich beweisen kann, dass er der zukünftige zweite Innenverteidiger (oder in der Not auch ) wird. Er kann von dem Trainerwechsel sehr profitieren, muss die Chance nur erkennen und da weitermachen, wo er aufgehört hat – nämlich souverän zu verteidigen.
Thomas Kraft:
Nach anfänglichen Problemen, die sich durch Wechselstrapatzen, durch mangelnde Klarheit um den Stammplatz im Tor und vor allem durch die leichten Schwächen, die sich zwar selten bei ihm zeigten aber dennoch die Fans an die Stammplatz kostenden Patzer aus der Zeit bei Bayern München erinnerten, erklären lassen, hat sich die Nummer Eins bzw. Nummer 35 bei Hertha BSC zu einem konstanten Torwart entwickelt, der nicht selten sein Talent unter Beweis stellen konnte. Denn häufig war es Kraft , der der Hertha entweder einen Punkt oder gar einen Sieg durch teilweise spektakuläre Paraden sicherte. Doch dass es ihm an Erfahrung mangelt, hat man auch schon häufiger zu Gesicht bekommen. Wie zu Beispiel am 13. Spieltag in Freiburg, als er ein überzeugendes Spiel ablieferte. Gerade in der Schlussphase hielt er, wie alle dachten, den sehnlich erwünschten Sieg fest. In der fünften Minute der Nachspielzeit allerdings fehlte es ihm an der letzten Konzentration - er sprang unter dem Ball hindurch und war somit nicht ganz unschuldig an dem daraus resultierenden Unentschieden.
Eine weitere Schwäche Krafts, die sich in den Spielen offenbarte, ist seine mangelhafte Spieleröffnung. Einen schnellen, geschweige denn platzierten Abwurf konnte man von ihm noch nicht bestaunen. Zudem sind seine Abstöße bei weitem nicht auf Bundesliganiveau. Denn sämtliche Schüsse des Torhüters haben einen Schnitt, vor dem selbst die begnadetsten Freistoßkünstler aus Ehrfurcht erblassen würden, sodass jegliche Abstöße im Seitenaus landen.
Doch werden die Fans oftmals durch Kraft an alte Zeiten mit dem geliebten Christian Fiedler erinnert. Denn der ebenso nicht ganz so große Kraft überzeugt, wie damals Fiedler, häufig durch glänzende Reflexe auf der Linie, sodass sein Name nicht selten durchs Olympiastadion tönt.
Sollte es ihm in Zukunft durch Spielpraxis gelingen, die letzte Unentschlossenheit abzulegen, seine fußballerischen Fähigkeiten aufzubessern und sich die notwendige ausdauernde Konzentration anzueignen, dann wird er zu einem der besten Torhüter der Bundesliga und eventuell sogar Nationalmannschaftskandidat – hoffentlich, aus Sicht des Keepers, erinnert dieser Teil der Geschichte aber nicht an Christian Fiedler.
Sascha Burchert:
Sascha Burchert hat keine leichte Karrieregeschichte. Noch heute erinnert sich gesamt Fußballdeutschland an seine Kopfballstärke. Doch genaueres, oftmals nicht mal sein Name, bleibt den Menschen nicht im Kopf. Dass Burchert aber weitaus mehr Potential besitzt, konnte er auch wieder diese Saison unter Beweis stellen, als er für den verletzten Kraft in Wolfsburg eingewechselt wurde und mit starken Paraden zu überzeugen wusste. Dennoch wird er wohl über die Rolle des Reservisten nicht hinauskommen. Sollte er wechseln wollen, wäre ihm ein Wechsel in die zweite Liga ans Herz zu legen, doch bleibt er in Berlin, so wie es bisher aussieht, kann man sich über einen zu jeder Zeit wachen und einsatzbereiten Ersatztorhüter freuen.
Maikel Aerts:
Der Holländer, mit dem die Hertha vergangene Saison aufgestiegen ist, hat momentan keine Aussicht auf Einsätze. Doch das ist auch nicht mehr seine Aufgabe – Aerts hat eine anderes, neues Aufgabenfeld verinnerlicht. Er wirkt für das Team wie ein behutsamer, erfahrener Motivationsaspekt, der bei den Fans aufgrund seiner Gelassenheit und der Sympathie, die er ausstrahlt, geliebt wird. Gut vorstellbar, dass Aerts in der nächsten Saison als Torwarttrainer neben Fiedler fungiert. Denn die beiden verbindet momentan das Ansehen bei den Fans als Kultfigur.
DIE VERTEIDIGUNG:
Christian Lell:
Durch durchschnittliche Leistungen sicherte er sich vergangene Saison seinen Stammplatz, er konnte diesen mit Erfahrung verteidigen und sicherte ihn sich durch sich stetig bessernde Leistung. Der Außenverteidiger erzielte sogar ein Saisontor gegen Augsburg und wurde mit der Zeit auch für die Offensive, im Zusammenspiel mit Kollege Patrick Ebert, immer wichtiger. So hielt er sich auch als Ersatzkapitän und trägt die Binde, wenn sein Kollege André Mijatovic nicht auf dem Feld ist.
Lell überzeugte durchaus, lediglich defensiv offenbarten sich ein paar grundsätzliche Fehler, die hohe Anzahl an Gegentoren ist ihm jedoch definitiv nicht zuzuschreiben. Bei den Fans genießt der Verteidiger zwar keine Sonderstellung, doch der gelegentliche Missmut hat sich von ihm abgerichtet.
Roman Hubnik:
Der Tscheche, der die Hertha aller Voraussicht nach bei der EM 2012 vertreten wird, kann durchaus auf eine solide Hinrunde stolz sein. Einige Fans, selbst wenn es die Minderheit ist, beschweren sich, recht hirnlos, über sein Stellungsspiel und führen als einziges Beispiel und somit einziges Argument sein Eigentor gegen den 1.FC Kaiserslautern am 15. Spieltag an. Doch leichtgläubig wie dieser Teil der Fangemeinschaft ist, verstummte der er wieder, als Roman Hubnik am letzten Spieltag der Hinrunde sein 1. Bundesligator in der Nachspielzeit zum Ausgleich gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Hubnik konnte das, was ihn in der niederen Spielklasse auszeichnete, fortsetzen. So ist er häufig der Retter in höchster Not, wagt riskante Tacklings, die jedoch bedacht und auch fair sind - nicht zu Unrecht erhielt Hubnik erst zwei gelbe Karten in der Saison -, und löst somit brenzlige Situationen.
Hubnik ist bei dem Großteil der Fans sowie bei der Vorstandsetage als der stabile Part der Innenverteidigung angesehen und gilt somit als gesetzt – wohl auch bei Skibbe.
André Mijatovic:
Weshalb der Kroate unter Babbel trotz erschreckenden und nicht bundesligareifen Leistungen so häufig zum Einsatz kommen konnte, dürften nur die wenigsten wissen - ein Grund, warum sich der Unmut der Fans auch gegen den Schwaben gerichtet hat. Denn Mijatovic wurde von der Presse und den Fans als der Schwachpunkt in der Abwehrkette ausgemacht – und das völlig zurecht. Denn der schlaksige Innenverteidiger, der bereits einige Probleme in der zweiten Liga hatte, ging völlig unter. Auch wenn er ein wichtiges Tor kurz vor Schluss gegen den HSV erzielen konnte – von seiner miserablen Leistung sollte, darf und kann das nicht ablenken. Denn seine komplette Unfähigkeit, ein Gemisch aus unvorhandenem Stellungsspiel, hektischen Klärungsversuchen und ungenauen Pässen hat die Hertha nicht selten in Schwierigkeiten gebracht. Die Anhängerschaft der Hertha jubelte, als Babbel am 15. Spieltag reagierte und den Kroaten an seinem Geburtstag als Kapitän aus der Startelf nahm.
Maik Franz:
Der Wandervogel und nachgesagte Rüpel hatte einen schweren Start bei dem Bundesligaclub. Als er sich dann auch noch allen Überflusses verletzte, ward er schon beinahe vergessen. Doch Franz kämpfte sich zurück und sammelte vorerst nur Kurzeinsätze, bis zum Spiel in Kaiserslautern, als die Forderungen der Außenwelt schon unüberhörbar waren, dem Neuzugang endlich eine Chance zu geben und ihn für Mijatovic in die Innenverteidigung zu stellen. Franz spielte rund 20 Minuten, bis er plötzlich auf dem Feld zusammenbrach, völlig ohne gegnerische Einwirkung. Die Zuschauer beider Seiten waren wütend, denn sie dachten eine vorgetäuschte Verletzung zu bestaunen, doch bei der Diagnose nach der Auswechslung stellte sich heraus: Kreuzbandriss. Verheerend für einen Spieler, der fast ein halbes Jahr gebraucht hat, um in die Stammelf vorzustoßen. Franz wird in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen, auch wenn die Operation gut verlaufen ist. Eine traurige Prognose für Franz selber und für die Hertha, denn in Kaiserslautern wurde wie selbstverständlich der Fußballschreck der alten Dame, nämlich André Mijatovic, eingewechselt.
Sebastian Neumann:
Die Hoffnungen der Hertha-Fans, Sebastian Neumann könnte für den verletzten Franz auflaufen, wurden nicht erfüllt. Stattdessen blieb der deutsche U-21 Nationalspieler unter Markus Babbel völlig unberücksichtigt und kam zu keinem Einsatz in der Bundesliga, sondern lediglich zu 9 Einsätzen in Herthas zweiter Mannschaft. „Sebastian wirkt im Training nicht engagiert genug.“ So versuchte der Ex-Herthatrainer die Nichtberücksichtigung zu begründen. Doch nicht nur auf der Fanseite wurde der Unmut über diese Entscheidung von Zeit zu Zeit immer größer. Denn auf solche Art sollte man nicht mit großen Talenten umgehen, die in der Jugendnationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen. Sowieso fanden Herthas Talente, darunter auch der schon unter Favre geförderte Perdedaj keine Anerkennung unter Babbel. Ein Fakt, der sich in der nächsten Zeit mit dem neuen Trainer Michael Skibbe hoffentlich ändern wird.
John Anthony Brooks:
Wenigen bekannt wurde das Nachwuchstalent im Sommer von Babbel selbst zu den Profis geholt. Doch viel sollte es ihm nicht bringen, es erging ihm nämlich ähnlich wie Neumann. So wurde ihm ebenfalls keine Beachtung geschenkt und er kam nicht zum Einsatz. Der Unmut der Fans über diesen Fakt ist aber nicht ganz so gewaltig wie bei seinem Jungkollegen, da Brooks noch nie für die Profimannschaft auflaufen durfte und somit auch nur den wenigsten bekannt ist. Dennoch kann man nur hoffen, dass das Talent unter Skibbe auch seine Chance erhalten wird. Auch wenn die Situation momentan leicht auswegslos aussieht.
Levan Kobiashvili:
Der Bundesliga erfahrene georgische Linksverteidiger kann auf eine grundsolide Hinrunde zurückblicken. Aber eben auch nicht auf mehr. Dennoch war Kobiashvili einer der überzeugenderen Teile des problematischten Berliner Mannschaftsteil. Er nahm sich die Ratschläge auch offensiv etwas auszuprobieren zu Herzen und konnte teilweise auf der linken Seite für Gefahr sorgen – leider jedoch lediglich durch flache Pässe, das Flanken hat er augenscheinlich verlernt. So schwankten seine Leistungen von Spiel zu Spiel kaum wahrnehmbar, sodass er nicht wirklich auffiel. Ein Elfmetertor in Wolfsburg konnte er verbuchen, dem gegenüber steht allerdings ein verschossener Elfmeter mit verschossenem Nachschuss gegen Bernd Leno im Leverkusener Tor. Blickt man jedoch auf ihn und seine Leistung zurück, ist eine Besserung im Hinblick auf die letzte Saison zu konstatieren. Denn die Anzahl seiner Stellungsfehler und Fehlpässe konnte Kobiashvili deutlich nach unten Schrauben, doch ist es auch nicht schwierig – zumindest auf Bundesliganiveau- neben einem Mijatovic als gut dazustehen.
Christoph Janker:
Der Innenverteidiger, mit 26 Jahren im besten Fußballalter, kam in der Hinrunde auf zwei Startelfeinsätze. Dazu wurde er 4 Mal für Kurzeinsätze eingewechselt. Sechs Saisonspiele wirken recht dürftig, doch im Pokal spielte er die drei Spiele durch und im Vergleich zur letzten Saison, in der er nur 4 Mal zu Einsätzen kam, ist eine durchaus positive Entwicklung zu beobachten. Zudem konnte Janker auch, wenn er denn spielte, auch überzeugen.
Der Ex-Hoffenheimer darf sich mit Sicherheit Hoffnungen auf noch mehr Einsätze machen, denn mit Skibbe wird Hertha nun von dem Trainer trainiert, unter dem Janker in der U-20 Nationalmannschaft debütieren durfte und der ihn somit schon am längsten kennt.
So ist es unwahrscheinlich, dass Skibbe Janker gleich in dem ersten Rückrundenspiel für den noch amtierenden Kapitän auflaufen lässt, doch auf Dauer ist es gut möglich, sofern Janker sich beweisen kann, dass er der zukünftige zweite Innenverteidiger (oder in der Not auch ) wird. Er kann von dem Trainerwechsel sehr profitieren, muss die Chance nur erkennen und da weitermachen, wo er aufgehört hat – nämlich souverän zu verteidigen.
06.01.2012 - 12:16 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
Highlight der Hinrunde
Der beachtenswerte Auswärtserfolg beim deutschen Meister Borussia Dortmund brachte dem Aufsteiger aus Berlin am fünften Spieltag den Respekt der gesamten Liga ein. Im Dortmunder Westfalenstadion hatte seit 18 Spielen niemand mehr gewonnen. Der Sieg war nicht nur überraschend, sondern auch hochverdient: Nachdem Raffael ein Traumtor von Raffael nach überragendem Solo und unfreiwilligem Doppelpass mit Marcel Schmelzer gelungen war, traf Raffael noch zweimal Aluminium. Am Ende gewann Hertha BSC mit 2:1.
Tops und Flops
Der 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln am 8. Spieltag ließ eine kurze Vorahnung von Heimstärke erkennen. Änis Ben-Hatira machte sein bestes Spiel für die Hertha und bereitete innerhalb kürzester Zeit zwei Treffer traumhaft vor, bei denen Pierre-Michel Lasogga jeweils nur noch den Kopf. bzw. Fuß hinhalten musste.
Ein weiteres Highlight war der neuverpflichtete Keeper Thomas Kraft. Er war sicherer Rückhalt und wichtige Verstärkung für die Hintermannschaft zugleich.
Lichtblick der Offensive war der brasilianische Spielmacher Raffael, der durch seine gute Technik und Schnelligkeit zu bestechen wusste und eine starke Hinrunde zeigte. Einziges Manko: Er wurde aufgrund einer Tätlichkeit am 17. Spieltag gegen Sejad Salihovic von Hoffenheim mit Rot vom Platz gestellt und erhielt eine Sperre für die ersten vier Spiele der Rückrunde.
Raffaels Bruder Ronny enttäuschte und konnte sich bei Hertha bislang nicht durchsetzen – sein Spielerberater riet ihm jüngst über Weihnachten nicht nach Brasilien zu fliegen, um zu trainieren und Motivation zu signalisieren. Gute Idee.
Bitter war ebenfalls die Verletzung von Mike Franz, der sich beim 1:1 gegen Kaiserslautern einen Kreuzbandriss zuzog und erst nächste Saison wieder mitwirken kann.
Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhepunkt
Nach den gescheiterten Verhandlungen zur Vertragsverlängerung kam es zwischen Manager Michael Preetz und Trainer Markus Babbel zu einem ausgewachsenem Rosenkrieg inlusive beidseitiger Verleumdungen in der Öffentlichkeit. Schließlich trennte sich die Hertha von Markus Babbel und fand in Michael Skibbe sogleich einen Nachfolger. Babbel dürfte derweil beim Anblick seines linken Oberarmes etwas peinlich berührt sein: Im Sommer hatte er sich nach dem überaus erfolgreichen Aufstiegsjahr ein Hertha-Tattoo samt Fahne stechen lassen. In etwa so cool wie die Tätowierung des Namens einer Verflossenen auf dem Popo.
sdeftgh Der beachtenswerte Auswärtserfolg beim deutschen Meister Borussia Dortmund brachte dem Aufsteiger aus Berlin am fünften Spieltag den Respekt der gesamten Liga ein. Im Dortmunder Westfalenstadion hatte seit 18 Spielen niemand mehr gewonnen. Der Sieg war nicht nur überraschend, sondern auch hochverdient: Nachdem Raffael ein Traumtor von Raffael nach überragendem Solo und unfreiwilligem Doppelpass mit Marcel Schmelzer gelungen war, traf Raffael noch zweimal Aluminium. Am Ende gewann Hertha BSC mit 2:1.
Tops und Flops
Der 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln am 8. Spieltag ließ eine kurze Vorahnung von Heimstärke erkennen. Änis Ben-Hatira machte sein bestes Spiel für die Hertha und bereitete innerhalb kürzester Zeit zwei Treffer traumhaft vor, bei denen Pierre-Michel Lasogga jeweils nur noch den Kopf. bzw. Fuß hinhalten musste.
Ein weiteres Highlight war der neuverpflichtete Keeper Thomas Kraft. Er war sicherer Rückhalt und wichtige Verstärkung für die Hintermannschaft zugleich.
Lichtblick der Offensive war der brasilianische Spielmacher Raffael, der durch seine gute Technik und Schnelligkeit zu bestechen wusste und eine starke Hinrunde zeigte. Einziges Manko: Er wurde aufgrund einer Tätlichkeit am 17. Spieltag gegen Sejad Salihovic von Hoffenheim mit Rot vom Platz gestellt und erhielt eine Sperre für die ersten vier Spiele der Rückrunde.
Raffaels Bruder Ronny enttäuschte und konnte sich bei Hertha bislang nicht durchsetzen – sein Spielerberater riet ihm jüngst über Weihnachten nicht nach Brasilien zu fliegen, um zu trainieren und Motivation zu signalisieren. Gute Idee.
Bitter war ebenfalls die Verletzung von Mike Franz, der sich beim 1:1 gegen Kaiserslautern einen Kreuzbandriss zuzog und erst nächste Saison wieder mitwirken kann.
Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhepunkt
Nach den gescheiterten Verhandlungen zur Vertragsverlängerung kam es zwischen Manager Michael Preetz und Trainer Markus Babbel zu einem ausgewachsenem Rosenkrieg inlusive beidseitiger Verleumdungen in der Öffentlichkeit. Schließlich trennte sich die Hertha von Markus Babbel und fand in Michael Skibbe sogleich einen Nachfolger. Babbel dürfte derweil beim Anblick seines linken Oberarmes etwas peinlich berührt sein: Im Sommer hatte er sich nach dem überaus erfolgreichen Aufstiegsjahr ein Hertha-Tattoo samt Fahne stechen lassen. In etwa so cool wie die Tätowierung des Namens einer Verflossenen auf dem Popo.
06.01.2012 - 12:20 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
Nachdem Raffael ein Traumtor von Raffael nach überragendem Solo und unfreiwilligem Doppelpass mit Marcel Schmelzer gelungen war, traf Raffael noch zweimal Aluminium.
GEIELL und das bei 11freunde - den Wortarkrobaten. :D
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